Mandari Insight

1192/2018

Ressourcenmanagement zur Unterbringung Geflüchteter - Sachstand I. Quartal 2018

Mitteilung Ausschuss 06.06.2018

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Runder Tisch für Flüchtlingsfragen, Sitzung am 15.06.2018

Mitteilung Ausschuss

· application/pdf

Ansehen

Mitteilung Ausschuss

3755 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
V/562/5 
 
Vorlagen-Nummer 
 1192/2018 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Soziales und Senioren 17.05.2018 
Integrationsrat 07.05.2018 
Runder Tisch für Flüchtlingsfragen 15.06.2018 
 
Ressourcenmanagement zur Unterbringung Geflüchteter - Sachstand I. Quartal 2018 
Das Ressourcenmanagement zur optimierten Belegung der Flüchtlingsunterkünfte wurde im Novem-
ber 2017 den politischen Gremien zur Kenntnis gegeben. Es wurde einerseits entwickelt, um den 
starken zahlenmäßigen Schwankungen der zugewiesenen und unterzubringenden Menschen gerecht 
zu werden  und andererseits, um die Unterbringungsqualität in den städtischen Unterkünften hinsicht-
lich der notwendigen Privatsphäre für die geflüchteten Menschen stetig zu verbessern. 
 
Neben der Qualität der Unterbringungsressourcen steht die mittelfristige Rückkehr zu den verab-
schiedeten Kölner Leitlinien zur Unterbringung im Fokus. 
 
Dazu wurden Ziele definiert und mit konkreten Maßnahmen zur Standortentwicklung versehen. Die 
Zielsetzung für 2018 ist wie folgt: 
 
a) Beendigung der Unterbringung in Notunterkünften (incl. Leichtbauhallen) bis Ende 2018 (mit 
Ausnahme der Notaufnahme Herkulesstr.) 
b) Abbau von 300 Unterbringungsplätzen in Beherbergungsbetrieben  
c) sukzessive Schließung kostenintensiver Standorte bzw. solcher mit geringen Qualitätsstan-
dards 
d) Aufbau einer Unterbringungsreserve von ca. 1.500 Plätzen  
e) Schaffung von neuen Unterkunftsplätzen durch Neubau bzw. Anmietung 
 
Im Vergleich zum 31.12.2017 haben sich bezüglich der Erreichung dieser Ziele innerhalb des I. Quar-
tals 2018 nachfolgende Veränderungen in der Ist-Belegung ergeben: 
 
Unterbringung / Standortentwicklung 31.12.2017 31.03.2018 Veränderung 
a) Notunterkünfte (inkl. Leichtbauhallen) 1.515 1.259 -256 
b) Beherbergungsbetriebe  2.465 2.247 -218 
c) Standorte mit geringen Qualitätsstandards 360 289 -71 
d )Unterbringungsreserve* (nicht belegte Plätze) 563 936 +373 
e )Neubau bzw. Anmietung 0 122 +122 
*baurechtlich maximal zulässige Belegung 
 
Ergänzung zu e): 
Aktuell werden 18 Projekte zur Schaffung neuer Unterkünfte verfolgt. Dadurch werden voraussichtlich 
ca. 3.000 neue Unterkunftsplätze entstehen.

2 
 
 
 
Darüber hinaus werden Unterkünfte an zwei Standorten saniert, um eine verbesserte Unterbrin-
gungsqualität zu erreichen:

3 
 
Zur Erreichung der o.g. Ziele wurden für die im Ressourcenkonzept genannten Handlungsfelder 
Maßnahmen zur Standortentwicklung definiert. Damit wird eine Strategie zur nachhaltigen optima-
len Nutzung leergezogener Unterkünfte verfolgt. Jede Standortentwicklungsmaßnahme ist mit einem 
definierten Ziel verknüpft. Die Standortentwicklungsmaßnahmen definieren sich wie folgt: 
 
I) Prüfung einer weiteren Standortnutzung durch Abriss und Neubau mit öffentlich geförderten Mitteln 
(nach Fertigstellung keine Unterkunft für Geflüchtete mehr, sondern Drittelbelegung mit WBS) 
 
II) ersatzlose Aufgabe als Unterkunft für Geflüchtete (z.B.. Nutzung durch 
Amt für Soziales und Senioren => Winterhilfe,  
Amt für Kinder, Jugend und Familie => Kita  
oder Amt für Schulentwicklung =>Schulbau) 
 
III) Aufbau einer Unterbringungsreserve zur schnellen Reaktivierung bei steigenden Flüchtlingszahlen 
(Gebäude bzw. Gebäudeteile) 
 
IV) konventioneller Wohnungsbau nicht öffentlich gefördert, Projektierung und Durchführung im Amt 
für Wohnungswesen, nach Fertigstellung Zuweisung Geflüchteter gemäß Satzung 
 
V) Sanierung von maroden Unterkünften zur Verbesserung der Unterbringungsqualität 
 
VI) Akquise von Vorhaltefläche zur schnellen Aktivierung bei steigenden Flüchtlingszahlen 
 
Eine ausführliche Darstellung mit den aktuellen Entwicklungen erfolgt im 20. Flüchtlingsbericht.

Beratungsverlauf (3)

19.04.2018 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 9.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung
07.05.2018 Integrationsrat
TOP 5.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
15.06.2018 Runder Tisch für Flüchtlingsfragen
Kenntnisnahme (Mitteilung)
Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1192/2018
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
06.06.2018
Erstellt
13.04.2018 09:23