3529/2024
Zuschuss an die Kölner Wohnungsgenossenschaft eG für die Erstellung eines Konzepts zur energetischen Quartierssanierung
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Sachstandsbericht Rat /Ausschuss
2536 Zeichen
Dezernat, Dienststelle
VIII/VIII/2
Vorlagen-Nummer
3529/2024
Stand: 23.12.2025
Sachstandsbericht
Zuschuss an die Kölner Wohnungsgenossenschaft eG für die Erstellung eines
Konzepts zur energetischen Quartierssanierung
Beschluss: Der Ausschuss Klima, Umwelt und Grün beschließt die Gewährung eines Zu-
schusses an die Kölner Wohnungsgenossenschaft eG zur Erstellung eines energetischen
Quartierskonzeptes gemäß den Anforderungen des ehemaligen Programms KfW 432 der Kre-
ditanstalt für Wiederaufbau für das Pilot-Quartier Friedrich-Karl-Straße/ Amsterdamer Straße.
Ziel ist der weitere Erkenntnisgewinn in Bezug auf die laufende Konzeptionierung eines „Köl-
ner Programms“ für integrierte energetische Quartierssanierung (vgl. 2348/2924).
Die erforderlichen Mittel in Höhe von maximal 75.000 Euro (brutto) stehen aus KölnKlimaAktiv
im Haushaltsplan 2023/2024 im Teilergebnisplan 1401, Umweltordnung,- vorsorge, in der Teil-
planzeile 15, Transferaufwendungen zur Verfügung.
Status in Bearbeitung
erledigt
Sachstandsbericht 2. Quartal 2025:
Der Zuschussbescheid wurde erteilt. Die Ausschreibung für die Erstellung eines integrierten,
energetischen Quartierskonzeptes, für das Pilot-Quartier Friedrich-Karl-Str.-Amsterdamer Str.,
wurde seitens der Kölner Wohnungsgenossenschaft e.G. durchgeführt und abgeschlossen.
Grundlage der Ausschreibung waren die Vorgaben aus dem Förderprogramm KfW 432 für ein
energetisches Quartierskonzept. Aktuell werden die Angebote ausgewertet.
Sachstandsbericht 4. Quartal 2025:
Aktueller Bearbeitungsstand:
Nach erfolgter Ausschreibung hat die Kölner Wohnungsgenossenschaft e.G. die Erstellung
eines integrierten, energetischen Quartierskonzeptes, für das Pilot-Quartier Friedrich-Karl-Str.-
Amsterdamer Str. an Naturstrom beauftragt. Das Ergebnis der Vorprüfung, in dem alle Wär-
mequellen, die zur Darstellung einer energieneutralen Wärmeversorgung im Quartier möglich
sind, wurde vorgestellt. Drei Konzeptansätze werden im Weiteren nun auch hinsichtlich der
Aspekte Wirtschaftlichkeit und Einbezug der Nachbarquartiere vertieft betrachtet. Grundlage
der Bearbeitung sind die Vorgaben aus dem Förderprogramm KfW 432 für ein energetisches
Quartierskonzept.
2
Das Förderprogramm KfW 432, gestoppt Anfang 2024, wurde am 26. November 2025 wieder
aufgelegt. Die Entwicklung weiterer energetischer Quartierskonzepte kann somit zukünftig
wieder über diese Bundesförderung bezuschusst werden.
Die Finalisierung des Konzepts ist für Q1 2026 geplant.
Beschlussvorlage Ausschuss
6095 Zeichen
Dezernat, Dienststelle VIII/VIII/2 Vorlagen-Nummer 3529/2024 Freigabedatum 14.11.2024 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Zuschuss an die Kölner Wohnungsgenossenschaft eG für die Erstellung eines Konzepts zur energetischen Quartierssanierung Beschlussorgan Ausschuss Klima, Umwelt und Grün Gremium Datum Beschluss: Der Ausschuss Klima, Umwelt und Grün beschließt die Gewährung eines Zuschusses an die Kölner Wohnungsgenossenschaft eG zur Erstellung eines energetischen Quartierskonzeptes gemäß den Anforderungen des ehemaligen Programms KfW 432 der Kreditanstalt für Wieder- aufbau für das Pilot-Quartier Friedrich-Karl-Straße/ Amsterdamer Straße. Ziel ist der weitere Erkenntnisgewinn in Bezug auf die laufende Konzeptionierung eines „Kölner Programms“ für integrierte energetische Quartierssanierung (vgl. 2348/2924). Die erforderlichen Mittel in Höhe von maximal 75.000 Euro (brutto) stehen aus KölnKlimaAktiv im Haushaltsplan 2023/2024 im Teilergebnisplan 1401, Umweltordnung,- vorsorge, in der Teil- planzeile 15, Transferaufwendungen zur Verfügung. Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 28.11.2024 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2024 a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. 75.000 € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Potentiale des Quartiers 50733 Friedrich-Karl-Straße/Amsterdamer Straße auf dem Weg zum „Kölner Programm“ (Arbeitstitel) Für das Quartier 50733 Friedrich-Karl-Straße/Amsterdamer Straße plant die Kölner Woh- nungsgenossenschaft eG, die Potentiale der Zusammenarbeit mit einer weiteren Genossen- schaft zur Realisierung eines gemeinsamen Nahwärmenetzes zu beleuchten und zu pilotie- ren. Das initiale Quartier umfasst 22 Häuser in Zeilenbauweise der Baujahre 1950-1970. Konkret bezieht sich die Betrachtung auf ca. 223 Wohneinheiten, die einer vermieteten Fläche von 12.700 m2 entsprechen (vgl. Abbildung 1). Die Feststellung der Erweiterungspotentiale ist Ge- genstand des Piloten. 3 Abbildung 1: Aufsicht städtebauliche Ausgangssituation Neben der Komplexität der Betrachtung von energetischer Gebäudesanierung, PV-Ausbau, Transformation zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung und Förderung von suffizientem Verhalten der Mieterinnen und Mieter, misst die Verwaltung dem Vorhaben einen relevanten Innovationsgrad bei der rechtlichen Ausgestaltung eines gemeinschaftlichen Betriebs eines Wärmenetzes bei. Neben dem rechtlichen, spielen auch der technische und finanzierungs- technische Erkenntnisgewinn von Erweiterungspotentialen der zu konzeptionierenden, klima- neutralen Wärmeversorgung in dem angedachten Vorhaben eine Rolle. Das erarbeitete Quartierskonzept wird dem Ausschuss Klima, Umwelt und Grün nach Fertig- stellung vorgestellt. Einbettung in laufende Prozesse Mit Mitteilung 1702/2024 hatte die Verwaltung den Ausschuss Klima, Umwelt und Grün über die erfolgreichen Förderanträge bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) im Programm „432 Energetische Stadtsanierung“ für die Erstellung von zwei energetischen Quartierskon- zepten durch Wohnungsgenossenschaften informiert. Nach der Einstellung des Programms durch die KfW hat sich die Verwaltung auf den Weg ge- macht, Möglichkeiten der Weiterführung der erfolgreich initiierten Ansätze zur Quartierssanie- rung zu eruieren. Dem Ausschuss Klima, Umwelt und Grün wurde über die Mitteilung 2384/2024 skizziert, welche Bausteine die Verwaltung aktuell im Hinblick auf die Einrichtung eines „Kölner Programms“ für integrierte energetische Quartierssanierung prüft, um Akteurin- nen und Akteure zu unterstützen, die sich mit der komplexen Herausforderung einer energeti- schen Quartierssanierung auseinandersetzen. Durch die Durchführung des Pilotprojektes können wichtige Erkenntnisse für die Ausgestal- tung eines Kölner Programms gewonnen werden. Hintergrund Gesamtstrategie Der Rat hat die Verwaltung mit Beschluss vom 07.12.2023 (2243/2023) mit der Umsetzung 4 des „Aktionsplans Klimaschutz“ beauftragt, der die gutachterlichen Empfehlungen aus der Strategie „Köln klimaneutral 2035“ in Bezug auf den Einflussbereich der Verwaltung und der städtischen Beteiligungen operationalisiert. Der energetischen, integrierten Stadt- und Quartierssanierung kommt dabei eine große Be- deutung zu. Der Aktionsplan beschreibt das Förderprogramm „432 – Energetische Stadtsanie- rung“ der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) als eines der wirksamsten Instrumente um Treibhausgasminderungspotentiale im Bestand zu heben (vgl. Vorlage 2243/2023 Anlage 1, Seite 40). Integrierte Quartierslösungen im Bestand wurden bereits 2018 als Maßnahme im Aktionsprogramm „KölnKlimaAktiv 2022“ priorisiert. Finanzierung Die Kölner Wohnungsgenossenschaft eG soll in Anlehnung an die Architektur des ehemaligen Förderprogramms „KfW 432“ mit 75% der anrechenbaren Kosten für die Erstellung eines energetischen Quartierskonzeptes gefördert werden. Die Evaluationen der KfW zeigen, dass die Kosten für ein energetisches Quartierskonzept bei ca. 100.000 € liegen. Entsprechend ist der beabsichtigte Zuschuss auf 75.000 € begrenzt. Die erforderlichen Mittel in Höhe von maximal 75.000 Euro (brutto) stehen aus KölnKlimaAktiv im Haushaltsplan 2023/2024 im Teilergebnisplan 1401, Umweltordnung,- vorsorge, in der Teil- planzeile 15, Transferaufwendungen, zur Verfügung.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungOrte (2)
- Amsterdamer Straße
- Friedrich-Karl-Straße
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Details
- Aktenzeichen
- 3529/2024
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 14.11.2024
- Erstellt
- 06.11.2024 17:41