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3422/2021

Potenzialanalyse Rheinpendel

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 04.10.2021

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Nächste Beratung: Verkehrsausschuss, Sitzung am 05.10.2021, TOP 5.2.2.1

Anlage_1_Potenzialabschätzung_Variante-GUT

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Anlage_1_Potenzialabschätzung_Variante-GUT

9085 Zeichen

Potentialanalyse Rheinpendel 
 
Stand: 30.07.2021 1/8 
 
Potenzialabschätzung Rheinpendel – Variante Ratsgruppe GUT 
Die verkehrlichen Wirkungen i m Rahmen der Potenzialabschätzung werden für die Vor-
schlagsvariante der Ratsgruppe GUT nach den methodischen Vorgaben der Verfahrensanlei-
tung zur Standardisierten Bewertung unter Nutzung eines für die Stadt Köln im Rahmen der 
Bewertung zur Ost-West-Strecke genutzten Verkehrsmodells ermittelt. Es wird der werktägli-
che Alltagsverkehr für den Rheinpendel unter Berücksichtigung der Einbindung in das ÖPNV-
System abgeschätzt. Grundsätzlich sind im Verkehrsmodell alle verkehrsrelevanten Flächen 
in Köln an den ÖPNV angebunden, sehr viele mit leistungsfähigen Schienenverkehrsmitteln. 
Entsprechend der klassischen Nutzen-Kosten-Untersuchungen wird einem Ohnefall ein Mitfall 
gegenübergestellt. Der Ohnefall liegt, wie bereits ausgeführt, aus den Untersuchungen  zur 
Ost-West-Strecke der Stadtbahn Köln vor. Zur Modellierung des Mitfalls wird die Seilbahn ge-
mäß der Linienführung der Variante Ratsgruppe GUT als weitere ÖPNV-Linie mit sehr hohem 
Takt kodiert, die Umstiegszeiten für die neuen Verknüpfungen eingespeist und die einzelnen 
Stationen in das Netzmodell eingebunden. Dann werden gemäß Verfahrensanleitung die mo-
dalen Wirkungen berechnet. Abschließend erfolgt eine Umlegungsrechnung, die die künftige 
Linienbelastung der Seilbahn als Ergebnis ausgibt.  
Die Eckwerte der Modellrechnung werden in Tabelle 1 aufgeführt. 
 Personenfahrten / Werktag 
ÖV-Neuverkehr  6.200 
 Fahrtenverlagerung MIV zu ÖV 5.000 
 Induzierter Verkehr 1.200 
Fahrgäste Seilbahn 21.100 
Ein-/ Aussteiger Seilbahn 42.200 
 davon Umsteiger ÖPNV-System 15.700 
  davon Umsteiger Stadtbahn 8.500 
  davon Umsteiger SPNV 6.100 
Tabelle 1: Eckwerte Nachfrageentwicklung 
Die Einordnung des Rheinpendel wird ca. 6.200 Personenfahrten/Werktag zusätzlich initiieren. 
Davon können ca. 5.000 Personenfahrten aus dem System des MIV für den ÖPNV verlagert 
werden.  
Die zu erwartende Belegung des Rheinpendels ist in Tabelle 2 dargestellt.

Potentialanalyse Rheinpendel 
 
Stand: 30.07.2021 2/8 
 
Station Hin-Richtung 
Quers-
schnitt-
belegung 
Rück-Richtung 
Einsteiger Aus- 
steiger 
Einsteiger Aus- 
steiger 
Fühlinger See 30 0 
 
0 30 
   
60 
  
Longerich Bahnhof 545 20 
 
20 545 
   
1.100 
  
Longerich 195 120 
 
120 195 
   
1.250 
  
Niehl Fordwerke 145 580 
 
580 145 
   
380 
  
Stammheim Schlosspark 50 50 
 
50 50 
   
380 
  
Niehler Hafen 0 5 
 
5 0 
   
370 
  
Wiener Platz 295 75 
 
75 295 
   
810 
  
Riehl 440 170 
 
170 440 
   
1.350 
  
Rheinpark 30 65 
 
65 30 
   
1.280 
  
Ebertplatz 95 330 
 
330 95 
   
810 
  
Tanzbrunnen/Messe 120 30 
 
30 120 
   
990 
  
Breslauer Platz 5.885 195 
 
195 5.885 
   
12.370 
  
Deutzer Werft 1.080 4.570 
 
4.570 1.080 
   
5.390 
  
Rheinauhafen 100 350 
 
350 100 
   
4.890

Potentialanalyse Rheinpendel 
 
Stand: 30.07.2021 3/8 
 
Station Hin-Richtung 
Quers-
schnitt-
belegung 
Rück-Richtung 
Einsteiger Aus- 
steiger 
Einsteiger Aus- 
steiger 
Deutzer Hafen 920 2.155 
 
2.155 920 
   
2.420 
  
Südbrücke  205 895 
 
895 205 
   
1.040 
  
Poll 315 440 
 
440 315 
   
790 
  
Heinrich-Lübcke-Ufer 25 300 
 
300 25 
   
240 
  
Bonn Verteiler 20 45 
 
45 20 
   
190 
  
Gewerbegebiet Rodenkirchen 55 20 
 
20 55 
   
260 
  
Porz Rathaus 0 130 
 
130 0 
Tabelle 2: Ein- und Aussteiger, Querschnittsbelegung pro Werktag [Personenfahrten/Tag] 
Auf den direkten Verbindungen der Rheinquerung schafft die Seilbahn ein attraktives Angebot 
mit Reisezeitvorteilen und einer deutlich höheren „Taktfolge“ im Vergleich zum vorhandenen 
ÖPNV-Angebot. Auf den längeren Fahrtrelationen in bzw. aus der Innenstadt Richtung Norden 
und Süden bleibt die Stadtbahn und S-Bahn die bessere Alternative. Im Ergebnis der Berech-
nung der werktäglichen Nachfrage zeigt sich, dass direkte Punkt-zu-Punkt Nachfragerelatio-
nen besonders vom Rheinpendel profitieren (s. Tabelle 2 und Anlage 1). 
Als Fazit der Potenzialabschätzung bezogen auf die einzelnen Stationen lässt sich feststellen, 
dass die Rheinquerungen zwischen Breslauer Platz und Südbrücke von der Einordnung des 
Seilbahn-Konzeptes „Rheinpendel“ profitieren werden. Bei Relationen abweichend von der di-
rekten Anbindung der Zustiegsstationen, verliert die Seilbahn an Attraktivität.  Hier ist beson-
ders das Potenzial im direkten Umfeld der Seilbahnstationen entscheidend, da für diese Rei-
sezeitgewinne mit der Seilbahn erzielt werden können. Das zeigt sich u.a. an der hohen Zahl 
der Ein- und Aussteiger pro Werktag an der Station Deutzer Hafen (rd. 6.000) oder aber auch 
an der geringen Nachfrage einzelner Stationen wie bspw. Fühlinger See.  
Ein hoher Anteil des prognostizierten Fahrgastpotenziales wird durch die Umsteiger vom bzw. 
zum ÖPNV-Angebot (s. Tabelle 3) bestimmt. Attraktive Verknüpfungen können an den Statio-
nen Longerich Bahnhof, Breslauer Platz und Südbrücke geschaffen werden. Von dieser profi-
tiert u.a. die nicht rheinquerende Relation Longerich Bahnhof – Niehl Fordwerke.

Potentialanalyse Rheinpendel 
 
Stand: 30.07.2021                   4/8 
 
 
 
Abbildung 1: Verkehrsnachfrage Rheinpendel – Querschnittsbelegung [Personenfahrten/Werktag] 
 
Kartengrundlage: OpenStreetMap-Mitwirkende

Potentialanalyse Rheinpendel 
 
Stand: 30.07.2021                   5/8 
 
Station angrenzende Haltestelle 
höherer Kategorie 
angrenzende Bushaltestelle angren-
zende grö-
ßere Ver-
kehrser-
zeuger 
Ein- und 
Aussteiger 
pro Werk-
tag 
Anteil Um-
steiger 
ÖPNV 
Name Entfernung Bemerkung Name Entfernung Linien 
Fühlinger 
See 
(Heimers-
dorf) 
> 400 m - Seeberg 330 m 122 keine 60 0% 
Longerich 
Bahnhof 
(Longerich 
Friedhof) 
> 400 m - Longerich  
S-Bahn 
50 m 121,125, 
127, 139  
S-Bahn 1.130 50% 
Longerich (Longericher 
Straße) 
> 400 m - (Stommeler 
Straße) 
> 400 m - (Bundes-
wehrkaserne) 
630 0% 
Niehl/ 
Fordwerke 
Niehl 50 m Linie 12 Niehl 50 m 147 Industriege-
biet südlich 
der Ford-
Werke 
1.450 15% 
Stammheim 
Schlosspark 
- - - Bonhoeffer-
straße 
350 m 155 keine 200 15% 
Niehler 
Hafen 
(Slabystraße) > 400 m - - - - Einzelne 
Gewerbebe-
triebe 
10 0% 
Wiener Platz (Wiener 
Platz) 
> 400 m - (Wiener 
Platz) 
> 400 m - keine 740 10%

Potentialanalyse Rheinpendel 
 
Stand: 30.07.2021                   6/8 
 
Station angrenzende Haltestelle 
höherer Kategorie 
angrenzende Bushaltestelle angren-
zende grö-
ßere Ver-
kehrser-
zeuger 
Ein- und 
Aussteiger 
pro Werk-
tag 
Anteil Um-
steiger 
ÖPNV 
Name Entfernung Bemerkung Name Entfernung Linien 
Riehl Reichens-
pergerplatz 
390 m Linien 16 und 
18 
Worringer 
Straße 
170 m 140 Zoo, Skulptu-
renpark, Eis- 
und 
Schwimmsta-
dion 
1.220 25% 
Rheinpark - - - Thermalbad 380 m 150, 250, 
260 
 190 20% 
Ebertplatz (Ebertplatz) > 400 m - St. Vincenz-
Haus 
120 m SB 40 Hochschule 
für Musik und 
Tanz, St Ma-
rien Hospital 
850 0% 
Tanzbrun-
nen/Messe 
(Bf Deutz / 
Messe) 
> 400 m - Im Rheinpark 350 m 150, 260 Alte Messe 
(RTL), Tanz-
brunnen 
300 0% 
Breslauer 
Platz 
Breslauer 
Platz / Hbf 
190 m Linien 16 und 
18 
Breslauer 
Platz, Hbf 
100 m 124, 132, 
133, 171, 
250, 260, 
978 
Stadtmitte, 
Museum 
Ludwig, 
Röm.-Ger-
manisches 
M., Dom, 
Busbahnhof 
12.160 60%

Potentialanalyse Rheinpendel 
 
Stand: 30.07.2021                   7/8 
 
Station angrenzende Haltestelle 
höherer Kategorie 
angrenzende Bushaltestelle angren-
zende grö-
ßere Ver-
kehrser-
zeuger 
Ein- und 
Aussteiger 
pro Werk-
tag 
Anteil Um-
steiger 
ÖPNV 
Name Entfernung Bemerkung Name Entfernung Linien 
Deutzer 
Werft 
Deutzer  
Freiheit  
100 m / 
300 m  
Linie 7 /  
Linien 1 und 
9 
(Bf. Deutz / 
Messe) 
> 400 m - Deutzer  
Innenstadt, 
Abtei Deutz, 
großes Büro-
gebäude 
(ehem. Luft-
hansa) 
11.300 40% 
Rheinau- 
hafen 
Ubierring 350 m Linien 15 Rheinau- 
hafen 
50 m 133  900 2% 
Deutzer  
Hafen  
Drehbrücke 240 m Linie 7 - - - zukünftig 
Entwick-
lungsgebiet 
Deutzer  
Hafen (6900 
Einwohner, 
6000 Arbeits-
plätze) 
6.150 5% 
Südbrücke Schönhauser 
Straße 
50 m Linien 16 - - - Bürostandort 
Oval Office, 
Wohnhoch-
haus 
2.200 60% 
Poll (Baum-
schulenweg) 
> 400 m - In der  
Kreuzau 
150 m 194 FLOW To-
wer, (Bayen-
thal) 
1.510 10%

Potentialanalyse Rheinpendel 
 
Stand: 30.07.2021                   8/8 
 
Station angrenzende Haltestelle 
höherer Kategorie 
angrenzende Bushaltestelle angren-
zende grö-
ßere Ver-
kehrser-
zeuger 
Ein- und 
Aussteiger 
pro Werk-
tag 
Anteil Um-
steiger 
ÖPNV 
Name Entfernung Bemerkung Name Entfernung Linien 
Heinrich-
Lübke-Ufer 
Heinrich-
Lübke-Ufer 
80 m Linien 16 Heinrich-
Lübke-Ufer 
80 m 130, 134  650 80% 
Bonner 
Verteiler 
geplante  
Haltestelle 
Arnoldshöhe 
(Nord-Süd-
Stadtbahn) 
180 m Linie 5 Arnoldshöhe 370 m 132  130 45% 
Gewerbe- 
gebiet 
Roden- 
kirchen 
Michaels-
hoven 
320 m Linien 16 Am Neuen 
Forst 
200 m 135 (P+R-Stand-
ort nord-
westlich des 
Bonner Ver-
teilerkreises 
nicht im Ein-
zugsbereich) 
150 45% 
Porz Rathaus Porz Markt 400 m Linie 7 Porz Markt 400 m 151, 152, 
154, 160, 
161, 162, 
165, 166, 
185, 188 
 250 15% 
Tabelle 3: Verortung der Stationen Rheinpendel

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

5406 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
III/69/691 
 
Vorlagen-Nummer  04.10.2021 
 3422/2021 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Verkehrsausschuss 05.10.2021 
 
Potenzialanalyse Rheinpendel 
Anfrage von Die Fraktion vom 13.09.2021, AN/1958/2021 
Die Anfrage lautet: 
 
Mit der Vorlagen-Nummer 3058/2021 hat die Verwaltung in der Sitzung des Verkehrsausschusses am 
31.08.2021 den derzeitigen Bearbeitungsstand erläutert und eine Begründung für die Eingrenzung 
des Untersuchungsraumes für die Machbarkeitsstudie ausgeführt. 
 
Vor diesem Hintergrund bittet Die FRAKTION um die Beantwortung folgender Fragen:  
 
1) In welchem Umfang ist die Potenzialanalyse erfolgt und welche Aufgabenstellung, Methoden, Be-
rechnungsgrundlagen und Simulationsergebnisse (für beide Varianten) sowie Einschätzungen und 
Ausblicke der ausführenden externen Ingenieurbüros sind hier enthalten?  
 
2) Welche Gründe sprechen gegen eine Veröffentlichung dieser gesamten Potenzialanalyse?  
 
3) Welche Sachverständigen und Kompetenzträger*innen für Seilbahnsysteme wurden für die Erstel-
lung der Potenzialanalyse hinzugezogen und beauftragt?  
 
4) Der Trassenvorschlag der KVB zeigt multiple Herausforderungen auf, die teilweise der eigenen 
Argumentation in der Vorlage für den Verkehrsausschuss widersprechen. Z. B. komplexere Brücken-
querungen und schlechtere Anbindungen der Stationen an das bestehende ÖPNV-Netz. Auch bein-
haltet der Vorschlag die Überquerung von Wohnbebauung (einer der kritischsten Punkte bei ähnli-
chen Vorhaben in vergleichbaren Städten). Wie bewerten die KVB diese Widersprüche in ihrem eige-
nen und der Vorlage 0357/209 beigefügten Trassenvorschlag? 
 
5) Der Beschluss für die Potenzialanalyse wurde einstimmig im Verkehrsausschuss beschlossen. 
Teilt die Verwaltung die Einschätzung der anfragestellenden Fraktion, dass grundsätzlich alle Mitglie-
der des Verkehrsausschusses ein Anrecht darauf genießen, etwaige Studien und Ergebnisse in Folge 
solcher Beschlüsse transparent dargelegt zu bekommen, bevor eine Voreinschätzung und Bewertung 
koordinierender kommunaler Unternehmen oder der Verwaltung selbst in Form einer Mitteilung er-
folgt? 
 
 
Die Verwaltung beantwortet die Anfrage wie folgt: 
 
Zu 1) 
Die Potenzialuntersuchung hat ausschließlich die Variante basierend auf dem Vorschlag der Wähler-
gruppe GUT zum Gegenstand. Eine Einschätzung/Beurteilung dieser Trassenführung war nicht Ge-
genstand des Auftrags.

2 
 
Die Abschätzung des Potenzials erfolgte nach den methodischen Vorgaben der Verfahrensanleitung 
der Standardisierten Bewertung von Verkehrswegeinvestitionen des ÖPNV. Die Prognose basiert auf 
dem Strecken-/Liniennetz wie es sich nach Inbetriebnahme der Gesamtmaßnahme Nord-Süd Stadt-
bahn darstellen wird. Bezogen auf die Seilbahn wurde eine mittlere Geschwindigkeit von 4 m/s 
(ca. 15 km/h) zu Grunde gelegt, bei einer angenommenen Fahrtenfolge (Takt) der Seilbahn von 1 
Minute. Für den Einzugsbereich/Zugang zu den Haltestellen wurde – wie bei anderen Gutachten die-
ser Art – eine Geschwindigkeit von 4 km/h sowie ein Umwegfaktor von 1,2 hinterlegt.  
 
Wechselwirkungen die sich aus einem Wasserbuskonzept ergeben, konnten nicht berücksichtigt wer-
den, da diese Ergebnisse noch nicht vorlagen. 
 
Zu 2) 
Das Gutachten ist als Anlage beigefügt. 
 
Zu 3) 
Das mit der Potenzialanalyse beauftragte Büro hat selbst Fachkenntnisse und Erfahrungen bei der 
Berechnung der Potenziale für Seilbahnen (Seilbahn Bonn). Die Vorschläge zur Anpassung der Vari-
ante wurden aufgrund des teilweise geringen Potenzials aber auch auf Basis von Einschätzungen zu 
den größten Umsetzungsschwierigkeiten, wie sie beispielsweise beim Überfahren eines Kasernenge-
ländes zu erwarten sind, vorgenommen.  
 
Nach Festlegung eines realistischen Betrachtungsraums (s. auch Antwort zu Frage 4) für einen ers-
ten Abschnitt soll das Potenzial noch einmal neu, dann unter Einbeziehung der Wirkung des parallel 
in Prüfung befindlichen Wasserbuskonzeptes ermittelt werden. 
 
Zu 4) 
Aufbauend auf Überlegungen zu einer geänderten Linienführung wurde durch die Fa. Management 
Consultants GmbH (MRK), die weltweit über Erfahrungen bei Seilbahnprojekten verfügt, die techni-
sche Umsetzbarkeit betrachtet. Ziel war es, die Ursprungsvariante zu verbessern um ein möglichst 
hohes Potenzial zu erschließen und gleichzeitig die Risiken (Machbarkeit, Genehmigungsfähigkeit) zu 
minimieren. Im Ergebnis wurde neben einer geänderten Linienführung auch eine räumliche Eingren-
zung des Untersuchungsraums auf den Innenstadtbereich vorgeschlagen. Neben des geringen Po-
tenzials waren auch die bereits zu erkennenden technischen Schwierigkeiten für eine Weiterführung 
über die Mülheimer Brücke oder die Südbrücke ausschlaggebend für diese Eingrenzung.  
 
Auch für die verbleibende Linienführung bestehen noch Planungsrisiken: 
•       Überfliegen von Privatgrund, 
•       Integration in das bestehende ÖPNV-System, 
•       schleifende Schnitte Rheinquerung, 
•       vorhandene Brückensituation und 
•       vorhandenes Platzangebot, 
die im Rahmen der jetzt zu beauftragenden Machbarkeitsstudie zu diskutieren und zu optimieren 
sind. 
 
Zu 5) 
Die Verwaltung teilt die Einschätzung der anfragestellenden Fraktion.  
 
 
Anlage:  
Potenzialabschätzung Rheinpendel – Variante Ratsgruppe GUT 
 
Gez. i.V. Blome für Dez. III

Beratungsverlauf (1)

05.10.2021 Verkehrsausschuss
TOP 5.2.2.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3422/2021
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
04.10.2021
Erstellt
27.09.2021 12:13