AN/0232/2021
ÄA zu TOP 3.1.6 "Resolution zur Finanzsituation der Kommunen in der Covid 19-Pandemie"
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Gem. Änderungsantrag nach § 13 (CDU)
3560 Zeichen
Fraktion Bündnis90/Die Grünen im Kölner Rat
SPD-Fraktion
CDU-Fraktion
Die Linke
FDP-Fraktion
Volt-Fraktion
KLIMA FREUNDE
Ratsmitglied Herr Wortmann
An die Vorsitzende des Rates
Frau Oberbürgermeisterin
Henriette Reker
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 04.02.2021
AN/0232/2021
Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates
Gremium Datum der Sitzung
Rat 04.02.2021
ÄA zu TOP 3.1.6 "Resolution zur Finanzsituation der Kommunen in der Covid 19-
Pandemie"
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,
die antragstellenden Fraktionen bitten Sie, folgenden Änderungsantrag zur Vorlage
AN/0199/2021 auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung des Rates am 04. Februar
2021 zu setzen:
Beschluss:
1. Der Rat der Stadt Köln stellt fest, wie wichtig und hilfreich die finanziellen Unter-
stützungsmaßnahmen von Bund und Ländern in 2020 für die Städte waren. Die
Kompensation der Gewerbesteuermindereinnahmen sowie der ÖPNV-
Rettungsschirm durch Bund und Land, die Anhebung der Bundesbeteiligung an den
Kosten der Unterkunft sowie viele weitere Maßnahmen seitens des Bundes und des
Landes haben trotz dramatischer Ertragseinbrüche der Finanzlage Kölns im Jahr
2020 sehr geholfen.
2. Der Rat der Stadt Köln fordert Bund und Land auf, auch für die Jahre 2021 und 2022
Stabilisierungsmittel den Kommunen bereitzustellen und eine angemessene Kom-
pensation der Gewerbesteuerausfälle durch Bund und Land für die Jahre 2021 und
2022 zu erreichen. Der Rat der Stadt Köln bittet die Landesregierung NRW, bei der
Festlegung des Finanzvolumens die Verwerfungen im Verteilungsmodus 2020 durch
einen neuen Verteilungsschlüssel zu ändern.
3. Darüber hinaus fordert der Rat der Stadt Köln das Land auf, Sorge zu tragen, dass
der kommunale Finanzausgleich auch über das Jahr 2021 hinaus hinreichend ausge-
stattet ist, damit die kommunalen Haushalte handlungsfähig bleiben.
- 2 -
4. Der Rat der Stadt Köln tritt für die Fortschreibung der für 2020 gewährten Unterstüt-
zungen für den ÖPNV-Sektor ein und appelliert an Bund und Land diese für die Jahre
2021/2022 fortzusetzen.
Begründung:
Der finanzielle Handlungsspielraum der Stadt Köln wird durch die Folgen der Covid 19-
Pandemie ohne weitere Unterstützung von Bund und Land erheblich eingeschränkt werden.
Die Auswirkungen auf die Steuererträge werden ab 2021 ff. erst massiv sichtbar werden.
Ohne eine ausreichende Stützung über den kommunalen Finanzausgleich ist bei den wich-
tigen Finanzzuweisungen in 2022 anderenfalls mit Rückgängen von -6,5 Prozent zu rechnen.
Auf eine Rückforderung von Stützungsmitteln sollte zur Stabilisierung der kommunalen
Haushalte verzichtet werden.
Die Fortführung des ÖPNV-Rettungsschirms ist auch für die kommunalen Haushalte von
enormer Bedeutung, da die kommunalen Verkehrsunternehmen in der Pandemie weiterhin
mit gravierenden Rückgängen bei den Fahrgastzahlen kämpfen und in der Folge massive
Finanzierungslücken bei der Finanzierung des ÖPNV zu Lasten des städtischen Haushalts
drohen.
Mit freundlichen Grüßen
gez. Lino Hammer gez. Mike Homann
Fraktionsgeschäftsführer Bündnis 90/ Die Grünen SPD- Fraktionsgeschäftsführer
gez. Niklas Kienitz gez. Michael Weißenstein
CDU- Fraktionsgeschäftsführer Fraktionsgeschäftsführer Die Linke
gez. Ulrich Breite gez. Jennifer Glashagen
FDP- Fraktionsgeschäftsführer Volt- Fraktion
gez. Nicolin Gabrysch gez. Walter Wortmann
KLIMA FREUNDE Einzelmandatsträger
Freie Wähler Köln
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- AN/0232/2021
- Typ
- Gem. Änderungsantrag (CDU)
- Datum
- 04.02.2021
- Erstellt
- 01.02.2021 13:26