V/0371/2005
Kreisverkehr an der Kreuzung Münsterstraße / Am Borggarten
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Anlage 2: Vorentwurfsskizze Kreisverkehr aus dem Jahre 1999
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Beschlussvorlage
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DER OBERBÜRGERMEISTER Stadtplanungsamt Betrifft Kreisverkehr an der Kreuzung Münsterstraße / Am Borggarten Antrag des FDP-Vertreters in der Bezirksvertretung Münster-Südost A-S/0008/2005 (Anlage 1) Beratungsfolge 14.06.2005 Bezirksvertretung Münster-Südost Anhörung 16.06.2005 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Entscheidung Beschlussvorschlag: Sachentscheidung: 1. Die Anlage eines Kreisverkehrsplatzes an der Kreuzung Münsterstraße/Am Borggar- ten/Eschstraße wird nicht weiter verfolgt. 2. Die Verwaltung wird beauftragt, bei den weiteren Planungen für den Knotenpunkt die am 23.01.2003 vom Planungsausschuss beschlossene Vollsignalisierung weiter zu verfolgen (Vorlage 972/2002). Begründung: Mit dem Gutachten „Verkehrsentlastung Wolbeck-Mitte “ von der Forschungsgruppe Prof. Dr. Har- der wurde empfohlen, für die Knotenpunkte Münsterstraße / Eschstraße / Am Borggarten und Hiltruper Straße / Am Berler Kamp / Franz-von-Waldeck-Straße eine Vollsignalisierung vorzuse- hen. Der Obergutachter Dr.-Ing. Hensel hatte ergänzend vorgeschlagen zu prüfen, ob anstelle von Signalisierungen auch kleine Kreisverkehrsplätze zum Einsatz kommen können. Die Verwaltung hatte daraufhin für beide Knotenpunkte die Möglichkeit des Einsatzes kleiner Kreisverkehrsplätze geprüft. Als Ergebnis wurde festgestellt, dass aufgrund der Platzverhältnisse und der Knotenpunktsgeometrie nur am Knotenpunkt Hiltruper Straße / Am Berler Kamp / Franz- von-Waldeck-Straße ein kleiner Kreisverkehrsplatz möglich ist. Für den Knotenpunkt Münsterstra- ße / Am Borggarten / Eschstraße konnte dagegen die Anlage eines Kreisverkehrsplatzes nicht empfohlen werden. Die Vorentwurfsskizze aus dem Jahre 1999 (Anlage 2) macht deutlich, dass aufgrund der örtlichen Situation lediglich ein dreiarmiger Kreisverkehrsplatz mit einem zudem sehr geringen Durchmesser von 26 m möglich wäre. Die Eschstraße müsste weiterhin als Einmündung an die Münsterstraße angebunden werden, wobei der Abstand der Einmündung zum Kreisver- kehrsplatz nicht den verkehrstechnischen Anforderungen genügen würde. Vorlagen-Nr.: V/0371/2005 Auskunft erteilt: Herr Witt Ruf: 492 61 57 E-Mail: WittG@stadt-muenster.de Datum: 04.05.2005 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - Als Ergebnis wurde dem Planungsausschuss mit der Vorlage 972/2002 „Verkehrsplanungen Wol- beck-Mitte“ vorgeschlagen, für den Knotenpunkt Münsterstraße / Eschstraße / Am Borggarten eine Vollsignalisierung vorzusehen. Nach Vorberatung in der Bezirksvertretung Münster-Südost am 14.01.2003 hat der Planungsausschuss am 23.01.2003 diesem Lösungsvorschlag zugestimmt. Mit Antrag vom 08.03.2005 des FDP-Vertreters in der Bezirksvertretung Müster-Südost (Anlage 1) wird die Verwaltung beauftragt zu prüfen, ob am Knotenpunkt Münsterstraße / Am Borggarten / Eschstraße ein ovaler Kreisverkehr eingerichtet werden kann. Die beantragte Maßnahme wurde vom Planungsausschuss am 28.04.2005 zur Vorprüfung in das Arbeitsprogramm Verkehrspla- nung 2005 – 2006 aufgenommen. Ovale Kreisverkehrsplätze sind als Sonderlösungen in Deutschland bislang nicht Bestandteil der technischen Regelwerke für die Straßenplanung. Dennoch sind derartige Knotenpunktsformen bereits vereinzelt geplant worden. Grundsätzlich könnten durch einen ovalen Kreisverkehrsplatz am Knotenpunkt Münsterstraße / Am Borggarten / Eschstraße alle vier Knotenpunktsarme mitein- ander verknüpft werden (Anlage 3). Dieses wäre jedoch auch unter Zugrundelegung von absoluten Mindestradien nur durch einen Eingriff in die vorhandene Bausubstanz (Abriss des Gebäudes Grenkuhlenweg 2) möglich, da der Abstand zwischen den Gebäuden Münsterstraße 59b und Grenkuhlenweg 2 lediglich 29 m beträgt. Für einen Kreisverkehrsplatz mit Mindestabmessungen würden einschließlich Nebenanlagen jedoch mindestens 35 m benötigt. Fazit: Die Verwaltung ist der Auffassung, dass auch unter Berücksichtigung aller Vorteile, die Kreisver- kehrsplätze gegenüber signalgeregelten Knotenpunkten bieten, im vorliegenden Fall ein Eingriff in die vorhandene Bausubstanz nicht gerechtfertigt ist. Mit der vom Planungsausschuss am 23.01.2003 beschlossenen Vollsignalisierung besteht zudem die Möglichkeit unter Berücksichti- gung der beengten örtlichen Gegebenheiten einen verkehrssicheren Knotenpunkt zu schaffen. Es wird deshalb vorgeschlagen, entsprechend dieser Beschlusslage bei der Erstellung der Straßen- ausbauplanung für die Münsterstraße weiterhin von einem signalgeregelten Knotenpunkt auszu- gehen. In Vertretung gez. Schultheiß Stadtdirektor Anlagen: Anlage 1: Antrag des FDP-Vertreters in der BV-Südost A-S/0008/2005 Anlage 2: Vorentwurfsskizze Kreisverkehr aus dem Jahre 1999 Anlage 3: Lageplan ovaler Kreisverkehr
Anlage 1: Antrag des FDP-Vertreters in der BV-Südost A-S/0008/2005
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fdp-Südost Willi Schriek Silberbrink 29 48167 Münster Mitglied der Bezirksvertretung Münster Südost An die Antrag 3/2005 Stadt Münster -33S0- Am Steintor 48167 Münster Kreisverkehr an der Kreuzung Münsterstr, — Am Borggarten Antrag an die Bezirksvertretung Südost am 8.3.2005 Die Bezirksvertretung Münster-Südost möge beschließen: Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen und darzulegen: Kann an der Kreuzung der Münsterstraße mit der Straße Am Borggarten und der Eschstraße ein "ovaler Kreisverkehr” eingerichtet werden? Begründung: Die Begründung erfolgt mündlich. Willi Schriek
Anlage 3: Lageplan ovaler Kreisverkehr
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Münsterstraße Am Borggarten Eschstraße Münsterstraße 7.00m 2.00m 2.50m 2.00m R13.00m Anlage 3 M.: 1:500
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: einstimmig geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (9)
- Eschstraße
- Hiltruper Straße
- Münsterstraße 59b
- Grenkuhlenweg 2
- Am Borggarten
- Am Berler Kamp
- Franz-von-Waldeck-Straße
- Silberbrink 29
- Am Steintor
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Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0371/2005
- Typ
- Vorlage
- Datum
- 04.05.2005
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37