0808/2020
ÖPNV Roadmap - aktueller Sachstand
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Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle III/66/661/1 Vorlagen-Nummer 25.05.2020 0808/2020 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Verkehrsausschuss 26.05.2020 ÖPNV Roadmap - aktueller Sachstand Die ÖPNV-Roadmap wurde im Jahr 2018 (Vorlagen-Nr. 0606/2018) vorgestellt. In Kapitel A dieser Mitteilung wird der aktuelle Stand zu den Maßnahmen für den Stadtbahnaus- und -neubau mitgeteilt. In Kapitel B sind die Maßnahmen aufgeführt, die seither zur Kapazitätssteige- rung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) ergänzend realisiert wurden. Kapitel C zeigt ei- nen Ausblick auf die Vorschläge zum Fahrplanwechsel 2020. A Sachstände zum Stadtbahnaus- und -neubau 1. Ertüchtigung der Ost-West-Achse (OWA) zum Betrieb mit Langzügen Zur Bearbeitung des gesamtstädtisch bedeutsamen Projektes Ost-West-Achse (OWA) wurde ein Pro- jektmanagement aufgebaut. Das Projektteam ist erfolgreich gestartet und hat mit Unterstützung eines technischen Büros und ei- ner juristischen Beratung folgende europaweite Vergabeverfahren eingereicht: Generalplanerleistungen in zwei Paketen o OWA-West: von Weiden-West bis Universitätsstraße o OWA-Innenstadt: mit den Losen Tunnel sowie oberirdische Variante Das entsprechende Präqualifikationsverfahren ist für das Paket OWA-West bereits abge- schlossen. Verkehrsgutachten und Projektsteuerung stehen vor der Veröffentlichung. Für die Planung des Abschnittes OWA-Bestandstunnel ist als erster Schritt die Erstellung eines Brandschutzgutachtens erforderlich. Die Vergabe befindet sich in der Vorbereitung. Die Federführung für die Planung und den Umbau der Haltestellen im Bereich „OWA Ost“ wurde an die Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB) übertragen (Vorlagen-Nr. 2399/2019). Um eine ergänzende städtebauliche Gestaltung, vor allem in der Innenstadt, zu gewährleisten, wird verwaltungsintern die weitere Vorgehensweise abgestimmt. Die Ergebnisse aus der Öffentlichkeitsbe- teiligung und die entscheidenden gestalterischen Maßnahmen aus der Machbarkeitsstudie und dem städtebaulichen Masterplan Innenstadt bilden die Grundlage für die anstehenden Planungen. Durch die Einbindung des Stadtplanungsamtes werden die stadtgestalterischen Interessen der an der Pla- nung der Ost-West-Achse beteiligten Ämter hinsichtlich einer umfassenden städtebaulichen Gestal- tung in Einklang gebracht. 2 Aktueller Planungsstand: OWA West: Die Generalplanung wird voraussichtlich Ende 2020 beauftragt. OWA Innenstadt: Die Generalplanung wird voraussichtlich im ersten Quartal 2021 beauftragt. OWA Bestandstunnel: Die Ausschreibung des Brandschutzgutachtens wird zurzeit vorbereitet. OWA Ost: Die Planung wird von der KVB in 2020 aufgenommen. Öffentlichkeitsbeteiligung: 1. Phase: In 2018 abgeschlossen. Die Ergebnisse sind in die politische Beratung einge- flossen. 2. Phase: Im Zuge der Vorplanung wird ein Konzept zur Einbindung der politischen Gremien und der Öffentlichkeit vorgelegt. Denkbar wäre die Implementierung eines entsprechend besetzten Begleitgremiums. Variantenentscheid: 2022/2023 Genehmigungsverfahren: OWA West: ab Ende 2022 OWA Innenstadt abhängig vom Variantenentscheid ab 2023 OWA Ost: ab 2022 durch die KVB Bauausführung: OWA West: ab 2027 OWA Innenstadt abhängig vom Variantenentscheid ab 2027 OWA Bestandstunnel Umsetzungszeitpunkt abhängig vom Umfang, der sich aus dem Brandschutz- gutachten ergibt OWA Ost: ab 2026 durch die KVB Je nach Umfang der Einwendungen im Planfeststellungsverfahren ist ein früherer Baubeginn möglich. Unabhängig von dem geschilderten Verfahren prüfen KVB und Verwaltung, wie ein Testbetrieb für die 90-Meter-Züge bereits zur Fußball-EM 2024 möglich ist. 2. Stadtbahnanbindung Rondorf/Meschenich Die Verwaltung plant aktuell, zeitgleich zur Entwicklung des Wohngebiets Rondorf Nord-West, zur Entflechtungsstraße sowie zur Seeverlegung und zu anderen Maßnahmen, die Stadtbahnanbindung von Rondorf und Meschenich auf Grundlage des Planungs- und Bedarfsfeststellungsbeschlusses des Rates der Stadt Köln vom 27.09.2018 (Vorlagen-Nr. 1614/2018). Die Strecke führt vom Ausbauende der 3. Baustufe in der Bonner Straße (Haltestelle Arnoldshöhe) bis nach Rondorf und Meschenich Nord (1. Bauabschnitt) und weiter bis Meschenich Süd (2. Bauabschnitt). Auf der ca. 6,5 km langen Trasse sind insgesamt sechs Haltestellen vorgesehen. Die Vorstellung einer Vorzugsvariante nach Untersuchung der alternativen Trassenführungen ist für 2021 vorgesehen. Alternative Trassenführungen sind im Bereich des Bonner Verteilerkreises wie auch im Siedlungsbe- reich von Rondorf möglich. Je nach Bauform der Verteilerkreisquerung werden die Realisierungszei- ten variieren. Im Bereich von Meschenich wird der Bedarf bzw. die notwendige Größe von P+R- Anlagen/Mobilitätshubs untersucht. Aktueller Planungsstand: Generalplaner und Gutachter zur Untersuchung der Trassenalternativen sind beauftragt. Öffentlichkeitsbeteiligung: läuft seit 2018 3 Genehmigungsverfahren: Planfeststellungsverfahren ab 2023 Bauausführung: frühestens ab 2024 Zurzeit wird geprüft, ob und wenn ja, wie die Abläufe bis zum Bau beschleunigt werden können. Im Vorlaufbetrieb soll in Abhängigkeit von der Realisierung der Neubebauung eine Interims-Buslinie eingerichtet werden. Details der Linienführung und Taktung werden zu einem späteren Zeitpunkt ge- klärt. 3. Stadtbahnanbindung Mülheim-Süd und Stammheim/Flittard Die Stadtteile sollen über eine weitere, aus dem Innenstadttunnel kommende Stadtbahnlinie, die über die Severinsbrücke und Deutz bis zur Messe geführt wird, erschlossen werden. Hierzu ist die Schaf- fung einer Entlastungsstrecke zur Bestandsstrecke der Stadtbahnlinie 4 zwischen der Messe und dem Wiener Platz über die Deutz-Mülheimer Straße unter Mitfinanzierung durch Investoren (Mülheim- Süd) sowie die Realisierung einer nördlich der Stadtbahnhaltestelle Keupstraße abgehenden Strecke nach Stammheim und Flittard vorgesehen. Der Bau der Abschnitte Mülheim-Süd und Stammheim/Flittard soll in zwei Losen erfolgen. Aktueller Planungsstand: Mülheim-Süd: Projektvorbereitung, Planung ab 2020 Stammheim/Flittard: Projektvorbereitung; gemäß Ratsbeschluss vom 14.05.2020 wird die Feder- führung zur Durchführung einer Machbarkeitsstudie auf die KVB übertragen (Vorlagen-Nr. 0866/2020). Öffentlichkeitsbeteiligung: Mülheim-Süd: 2021 Stammheim/Flittard: 2023 Genehmigungsverfahren: Mülheim-Süd: ab 2022 Stammheim/Flittard: ab 2026 Bauausführung: Mülheim-Süd: ab 2024 Stammheim/Flittard: ab 2028 4. Linksrheinische Gürtelverlängerung In einem ersten Schritt sollen im Rahmen einer Machbarkeitsstudie Lösungen für die erforderliche Unterfahrung des Güterbahnhofs Klettenberg und den Klettenberger Wochenmarkt erarbeitet werden, um die Netzlücke bis zur Bonner Straße zu schließen. Perspektivisch ist auch eine unterirdische Wei- terführung der Gürteltrasse über die Parkstadt Süd in das Rechtsrheinische mit Erschließung des Deutzer Hafens bis Mülheim denkbar. Aktueller Planungsstand: Projektvorbereitung Öffentlichkeitsbeteiligung: Beginn ab 2021 4 Genehmigungsverfahren: ab 2025 Bauausführung: ab 2030 5. Bahnsteigverlängerungen für die Stadtbahnlinien 4, 13 und 18 Im Rahmen der Planung für den Einsatz von längeren Zügen auf den Stadtbahnlinien 4 und 13 (Vor- lagen-Nr. 2723/2018) hat es eine weiterführende Kapazitätsuntersuchung durch die KVB gegeben. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass es auf der Stadtbahnlinie 18 derzeit bereits zu Engpässen kommt, die sich nach aktuellen Erkenntnissen zukünftig noch verschärfen werden. Aus diesem Grund hat der Rat der Stadt Köln am 06.02.2020 beschlossen, der KVB in Ergänzung des Stadtbahnvertrages vom 03./09.09.1991 die Federführung für die Kapazitätserweiterung der Stadtbahnlinie 18 durch die Verlängerung von Bahnsteigen an den Haltestellen Thielenbruch und Vischeringstraße zu übertragen. Des Weiteren wurde beschlossen, dass die KVB für die Verlänge- rung der Bahnsteige an den Haltestellen Thielenbruch und Vischeringstraße und die Verwaltung für die Verlängerung des Bahnsteigs an der Haltestelle Zoo/Flora der Stadtbahnlinie 18 die Entwurfspla- nung einschließlich Kostenberechnung (Leistungsphase 3 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure 2013 – HOAI 2013) erarbeiten, die Förderung sicherstellen und die notwendigen Geneh- migungen beantragen. Weitere Details zur Ergänzung des Stadtbahnvertrages können der Vorla- gen-Nr. 2662/2019 entnommen werden. Aktueller Planungsstand: Linien 4 und 13: Planung läuft seit 2019 Linie 18: Planung läuft seit 2020 Öffentlichkeitsbeteiligung: keine Genehmigungsverfahren: Linien 4 und 13: ab 2020 Linie 18: voraussichtlich ab 2021 Bauausführung: Linien 4 und 13: Ab 2021 soll mit dem Umbau der ersten Haltestellen auf der Linie 13 begonnen werden. Linie 18: voraussichtlich ab 2022 6. Verlängerung der Stadtbahnlinie 7 im rechtsrheinischen Stadtgebiet Ursprünglich war geplant die Linie 7 um 2 Haltestellen bis zur Ranzeler Straße zu verlängern. In Folge einer Untersuchung des Rhein-Sieg-Kreises (RSK) und der Stadt Bonn zum Projekt der Stadtbahn Bonn-Niederkassel-Köln, dass eine Führung der Linie 17 bis Niederkassel/Lülsdorf vor- sieht, wurde die Verwaltung mit Vorlagen-Nr. 1709/2019 beauftragt, im weiteren Planungsverlauf eine Verlängerung der Linie 7 bis zu einem möglichen Verknüpfungspunkt mit der Linie 17 zu berücksich- tigen. Eine Beschlussvorlage zur Aufgabenübertragung an die KVB befindet sich in Vorbereitung. Der weitere Planungsverlauf der Verlängerung der Linie 7 von Zündorf (Süd) bis zu dem Anschluss an die zukünftige Linie 17 ist abhängig von den Ergebnissen der noch durchzuführenden vereinfach- ten Nutzen-Kosten-Untersuchungen für die Linie 7 und der abschließenden Linienführung der Li- nie 17. 5 Nach Untersuchung der technischen Machbarkeit für die Verlängerung der Linie 7 sind hinsichtlich der wirtschaftlichen Machbarkeit zwei Varianten zu untersuchen: a) Berechnung des Nutzen-Kosten-Indikators bei gleichzeitiger Realisierung der Linie 17 und der Verlängerung der Linie 7 bis zum Verknüpfungspunkt mit der Linie 17. b) Berechnung des Nutzen-Kosten-Indikators bei separatem, nachgelagertem Bau der Linie 7 von Zündorf bis zum Verknüpfungspunkt mit der Linie 17. Hierzu sind die notwendigen Flä- chen freizuhalten. Die Machbarkeitsstudie wurde vom RSK beauftragt. Öffentlichkeitsbeteiligung: nach Ergebnissen der Voruntersuchungen Genehmigungsverfahren: ab Mitte 2021 Bauausführung: ab 2023 (nur für den Abschnitt bis zur Ranzeler Straße) 7. Weitere Projekte (in Abhängigkeit zu den zuvor genannten Projekten) Widdersdorf Vor einer Priorisierung der Stadtbahnanbindung von Widdersdorf ist zunächst eine Entscheidung der politischen Gremien erforderlich, ob diese durch die Stadtbahnlinie 1 oder die Stadtbahnlinie 4 herge- stellt werden soll. Eine Vorstudie hierzu wurde vom Rhein-Erft-Kreis (REK) in Zusammenarbeit mit Stadt Köln und KVB beauftragt. Die Ergebnisse werden zurzeit ausgewertet. Voraussichtlich Ende 2020 soll von den politischen Gremien eine Variante beschlossen werden. Auf dieser Grundlage kann dann von der Stadt Köln unter Beteiligung des REK und der KVB eine Machbarkeitsstudie beauftragt werden. Neubrück Der geplante Stadtbahnanschluss von Neubrück kann erst im Zusammenhang mit der Umsetzung der Ertüchtigung der Ost-West-Achse zum Betrieb mit Langzügen erfolgen. Zurzeit wird dieses Vorhaben noch nicht bearbeitet. Rechtsrheinische Gürtelstrecke Für die rechtsrheinische Gürtelstrecke werden sowohl die Fördermöglichkeiten als auch die verkehrli- che Bedeutung im Vergleich zu den anderen Erweiterungsmaßnahmen geringer eingeschätzt; daher wird das Vorhaben noch nicht geplant. Barrierefreiheit und Stadtbahnhaltestelle am Bf. Köln-Süd Unabhängig von diesen Netz- bzw. Kapazitätserweiterungsmaßnahmen werden zudem die Themen Barrierefreiheit und Errichtung einer neuen Stadtbahnhaltestelle am Bf. Köln-Süd (Deutsche Bahn AG) parallel bearbeitet. 8. Weitere betriebliche Ergänzungen im Stadtbahnverkehr Mit Fertigstellung der planfreien Querung der Militärringstraße und der Stadtbahntrasse der Stadt- bahnlinie 18 ist vorgesehen, die derzeit in Klettenberg endenden Fahrten in der Hauptverkehrszeit bis Hürth-Hermülheim zu verlängern. Hinsichtlich der erforderlichen Kostenbeteiligung ist noch eine ent- sprechende Entscheidung der Stadt Hürth erforderlich. Aktueller Planungsstand: Das Planfeststellungsverfahren ist noch nicht abgeschlossen; die Vereinbarung mit der Stadt Hürth wird auf Basis des Planfeststellungsbeschlusses erstellt. 6 Verfahren: Planfeststellungsverfahren der HGK. Bauausführung: sobald Planfeststellungsbeschluss vorliegt. B Kapazitätssteigernde Maßnahmen seit Erstellung der ÖPNV Roadmap Bereits mit den Vorlagen zu den Fahrplanwechseln im Dezember 2018 und Dezember 2019 wurden kurzfristig Maßnahmen zur Kapazitätssteigerung durch Interims-Buslinien sowie unmittelbar im Stadt- bahnnetz umgesetzt. Details dieser hier kurz aufgeführten Maßnahmen können den jeweiligen Vorla- gen entnommen werden (Vorlagen-Nr. 1037/2018, 3565/2018, 1103/2019, 1418/2019 und 3149/2019). Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2018: Stadtbahnnetz Linie 3: Zum Schulbeginn im August 2018 wurde die Linienverlängerung in Bocklemünd/Mengenich in Betrieb genommen. Die Linie 3 fährt seitdem bis zur neuen Endhaltestelle Görlinger-Zentrum. Zudem wurden auch die Abfahrtszeiten geringfügig geändert. Linie 18: Samstags und sonntags fährt die Linie 18 zwischen Köln und Bonn seither tagsüber bis ca. 20:00 Uhr im 30-Minuten-Takt. Vorher wurden samstags ab ca. 16:00 Uhr sowie sonntags ganztägig diese Ver- bindungen nur im 60-Minuten-Takt angeboten. Busnetz Linie 155: Zur Entlastung der Stadtbahnlinie 4 wurde die Buslinie 155 montags bis freitags zwischen 7:00 und 20:00 Uhr von der Berliner Straße bis zur Haltestelle Wiener Platz und weiter bis zur Danzierstraße verlängert. Linie 179: Zur Entlastung der Stadtbahnlinie 9 zwischen Ostheim und Bahnhof Deutz/Messe wurde interimswei- se die neue Buslinie 179 montags bis freitags zwischen 7:00 und 9:00 Uhr stadteinwärts sowie zwi- schen 15:00 und 20:00 Uhr stadtauswärts in einem 10-Minuten-Takt eingerichtet. Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2019: Stadtbahnnetz Linie 3: Die früher montags bis freitags zwischen ca. 9:00 und 15:00 Uhr in Holweide endenden bzw. begin- nenden Fahrten der Linie 3 im 10-Minuten-Takt wurden bis zur Endhaltestelle Thielenbruch verlän- gert. Damit existieren montags bis freitags im gesamten Tagesverkehr umsteigefreie Verbindungen zwischen Thielenbruch und Deutz sowie eine Ergänzung und Entlastung der zwischen Buchheim und Thielenbruch parallel verkehrenden Linie 18. Darüber hinaus erhielt die Linie 3 in einigen Zeitberei- chen andere Abfahrtszeiten. Linie 13: Die Linie 13 fährt nun auch im Nachtverkehr. Dabei wurde das Angebot der Linie 13 in den Wochen- 7 endnächten sowie in den Nächten vor Feiertagen auf einen durchgehenden 30-Minuten-Takt im ge- samten Linienverlauf ausgeweitet. Außerhalb des Nachtverkehrs wurden die Abfahrtzeiten in einigen Zeitbereichen geringfügig angepasst. Linie 17: Der Zeitbereich, in dem die Fahrten der Linie 17 bis/ab Haltestelle Bahnhof Sürth fuhren, wurde mor- gens von zuvor ca. 7:00 bis 8:00 Uhr auf ca. 6:45 bis 10:00 Uhr sowie nachmittags von zuvor ca. 16:30 bis 18:00 Uhr auf ca. 15:30 bis 20:00 Uhr ausgeweitet. Damit können mehr Fahrgäste die Li- nie 17 als Alternative zur Linie 16 nutzen. Diese Ausweitung war möglich aufgrund der erweiterten Zeitbereiche, in denen die Wendeanlage am Bahnhof Sürth für die Linie 17 zur Verfügung steht (nach Verlängerung von Fahrten der Linie 16 von Sürth nach Wesseling). Busnetz Linie 171: Zur Entlastung der Stadtbahnlinie 1 zwischen Kalk und der Innenstadt sowie zur Entlastung der Bus- linie 159 zwischen Mülheim und Kalk wurde interimsweise eine neue Buslinie 171 montags bis frei- tags zwischen 06:30 Uhr und 09:30 Uhr sowie zwischen 15:00 und 19:00 Uhr in einem 10-Minuten- Takt eingerichtet. Linien 172 und 173: Zur Entlastung der Stadtbahnlinie 1 zwischen Weiden-West und Eisenbahnring wurden interimsweise zwei neue Buslinien 172 und 173 montags bis freitags zwischen ca. 7:00 und 9:00 Uhr sowie zwi- schen ca. 15:00 und 19:00 Uhr jeweils in einem 10-Minuten-Takt eingerichtet. Der Betrieb westlich der Militärringstraße erfolgt mit Lastrichtungsbezug (morgens nur stadteinwärts, nachmittags/abends nur stadtauswärts). C Ausblick zum Fahrplanwechsel 2020 Für den Fahrplanwechsel im Dezember 2020 wird die Stadtverwaltung gemeinsam mit der KVB vor- schlagen, die Stadtbahnlinien samstags zwischen 9:00 und 20:00 Uhr auf den werktäglichen 10- Minuten-Takt zu verdichten (mit Ausnahmen in einzelnen Außenästen im 20-Minuten-Takt) sowie die Buslinien samstags zwischen 9:00 und 20:00 Uhr auf den jeweiligen werktäglichen Buslinien-Takt zu verdichten (Ausnahme: Linien, die weder Kontakt zum S-Bahn-Netz haben, noch nachfragebedingt einen dichteren Takt benötigen). Zudem ist geplant, den Abendtakt von 23:00 Uhr auf 24:00 Uhr aus- zuweiten (vgl. Vorlagen-Nr. 0705/2020). Weitere Angebotsausweitungen im Stadtbahn- und Busnetz zum kommenden Fahrplanwechsel sind derzeit in der politischen Beratung (vgl. Vorlagen-Nr. 0479/2020).Weiterhin beabsichtigt die KVB einen bedarfsorientierten On-Demand Verkehr in Ergän- zung zum liniengebundenen Nahverkehr anzubieten (vgl. Vorlagen-Nr. 1089/2020). Gez. Blome
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (13)
- Universitätsstraße
- Bonner Straße
- Deutz-Mülheimer Straße
- Vischeringstraße
- Ranzeler Straße
- Berliner Straße
- Danzierstraße
- Militärringstraße
- Severinsbrücke
- Wiener Platz
- Görlinger-Zentrum
- Keupstraße
- Am Bahnhof
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Details
- Aktenzeichen
- 0808/2020
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 25.05.2020
- Erstellt
- 06.03.2020 17:50