0003/2026
Sachstandsbericht Generalinstandsetzung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud, Stand: 31. Dezember 2025
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Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 27.01.2026 0003/2026 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 27.01.2026 Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud 29.01.2026 Sachstandsbericht Generalinstandsetzung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud, Stand: 31. Dezember 2025 Der Sachstandsbericht zur Erweiterung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud, Stand 31. Dezember 2025, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt. Gez. Greitemann
Anlage 1 - Sachstandsbericht
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Generalinstandsetzung Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud 1. Kerndaten des Projektes Standort: Köln, Obenmarspforten 40 Bauherrin: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln Planungszeit:2022 - 2025 Bauzeit: 2026 - 2027 Projektbeschreibung: 2. Termine Meilensteine: Technischer Maßnahmenkatalog 09/2021 Planungsbeschluss (Lph. 1+2 inkl. Kostenschätzung) 05/2022 Planung Lph. 1 + 2 inkl. vertiefte Kostenschätzung 10/2024 Baubeschluss 02/2025 06/2025 Vergabe Teil-GUs (schrittweise bis Q3/26) 09/2026 Baubeginn Einzelmaßnahmen bei laufendem Betrieb 05/2026 Schließung Museum 08/2026 Baubeginn Generalinstandsetzung 09/2026 Bauliche Fertigstellung 10/2027 Inbetriebnahmephase Gebäude abgeschlossen Q2/2027 Übergabe an den Nutzer Q3/2028 Wiedereröffnung Bestandsgebäude mit Eröffnung ErweiterungsbauQ4/2028 Auszug aus dem Rahmenterminplan: Stand:31.12.2025 Index:00 Vertiefende Vorplanung Sachstandsbericht für den Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft und Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen am 27.01.2026 und Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud am 29.01.2026 Für einzelne Planungsleistungen bei der Gebäudetechnik erfolgte im Dezember die Ausschreibung. Die Angebotsbewertung (2 Bieter) ist erfolgt und der Zuschlag wird im Januar 2026 erfolgen. Als Grundlage für die Ausschreibungen der Ausführungsleistungen wurde eine LEAN-Terminplanung aufgestellt. Mit der Erstellung der ersten Ausschreibungen (Kunstauslagerung, Erneuerung Trafo) wurde begonnen. Relevante Abstimmungen mit den Behörden zum Brandschutzkonzept sowie zur Integration der Brandmeldeanlagen und der infrastrukturellen Anbindung laufen. Auf Grund von Bauzeitverzögerungen durch eingetretene Baugrundrisiken beim Erweiterungsbau, ergeben sich Konsequenzen für die Generalinstandsetzung. Da beide Gebäudeteile gemeinsam in Betrieb genommen werden müssen, verlängert sich der Inbetriebnahmezeitraum für die Generalinstandsetzung des Hauptgebäudes entsprechend. Die Wiedereröffnung des Hauptgebäudes erfolgt zeitgleich mit dem Erweiterungsbau. Seit der Fertigstellung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud im Jahr 2001 ist die eingebaute Technik im bestehenden Museumsgebäude mittlerweile veraltet und teilweise defekt. Parallel zur Planung des Erweiterungsbaus für das Wallraf- Richartz-Museum wurde der Bestandsbau einer Prüfung unterzogen, um erforderliche Instandsetzungsmaßnahmen erfassen und zeitgleich mit der Realisierung des Erweiterungsbaus umsetzen zu können. Mit Planungsbeschluss vom 05. Mai 2022 sowie Baubeschluss vom 13. Feb. 2025 ist die Verwaltung mit der Planung und Umsetzung der Generalinstandsetzung des Bestandsgebäudes einschließlich der Maßnahmen zur Anbindung des Bestandsbaus an den Erweiterungsbau beauftragt. 1 von 2 Generalinstandsetzung Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud Stand:31.12.2025 Index:00 Sachstandsbericht für den Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft und Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen am 27.01.2026 und Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud am 29.01.2026 3. Kosten Vertiefte Kostenschätzung gem. Baubeschluss Feb. 2025 Baukosten KG 200-600 17’918’871 € Zahlungsstand= 1.3 Mio. € (brutto) Baunebenkosten KG 700 5’767’717 € Verfügt = 2,7 Mio. € (brutto) Gesamtsumme (brutto) 23’686’588 € (ohne Grundstückkosten) Summe 23’686’588 € zzgl. Risikoreserve (25%) 5’921’647 € Gesamtsumme 29’608’235 € 4. Risiken I. Allgemeine Risiken 1 Sicherung der Kunst - Für den Schließungszeitraum werden die Kunstwerke ausgelagert. 2 Urheberrecht - Zu einzelnen Maßnahmen sind Freigaben der Urheberrechtsinhaber (Erbengemeinschaft Ungers) erforderlich II. Risiken der Kostenermittlung 3 Genauigkeit der Kostenschätzung - Trotz detaillierter Maßnahmenkataloge allgemein anerkannte Ungenauigkeit i.H.v. +/-25%. 4 Baukostensteigerungen - Baukostensteigerungen zwischen Kostenschätzung und Teil-GU-Vergabe / -Ausführung 5 Bestandssituation - Die baulichen IST-Situationen stellen sich abweichend zum dokumentierten Bestand dar III. Risiken bei der Vergabe 6 Vergabeverfahren - Aufgrund der Komplexität, Kleinteiligkeit und des langen Ausführungszeitraumes verzögert sich die Vergabe 7 Leistungsfähigkeit - Unternehmer ist auf die Komplexität und die hohen Koordinationsanforderungen nicht eingerichtet IV. Planungs- und Ausführungsrisiken 9 Einhaltung Rahmenterminplan - Mehrkosten und/oder Zeitverzüge durch Terminverzögerungen verschiedenen Ursprungs 10 Planungsänderungen - Aufgrund von nicht absehbaren Nutzerwünschen 11 Erweiterter Planungsbedarf - Erfordernis zusätzlicher Planungsleistungen aufgrund Bestandssituationen 12 Qualitäten Bau - Unzureichende Ausührungsqualitäten bauseits. Mangelbeseitigung führt zu Mehrkosten und Terminverzügen 13 Insolvenzrisiko - Insolvenzen von ausführenden Firmen mit direkter Auswirkung auf Kosten und Termine 5. Erläuterung Sachstand Allgemeine Risiken: Das Risiko wird als "mittel" eingestuft. Vergaberisiken: Legende planmäßig mittleres Risiko hohes Risiko Das Risiko wird als "mittel" eingestuft. Das Risiko wird als "mittel" eingestuft. Als Ergebnis des Teilnahmewettbewerbs wurde die Vergabestrategie auf eine Teil-GU-Vergabe geändert. Das Vergaberisiko wird weiterhin als "mittel" eingestuft, da die Komplexität der Bauaufgaben sowie die zahlreichen Schnittstellen im Bestand den Marktwettbewerb einschränken können. Kosten- und Terminrisiken aus Bestandssituation: In der aktuellen vertiefenden Vorplanungsphase wurden die Maßnahmen hinsichtlich der Berücksichtigung urheberrechtlicher Belange noch einmal im Detail geprüft. Derzeit gibt es keine kritischen Punkte in Bezug auf Urheberrechtsthemen. Allerdings ergeben sich aus den Anforderungen von Brandschutz, Barrierefreiheit und Sicherheit neue Detaillösungen (insb. Türen und Geländer), welche mit den Erben Ungers im ersten Quartal 2026 abgstimmt werden. Vor dem Hintergrund der in Teilen unvollständigen Bestandsdokumentation sowie nicht oder nur teilweise dokumentierten baulichen Veränderungen in den vergangenen Jahren des Gebäudebetriebs, muss mit unvorhergesehenen Maßnahmen und terminlichen Einschränkungen gerechnet werden. Mit fortschreitenden Detailbetrachtungen können in den Schnittstellen zwischen techn. erforderlichen Sanierungsmaßnahmen und den damit verbundenen baulichen Maßnahmen Kostenveränderungen entstehen. Die Risiken werden entsprechend des Projektstandes und der Erkenntnisse aus Planung und Ausführung sukzessive fortgeschrieben und bewertet. Unter Bezugnahme auf den Baubeschluss sind insbesondere die folgenden Risiken zu beachten: 17’918’871 €5’767’717 €5’921’647 €0 €5’000’000 €10’000’000 €15’000’000 €20’000’000 €25’000’000 €30’000’000 €Σ 29,6 Mio. € 2 von 2
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0003/2026
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 27.01.2026
- Erstellt
- 05.01.2026 09:16