BKA 0803
Anfrage der DIE LINKE. im Braunkohlenausschuss vom 05.03.2023: Den Strukturwandel im Rheinischen Braunkohlerevier noch einmal neu denken
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Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss (Anfrage der DIE LINKE. im Braunkohlenausschuss vom 05.03.2023: Den Strukturwandel im Rheinischen Braunkohlerevier noch einmal neu denken)
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Seite 1 von 1 Sitzungsvorlage Braunkohle- nausschuss - öffentlich - BKA 0803 Dezernat Regionalplanung, Braunkohlenplanung, Geschäftsstelle Ansprechperson Telefon BEZIRKSREGIERUNG Köln Datum 25.07.2023 Beratungsfolge Termin TOP Beratungsaktion Braunkohlenausschuss 17.03.2023 10.2 zur Kenntnis TOP: Anfrage der DIE LINKE. im Braunkohlenausschuss vom 05.03.2023: Den Strukturwandel im Rheinischen Braunkohlerevier noch einmal neu denken Beschlussvorschlag: Zur Kenntnisnahme. Erläuterungen: Die Beantwortung der Anfrage befindet sich in Bearbeitung. Anlage(n): 1. Anl. zu TOP 10.2 Anfrage DIE LINKE. im Braunkohlenausschuss 05.03.2023.pdf
Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss (Anl. zu TOP 10.2 Anfrage DIE LINKE. im Braunkohlenausschuss 05.03.2023.pdf)
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im Braunkohlenausschuss
Zeughausstraße2- 10
50667 Köln
Herrn Stefan Götz
Vorsitzender des
Braunkohlenausschusses
Bezirksregierung Köln Köln, den 05.03.2023
50606 Köln
Sehr geehrter Herr Götz,
ich bitte darum, die nachfolgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung des
Braunkohlenausschusses am 17.03.2023 aufzunehmen.
Den Strukturwandel im Rheinischen Braunkohlerevier noch einmal neu denken
Ende Januar 2023 traten Vertreter*innen eines breiten zivilgesellschaftlichen Bündnisses in
Düsseldorf vor die Presse, um eine Neujustierung des Strukturwandelprozesses im
Rheinischen Braunkohlenrevier zu fordern. Das Bündnis kritisiert, dass die bisherige
Strukturwandelpolitik der Landesregierung NRW vorranging auf wirtschaftliche Belange
ausgerichtet sei. Es fordert die umgehende Korrektur von Fehlentwicklungen, weshalb es
nötig sei, eine Zusammenführung von Ökonomie, Sozialem und Ökologie konsequenter zu
entwickeln und in allen Handlungsfeldern umzusetzen. Das Bündnis stellte ihren, zu diesem
Zweck erarbeitete, „10- Punkte Plan“ vor, der auf den Internetseiten der verschiedenen
Bündnismitglieder wie Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND),
Naturschutzbund Deutschland (NABU), der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft
(AbL) und anderen nachzulesen ist.
In diesem Zusammenhang bitte ich um die Beantwortung folgender Fragen:
1. In welcher Art und Weise können die Einwendungen und Vorschläge des Bündnisses
durch den genannten „10- Punkte Plan“ in die neue Leitentscheidung aufgenommen
werden?
2. Welche der 10 Punkte finden in der bisherigen Vorgehensweise des
Strukturwandelprozesses im Rheinischen Revier schon Beachtung und sollen wie
umgesetzt werden?
3. Wie wird die Annahme bewertet, dass der Strukturwandel bislang mehr oder weniger
planerisch auf der Fortschreibung des Status Quo und auf der Steuerung durch die
Interessen von Wirtschaft und Kommunen basiert, nicht aber an Klima, Biodiversität
und Ressourcenschonung ausgerichtet sei und durch welche Argumente wird die
Bewertung untermauert?
4. Wie kann die wichtige Forderung nach Beteiligung von
Bürger*innenenergiegenossenschaften bei der Energiewende durch
Gesetzesanpassung Rechnung getragen werden?
5. Beinhaltet die „Mobilitätsstrategie 2038+“ der Zukunftsagentur Rheinisches Revier
schon die Forderung einer klimaangepassten Mobilität und Verkehrsinfrastruktur nach
dem Grundsatz „ Verkehr vermeiden, verlagern, verbessern“ und wenn ja durch
welche Maßnahmen?
6. Wie kann die weitere wichtige Forderung des „10-Punkte Plans“, einer stärkeren
Einbeziehung von Bürger*innen an Gestaltungs- und Entscheidungsprozessen
Rechnung getragen werden, um eine demokratische Legitimation des
Gesamtprozesses zu stärken und die Akzeptanz zu verbessern?
Beate Hane-Knoll
DIE LINKE. im Braunkohlenausschuss
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- BKA 0803
- Typ
- Sitzungsvorlage Braunkohlenausschuss
- Datum
- 17.03.2023
- Erstellt
- 08.03.2023 18:00