3290/2021
Stecker-Solaranlagen fördern
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Beantwortung einer Anfrage (Rat bzw. HauptA)
2839 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VIII/VIII/2 Vorlagen-Nummer 16.09.2021 3290/2021 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Rat 16.09.2021 Stecker-Solaranlagen fördern GUT hat um Beantwortung folgender Fragen (AN/1957/2021) gebeten: 1. Welchen Beitrag können, aus Sicht der Verwaltung Mini-PV-Anlagen zur Energiewende leis- ten? 2. Welche bereits in anderen deutschen Städten praktizierten Fördermodelle könnten auch in Köln zum Einsatz kommen? 3. Wie beurteilt die Verwaltung eine mögliche städtische Förderung des Kaufs von Stecker- Solaranlagen? 4. Warum finden sich auf den Webseiten der Rheinenergie keine Hinweise auf Mini-PV-Anlagen? Wie steht die Rheinenergie zu einem möglichen Vertrieb solcher Anlagen (Wie die SWB in Bonn)? Die Verwaltung antwortet hierzu: Zu 1) Das Heben des PV-Potenziales ist ein wichtiger Beitrag zur Realisierung der Klimaneutralität. Die erzeugte Menge Strom von Mini PV-Anlagen pro Jahr ist unter anderem abhängig von der Ausrich- tung und Neigung des Moduls. Untersuchungen über das Gesamtpotenzial von Mini-PV-Anlagen in Köln liegen bisher noch nicht vor, daher kann hierzu keine konkrete Aussage getroffen werden. Zu 2 und 3) Derzeit bereit die Verwaltung ein Förderprogramm für Klimaschutzmaßnahmen in den Bereichen Er- neuerbare Energien, energetische Sanierung und Energieeffizienz vor. In dem Zusammenhang wird die Verwaltung prüfen, ob und wenn ja wie eine Förderung für Mini-PV-Anlagen einbezogen werden kann. Zu 4) Die RheinEnergie AG hat zu der Fragestellung folgende Stellungnahme abgegeben: „Das Thema Mini-Solaranlage ist bereits seit Längerem im Gespräch und im Markt als Produkt vor- handen. Auch die Grundlagen im Bereich Normierung und Netze sind geschaffen und geklärt. Im In- ternet sowie bei vielen Solaranbietern werden die Kleinanlagen zu erschwinglichen Preisen zwischen 300 und 800 € angeboten. Einige Unternehmen haben sich sogar auf das Thema spezialisiert und bieten nur diese Anlagenpakete an. Aus Sicht der RheinEnergie AG gibt es daher keinen Grund für ein Einschreiten in den vorhandenen Markt. RheinEnergie AG engagiert sich mit eigenen Angebo- ten/Anlagen bei eher größeren, komplexeren und kapitalintensiveren PV-Anlagen ab 100 kW. Die RheinEnergie AG hat das Thema Mini-PV bereits vor einigen Wochen aufgenommen und einen FAQ für Endkunden erstellt. Dieser wird in den nächsten Wochen auf der Webseite des neuen Solar- Beratungszentrum „Treffpunkt-Solar“ veröffentlicht. Hier werden alle wichtigen Fragen beantwortet, die Bürgerinnen und Bürger bei der Installation haben und auch das vom Netzbetreiber RNG gefor- 2 derte Anmeldeformular wird dort bereitgestellt. Dadurch wird es den Interessenten erleichtert, eine solche Anlage zu installieren.“ gez. Reker
Beratungsverlauf (1)
Orte (1)
- Markt
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Details
- Aktenzeichen
- 3290/2021
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (Rat bzw. HA)
- Datum
- 16.09.2021
- Erstellt
- 13.09.2021 17:52