2012/0304
Geschäftsbericht 2011 der Sparkasse Darmstadt
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2012/0304
14522 Zeichen
Magistratsvorlage Eingang Magistrats- geschäftsstelle: 03.09.2012 an den Magistrat zur Kenntnis zur Beschlussfassung Beteiligt vor Magistratsbeschlussfassung: Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung OBW zur Befassung zur Kenntnis zur Beschlussfassung zur abschließenden Beschluss- fassung Fachausschuss Amt: Rechtsamt - Stadtwirtschaftskoordinatio n Behandlung in öffentl. Sitzung Ja Nein OBW bei abschl. Beschlussfassung Magistrat Ja Nein Internetfähig Verteiler: Vorlage-Nr. 2012/0304 Magistratsbeschluss-Nr. Produkt-Nr.: Kostenstelle: Investitionsnummer: Kostenträger: Sachkonto: Betreff: Geschäftsbericht 2011 der Sparkasse Darmstadt Vorlage vom: 21.08.2012 Beschlussvorschlag: Der Magistrat nimmt von dem Geschäftsbericht – mit Jahresabschluss und Lagebericht – der Sparkasse Darmstadt für das Jahr 2011 Kenntnis. Anlagen: Geschäftsbericht der Sparkasse Darmstadt 2011 Datenschutzrelevante Anlage: Folgekosten: Ja Nein - 2 - Beschluss des Magistrats vom - 3 - Begründungsseite zur Magistratsvorlage vom 21.08.2012 Begründung: Trotz turbulenter Finanzmärkte war die Risiko- und Ertragslage der Sparkasse Darmstadt entsprechend der Vorjahre auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011 sehr stabil. Hierbei ist ihre regionale Ausrichtung und ihre im Vergleich zu den großen Universal- und Spezialbanken risikoärmere Geschäftsstruktur positiv hervorzuheben. Die Bilanzierung erfolgt nach deutscher Rechnungslegung, HGB. Auf Basis dessen verfügt die Bank über gute Reserven, welche auch im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter gestärkt wurden. Der Jahresüberschuss stieg um rd. 3% auf 15,5 Mio. € an. Der Bilanzgewinn lag ebenfalls bei 15,5 Mio. €. Gemäß § 16 Hessisches Sparkassengesetz (HSpG) werden 25% des Bilanzgewinns, das sind rd. 3,875 Mio. €, an die Träger abgeführt. Auf die Stadt Darmstadt entfällt hiervon ein Anteil von 3/5, das sind rd. 2,325 Mio. €. Der verbleibende Anteil stärkt das Eigenkapital der Sparkasse Darmstadt und wird in die Sicherheitsrücklagen eingestellt. Auch für das laufende Geschäftsjahr 2012 und das kommende Geschäftsjahr 2013 hat die Sparkasse Darmstadt trotz unverändert schwieriger Finanzmarktlage ein gegenüber dem Vorjahr unveränderten Bilanzgewinn von rd. 15 Mio. € mit den entsprechenden Ausschüttungen für die Träger in Aussicht gestellt. Die Sparkasse Darmstadt wurde von der Prüfungsstelle des Sparkassen und Giroverband Hessen-Thüringen im Mai 2012 geprüft. Diese Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Im Einzelnen: 1. Geschäftsentwicklung Die Bilanzsumme erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011 moderat um rd. 3% auf rd. 3.843 Mio. € bei einem berichteten Geschäftsvolumen (Bilanzsummen inkl. Eventualverbindlichkeiten) von rd. 3.918 Mio. € (+ rd. 3% gegenüber Vj.). Substanzielles Wachstum im Kundengeschäft wurde auch 2011 dazu genutzt Eigengeschäftspositionen abzubauen. Im Kreditgeschäft und Einlagengeschäft mit Kunden wurden historische Höchststände erreicht. a) Aktivseite Das berichtete Kreditvolumen (inkl. Treuhandkredite und unwiderrufliche Kreditzusagen) erreichte Ende 2011 rd. 2.483 Mio. € (+ rd. 8%). Fast 90 % davon sind „Forderungen an Kunden“, Ende 2011 rd. 2.221 Mio. €, die gegenüber dem Vorjahr analog um rund 8% gestiegen sind. Das Kreditgeschäft mit Kunden zählt somit mit einem Anteil von rund 60% an der Bilanzsumme zum Hauptgeschäft der Sparkasse Darmstadt. Rund 55% diese Kundenkredite sind durch Grundpfandrechte besicherte Hypothekardarlehen, weitere 7% entfallen auf Kredite an Kommunen. Die Position „Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere“ ging erneut zurück und erreichte 892 Mio. €. Hier wurden fällige Wertpapiere in kurzfristige Anlagen bei Kreditinstituten umgeschichtet bzw. für Ausleihungen an Kunden verwendet. Der Anteil an der Bilanzsumme betrug rd. 23%. - 4 - Aktien und andere nichtfestverzinsliche Wertpapiere spielten bei der Sparkasse Darmstadt mit rd. 87 Mio. € (Vj: 85 Mio. €) und einem Anteil von rd. 2% an der Bilanzsumme eine vergleichsweise untergeordnete Rolle. Wie auch alle anderen eigenen Wertpapieranlagen der Bank werden diese Papiere nach dem strengen Niederwertsprinzip bewertet – ganz im Gegensatz zu den nach internationaler Rechnungslegung bilanzierenden Banken, die zu Marktwerten berichten müssen. Auch Beteiligungen sowie Anteile an verbundenen Unternehmen haben mit einem Anteil von nur rd. 1% der Bilanzsumme (Ende 2011: rd. 46 Mio. €) keinen großen Stellenwert. Der leichte Rückgang gegenüber dem Vorjahr liegt vor allem in einer Abschreibung begründet. b) Passivseite (Refinanzierung) Dem gegenüber steht die Refinanzierung des Aktivgeschäfts, abgebildet auf der Passivseite der Bilanz. Die Sparkasse Darmstadt profitierte auch 2011 unverändert von ihrer passivlastigen Refinanzierungsstruktur: Wie auch in den Jahren zuvor überstiegen die Kundeneinlagen das auf der Aktivseite bilanzierte Kreditgeschäft mit Kunden deutlich. Ende 2011 erreichten die Kundeneinlagen 3.090 Mio. € (rd. + 4% gegenüber Vj.). Das sind rd. 79% des Geschäftsvolumens. Die verbrieften Verbindlichkeiten reduzierten sich Ende 2011 um rd. 10% auf 136 Mio. €. Es handelt sich hierbei um eigene Emissionen, welche an Kunden vertrieben werden. 2011 waren dies verstärkt Sparkassenbriefe. Das Eigenkapital der Sparkasse Darmstadt besteht aus den Sicherheitsrücklagen zum Jahresende zuzüglich des jeweiligen Bilanzgewinns des Jahres. Die Sicherheitsrücklagen erhöhen sich nach Feststellung des Jahresabschlusses jeweils um den Bilanzgewinn nach Ausschüttung des Anteils am Bilanzgewinn welcher dem Träger zusteht. Nach dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstandes sollen aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2011 von 15,5 T €, 75%, das sind 11,625 Mio. € den Sicherheitsrücklagen zugeführt und 25% (= 3,875 Mio. €) an die Träger zur Verwendung für gemeinnützige Zwecke ausgeschüttet werden. Ende 2011 lag die Sicherheitsrücklage bei rd. 296 Mio. €. Nach Feststellung des Jahresabschlusses sollte sie sich durch die genannte Zuführung auf rd. 308 Mio. € erhöhen. Ein weiterer ergänzender Eigenmittelbestandteil ist der Fonds für allgemeine Bankrisiken, welches sich um 10 Mio. € auf 15 Mio. € erhöhte. Des weiteren verfügte die Sparkasse Darmstadt zum Jahresende 2011 über umfangreiche stille, bereits bei Bildung versteuerte Vorsorgereserven gemäß § 340 f HGB. 2. Ertragslage Die Ertragslage der Sparkasse Darmstadt war entsprechend der Vorjahre auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011 bemerkenswert stabil. Der Jahresüberschuss (JÜ) stieg um rd. 3% auf 15,5 Mio. € an (vgl. im Folgenden Abb. 1). Die Eigen-kapitalrendite vor Steuern (Gewinn vor Steuern in Relation zur durchschnittlichen Sicherheitsrücklage ohne Bilanzgewinn) lag fast unverändert bei rd. 10,4% (Vj.: rd. 10,6%). - 5 - Abb. 1: Gewinn- und Verlustrechung der Sparkasse Darmstadt (in Mio. €) ZÜ = Zinsüberschuss, PÜ = Provisionsüberschuss, Saldo So. = Saldo der sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen, VA = Verwaltungsaufwendungen, BE v. Bew.= Betriebsergebnis vor Bewertung = ZÜ + PÜ + Saldo So. abzüglich VA, Bew.erg. = Ab- und Zuschreibungen sowie Wertberichtigungen auf Forderungen, bestimmten Wertpapiere, Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen, Zuführungen zu und Auflösungen von Rückstellungen im Kreditgeschäft, AO Erg. = Saldo der außerordentlichen Erträge- und Aufwendungen, JÜ = Jahresüberschuss (nach Steuern). Quelle: Sparkasse Darmstadt Geschäftsbericht 2011 Der Anstieg der operativen Erträge um rd. 10% wurde durch die Verwaltungsaufwendungen (VA) überwiegend kompensiert, so dass ein im Vergleich zum Vorjahr fast unverändertes Betriebsergebnis vor Bewertung von rd. 49,3 Mio. € erzielt wurde. Die von der Bank berichtete Kostenquote (= operative Verwaltungsaufwendungen in % der operativen Erträge) stieg zwar leicht von rd. 52,2% auf rd. 53,1% an, blieb aber immer noch sichtbar unter dem Durchschnitt der hessischen Sparkassen von über 60%. Wesentlicher Ertragsfaktor blieb mit einem Anteil von rund dreiviertel der Erträge der Zinsüberschuss (ZÜ). Er spiegelt maßgeblich den Erfolg aus dem Kreditgeschäft wieder. Trotz entsprechend rückläufiger Zinserträge aus festverzinslichen Wertpapieren konnte der Zinsüberschuss im Geschäftsjahr 2011 um rd. 4% auf rd. 87,8 Mio. € gesteigert werden, da auch der Zinsaufwand deutlich zurückgeführt wurde. Der Provisionsüberschuss (PÜ) erhöhte sich um rd. 6% auf rd. 23 Mio. €. Er ist die zweitwichtige Ertragsquelle der Bank und enthält vor allem die Provisionen aus dem Kreditgeschäft, dem Vermittlungsgeschäft (Bausparen, Immobilen, Versicherungen) - hier wurden die Vorjahreswerte zum Teil deutlich übertroffen - sowie dem Wertpapiergeschäft für Kunden. Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen (VA) erhöhten sich um rd. 5% auf 67,7 Mio. €. Wesentlicher Kostenblock waren die Personalaufwendungen, die aufgrund gestiegenen Löhne und Gehälter um rd. 5% auf 40,7 Mio. € angestiegen. Der Sachaufwand erhöhte sich nur marginal auf 17,2 Mio. € und die Abschreibungen blieben praktisch stabil. 88 23 6 -68 49 -9 -10 30 0 -15 15 84 22 8 49 -14 -14 15 -65 -5 29,7 -1 -80 -60 -40 -20 0 20 40 60 80 100 ZÜ PÜ Sald o So. VA BE v. Bew. Bew. erg. Zuf. 340g Erg. vSt AO Erg. St euern JÜ 2011 2010 - 6 - Der Saldo aus Zu-, Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen, bestimmte Wertpapiere und Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen sowie die Zuführungen bzw. Auflösungen von Rückstellungen im Kreditgeschäft (Bewertungsergebnis) lag mit rd. 9,2 Mio. € deutlich unter dem Vorjahreswert von rd. 14,4 Mio. €. Darin enthalten sind, wie auch im Vorjahr, Zuführungen zu den versteuerten, sog. stillen Reserven gemäß § 340 f HGB. 3. Risikolage a) Relevanz der Risikoarten Die Risiken der Sparkasse Darmstadt kommen hauptsächlich aus dem Kreditgeschäft mit Kunden. Dementsprechend sind Kreditausfälle eine wesentliche Risikoquelle des Kreditinstituts. Daneben spielen operationelle Risiken eine Rolle, während Marktrisiken aufgrund der Geschäftsstruktur der Sparkasse Darmstadt eher von untergeordneter Bedeutung sind. b) Risikomanagement Die Sparkasse Darmstadt begrenzt diese Risiken auf ein Maß, welches die Vermögens- und Ertragslage des Kreditinstituts nicht gefährdet. Dies erfolgte durch eine GuV-orientierte Risikotragfähigkeitsbetrachtung: Auf Basis des Risikodeckungskapitals wurden unter Berücksichtigung der Risikobereitschaft ein Gesamtlimitsystem installiert, welches den Risikofall abbildet. Dies wird monatlich überprüft. Das Risikodeckungskapital wird dabei nicht voll auf die einzelnen Limite verteilt (sog. „Puffe r“). Zusätzlich werden quartalsweise Stresstests durchgeführt, die außergewöhnliche, aber plausibel mögliche Risikoszenarien und ihre Auswirkungen auf die Sparkasse Darmstadt betrachten. Das auf Basis der Risikodeckungsmasse festgelegte Gesamtlimit war im Jahr 2011 ausreichend und wurde zu keiner Zeit überschritten. Selbst bei Eintritt der darüber hinausgehenden Stresstests konnten die Risiken getragen werden. Die Sparkasse Darmstadt verfügt über eine Funktionstrennung zwischen Risikoüberwachung und –steuerung bis hin zur Vorstandebene. Diese ist auch im Vertretungsfall gewährleistet. Wesentliche Steuerungsentscheidungen werden vom Vorstand getroffen. Das Gesamtsystem des Risikomanagements, dokumentiert im sog. Risikohandbuch, ist in koordini erte Teilsysteme aufgeteilt. Dies gewährleistet die vollständige Erfassung und Überwachung aller relevanten Risiken der Sparkasse Darmstadt. Das Risiko-Controlling ist Bestandteil des Risikomanagementprozesses. Es entwickelt und implementiert Planungs-, Kontroll- und Informationssysteme mit deren Hilfe ein zeitgerechtes Berichtssystem erstellt wird. Die ermittelten Risiken werden im Rahmen der Risikosteuerung aktiv beeinflusst: Eintrittwahrscheinlichkeiten werden verringert und Risikoauswirkungen begrenzt. Hierzu zählt auch eine Simulation der einzelnen Risikoabwehrmaßnahmen hinsichtlich ihrer Wirkung. Die interne Revision prüft regelmäßig die Wirksamkeit der gesamten Risikosteuerung auf Basis der gesetzlichen Anforderungen der sog. MaRisk (Mindestanforderungen an das Risikomanagement). c) Eigenmittel und Reserven Die Sparkasse Darmstadt verfügt über umfangreiche Eigenmittel. Neben dem unter der Position Eigenkapital bilanzierten Sicherheitsrücklage (nach Feststellung des Jahresabschlusses 2011: rd. 308 Mio. €) zählt hierzu auch der Fonds für allgemeine Bankrisiken, welcher sich Ende 2011 um 10 Mio. € auf 15 Mio. € erhöhte. Des weiteren verfügt die Sparkasse Darmstadt über umfangreiche stille, bereits bei Bildung versteuerte - 7 - Vorsorgereserven gemäß § 340 f HGB. Auch im Geschäftjahr 2011 hat die Sparkasse Darmstadt hier zugeführt. Die Solvabilitätsgesamtkennziffer betrug zum 31.12.2011 22,2% und überschritt den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestwert von 8% damit deutlich. d) Liquidität Die Zahlungsfähigkeit der Sparkasse Darmstadt war im Geschäftsjahr jederzeit gewährleistet. Der gemäß § 11 Gesetz über das Kreditwesen (KWG) aufgestellt Liquiditätsgrundsatz wurde ebenso wie die Mindestreservevorschriften im Berichtszeitraum stets eingehalten. 4. Ausblick Im Geschäftsjahr 2012 rechnet die Sparkasse Darmstadt mit einem fortgeführten Wachstum des Kundengeschäfts sowohl bei Krediten, vor allem im Bereich private und gewerbliche Immobilienfinanzierungen, als auch bei den Einlagen. Dies sollte zu einem moderaten Bilanzsummenwachstum führen. Eine Ausweitung des Eigengeschäfts wird weiterhin nicht angestrebt. Unter der Annahme gleich bleibend niedriger Marktzinsen über alle Laufzeitenbänder und investitions- sowie tarifbedingt steigender Verwaltungsaufwendungen im Jahr 2012 geht das Kreditinstitut davon aus, dass das Betriebsergebnis vor Bewertung in den Jahren 2012 und 2013 unter den jeweiligen Vorjahreswerten liegen wird. Dennoch sollte die Kostenquote weiterhin unter der strategischen Zielmarke von 60% blieben. Gleichzeitig wird ein gegenüber Vorjahr unveränderter Bilanzgewinn von rd. 15 Mio. € mit den entsprechenden Ausschüttungen für die Träger in Aussicht gestellt. Darmstadt, den 21.08.2012 Jochen Partsch Oberbürgermeister Anlage
anlage 1
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Geschäftsbericht 2011
Sparkassen-Finanzgruppe Hessen- Thüringen
Zukunft gestalten.
Wachstum fördern.
Bilanzsumme Mio. EUR 3.842,6 3.742,0 3.750,6
Kundeneinlagen einschließlich
Eigenemissionen Mio. EUR 3.090,0 2.969,0 2.835,0
Kundenkreditvolumen
inkl. Treuhandkredite und
unwiderrufliche Kreditzusagen Mio. EUR 2.482,6 2.301,7 2.200,5
Jahresüberschuss Mio. EUR 15,5 15,0 14,0
Girokonten
(ohne Zins&Cash) Anzahl 133.709 130.287 126.638
Mitarbeiter Anzahl 869 864 869
Geschäftsstellen (inkl. SB-Stellen) Anzahl 44 43 43
Depotvolumen
Wertpapierdepots Mio. EUR 495,1 534,2 600,0
Investmentkonten Mio. EUR 256,2 289,4 289,8
Gesamt Mio. EUR 751,3 823,6 889,8
2011 2010 2009
Die Sparkasse Darmstadt in Zahlen
Soziales Handeln
Stiftungskapital der Jubiläumsstiftung
der Sparkasse Darmstadt TEUR 10.031,0 8.031,0 6.531,0
Ausschüttungen aus der
Jubiläumsstiftung TEUR 413,9 384,1 393,8
Spenden und Sponsoring TEUR 955,7 1.005,8 968,7
Geschäftsbericht 2011
IMPRESSUM
REdaktIon: Sparkasse Darmstadt, Vorstands sekretariat
konZEPt Und GEStal tUnG: Gerasch Communication, Darmstadt
tEXtE: Simon Colin, Darmstadt; Sparkasse Darmstadt
FotoS: Christian Grau, Mühltal; Gerasch Communication, Darmstadt
HERStEllUnG: Werbedruck Petzold GmbH, Gernsheim
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt
Anstalt des öffentlichen Rechts mit eigener Rechtspersönlichkeit
Sitz: Darmstadt
Gegründet: 1808
Träger: Stadt Darmstadt und Landkreis Darmstadt-Dieburg
Mitglied des Sparkassen- und
Giroverbandes Hessen- Thüringen
Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe
Vorwort
Finanzierung
Mit dem Partner wachsen, ein Geschäftsleben lang.
Immobilien
Beratungskompetenz auf stark wachsendem Markt.
Versicherung
Versicherungsschutz, der funktioniert –
für nachhaltiges Wachstum.
Private Banking
Vermögen optimieren, Wachstum sichern.
Geschäftsbericht 2011
Geschäftsjahr 2011
Bericht des Verwaltungsrates
Jahresabschluss 2011
Kurzfassung ohne Anhang
Jahresbilanz
Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung
Organe der Sparkasse
Geschäftsstellen
Soziales Handeln 2011
4
6
10
14
18
22
29
29
30
31
32
34
35
36
3Sparkasse Darmstadt
4 Geschäftsbericht 2011
leben und arbeiten wir nicht in einer bemerkenswerten Region?
In einem Umfeld, das prosperiert und äußerst positive Signa-
le aussendet? Wir nehmen jedenfalls das vielfältige Wachstum
um uns herum mit Zufriedenheit und Zuversicht wahr. Zwar gibt
die Situation im europäischen Ausland und an den Finanzmärk-
ten nach wie vor durchaus Grund zur Sorge, doch scheinen die
Chancen für Darmstadt und die Region weiter gut zu sein.
Auch die Sparkasse Darmstadt blickt auf ein äußerst erfolgrei-
ches Geschäftsjahr 2011 zurück. Unsere Kreditzusagen und
Kundeneinlagen sind weiter gewachsen und mit unserem
guten Betriebsergebnis können wir unser Eigenkapital weiter
stärken. Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen und sehen mit
Freude und Dankbarkeit, dass so viele unserer Kunden und
Geschäftsfreunde uns bereits seit sehr vielen Jahren eng ver-
bunden sind.
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kunden und Geschäftsfreunde,
Dieses Vertrauen ist nicht selbstverständlich, es ist von uns
T ag für T ag aufs Neue zu erarbeiten. Wir möchten gemeinsam
mit Ihnen wachsen und besinnen uns dabei stets auf unsere
Stärken: Beständigkeit, Verlässlichkeit sowie Ver ant wortungs-
gefühl gegenüber den uns anvertrauten Geldern. Es ist deshalb
unser Ziel, Wachstumspotenziale intelligent und nachhaltig zu
fördern. Denn das ist die wesentliche Voraussetzung für eine
wirtschaftlich gesicherte Zukunft und damit das Wohl unserer
Region.
Auf den folgenden Seiten zeigen wir Ihnen vier Beispiele er-
folgreicher Unternehmer aus unserem Geschäftsgebiet, die
genau dieser Maxime folgen und in den vergangenen Jahren
sehr erfolgreich gewachsen sind. Hierzu zählen die Inhaber
eines Spezialanbieters für Hybridräder, die in ihrem Gebiet
zum Marktführer aufsteigen möchten sowie die Geschäftsfüh-
rer eines Darmstädter Modehauses, die ihr Unternehmen mit
einer Kombination aus Traditionsbewusstsein und Innovati-
onsfähigkeit auf Wachstum ausrichten. Außerdem sehen Sie
die Geschäftsführer eines Spezialisten für Waschplatzsysteme,
Zukunft gestalten. Wachstum fördern.
v. l. n. r.: Hans-Werner Erb, Georg Sellner, Roman Scheidel
der in einem umkämpften Markt wächst sowie den Vorstands-
vorsitzenden eines international operierenden Hightech-
unternehmens, das sich ebenso erfreulich entwickelt.
In diesem starken Umfeld prosperiert auch die Sparkasse
Darmstadt. Vier unserer Wachstumsbereiche stellen wir Ihnen
in diesem Geschäftsbericht näher vor. Hierzu zählt die für uns
so wesentliche Unterstützung des Mittelstands durch Existenz-
gründungsförderung und eine nachhaltige Kundenberatung.
Ganz neu stellen wir uns im Private Banking auf. Erfreulich ent-
wickeln sich unser Baufinanzierungsgeschäft und die Immo-
bilienvermittlung, die spiegelbildlich für das bemerkenswerte
Wachstum in unserer Region stehen. Steigenden Zuspruch er-
fährt ebenso unser maßgeschneiderter Versicherungsservice,
der dazu beiträgt, die Zukunft von Unternehmern wie Privat-
kunden abzusichern. Wachstumssicherung bedeutet für uns
aber auch, die Lebensqualität in unserer Heimat zu fördern.
Deswegen unterstützen wir das Miteinander in unserer Regi-
on an sehr vielen Stellen, wie unser Report Soziales Handeln
dokumentiert.
Dies alles ist Grund genug für uns, mit Zuversicht nach vorne zu
schauen. Wir freuen uns darauf, auch künftig gemeinsam mit
unseren Geschäftsfreunden dazu beizutragen, dass unsere Re-
gion wächst. Ebenso stolz sind wir auf den wertvollen inneren
Zusammenhalt der Sparkasse Darmstadt, die Wurzel unseres
Erfolgs. Wir danken deswegen unserem Verwaltungsrat für die
vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit und unse-
rem Personalrat für sein konstruktives Engagement. Ganz be-
sonders bedanken wir uns bei unseren 869 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern. Ihre großartige Arbeit trägt maßgeblich dazu
bei, dass unsere Kunden und Partner uns wertschätzen. Sie ist
das solide Fundament unseres Wachstums.
Georg Sellner Roman Scheidel Hans-Werner Erb
5Sparkasse Darmstadt
Finanzierung
Am Oberwaldhaus, Darmstadt
Markus Riese, Heiko Müller, riese und müller GmbH
Für Unternehmer ist die Wachstumsregion Darmstadt reich an
Chancen. Sie prosperiert, ist finanzkräftig und innovativ. Welt-
weit renommierte Einrichtungen und wissenschaftliche Zent-
ren sowie eine zentrale Verkehrslage machen sie europaweit
einzigartig. Damit birgt sie nicht nur Potenzial für international
operierende Erfolgsunternehmen, sondern bietet auch aufstre-
benden Jungunternehmern ein motivierendes Klima zum Um-
setzen ihrer Ideen.
IDeAle VOrAussetzungen für WAchstum
Gerade Existenzgründer finden in der Wachstumsregion Darm-
stadt also ideale Voraussetzungen für ihren nachhaltigen Auf-
stieg. Die Sparkasse Darmstadt begleitet sie dabei als Partner
in allen wichtigen Wachstumsphasen mit maßgeschneiderten
und ganzheitlichen Finanzierungslösungen. Die Unterstützung
der Jungunternehmer und ihrer innovativen Ideen direkt vor
Ort setzt dabei schon sehr früh an: mit einer aktiven Ansprache
über Branchengrenzen hinweg auf Gründermessen, über enge
und vertrauensvolle Kooperationen mit der Industrie- und Han-
delskammer und den Handwerkskammern oder der gezielten
Förderung von wissenschaftlichen Ideenwettbewerben, etwa
an der T echnischen Universität Darmstadt.
Ist dann die Idee reif zur Umsetzung, erarbeiten die Berater der
Sparkasse Darmstadt gemeinsam mit den Jungunternehmern
Lösungswege für den optimalen Start, auch was den gezielten
Einsatz des zur Verfügung stehenden Startkapitals betrifft.
Hierzu gehört nicht nur der Check der Gründungsidee und des
Businessplans, sondern insbesondere auch die Abschätzung
der Wachstums- und damit Erfolgschancen speziell in der
Region. Hierbei profitieren die Mittelständler, ob Dienstleister,
Handwerker oder Freiberufler, von einer der wichtigsten Kom-
petenzen, die die Finanzexperten der Sparkasse Darmstadt
auszeichnet: die intensive Kenntnis der Verhältnisse vor Ort
und in der Region und damit auch die Fähigkeit, Potenziale und
Risiken einzuschätzen und Kontakte zu vermitteln.
Hier entfaltet die seit mehr als zwei Jahrhunderten bestehen-
de, tiefe Verwurzelung der Sparkasse in Darmstadt und der Re-
gion ihre volle Wirkung: Die Berater kennen ihre Umgebung
genau, profitieren von Netzwerken und können darüber hinaus
passgenau einschätzen, ob eine Geschäftsidee in einer be-
stimmten Umgebung oder auch einem speziellen Ortsteil auf
Zuspruch und damit auf fruchtbaren Boden trifft. Kooperatio-
nen, etwa mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Darmstadt
und des Landkreises sowie die genaue Kenntnis der wichtigen
bundesweiten Förderprogramme, erschließen dem Geschäfts-
partner das volle Portfolio an finanzieller Unterstützung.
VOn BegInn An DAs WAchstum BegleIten
Von Beginn an begleitet die Sparkasse Darmstadt somit das
Wachstum ihrer Geschäftspartner – und wächst dadurch mit
ihnen und mit ihrer Region. Anspruch der Sparkasse ist dabei,
eine möglichst langfristige Partnerschaft aufzubauen, die sich
ein Geschäftsleben lang entwickelt. Voraussetzung hierfür ist
unter anderem eine nachhaltige Kundenberatung, die auf Ver-
antwortungsgefühl, Verlässlichkeit und Beständigkeit beruht.
Mit dem Partner wachsen,
ein Geschäftsleben lang.
8 Geschäftsbericht 2011
Finanzierung
strukturanteile im firmenkundengeschäft nach
hauptwirtschaftszweigen
30%
44%
Verkehrs- u. Logistikgewerbe
3%
Gesundheitswesen
4%
Handel
9%
Verarbeitendes Gewerbe
6%
Gastgewerbe
2%
Grundstücks- u.
Wohnungswesen
39%
Versorgungswirtschaft
2%
Dienstleistungen
30%
Bau-
gewerbe
5%
So können sich die Partner der Sparkasse Darmstadt darauf
verlassen, dass ihre Bank zu ihnen hält, selbst wenn das Wachs-
tum einmal vorübergehend etwas an Fahrt verlieren sollte.
Deswegen gehört bereits bei der Existenzgründungsberatung
das Durchdenken von Worst-Case-Szenarien zum Beratungs-
anspruch. Es ist die Basis für ein offenes Miteinander, das auch
die Ansprache kritischer Aspekte trägt.
Feste und langfristig bereitstehende Ansprechpartner sind
eine weitere wichtige Voraussetzung für eine stabile Partner-
schaft. Hierzu gehört ein Jahresgespräch, in dem frühzeitig Bli-
cke für neue Entwicklungen geschärft werden. Denn mit dem
Wachsen des Unternehmens wandeln sich auch die Bedürfnis-
se: neue Versicherungsaspekte oder Vorsorgefragen rücken in
den Fokus. Wachstum kann den Bedarf nach einer neuen Im-
mobilie oder den Wunsch nach Einschätzung der Marktsituati-
on im Ausland wecken. In all diesen Bereichen erarbeitet die
Sparkasse Darmstadt gemeinsam mit ihren Partnern Lösungen
und bindet dabei auch die entsprechenden internen Spezialis-
ten und Netzwerkpartner der Sparkassenorganisation zielge-
richtet ein.
KOmpetenzWAchstum zum WOhle Der regIOn
Damit sie den zunehmend komplexen Anforderungen ihrer
Kunden gerecht wird, entwickelt die Sparkasse Darmstadt ihr
Fachwissen und ihre Kompetenzen laufend weiter: Märkte wer-
den genau beobachtet, Innovationen analysiert und neue Ge-
schäftsbereiche erschlossen. Somit wächst die Expertise der
Sparkasse auf sich ständig verändernden Märkten mit sich
wandelnden Rahmenbedingungen kontinuierlich. Das Wachs-
tum der Partner-Unternehmen und damit auch der gesamten
Region wird hierdurch nachhaltig gefördert.
Ansprechpartner:
Michael Kolb, Leiter Unternehmerkunden
T elefon: 06151 2816-100 712
Mit „Birdy“ begann der Aufstieg des Darmstädter Fahr-
radherstellers Riese und Müller. Mitte der neunziger Jah-
re war das vollgefederte Faltrad eine revolutionäre Alter-
native zum motorisierten Verkehr und begründete das
rasante Wachstum des Unternehmens von Markus Riese
und Heiko Müller. Noch heute überzeugen die hochwer-
tigen Radkonzepte mit innovativem Produktdesign und
technischer Raffinesse.
Sehr deutlich hat sich Riese und Müller inzwischen auf
High-Class-Produkte spezialisiert und sich dem stark
wachsenden Markt der elektrounterstützten Fahrräder
zugewandt. „In fünf Jahren möchten wir Marktführer bei
Premium-Hybridbikes sein“, definiert Heiko Müller die
Vision. Zielgruppe sind Kunden im qualifizierten Fach-
handel, die bereit sind, in ein entsprechend hochwertiges
Bike zu investieren. Investieren möchte Riese und Müller
auch weiterhin in den Standort Darmstadt. Verdoppelt
wurden Umsatz und Mitarbeiterzahl in den vergangenen
vier Jahren – auch weiterhin sollen die Räder hier konzi-
piert und produziert werden. Ein klares Bekenntnis zur
Wachstumsregion Darmstadt.
9Sparkasse Darmstadt
markus riese, heiko müller, geschäftsführer
riese und müller GmbH, Darmstadt
„Unsere Ideen bewegen und
beschleunigen – insbesondere
unser Wachstum.“
schloss Braunshardt
Serdar T omurcu, Ferdag T omurcu, Alpenberger GmbH
Immobilien
Darmstadt wächst und mit ihm sein Umfeld. Eine gut ausge-
stattete Infrastruktur und ausgezeichnete Zukunftsperspekti-
ven machen das Leben, Arbeiten und Wohnen in der Region
attraktiv. Das gilt längst nicht mehr nur für Arbeitnehmer oder
junge Familien: auch Senioren möchten zunehmend zentral
leben, mit kurzen Wegen und guten Anbindungen. Der Immo-
bilienmarkt spiegelt diese Entwicklung eindrucksvoll wider:
Mietwohnungen, Kaufobjekte und Gewerbeflächen werden im
Raum Darmstadt stark nachgefragt, bei steigender T endenz.
Die Konsequenz: Gute Immobilien sind rar, der Markt ist eng.
Das ImmobilienCenter der Sparkasse kann dank seiner tiefen
Verwurzelung in Darmstadt und seiner genauen Kenntnisse
der Situation vor Ort und im Landkreis Interessenten gezielt,
schnell und effizient unterstützen: mit einer gut sortierten
Palette an Immobilien sowie maßgeschneiderten Finanzie-
rungslösungen.
Der Erfolg bestätigt den eingeschlagenen Weg: So konnte al-
leine in den vergangenen zehn Jahren das Finanzierungs- und
Maklergeschäft des ImmobilienCenters verdoppelt werden.
2011 wurden in beiden Bereichen Rekordwerte verzeichnet.
WAchstum Im herzen DArmstADts
Im Herzen Darmstadts setzt das ImmobilienCenter der Spar-
kasse nun ein weiteres, deutliches Wachstumssignal. Ab Herbst
öffnet der neue Standort direkt am Luisenplatz, in unmittelba-
rer Nachbarschaft zur Hauptgeschäftsstelle. Die Menschen in
Darmstadt und der Region erhalten so künftig noch bessere
Gelegenheit, Angebot sowie Beratungs- und Serviceleistungen
des ImmobilienCenters zu entdecken. Diese zeichnen sich tra-
ditionell durch einen ganzheitlichen Ansatz aus. Schließlich ist
der Kauf oder Verkauf einer Immobilie ein einschneidendes Er-
lebnis, das die Menschen entsprechend emotional bewegt und
einer strukturierten Herangehensweise bedarf. In intensiven
Gesprächen wird deswegen zunächst die individuelle Situation
detailliert analysiert. Schnelle Wege bei Finanzierungszusagen
oder Vertragsabwicklungen sowie ein hohes Maß an Sorgfalt
haben dann oberste Priorität. So begutachten die Spezialis-
ten des ImmobilienCenters beispielsweise ihnen anvertraute
Verkaufs-Objekte sachkundig, um Wert und Besonderheiten ei-
ner Immobilie detailliert zu erfassen. Der weitere Service reicht
dann von der Organisation der Besichtigungstermine über die
Kaufvertragsabwicklung bis zur Aushändigung des Übergabe-
protokolls.
mIt Dem KunDen WAchsen
Um den Menschen in dieser bewegenden Phase jederzeit zur
Seite zu stehen, sind die Immobilienberater der Sparkasse
Darmstadt auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten an-
sprechbar. Ob früh morgens, spät abends oder am Wochen-
ende: Den Spezialisten der Sparkasse ist es wichtig, ihre Kun-
den verantwortungsvoll zu begleiten. Auf diese Weise wächst
das Vertrauen zueinander, und so kommt es immer wieder vor,
Beratungskompetenz
auf stark wachsendem Markt.
Immobilien
12 Geschäftsbericht 2011
Kaufpreisvolumen vermittelter Objekte
Mio. EUR
20
30
40
2007
35,9
2009
36,1
2010
41,0
2011
42,6
+1,6
mio. eur
2008
27,9
dass die Immobilienberater ihre Kunden langfristig betreuen:
von der ersten Mietwohnung über die Eigentumswohnung bis
zum eigenen Haus. Dabei eröffnen sie den Menschen durch-
aus auch ungeahnte Perspektiven: denn wenn zum Beispiel
die Familie wächst, werden Mietwohnungen in einer Stadt wie
Darmstadt schnell zum drückenden Kostenfaktor. Dann kann
sich plötzlich zeigen, dass der Kauf einer Immobilie, gerade bei
den zur Zeit niedrigen Zinsen, gar nicht unerreichbar ist – eine
Beratungsleistung mit Langzeitwirkung.
Fällt dann die Entscheidung für einen Immobilienerwerb, profi-
tieren die Kunden der Sparkasse Darmstadt vom breiten Finan-
zierungsportfolio des ImmobilienCenters und von einem stetig
wachsenden Netzwerk in der Region. Ob Darlehen, Bauspar-
vertrag, KfW-Förderung oder Wohn-Riester: Die Finanzierungs-
möglichkeiten passen sich flexibel den jeweiligen Bedürfnissen
an. Gute Kontakte zu Bauträgern oder Investoren beschleuni-
gen schließlich den Weg zum Wunschobjekt. Käufer älte r er
Immobilien profitieren von der Kooperation der Sparkasse
Darmstadt mit der Entega Energieeffizienz GmbH, Spezialist
für energetische Gebäudesanierungen.
fOKus Auf stArK WAchsenDe märKte
Eines der wichtigsten Zukunftsthemen ist der stark wachsen-
de Markt der Senioren. So achten die Spezialisten des Immo-
bilienCenters in ihrer Zusammenarbeit mit Bauträgern zuneh-
mend auf barrierefreie Konzepte. So auch im Lilienpalais mitten
in Darmstadt, das die Sparkassen-Berater erfolgreich an Inte-
ressenten vermittelt haben. Erfolge, die für sich sprechen. Qua-
lität, die sich herumspricht. Eine bessere Grundlage für Wachs-
tum kann es nicht geben.
Ansprechpartner:
Markus Rusam, Leiter ImmobilienCenter
T elefon: 06151 2816-100 888
Eine perfekte Kombination aus Qualität, Design und
Funktionalität: Das ist der Anspruch der Alpenberger
GmbH an ihre modular aufgebauten und individuell kom-
binierbaren Waschplatzsysteme. Mit einer klaren Aus-
richtung auf exklusive Premium-Produkte zu erschwing-
lichen Preisen ist das junge Unternehmen aus Darmstadt
in den vergangenen Jahren in kleinen Schritten bestän-
dig gewachsen – auf einem hart umkämpften Markt.
Für ein weiterhin positives Wachstum feilt die Alpenber-
ger GmbH an ihren Stärken. Hierzu zählt eine solide Ver-
arbeitung, der Einsatz hochwertiger Materialien, kombi-
niert mit zeitlos eleganten Formen und Farben. So soll
den Menschen mit einem passgenau zugeschnittenen
Sortiment ein Baderlebnis vermittelt und Qualität erleb-
bar gemacht werden. „Denn begeisterte Kunden sind die
beste Voraussetzung für ein gesundes Wachstum“, sagt
Geschäftsführer Ferdag T omurcu. Im Visier hat er neben
den ausländischen Märkten insbesondere Sanitärspezi-
alisten, Großhändler sowie Handwerksbetriebe in Darm-
stadt und der Region.
13Sparkasse Darmstadt
serdar und ferdag tomurcu, Inhaber/geschäftsführer
Alpenberger GmbH, Darmstadt ; TFS GmbH, Griesheim
„Farben, Formen, Fantasie
bereichern Lebensräume – und
lassen unser Handwerk wachsen.“
Versicherung
neutscher höhe im Odenwald
Dr. Arne Brüsch, Datron AG, Mühltal
In Darmstadt und der Region ist es vielen Mittelständlern ge-
lungen, durch bahnbrechende Innovationen und kluge Positio-
nierungen in ihrem Spezialgebiet auch international gesehen
Spitzenpositionen einzunehmen. Um bei unvorhergesehenen
Schäden oder Produktionsausfällen das Wachstum des Unter-
nehmens nicht zu gefährden, ist ein Versicherungsschutz wich-
tig, der im Ernstfall reibungslos und zuverlässig funktioniert.
Der VersicherungsService der Sparkasse Darmstadt zeichnet
sich dadurch aus, dass er nicht nur leistungsstark ist und im
Schadensfall schnell reguliert, sondern gemeinsam mit seinen
Kunden ein maßgeschneidertes Risikomanagement entwi-
ckelt.
rIsIKen erKennen, WAchstum sIchern
Hierzu treten die Spezialisten des VersicherungsService in
einen engen Dialog mit ihren Partnern. Basis ist eine intensive
Bestandsaufnahme, um mögliche Risiken zu erkennen, diese
mit passgenauen Versicherungslösungen zu entschärfen und
so eine wichtige Grundlage für sicheres Wachstum zu schaffen.
Das geschieht nicht vom anonymen Schreibtisch aus, sondern
direkt vor Ort im Unternehmen. Welche Maschinen kommen
zum Einsatz, welche Abhängigkeiten, etwa im Warenbezug,
bestehen, welche Risikofaktoren hat der Kunde möglicherwei-
se gar nicht im Blick? Hiervon machen sich die Versicherungs-
profis der Sparkasse Darmstadt ein Bild. Denn erst im direkten,
partnerschaftlichen Austausch wächst das Verständnis fürein-
ander, ist eine umfassende Einschätzung möglich.
Diese gründliche Beratungsleistung ist eines der zentralen
Kompetenzmerkmale des VersicherungsService der Sparkasse.
Hierzu gehört auch die Sensibilisierung für die oft dramati-
schen Auswirkungen im Schadensfall – für die manchen Un-
ternehmern schlicht die Vorstellungskraft fehlt. Doch schnell
können Schäden, Ausfälle, Regressforderungen oder schlecht
aufgestellte Altersvorsorge-Rückstellungen Millionenzahlun-
gen nötig machen. Deswegen sprechen die Experten der Spar-
kasse Darmstadt Schwachstellen offen und deutlich an. Und
sie weisen darauf hin, dass zu einem optimalen Versicherungs-
schutz auch die im Unternehmen direkt gelebte Auseinander-
setzung mit dem Risikomanagement gehört. Denn Schäden
kosten nicht nur Zeit und Geld, sondern oft auch Reputation.
mIt Dem unternehmen Wächst Der
VersIcherungsBeDArf
Da allerdings viele Mittelständler aus Kapazitätsgründen keine
entsprechende interne Expertise haben, kommt der Sparkasse
Darmstadt eine wichtige Rolle zu. Deshalb ist es ein wesentli-
cher Anspruch des VersicherungsService, seine Kunden auch
nach dem Vertragsabschluss kontinuierlich zu begleiten. Denn
mit dem Wachstum eines Unternehmens ändern sich auch die
Risikofaktoren. Immer wichtiger für viele Mittelständler wird
darüber hinaus eine tragfähige und solide betriebliche Alters-
vorsorge. Regelmäßig tritt die Sparkasse deswegen in einen
offenen Dialog mit ihren Partnern und bezieht in Abstimmung
mit dem Kunden auch Vermögensmanager und weitere Spezi-
alisten aus dem eigenen Hause mit ein. Das Ziel: eine ganzheit-
liche Rundum-Betreuung.
Auch im Versicherungsgeschäft mit Endkunden haben die
Experten der Sparkasse die Existenzsicherung der Menschen
im Blick. Warum ist eine private Pflegevorsorge wichtig, reicht
das Geld im Alter auch ohne Zusatzrente, was geschieht, wenn
durch eine schwere Krankheit das Leben aus den Fugen gerät?
Abstrakte Zukunftsszenarien, die gerne verdrängt werden, sol-
len verständlich und greifbar werden. Gemeinsam wird so im
offenen und vertrauensvollen Miteinander ein sinnvolles Ab-
sicherungsportfolio aufgebaut.
ehrlIche BerAtung, WAchsenDes VertrAuen
So wächst das Vertrauen der Menschen in die ehrliche und
glaubhafte Versicherungsleistung der Sparkasse – die im Scha-
densfall schnell reguliert und ihren Kunden so zur Seite steht
Versicherungsschutz,
der funktioniert –
für nachhaltiges Wachstum.
16 Geschäftsbericht 2011
Versicherung
und Hoffnung gibt. Das überproportionale Wachstum des Ver-
sicherungsgeschäfts der Sparkasse Darmstadt bestätigt die-
sen Kurs eindrucksvoll. Demnach ist der Versicherungsbestand
in den vergangenen vier Jahren um 25 Prozent gestiegen. Das
Darmstädter T eam des Sparkassen VersicherungsService hat
sich in den vergangenen sieben Jahren sogar nahezu verdop-
pelt. Ein Zuwachs, der für sich spricht.
Ansprechpartner:
Jürgen Draser, Leiter VersicherungsService
T elefon: 06151 2816-100 251
Mit innovativen, ressourcensparenden Maschinen ist die
Datron AG aus Mühltal zu den global führenden Anbie-
tern von CNC-gesteuerten Hochgeschwindigkeits-Fräs-
und Dosiersystemen aufgestiegen. Wachstumstreiber ist
neben einem hohen Innovationsgrad der Produkte der
ganzheitliche Ansatz des Hightechspezialisten. So neh-
men Service und T echnologiebegleitung einen wichtigen
Stellenwert ein und fördern die Kundenbindung maß-
geblich.
„Eine der wichtigsten Voraussetzungen für Wachstum
sind allerdings ausgezeichnete Mitarbeiter, die sich mit
dem Unternehmen entfalten möchten“, sagt Vorstands-
vorsitzender Dr. Arne Brüsch. Hoch motiviert ist das Da-
tron T eam, qualifizierte Mitarbeiter werden oft direkt aus
der Region akquiriert. Ein weiteres, starkes Wachstums-
signal war der Börsengang der Datron AG im vergange-
nen Jahr, der die Finanzkraft des Unternehmens zusätz -
lich gestärkt hat. Künftig soll sich der Fokus des in der
Region verwurzelten Spezialisten noch gezielter auch auf
das Ausland konzentrieren. Allerdings mit den Tugenden
der Datron AG: nachhaltig, ganzheitlich und bedacht.
17Sparkasse Darmstadt
Dr. Arne Brüsch, Vorsitzender des Vorstands
Datron AG, Mühltal
entwicklung des neugeschäftsvolumens im Bereich
renten- und lebensversicherung
Mio. EUR
10
20
30
40
50
2007
20,5
2009
21,5
2010
44,2
2011
49,5
+5,3
mio. eur
2008
21,4
„Innovationen sind unser
Rückenwind – für mehr Arbeits-
plätze, stabiles Wachstum und
größere Unabhängigkeit.“
Am darmstadtium, Darmstadt
Kai Brune, Dr. Moritz Koch, Henschel & Ropertz GmbH, Darmstadt
Private Banking
Ein eindrucksvoller Beleg für das große Vertrauen in die Arbeit
der Sparkasse. Bei 1,7 Milliarden Euro liegt das betreute
Geschäftsvolumen. Künftig wird die Arbeit der Spezialisten
noch ganzheitlicher strukturiert: Das ab kommenden Herbst
neu eingeführte Private Banking der Sparkasse Darmstadt ori-
entiert sich konsequent an den Bedürfnissen und Existenzfra-
gen anspruchsvoller Kunden in den unterschiedlichsten Leben s -
phasen und ist somit besonders nah an der Lebensrealität.
Darin gilt auch künftig: Im partnerschaftlichen Miteinander
entwickelt die Sparkasse Darmstadt Wachstum sichernde
Vermögensstrategien und entlastet dabei ihre Kunden maß-
geblich. Denn wenn deren Unternehmen oder Familie in den
Fokus rücken, bleibt oft nicht ausreichend Zeit für die strate-
gische Ausrichtung des Vermögens. Die Vermögensmanager
der Sparkasse Darmstadt leisten nun einen wichtigen Beitrag
zur Existenzsicherung ihrer Kunden: Ihre versierten Kenntnisse
der Märkte lassen sie Chancen und Risiken schnell und effizient
einordnen und entsprechend handeln. Zugleich sind Bedacht-
heit sowie die Ablehnung von Aktionismus und bloßem Profit-
denken Tugenden, die gerade in turbulenten Zeiten Vermögen
schützen. Ein Vorteil ist auch die tiefe Verwurzelung der Spar-
kasse Darmstadt in der Region: Wenn schnelle Entscheidungen
nötig sind, ist der direkte Ansprechpartner unmittelbar vor Ort.
VermögensWAchstum In Allen leBensphAsen
Im Private Banking der Sparkasse Darmstadt ist aber nicht nur
die klassische Vermögensoptimierung im Fokus, sondern alle
Aspekte, die in unterschiedlichen Lebensphasen die Existenz -
sicherung fördern: die Kontrolle von Lebensrisiken, die Klärung
der Altersvorsorge inklusive der Vermögensweitergabe an Fol-
gegenerationen oder auch die Verwaltung des Immobilienbe-
sitzes. Um in all diesen Bereichen bestmögliche Ergebnisse zu
erzielen, arbeiten die Spezialisten der Sparkasse Darmstadt
interdisziplinär miteinander und kooperieren dabei auch mit
externen Partnern aus dem Sparkassen Finanzverbund. Diese
Vermögen optimieren,
Wachstum sichern.
20 Geschäftsbericht 2011
Private Banking
Individuelle Lebensleistungen spiegeln sich auch im Vermögen
wider. Es symbolisiert wichtige Erfolge, richtige Strategien und
kontinuierliches Wachstum. Die Sicherung und Ausweitung
des Vermögens orientiert sich aber bei Weitem nicht nur an
dem Bestreben nach einer Maximierung des Profits, sondern
dient der Absicherung der eigenen Zukunft und jener der nach-
folgenden Generationen. Umso wichtiger ist eine solide, siche-
re und dennoch Ertrag versprechende Wachstumsperspektive
für das eigene Vermögen. Seit fast zwanzig Jahren ist das Ver-
mögensManagement der Sparkasse Darmstadt ein bewährter
Fixpunkt für Vermögensstrategien mit einer nachhaltigen Pers-
pektive. Verlässlichkeit, Professionalität und Kontinuität zeich-
nen die Arbeit der Spezialisten vor Ort aus.
zWeI JAhrzehnte WAchstum
Längst gehört das VermögensManagement der Sparkasse
Darmstadt zum Markenkern-Portfolio des Hauses, von sechs
auf dreißig Mitarbeiter ist das Expertenteam in den vergange-
nen zwei Jahrzehnten gewachsen.
Betreutes Kunden-geschäftsvolumen im
Vermögensmanagement
Mrd. EUR
500
750
1.000
1.250
1.500
1.750
2007 2009 2010 2011
+25,8
mio. eur
2008
1.447,0
1.619,2 1.708,5
1.538,0
1.734,3
vernetzte und systematische Betreuung soll den sich ändern-
den Ansprüchen der Kunden gerecht werden und den Erhalt
und das Wachstum des Vermögens möglichst gut an den indi-
viduellen Lebensphasen ausrichten.
Im Laufe der Jahre wächst so auch das Vertrauen zueinander.
Denn ohne Vertrauen und Offenheit auf Augenhöhe, ohne Ver-
ständnis und Sympathie füreinander, lassen sich Lebens- und
Existenzfragen nicht optimal lösen. Und so ist es der Anspruch
der Sparkasse Darmstadt, ihren Kunden nah und immer für sie
da zu sein; ihre Wünsche, Pläne und Vorstellungen rund um die
Existenzsicherung nachzuvollziehen. Deswegen werden nicht
nur rein finanzielle Fragen thematisiert, sondern auch höchst
sensible, etwa die Patientenverfügung. Aus diesem Grund en-
det die Beziehung auch nicht nach Geschäftsschluss: Die Spe-
zialisten der Sparkasse Darmstadt sind für ihre Partner auch da-
rüber hinaus erreichbar. Denn Vermögensplanung betrifft auch
ganz direkt das Leben.
WAchstum erleBen
Zum offenen Miteinander gehört auch die klare, nachvollzieh-
bare, transparente Dokumentation der entwickelten Vermö-
gensstrategie. Die Sparkasse Darmstadt gibt ihren Partnern
deswegen neben einem Leistungsversprechen einen regel-
mäßigen Überblick über die Entwicklung der einzelnen Vermö-
gensbestandteile. Der Vorteil für den Kunden: Er kann Private
Banking unmittelbar erleben, Vermögensmanagement wird für
ihn greifbar. Ein gutes Gefühl.
Ansprechpartner:
Jens Schröder, Leiter Private Banking
T elefon: 06151 2816-201 730
Die mehr als hundert Jahre zurückliegenden Wurzeln
wahren und zugleich mit jungen, frischen Ideen das Haus
für modebewusste Kunden lebendig machen: Mit einer
Kombination aus Traditionsbewusstsein und Trendgespür
stellt Henschel & Ropertz die Weichen auf Wachstum.
Kreativität und die beständige Bereitschaft zur Verände-
rung lassen nicht nur die Motivation der eigenen Mitar-
beiter steigen, sondern tragen auch dazu bei, dass das
Traditionshaus auf Erfolgskurs bleibt.
Die Maxime: Stillstand vermeiden, schließlich ist nach-
haltiges Wachstum auf dem hart umkämpften Mode markt
nur möglich, wenn der Anschluss an das sich schnell dre-
hende Fashion-Karussell nicht verloren geht. Die Kür hat
Henschel & Ropertz dabei immer im Blick: trotz Innovati-
onsdruck individuell und irgendwie anders zu sein. „Wir
haben noch sehr viel Potenzial für Wachstum“, ist sich
Dr. Moritz Koch sicher, der bei Henschel & Ropertz ge-
meinsam mit Kai Brune die Geschäfte führt. Von Vorteil ist
die gute Wirtschaftskraft der Region mit Kunden, die sich
anspruchsvolle Mode auch leisten können.
21Sparkasse Darmstadt
Kai Brune, Dr. moritz Koch, geschäftsführende gesellschafter
Henschel & Ropertz GmbH, Darmstadt
„Bewährtes bewahren, Neues
kreieren: So bleibt Wachstum
immer in Mode.“
gesAmtWIrtschAftlIche rAhmenBeDIngungen
erholung der Weltwirtschaft mit regional
gemischtem profil
Anfang 2011 lief die Erholung der Weltwirtschaft noch recht
ungestört. Aus dem Konjunkturtal der Rezession Ende 2008/
Anfang 2009 kommend setzte sich der Aufwärtstrend von 2010
zunächst vielerorts fort. Das Wachstumstempo war dabei al-
lerdings in den einzelnen Regionen ungleich verteilt. Viele
Schwellenländer, welche die Weltrezession ohne größere Bles-
suren in Form eigener Produktionseinbußen durchgestanden
hatten und die schon zuvor die größten Wachstumsraten vor-
weisen konnten, blieben auch 2011 besonders stark.
In den Industrieländern ging es dagegen zunächst um ein Wie-
deraufholen. Länder wie Japan oder Deutschland, die wegen
ihrer Exportorientierung in der Rezession besonders hohe Ein-
bußen zu verkraften hatten, verzeichneten 2010 und Anfang
2011 auch die größte positive Korrektur.
In den Krisenländern des Euroraums sind vor allem die hohe
Staatsverschuldung und die aufgekommenen Zweifel an deren
Tragfähigkeit und die in der Folge stark gestiegenen Risikoprä-
mien das Problem. Am kritischsten ist die Lage in Griechenland.
Deutschland auf relativ solidem pfad
Deutschland hat dagegen sein staatliches Finanzierungsdefi-
zit dank der relativ guten konjunkturellen Erholung 2011 auf
1,0 % des Bruttoinlandsproduktes zurückführen können. In
den beiden vorangegangenen Jahren war der Grenzwert des
Maastricht-Vertrages von 3 % noch überschritten worden.
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) selbst hat hierzulande im Früh-
jahr 2011 sein Vorkrisenniveau wieder erreichen und dann
leicht überschreiten können. Die Investitionstätigkeit hat 2011
den Export als Haupttriebfeder des Wachstums der deutschen
Wirtschaft abgelöst. Der Export lief zwar auch 2011 noch sehr
gut, doch legten zugleich auch die Importe deutlich zu. Un-
ter dem Strich wuchs der Außenbeitrag nur noch moderat.
Deutschland wird wieder stärker zu einer Konjunkturlokomo-
tive für die Partnerländer.
neue Verunsicherung durch die staatsschuldenkrise
Die Verlangsamung im Jahresverlauf ist auch durch die Verunsi-
cherungen der Staatsschuldenkrise hervorgerufen. Spätestens
seit Sommer 2011 wurde offensichtlich, dass Griechenland mit
immer mehr Hilfskrediten der Partnerländer in der EU und des
IWF nicht nachhaltig zu finanzieren sein wird. Auf diversen EU-
Gipfeln und in begleitenden Verhandlungen mit den großen
Gläubigern wurden immer weiter reichende, zunächst noch als
„freiwillig“ deklarierte, Schuldenschnitte verhandelt. Damit war
klar, dass Staatsanleihen nicht mehr als risikolose Anlageklasse
einzustufen sind. Risikoprämien stiegen als Ansteckungseffekt
auch für die Schulden anderer Länder.
märkte in turbulenzen, geldpolitik schaltet auf
neuen expansionsgrad
Im Sommer 2011 brachen die Aktienmärkte ein, verloren zwi-
schen Juli und September vielerorts – so auch in Deutschland
gemessen am DAX – ein Drittel ihres Wertes. Angeführt wurden
die Verluste von Bankaktien, ausgelöst durch Befürchtungen
um Ausfälle aus Staatsanleihen und Rekapitalisierungsbedarf
der Kreditinstitute.
Die Europäische Zentralbank hat ihren Expansionsgrad gegen
Jahresende 2011 noch einmal deutlich gesteigert. Die im Ap-
ril und Juli als erster vorsichtiger Ausstieg aus der geldpoliti-
schen Sondersituation vorgenommenen Leitzinsanhebungen
wurden im November und Dezember unter dem neuen EZB-
Präsidenten Draghi wieder zurückgenommen. Es blieb bei der
Vollzuteilung bei den T endergeschäften. Außerdem wurde im
Dezember die Mindestreservepflicht halbiert.
Geschäftsjahr 2011
22 Geschäftsbericht 2011
Lagebericht
Aufschwung am Arbeitsmarkt hat sich fortgesetzt –
über 41 mio. erwerbstätige
Dass der deutsche Arbeitsmarkt über die wechselhafte Kon-
junktur hinweg gute Nachrichten liefert, daran hat man sich
nun schon seit einer halben Dekade gewöhnen können. 2011
setzte sich der dort auszumachende Besserungstrend weiter
fort.
Wirtschaftliche situation in südhessen
Die Wirtschaft in der Region Darmstadt Rhein-Main-Neckar
befand sich 2011 weiter auf Wachstumskurs. Zum Jahresende
berichteten neben der Industrie das Baugewerbe, der Groß-
handel, die Banken und die Dienstleister von guten Geschäf-
ten. Vor allem in der IT -Branche haben die Geschäfte deutlich
an Schwung gewonnen. Nicht so gut lief es dagegen im Ein-
zelhandel. Das Weihnachtsgeschäft verpasste der Stimmung
einen Dämpfer.
Die Erwartungen der Unternehmen kühlten sich jedoch im Lau-
fe des Jahres ab. Eine IHK-Umfrage zum Jahresende zeigte bei
den Unternehmen in der Region eine deutlich angespanntere
Stimmung als zuletzt. Schuldenkrise, Euro-Diskussion und Mel-
dungen aus den USA oder China verunsicherten die Unternehmen.
WettBeWerBs- unD mArKtVerhäl tnIsse
Die Wirtschaftsregion Darmstadt-Südhessen ist weiterhin ge-
prägt durch hohe Kaufkraft und günstige Arbeitsmarktverhält-
nisse. Dadurch gehören die Wissenschaftsstadt Darmstadt
sowie der Landkreis Darmstadt-Dieburg zu einer der wenigen
Regionen in Hessen, die derzeit und für das nächste Jahrzehnt
mit einem Bevölkerungswachstum rechnen dürfen. Aus her-
vorragenden wirtschaftlichen und infrastrukturellen Rahmen-
daten ergibt sich eine entsprechend hohe Dichte der Finanz -
dienstleister. Trotz intensiven Wettbewerbs nimmt unser Haus
eine führende Marktposition ein.
rechtlIche rAhmenBeDIngungen Der spArKAssen
Die Sparkasse Darmstadt ist eine mündelsichere, dem gemei-
nen Nutzen dienende rechtsfähige Anstalt des öffentlichen
Rechts. Träger sind die Stadt Darmstadt und der Landkreis
Darmstadt-Dieburg. Sie unterstützen unser Haus bei der Erfül-
lung seiner Aufgaben mit der Maßgabe, dass ein Anspruch der
Sparkasse gegen die Träger oder eine sonstige Verpflichtung
der Träger, der Sparkasse Mittel zur Verfügung zu stellen, nicht
besteht. Die Sparkasse haftet für ihre Verbindlichkeiten mit ih-
rem gesamten Vermögen. Darüber hinaus ist unsere Sparkasse
dem bundesweiten Sicherungssystem der Deutschen Sparkas-
senorganisation und daneben dem Stützungsfonds des Spar-
kassen- und Giroverbandes Hessen- Thüringen angeschlossen.
Öffentlicher Auftrag, kommunale Trägerschaft und öffentliche
Rechtsform der Sparkassen gehören untrennbar zusammen.
Die Erfüllung des öffentlichen Auftrags besteht für uns darin,
Bevölkerung, Wirtschaft und Kommunen flächendeckend mit
qualitativ anspruchsvollen und bezahlbaren Finanzdienst-
leistungen zu versorgen. Unsere Orientierung an den Bedürf-
nissen des Kunden gilt für die Privatkunden ebenso wie für
Unternehmen. Mit 44 Geschäftsstellen sind wir in unserem
Geschäftsgebiet überall vor Ort. Darüber hinaus zählen wir zu
den bedeutenden Arbeitgebern der Region und sind einer der
größten Ausbilder im Berufsfeld Bankkaufleute in Südhessen.
geschäftsentWIcKlung
Bilanzsumme und geschäftsvolumen
Die Bilanzsumme erhöhte sich im vergangenen Jahr um 100,6
Mio. EUR auf 3.842,6 Mio. EUR. Das Geschäftsvolumen (Bi-
lanzsumme und Eventualverbindlichkeiten) stieg um 2,7 %
auf 3.918,3 Mio. EUR. Substantielles Wachstum im Kunden-
geschäft wurde auch im vergangenen Jahr dazu genutzt,
Eigengeschäftspositionen abzubauen. Sowohl bei den Kun-
deneinlagen als auch -krediten wurden historische Höchst-
stände erreicht.
Kreditgeschäft
Das Kreditvolumen (inklusive Treuhandkredite und unwiderruf-
liche Kreditzusagen) konnte im Geschäftsjahr um 180,9 Mio.
EUR auf 2.482,6 Mio. EUR gesteigert werden.
Die darin enthaltenen Forderungen an Kunden erhöhten sich
um 160,4 Mio. EUR (7,8 %) auf 2.220,9 Mio. EUR. Das Wachs-
tum erfolgte in allen T eilportfolien. Das Volumen der Kredit-
und Darlehensneuzusagen erhöhte sich im Vergleich zum Vor-
jahr um 11,2 Mio. EUR auf 449,4 Mio. EUR.
eigenanlagen
Die Position Schuldverschreibungen und andere festverzins-
liche Wertpapiere ging um 95,5 Mio. EUR auf 892,4 Mio. EUR
zurück. Hier wurden fällige Wertpapiere in kurzfristige Anlagen
bei Kreditinstituten umgeschichtet bzw. für Ausleihungen an
Kunden verwendet.
23
Sparkasse Darmstadt
forderungen an Kunden in mio. eur
Mio. EUR
1.750
2.000
2.250
+160,4
mio. eur
2009 2010 2011
2.220,9
1.999,3
2.060,5
24 Geschäftsbericht 2011
Der Bestand an Aktien und anderen nicht festverzinslichen
Wertpapieren betrug zum 31.12.2011 86,5 Mio. EUR (Vorjahr
85,1 Mio. EUR).
Zum Jahresende erfolgte die Bewertung des Wertpapierbe-
standes nach dem strengen Niederstwertprinzip.
Der Buchwert der Beteiligungen und der Anteile an verbunde-
nen Unternehmen reduzierte sich um 2,4 Mio. EUR. Dem Zu-
gang von 5,1 Mio. EUR stand eine Reduzierung in Höhe von
7,5 Mio. EUR gegenüber. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen
durch eine Abschreibung begründet. Der Bestand zum Jahres-
ende betrug 45,8 Mio. EUR.
Der Anteil der Eigenanlagen an der Bilanzsumme betrug zum
Bilanzstichtag 38,6 % (Vorjahr 41,1 %).
einlagen von Kunden
Bei den Kundeneinlagen setzte sich der positive Trend der Vor-
jahre fort. Die Kundeneinlagen einschließlich Eigenemissionen
der Sparkasse erhöhten sich um 121,0 Mio. EUR auf 3.090,0
Mio. EUR und entsprachen damit 80,4 % (Vorjahr 79,3 %) der
Bilanzsumme. Der Schwerpunkt der Geldanlagen lag nach wie
vor im kurz- und mittelfristigen Bereich.
Die täglich fälligen Einlagen inklusive der Guthaben auf den
Geldmarktkonten („zins & cash“) erhöhten sich im Berichtsjahr
um 73,1 Mio. EUR auf 1.348,0 Mio. EUR (plus 5,7 %). Die T er-
mineinlagen betrugen zum Jahresende 262,9 Mio. EUR (plus
50,9 Mio. EUR). Die Gesamtposition Spareinlagen reduzierte
sich um 8,3 Mio. EUR auf 774,5 Mio. EUR. Der Bestand an Spar-
kassenbriefen lag mit 566,6 Mio. EUR über dem Vorjahreswert
(545,3 Mio. EUR). Die verbrieften Verbindlichkeiten (IHS) ver-
ringerten sich um 10,7 % auf 136,3 Mio. EUR. Anstelle der IHS
wurden verstärkt Sparkassenbriefe verkauft.
rücklagen
Im Jahr 2011 wurde ein Bilanzgewinn von 15,5 Mio. EUR (Vor-
jahr 15,0 Mio. EUR) erzielt. Nach dem Gewinnverwendungs-
vorschlag des Vorstands sollen mit Feststellung des Jahres-
abschlusses 11,6 Mio. EUR den Rücklagen zugeführt und 3,9
Mio. EUR an die Träger ausgeschüttet werden.
Nach der vom Verwaltungsrat im Rahmen der Gewinnverwen-
dung noch zu beschließenden Rücklagenzuführung wird die
Sicherheitsrücklage 307,7 Mio. EUR betragen, das entspricht
einer Erhöhung um 3,9 %.
Im Geschäftsjahr 2011 erfolgte eine Dotierung des Fonds für
allgemeine Bankrisiken in Höhe von 10,0 Mio. EUR auf insge-
samt 15,1 Mio. EUR.
Neben der Sicherheitsrücklage und dem Fonds für allgemeine
Bankrisiken verfügt die Sparkasse über umfangreiche ergän-
zende Eigenkapitalbestandteile in Form der Vorsorgereserven
gemäß § 340f HGB.
Kunden-Wertpapiergeschäft
Die Zuspitzung der europäischen Schuldenkrise und das im-
mer weiter absinkende Zinsniveau in Deutschland waren aus-
schlaggebend für das Handeln unserer Kunden. Besonders
stark nachgefragt waren Produkte höchster Sicherheit mit der
Chance auf einen kleinen Renditezuschlag. Der Absatz von Stu-
fenzinsanleihen verdoppelte sich gegenüber dem Vorjahr. Der
Umsatz im Wertpapiergeschäft konnte gegenüber dem Vorjahr
insgesamt leicht gesteigert werden. Der Rückgang der Wert-
papierbestände setzte sich dennoch fort, beeinflusst von den
schlechten Börsenverhältnissen weltweit. Viele Kunden park -
ten immer noch hohe Liquiditätsbestände in T agesgeldern und
kurzfristigen Anlagen.
einlagen von Kunden in mio. eur
Mio. EUR
2.000
2.500
3.000
+121
mio. eur2.835,0
2009
2.969,0
2010
3.090,0
2011
rücklagen in mio. eur
Mio. EUR
260
280
300
284,8
2009
296,1
2010
307,7
20112009 2010 2011
+11,6
mio. eur
25Sparkasse Darmstadt
Verbundgeschäft sparkassenVersicherung
Im Bereich Kompositversicherungen konnte der Absatz im ver-
gangenen Jahr um über 20 % auf 615 TEUR Nettojahresbeitrag
gesteigert werden. Der Absatz von Lebens- und Rentenversi-
cherungen, gemessen an der Beitragssumme, lag bei 49,5 Mio.
EUR. Die Produktion wurde damit gegenüber 2010 noch ein-
mal um über 10 % gesteigert. Im Fokus des Vertriebs standen
wieder sehr stark die Altersvorsorgeprodukte.
landesbausparkasse (lBs)
Die Absatzzahlen 2011 entsprechen in etwa dem Vorjahresni-
veau. Die Neuabschlüsse von LBS-Bausparverträgen betrugen
im vergangenen Jahr 75,9 Mio. EUR (Vorjahr 76,8 Mio. EUR).
ertrAgslAge
Der Zinsertrag lag mit 139,9 Mio. EUR 4,0 % unter dem Vorjah-
reswert (145,8 Mio. EUR). Dem standen 57,0 Mio. EUR Zinsauf-
wand (Vorjahr 65,7 Mio. EUR) gegenüber. Der Zinsüberschuss –
unter Berücksichtigung der GuV Positionen 3 und 4 – in Höhe
von 87,8 Mio. EUR (Vorjahr 84,3 Mio. EUR) war nach wie vor die
bedeutendste Ertragsquelle. Da sich der Zinsaufwand im Ver-
gleich zum Zinsertrag stärker reduzierte, weist der saldierte
Zinsüberschuss einen gegenüber dem Vorjahr höheren Wert
aus.
Der Provisionsüberschuss erhöhte sich um 1,3 Mio. EUR auf
23,0 Mio. EUR.
Die Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich 2011 um 4,8 %
auf 67,7 Mio. EUR. Der Personalaufwand stieg um 1,8 Mio. EUR
auf 40,7 Mio. EUR. Grund dafür waren u. a. erhöhte Zuführun-
gen zu Pensionsrückstellungen. Der Sachaufwand erhöhte sich
nur leicht um 0,2 Mio. EUR auf 17,2 Mio. EUR.
Die positive Entwicklung des Zins- und Provisionsüber -
schusses führte unter Berücksichtigung außerordentlicher
Ergebnisbestandteile zu einem leicht erhöhten Betriebs-
ergebnis vor Bewertung in Höhe von 49,4 Mio. EUR (Vorjahr
49,1 Mio. EUR).
Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen
und bestimmte Wertpapiere führten nach Inanspruchnahme
des Wahlrechts gemäß § 340f Abs. 3 HGB zu einem Aufwand
in Höhe von 9,2 Mio. EUR. Die Wertpapierbewertung erfolgte
nach dem strengen Niederstwertprinzip. Darüber hinaus war
bei einer Beteiligung eine Abschreibung auf den Niederstwert
erforderlich. Der Gesamtbewertungsaufwand wurde zudem
durch die Bildung von Vorsorgereserven gemäß § 340f HGB
beeinflusst.
Unter Berücksichtigung der erforderlichen Bewertungsmaß-
nahmen und einer Dotierung des Fonds für allgemeine Bank -
risiken sowie einer Dotierung der Vorsorgereserven gemäß
§ 340f HGB ergibt sich ein Ergebnis der normalen Geschäfts-
tätigkeit in Höhe von 30,2 Mio. EUR.
Der Gesamtsteueraufwand betrug im Geschäftsjahr 14,7 Mio.
EUR. Nach Einbeziehung aller Ergebniskomponenten konnte
ein um 0,5 Mio. EUR höherer Jahresüberschuss von 15,5 Mio.
EUR ausgewiesen werden.
Abzüglich der gezahlten Vorfälligkeitsentschädigung für Zins-
reduzierungen für die Restlaufzeit bei zwei an Kreditinstitute
verkauften Sparkassenbriefen (4,0 Mio. EUR) sowie ohne Be-
rücksichtigung der aus betriebswirtschaftlicher Sicht sonstigen
außerordentlichen und aperiodischen Aufwendungen (6,5 Mio.
EUR) und Erträge (5,7 Mio. EUR) ergibt sich unter Berücksich-
tigung des Nettoergebnisses des Handelsbestands eine Auf-
wands-Ertrags-Relation (Cost-Income-Ratio; CIR) von 53,1 %
(Vorjahr: 52,2 %). Damit hat die CIR die im Rahmen des Ver-
bundkonzepts des Sparkassen- und Giroverbandes Hessen-
Thüringen formulierte strategische Zielsetzung von 60 % im
Jahr 2011 wie in den Vorjahren deutlich unterschritten.
fInAnzlAge
Die Zahlungsfähigkeit unseres Hauses war aufgrund einer aus-
gewogenen Liquiditätsplanung im Geschäftsjahr jederzeit ge-
währleistet.
Der gemäß § 11 KWG aufgestellte Grundsatz über die Liquidität
wurde stets eingehalten.
VermögenslAge
Die Solvabilitätsgesamtkennziffer betrug zum Bilanzstichtag
22,2 % und überschritt deutlich den vorgeschriebenen Min-
destwert von 8 %. Dabei wurden zur Ermittlung des Adres-
senausfallrisikos der Kreditrisikostandardansatz und des ope-
rationellen Risikos der Basisindikatoransatz zu Grunde gelegt.
Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Sparkasse sind
geordnet. Die Basis für eine zukünftige Geschäftsausweitung
ist gegeben.
persOnAlBereIch
Unsere Mitarbeiter tragen wesentlich zum Erfolg unserer Spar-
kasse bei. Ihr Engagement, ihre Motivation und insbesondere
die Qualität ihrer Leistungen sind wesentliche Faktoren zur Zu-
kunftssicherung unseres Hauses.
Zum Jahresende 2011 beschäftigten wir insgesamt 869 Mitar-
beiter/innen einschließlich der Auszubildenden und Praktikan-
ten. Davon arbeiteten 279 Personen in T eilzeit. Die Möglichkeit
der Altersteilzeit nahmen 41 Mitarbeiter/innen in Anspruch,
davon befanden sich zum 31.12.2011 20 Mitarbeiter/innen be-
reits in der Freistellungsphase.
Unsere Mitarbeiter/innen zeichnet eine im Durchschnitt lange
Betriebszugehörigkeit aus. Im Jahre 2011 feierten 25 Mitarbei-
ter/innen ihr 25-jähriges und 7 Mitarbeiter/innen ihr 40-jähri-
ges Dienstjubiläum.
26 Geschäftsbericht 2011
Zum 01.08.2011 haben wir 24 Auszubildende für den Beruf
Bankkauffrau/-mann eingestellt. Mit 63 Auszubildenden zum
31.12.2011 sind wir einer der größten Ausbilder im Berufsfeld
Bankkaufleute in Südhessen. 16 Auszubildende vollendeten
erfolgreich ihre Ausbildung im vergangenen Jahr, davon wur-
den 14 in ein Angestelltenverhältnis übernommen. Die guten
Ergebnisse in den Abschlussprüfungen bestätigen unsere in-
tensive, innovative und systematische Ausbildung.
förDerung gemeInnützIger/KArItAtIVer
eInrIchtungen unD prOJeKte
Im Rahmen unseres öffentlichen Auftrags übernehmen wir Ver-
antwortung für die Menschen vor Ort. Über Spenden oder im
Rahmen von Sponsoring initiieren und fördern wir diejenigen
Maßnahmen, die den Bürgern unserer Region wichtig sind und
mit denen regionale Stärken ausgebaut werden können.
Über unsere Jubiläumsstiftung unterstützen wir die Förderung
kultureller und sozialer Zwecke in unserem Geschäftsgebiet
und verstärken so die positive Wirkung für das wirtschaftliche
und gesellschaftliche Umfeld. Mit unserem Ludwig-Metzger-
Preis haben wir einen wichtigen Bürgerschaftspreis etabliert.
rIsIKOBerIchterstAttung
risikomanagementziele
Unsere Risikostrategie sowie die ergänzenden T eilrisikostrate-
gien bilden die Grundlage für unser Risikomanagement.
Unter dem Begriff „Risiko“ verstehen wir eine Verlust- oder
Schadensgefahr, die dadurch entsteht, dass eine erwartete
zukünftige Entwicklung ungünstiger verläuft als geplant oder
sogar existenzbedrohend wird.
Risikomanagement bedeutet, dass alle Risiken regelmäßig
erkannt, gesteuert und überwacht sowie interne Kontrollver-
fahren implementiert werden. Das Risikomanagement umfasst
dabei sowohl alle Produkte, Dienstleistungen und Geschäfts-
prozesse, die in unserem Haus erstellt werden, als auch Dienst-
leistungen, welche wir von Dritten beziehen, sofern letztere
von den Regelungen des § 25a Abs. 2 KWG erfasst werden.
Ergänzend sind alle Bediensteten, Anlagen, Sach- und Orga-
nisationsmittel sowie Rechtsbeziehungen unserer Sparkasse
einbezogen.
Wir nehmen in unserer geschäftspolitischen Ausrichtung
grundsätzlich eine risikoneutrale Position ein. Das bedeutet,
dass Risiken bei günstigen Risiko-/Chancenprofilen bewusst
eingegangen werden; bei ungünstigerem Profil erfolgt in
der Regel eine Kompensation oder eine Verminderung der
Risiken.
risikomanagementmethoden
Die Risikomanagementorganisation beschreibt den aufbau-
und den ablauforganisatorischen Rahmen der Sparkasse, d. h.
die entsprechenden Strukturen für ein wirkungsvolles Risiko-
management. So ist die Funktionstrennung zwischen Risiko-
überwachung und Risikosteuerung bis hin zur Vorstandsebene
und auch für den Vertretungsfall gewährleistet. Wesentliche
Steuerungsentscheidungen werden vom Vorstand getroffen.
Das Gesamtsystem des Risikomanagements ist in geeigneter
Weise in koordinierte T eilsysteme aufgeteilt, so dass eine voll-
ständige Erfassung und Überwachung aller relevanten Risiken,
die unser Haus betreffen, gewährleistet ist.
risiko-controlling
Das Risiko-Controlling ist als Bestandteil des Risikomanage-
mentprozesses die zwingende Voraussetzung für eine sachge-
rechte Analyse und Beurteilung von Risiken. Im Rahmen des
Risikomanagementprozesses verfolgt das Controlling das Ziel,
die Risiken zu überwachen sowie die Planung zielorientiert an
veränderte Bedingungen anzupassen.
Dem Controlling obliegt demzufolge die Entwicklung von Pla-
nungs-, Kontroll- und Informationssystemen sowie deren Im-
plementierung. In diesem Zusammenhang gehört die Gestal-
tung eines informativen und zeitgerechten Berichtssystems
ebenfalls zum Aufgabengebiet des Controllings. Darüber hi-
naus muss eine stetige Kontrolle der Maßnahmen zur Risiko-
steuerung gewährleistet sein.
risikosteuerung
Wir sind bestrebt, die ermittelten Risiken im Rahmen der Ri-
sikosteuerung aktiv zu beeinflussen. Die Steuerungsmaßnah-
men zielen darauf ab, die Eintrittswahrscheinlichkeit zu verrin-
gern oder die Risikoauswirkungen zu begrenzen. Nachdem die
stiftungskapital der Jubiläumsstiftung
der sparkasse in teur
TEUR
2.000
3.000
4.000
5.000
6.000
7.000
8.000
9.000
10.000
2006 2007
5.031,0
2.631,0
2008 2009
6.531,0
2010
8.031,0
2011
10.031,0
+2.000
teur
5.031,0
27Sparkasse Darmstadt
Risiken erkannt, bewertet und gemessen wurden, obliegt der
Risikosteuerung die Analyse sowie eine zeitnahe und situati-
onsabhängige Auswahl und Anwendung der Instrumente zur
Risikobewältigung. Hierzu gehört auch eine Simulation der ein-
zelnen Risikoabwehrmaßnahmen hinsichtlich ihrer Wirkung.
Interne revision
Die Interne Revision prüft regelmäßig die Angemessenheit und
Wirksamkeit der gesamten Risikosteuerung. Grundlage der
Prüfungshandlungen der Internen Revision sind die MaRisk.
Ausgangspunkt der Prüfung des Risikomanagementsystems
ist die Risikostrategie.
risikomanagementverfahren
Das Risikomanagement wird vom Vorstand als T eil der Corpo-
rate Governance gesehen. Das Risikomanagementsystem wird –
hinsichtlich der Errichtung und laufenden Anwendung – im
Risikohandbuch dokumentiert.
Die Risiken werden auf ein Maß beschränkt, welches die Ver-
mögens- und Ertragssituation unseres Hauses nicht gefährdet.
Bei der Quantifizierung und Steuerung der Risiken werden –
soweit möglich und im Hinblick auf die Risikobedeutung sinn-
voll – sowohl der Erwartungswert als auch der Risikofall be-
trachtet.
Zum Zweck der Risikobegrenzung und -steuerung erfolgt
eine GuV-orientierte Risikotragfähigkeitsbetrachtung. Auf-
bauend auf dem unter Berücksichtigung der Ertrags- und
Vermögenslage vorhandenen Risikodeckungspotenzial und
unter Berücksichtigung unserer Risikobereitschaft haben wir
ein Gesamtlimitsystem installiert, das den Risikofall abbildet.
Das vorhandene Risikodeckungspotenzial sowie das Limit-
system werden monatlich überprüft. Dabei werden die zur
Verfügung stehenden Deckungspotenziale nicht voll auf
die einzelnen Limite verteilt. Über einen so genannten
„Puffer“ stellen wir sicher, dass auch zwischen den ein -
zelnen Betrachtungszeitpunkten keine Limitüberschrei -
tungen vorkommen. Die Betrachtung erfolgt jeweils für
das laufende Geschäftsjahr, ab 30.06. ergänzend auch für
das Folgejahr.
Zusätzlich führen wir quartalsweise Stresstests durch, die
außergewöhnliche, aber plausibel mögliche risikoartenüber-
greifende Szenarien betrachten (sog. „aE-Stresstests“). Hierbei
stehen jeweils die Auswirkungen auf unsere Sparkasse im Vor-
dergrund der Betrachtung.
zusammenfassende Darstellung der risikolage
Das auf Basis der Risikodeckungsmasse festgelegte Gesamt-
limit war im Jahr 2011 ausreichend und wurde zu keiner
Zeit überschritten. Unsere regelmäßig durchgeführten Be-
rechnungen zeigen, dass die Risikotragfähigkeit unseres
Hauses auch für den Risikofall gegeben ist. Selbst bei Eintritt
der darüber hinausgehenden aE-Stresstests könnten die
Risiken getragen werden. Das Risikomanagementverfahren
entspricht der Risikolage und dem Risikogehalt der
Sparkasse. Methodiken und Angemessenheit werden re-
gelmäßig überprüft. Ein Risikohandbuch sowie ein Unter-
nehmenssicherungs konzept (USI) sind seit mehreren Jahren in
unserem Hause eingeführt.
prOgnOseBerIcht
Die Krise der Staatsfinanzen in einer Reihe von Ländern des
Euro-Gebiets, die hiervon ausgehende Verunsicherung sowie
die allgemeine wirtschaftliche Abschwächung belasteten zu-
letzt die deutsche Konjunktur. Für 2012 sind die binnenwirt-
schaftlichen Voraussetzungen für einen lang gezogenen, breit
angelegten Aufschwung hierzulande zwar weiterhin intakt, je-
doch sind Nachfrageimpulse aus den Hauptabnahmeländern
für die deutsche Wirtschaft von großer Bedeutung. Nach einer
Zunahme der Wirtschaftsleistung im vergangenen Jahr ist für
2012 zunächst mit einer spürbaren Verringerung des Expan-
sionstempos zu rechnen. Die kurzfristigen konjunkturellen
Perspektiven der Weltwirtschaft haben sich zuletzt wieder auf-
gehellt. Dieses positivere Umfeld sollte erhalten bleiben, wenn
sich die Staatsschuldenkrise in Europa oder die Lage an den
Ölmärkten in naher Zukunft nicht weiter spürbar verschärfen.
Konjunkturumfragen bei Unternehmen und privaten Haushal-
ten fielen zuletzt vielfach nur noch wenig ungünstiger aus oder
tendierten schon wieder nach oben. Zudem deutet die merkli-
che Kurserholung an den Aktienmärkten auf einen zunehmen-
den Konjunkturoptimismus hin.
Für Südhessen sind die Erwartungen für die ersten Monate des
Jahres 2012 weiterhin gut. Aktuelle Prognosen sehen für die
Region ein Wirtschaftswachstum über dem Bundesschnitt so-
wie eine stabile Entwicklung des Arbeitsmarktes.
Wir rechnen für die Jahre 2012 und 2013 mit gleichbleibend
niedrigen Marktzinsen über alle Laufzeitbänder. Die auf unse-
rer Zinserwartung basierenden Bilanzstrukturszenarien sehen
ein Wachstum im Kundengeschäft – sowohl auf der Aktiv- als
auch auf der Passivseite – vor. Ein moderates Bilanzsummen-
wachstum basiert auf dem Kundengeschäft, eine Ausweitung
des Eigengeschäfts wird nicht angestrebt.
Während bei den Sparkassenbriefen im Kundengeschäft
und beim Zuwachssparen mit einer deutlich steigenden Be-
standsentwicklung gerechnet wird, erwarten wir bei den
Spareinlagen mit 3-monatiger Kündigungsfrist und den Inha-
berschuldverschreibungen weitere Bestandsrückgänge. Ein
Kreditwachstum sehen wir insbesondere im Bereich der priva-
ten und gewerblichen Immobilienfinanzierung. Aufgrund der
vorhandenen gesunden Risikostruktur schätzen wir die mit
dem Aktivgeschäft verbundenen Risiken insgesamt als ver-
gleichsweise günstig ein.
Auf Basis der fortgeführten Planung (Mitte Februar 2012)
führen die Zins- und Bilanzstrukturerwartungen in der Kombi-
28 Geschäftsbericht 2011
nation im Jahr 2012 aus heutiger Sicht zu einem im Vergleich
zum Jahr 2011 leicht höheren Zinsüberschuss, für 2013 er-
warten wir einen Rückgang. Entwicklungen, die unserer Zins-
erwartung nicht entsprechen, können das Zinsergebnis noch
beein flussen. So würden stärker steigende kurzfristige Zinsen
zu einem höheren Zinsaufwand für variabel verzinsliche Ein-
lagen bei nur begrenzten Zinssteigerungspotenzialen auf der
Aktivseite führen. Zudem gingen Möglichkeiten zur Ertragssta-
bilisierung über die Fristentransformation verloren.
Im Provisionsergebnis liegen unsere Planungen für 2012 und
die Folgejahre auf dem Vorjahresniveau. Die Personalkapazi-
täten wollen wir konstant halten. Aufgrund erwarteter T arifer-
höhungen gehen wir jedoch von einem erhöhten Personalauf-
wand für 2012 und 2013 aus. Für 2012 rechnen wir mit einem
gegenüber dem Vorjahr höheren Sachaufwand. Darin sind u. a.
erforderliche Investitionen in unser Geschäftsstellennetz ent-
halten. Für 2013 gehen wir von wieder niedrigeren Verwal-
tungsaufwendungen im Vergleich zu 2012 aus.
Das Betriebsergebnis vor Bewertung, ohne Berücksichtigung
außerordentlicher Ergebnisbestandteile, wird im Jahr 2012
aufgrund der beschriebenen Faktoren unter dem Vorjahres-
wert liegen. Im Jahr 2013 erwarten wir einen weiteren leich-
ten Rückgang. Die formulierte strategische Vorgabe für die
Cost-Income-Ratio (CIR) von unter 60 % wird bei Eintreffen der
Prognosen 2012 erreicht; auch in 2013 planen wir die 60 % zu
unterschreiten. Sowohl für 2012 als auch für 2013 streben wir
einen unveränderten Bilanzgewinn an.
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass wir die Chancen,
die sich uns am Markt bieten, unter Abwägung möglicher Ri-
siken bewusst wahrnehmen werden. Risiken aus sich verän-
dernden Marktsituationen können aufgrund der im Hause
eingeführten Verfahren beobachtet werden. Ihnen wird mit
geeigneten Maßnahmen begegnet. Den aus der verschärften
Wettbewerbssituation resultierenden Herausforderungen stel-
len wir uns selbstbewusst und agieren mit zukunftsorientierten
Strategien und Produkten.
Der Offenlegungsbericht nach § 26a KWG wird auf der Internet-
seite der Sparkasse veröffentlicht.
Darmstadt, im März 2012
Georg Sellner Roman Scheidel Hans-Werner Erb
29Sparkasse Darmstadt
Der Verwaltungsrat hat im Geschäftsjahr 2011 die ihm durch
Gesetz und Satzung übertragenen Aufgaben wahrgenommen
und sich intensiv mit der Lage und der Perspektive der Sparkas-
se Darmstadt beschäftigt. Er hat den Vorstand kontinuierlich in
seiner Geschäftstätigkeit überwacht und beraten und sich von
der Ordnungsmäßigkeit seines Handelns überzeugt.
Der Vorstand unterrichtete den Verwaltungsrat regelmäßig
stets zeitnah und umfassend. Im Jahresverlauf hat sich der Ver-
waltungsrat in vier Sitzungen über die Geschäftsentwicklung,
die wirtschaftlichen Verhältnisse, die wesentlichen Sachverhal-
te der strategischen Ausrichtung und die sonstigen wichtigen
Angelegenheiten informieren lassen. Der Verwaltungsrat war in
alle Entscheidungen von wesentlicher Bedeutung für die Spar-
kasse Darmstadt eingebunden und hat – soweit erforderlich –
nach umfassender Beratung und Prüfung Beschlüsse gefasst
bzw. Beschlüssen zugestimmt.
Der Kreditausschuss nahm die ihm übertragenen Aufgaben in
sechs Sitzungen wahr.
Der Vorstand hat dem Verwaltungsrat den Jahresabschluss,
den Lagebericht und den Geschäftsbericht für das Jahr 2011
vorgelegt. Die Prüfungsstelle des Sparkassen- und Giroverban-
des Hessen- Thüringen prüfte die Buchführung, den Jahresab-
schluss sowie den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011 und
erteilte den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. In der
heutigen Sitzung nahm der Verwaltungsrat Kenntnis von dem
Prüfungsergebnis und stellte den Jahresabschluss fest. Er bil-
ligte den Lagebericht und erteilte dem Vorstand Entlastung.
Wie vom Vorstand vorgeschlagen, hat der Verwaltungsrat den
Bilanzgewinn in Höhe von 15,5 Mio. EUR beschlossen. Die Ver-
wendung des Bilanzgewinns erfolgt entsprechend § 16 HSpG.
Danach werden 3,9 Mio. EUR an die Träger zur Verwendung für
gemeinnützige Zwecke ausgeschüttet. Der Restbetrag von
11,6 Mio. EUR wird der Sicherheitsrücklage zugeführt.
Darmstadt, 12.06.2012
Sparkasse Darmstadt
Der Vorsitzende des Verwaltungsrates
Klaus Peter Schellhaas
Landrat des Landkreises Darmstadt-Dieburg
Bericht des Verwaltungsrates
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011
KurzfAssung Ohne AnhAng
Der Jahresabschluss zum 31.12.2011 wurde in der gesetzlich vorgeschriebenen Form erstellt und mit dem uneingeschränkten
Bestätigungsvermerk der Prüfungsstelle des Sparkassen- und Giroverbandes Hessen- Thüringen versehen. Er wird im elektroni -
schen Bundesanzeiger veröffentlicht.
Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt
Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt
Seite 30 – 33
Geschäftsjahr 2011
31.12.2010
AKtIVseIte EUR EUR EUR TEUR
1. Barreserve
a) Kassenbestand 26.024.109,88 22.815
b) Guthaben bei der Deutschen Bundesbank 46.551.943,54 49.826
72.576.053,42 72.641
2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung
bei der Deutschen Bundesbank zugelassen sind
a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen
sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen –,–– –
b) Wechsel –,–– –
–,–– –
3. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 91.986.076,32 184.565
b) andere Forderungen 366.872.897,07 231.321
458.858.973,39 415.886
4. Forderungen an Kunden 2.220.858.755,61 2.060.527
darunter:
durch Grundpfandrechte gesichert 1.218.595.300,02 EUR ( 1.139.494 )
Kommunalkredite 157.676.768,44 EUR ( 141.909 )
5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere
a) Geldmarktpapiere
aa) von öffentlichen Emittenten –,–– –
darunter:
beleihbar bei der Deutschen Bundesbank –,–– EUR ( – )
ab) von anderen Emittenten –,–– –
darunter:
beleihbar bei der Deutschen Bundesbank –,–– EUR ( – )
–,–– –
b) Anleihen und Schuldverschreibungen
ba) von öffentlichen Emittenten 20.251.054,64 10.473
darunter:
beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 20.251.054,64 EUR ( 10.473 )
bb) von anderen Emittenten 870.473.311,13 975.770
darunter:
beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 825.928.293,30 EUR ( 935.394 )
890.724.365,77 986.242
c) eigene Schuldverschreibungen 1.628.114,96 1.696
Nennbetrag 1.619.000,00 EUR ( 1.717 )
892.352.480,73 987.938
6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 86.511.349,20 85.108
6a. Handelsbestand –,–– –
7. Beteiligungen 45.622.787,17 47.998
darunter:
an Kreditinstituten –,–– EUR ( – )
an Finanzdienstleistungsinstituten 2.435.250,00 EUR ( 2.435 )
8. Anteile an verbundenen Unternehmen 204.516,75 205
darunter:
an Kreditinstituten –,–– EUR ( – )
an Finanzdienstleistungsinstituten –,–– EUR ( – )
9. Treuhandvermögen 47.588,38 56
darunter:
Treuhandkredite 47.588,38 EUR ( 56 )
10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand
einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch –,–– –
11. Immaterielle Anlagewerte
a) Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte
und ähnliche Rechte und Werte –,–– –
b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 98.924,00 149
c) Geschäfts- oder Firmenwert –,–– –
d) geleistete Anzahlungen –,–– –
98.924,00 149
12. Sachanlagen 56.692.599,26 59.940
13. Sonstige Vermögensgegenstände 7.010.079,98 9.789
14. Rechnungsabgrenzungsposten 1.751.823,12 1.788
summe der Aktiva 3.842.585.931,01 3.742.024
Jahresbilanz zum 31. Dezember 2011
30 Geschäftsbericht 2011
31.12.2010
pAssIVseIte EUR EUR EUR TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
a) täglich fällig 43.024.932,13 150.023
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 345.478.649,65 279.782
388.503.581,78 429.804
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
a) Spareinlagen
aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist
von drei Monaten 627.426.607,86 740.944
ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist
von mehr als drei Monaten 147.044.633,07 41.861
774.471.240,93 782.805
b) andere Verbindlichkeiten
ba) täglich fällig 1.348.007.296,16 1.274.895
bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 831.241.394,04 758.585
2.179.248.690,20 2.033.480
2.953.719.931,13 2.816.285
3. Verbriefte Verbindlichkeiten
a) begebene Schuldverschreibungen 136.321.013,02 152.733
b) andere verbriefte Verbindlichkeiten –,–– –
darunter:
Geldmarktpapiere –,–– EUR ( – )
eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf –,–– EUR ( – )
136.321.013,02 152.733
3a. Handelsbestand –,–– –
4. Treuhandverbindlichkeiten 47.588,38 56
darunter:
Treuhandkredite 47.588,38 EUR ( 56 )
5. Sonstige Verbindlichkeiten 5.728.081,94 6.780
6. Rechnungsabgrenzungsposten 2.397.266,63 2.908
7. Rückstellungen
a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 9.141.264,00 8.302
b) Steuerrückstellungen 4.292.100,00 3.552
c) andere Rückstellungen 15.756.653,87 16.675
29.190.017,87 28.529
8. Sonderposten mit Rücklageanteil –,–– –
9. Nachrangige Verbindlichkeiten –,–– –
10. Genussrechtskapital –,–– –
darunter:
vor Ablauf von zwei Jahren fällig –,–– EUR ( – )
11. Fonds für allgemeine Bankrisiken 15.076.815,43 5.077
Sonderposten nach § 340e Abs. 4 HGB 76.815,43 EUR ( 77 )
12. Eigenkapital
a) gezeichnetes Kapital –,–– –
b) Kapitalrücklage –,–– –
c) Gewinnrücklagen
ca) Sicherheitsrücklage 296.101.583,23 284.852
cb) andere Rücklagen –,–– –
296.101.583,23 284.852
d) Bilanzgewinn 15.500.051,60 15.000
311.601.634,83 299.852
summe der passiva 3.842.585.931,01 3.742.024
1. Eventualverbindlichkeiten
a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln –,–– –
b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen 75.747.613,22 74.659
c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten –,–– –
75.747.613,22 74.659
2. Andere Verpflichtungen
a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften –,–– –
b) Platzierungs- und Übernahmeverpflichtungen –,–– –
c) Unwiderrufliche Kreditzusagen 185.901.846,73 166.453
185.901.846,73 166.453
31Sparkasse Darmstadt
Gewinn- und Verlustrechnung
32 Geschäftsbericht 2011
01.01.–31.12.2010
für DIe zeIt VOm 1. JAnu Ar BIs 31. DezemBer 2011 EUR EUR EUR TEUR
1. Zinserträge aus
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 108.138.001,30 103.829
darunter:
aus der Abzinsung von Rückstellungen 2,55 EUR ( 0 )
b) festverzinslichen Wertpapieren
und Schuldbuchforderungen 31.787.235,16 42.001
139.925.236,46 145.829
2. Zinsaufwendungen 57.027.114,73 65.675
darunter:
aus der Aufzinsung von Rückstellungen 62.552,08 EUR ( 52 )
82.898.121,73 80.154
3. Laufende Erträge aus
a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 3.134.183,37 2.961
b) Beteiligungen 1.807.657,58 1.215
c) Anteilen an verbundenen Unternehmen –,–– –
4.941.840,95 4.176
4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs-
oder T eilgewinnabführungsverträgen 1.092,45 1
5. Provisionserträge 24.976.593,68 23.934
6. Provisionsaufwendungen 2.019.632,76 2.226
22.956.960,92 21.707
7. Nettoaufwand (Vorjahr: Nettoertrag) des Handelsbestands 33.888,63 –
darunter:
Zuführung zu dem Fonds für allgemeine
Bankrisiken –,–– EUR ( 77 )
8. Sonstige betriebliche Erträge 6.279.979,40 7.725
darunter:
aus der Fremdwährungsumrechnung 77.831,73 EUR ( 94 )
9. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil –,–– –
117.044.106,82 113.763
10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 31.755.653,70 30.976
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung 8.956.150,81 7.912
darunter:
für Altersversorgung 3.310.471,91 EUR ( 2.224 )
40.711.804,51 38.888
b) andere Verwaltungsaufwendungen 17.234.831,94 17.017
57.946.636,45 55.905
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle
Anlagewerte und Sachanlagen 3.801.298,96 3.997
12. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.965.087,66 4.763
darunter:
aus der Fremdwährungsumrechnung 3.545,75 EUR ( 2 )
aus der Aufzinsung von Rückstellungen 639.552,51 EUR ( 709 )
13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen
und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu
Rückstellungen im Kreditgeschäft 2.044.077,86 14.036
14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten
Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen
im Kreditgeschäft –,–– –
2.044.077,86 14.036
15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen,
Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlage-
vermögen behandelte Wertpapiere 7.129.143,89 372
16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen
an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen
behandelten Wertpapieren –,–– –
7.129.143,89 372
01.01.–31.12.2010
EUR EUR TEUR
17. Aufwendungen aus Verlustübernahme –,–– –
18. Zuführungen zu dem Fonds für allgemeine Bankrisiken 10.000.000,00 5.000
19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 30.157.862,00 29.691
20. Außerordentliche Erträge –,–– –
21. Außerordentliche Aufwendungen –,–– 666
darunter:
Übergangseffekte aufgrund des Bilanzrechtsmodernisierungs-
gesetzes –,–– EUR ( 666 )
22. Außerordentliches Ergebnis –,–– 666
23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 14.505.303,88 13.868
24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen 152.506,52 157
14.657.810,40 14.025
25. Jahresüberschuss 15.500.051,60 15.000
26. Gewinnvortrag / Verlustvortrag aus dem Vorjahr –,–– –
15.500.051,60 15.000
27. Entnahmen aus Gewinnrücklagen
a) aus der Sicherheitsrücklage –,–– –
b) aus anderen Rücklagen –,–– –
–,–– –
15.500.051,60 15.000
28. Einstellungen in Gewinnrücklagen
a) in die Sicherheitsrücklage –,–– –
b) in andere Rücklagen –,–– –
–,–– –
29. Bilanzgewinn 15.500.051,60 15.000
33Sparkasse Darmstadt
Organe der Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt
VerWAl tungsrAt
Vorsitzender
Klaus Peter Schellhaas
Landrat des Landkreises Darmstadt-Dieburg
Stellvertretender Vorsitzender
Jochen Partsch
Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt
Mitglieder
Hanno Benz, Selbstständiger Unternehmensberater
Reinhold Hafermehl, Bankkaufmann, Sparkassenangestellter, Geschäftsstellenleiter
Thomas Heldmann, Kaufmännischer Angestellter, Deutsche Telekom AG
Hans-Dieter Karl, Bürgermeister der Gemeinde Erzhausen
Petra Klink, Bankkauffrau, Sparkassenangestellte im Personalwesen
Ben Lüttges, Student
Philipp Mager, Betriebsleiter der Philipp-Mager-Vermarktung
Dagmar Metzger, Sparkassenangestelle, Justitiarin
Friedel Röder, Bankkaufmann, Sparkassenangestellter, Personalratsvorsitzender
André Schellenberg, Stadtkämmerer der Stadt Darmstadt
Thomas Steinacker, Rechtsanwalt in der Kanzlei Ramminger, Rudolph, Steinacker & Partner, Frankfurt
Renate Wudy, Bankkauffrau, Sparkassenangestellte im Bereich Marktfolge Kredit
Karin Wolff, Mitglied des Hessischen Landtags
VOrstAnD
Vorsitzender
Georg Sellner
Stellvertretender Vorsitzender
Roman Scheidel
Vorstandsmitglied
Hans-Werner Erb
Stand: 31.12.2011
34
Geschäftsbericht 2011
35Sparkasse Darmstadt
geschäftsstellen
DArmstADt stADtgeBIet
KundenCenter am Luisenplatz,
Rheinstraße 10-12
Dieburger Straße, Dieburger Straße 69
Heimstättensiedlung, Am Kaiserschlag 47
Hügelstraße, Hügelstraße 22
Johannesviertel, Liebigstraße 16
Martinsviertel, Heinheimer Straße 73-75
Orangerie, Karlstraße 112
Rheintor, Rheinstraße 94
Roßdörfer Straße, Roßdörfer Straße 55A
SB-Stelle Bessungen, Heidelberger Straße 87-89
SB-Stelle TU Darmstadt, Welcome Center,
Karolinenplatz 5
SB-Stelle Waldkolonie, Michaelisstraße 6
SB-Stelle Darmstadtium, Schlossgraben 1
Geldautomat Einhornapotheke, Ludwigsplatz 1
Geldautomat Elisabethenstift,
Landgraf-Georg-Straße 100
Geldautomat Henschel & Ropertz, Marktplatz 2
Geldautomat medical business center,
Mina-Rees-Straße 5
Geldautomat TU Darmstadt, Mensa Lichtwiese,
Petersenstraße 14
Geldautomat Wella AG, Berliner Allee 65
Geldautomat Zara, Schuchardstraße 18
geschäftsstellen geBIet nOrD
Arheilgen, Frankfurter Landstraße 163
Erzhausen, Bahnstraße 120
Kranichstein, Grundstraße 2-8
Messel, Kohlweg 1
Wixhausen, Wegscheide 1
SB-Stelle Arheilgen, Jakob-Jung-Straße 2
SB-Stelle Merck KGaA, Frankfurter Straße 250
geschäftsstellen geBIet West
Braunshardt, Ludwigstraße 6
Eschollbrücken, Breslauer Straße 2
Gräfenhausen, Darmstädter Landstraße 3-5
Griesheim, Wilhelm-Leuschner-Straße 47-53
Griesheim, St. Stephan,
Wilhelm-Leuschner-Straße 156
Pfungstadt, Eberstädter Straße 39
Pfungstadt, Odenwaldstraße, Odenwaldstraße 9
Pfungstadt/Hahn, Gernsheimer Straße 87
Weiterstadt, Darmstädter Straße 59-61
Geldautomat Kaufland Weiterstadt,
Rudolf-Diesel-Straße 26A
geschäftsstellen geBIet süD
Alsbach, Hauptstraße 19
Bickenbach, Darmstädter Straße 21
Eberstadt, Heidelberger Landstraße 198
Eberstadt, Kirchtanne, In der Kirchtanne 31
Hähnlein, Gernsheimer Straße 24
Jugenheim, Ludwigstraße 15A
Seeheim, Georg-Kaiser-Platz 1
SB-Stelle Alsbach-Sandwiese, Sandwiesenstraße 7
geschäftsstellen geBIet Ost
Brandau, Lützelbacher Straße 2
Nieder-Modau, Odenwaldstraße 100
Nieder-Ramstadt, Dornwegshöhstraße 6
Ober-Ramstadt, Hammergasse 7
Roßdorf, Wilhelm-Leuschner-Straße 12A
Traisa, Darmstädter Straße 5
fAhrBAre geschäftsstellen
mit 20 Haltepunkten
Stadtgebiet: Altenwohnheim Dieburger Straße 199,
Altenwohnheim Freiligrathstraße 8, Alten- und
Pflegeheim Emilstraße, Karlshof, Merck KGaA,
Waldkolonie, Wohnpark Kranichstein
Modautal: Allertshofen, Hoxhohl, Ernsthofen,
Webern / Klein-Bieberau, Lützelbach, Neunkirchen
Mühltal: Frankenhausen, Waschenbach, Nieder-
Beerbach
Ober-Ramstadt: Rohrbach, Wembach
Seeheim-Jugenheim: Ober-Beerbach
Weiterstadt: Schneppenhausen
Unsere Geschäftsstellen
Weiterstadt
Braunshardt Gräfenhausen
Erzhausen
Griesheim
Eberstadt
Darmstadt
Bickenbach
Alsbach
Messel
Nieder-Modau
Brandau
Eschollbrücken
Pfungstadt
Nieder-Ramstadt
Ober-Ramstadt
Arheilgen
Wixhausen
Kranichstein
Traisa
Roßdorf
Hähnlein
Jugenheim
Seeheim
Pfungstadt-Hahn
Am staatstheater Darmstadt
Die Zwerge aus der Märchenoper „Der Mond“ von Carl Orff
sOzIAles hAnDeln 2011
Engagement für die Stadt und für die Region sind Kern
unserer Unternehmensphilosophie und eine originäre
Aufgabe im Rahmen unseres öffentlichen Auftrages.
Unsere vielfältigen Aktivitäten in Form von Spenden und
Sponsoring umfassen die Bereiche Kunst und Kultur,
Bildung und Wissenschaft, Sport und Gesundheit, Umwelt
und Soziales sowie Stiftungs- und Förderpreis-Projekte.
Dieses Engagement stärkt die Lebensqualität und
fördert den gesellschaftlichen Zusammenhalt in
unserem Geschäftsgebiet.
Soziales Handeln 2011
Darmstadt und seine Region zählen zu den europaweit bedeu-
tendsten Wissenschaftszentren. ESA, Esoc, GSI und weitere In-
stitute mit Weltgeltung unterstreichen den Wissenschaftstitel
der Stadt Darmstadt und holen internationale T op-Kräfte in
die Region. Die T echnische Universität Darmstadt (TU) und die
Hochschule Darmstadt (h_da) forschen auf innovativen Gebie-
ten und bilden dabei Nachwuchsspezialisten aus, die auf dem
Arbeitsmarkt gefragt sind.
Die Sparkasse Darmstadt unterstützt zahlreiche dieser Bil-
dungs- und Wissenschaftseinrichtungen in ihrem Geschäfts-
gebiet gezielt und trägt so zur Zukunftssicherung der Region
bei. Die Vision: eine optimal aufgestellte Bildungs- und Wis-
senschaftslandschaft ist das Kapital für nachhaltigen Erfolg,
Wachstum und damit Wohlstand.
leBenslAnges lernen unD nAchhAl tIge KOnzepte
Immer stärker in den Fokus rücken dabei Themen wie das
generationenübergreifende, lebenslange Lernen sowie nach-
haltige Wissenschaftskonzepte. So hat die Sparkasse Darm-
stadt 2011 unter anderem drei Stipendien an der TU Darmstadt
im Rahmen der Aktion „Deutschland Stipendium“ gefördert so-
wie das Institut für Wohnen und Umwelt unterstützt.
Solch innovative Ansätze fördern, dabei aber die ebenso wich-
tige Breitenbildung nicht aus den Augen verlieren: Mit die-
sem ganzheitlichen Bewusstsein engagiert sich die Sparkasse
Darmstadt für Bildung und Wissenschaft. Damit in Darmstadt
und der Region auch weiterhin Bahnbrechendes möglich ist.
Für Bildung und
Wissenschaft
Innovative Forschungseinrichtungen
tragen zum Wohlstand Darmstadts
und seiner Region bei. Hierzu zählt
auch das in Fragen der Energieeffizi-
enz international renommierte Passiv-
haus Institut.
Mit dem europaweit ersten Mehrfamilien-Passivhaus
schrieb das Darmstädter Passivhaus Institut 1990 Ge-
schichte. Inzwischen gehört die unabhängige Einrich-
tung zu den international führenden T op-Adressen in
den Bereichen Forschung, Entwicklung und Beratung
rund um energieeffiziente Gebäude.
Auf den internationalen Passivhauskonferenzen bringt
das Institut die besten Köpfe der Branche zueinander.
Das ständig wachsende, interdisziplinäre T eam um
Prof. Wolfgang Feist macht Darmstadt so zum interna-
tionalen Zentrum der Energieeffizienz.
38
Soziales Handeln 2011
passivhaus in Darmstadt-Kranichstein –
gelungenes Debut vor rund 20 Jahren
Ein Jugendstilensemble auf der Mathildenhöhe mit Weltgel-
tung, die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung, die mit
dem Georg-Büchner-Preis den renommiertesten deutschen
Literaturpreis verleiht: Darmstädter Kunst und Kultur haben
weit über die Region hinaus Bedeutung.
Die Sparkasse Darmstadt unterstützt die künstlerische und kul-
turelle Vielfalt in ihrem Einzugsgebiet nach Kräften und reiht
sich damit in die Tradition der Sparkassen-Finanzgruppe ein:
die der größte, nicht-staatliche Kulturförderer in Deutschland
ist.
Kul turelle VIelfAl t erhAl ten
Entsprechend breit aufgestellt ist auch das Engagement der
Sparkasse Darmstadt. Fortgesetzt wurde 2011 unter ande-
rem die langjährige Unterstützung des Staatstheaters Darm-
stadt sowie das Engagement auf dem Schlossgrabenfest mit
einer Bühne für Nachwuchsmusiker. Neben den großen Kunst-
und Kultur-Highlights mit Strahlkraft, förderte die Sparkasse
aber auch zahlreiche kleinere Vereine, Initiativen und Ver-
anstaltungen.
Denn gerade die unzähligen kulturellen Perlen direkt vor Ort
tragen dazu bei, das Umfeld der Menschen zu bereichern. Als
eng in der Region verwurzelter Partner ist es der Sparkasse
Darmstadt deswegen besonders wichtig, das Wachstum dieser
Vielfalt zu unterstützen und so die künstlerische und kulturelle
Identität der Region zu fördern.
Für Kunst und
Kultur
Internationale Sommerakademie für
Kammermusik auf Schloss Heiligen-
berg – eine kulturelle Marke mit Tradi-
tion, die von der Sparkasse Darmstadt
gefördert wird. Mehr als 50 Musiker
aus allen Kontinenten zeigen ihr Kön-
nen unter Begleitung von namhaften
Professoren und Soloinstrumentalis-
ten. Ziel ist dabei ein lebendiger, künst-
lerischer Austausch, von dem alle Be-
teiligten profitieren.
Im Jahre 2011 wurden auf dem Eröffnungskonzert
Werke von Beethoven, Rachmaninow, Leoncavallo,
Schostakowitsch und Smetana gespielt. Diesem Kon-
zert folgten vier weitere, unter anderem auch ein
Dozentenkonzert.
Für die Besucher bedeutet das: wunderbare Konzerte
in einem würdigen Rahmen auf Schloss Heiligenberg.
Ein rundum erfüllendes Kulturerlebnis.
39
Sparkasse Darmstadt
teilnehmerin der Internationalen sommerakademie
auf schloss heiligenberg 2011
Siege feiern, Niederlagen verkraften, Zusammenhalt spüren:
Sport vermittelt jungen Menschen schon sehr früh soziale und
emotionale Kompetenzen, die im späteren Leben wichtig sind.
Erwachsene, die mitten im Leben stehen, finden im Sport Aus-
gleich, Motivation und Freundschaft.
Mit ihrer Verwurzelung direkt vor Ort ist es der Sparkasse Darm-
stadt ein wichtiges Anliegen, Sport und Gesundheit in ihrer
Heimat aktiv zu fördern und somit einen ganz wichtigen Bei-
trag zum Wohlergehen der Menschen in der Region zu leisten.
WertVOlle BreItenspOrt -lAnDschAft erhAl ten
Ob T anzsportzentrum, Rad- und Rollsportverein oder Fußball-
club: die Sparkasse ist ganz nah dran an den Menschen und
engagiert sich für den Erhalt der wertvollen und stetig wach-
senden Breitensport-Landschaft. Deswegen unterstützt sie in
der Region beliebte Sportevents wie den jährlich stattfinden-
den Stadtmarathon in Darmstadt oder das über die Region
hinaus anerkannte Internationale T ennisturnier des T ennisclub
Bessungen 2000 Darmstadt.
Darüber hinaus ist es der Sparkasse Darmstadt wichtig, die För-
derung des Sportlernachwuchses in ihrem Geschäftsgebiet zu
stärken. Denn sinnvolle, gut ausgestattete Angebote für junge
Sportler beflügeln deren Motivation und Engagement nach-
haltig und sensibilisieren dadurch früh für eine gesunde und
bewusste Lebensführung.
Für Sport und
Gesundheit
Das Unisport Zentrum (USZ) der Tech-
nischen Universität Darmstadt hält
ein breit gefächertes Sport- und Bewe-
gungsangebot für Studierende und
Beschäftige der TU vor. Die Sparkasse
Darmstadt unterstützt das USZ als offi-
zieller Partner.
Das Unisport Zentrum (USZ) wächst. Mit dem sanier-
ten Hochschulbad, einem gerade entstehenden neuen
Verwaltungsgebäude für das USZ und einer steigenden
Zahl an Angeboten unterstreicht die TU die Wichtigkeit
dieser Einrichtung für die Universität und die mit ihr
verbundenen Menschen.
Mit ihrem Engagement als offizieller Partner möchte
die Sparkasse dazu beitragen, die wachsende Vielfalt
des Angebots langfristig und nachhaltig zu sichern.
40
feld-Volleyball auf dem court des unisport zentrums
Soziales Handeln 2011
Trotz eines zunehmend komplexer werdenden Alltags ist es
immer mehr Menschen wichtig, sich für ihre Umwelt und ihre
soziale Umgebung zu engagieren. Die Sparkasse Darmstadt
hat es sich als Partner der Menschen vor Ort zum Ziel gesetzt,
dieses Engagement mit den ihr zur Verfügung stehenden Mit-
teln zu fördern. Denn gerade der Schutz der Umwelt und die
Betreuung und Pflege hilfsbedürftiger Menschen sind wesent-
liche Pfeiler eines funktionierenden Sozial- und Gesellschafts-
systems.
engAgement WürDIgen
Seit 1999 würdigt die Sparkasse Darmstadt beispielhaftes so-
ziales Engagement mit dem Ludwig-Metzger-Preis und stärkt
so gemeinnützige Initiativen, die ein soziales und gesellschaft-
liches Zusammenwachsen fördern. Darüber hinaus profitieren
zahlreiche soziale, wohltätige und fürsorgende Einrichtungen
von der Unterstützung durch ihre Sparkasse. Um ihnen ein Ge-
sicht zu geben, sind im KundenCenter am Luisenplatz immer
wieder Ausstellungen zu sehen, die das Erreichte öffentlich
machen und damit würdigen. 2011 zeigte etwa die Ausstellung
„BehindArt“ Kunstwerke von Menschen mit Behinderung.
Auch die wachsende Notwendigkeit, den Zustand der Umwelt
bewusster wahrzunehmen, unterstützt die Sparkasse Darm-
stadt. Als Sponsor des Darmstädter Umweltdiploms bringt sie
Kinder und Jugendliche mit der Natur in Berührung. Denn das
gemeinschaftliche Naturerlebnis schärft die Identifikation mit
der eigenen Heimat, zu der auch die Sparkasse Darmstadt seit
mehr als zwei Jahrhunderten gehört.
Für Umwelt und
Soziales
Umwelt erleben und dabei soziale Kon-
takte knüpfen: die Sieben-Hügel-Steig-
Wanderung verbindet beides und trägt
so zur Identifikation der Menschen mit
ihrer Heimat bei.
Von der Rosenhöhe über den Dachsberg und die
Ludwigshöhe bis zum Prinzenberg: Die traditionelle
Sieben-Hügel-Steig-Wanderung verbindet sieben An-
höhen in Darmstadt auf einer Länge von elf Kilometern
und lässt die T eilnehmer die Natur der Region erfahren.
Im Jubiläumsjahr 2008 hat die Sparkasse Darmstadt
gemeinsam mit dem damaligen Forstamtsdirektor,
Prof. Arnulf Rosenstock, den Sieben-Hügel-Steig aus
der T aufe gehoben. Dieser zertifizierte Wanderweg
steht allen Wanderfreunden nachhaltig zur Verfügung
und wird durch den ehrenamtlich tätigen Wegewart
des Odenwaldclubs regelmäßig instand gehalten.
41
Sparkasse Darmstadt
Wandern auf dem sieben-hügel-steig
In Zeiten begrenzter Budgets von Bund, Ländern und Kom-
munen kommt ehrenamtlichem und sozialem Engagement
eine immer größere Bedeutung zu. Sich für andere einzuset-
zen stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und bewahrt
Menschen davor, aus dem sozialen Netz zu fallen. Mit dem seit
1999 verliehenen Ludwig-Metzger-Preis würdigt die Sparkasse
Darmstadt herausragendes Engagement von Vereinen, Insti-
tutionen und Organisationen mit gemeinnütziger Zielsetzung.
Sie trägt so dazu bei, die soziale Balance in Darmstadt und Re-
gion zu erhalten.
ermöglIcht Durch DIe KunDen Der spArKAsse
Nicht möglich wäre dieser Preis allerdings ohne die Kundinnen
und Kunden der Sparkasse Darmstadt. Durch ihre T eilnahme
am PS-Los-Sparen tragen sie zur Ausstattung des Dotations-
volumens in Höhe von 75.000 Euro bei. Der Ludwig-Metzger-
Preis ist inzwischen einer der wichtigsten Bürgerschaftspreise
in Südhessen.
Die drei Hauptpreisträger 2011 stehen für die Bandbreite
herausragenden Engagements in der Region. So zeigen der
Förderverein für sprach- und hörbeeinträchtigte Kinder e. V., die
Freie Szene Darmstadt e. V. und der TSV Nieder-Ramstadt e. V.,
dass durch die Unterstützung von behinderten, jungen Men-
schen, die Förderung kulturellen Engagements und besonderer
sportlicher Aktivitäten ein enormer Beitrag zur Steigerung der
Lebensqualität vor Ort geleistet werden kann.
Insgesamt wurden 18 Vereine für ihre Arbeit gewürdigt. Die drei
Hauptpreisträger erhielten jeweils 10.000 Euro.
Neben der finanziellen Unterstützung profitierten die Preis-
träger von einem ehrenamtlichen, dreitägigen Engagement
der Auszubildenden der Sparkasse Darmstadt im Verein direkt
vor Ort.
Ludwig-Metzger-
Preis
preIsträger
• Förderverein für sprach- und hörbeeinträchtigte Kinder e. V.
• Freie Szene Darmstadt e. V.
• TSV Nieder-Ramstadt e. V.
AnerKennungspreIsträger
• Arbeiter-Samariter-Bund, Landesverband Hessen e. V.
Ortsverband Darmstadt-Starkenburg
• Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e. V.
• ChorPusdelicti im Gesangverein Eintracht 1880 Rohrbach e. V.
• DRK Kreisverband Darmstadt-Stadt e.V. Ortsverein Arheilgen
• Evangelischer Hospiz- und Palliativ-Verein Darmstadt e. V.
• Handballspielgemeinschaft Weiterstadt /
Braunshardt / Worfelden
• Heimat- und Verschönerungsverein Seeheim e. V.
• Krebshilfe Südhessen e. V.
• Mensch- Tier-Begegnungen e. V.
• RadaR e. V. - Radio Darmstadt
• Società Dante Alighieri Comitato di Darmstadt e. V.
• Sportvereinigung Eberstadt e. V.
• SV Hellas Darmstadt 1988 e. V.
• Turnverein 1911 Waschenbach e. V.
• Weiterleben e. V.
42
Mit einem Dotationsvolumen von
75.000 Euro ist der Ludwig-Metzger-
Preis einer der wichtigsten Bürger-
schaftspreise in Südhessen – ermög-
licht durch die Teilnahme der Spar-
kassen-Kunden am PS-Los-Sparen.
Der Förderverein für sprach- und hörbeeinträchtigte
Kinder e. V. war im Jahre 2011 einer der Preisträger.
Sein Ziel ist es, pädagogische Arbeit in vielfältigster
Weise zu unterstützen: Dazu hilft er der Herderschule
Darmstadt und fördert sie unter anderem beim Um-
setzen von erzieherischen Aktivitäten, Festen und
Aktionen.
ehrenamtliches engagement von Auszubildenden der
sparkasse beim preisträger förderverein für sprach- und
hörbeeinträchtigte Kinder e. V.
Soziales Handeln 2011
Mit der Jubiläumsstiftung unterstreicht die Sparkasse Darm-
stadt im Rahmen ihres öffentlichen Auftrags seit fast drei
Jahrzehnten in besonderem Maße ihre soziale und gesell-
schaftliche Verantwortung für Darmstadt und seine Region. Die
Zwecke der Stiftung sind die Förderung von Kunst und Kultur,
Bildung und Wissenschaft, Sport und Umwelt, Jugend- und Al-
tenhilfe sowie des Gesundheits- und Wohlfahrtswesens in der
Stadt Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg.
EIn ScHWERPUnkt: kIndER- Und JUGEndHIlFE
Einen besonderen Schwerpunkt legt die Stiftungsarbeit auf die
Kinder- und Jugendhilfe, um langfristig die Wachstumspoten-
ziale der Region auszubauen.
Darüber hinaus sollen Maßnahmen unterstützt und gefördert
werden, die den Menschen in Darmstadt und Region beson-
ders am Herzen liegen und dazu beitragen, die Wachstums-
potenziale der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darm-
stadt-Dieburg auszubauen.
dEUtlIcHE ERHöHUnG dES StIFtUnGSkaPItalS
UM 2 aUF 10 MIllIonEn EURo
Das Stiftungskapital der Jubiläumsstiftung beträgt 10 Millio-
nen Euro. Dieses Kapital steht der Region dauerhaft zur Verfü-
gung und ermöglicht bereits aus den Erträgen ein nachhaltiges
Ausschüttungsvolumen.
Im Geschäftsjahr 2011 konnten Projekte im Gesamtvolumen
von 413,9 TEUR durch die Jubiläumsstiftung unterstützt bezie-
hungsweise realisiert werden.
Jubiläums-
stiftung
Mit dem Projekt „Stärken fürs Leben“
trägt die Sparkasse Darmstadt dazu
bei, die Demokratie- und Sozialkompe-
tenz junger Leute zu fördern.
Im Mittelpunkt des gemeinsam mit dem staatlichen
Schulamt und zahlreichen Schulen initiierten Projekts,
steht die Förderung der Demokratie- und Sozialkom-
petenz junger Menschen. Unterstützt werden Initia-
tiven und Projekte an Schulen in Darmstadt und dem
Landkreis Darmstadt-Dieburg, die Prävention, Nachhal-
tigkeit und Verantwortungsübernahme in der Schulge-
meinde thematisieren. 2011 wurden 76 Projekte in 62
Schulen gefördert, denen insgesamt 153.082 Euro zu
Gute kamen.
43
Sparkasse Darmstadt
abschluss-Veranstaltung „Stärken fürs leben“
mit Übergabe der Fördermittel
Förderungen des Projektes „Stärken fürs leben“
in den letzten vier Jahren
EUR
50.000
100.000
150.000 +15.491
EUR
2008 2009 2010 2011
103.160
136.898 137.591
153.082
Sparkasse Darmstadt
Rheinstraße 10-12
64283 Darmstadt
T elefon: 06151 2816-0
T elefax: 06151 2816-109 999
www.sparkasse-darmstadt.de
info@sparkasse-darmstadt.de
Beratungsverlauf (3)
Orte (35)
- Rheinstraße 10
- Dieburger Straße 69
- Hügelstraße 22
- Liebigstraße 16
- Heinheimer Straße 73
- Karlstraße 112
- Roßdörfer Straße 55A
- Heidelberger Straße 87
- Landgraf-Georg-Straße 100
- Mina-Rees-Straße 5
- Berliner Allee 65
- Schuchardstraße 18
- Frankfurter Landstraße 163
- Bahnstraße 120
- Frankfurter Straße 250
- Ludwigstraße 6
- Darmstädter Landstraße 3
- Wilhelm-Leuschner-Straße 47
- Odenwaldstraße 9
- Gernsheimer Straße 87
- Darmstädter Straße 59
- Heidelberger Landstraße 198
- Luisenplatz
- Schlossgraben 1
- Ludwigsplatz 1
- Marktplatz 2
- Am Kaiserschlag 47h
- Michaelisstraße 6
- Jakob-Jung-Straße 2
- In der Kirchtanne 31h
- Freiligrathstraße 8
- Karolinenplatz 5
- Wegscheide 1
- Emilstraße
- Karlshof
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2012/0304
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 21.08.2012
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00