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3261/2022

Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.: Fahrradparken Sechzigviertel (Az.: 02-1600-48-22)

Beschlussvorlage Bezirksvertretung 19.10.2022

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 5 (Nippes), Sitzung am 03.11.2022, TOP 2.4

Anlage - Eingabe

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Beschlussvorlage Bezirksvertretung

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Anlage - Eingabe

1719 Zeichen

Anlage 
 
Anliegen:  
Sehr geehrte Damen und Herren, 
 
Seit zwei Jahren wohne ich im Sechzigviertel in Nippes. Ganz getreu dem Motto "in der 
Großstadt braucht man kein Auto" bewege ich mich die meiste Zeit mit dem Fahrrad 
innerhalb Kölns. Da ich leider nicht die Kraft habe mein Fahrrad jedes Mal in den Keller zu 
tragen, schließe ich es über Nacht draußen an der nächstbesten Stelle an. 
 
Das bringt mich zu folgendem Punkt. 
Ähnlich wie mir ergeht ist vielen Menschen hier im Sechzigviertel. Die Stellplätze für 
Fahrräder sind dementsprechend begrenzt. Am Ende des Tages sind meistens schon alle 
Laternenstangen, Straßenschilder, Zäune und ähnliches bereits mit Fahrrädern "besetzt". 
Häufig bleibt am Ende nur eine "Notlösung" bei der man noch ein Auto oder den Bürgersteig 
blockiert. 
Hierfür habe ich einen Lösungsvorschlag: Gleich gegenüber meiner Wohnung steht die St. 
Josephskirche. Auf deren Nord- und Westseite liegen etwa 2-4 Meter breite Grünstreifen. 
Der angrenzten Zaun wird jetzt schon jederzeit als Fahrradabstellplatz genutzt, der Platz 
reicht aber dennoch nicht aus um den Bedarf an Fahrradstellplätzen zu decken. Stattdessen 
könnte man auf diesen Grünstreifen zwei lange Reihen von Fahrradständern/-stellplätzen 
aufstellen, jeweils eine Reihe auf der Nord- und eine auf der Westseite. Dies käme allen 
Bewohnern rund um die St. Josephskirche zugute und wäre ganz im Sinne der angestrebten 
umweltfreundlichen Mobilität. Sollte das Grundstück der Pfarrei gehören könnte man sich 
sicher als Stadtverwaltung mit der Pfarrei darüber einigen ein solches Vorhaben zu 
realisieren. 
 
Über eine Rückmeldung über die Möglichkeit der Umsetzung eines solchen Vorhabens 
würde ich mich sehr freuen

Beschlussvorlage Bezirksvertretung

2285 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
III/68/681/2 
 
Vorlagen-Nummer 
 3261/2022 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.: Fahrradparken Sechzigviertel (Az.: 02-1600-48-22)  
Beschlussorgan 
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Ehrenfeld dankt der Petentin für die Eingabe Die Verwaltung wird beauftragt, wei-
tere Fahrradabstellanlagen in der Krüthstraße durch Umwandlung eines Stellplatzes zu errichten. 
 
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 07.11.2022

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
Die Petentin beantragt die Einrichtung von Fahrradabstellplätzen auf einem Grünstreifen an der St. Jo-
sefskirche (s. Anlage). 
 
 
Stellungnahme der Verwaltung: 
Nach Prüfung der örtlichen Gegebenheiten vor Ort kann mitgeteilt werden, dass sich der vorgeschlage-
ne Standort nicht für die Einrichtung von Fahrradabstellplätzen eignet. In dem vorgeschlagenen Bereich 
befindet sich eine schmale Wiese. Auf diesem Untergrund können keine Fahrradabstellplätze adäquat 
errichtet werden, die Wiese würde mittelfristig Schaden nehmen und bei schlechteren Witterungsbedin-
gungen die Erreichbarkeit erschwert. 
Zur Wahrung der Grünfläche vor der Kirche sollte weder eine Umnutzung noch eine Befestigung erfol-
gen. 
Die Erreichbarkeit von der Fahrbahn aus ist ebenfalls nicht gegeben, sodass der Gehweg verstärkt in 
Anspruch genommen werden würde. 
Der Bedarf an zusätzlichen Abstellplätzen ist vorhanden, die vorhandenen Gitter entlang der Kirche wer-
den für das Abschließen von Fahrrädern genutzt. 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
Die Verwaltung verfolgt das Ziel, die sektorspezifischen Beträge zum Klimaschutz zu erfüllen. Die hier 
dargestellte Maßnahme stärkt den Umweltverbund im Bereich Radverkehr und bietet den Bürgerinnen 
und Bürgern eine adäquate Mobilitätsmöglichkeit im Vergleich zur Nutzung des privaten Pkw. Somit trägt 
dies zu einer möglichen Reduktion des Treibhausgasausstoßes bei. Insgesamt kann die hier dargestellte 
Maßnahme als positiver Betrag zum Klimaschutz bewertet werden. 
 
Anlage 
Eingabe

Beratungsverlauf (1)

03.11.2022 Bezirksvertretung 5 (Nippes)
TOP 2.4 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3261/2022
Typ
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
Datum
19.10.2022
Erstellt
05.10.2022 15:33