AN/1185/2024
Nutzung von KI zur einfachen Antragserklärung
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Volt Anfrage nach § 4
3181 Zeichen
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 04.09.2024 AN/1185/2024 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Digitalisierungsausschuss 09.09.2024 Nutzung von KI zur einfachen Antragserklärung Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in kommunalen Verwaltungen bietet das Potenzial, die Effizi- enz und die Servicequalität deutlich zu steigern. KI kann dabei helfen, Arbeitsprozesse zu optimieren, indem sie Routineaufgaben wie die Kategorisierung und Bearbeitung von Bürgeranliegen automatisiert und beschleunigt. Dadurch können sich die Mitarbeitenden stärker auf komplexe Aufgaben konzentrie- ren, die menschliches Urteilsvermögen erfordern. Zudem kann KI die Kommunikation mit den Bürgerin- nen und Bürgern vereinfachen, indem sie auf Grundlage bestehender Daten präzise und relevante Ant- worten formuliert, was den Austausch schneller und klarer macht. Insgesamt kann die Verwaltung durch den gezielten Einsatz von KI effizienter und bürgerfreundlicher agieren. Darüber hinaus bietet der verstärkte Einsatz von KI die Möglichkeit, die Verwaltung zu einem modernen Servicedienstleister weiterzuentwickeln. Ein Servicedienstleister zeichnet sich dadurch aus, dass er sich nicht nur als reine Verwaltungsinstanz versteht, sondern aktiv daran arbeitet, bürgerfreundliche und leicht zugängliche Dienstleistungen zu bieten. Im Vergleich zur heutigen Situation, in der viele Prozesse noch bürokratisch und zeitaufwändig sind, könnte eine Verwaltung, die verstärkt auf KI setzt, Anträge und Anliegen der Bürgerinnen effizienter, schneller und verständlicher bearbeiten. Dies würde die Bür- gernähe stärken und die Zufriedenheit der Kölnerinnen erhöhen. Ein Beispiel, wo der Einsatz von KI zukünftig helfen kann, ist die Formularwerkstatt der Stadt Köln. In einer Kooperation zwischen dem Innovationsbüro und dem Sozialdezernat werden derzeit komplizierte Antragsformulare in eine verständliche Sprache überführt. Bislang erfolgt diese Arbeit mühevoll in Hand- arbeit durch mehrere Mitarbeiter*innen. Hier könnten gut trainierte Large Language Models (LLM) eine wertvolle Unterstützung bieten. Vor diesem Hintergrund stellen wir folgende Fragen: Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen im Rat der Stadt Köln CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln Volt-Fraktion im Rat der Stadt Köln An die Vorsitzende des Rates Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Ratsfraktion Volt Rathaus Spanischer Bau Rathausplatz , Zi. B 137 50667 Köln Volt@stadt-koeln.de - 2 - 1. Plant die Verwaltung, beispielsweise durch das Innovationsbüro, in Zukunft den Einsatz von LLM, um solche Pilotprojekte umzusetzen und langfristig zu etablieren? 2. In welchen Bereichen setzt die Verwaltung bereits LLM ein? 3. Wie bewertet die Verwaltung in diesem Zusammenhang das Förderprogramm des Bundes “Künstliche Intelligenz für das Gemeinwohl” bekannt (Förderdatenbank - Förderprogramme - Künstliche Intelligenz für (foerderdatenbank.de))? Mit freundlichen Grüßen gez. Lino Hammer gez. Niklas Kienitz Grüne-Fraktionsgeschäftsführer CDU-Fraktionsgeschäftsführer gez. Lucas Sickmoeller Volt-Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (1)
- Rathausplatz
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Details
- Aktenzeichen
- AN/1185/2024
- Typ
- Volt Anfrage nach § 4
- Datum
- 04.09.2024
- Erstellt
- 04.09.2024 11:20