Mandari Insight

0903/2017

Einwohneranfrage des Herrn Manfred Kreische vom 16.03.2017 betr. Flächen- und Wirtschaftsentwicklung (Industrie) von Kalk-Süd

Mitteilung BV 16.03.2017

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 8 (Kalk), Sitzung am 23.03.2017, TOP 1.1

Anlage 2

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Ansehen

Einwohnerfrage Kreische vom 16.03.2017 betr. Industrie Kalk-Süd

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Ansehen

Anlage 1

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Ansehen

Anlage 3

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Ansehen

Anlage 2

1060 Zeichen

Stadtentwicklung Köln

Rechtsrheinisches
Entwicklungskonzept

Teilraum Mitte
Kalk/Humboldt-Gremberg

Nutzungskonzept &

Legende

Nutzungsarten

BE ncurie I por ud Freizeitanlagen
EEE oewene REN enzenanseurachmarrı
EN eioiensteistung inne
BER viomen

[EEE] Wenviegens wonnen

Private ne
[EZ Gewenoe mi Freitächen una Grünantei

—— Gesetzlich festgesetztes Überschwemmungsgebiet
— Sepiante Hochwasserschutzinie

Bauliche Dichte
© mitlere Geschossischenzahl

Einrichtungen
Jugendeinrichtung
Spieplatz

E:WerklUmspannwerk
Polizei

Kindergarteni-agesstätte, Grundschule
Spieplatz für größere Kinder Weiterführende Schule
Öffntiche Verwaltung Naturdenkmal
Denkmalschutz

Post

Altenwohnheim
Kirche,
Stadtbahn-Haltestele.
Bus-Haltestelle

Freizeiteinrichtung
Betriebshof

Markt, Festplatz.
Parkplatz,
Parkhaus
Fernbahnhof

© S-Bahn-Haltepunkt

500 Meter
EEE |

Stand: Oktober 2010 Karte 1

38 Stadt Köln

Der Oberbürgermeister
‚Amt für Stadtentwicklung und Statistik

Hubschrauberlandeplatz,

Einrichtung Telekom

BPREBEHHOEEH»K&O6
BSBGEBEBEOHO#85

Gaswerk / Heizwerk

Einwohnerfrage Kreische vom 16.03.2017 betr. Industrie Kalk-Süd

5895 Zeichen

16.03.2017 Seite 1 von 3 
Dipl.-Ing. (FH) Manfred Kreische Kalk, den 16.03.2017 
Kalker Hauptstraße 196-198 
51103 Köln-Kalk 
 
 
Bezirksbürgermeister Kalk 
Herr BBM Marco Pagano 
Bezirksrathaus Kalk 
Bürgeramt Kalk 
Kalker Hauptstraße 247-273 
51103 Köln 
 
 
Eingabe für Einwohnerfragestunde –  
gemäß § 39 der „Geschäftsordnung des Rates und der Bezirksvertretungen der Stadt 
Köln“ zur 21. Sitzung der Bezirksvertretung Kalk in der Wahlperiode 2014/2020 am 
Donnerstag, dem 23.03.2017 
 
Thema: Flächen-und Wirtschaftsentwicklung (Industrie) von Kalk-Süd 
 
 
Sehr geehrter Herr BBM Pagano, 
 
hiermit reiche ich die folgende Einwohnerfrage form- und fristgerecht (fünfter Arbeitstag 
vor der Sitzung – bis 12.00 Uhr) zur o.g. BV-Sitzung ein. 
 
Vorbemerkung / Erläuterung zur Frage bzw. der 5 Unterfragen: 
Nach dem verhinderbaren Niedergang des letzten Großmaschinenbaus in Köln durch den 
Konkurs der Firma MBE/CE zum Juni 2016 sind die leergefallenen Hallen 70-71 Anlass, 
für das gesamte Gebiet Kalk-Süd ein Werkstattverfahren in der Manier wie zu Mülheim-
Süd durchzuführen. 
Bisher gibt es kein Ziel, keine Strategie oder ein Konzept, wohin sich das einzige noch 
innerstädtisch vorhandene Industriegebiet mit einer über 160-jährigen Geschichte hin 
entwickeln soll. 
Es besteht die Chance, eine „grüne“ Industrie in der Tradition der Maschinenbauanstalt 
Humboldt fortzuführen. Diese liegt in den Aufbereitungs- und Recycling-Technologien. 
 
Einwohnerfrage: Wie kann die Erfolgsgeschichte der Industriellen Revolution in 
Kalk-Süd unter entsprechender Verwendung der Flächen erneuert werden? 
 
a) Zitat aus der Niederschrift (Anlage 1) zum Businessplan Industrie: „Der Rat der Stadt 
Köln nimmt den vom Branchenforum Industrie erarbeiteten „Businessplan Industrie“ 
zur Kenntnis.“ und „Der Rat beauftragt daher die Verwaltung, zu den 
Handlungsfeldern Flächenpolitik, Verkehrsinfrastruktur, Innovationstransfer, 
Qualifizierung und Marketing fachöffentliche Workshops bis zum Ende des I. Quartals 
2011 durchzuführen, deren Ergebnisse in die weitere Beratung von 
Fachausschüssen und Rat über die Umsetzung einzelner Projekte bzw. städtischer 
Handlungsleitlinien eingebracht werden.“ 
Sitzung  
der 
Bezirksvertretung Kalk 
am 23.03.2017, TOP 1.1 
0903/2017

16.03.2017 Seite 2 von 3 
Welche Bedeutung hat der Businessplan Industrie für das kommende 
Werkstattverfahren, gibt es die genannten städtischen Handlungsleitlinien, wie z.B. 
das Konzept der Technologie-Spange von Prof. Fruhner (siehe Aufsatz Anlage 3), ist 
dieser überhaupt bzw. sind die in der Niederschrift genannten Beschlüsse 
(5431/2010) und Arbeitsaufträge von der Verwaltung umgesetzt und von der Politik 
beachtet worden und gibt es ein Vermarktungskonzept für den „Technologie-und 
Industriepark Kalk-Süd“? 
 
b) Wie ist der aktuelle Stand der Eigentumsverhältnisse, Darstellung in einem 
Übersichtsplan (Daten gemäß Informationsfreiheitsgesetz erbeten)? 
 
c) Das Liegenschaftsamt erhält monatliche Mieteinahmen von bis zu 500.000 EUR 
(allein DEUTZ AG ca. 300.000 EUR?) für die städtischen Grundstücke und Hallen in 
Kalk-Süd. 
Welche sind objektbezogen, wie hoch sind die exakten Mieteinnahmen und wie 
werden die Gelder verwendet? 
In welcher Höhe fließen diese zur Infrastruktursicherung nach Kalk-Süd zurück? 
 
d) Bezug nehmend auf Mitteilung vom „Dezernat, Dienststelle VII/VII/5, Vorlagen-
Nummer 3710/2016 vom 07.11.2016 zu Fördernummer und Stand der Förderung: 
Die Stadt Köln hat im Oktober 2015 einen gesamtstädtischen Förderbescheid über 
52,64 Mio. Euro aus dem Kommunalinvestitionsfördergesetz erhalten. 
Die Mittel werden nach stadtinterner Priorisierung verwendet. 
Die Hallen Kalk sind auf der Liste der zu priorisierenden Maßnahmen. 
Die Maßnahmen bedürfen der Zustimmung der Bezirksregierung. 
Hierfür ist bei der Kämmerei der Stadt Köln ein Team eingerichtet, welches im 
Dialog mit der Bezirksregierung steht. 
 
Bauabteilung und Kämmerei erarbeiten zurzeit diese gesonderte Begründung, 
um die Zustimmung der Bezirksregierung zu der Maßnahme zu erhalten. 
Eine gesonderte Fördernummer für das Projekt gibt es zurzeit nicht, da die Stadt 
Köln insgesamt gefördert wurde. 
Für den Projektdialog mit der Bezirksregierung wird eine ID (Identifikationsnummer) 
im elektronischen Bearbeitungstool zwischen der Bezirksregierung und der 
Kämmerei vergeben. 
Da das Projekt wegen der besonderen Begründung noch nicht der Bezirksregierung 
vorgestellt wurde, gibt es noch keine ID.“ 
 
Am 06.12.2016 hat der Fragesteller per Email an die Verwaltung (Herr Lohaus u.a.) 
eine Information zum Stand erbeten, die bisher ausgeblieben ist. Die kursiv 
gekennzeichneten markierten Textstellen sollten in den letzten vier Monaten 
abgearbeitet sein! 
Wie ist also der Stand zur Erhaltung der Hallen 75-77 und warum wird die Halle 75 
von wem genutzt, obwohl doch alles so sehr einsturzgefährdet ist, keine 
Betriebsgenehmigung fürs Schauspiel mehr gilt usw.?

16.03.2017 Seite 3 von 3 
 
e) In der Anlage 2 „baureife GE/GI-Flächen in Vermarktung“ zur Mitteilung (0582/2017) 
zu „Stadtentwicklungskonzept Wirtschaft“ unter der Projektnummer G.-802-001 
„Technologie-und Industriepark Kalk-Süd“ ist in der entsprechende Zeile zu 
entnehmen, dass 0,3 ha städtisch verfügbare GI-Fläche vorhanden und 4,5 ha 
städtische GI-Fläche „reserviert“ sind. 
Was heißt „reserviert“ für Wen oder Was, um welche konkrete Fläche geht es bei 
den 0,3 ha und Warum schützt das Verkaufsmoratorium nicht das gesamte Gebiet 
ab, ermöglicht z.B. den Verkauf einer Fläche an OSMAB „In den Reihen“? 
 
 
Mit freundlichen Grüßen & Kalk frei 
 
gez. Kreische 
 
Manfred Kreische 
 
 
Anlagen 
Anlage 1 Auszug Niederschrift Ratsbeschluss 5431-2010 Businessplan Industrie - 
Workshop-Verfahren 14 09 2010 
Anlage 2 REK-Mitte Entwurf Nutzungskonzept 10_2010 
Anlage 3 Fruhner_Wevering TechnologieSpange Osten im Aufbruch KGA_82_2005

Anlage 1

3410 Zeichen

Geschäftsführung  
Rat 
Frau Kramp 
Telefon:  (0221) 221-22061 
Fax       :  (0221) 221-26570 
E-Mail:  petra.kramp@stadt-koeln.de 
Datum: 21.09.2010 
Auszug 
aus dem Entwurf der Niederschrift der 16. Sitzung des Rates vom 
14.09.2010 
öffentlich 
10.  Allgemeine Vorlagen 
10.15 Businessplan Industrie 
5431/2010 
 Änderungs- bzw. Zusatzantrag der SPD-Fraktion und der Fraktion 
Bündnis 90/Die Grünen 
AN/1648/2010 
 Änderungs- bzw. Zusatzantrag der FDP-Fraktion 
AN/1667/2010 
 
Beschluss: 
I. Beschluss gemäß Änderungsantrag der SPD-Fraktion und der Fraktion 
Bündnis 90/Die Grünen: 
 
Der Rat der Stadt Köln nimmt den vom Branchenforum Industrie erarbeiteten „Busi- 
nessplan Industrie“ zur Kenntnis. 
 
Um die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, 
Verwaltung, Politik und interessierter Bürgerschaft nachhaltig zu fördern, werden die 
Analysen und Handlungsempfehlungen einer breiteren fachöffentlichen Diskussion 
zugeführt. 
 
Der Rat beauftragt daher die Verwaltung, zu den Handlungsfeldern Flächenpolitik, 
Verkehrsinfrastruktur, Innovationstransfer, Qualifizierung und Marketing fachöffentli-

che Workshops bis zum Ende des I. Quartals 2011 durchzuführen, deren Ergebnisse 
in die weitere Beratung von Fachausschüssen und Rat über die Umsetzung einzel- 
ner Projekte bzw. städtischer Handlungsleitlinien eingebracht werden.  
 
 
Abstimmungsergebnis: 
 
Mehrheitlich mit den Stimmen der SPD-Fraktion, der Fraktion Bündnis 90/Die Grü- 
nen, der Fraktion Die Linke.Köln sowie mit der Stimme des Oberbürgermeisters ge- 
gen die Stimmen der CDU-Fraktion und Ratsmitglied Hoffmann (Freie Wähler Köln) 
sowie bei Stimmenthaltung der FDP-Fraktion und der Fraktion pro Köln zugestimmt . 
 
 
 
II. Beschluss gemäß Änderungsantrag der FDP-Fraktion: 
 
Im Businessplan Industrie ist auf Seite 11 der 5. Absatz über den Godorfer Hafen zu 
streichen. Ebenso den drittletzten und vorletzten Spiegelstrich auf Seite 13. 
 
 
Abstimmungsergebnis: 
 
Mehrheitlich gegen die Stimmen der FDP-Fraktion, der Fraktion pro Köln sowie ge- 
gen die Stimme von Ratsmitglied Hoffmann (Freie Wähler Köln) sowie bei Stimment- 
haltung der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen abgelehnt . 
 
 
 
III. Beschluss gemäß mündlichem Änderungsantrag von Ratsmitglied Ucker- 
mann: 
 
Der Rat beschließt, die Angelegenheit mit dem neuen Titel „Entwicklungskonzept 
Industrie“ zu bezeichnen. 
 
 
Abstimmungsergebnis: 
 
Mehrheitlich gegen die Stimmen der Fraktion pro Köln abgelehnt . 
 
 
 
IV. Beschluss über die so geänderte Vorlage: 
 
Der Rat der Stadt Köln nimmt den vom Branchenforum Industrie erarbeiteten „Busi- 
nessplan Industrie“ zur Kenntnis. 
 
Um die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, 
Verwaltung, Politik und interessierter Bürgerschaft nachhaltig zu fördern, werden die 
Analysen und Handlungsempfehlungen einer breiteren fachöffentlichen Diskussion 
zugeführt.

Der Rat beauftragt daher die Verwaltung, zu den Handlungsfeldern Flächenpolitik, 
Verkehrsinfrastruktur, Innovationstransfer, Qualifizierung und Marketing fachöffentli- 
che Workshops bis zum Ende des I. Quartals 2011 durchzuführen, deren Ergebnisse 
in die weitere Beratung von Fachausschüssen und Rat über die Umsetzung einzel- 
ner Projekte bzw. städtischer Handlungsleitlinien eingebracht werden.  
 
 
Abstimmungsergebnis: 
 
Einstimmig bei Stimmenthaltung der Fraktion pro Köln zugestimmt .

Anlage 3

33492 Zeichen

Kölner Geographische Arbeiten

82 S.55-64 Köln 2004

Der Osten im Aufbruch
Von der Großindustrie zur TechnologieSpange

Klaus O. Fruhner und Günter Wevering

Bahnhof Deutz, CityDeutz — Rechtsrheinisches Tachnologie- und Gründerzentrum/HagenCampus — Tech-

aikhof Kalk - City-Forum Kalk/Cologne Science Center - Mülheim-Nord — Kosinmesse und Euroforum

Thema Der Osten im Aufbruch — Von der Großindustrie zur TechnologieSpange

Durchführung Zu Fuß, mit dem Bus oder dem Fahrrad

Standorte

Dauer Je nach Fortbewegungsweise zwischen 2 und 6 Stunden
Zusammenfassung

Der bis in die 1980er Jahre altindustriell geprägte Kern-
raum des rechtsrheinischen Köln ist unter den zeitlich pa-
rallelen Einwirkungen der Globalisierung und Deregulie-
rung von Absatz- und Beschaffungsmärkten, der Verschie-
bung öffentlicher Finanzmittel nach der deutschen
Vereinigung und zunächst ausbleibender technologischer
Innovationen in den 1990er Jahren wirtschaftlich stark ein-
gebrochen. Vor diesem Hintergrund haben Rat und Ver-
waltung der Stadt Köln frühzeitig Initiativen ergriffen, um
der negativen Entwicklung mit weitreichenden wirtschaft-
lichen, sozialen und städtebaulichen Auswirkungen
entgegen zu steuern und dem Strukturwandel eine positi-
ve Dynamik zu verleihen,

Seitens der Stadtentwicklung wird dieser zentrale Stadt-
raum gesamtheitlich und integrativ beplant. 1997 wurden
Zielvorstellungen zur Inwertsetzung und Wiedernutzung
industrieller Brachflächen vorgelegt. Grundansatz der Ar-
beitsmarkt- und Wirtschaftsentwicklung ist eine Strategie,
die inzwischen bewährte Technologie- und Gewerbepark-
Modelle maßgeschneidert im Rechtsrheinischen aufbaut.
Dabei wird beachtet, dass diese Ansätze erfolgreich wer-
den, wenn Träger von Forschung und Entwicklung mit
innovativen Unternehmen in einen intensiven Austausch
gesetzt werden.

Die Verdichtung und Vernetzung einer überregional
ausstrahlenden rechtsrheinischen TechnologieSpange
Köln baut auf leistungsfähige Forschungs- und Entwick-
lungsträger als ‘Leitstandorte’ auf (v.a. Rechtsrheinisches
Technologie- und Gründerzentrum, TÜV-Technologiepark,
Ingenieurwissenschaftliches Zentrum der Fachhochschule
Köln). Die technologischen Kompetenzzentren werden er-
gänzt durch herausgehobene Standorte und Infrastruk-
tureinrichtungen der Telekommunikation und Umwelttech-
nik sowie durch technologie-affine Einrichtungen.

Der Anschluss der TechnologieSpange an das regionale,
nationale und internationale Schienennetz ist seit 2002 über
den ICE-Terminal Köln-Deutz/Messe gegeben und sich-
ert neben den Anschlüssen an das Autobahnnetz überre-
gionale Standortqualität. Mit leistungsfähiger breitbandi-
ger Telekommunikationsinfrastruktur werden die Unterneh-
men und Forschungseinrichtungen bei der Nutzung der
wirtschaftlich immer bedeutsamer werdenden Internettech-
nologie und datengestützten Geschäftsprozessen unter-
stützt. Die im Rechtsrheinischen Technologie- und Grün-
derzentrum (RTZ) ablesbaren Technologie-Cluster gelten
als die herausragenden Wachstumssektoren des neuen
Jahrzehnts. Um das Wachstumspotenzial an Köln zu bin-
den sowie vorhandene Stärken zu sichern und zu nutzen
antwortet die Stadtentwicklung hierauf konzeptionell mit
dem Aufbau vielfältiger Netzwerke und der Entwicklung
weiterer Zukunftsstandorte im rechtsrheinischen Kölner
Kernraum. Durch den erfolgreichen Start des RTZ als dem
zentralen Leitprojekt für die Neuausrichtung der rechts-
rheinischen Wirtschaftsstruktur sowie weiterer Ansied-
lungserfolge und Projektentwicklungen ergeben sich Ent-
wicklungsperspektiven für einen verdichteten räumlich-
funktionalen Verbund von Forschungseinrichtungen, Tech-
nologieproduzenten und -dienstleistern. Die Entwicklung
und Vernetzung dieser Zukunftsstandorte wird durch das
Leitkonzept “TechnologieSpange Köln’ unterstützt. Haupt-
ziel ist die nachhaltige Schaffung einer neuen Standort-
identität mit attraktiven Standortfaktoren für technologie-
orientierte Produktions- und Dienstleistungsunternehmen
als Basis für die gezielte Ansiedlung neuer Technologie-
unternehmen mit zukunftssicheren Arbeits- und Ausbil-
dungsplätzen im rechtsrheinischen Köln.

Neuanfang und Aufbruch

Die Aufbruchstimmung im rechtsrheinischen Köln ist un-
gebrochen und die Neue City auf der ‘schäl Sick’ nimmt

55

konkrete Formen an. Begünstigt durch den überzeugend
mit Leitprojekten der Stadtentwicklung eingeleiteten Image-
und Strukturwandel von der Großindustrie zur Technolo-
gieSpange reicht die Ausstrahlung vom Fokus Deutz über
Kalk bis in den Mülheimer Norden. Aus Sicht der städti-
schen Stadtentwickler, Stadtplaner und Wirtschaftsförde-
rer wächst im Rechtsrheinischen ein neues, zukunftsori-
entiertes Stück Köln heran, das alte Klischees überholt.
Der bis in die 1980er Jahre altindustriell geprägte Kern-
raum des rechtsrheinischen Köln ist unter den zeitlich
paralielen Einwirkungen der Globalisierung und Deregu-
lierung von Absatz- und Beschaffungsmärkten, der Ver-
schiebung öffentlicher Finanzmittel nach der Vereinigung
und zunächst ausbleibender technologischer Innovatio-
nen in den 1990er Jahren wirtschaftlich stark eingebro-
chen. Vor diesem Hintergrund haben Rat und Verwaltung
der Stadt Köln frühzeitig Initiativen ergriffen und mit dem
Land NRW Prioritäten gesetzt, um der negativen Entwick-
lung mit weitreichenden wirtschaftlichen, sozialen und
städtebaulichen Auswirkungen entgegen zu steuern und
dem Strukturwandel eine positive Dynamik zu verleihen.

Vorhandene technologische Stärken ausbauen und
vernetzen

Mit dem Entwicklungskonzept Erweiterter Rechtsrhei-
nischer Innenstadtbereich (EERI) wird dieser zentrale Stadt-
raum stadtentwicklungsplanerisch gesamtheitlich und inte-
grativ beplant. 1997 wurden im großräumigen Zusamrnen-
hang Zielvorstellungen zur Inwertsetzung und Wieder-
nutzung industrieller
Brachflächen vorge-
legt. Grundansatz der
Arbeitsmarkt- und Wirt-
schaftsentwicklung ist
dabei eine Strategie, die
inzwischen bewährte
Technologie- und Ge-
werbepark-Modelle
maßgeschneidert im
Rechtsrheinischen auf-
baut. Dabei ist zu be-
achten, dass diese Ansätze dann erfolgreich werden, wenn
Träger von Forschung und Entwicklung mit innovativen
Unternehmen in einen intensiven Austausch gesetzt
werden. Dieser Ansatz ist jedoch nicht ausschließlich auf
“High tech’-Produktion zu beschränken, wie Beispiele des
Wissenstransfers in das Handwerk zeigen.

In Abstimmung mit und aufbauend auf die räumlich-
funktionalen Zielvorstellungen wurde 1999 das Leitkon-
zept für den rechtsrheinischen technologischen Stand-
ortverbund ‘TechnologieSpange Köln’ vorgelegt.

Unter Nutzung der lokal vorhandenen technologischen
Stärken wird mit diesem übergreifenden Leitkonzept einer
rechtsrheinischen ‘TechnologieSpange Köln’ der Struk-
turwandel aktiv gestaltet. Hauptziel ist dabei die nachhal-

56

tige Schaffung einer neuen Standortidentität mit attraktiven
Standortfaktoren für technologieorientierte Produktions-
und Dienstleistungsunternehmen. Auf dieser Basis sollen
neue Technologieunternehmen mit zukunftssicheren Ar-
beits- und Ausbildungs-
plätzen im rechtsrhei-
nischen Köln gezielt ange-
siedelt und ein entsprech-
endes Standortimage ver-
mittelt werden. Für die
Verdichtung und Vernet-
zung einer überregional ausstrahlenden rechtsrheinischen
TechnologieSpange Köln wurde zunächst auf folgende
leistungsfähige Forschungs- und Entwicklungsträger als
“Leitstandorte’ aufgebaut:
« Rechisrheinisches Technologie- und Gründerzentrum
{RTZ), Köln-Kalk
Im Frühjahr 1999 eröffnet, hat sich das RTZ mit bisher 30
Jungunternehmen aus den Zukunfistechnologien wie
Informations- und Kommunikationstechnik, Internettech-
nologien, Biotechnik, Design, Umwelt- und Solartech-
nik als ‘Entwicklungsmotor’ positioniert. Ein Nachfrage-
potenzial, das das Flächenangebot des RTZ überfordert,
istein deutlicher Indikator für die Attraktivität eines künf-
tigen verdichteten rechtsrheinischen Technologie- und
Innovationsstandortbereiches.
* TÜV-Technologiepark, Köln-Poll
Der private Technologiepark umfasst am Hauptstand-
ort des TÜV Rheinland/Berlin-Brandenburg sämtliche
Kompetenzfelder der Dienstleistungsgruppe im Bereich
technische Sicherheit, zertifizierte Qualität und Umwelt-
schutz (Büros und Prüflabors u.a. der Konzerngesell-
schaften für Sicherheit und Umweltschutz, Energie und
Umwelt, Anlagentechnik, Kraftfahrzeugwesen und TÜV-
Akademie Rheinland). In einem Neubau haben sich
weitere technische Dienstleister wie das Energieversor-
gungsunternehmen Yello angesiedelt.
® Ingenieurwissenschaftliches Zentrum der Fachhoch-
schule Köln, Köln-Deutz
Das IWZ der größten deutschen Fachhochschule mit 11
Ingenieur- und weiteren Informatik- und Technikstudi-
engängen mitsamt den zugehörigen Einrichtungen für
Lehre und Forschung, insgesamt rd. 8.000 Studieren-
den, rd. 300 Hochschullehrern, unterstützt durch eine
verstärkte Zusammenarbeit mit den Kölner Technolo-
giezentren und den über 30 Förder- und Beratungsinsti-
tutionen des ‘Kölner Gründernetzwerkes’ potenzielle
Unternehmensgründer.

Technologie
SpangeKöln:

Die genannten technologischen Kompetenzzentren wer-
den ergänzt durch herausgehobene Standorte und Infra-
struktureinrichtungen der Telekommunikation (Arcor, Deut-
sche Telekom, NetCologne), Umwelttechnikstandorte (Ba-
ker Process, Institut für Licht- und Bautechnik) sowie durch
technologie-affine Einrichtungen (sechs gewerblich-tech-

nische Ausbildungsstätten; rd. 9,300 Schüler), Stadthaus
Deutz (Standort technischer, planender, wirtschaftsförden-
der städtischer Dienste), Koelnmesse (techniknahe Mes-
se- und Kongressveranstaltungen) und das Deutsche Zen-
trum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln-Porzals Stand-
ortfaktor und Pool für Unternehmensausgründungen.

Ein wichtiger Standortfaktor ist die sehr gute verkehr-
liche und technische Infrastruktur. Der technologische
Verdichtungsraum wird durch Stadtautobahnen und
Hauptverkehrszüge hervorragend erschlossen. Der An-
schluss der TechnologieSpange an das regionale, natio-
nale und internationale Schienennetz ist seit Dezember
2002 über den ICE-Terminal Köln-Deutz/Messe gegeben
und sichert überregionale Standortqualität.

Abb. 1: Kölner Osten: Route und Standorte

Zur Integration in das lokale Hochgeschwindigkeits-Kom-
munikationsnetz hat das stadtnahe Telekommunikations-
unternehmen NetCologne den Bereich bereits als sog.
“Backbone’ weitgehend an das CityNetCologne angebun-
den, um den räumlich-funktionalen Zusammenhang kom-
munikationstechnisch zu unterstützen. Mit dieser moderns-
ten Lichtwellenleiter-Infrastruktur können bei Bedarf alle
notwendigen Übertragungskapazitäten mit weltweiten Zu-
gängen realisiert werden. Dies verbessert u.a. die Voraus-
setzungen, die Unternehmen und Forschungseinrichtun-
gen bei der Nutzung der Internettechnologie und ihren
Anwendungen zu unterstützen.

Neben den vorgenannten Erschließungsanlagen ist auf
die (weichen) Standortfaktoren der kommerziellen und kul-

5 SARIIS

I er ee SENT

57

wie Unternehmen im Bereich der TechnologieSpange zur
Schaffung verbesserter und innovativer Möglichkeiten für
Schülerpraktika und Ausbildungsplätze in neuen zukunfts-
orientierten Berufen im Aufbau. Der Ausbau der Techno-
logieSpange fließt in die teilräumlichen Entwicklungspla-
nungen ein, die nachfolgend skizziert werden (vgl. Abb. 2).

1 ICE Terminal/CityDeutz

Über 25 Jahre nach der verwaltungstechnischen Einglie-
derung von Deutz in die Innenstadt und seinerzeitigen
visionären Vorstellungen von einer beiderseits des Rheins
liegenden Kölner City holt die Wirklichkeit alte Träume
ein. Damals wie heute wird in Deutz die Entwicklung vom
*Zug der Zeit’ inspiriert, der jetzt beschleunigt. Nach Aus-
wertung und Überarbeitung des Wettbewerbsergebnis-
ses zum /CE-Terminal Köln-Deutz/Messe samt neuem
Kongress-Zentrum zeichnen sich die städtebaulich her-
ausragenden Konturen dieses zukünftig von einer Hoch-
hausgruppe flankierten Projektes immer deutlicher ab.
Dabei wird der Auftritt der Koelnmesse durch ein großzü-
giges neues Portal zum ICE-Terminal die Bedeutung die-
ses Messeplatzes als Global Player seiner Branche unter-
streichen. Die dem entsprechend weltweiten Bemühun-
gen um Investoren mit internationaler Reputation unter-
streichen die Bedeutung dieser Projektentwicklung.

Zuerst eingelöst wird diese Stadtgestaltungsvision
von dem aktuellen Bauvorhaben *Deutzer Tor’ mit Trian-
gel-Hochhaus westlich des Deutzer Bahnhofs. Dies ist
der Auftakt für vier weitere Hochhäuser an diesem Platz,
die die neue Stadtkrone des rechtsrheinischen Köln bil-
den werden, in einer Achse zur Kölnarena und zwei weite-
ren projektierten Hochhäusern östlich der Arena.

Mit der Entscheidung des umsatzstärksten privaten
Fernsehsenders RTL vom Juli 2003, seinen Kölner Haupt-
sitz 2008 in den Bereich der Rheinhallen der Koelnmesse
zu verlagern, bekommen die Bemühungen zur wirtschafts-
strukturellen und städtebaulichen Erneuerung des rechts-
rheinischen Köln ganz im Sinne der TechnologieSpange
absehbar erhebliche zusätzliche Schubkraft. Diese Stand-
ortentscheidung wird den Ausbau der CityDeutz wie auch
die Umstrukturierung des Mülheimer Südens in besonde-
rer Weise unterstützen, zumal hierdurch die räumliche
Neuausrichtung der Koelnmessse nach Norden bis Ende
2005 zwingend wird.

Gegenüber dem bestehenden Kongress-Centrum Ost
der Messe entsteht in Nachbarschaft zu drei Hotelneu-
bauten mit zusammen über 1.500 Betten das Foreal-Busi-
nessforum. Die Vorarbeiten für den weitläufigen Bürokom-
plex mit geplanten 80.000 m? Bruttogeschossfläche auf
dem ehemaligen Paketpost-Gelände an der Deutz-Mülhei-
mer Straße haben einen Stand erreicht, dass 2004 mit der
Neubebauung nach den Entwürfen des Hamburger Ar-
chitekturbüros von Gerkan, Marg und Partner begonnen
werden kann. Mit diesen Großprojekten erhält die Koeln-
messe auf ihrer östlichen Seite ein attraktives Umfeld mit

internationalem Flair und entsprechenden Synergieeffek-
ten. Ergänzt wird die Entwicklung durch die nördliche
Arrondierung des Messeareals bis zur Zoobrücke/Stadt-
autobahn und die Konzentration der Messeaktivitäten auf
den neuen Messeboulevard und die neuen Messehallen
westlich der Deutz-Mülheimer Straße.

Neben diesen Deutzer Entwicklungen im unmittelba-
ren Einzugsbereich des ICE-Terminals gewinnt zunehmend
auch der Deutzer Süden an Bedeutung. Die Strabag-Pro-
jektentwicklung GmbH bereitet die Verlagerung des bishe-
rigen Bauhofes an der Siegburger Straße vor und hat für
dieses Areal die Bauplanung des ‘BüroCampus Deutz’
weitgehend fertiggestellt, der kurzfristig in die abschnitts-
weise Umsetzung gehen soll. Damit wird dieser Bürostand-
ort um über 30.000 m? Bruttogeschossfläche erweitert. Der
unmittelbar benachbarte Deutzer Hafen mit seinen Leer-
ständen und Mindernutzungen gegenüber dem Entwick-
lungsbereich Rheinauhafen ist dabei mittel- bis längerfris-
tig in Hinblick auf tragfähige Nutzungsanforderungen zu
untersuchen.

2 HagenCampus/Kalk-Süd: Mit Leitprojekten auf
dem Weg zum Technologiepark
Kalk kann zu Beginn des 21. Jahrhunderts einer besseren
Stadtteilzukunft entgegenblicken. Die tiefe Talsohle des
wirtschaftlichen Strukturwandels ist durchschritten, auch
wenn durch den anhaltenden Abbau von Arbeitsplätzen
bei noch altansässigen Industrieunternehmen die
Probleme des alten Industriestandortes aufgezeigt werden.
Damit wird gleichzeitig
jedoch die anhaltende
Notwendigkeit der einge-
leiteten wirtschaftlichen
Umorientierung hin zum
Technologiestandort un-
terstrichen. In 2003 wur-
den mit der achten Stufe
des Kalk-Programms,
des integrierten Hand-
lungskonzeptes der Stadt
Köln zur Bewältigung des Strukturwandels in Kalk, die
Bemühungen um eine Stabilisierung der Entwicklung des
rechtsrheinischen Kernraums und insbesondere von Kalk
(im jetzt reduzierten Umfang) weitergeführt. Mit dem
Programm werden seit 1994 Maßnahmen und Projekte zum
Neuaufbau einer lokalen Wirtschafts- und Beschäf-
tigungsbasis, zur Stärkung der Wohnfunktion und zur
Verdichtung des sozialkulturellen Netzwerkes über das
Bund-Länder-Programm ‘Soziale Stadt’ über die Stadt Köln
entwickelt und unter Einbeziehung auch nichtstädtischer
Träger umgesetzt. Die Zielsetzungen der Technologie-
Spange Köln werden damit nachhaltig unterstützt.
Aufder Grundlage des stadtentwicklungsplanerischen
Nutzungsstrukturkonzeptes wandelte sich das Areal des frü-
heren KHD-Werks sowie der Batteriefabrik Hagen mit einer

59

Gesamtfläche von rd. 55 ha östlich der Rolshover Straße
grundlegend. Zentrale Lage, gute Erschließung und die
zwei wirtschaftspolitischen Leitprojekte des Kalk-Pro-
gramms — das Rechtsrheinische Technologie- und Grün-
derzentrum und der Technikhof Kalk - bilden hier die An-
ziehungspole.

Das Rechtsrheinische Technologie- und Gründerzen-
trum (RTZ) auf dem ehemaligen Gelände der Hagen-Ak-
kumulatorenfabrik an der Rolshover Straße im Süden Kalks
hat in den ersten Betriebsjahren alle Erwartungen voll er-
füllt. Seit der Eröffnung im Mai 1999 finden im RTZ Exis-
tenzgründer und junge Technologieunternehmen neben
einem repräsentativen Ambiente Beratung und Unterstüt-
zung beim Aufbau ihres Unternehmens. Rund 4.000 m?
Büro- und Laborräume stehen den start-ups zur Verfügung.

Als besonderes Angebot für kleine und mittelständi-
sche Biotechnikuntermehmen verfügt das RTZ über ein
vollständig eingerichtetes S3/L3-Labor, das gemeinsam
mit dem Biotechnik-Unternehmen Analysis GmbH betrie-
ben wird. Insgesamt konnte das RTZ bis Ende 2002 bereits
über 30 Unternehmen zum Start verhelfen, über 300 neue
Arbeitsplätze wurden damit geschaffen. Eine Reihe der
Gründerunternehmen sind aus dem RTZ *herausgewach-
sen’ und haben sich einen neuen Standort im nahen Um-
feld gesucht.

Inzwischen hat der Ausbau des HagenCampus als er-
weiterter Keimzelle des Technologie- und Industrieparks
Kalk/Süd zu neuen attraktiven Perspektiven für junge Un-
ternehmen nach der Aufbauphase im RTZ geführt. Hierzu
zählt insbesondere auch der im August 2002 fertiggestell-
te signifikante Büroneubau mit 4.000 m? Nutzfläche des
Privatinvestors OSMAB an der Rolshover Straße. Neben
dem zum Design-Zentrum umgenutzten Altbau und einem
neuen Büro- und Atelierhaus für Kreative, einem für Zwe-
cke der Beschäftigungsförderung sanierten Altbau, neu
angesiedelten ortsnahen Gewerbeunternehmen, einer Be-
hindertenwerkstatt und einer neuen überbetrieblichen
Ausbildungsstätte der Innung Heizung, Klima, Sanitär
sowie inzwischen etablierten Künstlerateliers, einem ers-
ten architektonisch anspruchsvoll gestalteter Büroneubau
mit.ca. 1.000 m? Nutzfläche, entsteht seit November 2002
unmittelbar angrenzend zum RTZ die BioFactory Cologne.

Bis Frühsommer 2004 werden im ersten Bauabschnitt
fast 8.500 m? Nutzfläche für labornutzende Jungunterneh-
men auch aus dem Bereich Biotechnik entstehen. Damit
wird das Angebot des RTZ, in dem bereits einige Biotech-
nik-Unternehmen ihren Startplatz gefunden haben, opti-
mal ergänzt. Die Bauherrin SKI Standort Köln Immobilien
investiert hier nahezu 20 Mio. Euro in einen Verbundstand-
ort der Kölner Laborflächenanbieter - womit sich die Idee
des Leitprojektes RTZ im Rahmen der rechtsrheinischen
Strukturpolitik fortsetzt. Auf dem HagenCampus arbeiten
2003 bereits mehr Menschen als in der vormals hier bis 1983
allein ansässigen Akkumulatorenfabrik. Die Lücken aufder
vormaligen Industriebrache sind fast geschlossen. Das 4,5

60

ha große Gelände der ehemaligen Batteriefabrik Hagen hat
sich - wie von der Stadtentwicklungsplanung struktur-
politisch angestrebt - zu einem hochmodernen Techno-
logiestandort innerhalb der TechnologieSpange Köln ent-
wickelt.

3 Industrie- und Technologiepark im ehemaligen

KHD-Werk mit Technikhof
Einen großen Schritt nach vorne hat die Neuausrichtung
des ehemals geschlossenen, über 50 ha großen Klöckner-
Humboldt-Deutz Werks (KHD) Kalk beiderseits der im Au-
gust 2000 für den allge-
meinen Verkehr nach
Jahrzehnten wiedereröff-
neten Dillenburger Straße
gemacht. Der städtische
Technikhof Kalk an der
Dillenburger Straße, Ecke
Kapellenstraße, entstand
inmehreren Bauabschnit-
ten durch Umbau ehemaliger KHD-Objekte zwischen 1998
und 2001 (vgl. Abb. 4). Der Komplex bietet auf 9.000 m?
Nutzfläche 28 Mietgewerbe-Halleneinheiten für Hand-
werk und Kleingewerbe sowie zusätzlich 32 Büromiet-
einheiten für technische Dienstleister mit zusammen 6.000
m? Nutzfläche.

Über 50 meist noch junge Unternehmen mit zusammen
etwa 300 Arbeitsplätzen haben sich hier neu angesiedelt
und mit der vollständigen Flächenbelegung bestätigt, dass
die Bauinvestitionen (einschließlich Straßen- und Kanal-
bauarbeiten) von rd. 18,4 Mio. Euro, zu denen das Land
NRW im Rahmen des Kalk-Programms rd. 9,2 Mio. Euro
Förderung gewährte, hier gut angelegt waren. Der Tech-
nikhof ist mit dem RTZ der Impulsgeber für die Neuansied-
lung von gewerblichen und technischen Dienstleistungs-
unternehmen im früheren KHD-Werksgelände beiderseits
der Dillenburger Straße.

Neben verbliebenen Nutzungen der vormaligen KHD-
Gruppe (v.a. Industrieanlagenbau, Motorenteilfertigung)
haben sich neue Unternehmen wie die Firma Schneider-
Claus (Metallverarbeitung, Zulieferer der Automobilindus-
trie) angesiedelt. Ende 2000 konnte die Deutz AG außer-
dem ihr neues Logistik- und Teile-Zentrum ‘Deutz-Ser-

TECHNIKHOF KALK

Abb. 4: Technikhof Kalk (Foto: Rott)

vice International‘ an der Dillenburger Straße in Betrieb
nehmen. Mitte 2003 bezogen die Gemeinnützigen Werk-
stätten Köln nördlich des Technikhofes ihren Büroneu-
bau für 210 Beschäftigte. Nicht nachnutzbare große KHD-
Industriehallen wurden niedergelegt, um baureife Flächen
für neue Unternehmensansiedlungen anbieten zu können.
Zwischen dem im Herbst 2000 fertiggestellten “Zentrum
der Gold-Kraemer-Stiftung‘ mit Raum für neun soziale Ein-
richtungen, und den ‘Kulturhallen‘ an der Neuerburgstra-
Be wurde nach den Grundzügen des Nutzungskonzeptes
Kalk/Süd im Frühjahr 2001 mit dem Bau des *Kalk-Kar-
rees‘ an der Rolshover Straße zwischen Dillenburger-, Neu-

it insg
N
EN

7771 Programmgebiet
[mu | Geschäftszentren
a

623 AbenteuerHalle (im Umbau) ı

i_

Brachflächen:

IE bereits in Umnutzung
1 künftig umzunutzende Brachflächen

erburg- und Sieversstraße (insgesamt rd. 58.000 m? BGF)
begonnen, das sich in Richtung des Einkaufszentrums Kal-
ker Hauptstraße vor der Kultur-’Halle Kalk’ mit dem neuen
Ottmar-Pohl-Platz öffnet. Im Sommer 2003 wurde fürrund
1.100 städtische Beschäftigte im Sozial- und Jugendbereich,
im Bereich Wohnungswesen und öffentliche Ordnung so-
wie im Zentralarchiv und Call-Center das so genannte
Ämtergebäude eingeweiht. Daneben sind auch 4.000 m?
Büroflächen für private v.a. technische Dienstleister fer-
liggestellt worden. Am Platz folgen in weiteren Bauab-
schnitten zusätzliche Geschäfts-, Hotel- und Wohnbebau-
ung. Die Baukosten belaufen sich aufüber 130 Mio. Euro.

Hagener

'hem. Battäriefabri

DIE,
KR

Santerungsgebiete:

E3 Kalk-Post
EZ Vingst / Höhenberg

Abb. 3: Stadtteil mit besonderem Erneuerungsbedarf: Köln-Kalk
(Quelle: Srapr Körn, Der Oberbürgermeister, Amt für Stadtentwicklung und Statistik)

6

4 CityForum Kalk: Entwicklungsstandort von
überregionaler Ausstrahlung

Zu den vielen neuen Veränderungen im Osten Kölns zählt
nicht zuletzt auch der Umbau des ehemaligen Chemiestand-
ortes im Kalker Westen (vgl. Abb. 3). Mit dem Grundsatz-
beschluss des Stadtentwicklungsausschusses des Rates
der Stadt Köln im Juli 2002 zum städtebaulichen Planungs-
konzept für das Gelände der früheren Chemischen Fabrik
Kalk (CFK) wurden die Vorgaben für den Bebauungsplan
zur Wiedernutzung dieser 35 ha großen früheren Industrie-
fläche abschließend definiert, der im Sommer 2003 Rechts-
kraft erlangte. Das weitgehend baureif gemachte ehemali-
ge CFK-Gelände ist die herausragende Entwicklungsmaß-
nahme in Kalk. In den nächsten 10 Jahren entsteht hier
das CityForum Kalk als neues urbanes Viertel zum Woh-
nen und Arbeiten, für Freizeit und Einkaufen rund um den
Bürgerpark Kalk. Nach dem Bezug des neuen Polizeiprä-
sidiums im August 2001 wurde im Sommer 2003 mit dem
Neubau des Einkaufszentrums als ShoppingMall ‘KölnAr-
kaden’ mit 27.000 m? Verkaufsfläche und über 1.700 Park-
plätzen begonnen (Fertigstellung bis März 2005 veran-
schlagt). Dieser außerordentliche Ausbau des bezirklichen
Einkaufszentrums Kalker Hauptstraße wird die Anzie-
hungskraft des Standorts erheblich erhöhen.

Weitere Gespräche mit Investoren betreffen die An-
siedlung von Büro- und Dienstleistungsnutzungen so-
wie von hochwertigem Wohnraum. Der mit dem Kalk-Pro-
gramm konzipierte Bürgerpark Kalk nördlich der heutigen
Peter-Stühlen-Straße ist der Ruhe- und Bezugspunkt für
das angrenzend geplante qualitätsvolle Wohngebiet mit
annähernd 600 Wohnungen für über 1.000 neue Bewoh-
ner, die hier ein lebendiges innerstädtisches Quartier mit
allen Funktionen vorfinden. Hinzu kommt zukünftig wei-
tere neue Wohnbebauung südlich der Kalker Hauptstra-
Be, angrenzend zum S-Bahnhaltepunkt Trimbornstraße (als
Ersatzwohnraum für den Bereich nördlich ICE-Terminal
Deutz/Messe) sowie östlich Vietorstraße, Ecke Kalker
Hauptstraße (zusammen etwa 250 Wohneinheiten), mit der
der Wohnstandort Kalk weiter gestärkt und von der An-
gebotsseite qualitativ ausgeglichen wird.

An der Westumgehung Kalk mit Anschluss an die
Stadtautobahn Richtung Autobahnkreuz Köln-Ost und
Zoobrücke ist in Höhe der Einmündung Wipperfürther
Straße mit Unterstützung der Stadtsparkasse Köln das
Wissenschaftszentrum CologneScienceCenter geplant
und im Bebauungsplan abgesichert. Es stellt sich der
Aufgabe, Wissen zu vermitteln, weiter zu bilden und zu
einem lebenslangen Lernen beizutragen. Gleichzeitig wird
es für Jung und Alt auch ein hochinteressantes Freizeit-
ziel innerhalb der TechnologieSpange Köln darstellen.

In unmittelbarer Nachbarschaft wird das Areal bei-
derseits der Westumgehung Kalk zu einem bedeutenden
Bürostandort mit rd. 150.000 m? Bruttogeschossfläche
(BGF) in Sichtweite der Kölnarena mit hervorragender Er-
schließungsqualität ausgebaut. Dabei wird angestrebt,

62

nördlich der Gummersbacher Straße in einem “Haus der
Bahn’die in Köln ansässigen Niederlassungen der Deut-
sche-Bahn-Gruppe zu konzentrieren, unmittelbar neben
der projektierten S-Bahn-Haltestelle Kalk/West. Nahe
dem IWZ der Fachhochschule Köln bietet sich das
ehemalige CFK-Gelände an als Büro- und Innovationscam-
pus an der FH zur Ansiedlung von fachhochschulnahen
Unternehmen und Institutionen, z.B. von Unternehmen, die
mit dem IWZ kooperieren und sog. ‘Professorenfirmen’ als
direkte Ausgründungen aus dem IWZ.

5 Mülheim-Nord: Kabelproduktion, neue Medien

und mehr
Die wirtschaftliche Neuausrichtung des Mülheimer Nor-
dens als Medienproduktionsstandort auf brachgefallenen
Industrieflächen beiderseits der Schanzenstraße hat sich
in den vergangenen Jahren verstärkt fortgesetzt. Dank weit-
sichtiger Privatinvestoren, die entgegen dem damaligen
Mainstream die Chancen gründerzeitlichen Bauerbes früh
erkannten, wurde hier ein solides Fundament für einen er-
folgreichen Strukturwandel ohne staatliche Fördermaßnah-
men gelegt. Im Schatten der stark geschrumpflen traditi-
onsreichen Mülheimer Kabelproduktion im Felten & Guil-
leaume-Gelände (F&G) haben sich in den vergangenen
Jahren neue Medienproduktionsunternehmen und ver-
wandte, vor allem kreative Dienstleister angesiedelt.

Das Nutzerspektrum reicht vom Staatlichen Amt für
Arbeitsschutz über Kleinbetriebe bis zur mittelständischen
Arxes Network Communication Consulting mit etwa 400
Beschäftigten. Investor und Pionier der Schanzenstraße
Bernd Odenthal schätzt die bis 2002 neu angesiedelten
Arbeitsplätze südlich der Schanzenstraße auf rund 700.
Einer der letzten Zugänge stellt die Viva Media AG dar, die
ihre TV-Sparten Viva und Viva Plus samt Produktionsfir-
ma Brainpool Ende 2002 in der Schanzenstraße 22 unter-
brachte. In dem bis zu fünfgeschossigen ehemaligen F&G-
Gebäudekomplex stehen rund 25.000 m? zur Verfügung.
Über 600 Mitarbeiter sind hier tätig.

Auf der gegenüberliegenden Seite der Schanzenstra-
Be bietet sich auf dem Gelände der früheren Fabrik für
feuerfeste Produkte Martin & Pagenstecher ein ähnliches
Bild. Die Umnutzung dieses Areals wurde durch die Bau-
projektierung und Realisierung Eggerbauer ab 1993 kon-
sequent durch Umnutzung der überkommenen Gewerbe-
und Industriebauten vorangetrieben. Die Symbiose aus
Alt- und Umbau schafft die anregende Atmosphäre, die
die wachsende kreative Dienstleisterszene in Köln benö-
tigt und nachfragt. Das Nutzerspektrum umfasst auch hier
insbesondere technikorientierte Unternehmen, IT-Dienst-
leister, Druckereien, Architekten, Medien- und Designun-
ternehmen, aber seit 2003 auch eine Niederlassung des
Bayer-Konzerns mit rd. 700 Beschäftigten.

Ziel der Strukturpolitik ist es, der Dynamik dieses Stand-
ortes weitere Entwicklungsmöglichkeiten (über die noch
verbliebenen Umnutzungsmaßnahmen hinaus) zu eröff-

nen. Dem entsprechend hat der Rat der Stadt Köln im
Oktober 2001 das Rahmenkonzept Mülheim/Nord der
Stadtentwicklungsplanung beschlossen. Auf dieser
Grundlage wurde ein städtebaulicher Wettbewerb für das
16 ha große brachliegende ehemalige Güterbahnhofsge-
lände zusammen mit der Deutschen Bahn ausgelobt und
im September 2002 entschieden. Preisgekrönt wurde der
Entwurf der Architekten-Arbeitsgemeinschaft Büder +
Menzel und Busmann + Haberer mit dem Tite] “Neue Mit-
te Mülheim’. In Abstimmung mit dem noch erforderlichen
Bebauungsplanverfahren wird das Flächenrecycling für
den größten Teil des Developments von der Aurelis Real
Estate Management der Deutsche-Bahn-Gruppe weiter-
betrieben.

6 Euroforum/Mülheim-Süd: Neue Chancen für die
zukünftige Stadtentwicklung

Durch den Rückzug der Deutz AG aus ihrem Traditions-
standort beiderseits der Deutz-Mülheimer Straße aufgrund
der Unternehmenskonzentration vor allem in Porz wird die-
se nördliche Entwicklungsachse auch das Ende der 1990er
Jahre städtebaulich aufgewertete Zentrum von Mülheim
noch stärker in die dynamische Entwicklung des rechts-
rheinischen Kernraumes einbinden.

Durch die Grundstücksankäufe der ‘'Koelnmesse’ bis
an die Zoobrücke wird sich das Messegelände hier mit
einem neuen Zugang vollständig neu aufstellen. Mit dem
Projekt Euroforum/Nord ab Zoobrücke kann der ‘Link’ zwi-
schen Messe, längerfristig umzunutzenden Flächen am
Mülheimer Hafen und der Stegerwald-Siedlung hergestellt
werden mit einem Nutzungsmix aus Wohnen und an-
spruchsvollen Dienstleistungen. Die kulturwirtschaftliche
Nutzung des *Kunst- und Gewerbehofes’ in der ehemali-
gen Gummifädenfz"rik zu der Zoobrücke (mit dem Atelier-
haus ‘Kunstwerk') und das stilvolle denkmalgeschützte
historische Fabrikensemble der vormaligen KHD an der
Deutz-Mülheimer Straße bieten gute Voraussetzungen, den
Cluster *Kulturwirtschaft/Medien/Design’ hier perspekti-
visch auszubauen.

Unter Beachtung des örtlichen Qualifizierungs- und
Beschäftigtenprofils und der im Rechtsrheinischen anhal-
tend deutlich überdurchschnittlichen Arbeitslosenquote
sind im Bereich nördlich des zu verlängernden Auenwe-
ges auch ausreichende Gewerbeflächen zur Ansiedlung
ortsnahen Handwerks und Gewerbes, von kleineren und

mittleren Unternehmen aufzubereiten. Die Erschließung
und Gliederung des südlichen Mülheimer Entwicklungs-
gebietes durch die Verlängerung des Auenweges bis zum
Clevischen Ring und die geplanten Grünzüge im Bereich
der Villa Charlier (u.a. zur Rheinanbindung Stegerwald-Sied-
lung) und am Südrand des Sanierungsgebietes Mülheim/
Süd werden ebenso wie das generelle Ziel einer Zugäng-
lichkeit des Rheinufers unverändert weiterverfolgt.

Im Sommer 2001 hat das NRW-Städtebauministerium
auch den Stadtteil Mülheim in das Bund-Länder-Programm
‘Soziale Stadt” aufgenommen und damit für Mülheim auf-
grund des wirtschaftlichen Strukturwandels als “Stadtteil
mit besonderem Erneuerungsbedarf” vergleichbare Struk-
turfördermöglichkeiten eröffnet, wie sie mit dem Kalk-Pro-
gramm gegeben sind. Die 1. Stufe eines Integrierten Hand-
lungskonzeptes *Mülheim-Programm’ wurde 2002 von der
Stadt Köln erstellt und verabschiedet. In Verknüpfung mit
der räumlichen Entwicklungsplanung werden nunmehr
Möglichkeiten für Leitprojekte mit Initialwirkung und zur
Aufwertung des Stadtraumes untersucht.

Resümee

Durch den erfolgreichen Start des Rechtsrheinischen Tech-
nologie- und Gründerzentrums als dem zentralen Leitpro-
jekt für die Neuausrichtung der rechtsrheinischen Wirt-
schaftsstruktur sowie weiterer Ansiedlungserfolge und
Projektentwicklungen im erweiterten Rechtsrheinischen In-
nenstadtbereich ergeben sich zunehmend Entwicklungs-
perspektiven für einen verdichteten räumlich-funktiona-
len Verbund von Forschungseinrichtungen, Technologie-
produzenten und -dienstleistern. Die Entwicklung und
Vernetzung dieser Zukunftsstandorte wird durch das Leit-
konzept ‘TechnologieSpange Köln’ unterstützt. Hauptziel
ist dabei die nachhaltige Schaffung einer neuen Standort-
identität mit attraktiven Standortfaktoren für technologie-
orientierte Produktions- und Dienstleistungsunternehmen
als Basis für die gezielte Ansiedlung neuer Technologie-
unternehmen mit zukunftssicheren Arbeits- und Ausbil-
dungsplätzen im rechtsrheinischen Köln und die Vermitt-
lung eines entsprechenden Standortimages. Unüberseh-
bar erkennbar geworden ist schon jetzt, dass sich die
früheren Industrie- und Arbeiterviertel Kalk und Mülheim
dynamisch zu attraktiven Stadträumen mit innovativer Flä-
chennutzung wandeln.

Prof. Klaus-Otto Fruhner, Im Faldergarten 4a, 50999 Köln
mail@kof-pro.de

Günter Wevering, Amt für Stadtentwicklung und Statistik
der Stadt Köln, Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln

guenter.wevering@stadt-koeln.de

63

Beratungsverlauf (1)

23.03.2017 Bezirksvertretung 8 (Kalk)
TOP 1.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0903/2017
Typ
Mitteilung BV
Datum
16.03.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27