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V/0876/2007

"Kitas und Schulen bewegen ..."

Vorlagen 29.10.2007

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Nächste Beratung: Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförderung, Sitzung am 04.12.2007, TOP 7

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Berichtsvorlage 0876 - Anlage Foliensatz.pdf

2783 Zeichen

„Kitas und Schulen bewegen ….“ in Münster     Folie  1

„Kitas und Schulen bewegen ….“ in Münster     Folie  2 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Mosaik-Schule in Gievenbeck 
 
Kita Gievenbeck 
Stadt Münster  
Kita Lichtblick 
Ev. Jugendhilfe Münsterland gGmbH 
Kita Wolkenburg 
Deutsches Rotes Kreuz  
Kath. Kindergarten St. Michael III 
Kath. Kirchengemeinde St. Michael 
- Melanchthonschule in Coerde 
 
- Norbertschule in Coerde 
 
Kita Nerzweg 
Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Münster e.V. 
Kita Spielstube Coerde 
Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Münster e.V. 
Kita An der Meerwiese  
Deutsches Rotes Kreuz  
Ev. Andreas-Kindergarten 
Ev. Andreas-Kirchengemeinde 
Kath. Kindergarten St. Norbert 
Kath. Kirchengemeinde St. Norbert 
Kita Am Edelbach 
Stadt Münster 
Ludgerusschule Hiltrup 
   
Kita Burgwall 
Stadt Münster  
Kita Hiltrup-West 
Stadt Münster 
Kita „Hiltruper Strolche“ 
Elterninitiative e.V. 
Kita Lummerland 
Deutsches Rotes Kreuz 
14 Kitas 
4 Grundschulen

Kitas und Schulen bewegen ….“ in Münster     Folie 3  
 
       
 
 
       
 
               
Kooperationspartner 
 
 Stadt Münster 
 Ministerium für Schule und  
Weiterbildung des Landes NRW 
 GUVV Westfalen-Lippe 
 Bertelsmann Stiftung 
 
 
 
 ü

Kitas und Schulen bewegen ….“ in Münster     Folie 4  
 
   
Steuerung des Projekts 
Strategische  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Strategische Steuerung 
Operative Steuerung 
Strategische Steuerung: 
 je ein Vertreter der Kooperationspart- 
ner (je eine Stimme),  
Gesamtkoordinatorin ohne Stimmrecht 
(3x jährlich) 
Operative Steuerung: Gesamtkoordi- 
natorin, Vertreter aus dem Amt für 
Kinder, Jugendliche und Familien und 
dem Schulamt für die Stadt Münster, 
Vertreter der Kooperationspartner so- 
wie die Koordinatoren Kita / Schule; 
ggf. können weitere Personen hinzu- 
gezogen werden. 
Regionale Steuergruppen: die Zusam- 
mensetzung wird im Prozess festgelegt. 
Die Häufigkeit der Treffen hängt von ge- 
meinsamen Aufgaben ab.  
Von den Einrichtungen zu bestimmen 
  
Regionale 
Steuerung 
Gievenbeck 
 
Regionale 
Steuerung 
Hiltrup-West 
 
 
Regionale 
Steuerung 
Coerde 
 
 
Steuerungsgruppen in den Einrichtungen

Kitas und Schulen bewegen ….“ in Münster     Folie 5  
 
 
Beispiel Zielmatrix Münster 
 
Ebene 1 
 
Oberziel        
 
 
 
 
Ebene 2 
 
Teilziele 
 
   
  
 
    
 
 
 
 
 
 
Ebene 3 
Programm/Maßnahmen 
 
Kinder haben durch „gute gesunde“ Ki- 
tas/Schulen verbesserte  Gesundheits- 
und Bildungssituationen/ -chancen.  
 
2.1  
Qualitäts- 
entwicklung, 
Bildung und 
Gesundheit 
fördern 
 
2.2 
Beteiligte  
qualifizieren 
2.4 
Ergebnis- 
transfer  
leisten 
2.5 
Nach- 
haltigkeit der 
Maßnahmen 
sichern 
 
Programm/ Maßnahmen 
(3) 
2.2 
Sozialräumli- 
che Unterstüt- 
zungssysteme 
schaffen und 
nutzen

Berichtsvorlage

8996 Zeichen

V/0876/2007 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Schule und Weiterbildung 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
"Kitas und Schulen bewegen ..." 
Modellprojekt zur Gesundheitsförderung in Kitas und Grundschulen unter besonderer 
Berücksichtigung der Verzahnung von Gesundheit und Bildung und des sozialräumlichen Bezugs 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
27.11.2007 Ausschuss für Schule und Weiterbildung Bericht 
04.12.2007 Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförderung Bericht 
04.12.2007 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Bericht 
 
 
Bericht: 
 
Der vorliegende Zwischenbericht informiert über den aktuellen Stand des Projekts „Kitas und 
Schulen bewegen…“, das 2005/2006 von der Stadt Münster und der Bertelsmann Stiftung unter 
Beteiligung des Landes NRW und des Gemeindeunfallversicherungsverbandes initiiert wurde. 
Das Projekt basiert auf den bereits erprobten Konzepten der Bertelsmann Stiftung: „anschub.de – 
gute gesunde Schule“ und „Kita bewegen – gute gesunde Kita“  und ist in Münster zum Projekt  
„Kitas und Schulen bewegen…“ (Folie 1 mit Logo) weiterentwickelt worden. Ziel ist, die bisher 
versäulten konzeptionellen Ansätze der Gesundheitsförderung in der Verknüpfung von Kita und 
Schule zu verbinden und zunächst an drei Projektstandorten regionale Steuerungsgruppen Ge-
sundheitsförderung aufzubauen. Das Projekt begann im Herbst 2006 und endet am 31.12.2008.   
 
Ausgangspunkt dieses Projektes ist die Entwicklung der letzten Jahre, dass die Gesundheit von 
Kindern trotz eindeutiger Verbesserung der Lebensverhältnisse und großer Erfolge bei der Be-
handlung von Infektionskrankheiten auf eine neue Weise stärker gefährdet wird. Der gesellschaft-
liche Wandel hin zur Pluralisierung von Lebensformen und sozialen Beziehungen hat auch zu 
einer Veränderung bestehender Strukturen, gewohnter Denk- und Verhaltensweisen und Orien-
tierungsmuster geführt mit der Folge, dass die Grundannahme der gesundheitlichen Versorgung 
der Kinder durch ihre Familien nicht mehr ausreichend gewährleistet ist. Stattdessen muss ver-
stärkt die öffentliche Hand Verantwortung für ein gesundes Aufwachsen von Kindern  überneh-
men.  
 
Vor diesem Hintergrund verfolgt das Projekt „Kitas und Schulen bewegen…“ das Ziel, diese Ein-
richtungen dabei zu unterstützen, „gute gesunde“ Kitas und Schulen zu werden. Durch deren 
Besuch werden dann verbesserte Gesundheits- und Bildungssituationen/-chancen für Kinder 
sichergestellt. Letztendlich trägt dieses Projekt auch zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen 
der in Kitas und Schulen Tätigen bei. 
 
Vorlagen-Nr.: 
V/0876/2007 
Auskunft erteilt: 
Frau  Bedenbecker-Busch 
Ruf: 
492 43 03 
E-Mail: 
Bedenbecker-Busch@stadt-
muenster.de 
Datum: 
23.10.2007 
Öffentliche Berichtsvorlage

2 
V/0876/2007 
 
 
Darauf basierend, dass    
 
-> Gesundheit eine Grundlage für Bildungsfähigkeit und  
-> Bildung eine Grundlage für Gesundheit ist,  
 
soll durch die Arbeit in diesem Projekt Gesundheit im Kita- und Grundschulalltag als ein fester 
Bestandteil und als ein Motor für die Qualitätsentwicklung und -sicherung im Kita- und Grund-
schulsystem implementiert werden. Entscheiden d für den Erfolg und die Sicherung der Nachhal-
tigkeit des Projektes ist es, alle Beteiligten mit in die Arbeit einzubinden: Kita-Kinder und deren 
Eltern, Schüler/innen sowie deren Eltern, Lehrer/innen, Erzieher/innen und sonstige Professionen 
in den Einrichtungen. Der Anspruch, eine „gute gesunde“ Kita oder Schule zu sein, sollte sich 
zum Markenzeichen der Einrichtungen entwickeln. 
 
Die oft schon sehr gute Verzahnung von Kitas und Grundschulen soll durch das Projekt weiter-
entwickelt werden. So kann auf Dauer sicher gestellt werden, dass Kinder unabhängig von ihrer 
Herkunft zukünftig vom 1. bis zum 10. Lebensjahr in „guten gesunden“ Einrichtungen lernen und 
leben.  
 
Die Auswahl der zu beteiligenden Einrichtungen erfo lgte unter dem Aspekt des sozialräumlichen 
Bezugs. In Münster wurden die Stadtteile Hiltrup, Gievenbeck und Coerde als Projektstandorte 
ausgewählt. Es wurden in den Stadtteilen insgesamt vier Grundschulen und 14 Kitas zur Teil-
nahme an dem Projekt eingeladen.  (Folie 2)  
 
Ab 2008 sollen weitere Akteure der Gesundheitsförderung in den Stadtteilen angesprochen und 
zur Mitwirkung an dem Projekt eingeladen werden. Das Ziel ist der Aufbau einer regionalen 
Steuerungsgruppe zur langfristigen Sicherung der Gesundheitsförderung.  
 
Am 1. Dezember 2006 fand in Anwesenheit aller Projektpartner die offizielle Vertragsunterzeich-
nung in dem neuen Gebäude der Bezirksregierung am Domplatz statt. (Folie 3)  
 
Zur Finanzierung des Projekts stellen die Bertelsmann Stiftung und der Gemeindeunfallversiche-
rungsverband jährlich jeweils 15.000 Euro zur Verfügung. Mit diesen Geldern wird die Durchfüh-
rung der inhaltlichen Projektarbeit in den Kitas und Schulen unterstützt.  
 
Das Land/die Bezirksregierung stellt 6 Lehrerst unden wöchentlich für die Koordination der betei-
ligten Schulen bereit.  
 
Das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien unterstützt mit max. 6 Stunden die Woche die Pro-
jektarbeit im Bereich der beteiligten Kitas. 
 
Das Amt für Schule und Weiterbildung, Volkshochschule stellt ebenfalls 10 Wochenstunden für 
die Gesamtkoordination sowie für anfallende Sekretariatsarbeiten zur Verfügung.  
 
Das Gesundheitsamt ist Partner im Rahmen der Gesamtkonzeption "Gesund aufwachsen in 
Münster" und unterstützt das Projekt insbesondere durch Aufbereitung und Zurverfügungstellung 
von Gesundheitsdaten. 
 
Für die Steuerung, das Controlling und die Organisation sind folgende Organe eingerichtet wor-
den:  
 
Strategische Steuerung  
Operative Steuerung  
Regionale Steuerung in den Stadtteilen 
Steuerungsgruppen in den Einrichtungen  
(Folie 4)

3 
V/0876/2007 
 
 
Projektbeschreibung 
 
Die Hauptzielrichtung des Projekts ist wie folgt definiert: 
Kinder haben durch „gute gesunde“ Kitas und Schulen verbesserte Gesundheits- und Bildungssi-
tuationen und –chancen. (Folie 5) 
 
Für die zweite Ebene verständigten sich die Akteure auf die Ziele: 
• Qualitätsentwicklung, Bildung und Gesundheit fördern 
• Beteiligte qualifizieren 
• Sozialräumliche Unterstützungssysteme schaffen und nutzen 
• Ergebnistransfer leisten 
• Nachhaltigkeit der Maßnahmen sichern. 
 
Zur Erreichung und Sicherung dieser Ziele werden passgenaue Programme und Maßnahmen 
von den beteiligten Kitas und Schulen entwickelt, die:  
• diese Einrichtungen bei ihrer gesundheitsorientierten Arbeit unterstützen,   
• die Nachhaltigkeit der mit diesem Projekt geleisteten Gesundheitsförderung sichern,  
• in einem dritten Schritt mit den Zielen und Arbeiten anderer gesundheitsorientierter Aktivi-
täten in der Stadt Münster verbunden werden. 
 
In der ersten Projektphase führten die beteiligten Einrichtungen mit Unterstützung der Bertels-
mann-Stiftung umfangreiche Evaluationen durch im Sinne einer Ist-Analyse.  
 
Die daraus abgeleiteten Ziele und daraus sich ergebenden Programme/Maßnahmen zur Ge-
sundheitsförderung bestimmen gegenwärtig die Arbeit vor Ort sowohl einrichtungsbezogen als 
auch sozialraumbezogen von den Kitas und „ihrer“ Grundschule. Auch für diese Umsetzung steht 
den Einrichtungen fachliche Unterstützung durch die Bertelsmann Stiftung zur Verfügung.  
 
Eine der Hauptaufgaben für 2008 ist die Vernetzung der Akteure in den Stadtteilen. Dazu sollen 
die vielerorts gegründeten Stadtteilarbeitskreise genutzt werden.  
 
Durch eine weitere Evaluation wird die im ersten Projektjahr geleistete Arbeit  von den Beteiligten 
selbst ausgewertet und so die Grundlagen für die Weiterführung über den Projektzeitraum hinaus 
geschaffen. 
 
Es wird eine Evaluierung des Gesamtprojekts durch die  Bertelsmann Stiftung durchgeführt. 
Hierbei werden insbesondere die Effizienz und Qualität der Kommunikation und Information so-
wie der Ablauforganisation bewertet.  
 
Ausblick 
 
Nach einem Jahr Projektarbeit können die bisherigen Ergebnisse positiv bewertet werden. Erste 
im Sommer und Herbst dieses Jahres entwickelte Maßnahmen zur Gesundheitsförderung konn-
ten in den Einrichtungen bereits umgesetzt werden. Erste positive Erfahrungen mit Kooperati-
onspartnern vor Ort wie Weiterbildungseinrichtungen und Sportverbände konnten gemacht wer-
den und bilden die Grundlage für die Nachhaltigkeit des Projekts. 
 
Nach Ablauf des Projekts im Dezember 2008 wird die Verwaltung über die Ergebnisse an den 
drei Standorten detailliert berichten und Vorschläge für eine Übertragung der Erfahrungen auf 
andere Stadtteile machen. Hierzu ist eine Fortführung der Kooperation mit dem Arbeitskreis „Ge-
sund aufwachsen in Münster“ der Gesundheitskonferenz anzustreben, um ein flächendeckendes 
Konzept zur Gesundheitsförderung in Münster zu entwickeln und schrittweise umzusetzen. Die

4 
V/0876/2007 
 
notwendigen Arbeitsschritte werden den parlamentarischen Gremien in einer weiteren Vorlage 
vorgestellt. 
 
i. V. 
 
gez. 
 
Dr. Hanke 
Stadträtin 
 
Anlage:  
Foliensatz „Kitas und Schulen bewegen …“ in Münster

Beratungsverlauf (3)

27.11.2007 Ausschuss für Schule und Weiterbildung
TOP 7 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
04.12.2007 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien
TOP 5 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
04.12.2007 Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförderung
TOP 7 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (5)

  • An der Meerwiese
  • Edelbach
  • Burgwall
  • Domplatz
  • Nerzweg

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Details

Vorlagen-Nr.
V/0876/2007
Typ
Vorlagen
Datum
29.10.2007
Erstellt
06.10.2020 14:37