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0776/2017

Grüne Welle/Raddetekt für Radfahrer

Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.) 15.03.2017

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Nächste Beratung: Verkehrsausschuss, Sitzung am 21.03.2017, TOP 6.6

Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss

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Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss

2265 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VIII/66/663/2 
 
Vorlagen-Nummer  15.03.2017 
 0776/2017 
Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Sitzung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Verkehrsausschuss 21.03.2017 
 
Grüne Welle/Raddetekt für Radfahrer  
hier: Mündliche Anfrage des RM Hegenbarth in der Sitzung des Verkehrsausschusses am 
31.01.2017, TOP 8.6 
„RM Hegenbarth berichtet von dem Projekt „Raddetekt“ in Oberhausen und bittet um Mitteilung, ob 
dies auch für Kölner Stadtgebiet denkbar sei.“ 
 
Antwort der Verwaltung:  
Das Fachamt hat sich mit den Kolleginnen und Kollegen aus Oberhausen in Verbindung gesetzt und 
umfangreiche Informationen zu dem Projekt erhalten. Das  Projekt wird folgendermaßen beschrieben: 
„Mit Hilfe einer automatischen Detektion soll der Radfahrer zukünftig an Lichtsignalanlagen in Ober-
hausen beschleunigt werden, ohne den motorisierten Individualverkehr zu beeinträchtigen.“. Im Klar-
text bedeutet dies, dass Radsignale parallel zu den Signalen der Hauptrichtungen vor der Projek-
tumsetzung nur auf Anforderung über einen Anforderungstaster freigegeben wurden. Die Radfahrer 
kamen also immer zum Stehen. Jetzt, mit Einführung der zusätzlichen Detektion, wird der Radfahrer 
etwa 35m früher erkannt und kann im besten Fall durchfahren. Ob er anhalten muss oder nicht, ist 
allerdings abhängig vom Zeitpunkt seines Eintreffens. Grün wird das Radsignal nur, wenn der motori-
sierte Individualverkehr hierdurch nicht beeinträchtigt wird. Eine vergleichbare Vorgehensweise wurde 
in Köln an der Anlage Frankfurter Straße - B8/BAB 559 Süd/Am Hochkreuz gewählt. Auch hier erhält 
der Rad fahrende sein Grün, wenn er über eine entfernter liegende Induktionsschleife erkannt wurde.  
 
Vergleichbar ist die Pilotstrecke in Oberhausen aber nicht mit der Kölner Situation, da es Ziel ist den 
Radfahrer möglichst mit dem KFZ- Verkehr auf der Fahrbahn zu führen. In Köln werden Radsignale in 
der Regel immer passiv freigegeben, wenn parallel geführte Ströme des motorisierten Individualver-
kehrs grün haben. Führen bauliche Radwege auf Knotenpunkte zu, die mehrere Richtungsentschei-
dungen zulassen, macht die Erfassung der Radfahrer über Induktionsschleifen oder Kameras keinen 
Sinn.  
 
 
 
gez. Blome

Beratungsverlauf (1)

21.03.2017 Verkehrsausschuss
TOP 6.6 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Sache ist erledigt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0776/2017
Typ
Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.)
Datum
15.03.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27