2012/2019
Bestandserfassung in den Museen - Sachstand Mai 2019
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Mitteilung Ausschuss
4957 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/VII/4 Vorlagen-Nummer 12.06.209 2012/2019 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Rechnungsprüfungsausschuss 18.06.2019 Ausschuss Kunst und Kultur 25.06.2019 Bestandserfassung in den Museen - Sachstand Mai 2019 Die Verwaltung berichtet jährlich über die Fortschritte im Pilotprojekt Bestandserfassung. Der Bericht für 2018 wurde nicht vorgelegt, da aus dem Rechnungsprüfungsausschuss um eine Neueinschätzung der Gesamtverlaufsdauer zur Bestandserfassung gebeten wurde. Diese kann nun abgegeben werden und ist im Bericht unten dargelegt. Historie Im November 2003 wurde die Projektgruppe zur Durchführung der Bestandsüberprüfung als Pilotpro- jekt im Kölnischen Stadtmuseum (KSM) eingerichtet. Diese wurde mit Personal besetzt, das in ande- ren Bereichen der Verwaltung freigesetzt wurde. Über die Arbeit dieser Projektgruppe wurde das Ver- fahren zur Bestandsüberprüfung konzipiert, eine geeignete Software ausgeschrieben und letztlich beschafft. Die Wahl fiel auf die Datenbankanwendung MuseumPlus der Firma Zetcom GmbH, Berlin. Aufgrund der Vielzahl der in den Museen vorhandenen Objekte handelt es sich bei der Bestandser- fassung um eine Aufgabe, die - wie in früheren Berichten bereits dargestellt wurde - noch viele Jahre in Anspruch nehmen wird, zumal der Bestand an Museumsobjekten beständig zunimmt. Technisches System: Das System läuft weiterhin stabil, sowohl die Datenbank als auch die Erfassungssoftware sind bisher störungsfrei geblieben. Das gilt gleichermaßen für die Hardwareseite: der Betrieb des Systems über das städtische Rechenzentrum garantiert problemloses Handling und, im seltenen Fall einer techni- schen Störung im stadtinternen Netz, allenfalls kürzeste Ausfallzeiten. Zur Software MuseumPlus erfolgten im Jahresverlauf weitere Programm-Updates zur Programmpfle- ge und Mängelbeseitigung; hierbei zeigte sich, dass das Programm nicht Windows 10-fähig ist. Bis zur Umstellung auf das in der Beschaffung befindliche Upgrade MuseumPlus RIA stellt das Amt für Informationsverarbeitung jedoch noch die bisherige Betriebssystemumgebung übergangsweise be- reit. Bei der Umstellung auf Windows 10 werden die PCs erneuert. Personal: Insgesamt sind in der Projektgruppe jetzt zehn Mitarbeiter/innen eingesetzt; durch eine interne Rota- tion konnte die Arbeitsgruppe um einen Restaurator aufgestockt werden. Bestandserfassung: Im Gebäude Zeughaus werden zurzeit die umfangreichen historischen Medien der Bibliothek des Stadtmuseums erfasst, die Erfassung der Graphischen Sammlung wird in Bälde angeschlossen sein. Für die Münz- und Medaillenbestände wird wegen der besonderen Belange der Objektsicherheit ein 2 spezieller Ablauf entwickelt. Diese werden in Räumlichkeiten aufbewahrt, die für ein längeres Arbei- ten nicht geeignet sind. Ferner wurden die Erfassungsarbeiten zur Gemäldesammlung im Depot und die Erfassung des Bestandes der historischen Post- und Ansichtskarten begonnen. Beim Umzug des Stadtmuseums in das Modehaus Sauer werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützend tätig, anschließend werden die Erfassungstätigkeiten dort fortgesetzt. Weiteres Vorgehen / Ausweitung: Das Upgrade auf MuseumPlus RIA ist in der Ausführung. Obwohl es sich bei dem Upgrade um eine Weiterentwicklung des bestehenden Programms handelt, sind dennoch umfangreiche Vorarbeiten sowohl bei der Stadt als auch beim Lieferanten erforderlich, bevor die Datenmigration ausgeführt werden kann. Die Schulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die neue Datenbankversion wurde soeben durchgeführt. Anschließend ist die Erweiterung des Systems um eine Online-Collection ausgewählter Objekte des Museums Schnütgen geplant. Danach sollen die Datenbestände des Rautenstrauch-Joest-Museums und der Archäologischen Zone aus den Vorsystemen importiert werden. Im Zusammenwirken mit der Fa. Zetcom finden bereits die Vorbereitungen hierzu statt. Bei optimalem Verlauf ist die Realisierung um das Jahresende 2019 zu erwarten. Der Stand der digitalen Erfassung der Museumsobjekte ergibt sich aus der nachstehenden Übersicht: Museum Objekte insg e- samt ca. noch nicht digital erfass- te Objekte ca. vorhandene Datensätze ca. verwendete Datenbank Software 4510/WRM 62.300 50.000 13.300 APS 4511/ML 57.750 27.800 29.950 APS 4512/RGM 70.000 62.400 7.600 seit 2017 DigiCult. ohne Ausg rabungsfunde 4513/RJM* 169.500 0 104.900 MS Access 4514/MAKK 250.000 206.000 44.000 MuseumPlus 4515/MOK 10.000 4.770 5.230 APS 4516/MS 13.500 50 13.450 MuseumPlus 4518/KSM 300.000 127.000 173.000 MuseumPlus Summe: 933.026 478.020 391.430 * RJM: die Abweichung von rd. 65.000 Objekten ergibt sich über die Zusammenfassung von Objektkonvoluten Im Durchschnitt der letzten Jahre wurden im Pilotprojekt Bestandserfassung rd. 37.000 Datensätze p.a. angelegt. Gez. Laugwitz-Aulbach
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2012/2019
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 12.06.2019
- Erstellt
- 06.06.2019 11:11