3179/2018
Fortschreibung der Schulentwicklungsplanung für allgemeinbildende Schulen in Köln 2018
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Anlage 4, Auszug aus dem Beschlussprotokoll BV 8 08.11.pdf
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Geschäftsführung Bezirksvertretung 8 (Kalk) Herr Menne Telefon: (0221) 221-98313 Fax : (0221) 221-98347 E-Mail: dieter.menne@stadt-koeln.de Datum: 09.11.2018 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der 32. Sitzung der Bezirksvertretung Kalk vom 08.11.2018 öffentlich 8.2.4 Fortschreibung der Schulentwicklungsplanung für allgemeinbildende Schulen in Köln 2018 3179/2018 Gemeinsamer Änderungsantrag der SPD-Fraktion, der CDU-Fraktion und der Fraktion DIE LINKE. vom 08.11.2018 AN/1568/2018 7.2 Wohnbebauung auf der Fläche des derzeitigen Bauhofs an der Frank- furter Straße/Ecke Höhenberger Straße in Köln-Höhenberg Antrag der SPD-Fraktion vom 25.10.2018 AN/1461/2018 Hinweis: Die Punkte 8.2.4 und 7.2 werden gemeinsam behandelt Bezirksbürgermeister Pagano stellt zunächst den Antrag der SPD-Fraktion vom 25.10.2018 (AN/1461/2018) zur Abstimmung: Beschluss zu TOP 7.2: Die Bezirksvertretung Kalk erneuert die Empfehlung an den Stadtentwicklungsaus- schuss des Rates der Stadt Köln nachdrücklich, sich den beiden als Anlage beige- fügten Beschlüssen der Bezirksvertretung Kalk aus der Sitzung vom 08.12.2016, TOP 7.2, anzuschließen und die Verwaltung mit der Verlegung des Bauhofs von der Frankfurter Straße in Köln-Höhenberg an die Wilhelm-Griesinger-Straße in Köln- Ostheim zu beauftragen und die freigewordene Fläche durch Wohnbebauung weiter zu entwickeln. Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich gegen die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zugestimmt. 2 Anschließend lässt er über den gemeinsamen Änderungsantrag der SPD-Fraktion, der CDU-Fraktion und der Fraktion DIE LINKE. vom 08.11.2018 (AN/1568/2018) ab- stimmen: Beschluss: Die Bezirksvertretung Kalk bittet den Rat, folgenden ergänzten Beschluss zu fassen: Der Rat der Stadt Köln beschließt die "Fortschreibung der Schulentwicklungsplanung für allgemein bildende Schulen in Köln2018" als Rahmenplanung mit den folgenden Änderungen und Ergänzungen: M 90 Neue Grundschule Albermannstraße in Köln-Kalk (nicht Höhenberg!): Die Planungen sollen fortgeführt werden im Hinblick auf die in einem Fachgespräch in der Bezirksvertretung Kalk vorgetragene Notwendigkeit, für die geplante "Schule für Alle" des Erzbistums Köln in Kalk eine provisorische Vorablösung einer Grund- schule als Startvoraussetzung errichten zu müssen. Eine Nutzung des Gebäudes Albermannstraße statt der geplanten Containerlösung sollte zumindest geprüft wer- den. M 98 Neue weiterführende Schule am Walter-Pauli-Ring in Köln-Kalk Es wird um Erledigung der Resolution der Bezirksvertretung Kalk gebeten. Das Grundstück sollte so früh wie möglich für die schulische Nutzung beplant werden. M 103a Realisierung einer neuen weiterführenden Schule auf der Fläche Poll- Vingster-Straße in Köln-Humboldt/Gremberg Der Rat begrüßt wie die Bezirksvertretung Kalk die Realisierung einer neuen weiter- führenden Schule an diesem Standort, befürwortet jedoch der Bedarfslage entspre- chend die Errichtung eine Gesamtschule. M 103 b Errichtung einer neuen weiterführenden Schule auf dem Grundstück Frankfurter Straße/Fuldaer Straße in Köln-Höhenberg nach dem Umzug des Bauhofs Der Rat bekräftigt die Beschlüsse der Bezirksvertretung Kalk, nach der überfälligen Verlagerung des Bauhofs diese Fläche für den Wohnungsbau zu entwickeln. Ansonsten stimmt die Bezirksvertretung Kalk dem Beschlussvorschlag der Verwal- tung zu. Abstimmungsergebnisse: Mit den Änderungen und Ergänzungen: M 90, M 98 und M103a: Einstimmig zugestimmt. Mit den Änderungen und Ergänzungen: M 103 b: Mehrheitlich gegen die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zugestimmt. 3 Anlage zum Beschlussprotokoll BV Kalk 08.11.2018 (TOP 8.2.4 bzw. 7.2 Geschäftsführung Bezirksvertretung 8 (Kalk) Herr Menne Telefon: (0221) 221-98313 Fax : (0221) 221-98347 E-Mail: dieter.menne@stadt-koeln.de Datum: 09.11.2018 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der 19. Sitzung der Bezirksvertretung Kalk vom 08.12.2016 öffentlich 7.2 Wohnbebauung auf der Fläche des derzeitigen Bauhofs an der Frank- furter Straße/Ecke Höhenberger Straße in Köln-Höhenberg Antrag der SPD-Fraktion vom 23.11.2016 AN/1981/2016 Wohnbebauung auf der Fläche des derzeitigen Bauhofs an der Frank- furter Straße/Ecke Höhenberger Straße in Köln-Höhenberg und Schaf- fung von Planrecht für einen Grundschulstandort auf dem Gelände an der Wilhelm-Griesinger-Straße in Köln-Ostheim Gemeinsamer Änderungs- bzw. Ergänzungsantrag der SPD-Fraktion und der CDU-Fraktion vom 07.12.2016 zum Antrag der SPD-Fraktion vom 23.11.2016 (AN/1981/2016) Stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Topp-Burghardt stellt zunächst den Be- schluss aus dem Antrag vom 23.11.2016 (AN/1981/2016) und anschließend die Er- gänzung aus dem Änderungsantrag (AN/2075/2016) zur Abstimmung: Beschlüsse: 1. Beschluss: Die Bezirksvertretung Kalk empfiehlt dem Stadtentwicklungsausschuss, sich den be- reits beschlossenen Anträgen der Bezirksvertretung Kalk anzuschließen und die Verwaltung mit der Verlegung des städtischen Bauhofs von der Frankfurter Stra- ße 350 in Köln-Höhenberg in die Wilhelm-Griesinger-Straße in Köln-Ostheim zu be- auftragen und die freigewordene Fläche durch eine Wohnbebauung weiter zu entwi- ckeln. Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich gegen die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zugestimmt. 4 2. Beschluss: Die Bezirksvertretung Kalk fordert den Rat bzw. seine Ausschüsse, insbesondere den Schul- sowie den Stadtentwicklungsausschuss auf, die Verwaltung zu beauftra- gen, auf dem Gelände an der Wilhelm-Griesinger-Straße in Köln-Ostheim neben der Umsiedlung des Bauhofs die rechtlichen Voraussetzungen (Planrecht etc.) für die Errichtung einer weiteren Grundschule für den Stadtteil Ostheim zu schaffen. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt. Abschließend lässt stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Topp-Burghardt über die gesamte Neufassung des Antrages abstimmen: Beschluss: Die Bezirksvertretung Kalk empfiehlt dem Stadtentwicklungsausschuss, sich den be- reits beschlossenen Anträgen der Bezirksvertretung Kalk anzuschließen und die Verwaltung mit der Verlegung des städtischen Bauhofs von der Frankfurter Stra- ße 350 in Köln-Höhenberg in die Wilhelm-Griesinger-Straße in Köln-Ostheim zu be- auftragen und die freigewordene Fläche durch eine Wohnbebauung weiter zu entwi- ckeln. Die Bezirksvertretung Kalk fordert den Rat bzw. seine Ausschüsse, insbesondere den Schul- sowie den Stadtentwicklungsausschuss auf, die Verwaltung zu beauftra- gen, auf dem Gelände an der Wilhelm-Griesinger-Straße in Köln-Ostheim neben der Umsiedlung des Bauhofs die rechtlichen Voraussetzungen (Planrecht etc.) für die Errichtung einer weiteren Grundschule für den Stadtteil Ostheim zu schaffen. Abstimmungsergebnis: Einstimmig bei Enthaltung der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zugestimmt.
Anlage 10, Auszug Entwurf der Niederschrift ASW 05.11.2018 - TOP 4.6 Schulentwicklungsplanung
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Geschäftsführung Ausschuss Schule und Weiterbildung Herr Klais Telefon: (0221) 221 29366 Fax : (0221) E-Mail: bruno.klais@stadt-koeln.de Datum: 20. 11. 2018 Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der Sitzung des Ausschusses Schule und Weiterbildung vom 05.11.2018 öffentlich 4.6 Fortschreibung der Schulentwicklungsplanung für allgemeinbildende Schulen in Köln 2018 3179/2018 Frau Dr. Klein stellt dem Ausschuss die Neuauflage der Schulentwicklungsplanung für die Stadt Köln vor. Die letzte Fassung stammte aus dem Jahr 2016; die vorheri- gen aus den Jahren 2012 und 2011. Inhaltlich handelt sich um eine Weiterentwick- lung der bisherigen Planung. Frau Dr. Klein berichtet, dass diese Präsentation am heutigen Mittag in einer Pressekonferenz vorgestellt worden ist. Im Wesentlichen geht es mit der Weiterentwicklung um die durch Landtagsbeschluss vom Sommer 2018 feststehende Rückkehr zum 9-jährigen Gymnasium (G9), was in Köln zusätzlichen Handlungsbedarf auslöst. Aus diesem Grund konnte die Vorstel- lung der Schulentwicklungsplanung nicht weiter zurückgestellt werden, um auf die Fertigstellung der kleinräumigen Bevölkerungsprognose zu warten. Alleine diese Entscheidung des Landtages zu G9 bedeutet für Köln den verlängerten Verbleib ei- nes Jahrganges mit derzeit rund 4000 Schülerinnen und Schülern an den Gymnasien - mit entsprechendem Raumbedarf. Frau Dr. Klein weist darauf hin, dass die Kölner Gymnasien ausgelöst durch die Bevölkerungsentwicklung schon seit Jahren Mehr- klassen einrichten mussten und die durch G8 entstandenen „Raumreserven“ dadurch aufgebraucht sind. Die Beschlussvorlage enthält eine Zwischenbilanz zu den mit früheren Fassungen der Schulentwicklungsplanung - speziell in 2016 - vorgestellten Einzelmaßnahmen. Weiter ist ein Bericht über die notwendigen und vorhandenen Flächen für die Schu- len eingeschlossen. Vorschläge für die einzelnen Schulformen an verschiedenen Standorten seien entwickelt worden. Insgesamt schlägt die Verwaltung vor, einen Schwerpunkt auf die Entwicklung der Gesamtschulen zu legen. Deswegen sieht die Verwaltung mit der Schulentwick- lungsplanung vor, Standorte für 13 neue Gesamtschulen sowie 8 neue Gymnasien zu entwickeln. Und das, obwohl Köln im letzten Jahrzehnt sieben neue Gesamtschu- len auf den Weg gebracht und Schulplätze im Umfang von vier neuen Gymnasien bereitgestellt hat. Unverändert besteht die Herausforderung durch steigende Schülerzahlen weiter. Die Zwischenbilanz zeigt, dass 51 von bislang 122 Maßnahmen ganz oder teilweise um- gesetzt werden konnten. Durch das neue Maßnahmenpaket kommen noch 40 weite- re Maßnahmen hinzu; in der Summe sind nunmehr 162 Maßnahmen zu stemmen. Im Bereich der Grundschulen werden alleine 25 neue Schulen dieser Schulform vor- geschlagen. Ergänzend weist Frau Dr. Klein hin, dass dies natürlich vorlaufend das Bereitstellen entsprechender Plätze in Kindertagesstätten bedingt. Frau Dr. Klein erläutert, dass alle Schulen einen schriftlichen Hinweis der Verwaltung auf diese Schulentwicklungsplanung bekommen haben, um Stellung dazu nehmen zu können. Wenn eine Schule darin etwas Kritisches aus ihrer Sicht bemerke, sei ein entsprechender Beschluss der Schulkonferenz unbenommen. Frau Heuer ergänzt diese allgemeinen Angaben um nähere Fakten zu einzelnen umgesetzten Maßnahmen. So sei beispielsweise der Genehmigungsprozess bei der Bezirksregierung zur Gesamtschule Lindenthal noch nicht abgeschlossen; es gibt auch noch keine kommissarische Schulleitung. In Absprache mit der Bezirksregie- rung wird in Kürze ein Infoabend in der Aula der Realschule Berrenrather Straße stattfinden. Die Anmeldung an der neuen Gesamtschule in Delbrück wird von Herrn Fabisch-Kordt (Willy-Brandt-Gesamtschule) organisiert. Zusätzlich geht Frau Heuer kurz auf weitere Maßnahmen der Ersatzschulen ein; beispielsweise die Grundschule und die Gesamtschule im Bildungscampus des Erzbistums Köln In absehbarer Zeit wird es durch die gemeinsame Nutzung der Schule in Widdersdorf zusammen mit der Internationalen Schule sehr eng werden; insofern verweist sie auf den geplanten neuen Standort für die letztgenannte Schule. Bei den Anmeldungen an den Gymnasien gab es im letzten Jahr erhebliche Platz- probleme in Nippes und Ehrenfeld; im nächsten Jahr wird das noch stärker werden. Noch nicht klar ist, wie neue Gymnasialplätze angeboten werden können. Seit 5 bis 6 Jahren nehmen die Gymnasien mehr Schülerinnen und Schüler auf, als Plätze vor- handen sind. Die Gymnasien haben sehr klar dargestellt, dass sie diesen Prozess nicht mehr fortführen können, weil durch G9 die Schülerinnen und Schüler länger in der Schule verbleiben werden. Zum nächsten Schuljahr werden deswegen kaum neue Mehrklassen gebildet werden können, wenn nicht den Gymnasien mit einem gesicherten vorgezogenen Start neuer Gymnasien eine Entlastungsperspektive in Aussicht gestellt werden kann. Ein noch größeres Problem für neue Schulen sind die knappen Flächen. Dabei sieht sich die Schulverwaltung immer an letzter Position, wenn es um die Verteilung der Nutzungen geht. Dabei steht der Platzanspruch für Schulen in direkter Konkurrenz mit Flächen für den ebenfalls benötigten Wohnungsbau. Frau Heuer appelliert an die Vertreter der Fraktionen, hier unterstützend tätig zu werden, damit als erstes die Bil- dungsinfrastruktur gesichert/hergestellt wird. Das bedingt auch die Sicherung von Schulreserveflächen. Das Ganze geht einher mit einer unverändert hohen Nachfrage nach Gesamtschul- plätzen. Alle Erfahrungen zeigen, dass die Eltern primär Gesamtschul- oder Gymna- siallätze nachfragen. Frau Heuer stellt deutlich heraus, dass die Verwaltung hinsicht- lich der Bereitstellung von Schulplätzen neben dem Bau von Schulen keinen „Plan B“ mehr hat. Es bedürfe dafür jetzt zwingend eines Flächenbereitstellungskonzeptes für die Schulen. Ergänzend zu diesen Ausführungen erläutert Herr Hölzer, dass die Verwaltung ne- ben der Notwendigkeit von 25 neuen Grundschulen erwartet, dass sich das Schul- system weiter in Richtung Zweigliedrigkeit entwickelt; die Folie 10 des Vortrages zeigt im Ergebnis, wo welche Schulformen als sinnvoll gesehen werden. Die Kinder, die jetzt bereits in der Klasse 5 sind, sind die ersten, künftigen G9-Kinder. Die Verwaltung hat die Verantwortung, auch für diese Kinder vertretbare Schulsitua- tionen zu schaffen. Insofern hat die Verwaltung nach bestem Wissen und Gewissen die jetzt vorliegenden Vorschläge entwickelt, wo welche Schulform angeordnet wer- den sollte. Nach dem Ratsbeschluss zur Schulentwicklungsplanung 2018 muss es für jede schulorganisatorische Maßnahme noch einzelne Beschlussvorlagen geben. In 2019 wird die Verwaltung eine weitere Fortschreibung vorlegen, die dann die neue Bevöl- kerungsprognose sowie die Ergebnisse der Beratungen der Schulentwicklungspla- nung in den Bezirksvertretungen berücksichtigt. Konkret zu den Planungen für das Schuljahr 2019/20 bedeutet das 6 Züge zusätzlich durch die Schulformänderung in Lindenthal und die Verselbstständigung des Teil- standortes in Dellbrück. Die Willy-Brandt-Gesamtschule kann dadurch 2 Züge mehr aufmachen. Im Erlass des Ministeriums zur Inklusion fehlen noch konkrete Angaben zu den Klas- sengrößen und Klassenfrequenzen. Sollte der Klassenfrequenzrichtwert tatsächlich auf 25 Kinder reduziert werden, dann verliert die Stadt Köln an der Schulform Ge- samtschule in etwa genauso viele Plätze, wie durch die jetzt vorgestellten schulorga- nisatorischen Maßnahmen gerade neu geschaffen werden können. Noch innerhalb der Verwaltung im Verfahren ist die vom Schulausschuss gewünschte Priorisierung der Schulbaumaßnahmen. Frau Dr. Klein fasst zusammen, dass sich die Vorgehensweise der Verwaltung als strategisch sinnvoll herausgestellt habe, die Schulentwicklungsplanung einerseits perspektivisch als Leitplanung zu gestalten, andererseits auch auf Sicht zu machen um auf kurzfristige Veränderungen reagieren zu können. Beide Perspektiven werden aufeinander abgestimmt. Denn jedermann könne sehen, wie Entwicklungslinien bei- spielsweise durch Einzelentscheidungen im Land völlig verändert werden können und zudem die schnellen realen Veränderungen eine laufende Nachjustierung der Planung verlangen. Herr Dr. Schlieben bedankt sich im Namen des Schulausschusses herzlich für die Präsentation; er bittet, diese dem Protokoll als Anlage beizufügen. Er sieht die heuti- ge Sitzung als Auftakt der Diskussion, die zumindest noch in der nächsten und ggf. in der Januarsitzung des Schulausschusses fortgesetzt werden könne. Herr Dr. Gutzeit, CDU-Fraktion, hat den Eindruck, dass die Berufskollegs in der vor- gelegten Schulentwicklungsplanung nicht erwähnt sind; auch zu den Realschulen vermisst er entsprechende Passagen. Mit den 13 neuen Gesamtschulen sowie acht Gymnasien sieht er einen Ausgleich bei den Schülerzahlen als erreicht an. Herr Dr. Gutzeit möchte wissen, wie die Flächenkonkurrenzen hinsichtlich verschiedener Nut- zungsansprüche bei freien Grundstücken innerhalb der Verwaltung abgestimmt wer- den. Konkret zum Standort Schmiedegasse fragt er, ob neben der Schaffung einer neuen Gesamtschule auch noch die Auslagerung des Dreikönigsgymnasiums dorthin vor- gesehen ist. Die Verwaltung bejaht dies. Außerdem möchte Herr Dr. Gutzeit Aus- kunft zu dem vorgesehenen neuen Grundschulstandort an der Pastor-Wolff-Straße haben. Frau Dr. Klein berichtet, dass in der Schulentwicklungsplanung ein Höchstmaß der Kommunikation realisiert wurde mit den Institutionen, die einzubinden waren (Schul- ausschuss, Stadtbezirke, Schulen). Die Schulentwicklungsplanung für die Berufskol- legs muss aufgrund der Personalsituation zurückgestellt werden. Realschulen wer- den nach wie vor in Köln gebraucht. Insbesondere im Rechtsrheinischen sind sie gut nachgefragt und müssen teilweise Mehrklassen bilden. Es ist zutreffend, dass im Rechtsrheinischen ein größeres Schülerpotenzial für diese Schulform vorhanden ist, als im linksrheinischen Stadtgebiet. Diese Situation findet sich in den insgesamt 162 Maßnahmen der Schulentwicklungsplanung auch wieder. Zu den Nutzungskonkurrenzen merkt die Dezernentin an, dass eine einheitliche Verwaltungsmeinung gegeben ist. Die Stadtplanung habe den Auftrag, die gesamte Infrastruktur in der Planung zu berücksichtigen. Allerdings stehen alle Institutionen unter hohem Druck wegen der bekannten Immobiliensituation in Köln. Herr Philippi, SPD-Fraktion, bedankt sich für diese überzeugende Darstellung der gegebenen Herausforderungen und Lösungsvorschläge. Er sieht den Schwerpunkt der Maßnahmen bei den Gymnasien und Gesamtschulen und spricht sich dafür aus, deren Verhältnis von etwa 13 zu acht gleich zu halten, um insgesamt eine ausrei- chende Platzzahl bereitzustellen. Herr Thelen, Bündnis 90/Die Grünen befürwortet, diese Planung quasi als lebendes System anzulegen. Auch seine Fraktion begrüßt den in etwa Gleichstand zwischen den Plätzen an Gesamtschulen und Gymnasien. Er erachtet es als wichtig, dieses Programm anhand einer realistischen Prioritätenliste abzuarbeiten. Zudem solle möglichst geprüft werden, wer neben der Gebäudewirtschaft noch in der Lage sei, Schulen zu bauen. Er fragt, ob die Senkung der Klassenfrequenzrichtwerte eine ver- bindliche Vorgabe sei oder es sich um eine Kannbestimmung handelt. Frau Hölzing, sachkundige Einwohnerin Bündnis 90/Die Grünen, bittet konkret zur Kath. Hauptschule Bülowstraße um Auskunft, weil die Schule diesen Standort ver- lassen und dabei den Stadtbezirk wechseln solle. Als neuer Standort sei die Dag- obertstraße (Stadtbezirk Innenstadt) vorgesehen. Dort aber sieht sie eine Konkurrenz zur Hauptschule Großer Griechenmarkt gegeben. Offensichtlich soll dieser Umzug nach 2019 vorgezogen werden; sie möchte deswegen wissen, welche Schulen das entfallende Angebot im Stadtbezirk Nippes kompensieren sollen? Etwa die Reutlin- ger Straße? Frau Dr. Klein nimmt Stellung zu diesem Vorschlag und erläutert, wie diese Maß- nahme bislang vorgesehen ist. Wenn in der Bildungslandschaft Altstadt Nord die Ge- bäude für die Grund- und Realschule fertig sind, werden die Grundschule und die Aufbaurealschule aus der Dagobertstraße dorthin umziehen und so den Platz für die Hauptschule Bülowstraße in der Dagobertstraße frei machen. In der Folge könnte das Leonardo-da-Vinci Gymnasium die bisherigen Räume der katholischen Haupt- schule in der Bülowstraße nutzen, um einen weiteren Zug zu eröffnen und so das Platzangebot zu verbessern. Zunächst sei das nur ein Vorschlag, der noch mit den Schulen diskutiert werden muss. Die dabei sich möglicherweise abzeichnenden Schwierigkeiten möchte die Verwaltung keineswegs marginalisieren. Frau Dr. Klein weist darauf hin, dass der Ausschuss mit seinem soeben gefassten Beschluss für eine Gesamtschule anstelle eines Gymnasiums in Ossendorf die be- reits knappe Situation für die Versorgung mit Gymnasialplätzen im Stadtbezirk Eh- renfeld wie auch in Nippes erheblich verschärft hat. Die Konsequenz aus dieser Ent- scheidung wird die Verwaltung sorgsam diskutieren. Es muss die gemeinsame Auf- gabe sein, zusätzliche Gymnasialplätze zu schaffen, um die landesseitig getroffene, auf dem Elternwunsch beruhende Entscheidung, zu G9 praxistauglich umzusetzen. Dies muss unabhängig von der Schulstrukturdiskussion und der Diskussion um feh- lende Gesamtschulplätze geschehen. Zur Frage von Herrn Thelen erläutert sie, dass die entsprechende Verordnung zur Ausführung des Erlasses des Landes noch nicht vorliegt, das Eckpunktepapier zur Neuausrichtung der Inklusion jedoch eine Reduzierung der Klassenstärke vorsah. Die Ausführungsverordnung bleibt abzuwarten. Sollte darin keine konkrete Richtzahl genannt werden, dann erwartet die Verwaltung intensive Diskussionen. Herr Wirth, sachkundiger Einwohner Bündnis 90/Die Grünen, fragt, was mit den Schülern nach Abschluss der Erprobungsstufe geschieht und sieht dies durch die Verwaltung als nicht ausreichend berücksichtigt. Frau Dr. Klein entgegnet, dass man genau aus diesem Grunde als Verwaltung die Hauptschulen und Realschulen sehr zurückhaltend betrachtet und die Schulen diese Schulformen nach Möglichkeit erhal- te. Frau Ruffen, FDP-Fraktion, merkt an, dass die Gymnasien mittlerweile keine räumli- chen Möglichkeiten mehr haben, weitere Kinder aufzunehmen bzw. für diese Inklusi- on anzubieten. Dazu müssten zunächst einmal die baulichen Möglichkeiten geschaf- fen werden. Zum Rheingymnasium in Mülheim merkt Frau Ruffen an, dass die Schule bereits ein Ganztagsgymnasium sei und dass die im Planungsbericht dargestellte Aussage zu den räumlichen Möglichkeiten dort für G9 nach Ihrer Einschätzung falsch sei. An die- sem Beispiel stellt sie fest, dass viele Schulen noch im Detail betrachtet werden müssen. Insgesamt sieht sie das Thema „G9“ als schwierig an, da der Plan hier vie- les im Konjunktiv ausführt. NACHTRAG der Verwaltung: in den Planungsbericht hat sich auf S. 74 ein Fehler eingeschlichen. Das Rheingymnasium ist eine gebundene Ganztagsschule. Die G9 – Raumsituation wird kontrolliert, ggf. neu bewertet und die entsprechende Passage im Planungsbericht korrigiert. Frau Heuer betont nochmals, dass es neben dem Neubau von Schulen keinen Plan B mehr gibt. Die neue Stundentafel für das G9-Gymnasium sieht nach dem aktuellen Stand keinen zwingenden Nachmittagsunterricht mehr vor. Frau Dr. Klein rekurriert zur Frage des gebundenen Ganztages auf dessen Entste- hung. Zur Einführung des gebundenen Ganztages gab es für jede einzelne Schule einen Beschluss der Schulkonferenz, einen entsprechenden Ratsbeschluss und eine Genehmigung der oberen Schulaufsichtsbehörde. Von den derzeitigen Halbtags- schulen muss bei geänderten Lehrplänen (verringerte Wochenstundenzahl, Entfall des Pflichtunterrichts am Nachmittag) und in der jetzigen Situation erwartet werden, dass vorhandene Raumkapazitäten, die in den vergangenen Jahren in vielen Fällen für ganztägige Angebote genutzt wurden, vor dem Hintergrund von G9 möglichst wieder für Unterrichtszwecke genutzt werden. Es treffe nicht zu, dass die Verwaltung den Ganztag einfach abschafft; insofern müsse mit den Schulen diskutiert werden. Herr Kockerbeck, Fraktion Die Linke, dankt der Schulverwaltung für die Ausweisung einer ganzen Reihe von Standorten für die einzelnen Schulformen. Er merkt an, dass viele Gymnasien den Ganztag nicht aufgeben wollen, weil die Eltern eine verlässli- che Betreuung am Nachmittag erwarten. Genauso sei es bei den wenigen Gymnasi- en, die sich für Inklusion entschieden haben und diese auch fortführen wollen. Seine Fraktion würde es befürworten, wenn die Inklusion noch mehr wertgeschätzt würde. Die hohe Zahl der Ablehnungen an Gesamtschulen werde sich voraussichtlich fort- führen, da die neuen Gesamtschulen noch eine Zeit bis zu ihrer tatsächlichen Bereit- stellung brauchen. Eng verknüpft mit der Schulentwicklungsplanung sieht er die Neuorganisation der Gebäudewirtschaft, da durch diese Nennenswertes umgesetzt werden müsse. Herr Goss, Stadtschulpflegschaft, ist verwundert über die Diskrepanz zwischen dem Lob an die Verwaltung für die vorgelegte Schulentwicklungsplanung und die danach gefassten Beschlüsse, die genau gegen die vorgeschlagenen Maßnahmen dieser Planung gerichtet sind. Er bezieht sich dabei auf die Aussage von Frau Heuer, dass ein Plan B nicht vorliege. Deswegen stellt er die Frage, was passiere, wenn die drei bis zum Jahr 2021 erforderlichen neuen Gymnasien nicht termingerecht fertiggestellt werden können. Könne dann G9 nicht umgesetzt werden? Frau Heuer erläutert, dass dies durch die Bereitstellung von Mehrklassen nicht mehr zu schaffen ist; den Gymnasien sollte mit den in der Schulentwicklungsplanung ent- haltenen Maßnahmen in Aussicht gestellt werden, dass kurzfristig Interimssituationen geschaffen werden, sodass die Möglichkeit besteht, ausnahmsweise noch mal für ein Jahr zusammenzurücken. Das aber ist mit dem zuvor gefassten Beschluss nun nicht mehr möglich. Hierauf bezogen fragt Herr Dr. Schlieben, ob die Interimsstandorte zwingend an dem künftigen Standort liegen müssten. Frau Heuer bemerkt dazu, grundsätzlich schon, weil bei der Schulwahl oft die Wohnortnähe eine Rolle spiele. Daher sollten Interim und dauerhafter Standort in vertretbarer Entfernung zueinander liegen. In der Nähe der Übergangsgebäude müsse daher zeitlich absehbar ein endgültiges Schulgebäu- de für die gleiche Schulform entstehen, um den Umzug zu ermöglichen. Zum gebun- denen Ganztag verdeutlicht sie, dass die Verwaltung die Schulen dazu bewegen möchte, diesen beizubehalten, sofern einzelne Schulkonferenzen eine Aufhebung des Ganztagsbetriebes beschließen sollte. Herr Goss äußert in seinem Statement die Hoffnung, dass man den Ganztag als po- sitive gesellschaftliche Entwicklung beibehalten könne. Möglicherweise könne man den Unterricht in der Sek II in den Nachmittag verlegen. Zu den fehlenden Flächen für neue Schulbauten möchte er wissen, ob für die anvisierten Projekte (13 zu 8) die notwendigen Flächen bereitstehen. Was geschieht bei der Umsetzung des erwarte- ten Erlasses zur Neuausrichtung der Inklusion, wenn die Plätze pro Klasse reduziert werden? Bezogen auf die Stadtbezirke Ehrenfeld und Nippes befürchtet er, dass die Schülerzahlen sogar noch weiter ansteigen könnten, sodass es noch weiter verstärk- ter Anstrengungen bedürfe. Zusammenfassend stellt er fest, dass bei ihm und den von ihm vertretenen Eltern der Eindruck entstanden ist, der Ausschuss sehe noch Gestaltungsspielräume für die kommunale Schulpolitik; dabei sei es so, dass die Rahmenbedingungen den Hand- lungsspielraum stark eingeschränkt hätten. Er sieht das Problem der rechtzeitigen und ausreichenden Schulraumbereitstellung nicht angemessen gewürdigt. Frau Hauser, CDU-Fraktion, bittet um eine Auskunft zu der Kooperation mit den be- nachbarten Schulträgern. Frau Dr. Klein entgegnet dazu, dass die katholische Kirche als Ersatzschulträger einen Bildungscampus in Kalk plant - und zwar mit einer Grund- und einer Gesamtschule. Zur Zusammenarbeit mit der Gemeinde Pulheim bemerkt sie, dass die Stadtverwaltung dabei auf einem guten Weg war mit Unterstüt- zung durch die Bezirksregierung. Allerdings habe die Gemeinde Pulheim auf den gemeinsam entwickelten Vertragsentwurf bislang nicht konkret geantwortet. Die Ge- meinde müsse auch noch mit ihren anderen Nachbarschulträgern sprechen. Letztlich dafür maßgeblich scheinen finanzielle Erwägungen zu sein. Frau Riedel, sachkundi- ge Einwohnerin CDU-Fraktion, fragt nach den zeitlichen Vorstellungen für die Pla- nung für die Berufskollegs. Sie wirbt nochmals für eine bessere Berücksichtigung dieser Schulform gemessen an deren Bedeutung für die berufliche Bildung. Frau Dr. Klein bedauert, dazu keinen konkreten Termin für eine Schulentwicklungsplanung für die Berufskollegs nennen zu können. Sie bittet um Verständnis, dass zunächst die Entscheidung über G9 primär umgesetzt werden müsse, was die vorhandene Perso- nalkapazität sehr stark binde. Zur Frage des Herrn Goss nach den bereitstehenden Standorten verweist sie auf die Präsentation. Im innerstädtischen Bereich und darüber hinaus im Bezirk Nippes gibt es noch offene Standortfragen. 80 % der Fälle seien jedoch mit Grundstücken hinter- legt. Herr Dr. Zimmermann, sachkundiger Einwohner CDU-Fraktion, nimmt Bezug auf den Redebeitrag von Herrn Wirth, der darauf aufmerksam gemacht habe dass es bei künftig mehr Gymnasien auch mehr Rückläufer geben wird. Ihm ist in diesem Bezug nicht klar, ob für diese Schülerinnen und Schüler die Bestandsgarantie für die Real- schulen tatsächlich ausreichend sein wird. Man müsse daher überlegen, ob nicht doch noch ggf. kleinere Realschulen neu errichtet werden müssen. Landesweit sei dazu ein leichter Aufwärtstrend feststellbar. Zum Standort Ossendorf habe die Verwaltung ausgeführt, man müsse überlegen, ob dort Ganztag angeboten werden sollte. Dazu bemerkt er, dass es neben G8 noch einen weiteren Grund für die Einführung des Ganztages gegeben habe; das war die familienpolitische Situation. Und diese hat sich mittlerweile so entwickelt, dass die Ganztagsbetreuung gebraucht werde. Daher solle der Schulausschuss darüber nachdenken, den Ganztag ggf. nur auf die unteren Klassen zu reduzieren; das würde bereits Räumlichkeiten einsparen. Frau Westphal, sachkundige Einwohnerin FDP-Fraktion, bittet nochmals um Klarstel- lung, warum nicht auch bei der jetzt für Ossendorf beschlossenen Gesamtschule dort ein Interim für Gymnasialplätze geschaffen werden könnte. Frau Heuer erläutert da- zu, dass zum einen eine Gesamtschule größer gebaut werden muss und zum ande- ren in erreichbarer Nähe ein endgültiger Gymnasialschulbau entstehen müsse. Die Verwaltung wird aufgrund der Beschlusslage den Fall neu prüfen; klar ist aber bereits jetzt, dass die neue Schule eine 4-Zügigkeit überschreiten wird. Der hier angedachte Gymnasialstandort war eben gerade die Lösung, um in den Stadtbezirken Ehrenfeld und Nippes G9 umsetzen zu können; diese Möglichkeit fällt nun weg. Frau Nesseler-Komp hat verschiedene Signale aus Brauweiler bekommen, dass hin- sichtlich der Kooperation der Schulträger doch noch Bewegung möglich ist. Die Schule selbst würde auch weiterhin Kinder aus Köln aufnehmen. Frau Dr. Klein stellt dazu fest, dass die Stadtverwaltung Köln nach wie vor unterschriftsbereit ist. Aller- dings können diese zusätzlichen Schulplätze wegen der noch nicht abschließend geklärten Situation in der Schulentwicklungsplanung noch nicht berücksichtigt wer- den. Herr Brust, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, bittet um Aufklärung, warum bezüglich des Hölderlin-Gymnasiums die Aussage in der Schulentwicklungsplanung enthalten ist, wenn G9 kommt, müsse man von 3 auf 2 Züge zurückgehen. Die Schule habe auch zuvor 3 Züge gehabt. Eine weitere Nachfrage betrifft die Sicherung des Grund- stückes der Russischen Föderation in Sülz. Dazu habe er im Werksausschuss der Gebäudewirtschaft nachgefragt und dort von dem neuen kaufmännischen Leiter die Antwort erhalten, der Auftrag sei von der Schulverwaltung zurückgezogen worden. Herr Brust wird dem Schuldezernat eine Kopie dieser Antwort zur Verfügung stellen. Frau Dr. Klein sagt zu, der Gebäudewirtschaft schriftlich zu antworten, dass das nicht zutreffend ist. Herr Dr. Schlieben betont zum Protokoll, dass der Schulausschuss möchte, dass dieser Auftrag weiterverfolgt wird; seitens der Politik sei der Auftrag nicht zurückge- zogen worden. Man werde zur gegebenen Zeit nachfragen. Zu den Berufsschulen weist Herr Dr. Gutzeit darauf hin, dass vielen Eltern gar nicht bekannt ist, welche Arbeit in diesen Schulen geleistet wird. Frau Dr. Klein informiert darüber, dass am 14. November die Messe der Berufsschulen stattfinden wird, wo die Berufskollegs sich präsentieren und die Eltern sowie Schülerinnen und Schüler darüber informiert werden, welche Angebote dort vorgehalten werden. Es sei aller- dings schwierig, den Blick der Öffentlichkeit auf diese Schulen zu richten. Herr Pannes, sachkundiger Einwohner Die Linke, weist auf Unstimmigkeiten in der Schulentwicklungsplanung hin. Beispielsweise nennt er die Zahlen zu den Gesamt- schulen; von den genannten 13 Gesamtschulen bestünden bereits vier. Auch bei übrigen Projekten seien einige Schulen genannt, die noch sehr weit in der Zukunft liegen würden. Das könne zu einem falschen Bild führen. Frau Dr. Klein betont, dass die Verwaltung wird auch weiterhin einen Schwerpunkt auf diese Schulform legen wird. Den Vorwurf, dass falsche Zahlen genannt worden sind, weist sie zurück. Zu der Frage des Herrn Wirth bemerkt Frau Heuer, dass insgesamt die Zügigkeit der Gymnasien im Bestand gesenkt werden müsse, um G9 umzusetzen. Herr Hölzer ergänzt, dass das Hölderlin-Gymnasium in alter Form tatsächlich 3-zügig gewesen ist; allerdings kann eine 3-Zügigkeit mit dem aktuellen Raumprogramm im Raumbe- stand des Hölderlin-Gymnasiums nicht realisiert werden. Frau Dr. Klein ergänzt zur Frage der Reduzierung von Zügigkeiten, dass zum Schul- jahr 2020/21 Interimsgebäude für drei Gymnasien bereitstehen müssen, damit man von den bisher gebildeten Mehrklassen herunterkommt und so die Herausforderung G9 bewältigen könne. Beides zusammen kann den Gymnasien nicht zugemutet wer- den. Dazu wird die Verwaltung dem Ausschuss Vorschläge unterbreiten; einer dieser Vorschläge sei allerdings heute abgelehnt worden. Herr Dr. Schlieben fasst die Diskussion so zusammen, dass der Ausschuss diese Vorlage zur Kenntnis nimmt und in die weiteren Gremien verweisen wird. Die inhaltli- che Diskussion soll in der nächsten Sitzung des Schulausschusses fortgesetzt wer- den. Beschluss: Der Rat der Stadt Köln (1) beschließt die „Fortschreibung der Schulentwicklungspla nung Köln 2018“ als Rahmenplanung, mit der ein aktualisierter Gesamtüberblick über gegenwärtige und zukünftige Herausforderungen (stark steigende Schülerzahlen, Schulstru k- tur im Wandel, G9, Inklusion) sowie Lösungsansätze zur bedarfsgerechten G e- staltung der Kölner Schullandschaft allgemein bildender Schulen gegeben wird; (2) beauftragt die Verwaltung auf dieser Basis und im weiteren Dialog mit Schulen und Bezirksvertretungen entsprechende schulorganisatorische Maßnahmen vorzubereiten und als Beschlussvorlagen b ei gesicherter Finanzierung in die politischen Gremien einzubringen. Dabei ist der Auftrag zur Priorisierung von Schulbaumaßnahmen zu beachten, der mit einer gesonderten Vorlage erfüllt werden wird; (3) beauftragt die Verwaltung insbesondere, die notwendigen F lächen für die erfor- derlichen neuen Schulen aufgrund stark steigender Kinder - und Schülerzahlen durch ein Flächenbereitstellungskonzept Schulen zu sichern und planung s- rechtlich entwickeln und dieses Konzept zu einer weiteren Beschlussfassung vorzulegen. (4) beauftragt die Verwaltung, zeitnah nach Vorliegen einer neuen städtischen, kleinräumigen B evölkerungsvorausberechnung die vorliegende Fortschreibung der Kölner Schulentwicklungsplanung zu ergänzen. Der Ausschuss für Schule und Weiterbildung verweist die Vorlage zur Mitberatung in die anderen Gremien. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt.
Anlage 15 - Auszug NDS Rat 22.11.2018 - Top 10.26 - Planungsbeschluss Schulneubauten Rondorf Nord-West
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Geschäftsführung Rat Frau Lange Telefon: (0221) 221-22058 Fax : (0221) 221-26570 E-Mail: maria.lange@stadt-koeln.de Datum: 23.11.2018 Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der 45. Sitzung des Rates vom 22.11.2018 öffentlich 10.26 Planungsbeschluss zur Errichtung von Neubauten für eine Gesamt- schule und zwei Grundschulen im Neubaugebiet Rondorf Nord-West 2574/2018 Änderungsantrag der Fraktionen SPD, Die Linke. und der Gruppe BUNT AN/1681/2018 I. Abstimmung über den Vertagungsantrag von Herrn Joisten: Abstimmungsergebnis: Bei Gegenstimmen der Fraktionen SPD, Die Linke. und der Gruppe BUNT und GUT sowie bei Enthaltung von RM Wortmann (Freie Wähler Köln) mehrheitlich abgelehnt. II. Abstimmung über den Änderungsantrag der Fraktionen SPD, Die Linke. und der Gruppe BUNT: Beschluss: Änderung zu Punkt 1 der geänderten Vorlage: Der Rat beschließt – wie ursprünglich von der Verwaltung vorgeschlagen, von der Bezirksvertretung Rodenkirchen beschlossen und von sämtlichen Schulen im Stadtbezirk Rodenkirchen unterstützt – die Planungsaufnahme zur Errichtung eines Schulgebäudes für eine 6/5-zügige Gesamtschule, einer Hausmeisterdienstwoh- nung, einer 1-fach und einer 3-fach Turnhalle. Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich gegen die Stimmen der Fraktionen SPD und Die Linke., der Gruppen BUNT und GUT sowie der Stimme von Frau OB Reker und bei Stimmenthaltung von RM Wortmann (Freie Wähler Köln) abgelehnt. II. Abstimmung über die geänderte Verwaltungsvorlage in der Fassung des Schulausschusses vom 05.11.2018 (Anlage 6) mit der Ergänzung des Be- triebsausschusses Gebäudewirtschaft vom 12.11.2018 (Anlage 7): Beschluss: Der Rat der Stadt Köln beschließt die Planungsaufnahme (bis einschließlich Leis- tungsphase 3 HOAI) zur Errichtung: 1. eines Schulgebäudes für ein 5/7-zügiges Gymnasium in Ganztagsform, ei- ner Hausmeisterwohnung, einer 1-fach und einer 3-fach Turnhalle. 1a) Entgegen der in der Anlage 5 gemachten Ausführungen zur Parkstadt Süd soll dort anstelle eines Gymnasiums eine Gesamtschule errichtet werden. 2. eines Schulgebäudes für eine 4-zügige Grundschule inklusive einer Haus- meisterdienstwohnung sowie einer 2-fach Turnhalle, 3. eines Schulgebäudes für eine 2-zügige Grundschule inklusive einer Haus- meisterdienstwohnung sowie einer 2-fach Turnhalle im Neubaugebiet Rondorf Nord-West. Die Verwaltung wird beauftragt, die Planungen und Kostenermittlungen aufzu- nehmen und voranzutreiben sowie Wege aufzuzeigen, wie der Auftrag zeitnah ab- gearbeitet werden kann. Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich gegen die Stimmen der SPD-Fraktion, der Gruppe BUNT sowie bei Stimmenthaltung der Gruppe GUT und von RM Wortmann (Freie Wähler Köln) zu- gestimmt.
Anlage 17, offener Brief Stadtschulpflegschaft zu Schulentwicklungsplanung
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24. Januar 2019 Offener Brief zur Schulentwicklungsplanung Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrte Frau Dr. Klein, sehr geehrte Damen und Herren, im Kölner Stadtrat entscheiden Sie am 14. Februar 2019 nach den Vorberatungen in der Sondersitzung des Ausschusses Schule und Weiterbildung mit dem Betriebsaus-schuss Gebäudewirtschaft abschließend über den Schulentwicklungsplan 2018. Dabei handelt es sich um eine weitreichende Entscheidung nicht nur für die Zukunft unserer Kinder, sondern bereits für die Zukunft unserer Enkelkinder, denn die zugehörige und seit gestern ebenfalls vorliegende Prioritätenliste reicht mit Schulbaumaßnahmen bis über das Jahr 2040 hinaus. Auch die Kölner Stadtschulpflegschaft hat sich mit diesem, gerade uns betreffenden, Thema intensiv befasst. In unserer Sitzung am 23. Januar 2019 haben wir Forderungen formuliert, die von allen Schulformen mitgetragen werden. Sie wurden einstimmig und schulübergreifend gefasst, denn an der Sitzung haben Vertreter sowohl der Grundschu-len, der Gymnasien und der Gesamtschulen als auch der Real-, Haupt- und Förder-schulen teilgenommen. Unsere zentralen Forderungen sind: 1. Im Stadtbezirk Mülheim soll eine zusätzliche, über den Entwicklungsplan hinaus-gehende Gesamtschule entstehen, da die Ablehnungen für Gesamtschulplätzen
Stadtschulpflegschaft Köln* Willy-Brandt-Platz 3, 50475 Köln Vorstandsmitglieder Lutz Tempel (Vorsitzender) Silvia Behrendt Ines Parotat Schreiner fon 0221-925775-31 (Lutz Tempel) info@stadtschulpflegschaft-koeln.de www.stadtschulpflegschaft-koeln.de www.fb.com/StadtschulpflegschaftKoeln *Die Stadtschulpflegschaft Köln ist die frei-willige Vereinigung der Schulpflegschaften Kölner Schulen auf der Basis des § 72 Ab-satz 4 des Schulgesetzes NRW.
Stadtschulpflegschaft Köln • Willy-Brandt-Platz 3 • 50475 Köln
Stadtschulpflegschaft Köln • Willy-Brandt-Platz 3 • 50475 Köln An die Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, Frau Henriette Reker, die Dezernentin für Bildung, Jugend und Sport, Frau Dr. Agnes Klein, alle Fraktionen und alle Einzelmandatsträger im Kölner Rat versendet per E-Mail
Stadtschulpflegschaft Köln
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mit 273 Kindern (entspricht 11 Klassen!) bereits 2018/2019 so hoch waren, dass eine weitere Gesamtschule alleine auf Dauer den Bedarf nicht decken wird. 2. Im Stadtbezirk Rodenkirchen soll in Rondorf, wie ursprünglich von der Verwal-tung vorgeschlagen, eine Gesamtschule statt eines Gymnasiums neu gebaut werden. Die Kölner Stadtschulpflegschaft unterstützt ausdrücklich den in diesem Bezirk nahezu einstimmig gefassten Beschluss der Schulleitungen, Eltern und der Politik, der im Schreiben des Bezirksbürgermeisters vom 22. Januar 2019 an die Oberbürgermeisterin nicht nur niedergeschrieben, sondern mit acht einzel-nen, fachlich ausgereiften Punkten begründet wird. 3. Im Gegenzug unterstützen wir den im Verwaltungsvorschlag vorgesehenen Neu-bau eines Gymnasiums statt der zwischenzeitlich beschlossenen Gesamtschule in Ossendorf. Der Vorschlag der Verwaltung bzgl. der beiden hier genannten Schulen war sinnvoll und ausgewogen. 4. Wegen der seit Jahren in großem Maße fehlenden Gesamtschulplätze wird er-wartet, dass in der gerade vorgelegten Prioritätenliste die Gewichtung so verän-dert wird, dass zur Entlastung auch der Gymnasien der Umsetzung der geplan-ten Gesamtschulen Vorrang eingeräumt wird. 5. Bei der neuen Gesamtschule Lindenthal (ehemals Elsa-Brändström-Realschule) soll weiterhin durch bauliche Maßnahmen versucht werden, die aktuell noch ge-plante horizontale Trennung zu verhindern. So soll eine gesunde Schulgemeinde entstehen, die für Schulkinder schwierige Zersplitterung auf zwei Standorte ver-mieden werden. 6. Die Maßnahme M15 soll durch Nutzung des Mathiaskirchplatzes in Gänze um-gesetzt werden. Wir bitten Sie sehr, die Wünsche der Kölner Elternschaft ernst zu nehmen, und fordern Sie auf, diese durch Veränderungen an den Ihnen vorliegenden Beschlussunterlagen umzusetzen. Für Ihr Engagement an dieser Stelle bedanken wir uns bereits jetzt bei Ihnen. Mit freundlichen Grüßen Lutz Tempel Silvia Behrendt Ines Parotat Schreiner (Vorsitzender) (Stellv. Vorsitzende) (Stellv. Vorsitzende)
Anlage 2, Auszug aus der Bezirksvertretung 3 vom 5.11.2018
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Geschäftsführung Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) Herr Wagener Telefon: (0221) 221 93313 Fax : (0221) E-Mail: steffen.wagener1@stadt-koeln.de Datum: 05.02.2019 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung der Bezirksvertretung Lindenthal vom 05.11.2018 öffentlich 9.2.3 Fortschreibung der Schulentwicklungsplanung für allgemeinbildende Schulen in Köln 2018 3179/2018 geänderten Beschluss: Der Rat der Stadt Köln (1) beschließt die „Fortschreibung der Schulentwickl ungsplanung Köln 2018“ als Rahmenplanung, mit der ein aktualisierter Gesamtüberblick über gegenwärtige und zukünftige Herausforderungen (stark steigende Schülerzahlen, Schulstru k- tur im Wandel, G9, Inklusion) sowie Lösungsansätze zur bedarfsgerechten G e- staltung der Kölner Schullandschaft allgemein bildender Schulen gegeben wird; (2) beauftragt die Verwaltung auf dieser Basis und im weiteren Dialog mit Schulen und Bezirksvertretungen entsprechende schulorganisatorische Maßnahmen vorzubereiten und als Beschlussvor lagen bei gesicherter Finanzierung in die politischen Gremien einzubringen. Dabei ist der Auftrag zur Priorisierung von Schulbaumaßnahmen zu beachten, der mit einer gesonderten Vorlage erfüllt werden wird; (3) beauftragt die Verwaltung insbesondere, die notwen digen Flächen für die erfo r- derlichen neuen Schulen aufgrund stark steigender Kinder - und Schülerzahlen durch ein Flächenbereitstellungskonzept Schulen zu sichern und planung s- rechtlich entwickeln und dieses Konzept zu einer weiteren Beschlussfassung vorzulegen. (4) beauftragt die Verwaltung, zeitnah nach Vorliegen einer neuen städtischen, kleinräumigen B evölkerungsvorausberechnung die vorliegende Fortschreibung der Kölner Schulentwicklungsplanung zu ergänzen. Die Bezirksvertretung verweist auf den Beschluss vom 09.03.2015 eine Schule auf dem Grundstück Salzburger Weg zu errichten. Abstimmungsergebnis: Einstimmig beschlossen Nicht anwesend: Frau Klein (Grüne), Herr Fiedler (SPD __________________________________________________________ Anmerkung: Der Beschluss der Bezirksvertretung vom 09.03.2015 liegt als Anlage bei. Anlage Geschäftsführung Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) Herr Schmitz Telefon: (0221) 221-93313 Fax : (0221) 221-93308 E-Mail: manfred.schmitz@stadt-koeln.de Datum: 05.02.2019 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der 6. Sitzung der Bezirksvertretung Lindenthal vom 09.03.2015 öffentlich 8.2.3 Schule - Parkpalette - Freifläche am Salzburger Weg in Köln- Junkersdorf (Gemeinsamer Dringlichkeitsantrag der CDU-Fraktion, der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, der SPD-Fraktion und von Herrn Müller/Die Linke) AN/0428/2015 Beschluss: Die Bezirksvertretung Lindenthal bittet die Verwaltung, ihren eigenen Vorschlag Nr. 14 Salzburger Weg Stadionparkplätze P6-8 in Köln-Junkersdorf intensiv als Standort für eine weiterführende Schule zu prüfen und das Ergebnis dem zuständigen Aus- schuss und der Bezirksvertretung Lindenthal vorzulegen. Die Bezirksvertretung Lindenthal hält einen Schulstandort am Salzburger Weg we- gen der in der Begründung aufgeführten Vorteile für sehr wichtig. Die Prüfung umfasst: den Platzbedarf für eine Schule, die notwendige Kompensation der Parkplätze mittels Alternativen (zum Bei- spiel Parkpalette in Leichtbauweise) mit Regelung des zu- und abfließenden Autoverkehres auf die Dürener Straße, ein gewisses Plus an weiteren Autoparkplätzen, um die angespannte Situation der Parkplätze am Müngersdorfer Stadion zu entspannen, eine ausreichende Freifläche für die Nutzung durch Jugendliche, die auch als Platz für die Dorfkirmes genutzt werden kann, die notwendigen Stellplätze für die Sportanlage Wiener Weg, eventuell eine Kombination „Pool“ der gesamten PKW-Stellplätze und die Kosten. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt.
Anlage 6, Entwurf Niederschrfit BV Nippes 15.11.18
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Die Oberbürgermeisterin Nage IS : NO!I \* Geschäftsführung Bezirksvertretung 5 (Nippes) Herr Rupsch Telefon: (0221) 221-95313 Fx : (0221) 221-95447 E-Mail: guido.rupsch@stadt-koeln.de Datum: 16.11.2018 Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der 33. Sitzung der Bezirksvertretung Nippes vom 15.11.2018 öffentlich 9.2.4 Fortschreibung der Schulentwicklungsplanung für allgemeinbildende Schulen in Köln 2018 3179/2018 Herr Hofenbitzer beantwortet die Fragen der Bezirksvertreter wie folgt: zu M57: Bezüglich des Schulstandortes am ehemaligen NippesBad erklärt er auf Nachfra- ge von Herrn Baumann, dass die Eltern bzw. die Schulkonferenz über das päda- gogische Konzept der zukünftigen Grundschule entscheide. Von Seiten der Stadtverwaltung werde die Einrichtung einer Montessorischule weder präferiert, noch vorangetrieben. Für die Elternbefragung würden ca. ein Jahr vor Fertigstel- lung alle in Frage kommenden Eltern angeschrieben, die im Schuleinzugsbiet wohnen. Auf Nachfrage von Herrn Happe erklärt er, dass ein Umzug der Montessorischule Stammheimer Straße aufgrund einer notwendigen Gebäudesanierung erfolgen müsse. Der daraus resultierende Umzug werde durch die Entwicklung des Schul- standortes am ehemaligen NippesBad ebenfalls verzögert. Die Verwaltung ver- folge das Ziel, Teilstandorte bzw. Zweigstellen zu Hauptstandorten umzuwandeln, so auch bei der Zweigstelle Stammheimer Straße. zu M58: Auf Nachfrage von Herrn Hanna zu einem aktuellen Sachstand hinsichtlich der konkreten Planungen will er aktuelle Informationen schriftlich nachreichen. Auf Nachfrage von Frau Hölzing legt er dar, dass mit der Erweiterung der Mathil- de-von-Mevissen-Grundschule verbundene Baumaßnahme eine Dauer von min- destens fünf Jahren habe. Dieses sei kurzfristig nicht realisierbar. Herr Bezirksbürgermeister Bernd Schößler merkt an, dass im Vorfeld der Erweite- rung eine Änderung des B-Plans notwendig sei. zu M64: Auf Nachfragen von Herrn Baumann und Herrn Erkelenz führt er aus, dass das Schulgelände Paul-Humburg-Straße Standort der Gesamtschule Nippes werden solle. Das Gebäude müsse dringend saniert werden. Da für die Container im Park keine dauerhafte Bauerlaubnis erteilt wurde, würden diese nach der Sanierung vollständig entfernt. Die zurzeit auf dem Schulgrundstück befindlichen Container sollen nach den jetzigen Planungen durch einen Erweiterungsbau ersetzt werden. e zu M65: Auf Nachfrage von Herrn Hanna erwidert er, dass nicht geplant sei, die Realschu- len „auslaufen“ zu lassen. Auch die Edith-Stein-Realschule solle perspektivisch nicht geschlossen werden. Er weist aber darauf hin, dass eine Schule zwingend geschlossen werden müsse, wenn eine Mindestschülerzahl unterschritten werde. eo zu M65a: Auf Nachfrage von Frau Hölzing erklärt er, dass die Hauptschule Bülowstraße zum Schuljahr 2021/2022 in das Schulgebäude Dagobertstraße umziehen solle. Im Bezirk Nippes ständen — auch wenn die damit für die Schüler verbundene Fahrerei kritisch gesehen werde — keine geeigneten Ausweichmöjglichkeiten zur Verfügung. Bei weiterführenden Schulen dürfe man nicht nur stadtbezirksbezo- gen, sondern stadtweit denken. °e zu M65b: Auf Nachfrage von Herrn Hanna und Herrn Steinbach führt er aus, dass das Ge- lände, auf dem eine weiterführende Schule auf der Longericher Straße in Bilder- stöckchen geplant werde, vermutlich der Deutschen Bahn gehöre. Es befinde sich neben dem Penny-Markt. Die Eigentumsfrage werde noch abschließend ge- klärt. Es sei noch nicht klar, ob sich hier eine Schule realisieren lasse. Die Über- tragung der Planungshoheit müsse politisch forciert werden. e zu M65c: Auf Nachfrage von Herrn Baumann legt er dar, der Schulstandort Pallenbergstra- ße werde zurzeit geprüft. Ob das Gebäude sanierbar und der Schulstandort reali- sierbar sei könne noch nicht beurteilt werden e zu M66: Hinweise auf geeignete Flächen nehme die Verwaltung gerne entgegen. Der sog. „Rübenacker“ (südl. der Bremerhavener Straße) werde zurzeit als Schulstandort geprüft. Das Problem der Luftschneise sei bekannt und werde berücksichtigt. Herr Bezirksbürgermeister Schößler weist darauf hin, dass ein sehr großes, zur- zeit noch in Privatbesitz befindliches Grundstück am Lachemer Weg, nördlich der HGK-Trasse, evtl. von der Stadt gekauft werden könne. Das Grundstück zwischen Simonskaul und Neusser Straße komme für einen Schulbau nicht in Frage. e Auf Nachfrage von Frau Hölzing führt er aus, dass im Zuge der Wiedereinführung von G9 die Gymnasien mehr Räume benötigten. Es sei daher unvermeidbar, die Züge zu reduzieren bzw. Halbtagsschulen einzurichten. Anschließend empfiehlt die Bezirksvertretung Nippes dem Rat, wie folgt zu beschlie- Ren: „Der Rat der Stadt Köln 9) (8) (4) beschließt die „Fortschreibung der Schulentwicklungsplanung Köln 2018“ als Rahmenplanung, mit der ein aktualisierter Gesamtüberblick über gegenwärtige und zukünftige Herausforderungen (stark steigende Schülerzahlen, Schulstruk- tur im Wandel, G9, Inklusion) sowie Lösungsansätze zur bedarfsgerechten Ge- staltung der Kölner Schullandschaft allgemein bildender Schulen gegeben wird; beauftragt die Verwaltung auf dieser Basis und im weiteren Dialog mit Schulen und Bezirksvertretungen entsprechende schulorganisatorische Maßnahmen vorzubereiten und als Beschlussvorlagen bei gesicherter Finanzierung in die politischen Gremien einzubringen. Dabei ist der Auftrag zur Priorisierung von Schulbaumaßnahmen zu beachten, der mit einer gesonderten Vorlage erfüllt werden wird; beauftragt die Verwaltung insbesondere, die notwendigen Flächen für die erfor- derlichen neuen Schulen aufgrund stark steigender Kinder- und Schülerzahlen durch ein Flächenbereitstellungskonzept Schulen zu sichern und planungs- rechtlich entwickeln und dieses Konzept zu einer weiteren Beschlussfassung vorzulegen. beauftragt die Verwaltung, zeitnah nach Vorliegen einer neuen städtischen, kleinräumigen Bevölkerungsvorausberechnung die vorliegende Fortschreibung der Kölner Schulentwicklungsplanung zu ergänzen.“ Abstimmungsergebnis: Einstimmig beschlossen.
Beratungsverlauf (15)
Beschluss: verwiesen in nachfolgende Gremien
Zur SitzungBeschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: zurückgestellt
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert empfohlen
Zur SitzungBeschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: zurückgestellt
Zur SitzungBeschluss: ungeändert empfohlen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert empfohlen
Zur SitzungBeschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien
Zur SitzungBeschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: zurückgestellt
Zur SitzungBeschluss: zurückgestellt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3179/2018
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 07.02.2019
- Erstellt
- 28.09.2018 08:20