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2128/2025

Beantwortung einer schriftlichen Anfrage der CDU-Fraktion aus der Sitzung des Ausschusses Klima, Umwelt und Grün vom 12.06.2025 (AN/0799/2025) betr.: "Maßnahmen zur Verschattung öffentlicher Flächen"

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 04.12.2025

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Nächste Beratung: Ausschuss Klima, Umwelt und Grün, Sitzung am 22.01.2026

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

6302 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VIII/57/574 
 
Vorlagen-Nummer 04.12.2025 
 2128/2025 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 04.12.2025 
 
Beantwortung einer schriftlichen Anfrage der CDU-Fraktion aus der Sitzung des 
Ausschusses Klima, Umwelt und Grün vom 12.06.2025 (AN/0799/2025) betr.: 
"Maßnahmen zur Verschattung öffentlicher Flächen" 
Die CDU-Fraktion bittet die Verwaltung um die Beantwortung der folgenden schriftli-
chen Anfrage:  
 
1. Wie wurde der Auftrag zur Verschattung öffentlicher Flächen, insbesondere des 
Kinderspielplatzes und eines anderen öffentlichen Platzes, bislang umgesetzt? 
 
2. Sind alternative kurzfristig wirksame Maßnahmen zu Verschattung, über die Pflan-
zung von Bäumen hinaus, vorgesehen, insbesondere angesichts der langen Ent-
wicklungszeit bis zur effektiven Beschattung? 
 
3. Aus welchem Grund können keine Mittel aus dem integrierten Klimafolgenanpas-
sungsprogramm für Maßnahmen, wie Sonnenschirmboxen, bereitgestellt werden? 
 
Antwort der Verwaltung: 
 
Zu Frage 1: Im Rahmen der Prüfung, auf welchem der hitzebelasteten Plätze eine 
Verschattung umgesetzt werden kann, wurde das bestehende Arbeitsprogramm zu 
„Aufwertungs- und Neugestaltungsmaßnahmen im öffentlichen Raum“ herangezogen, 
welches eine Übersicht und Priorisierung aller politisch beschlossenen Maßnahmen 
dieser Art enthält. Die darin aufgeführte Projektliste wird kontinuierlich fortgeschrieben 
und vom Stadtplanungsamt einmal jährlich der Politik per Mitteilung vorgelegt. Die 
nächste Mitteilung zum fortgeschriebenen Arbeitsprogramm ist zu Beginn der neuen 
Wahlperiode (Quartal IV 2025) vorgesehen. Die letzte Mitteilung „Ämterübergreifende 
Zusammenarbeit bei Projekten im öffentlichen Raum - Stadtplanungsamt und Amt für 
Straßen und Radwegebau“ mit der Vorlagennummer (1693/2024) erfolgte im Juni 
2024. 
 
Die im Arbeitsprogramm enthaltenen Plätze wurden auf eine mögliche Verschattung 
hin geprüft.

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Konkret wurden bei den Plätzen „Am Salzmagazin“ (Bezirk 1), Friedrich-Ebert-Platz 
(Bezirk 7), Platz an St. Adelheid (Bezirk 8) und Platz an der Herler Str. (Bezirk 9) je-
weils 9 bis 13 neue Bäume gepflanzt. Diese Bäume bieten kurzfristig zwar noch keine 
wirkungsvolle Verschattung. Jedoch sind sie langfristig durch ihre Verdunstungsküh-
lung und ihren Schattenwurf eine geeignete Maßnahme zur Anpassung an den Klima-
wandel.  
Zukünftig wird bei der Planung der Aufwertung bzw. Neugestaltung öffentlicher Plätze 
frühzeitig und systematisch der Aspekt der Klimaanpassung, und damit auch die Mög-
lichkeit der Verschattung durch Bäume oder bauliche Anlagen, geprüft.  
 
In der Spielraumbedarfsplanung für die Jahre 2025-2030 sind die Themen Hitzeinseln, 
Verschattung und Versiegelung weiterhin wichtige Themen großstädtischer Spielraum-
planung und Spielraumschaffung. Klimaanpassungsmaßnahmen werden bereits re-
gelmäßig geprüft und umgesetzt. In den letzten Jahren wurden unter anderem Unter-
stände im Sitzbereich errichtet (z.B. Im Bischofsacker in Höhenberg, Agrippina Ufer 
und Eythstr. in Kalk).  
Zudem wird zur Verschattung bei den neu zu errichtenden Spielgeräten grundsätzlich 
auch eine integrierte Überdachung als Verschattung in die Planung einbezogen. Für 
bestehende Spielgeräte ist die Kinder- und Jugendverwaltung mit den Spielgeräteher-
stellern in Kontakt, um bestehende Geräte mit einer Dachkonstruktion nachzurüsten. 
Des Weiteren wird regelmäßig die Möglichkeit der Pflanzung von Bäumen geprüft. 
 
Zu Frage 2: Eine kurzfristig wirksame Maßnahme zur Verschattung ist nach Umfrage 
bei den zuständigen Dienststellen derzeit nicht vorgesehen. Bei den laufenden Maß-
nahmen aus dem Arbeitsprogramm zur Aufwertungs- und Neugestaltungsmaßnahmen 
im öffentlichen Raum können außer der mittel- und langfristig wirkenden Pflanzung 
von Bäumen kurzfristig keine anderen Maßnahmen zur Verschattung umgesetzt wer-
den. Zukünftig werden jedoch bei der Planung von Aufwertungs- und Neugestaltungs-
maßnahmen frühzeitig auch Verschattungsmöglichkeiten geprüft.  
 
Im Zuge von Recherchen zu möglichen Verschattungsmaßnahmen von Kinderspiel-
plätzen in anderen Kommunen konnten wertvolle Informationen eingeholt werden. So 
ist auf Basis der Erfahrungen bspw. in Düsseldorf vom Einsatz von Sonnensegeln ab-
zuraten, da diese mit verhältnismäßigen Mitteln nicht wirksam gegen Vandalismus ge-
schützt werden können. Ebenso sei die Bereitstellung von Sonnenschirmen keine ziel-
führende Lösung, da diese zur Entfaltung einer spürbaren Verschattung eine erhebli-
che Größe aufweisen müssten, was wiederum eine Aufbewahrung in den vorhande-
nen Spielplatzboxen unmöglich macht.  
 
Zu Frage 3: Für die Klimafolgenanpassung wurden konsumtive Mittel für Sach- und 
Personalaufwendungen bereitgestellt, die u.a. für die Erstellung des Integrierten 
Klimaanpassungskonzeptes (IKA Köln), für Öffentlichkeitsmaßnahmen zur Hitzeakti-
onsplanung sowie für die Beschaffung von Umweltmessdaten und die Unterhaltung 
bestehender Messstationen verausgabt wurden.  
 
Derzeit wird auf Grundlage des seit 01.07.2024 in Kraft getretenen Klimaanpassungs-
gesetztes (KAnG) das Integrierte Klimaanpassungskonzept Köln (IKA Köln) unter der 
Federführung des Umwelt- und Verbraucherschutzamtes erstellt, welches nach der-
zeitigem Stand im ersten Quartal 2026 fertiggestellt wird. Diese Strategie dient zukünf-
tig als Leitfaden für eine klimaresiliente Stadtgestaltung. Ein Bestandteil des IKA Köln 
wird ein stadtweit abgestimmter Maßnahmenkatalog zur Vorsorge insbesondere in

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extremen Hitzelagen, bei extremer Dürre und bei Starkregen sein. Aus diesem werden 
Schlüsselmaßnahmen priorisiert, die wirkungsvoll in der Finanzierungs- und Umset-
zungsverantwortung der jeweiligen Fachdienststelle realisierbar sind. 
Die Verschattung von öffentlichen Räumen (z. B. öffentliche Plätze, Spiel- und Bolz-
plätze, Straßen) spielt hierbei eine bedeutende Rolle. Entsprechende Maßnahmen 
und Pilotprojekte werden derzeit identifiziert und deren Umsetzungsmöglichkeiten 
(Ort, Ressourcen, Zeitverlauf) abgestimmt. Auch die Anschaffung von Sonnenschirm-
boxen werden in diesen Zusammenhang geprüft. 
 
Das Ergebnis des Prozesses zum IKA Köln wird der Politik nach Abschluss vorgestellt. 
 
 
Gez. Wolfgramm

Beratungsverlauf (1)

22.01.2026 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2128/2025
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
04.12.2025
Erstellt
25.06.2025 10:25