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1049/2025

Kleinräumige Analyse und Bewertung der Herausforderungen und Ziele der Sozialplanung für das Sozialraumgebiet Ostheim/Neubrück

Beschlussvorlage Bezirksvertretung 29.04.2025

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 8 (Kalk), Sitzung am 15.05.2025, TOP 8.1.2

Beschlussvorlage Bezirksvertretung

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2025-04-08_SRGAnalyse_OHNB_final

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Beschlussvorlage Bezirksvertretung

8087 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
V/V/3 
 
Vorlagen-Nummer 
 1049/2025 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Kleinräumige Analyse und Bewertung der Herausforderungen und Ziele der 
Sozialplanung für das Sozialraumgebiet Ostheim/Neubrück  
Beschlussorgan 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung  
(1) nimmt die Ergebnisse der Sozialraumanalyse und die Dokumentation des Beteiligungspro-
zesses zur Kenntnis und bestätigt die Herausforderungen und Strategischen Ziele der So-
zialplanung für das Sozialraumgebiet Ostheim/Neubrück, 
(2) fordert die Fachverwaltungen auf, gemäß des Ratsbeschlusses vom 21.03.2024 zur Vor-
lage 4069/2022 „Strategische Sozialplanung - Herausforderungen und Ziele, Beschluss-
punkt 5, durch eine sozialraumorientierte, fachübergreifende Planung auf die angestrebten 
Ziele im Sozialraumgebiet Ostheim/Neubrück hinzuwirken, 
(3) fordert insbesondere die städtisch/staatlich finanzierten und/oder geförderten Akteure im 
Sozialraumgebiet Ostheim/Neubrück einschließlich der Regeleinrichtungen auf, an der Er-
reichung der Ziele mitzuwirken und Hinweise aus dem Beteiligungsprozess mit Akteur*in-
nen und Bürger*innen vor Ort zu berücksichtigen. 
 
 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 15.05.2025

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
Mit dem o.g. Beschluss zur Vorlage 4069/2022 hat der Rat die Verwaltung beauftragt, „im 
Rahmen des Programms Lebenswerte Veedel gemäß dem "Handbuch Bürger*innen- und So-
zialraumorientierung in Köln" die strategischen Ziele auf der Basis von Sozialraumgebietsana-
lysen und Sozialraumgebietsplanungen zügig kleinräumig umzusetzen, um die Lebensverhält-
nisse und Teilhabechancen in diesen Gebieten zu verbessern“ (s. Beschlusspunkt 5). Demge-
mäß hat die Stabsstelle Sozialplanung/Sozialberichterstattung zunächst eine kleinräumige, 
datengestützte Sozialraumgebietsanalyse für das Sozialraumgebiet Ostheim/Neubrück erar-
beitet und mit den vom Rat beschlossenen strategischen Zielen in Bezug gesetzt (vgl. Sozial-
raumgebietsanalyse im Anhang).  
Die Sozialraumgebietsanalyse wurde dann Fachverwaltungen, Akteur*innen und Bürger*innen 
vor Ort zur Bewertung vorgelegt. Ihre qualitativen Einschätzungen und Hinweise wurden in 
der Sozialraumgebietsanalyse aufgenommen. 
Am 06. Februar 2025 hat schließlich eine Sozialraumkonferenz mit Vertreter*innen der Fach-
verwaltung, Akteur*innen und Bürger*innen über die bisherigen Ergebnisse (Sozialraumge-
bietsanalyse und Hinweise aus den Beteiligungsformaten) beraten. Die Ergebnisse der Bera-
tung wurden ebenfalls dokumentiert und in die Sozialraumgebietsanalyse aufgenommen.  
In der folgenden Übersicht 1 sind alle Herausforderungen und strategischen Ziele aufgelistet, 
die im Sozialraumgebiet in den nächsten fünf Jahren bearbeitet bzw. angestrebt werden sol-
len.  
Für die Bearbeitung der jeweiligen Herausforderungen sind die jeweils fachlich zuständigen 
Ämter und Dienststellen verantwortlich. Dazu gehört auch die Abstimmung mit bzw. zwischen 
den städtischen und staatlichen Dienststellen bzw. Behörden sowie den Angeboten, Einrich-
tungen und Diensten vor Ort.  
Übersicht 1: Herausforderungen und strateg ische Ziele  
Herausforderung Strategische Ziele 
Herausforderung 1:  
Demographischen Wandel gestalten  
(1) Wohlstand und Einkommen sind gesichert, Armutsrisi-
ken bekämpft  
(2) Erwerbstätigkeit der erwerbsfähigen Bevölkerung ist 
verbessert  
(3) Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist gesichert  
Herausforderung 2:  
Startchancen verbessern – Gesundheit von Kin-
dern und Jugendlichen aus einkommensschwa-
chen Familien fördern  
(1) Die Gesundheit von Kindern aus bildungsfernen und 
sozioökonomischen schwächeren Verhältnissen ist ver-
bessert  
Herausforderung 3:  
Mehr Bildungsgerechtigkeit für Kinder und Jugend-
liche aus einkommensschwachen, benachteiligten 
Familien  
(1) Frühzeitige Förderung von Kindern aus benachteilig-
ten Familien ist gesichert  
(2) Sprache und deutsche Sprachkenntnisse insbeson-
dere bei Kindern mit internationaler Familiengeschichte 
sind bedarfsgerecht gefördert  
(3) Kinder, Jugendliche und junge Erwachsenen mit inter-
nationaler Familiengeschichte zu (höheren) Bildungsab-
schlüsse führen  
Herausfor derung 4: (1) Nachholen und Erwerb von höheren Schulabschlüs-
sen auf dem zweiten Bildungsweg ist gefördert

3 
Herausforderung Strategische Ziele 
Berufliche Chancen insbesondere für junge Er-
wachsene mit internationaler Familiengeschichte 
verbessern  
(2) Junge Erwachsene mit internationaler Familienge-
schichte sind im Übergangssystem gefördert  
(3) Berufliche Ausbildung junger Erwachsener mit interna-
tionaler Familiengeschichte ist verbessert  
(4) Unterbeschäftigung von jungen Erwachsenen mit in-
ternationaler Familiengeschichte ist abgebaut  
Herausforderung 5: 
Familien - und Kinderarmut abbauen - Mehrfach be-
lastete Lebenslagen durch abgestimmte Hilfen ge-
zielt verbessern  
(1) Teilhabechancen armutsgefährdeter Alleinerziehen-
denhaushalte sind verbessert  
(2) Teilhabechancen armutsgefährdeter kinderreicher Fa-
milien sind verbessert  
(3) Teilhabechancen armutsgefährdeter Familien mit inter-
nationaler Familiengeschichte sind verbessert  
(4) Langzeitarbeitslosigkeit in Familien mit Kindern ist ge-
senkt 
(5) Kulturelle Einbindung von Kindern und Jugendlichen 
aus armutsgefährdeten Familien ist gefördert  
Herausforderung 6:  
Teilhabechancen von Menschen mit internationaler 
Familiengeschichte fördern - Mehrfach belastete 
Lebenslagen durch abgestimmte Hilfen g ezielt ver-
bessern  
(1) Armutsrisiken von Menschen mit internationaler Fami-
liengeschichte sind gemindert  
(2) Teilhabe der Menschen mit internationaler Familienge-
schichte am Erwerbsleben ist verbessert  
Herausforderung 7:  
Lebenslage älterer, insbesondere armutsgefährde-
ter, Menschen verbessern  
(1) Gesundheitszustand der Senior*innen ist verbessert  
(2) Altersarmut ist bekämpft  
(3) Soziale und kulturelle Teilhabe von Senior*innen ist er-
möglicht  
(4) Bedarf an kultur- und gendersensibler Pflege ist ge-
deckt 
Herausforderung 8:  
Kulturelle und politische Einbindung verbessern - 
ehrenamtliches Engagement und politisches Inte-
resse der Stadtgesellschaft fördern  
(1) Interesse an der Arbeit der Stadtverwaltung und Kom-
munalpolit ik ist gefördert 
(2) Wahlbeteiligung ist erhöht  
(3) Ehrenamtliches Engagement ist erhöht  
Herausforderung 9:  
Wohnen – Bedarfsgerechtes Wohnungsangebot 
verbessern - Wohnen/Wohnumfeld attraktiver ge-
stalten  
(1) Bedarfsgerechtes, bezahlbares Wohnen für einkom-
mensschwache Haushalte ist gefördert  
(2) Barrierefreiheit - Seniorengerechtes Wohnen fördern  
 
Die strategischen Ziele sollen zum einen durch die Fachplanungen bzw. Fachverwaltungen 
sowie zum anderen durch eine sozialraumorientierte Verwaltung angestrebt werden. Bei Her-
ausforderungen bzw. Zielen, für die keine eindeutige bzw. alleinige Zuständigkeit der Fachver-
waltung gegeben ist bzw. Verbesserungsmöglichkeiten durch eine bessere Vernetzung bzw. 
Abstimmung der Akteure vor Ort und der Verwaltung gesehen werden, soll die Sozialraumko-
ordination gemeinsam mit der Geschäftsstelle Lebenswerte Veedel, als Bindeglied in die Ver-
waltung, auf die Zielerreichung hinwirken. Dabei bleiben die originären und gesetzlichen Zu-
ständigkeiten der Ämter und Dienststellen unberührt.  
Das konkrete weitere Vorgehen wird in Planungskonferenzen entwickelt. Hierbei greift die So-
zialraumkoordination auf bestehende Gremien wie z. B. die Stadtteilkonferenzen mit Vertre-
ter*innen der Akteur*innen vor Ort und der Fachverwaltung zurück oder klärt das weitere Vor-
gehen mit der Fachverwaltung und den Akteur*innen vor Ort.  
Wie im Handbuch „Lebenswerte Veedel – Handbuch Bürger*innen- und Sozialraumorientie-
rung in Köln“ vorgesehen, wird die Geschäftsstelle regelmäßig, nach 2,5 Jahren und nach 5 
Jahren über die Zielerreichung berichten. 
 
Anlagen

2025-04-08_SRGAnalyse_OHNB_final

160049 Zeichen

Sozialraumgebietsanalyse für das Sozialraumgebiet 
Ostheim/Neubrück

Lebenswerte Veedel  Sozialraumgebietsanalyse Herausforderungen und Ziele Sozialraumgebiet:  
Ostheim/Neubrück   
 
Bearbeiter  Datum  Name der Quelldatei  Version  Seite 
Sozialplanung (V/3)/SRK  08.04 .202 5 2025 -04 -08_SRGAnalyse_OHNB_final.docx  1.0  2 von 46 
 
Einleitung 
Mit dem Beschluss der Herausforderungen und Ziele der strategischen Sozialplanung (Vorlage  
4069/2022 ) hat der Rat die Verwaltung beauftragt, „im Rahmen des Programms Lebenswerte Veedel 
gemäß dem "Handbuch Bürger*innen- und Sozialraumorientierung in Köln" die strategischen Ziele auf 
der Basis von Sozialraumgebietsanalysen und Sozialraumgebietsplanungen zügig kleinräumig 
umzusetzen, um die Lebensverhältnisse und Teilhabechancen in diesen Gebieten zu verbessern“ 
(s. Beschlusspunkt 5). Demgemäß hat die Stabsstelle Sozialplanung/Sozialberichterstattung zunächst 
eine kleinräumige, datengestützte Sozialraumgebietsanalyse für das Sozialraumgebiet 
Ostheim/Neubrück erarbeitet und den vom Rat beschlossenen strategischen Zielen gegenübergestellt 
(vgl. Sozialraumgebietsanalyse im Anhang).  
Die Sozialraumgebietsanalyse wurde dann Fachverwaltungen sowie Akteur*innen und Bürger*innen 
vor Ort zur Bewertung vorgelegt. Ihre qualitativen Einschätzungen und Hinweise wurden in der 
Sozialraumgebietsanalyse aufgenommen. 
Am 06. Februar 2025 hat schließlich eine Sozialraumkonferenz mit Vertreter*innen der 
Fachverwaltung, Akteur*innen und Bürger*innen über die bisherigen Ergebnisse 
(Sozialraumgebietsanalyse und Hinweise aus den Beteiligungsformaten) beraten. Die Ergebnisse der 
Beratung wurden ebenfalls dokumentiert und in die Sozialraumgebietsanalyse aufgenommen. In den 
Unter-Kapiteln mit der Überschrift „Hinweise der Akteur*innen vor Ort, aus Bürger*innenbefragungen 
und -konferenzen und aus der Sozialraumkonferenz inkl. Einschätzung zur Bearbeitungsebene“ 
handelt es sich um Zitate, die im Rahmen der Analyse nicht überprüft bzw. kommentiert wurden. Die 
Relevanz soll im Rahmen der Planungskonferenzen geprüft werden.  
In der folgenden Darstellung sind alle Herausforderungen und strategischen Ziele aufgeführt, es 
erfolgt jeweils eine kurze Einführung, die auf den Ausführungen zum 1. Kölner Lebenslagenbericht 
beruht. Zu den strategischen Zielen werden dann tabellarisch die Ist-Werte der Stadt den Ist-Werten 
des Sozialraumgebiets und soweit verfügbar seiner Teilgebiete dargestellt. Daraufhin erfolgt eine 
Einschätzung, wie und von wem die weitere Bearbeitung erfolgen soll. Schließlich werden die 
Hinweise aus den Beteiligungsformaten wiedergegeben.  
Für die Bearbeitung der jeweiligen Herausforderungen sind grundsätzlich die jeweils fachlich 
zuständigen Ämter und Dienststellen verantwortlich. Dazu gehört auch die Abstimmung mit bzw. 
zwischen den städtischen und staatlichen Dienststellen bzw. Behörden sowie den Angeboten, 
Einrichtungen und Diensten vor Ort. Wo sinnvoll und möglich kann dabei auf die Unterstützung der 
Sozialraumkoordination zurückgegriffen werden, die hier – gemeinsam mit der Geschäftsstelle 
Lebenswerte Veedel und der Sozialplanung – eine initiierende und moderierende Funktion 
übernehmen können.  
Das Vorgehen soll in den Planungskonferenzen abgestimmt werden, die von der 
Sozialraumkoordination im Sozialraumgebiet nach der Beschlussfassung initiiert werden.

Lebenswerte Veedel  Sozialraumgebietsanalyse Herausforderungen und Ziele Sozialraumgebiet:  
Ostheim/Neubrück   
 
Bearbeiter  Datum  Name der Quelldatei  Version  Seite 
Sozialplanung (V/3)/SRK  08.04 .202 5 2025 -04 -08_SRGAnalyse_OHNB_final.docx  1.0  3 von 46 
 
Inhaltsverzeichnis 
Beschreibung des Sozialraumgebiets 6 
Sozialstatistische Daten zum Sozialraumgebiet im Überblick 8  
1 Herausforderung: Demographischen Wandel gestalten ............................................................. 10  
1.1  Strategisches Ziel: Wohlstand und Einkommen sind gesichert, Armutsrisiken bekämpft 12  
1.2  Strategisches Ziel: Erwerbstätigkeit der erwerbsfähigen Bevölkerung ist verbessert 12  
1.3  Strategisches Ziel: Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist gesichert 13  
2 Herausforderung: Startchancen verbessern – Gesundheit von Kindern und Jugendlichen aus 
einkommensschwachen Familien fördern .................................................................................... 13  
2.1  Strategisches Ziel: Die Gesundheit von Kindern aus bildungsfernen und sozioökonomischen 
schwächeren Verhältnissen ist verbessert 14  
2.1.1  Exkurs: Bearbeitung des Jahresschwerpunktthemas Kinder- und Jugendgesundheit - 
Bestand soziale Infrastruktur 15  
2.1.2  Exkurs: sozialraumgebietsspezifische Projekte 16  
2.1.3  Exkurs: stadtweit zu bearbeitende Projekte 17  
2.1.4  Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*innen 1 8  
3 Herausforderung: Mehr Bildungsgerechtigkeit für Kinder und Jugendliche aus 
einkommensschwachen, benachteiligten Familien ..................................................................... 18  
3.1  Strategisches Ziel: Frühzeitige Förderung von Kindern aus benachteiligten Familien ist 
gesichert 18  
3.1.1  Bewertung der Herausforderung und Ziele 19  
3.1.2  Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*innen 1 9  
3.2  Strategisches Ziel: Sprache und deutsche Sprachkenntnisse insbesondere bei Kindern mit 
internationaler Familiengeschichte sind bedarfsgerecht gefördert 20  
3.2.1  Bewertung der Herausforderung und Ziele 20  
3.2.2  Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*innen 2 0  
3.3  Strategisches Ziel: Kinder, Jugendliche und junge Erwachsenen mit internationaler 
Familiengeschichte zu (höheren) Bildungsabschlüsse führen 21  
3.3.1  Bewertung der Herausforderung und Ziele 21  
3.3.2  Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*innen 2 1  
4 Herausforderung: Berufliche Chancen insbesondere für junge Erwachsene mit 
internationaler Familiengeschichte verbessern ........................................................................... 21  
4.1  Strategisches Ziel: Nachholen und Erwerb von höheren Schulabschlüssen auf dem zweiten 
Bildungsweg ist gefördert 22  
4.1.1  Bewertung der Herausforderung und Ziele 23  
4.1.2  Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*innen 2 3  
4.2  Strategisches Ziel: Junge Erwachsene mit internationaler Familiengeschichte sind im 
Übergangssystem gefördert 23  
4.2.1  Bewertung der Herausforderung und Ziele 23  
4.2.2  Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*innen 2 3

Lebenswerte Veedel  Sozialraumgebietsanalyse Herausforderungen und Ziele Sozialraumgebiet:  
Ostheim/Neubrück   
 
Bearbeiter  Datum  Name der Quelldatei  Version  Seite 
Sozialplanung (V/3)/SRK  08.04 .202 5 2025 -04 -08_SRGAnalyse_OHNB_final.docx  1.0  4 von 46 
 
4.3  Strategisches Ziel: Berufliche Ausbildung junger Erwachsener mit internationaler 
Familiengeschichte ist verbessert 23  
4.3.1  Bewertung der Herausforderung und Ziele 24  
4.3.2  Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*innen 2 4  
4.4  Strategisches Ziel: Unterbeschäftigung von jungen Erwachsenen mit internationaler 
Familiengeschichte ist abgebaut 24  
4.4.1  Bewertung der Herausforderung und Ziele 24  
4.4.2  Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*innen 2 4  
5 Herausforderung: Familien- und Kinderarmut abbauen - Mehrfach belastete Lebenslagen 
durch abgestimmte Hilfen gezielt verbessern .............................................................................. 24  
5.1  Strategisches Ziel: Teilhabechancen armutsgefährdeter Alleinerziehendenhaushalte sind 
verbessert 26  
5.1.1  Bewertung der Herausforderung und Ziele 26  
5.1.2  Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*innen 2 6  
5.2  Strategisches Ziel: Teilhabechancen armutsgefährdeter kinderreicher Familien sind 
verbessert 26  
5.2.1  Bewertung der Herausforderung und Ziele 27  
5.2.2  Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*innen 2 7  
5.3  Strategisches Ziel: Teilhabechancen armutsgefährdeter Familien mit internationaler 
Familiengeschichte sind verbessert 27  
5.3.1  Bewertung der Herausforderung und Ziele 27  
5.3.2  Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*innen 2 7  
5.4  Strategisches Ziel: Langzeitarbeitslosigkeit in Familien mit Kindern ist gesenkt 27  
5.4.1  Bewertung der Herausforderung und Ziele 28  
5.4.2  Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*innen 2 8  
5.5  Strategisches Ziel: Kulturelle Einbindung von Kindern und Jugendlichen aus 
armutsgefährdeten Familien ist gefördert 28  
5.5.1  Bewertung der Herausforderung und Ziele 29  
5.5.2  Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*innen 2 9  
6 Herausforderung: Teilhabechancen von Menschen mit internationaler Familiengeschichte 
fördern - Mehrfach belastete Lebenslagen durch abgestimmte Hilfen gezielt verbessern ..... 29  
6.1  Strategisches Ziel: Armutsrisiken von Menschen mit internationaler Familiengeschichte sind 
gemindert 29  
6.1.1  Bewertung der Herausforderung und Ziele 30  
6.1.2  Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*innen 3 0  
6.2  Strategisches Ziel: Teilhabe der Menschen mit internationaler Familiengeschichte am 
Erwerbsleben ist verbessert 30  
6.2.1  Bewertung der Herausforderung und Ziele 31  
6.2.2  Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*innen 3 1  
7 Herausforderung: Lebenslage älterer, insbesondere armutsgefährdeter, Menschen 
verbessern........................................................................................................................................ 32

Lebenswerte Veedel  Sozialraumgebietsanalyse Herausforderungen und Ziele Sozialraumgebiet:  
Ostheim/Neubrück   
 
Bearbeiter  Datum  Name der Quelldatei  Version  Seite 
Sozialplanung (V/3)/SRK  08.04 .202 5 2025 -04 -08_SRGAnalyse_OHNB_final.docx  1.0  5 von 46 
 
7.1  Strategisches Ziel: Gesundheitszustand der Senior*innen ist verbessert 32  
7.1.1  Bewertung der Herausforderung und Ziele 33  
7.1.2  Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*innen 3 3  
7.2  Strategisches Ziel: Altersarmut ist bekämpft 33  
7.2.1  Bewertung der Herausforderung und Ziele 34  
7.2.2  Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*innen 3 4  
7.3  Strategisches Ziel: Soziale und kulturelle Teilhabe von Senior*innen ist ermöglicht 34  
7.3.1  Bewertung der Herausforderung und Ziele 35  
7.3.2  Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*innen 3 5  
7.4  Strategisches Ziel: Bedarf an kultur- und gendersensibler Pflege ist gedeckt 35  
7.4.1  Bewertung der Herausforderung und Ziele 35  
7.4.2  Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*innen 3 5  
8 Herausforderung: Gesellschaftliche und politische Einbindung verbessern - ehrenamtliches 
Engagement und politisches Interesse der Stadtgesellschaft fördern ..................................... 35  
8.1  Strategisches Ziel: Interesse an der Arbeit der Stadtverwaltung und Kommunalpolitik ist 
gefördert 36  
8.1.1  Bewertung der Herausforderung und Ziele 36  
8.1.2  Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*innen 3 6  
8.2  Strategisches Ziel: Wahlbeteiligung ist erhöht 37  
8.2.1  Bewertung der Herausforderung und Ziele 37  
8.2.2  Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*innen 3 7  
8.3  Strategisches Ziel: Ehrenamtliches Engagement ist erhöht 38  
8.3.1  Bewertung der Herausforderung und Ziele 38  
8.3.2  Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*innen 3 8  
9 Herausforderung: Bedarfsgerechtes Wohnungsangebot verbessern – Wohnen/Wohnumfeld 
attraktiver gestalten ........................................................................................................................ 38  
9.1  Strategisches Ziel: Bedarfsgerechtes, bezahlbares Wohnen für einkommensschwache 
Haushalte ist gefördert 39  
9.1.1  Bewertung der Herausforderung und Ziele 40  
9.1.2  Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*innen 4 0  
9.2  Strategisches Ziel: Barrierefreiheit - Seniorengerechtes Wohnen fördern 40  
9.2.1  Bewertung und Empfehlung zur weiteren Bearbeitung 4 1  
9.2.2  Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*innen 4 1  
9.3  Attraktivität des Wohnumfelds steigern 41  
9.3.1  Bewertung und Empfehlung zur weiteren Bearbeitung 4 2  
9.3.2  Hinweise der Akteur*innen vor Ort, aus Bürger*innenbefragungen und -konferenzen 
und aus der Sozialraumkonferenz 42  
10  Zusammenfassung und weiteres Vorgehen ............................................................................. 42

Lebenswerte Veedel  Sozialraumgebietsanalyse Herausforderungen und Ziele Sozialraumgebiet:  
Ostheim/Neubrück   
 
Bearbeiter  Datum  Name der Quelldatei  Version  Seite 
Sozialplanung (V/3)/SRK  08.04 .202 5 2025 -04 -08_SRGAnalyse_OHNB_final.docx  1.0  6 von 46 
 
Beschreibung des Sozialraumgebiets 
Siedlungsentwicklung  Rechtsrheinische Stadtteile des 3. Vorortgürtels, Ostheim: 
Siedlungsentwicklung zu Beginn der 1930er Jahre (Saarsiedlung) mit 
deutlichem Wachstum 1950-1980 (Bsp. Badener Siedlung), 1970er 
Jahre Errichtung der Hochhaussiedlung Gernsheimer Straße, aktuelle 
Errichtung des neuen Wohnquartiers Waldbadviertel, Neubrück: 
geschlossene Siedlung, entwickelt in den Jahren 1965-1970 mit 
Einfamilienhäusern und Geschosswohnungen, auch 
Hochhaustypologien, keine wesentliche bauliche Ergänzungen, das 
neue Wohnquartier „Merheimer Gärten“ grenzt ohne räumliche 
Verbindung an Neubrück an. 
Die Zahl der Zu- und Fortzüge pro 100 Einwohner*innen lag im Jahr 
2023 im Sozialraumgebiet Ostheim/Neubrück bei 20,4%; im Jahr 2013 
lag sie bei 18%. In der Stadt Köln lag sie im Jahr 2023 bei 21,7% und 
im Jahr 2013 bei 24,7%. 
Nahversorgung  Ostheim: Stadtteilzentrum Frankfurter Straße / Rös rather Straße in 
zentraler Lage (Sicherung der Nahversorgungsfunktion, Aufwertung der 
Ladenlokale und Erdgeschossnutzung, Erhöhte der Aufenthaltsqualität 
erforderlich), Neubrück: Nahversorgungszentrum Neubrück im Bereich 
des Platzes „An St. Adelheid“, Fußgängerzone, zunehmender 
Leerstand (Aufwertung der Fassaden, der Ladenlokale und der 
umgebenden Plätze, öffentlichen Bereiche erforderlich). 
Anbindung ÖPNV, MIV  Ostheim: gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr 
durch Stadtbahnhaltestelle „Ostheim“ und „Autobahn“ (Linie 9) im 
Stadtteilzentrum, Buslinien entlang der Frankfurter Straße, Neubrück: 
Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr ausschließlich 
über Busverbindungen, gute Anbindung an Autobahn, eigene 
Anschlussstelle. 
Grün / Freizeit  Innerhalb der Stadtteile wenige öffentliche Grünbe reiche, viele private 
Grünflächen, angrenzend an Königsforst, Baggerseen und Merheimer 
Heide, auch Grün außerhalb der Siedlungskörper ist Teil des 
Sozialraumes. 
Gewerbe  Gewerbegebiet Ostheim noch nicht komplett belegt. 
soziale Akteure  Diverse soziale Akteure sind in Ostheim vorhanden (GAG, Veedel e.V., 
Happa Happa e.V.). Viel bürgerschaftliches und ehrenamtliches 
Engagement gibt es in Ostheim und Neubrück. Dort sind jedoch kaum 
institutionelle Beratungseinrichtungen vorhanden. 
Kita / Schulen  Vier Grundschulen davon zwei Familiengrundschulzen tren, 
Schulzentrum Ostheim mit Gymnasium und Realschule, Hauptschule in 
Neubrück (Kurt-Tucholsky-Schule), diverse Kindertagesstätten und 
Familienzentren. 
Sozialraumkoordination  Veedel e.V., Sozialraum seit 2006 
Städtische Maßnahmen  Soziale Stadt Programmgebiet Kalk (1994 bis 2004):  Siedlung 
Gernsheimer Straße 2012 Gestaltung Spielplatz, Vingster Ring 
(Siedlung Gernsheimer Straße), Gestaltung Marktplatz Neubrück im 
Rahmen von Starke Veedel - Starkes Köln (2021) 
Private Maßnahmen  Komplette Sanierung und in Teilen Neuerrichtungen der GAG Siedlung 
Buchheimer Weg (2002 bis 2011), Waldbadviertel, westlich von

Lebenswerte Veedel  Sozialraumgebietsanalyse Herausforderungen und Ziele Sozialraumgebiet:  
Ostheim/Neubrück   
 
Bearbeiter  Datum  Name der Quelldatei  Version  Seite 
Sozialplanung (V/3)/SRK  08.04 .202 5 2025 -04 -08_SRGAnalyse_OHNB_final.docx  1.0  7 von 46 
 
Ostheim, Quartier mit Reihenhäusern und Geschosswohnen als 
Eigentum- und Mietwohnungen in der Realisierung (GAG Immobilien 
AG und Interhouse als Projektentwickler). Die GAG plant den Bau 
eines zusätzlichen Quartiers in Neubrück am Europaring. 
Fazit  Ostheim ist nach den umfänglich baulichen und sozi alen Maßnahmen 
in Teilen stabilisiert, nach wie vor sozial stark benachteiligte 
Bewohnergruppen, besonders Siedlung Gernsheimer Straße, diese 
strahlt negativ auf den Gesamtstadtteil aus, hier dringend bauliche 
Sanierungsmaßnahmen erforderlich, weiterhin im gesamt. Stadtteil 
intensive Maßnahmen zur Armutsbekämpfung erforderlich.  
Neubrück ist bislang nicht als „Problemstadtteil“ erkannt, funktioniert als 
Ankommensstadtteil für die gesamte Stadt, hier sind jedoch wenig 
Beratungsangebote vorhanden, Abwärtsspirale wird in Teilen von der 
Bewohnerschaft erkannt, viel bürgerschaftliches Engagement 
vorhanden, Wohngebäude in vielfältiger Eigentümerschaft, hierbei 
unklare Bewohnersituationen. Zunehmende Leerstände der 
Ladenlokale im Nahversorgungszentrum, mangelhafte Gestaltung des 
Marktplatzes. 
Bemerkung  Das Waldbad-Viertel ist nicht Teil des Sozialraumg ebiets, weshalb die 
Addition von Werten, die sich auf die Stadtteile beziehen, nicht die 
Summen für das Sozialraumgebiet ergibt.  
Abbildung 1: Die Stadtteile und das Sozialraumgebiet 
  
Stadtteil Ostheim (2022: 13.951 EW)     Stadtteil N eubrück (2022: 9.161 EW)

Lebenswerte Veedel  Sozialraumgebietsanalyse Herausforderungen und Ziele Sozialraumgebiet:  
Ostheim/Neubrück   
 
Bearbeiter  Datum  Name der Quelldatei  Version  Seite 
Sozialplanung (V/3)/SRK  08.04 .202 5 2025 -04 -08_SRGAnalyse_OHNB_final.docx  1.0  8 von 46 
 
 
Sozialraumgebiet Ostheim/Neubrück (2022: 21.049 EW) 
Sozialstatistische Daten zum Sozialraumgebiet im Überblick 
Das Sozialraumgebiet Ostheim/Neubrück umfasst bis auf das Waldbad-Viertel alle Quartiere der 
beiden Stadtteile Ostheim (fünf von insgesamt sechs Quartieren) und Neubrück (vier von vier 
Quartieren). Dementsprechend gehört auch nur die Bevölkerung des Waldbad-Viertels mit 2.063 
Personen nicht zum Sozialraumgebiet. Da jedoch nicht alle sozialstatistischen Daten auf der Ebene 
der Quartiere vorliegen, wurden, zur besseren räumlichen Vergleichbarkeit bei der Darstellung der 
sozialstatistischen Daten, immer die Zahlen der beiden Stadtteile insgesamt zum Vergleich 
herangezogen. Bei der Auswahl der Quartiere, die zum Sozialraumgebiet zugeordnet wurden, waren 
2019 (vgl. Vorlage 3120/2019 ) die stärker belasteten Quartiere zusammengefasst worden, weshalb 
grundsätzlich von größeren Herausforderungen in den Quartieren des Sozialraumgebiets 
ausgegangen werden kann. Bei der weiteren Planung kann auf die z.T. kleinräumig vorliegenden 
Daten der Quartiere zurückgegriffen werden (vgl. Anlage 2).  
Im Folgenden werden Indikatoren berichtet, die im Rahmen der Lebenslagenberichterstattung als 
bedeutsam erachtet wurden, um Hinweise auf wesentliche Entwicklungen der Lebenslagen der 
Bevölkerung zu erhalten. Sie können damit als Einstiegspunkte für weitere differenziertere Analysen 
darstellen, bei denen dann weitere Kennzahlen bzw. Indikatoren sowie qualitative Einschätzungen zur 
Bewertung zusammengeführt werden. Nicht alle relevanten Daten liegen auf der Ebene des 
Sozialraumgebiets vor, da die Daten z. T. nicht so feingliedrig erhoben werden oder zuzuordnen sind.

Lebenswerte Veedel  Sozialraumgebietsanalyse Herausforderungen und Ziele Sozialraumgebiet:  
Ostheim/Neubrück   
 
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Abbildung 2: Vergleich Sozialraumgebiet und Gesamtstadt 2023  
 
Im Jahr 2023 zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen dem Sozialraumgebiet und der 
Gesamtstadt. Am deutlichsten sind diese bei den Anteilen der  
 Einwohner*innen mit Migrationshintergrund  
 Einwohner*innen unter 18 Jahren mit Migrationshint ergrund  
 Anteil der Grundschulempfehlungen für das Gymnasiu m (schulstandortbezogen) 
 SGB II-Quote unter 25-jährige Deutsche 
 SGB II-Quote unter 25-jährige Ausländer*innen 
 Kinderarmutsquote (SGB-II-Bezug bei unter 14Jährig en). 
22,7 
6,6 
70,0 
86,4 
0,1 
9,4 
26,8 
80,6 
78,7 
2,7 
2,5 
32,1 
88,2 
74,0 
28,0 
29,3 
44,3 
38,3 
18,04 
22,8 
17,3 
20,4 
16,1 
5,8 
42,4 
60,4 
2,1   
7,7 
22,5 
83,5 
79,2 
3,2 
1,8 
39,9 
93,1 
82,6 
12,4 
11,8 
41,0 
20,3 
9,2 
49,1 
43,3 
21,7 
0,0 10,0 20,0 30,0 40,0 50,0 60,0 70,0 80,0 90,0 100,0 
Einwohner*innen unter 18 Jahre (in %) 
Anteil der Einwohner*innen über 80 Jahre 
Anteil der Einwohner*innen mit Migrationshintergrund 
Anteil U-18-jähriger mit Migrationshintergrund 
Bevölkerungsprognose Entwicklung von 2022  bis 2035 in 
%
Einwohnerdichte (Person pro Adresse) 
Alleinerziehendenhaushalte (in %) 
Lebenserwartung Frauen 
Lebenserwartung Männer 
Sterbefälle von Einwohnern im Alter von unter 70 Jahren 
je 1.000 Einwohner im gleichen Alter (Männer) 
Sterbefälle von Einwohnerinnen im Alter von unter 70 
Jahren je 1.000 Einwohnerinnen im gleichen Alter… 
Anteil der Kinder u3 in Kita/Tagespflege 
Anteil betreuter Kinder (in KiTa/Tagespflege) zwischen 3 
und 6 Jahren 
Anteil der OGTS-Schüler*innen in Grundschulen 
(räumliche Verortung nach Schulstandort) 
SGB-II-Quote 
SGB-II-Quote unter 25-jährige Deutsche (seit 2018) 
SGB-II-Quote unter 25-jährige Ausländer*innen (seit
2018) 
SGB II-Quote: Leistungsberechtigte 0-14 (seit 2018)
Leistungen zur Grundsicherung im Alter 
Gymnasialübergänger*innen 
Gymnasialempfehlungen 
Fluktuationsquote (Zu- und Fortzüge/100 Einw.) 
Stadt Köln 2023  Ostheim / Neubrück 2023

Lebenswerte Veedel  Sozialraumgebietsanalyse Herausforderungen und Ziele Sozialraumgebiet:  
Ostheim/Neubrück   
 
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Abbildung 3: Entwicklungen im Sozialraumgebiet 2013 bis 2023  
 
Zwischen den Jahren 2013 und 2022 setzen sich Trends im Sozialraumgebiet fort. So nehmen die 
folgenden Anteile weiter zu:  
 Einwohner*innen mit Migrationshintergrund  
 Einwohner*innen unter 18 Jahren mit Migrationshint ergrund.  
Positiv zu bewerten ist die Zunahme  
 des Anteils der Kinder unter 3 Jahren in Kita bzw.  Tagespflege. 
Als herausfordernd wird dabei die weitere Zunahme der Anteile der  
 SGB II-Quote der 0 bis 14-Jährigen (Kinderarmut). 
1 Herausforderung: Demographischen Wandel gestalten  
Gemäß der Bevölkerungsprognose wird die Kölner Bevölkerung bis zum Jahr 2040 weiterwachsen. 
Die verschiedenen (Bevölkerungs- und Alters-) Gruppen wachsen jedoch nicht gleich stark. Die Kölner 
Stadtgesellschaft verändert sich, sie wird jünger, älter und zugleich bunter. Die demografischen 
22,7 
6,6 
70,0 
86,4 
0,1 
9,4 
26,8 
80,6 
78,7 
2,7 
2,5 
32,1 
88,2 
74,0 
28,0 
38,3 
18,04 
22,8 
17,3 
20,4 
21,4 
5,7 
58,4 
76,6 
8,9 
26,0 
81,4 
76,1 
5,2 
2,5 
16,4 88,6 
64,2 
31,0 
21,5 
13,19 
24,0 
20,3 
18,0 
0,0 10,0 20,0 30,0 40,0 50,0 60,0 70,0 80,0 90,0 100,0 
Einwohner*innen unter 18 Jahre (in %) 
Anteil der Einwohner*innen über 80 Jahre 
Anteil der Einwohner*innen mit Migrationshintergrund 
Anteil U-18-jähriger mit Migrationshintergrund 
Bevölkerungsprognose Entwicklung von 2022  bis 2035 in 
%
Einwohnerdichte (Person pro Adresse) 
Alleinerziehendenhaushalte (in %) 
Lebenserwartung Frauen 
Lebenserwartung Männer 
Sterbefälle von Einwohnern im Alter von unter 70 Jahren 
je 1.000 Einwohner im gleichen Alter (Männer) 
Sterbefälle von Einwohnerinnen im Alter von unter 70 
Jahren je 1.000 Einwohnerinnen im gleichen Alter… 
Anteil der Kinder u3 in Kita/Tagespflege 
Anteil betreuter Kinder (in KiTa/Tagespflege) zwischen 3 
und 6 Jahren 
Anteil der OGTS-Schüler*innen in Grundschulen 
(räumliche Verortung nach Schulstandort) 
SGB-II-Quote 
SGB II-Quote: Leistungsberechtigte 0-14 (seit 2018)
Leistungen zur Grundsicherung im Alter 
Gymnasialübergänger*innen 
Gymnasialempfehlungen 
Fluktuationsquote (Zu- und Fortzüge/100 Einw.) 
 Ostheim / Neubrück 2013  Ostheim / Neubrück 2023

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Ostheim/Neubrück   
 
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Veränderungen haben Auswirkungen auf die verschiedenen gesellschaftlichen Teilsysteme wie den 
Arbeitsmarkt, das Betreuungs- und Bildungssystem, das Gesundheitssystem und die Versorgung und 
Pflege älterer Menschen. Damit auch in Zukunft für möglichst viele Menschen Teilhabe gesichert und 
der Zusammenhalt der Stadtgesellschaft gewährleistet wird, ist es wichtig, den demografischen 
Wandel der Stadtgesellschaft proaktiv zu gestalten.  
Bevölkerung im Sozialraumgebiet 
Für das Sozialraumgebiet und seine Stadtteile insgesamt kann folgendes festgestellt werden.  
Im Sozialraumgebiet lebten im Jahr 2023 21548 Menschen, damit ist die Bevölkerung seit dem Jahr 
2013 um 1256 Personen gewachsen (6,2%). Die Veränderung ist größer als im städtischen 
Durchschnitt (4,9%). Im Stadtteil Ostheim lebten im Jahr 2023 14385 Menschen, damit ist die 
Bevölkerung seit dem Jahr 2013 um 2696 Personen gewachsen (23,1%). Im Stadtteil Neubrück lebten 
im Jahr 2023 9196 Menschen, damit ist die Bevölkerung seit dem Jahr 2013 um 516 Personen 
gewachsen (5,9%). 
Bisherige Bevölkerungsentwicklung jüngerer Menschen  
Die Zahl der unter 18-Jährigen hat sich im Sozialraumgebiet Ostheim/Neubrück seit dem Jahr 2013 von 
4345 auf 4881 um 12,3% erhöht. Die Veränderung ist größer als im städtischen Durchschnitt (7,5%). 
Der Anteil der Bevölkerung unter 18 Jahre ist im So zialraumgebiet mit 22,7% im Jahr 2023 größer als 
in der Gesamtstadt (16,1%) und hat sich seit dem Jahr 2013 um 1,24%-Punkte erhöht. Die Veränderung 
ist größer als im städtischen Durchschnitt (0,39%).  
Die Zahl der unter 18-Jährigen hat sich im Stadtteil Ostheim seit dem Jahr 2013 von 2604 auf 3382 um 
29,9% erhöht. Der Anteil der Bevölkerung unter 18 J ahre ist im Stadtteil Ostheim mit 23,5% im Jahr 
2023 größer als in der Gesamtstadt (16,1%) und hat sich seit dem Jahr 2013 um 1,23%-Punkte erhöht. 
Die Veränderung ist größer als im städtischen Durchschnitt (0,39%). 
Die Zahl der unter 18-Jährigen hat sich im Stadtteil Neubrück seit dem Jahr 2013 von 1761 auf 2103 
um 19,4% erhöht. Der Anteil der Bevölkerung unter 18 Jahre ist im Stadtteil Neubrück mit 22,9% im 
Jahr 2023 größer als in der Gesamtstadt (16,1%) und hat sich seit dem Jahr 2013 um 2,58%-Punkte 
erhöht. Die Veränderung ist größer als im städtischen Durchschnitt (0,39%). 
Bisherige Bevölkerungsentwicklung älterer Menschen  
Die Anzahl der Menschen über 80 Jahre hat sich im Sozialraumgebiet seit dem Jahr 2013 von 1163 
auf 1413 im Jahr 2023 um 21,5% erhöht. Die Veränderung ist geringer als im städtischen Durchschnitt 
(37,2%) Der Anteil der Menschen über 80 Jahre ist im Sozialraumgebiet im Jahr 2023 mit 6,6% größer 
als im Jahr 2013 (5,7%). Die Veränderung ist geringer (bezogen auf die absoluten Prozentpunkte 
0,8%) als im städtischen Durchschnitt (1,4%). 
Die Anzahl der Menschen über 80 Jahre hat sich im Stadtteil Ostheim seit dem Jahr 2013 von 426 auf 
588 im Jahr 2023 um 38% erhöht. Der Anteil der Menschen über 80 Jahre ist im Stadtteil Ostheim im 
Jahr 2023 mit 4,1% größer als im Jahr 2013 (3,6%). 
Die Anzahl der Menschen über 80 Jahre hat sich im Stadtteil Neubrück seit dem Jahr 2013 von 738 
auf 856 im Jahr 2023 um 16% erhöht. Der Anteil der Menschen über 80 Jahre ist im Stadtteil 
Neubrück im Jahr 2023 mit 9,3% größer als im Jahr 2013 (8,5%). 
Prognostizierte Bevölkerungsentwicklung  
Da die Bevölkerungsprognose nur auf Stadtteilebene vorliegt, kann diese hier nicht für das 
Sozialraumgebiet berichtet werden, sondern nur auf Stadtteilebene da nicht alle Quartiere der 
Stadtteile im jeweiligen Sozialraumgebiet liegen.  
Im Stadtteil Ostheim wird die Bevölkerung bis zum Jahr 2035 um -141 auf dann insgesamt 14.244 
sinken. In der Gesamtstadt wird die Bevölkerung sich um 22.453 sinken. Die prozentuale Veränderung 
beträgt im Stadtteil Ostheim bis zum Jahr 2035 -1%.

Lebenswerte Veedel  Sozialraumgebietsanalyse Herausforderungen und Ziele Sozialraumgebiet:  
Ostheim/Neubrück   
 
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Im Stadtteil Neubrück wird die Bevölkerung bis zum Jahr 2035 um 110 auf dann insgesamt 9.306 
erhöhen. In der Gesamtstadt wird die Bevölkerung sich um 22453 erhöhen. Die prozentuale 
Veränderung beträgt im Stadtteil Neubrück bis zum Jahr 2035 1,2%.  
Der Jugendquotient wird im Stadtteil Ostheim von 37,9 im Jahr 2021 bis zum Jahr 2035 auf 35,3 
sinken. Der Jugendquotient wird im Stadtteil Neubrück von 40,7 im Jahr 2021 bis zum Jahr 2035 auf 
44,5 ansteigen.  
Der Altenquotient wird im Stadtteil Ostheim von 23,7 im Jahr 2021 bis zum Jahr 2035 auf 29,1 
ansteigen. Der Altenquotient wird im Stadtteil Neubrück von 38,9 im Jahr 2021 bis zum Jahr 2035 auf 
38 sinken.  
Die demografischen Veränderungen haben Auswirkungen auf die verschiedenen gesellschaftlichen 
Teilsysteme wie den Arbeitsmarkt, das Betreuungs- und Bildungssystem, das Gesundheitssystem und 
die Versorgung und Pflege älterer Menschen. Damit auch in Zukunft für möglichst viele Menschen 
Teilhabe gesichert und der Zusammenhalt der Stadtgesellschaft gewährleistet wird, ist es wichtig, den 
demografischen Wandel der Stadtgesellschaft proaktiv zu gestalten.  
1.1 Strategisches Ziel: Wohlstand und Einkommen sin d gesichert, Armutsrisiken bekämpft 
Köln ist ein starker Wirtschaftsstandort. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Kölns betrug im Jahr 2022 
74.263 Euro, 2018 lag der Wert noch bei 59.738 Euro. Damit zählt Köln zu den wirtschaftlich stärkeren 
Kommunen in NRW. Gleichzeitig beträgt das verfügbare Einkommen im Jahr 2022 pro Kopf "nur" 
25.657 EUR (knapp unterhalb des Bundesdurchschnitts und gleichzeitig über dem 
Landesdurchschnitt). Die Zahlen zeigen: Nicht alle Kölner*innen profitieren vom starken 
Wirtschaftsstandort. In den Zahlen spiegelt sich wider, dass die Wirtschaftsleistung am Standort Köln 
nicht nur von Kölner*innen, sondern auch von Menschen aus dem Umland Kölns erarbeitet wird.  
2023 waren 24% 
1 der Kölner Haushalte einem relativen Armutsrisiko ausgesetzt, das bedeutet, das 
Haushaltsäquivalenzeinkommen lag unterhalb der Armutsrisikogrenze. Haushalte mit Personen mit 
internationaler Familiengeschichte haben ein höheres Armutsrisiko als Haushalte mit Personen ohne 
internationale Familiengeschichte (37% der Haushalte mit internationaler Familiengeschichte zu 18% 
der Haushalte ohne internationale Familiengeschichte).  
Für die Zukunft der Stadtgesellschaft ist es wichtig, den starken Wirtschaftsstandort zu erhalten und 
auszubauen und gleichzeitig Armutsrisiken zu bekämpfen, so dass mehr Kölner*innen am 
Wirtschaftsgeschehen teilhaben und bessere Einkommen erzielen können. 2 Die Zielsetzung wird 
detailliert im Kapitel 4 und Kapitel 6 aufgegriffen.  
1.2 Strategisches Ziel: Erwerbstätigkeit der erwerb sfähigen Bevölkerung ist verbessert 
Aufgrund der demografischen Entwicklung wird der Betreuungs-, Versorgungs- und Pflegebedarf 
Jüngerer und Älterer weiter steigen. Der Fachkräftebedarf in diesen Bereichen wird ebenfalls weiter 
steigen. Es ist davon auszugehen, dass der bereits jetzt bestehende Fachkräftemangel sich noch 
verschärfen wird. Umso wichtiger ist es, die Potenziale für eine Erwerbstätigkeit der erwerbsfähigen 
Bevölkerung zu fördern.  
Insgesamt waren im Jahr 2022 ca. 60 % der Menschen im erwerbsfähigen Alter auch erwerbstätig 
(abhängig beschäftigt oder selbstständig). Von den Kölner*innen ohne internationale 
 
1 Amt für Statistik der Stadt Köln, Strukturdatenerhebung 2024 
2 Das strategische Ziel 1.1 korrespondiert mit den folgenden Zielen der Kölner Perspektiven 2030+ (KP) sowie des Masterplans 
des Dezernats V (MP): KP Ziel 2.1 Köln stärkt seinen breiten Wirtschaftsmix; KP Ziel 2.2 Köln baut seine Position als führende 
Wissenschaftsstadt aus; KP Ziel 2.3 Köln entwickelt gewerbliche und industrielle Standorte mit klarem inhaltlichen Profil; KP Ziel 
2.4 Köln entwickelt Räume und Strukturen für die Kultur und Kreativwirtschaft; KP Ziel 2.5 Köln optimiert die Flächennutzung 
der Industrie und Gewerbegebiete und verbessert ihre Erreichbarkeit; KP Ziel 2.6 Köln integriert Erwerbsfähige dauerhaft in den 
ersten Arbeitsmarkt; KP Ziel 3.3 Köln setzt sich aktiv für eine Inklusive Gesellschaft ein; MP Ziel B1 Erwerbsfähige sind 
dauerhaft in den ersten Arbeitsmarkt integriert.

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Ostheim/Neubrück   
 
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Familiengeschichte sind 63,3 %, von denjenigen mit internationaler Familiengeschichte sind 50% 
erwerbstätig. 3  
Die demografische Entwicklung führt dazu, dass der Anteil der Menschen im erwerbsfähigen Alter mit 
internationaler Familiengeschichte steigen wird. Wenn die berufliche Qualifikation dieser Gruppe nicht 
verbessert wird, besteht die Gefahr, dass die Erwerbstätigenquote sinkt. Eine sinkende 
Erwerbstätigenquote kann einen von Fachkräftemangel geprägten Arbeitsmarkt zusätzlich treffen.  
1.3 Strategisches Ziel: Vereinbarkeit von Familie u nd Beruf ist gesichert 
Aufgrund der demografischen Entwicklung wird der Betreuungs-, Versorgungs- und Pflegebedarf 
Jüngerer und Älterer weiter steigen. Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bzw. die Möglichkeit, 
erwerbstätig zu sein weiter zu verbessern, sind Anpassungen bei der Betreuungs-, Versorgungs- und 
Pflegeinfrastruktur erforderlich. 
Der Ausbau der Kindertagesbetreuung und der Ausbau der schulischen Ganztagsbildung haben 
hohen bildungs- und gesellschaftspolitischen Stellenwert. Für Eltern spielt eine flexible und qualitativ 
hochwertige Kinderbetreuung eine zentrale Rolle (Betreuungsaspekt). Für die Kinder selbst werden 
dadurch verbesserte Bildungschancen erwartet, insbesondere, wenn sie aus benachteiligten Familien 
kommen (Bildungsaspekt, vgl. hierzu auch Herausforderung 3). 
Die stetige Erweiterung des schulischen Ganztagsangebotes in der Primarstufe wird bereits seit 
längerem als gesamtstädtisches Ziel verfolgt und das bisherige Ergebnis spiegelt sich in einer 
vergleichsweise hohen Versorgungsquote wider. Hinzugekommen ist nun der bundesgesetzlich 
beschlossene, stufenweise Eintritt eines Rechtsanspruchs auf ganztägige Betreuung. Beginnend mit 
den Schüler*innen der Klasse 1 im Schuljahr 2026/2027 werden alle Grundschulkinder ab dem 
Schuljahr 2029/2030 einen entsprechenden Anspruch haben. 
4  
Die Schaffung weiterer Plätze im Offenen Ganztag ist deshalb kontinuierlich voranzutreiben. 
Landesseitig ist die Verabschiedung eines Ausführungsgesetzes mit einer auskömmlichen 
Finanzierung, welches ein qualifiziertes Bildungsangebot sichert, erforderlich. Risiken in der 
Umsetzung bestehen durch den gravierenden Fachkräftemangel, steigende Schülerzahlen und den 
Herausforderungen im Schulbau. Die Zielsetzung soll mittels der im Kapitel 3.1 beschriebenen 
Zielsetzung angestrebt werden. 
Auch der Bedarf an Pflegeinfrastruktur 
5 steigt immens. Die Pflegeinfrastruktur ist entsprechend 
bedarfsgerecht auszubauen und insbesondere flexiblen Konzepten ist Raum zu bieten. 6 Diese 
Zielsetzung wird im Rahmen der regelmäßigen Berichterstattung nach dem Alten- und Pflegegesetz 
NRW (APG NRW) angestrebt.  
2 Herausforderung: Startchancen verbessern – Gesund heit von Kindern und 
Jugendlichen aus einkommensschwachen Familien fördern 
Die gesundheitliche Lage der Kinder und Jugendlichen ist nicht zufriedenstellend. Der 
Lebenslagenbericht sowie auch der Bericht 7 über die Kinder- und Jugendgesundheit in Köln zeigen: 
37% der Erstklässler haben kein naturgesundes Gebiss. 11% der Kinder sind übergewichtig. 
Schätzungsweise 22.000 Kinder und Jugendliche der Altersgruppe von sieben bis 17 Jahren weisen 
 
3 Der Lebenslagenbericht zeigt, dass Menschen mit Internationaler Familiengeschichte im Durchschnitt weniger gute 
Teilhabechancen im Bereich schulische und berufliche Bildung und Ausbildung haben als die Gruppe ohne Internationale 
Familiengeschichte.  
4 https://www.ganztag-nrw.de/information/rechtsanspruch-
ganztagsbetreuung/#:~:text=Ganztagsf%C3%B6rderungsgesetz%20%E2%80%93%20GaF%C3%B6G%20vom%2002.%20Okt 
ober%202021&text=Der%20Anspruch%20soll%20in%20den,Anspruch%20auf%20ganzt%C3%A4gige%20Betreuung%20hat. 
5 Konkrete, differenzierte Daten wurden im „Bericht zur kommunalen Pflegeplanung der Stadt Köln“ vorgelegt. 
6 Das strategische Ziel 1.3 korrespondiert mit den folgenden Zielen der Kölner Perspektiven 2030+ (KP) sowie des Masterplans 
des Dezernats V (MP): KP Ziel 3.4 Köln fördert die kinder-, jugend- und familienfreundliche Stadt; KP Ziel 3.5 Köln fördert den 
Zugang zu Bildung und Qualifikation als Schlüssel zur Teilhabe; KP Ziel 5.2 Köln sorgt für Zugang zur gesundheitlichen 
Versorgung, Gesundheitsförderung und Prävention für alle Lebenslagen; MP Ziel G5 Pflegerische Versorgung ist ausreichend 
und zugänglich;  
7 Kinder und Jugendgesundheit in Köln – Bericht 2017/2018

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Ostheim/Neubrück   
 
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potenziell eine psychische Störung oder eine Verhaltensstörung auf. Geschätzt werden rd. 10.500 
Jugendliche mit riskantem Alkoholkonsumverhalten und 6.500 jugendliche „Rauschtrinker“. Die 
geschätzte Zahl der riskanten Cannabis-Konsument*innen steigt.  
Der Bildungstand, der Beruf und die Einkommenssituation der Eltern beeinflussen unmittelbar den 
Gesundheitszustand der Kinder, aber auch das Gesundheitsverhalten der Eltern wirkt sich aus. Kinder 
und Jugendliche aus Elternhäusern mit niedrigen sozioökonomischen Status weisen im Allgemeinen 
einen schlechteren Gesundheitszustand auf.  
Gesundheitliche Beeinträchtigungen von Kindern und Jugendlichen können Teilhabechancen in 
anderen Lebenslagenbereichen beeinträchtigen (z. B. Bildung, oder soziale, kulturelle Teilhabe) und 
auch negative Folgen für Teilhabechancen im späteren Lebensverlauf haben. Es deshalb besonders 
wichtig, für Kinder und Jugendliche gute gesundheitliche Voraussetzungen haben, die durch eine gute 
gesundheitliche Versorgung sicherzustellen ist. Wesentliches strategisches Ziel ist: 
2.1 Strategisches Ziel: Die Gesundheit von Kindern aus bildungsfernen und 
sozioökonomischen schwächeren Verhältnissen ist verbessert  
In den (Sozialraum-)Gebieten, in denen ein hoher Anteil von einkommensarmen Familien lebt, wird 
das Angebot der Früherkennungsuntersuchung U8 weniger wahrgenommen. Von den im Rahmen der 
Schuleingangsuntersuchung untersuchten Kindern legten 89,4 % ein Untersuchungsheft vor. 95% 
hiervon wiederum hatten an der Früherkennungsuntersuchung U8 teilgenommen.  
Nicht gesunde Zähne können Schmerzen verursachen und das Sprechen erschweren, was wiederum 
zu Schwierigkeiten in der Schule führt. Kinder mit einer schlechten Zahngesundheit können in ihren 
Teilhabechancen eingeschränkt sein.  
Gerade bei Kindern hat Übergewicht nicht nur Auswirkungen auf ihre jetzige und zukünftige 
körperliche Gesundheit, sondern verstärkt auch das Risiko psychischer Belastungen und sozialer 
Ausgrenzung durch Gleichaltrige. Übergewicht erhöht das Risiko für viele andere Krankheiten wie 
Bluthochdruck, Herzleiden und Diabetes. Gleichzeitig korreliert Übergewicht hoch mit einem 
insgesamt schlechteren Gesundheitszustand. 
8 Das strategische Ziel 2.1 soll über die folgenden 
Teilziele angestrebt werden:  
Tabelle 1: Teilziele des strategischen Zieles „Die Gesundheit von Kindern aus bildungsfernen und 
sozioökonomischen schwächeren Verhältnissen ist verbessert “ 
Teilziele Indikator Ist-
Wert  
Jahr Strategischer 
Zielwert  
Jahr 
Früherkennung für Kinder 
aus bildungsfernen und 
sozioökonomisch 
schlechteren 
Verhältnissen ist 
verbessert 
Anteil der Kinder mit 
Untersuchungsheft, die im 
Sozialraumgebiet an der 
Früherkennungsuntersuchung 
U8 teilgenommen haben 
89,4% 2023 
9 größer 95% 2030 
Zahngesundheit von 
Kindern aus 
bildungsfernen und 
sozioökonomischen 
Anteil der Kinder ohne 
naturgesundes Gebiss in Köln 
43,8% 2023 kleiner 43,8% 2030 
im Stadtteil Ostheim 61,5% 
 
8 Das strategische Ziel 2.1 korrespondiert mit den folgenden Zielen der Kölner Perspektiven 2030+ (KP) sowie des Masterplans 
des Dezernats V (MP): KP Ziel 5.1 Köln fördert Bewegung und Sport, KP Ziel 5.2 Köln sorgt für Zugang zur gesundheitlichen 
Versorgung, Gesundheitsförderung und Prävention für alle Lebenslagen, Masterplan Dezernat V Ziel G1 Eine hochwertige 
grundlegende medizinische (Grund-) Versorgung ist für alle Menschen erreichbar.  
9 Leider konnten in der Zeit der Corona-Pandemie sowohl die Schuleingangsuntersuchungen als auch die 
Zahnreihenuntersuchungen nicht flächendeckend vorgenommen werden, weshalb für die Jahre 2021 und 2022 keine 
Ergebnisse berichtet werden können. Da die Werte zwischen den Jahren z.T. stark schwanken wurde in der Vergangenheit mit 
sogenannten 3-Jahres-Mittelwerten gerechnet. Hier werden zunächst jedoch nur die Werte von 2023 berichtet, d.h. in 
zukünftigen Veröffentlichungen können diese abweichen.

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Ostheim/Neubrück   
 
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Teilziele Indikator Ist-
Wert  
Jahr Strategischer 
Zielwert  
Jahr 
schlechteren 
Verhältnissen ist 
verbessert 
im Stadtteil Neubrück 52,5% 
Der Anteil an Kindern mit 
Adipositas aus 
bildungsfernen und 
sozioökonomischen 
schlechteren 
Verhältnissen ist gesenkt 
Quote der Kinder mit 
Adipositas im 
Sozialraumgebiet 
16,7 2023 
10  kleiner 11% 
(städtischer 
Mittelwert) 
2030 
im Stadtteil Ostheim 17,9 
im Stadtteil Neubrück 14,7 
2.1.1 Exkurs: Bearbeitung des Jahresschwerpunktthem as Kinder- und Jugendgesundheit - 
Bestand soziale Infrastruktur 
Die professionellen Akteur*innen vor Ort wurden zu den Herausforderungen im Sozialraumgebiet 
befragt. Die Ergebnisse dieser Befragung wurden Expert*innen aus dem Sozialraumgebiet vorgestellt 
und diskutiert. Daraus wurde deutlich, dass die Kinder- und Jugendgesundheit im Sozialraumgebiet 
verbesserungsbedürftig ist. Die Verbesserungen sollen mit den folgenden Strategien und Projekten 
angestrebt werden:  
Auf zwei stadtweiten Konferenzen im Jahr 2021 wurden die folgenden Strategien zur Verbesserung 
der Kinder- und Jugendgesundheit herausgearbeitet: 
1. Information/Vernetzung verbessern 
2. Zugänge und Übergänge verbessern 
3. Beteiligungsmöglichkeiten verbessern 
Die professionellen Akteur*innen vor Ort wurden zu den Herausforderungen und o.g. Strategien 
befragt. Nach Auswertung der Online-Umfragen und insbesondere den ca. 1.000 Bemerkungen der 
Befragten zu besonderen Herausforderungen, Zielgruppen und Unterstützungswünschen in der 
Befragung sowie in den Sozialraumgebieten durchgeführten Sozialraumkonferenzen wurden die 
folgenden Projekte vorgeschlagen und initiiert:  
1. Projekte auf Ebene der Sozialraumgebiete 
a. adäquate Netzwerkstruktur… 
b. Informations- und Aufklärungsarbeit multidiverse r Adressat*innengruppe im SRG 
verbessern 
c. Vernetzung durch Erfahrungsaustausch/Hospitation en 
d. Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltu ng 
e. Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen abbau en 
2. stadtweite Projekte:  
a. Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundhe itliche Angebote stadtweit 
verbessern 
b. Klärung der Struktur und Strategie der Präventio nsaktivitäten der städtischen 
Dienststellen 
c. Angemessenheit von Angeboten 
d. strukturellen Rassismus erkennen und bearbeiten 
e. Bedarfsgerechtigkeit von Angeboten aus Nutzenden -Sicht 
f. Beteiligungsmöglichkeiten ausloten. 
 
10  Da die Werte zwischen den Jahren z.T. stark schwanken wurde in der Vergangenheit mit sogenannten 3-Jahres-Mittelwerten 
gerechnet. Hier werden zunächst jedoch nur die Werte von 2023 berichtet, d.h. in zukünftigen Veröffentlichungen können diese 
abweichen.

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Ostheim/Neubrück   
 
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2.1.2 Exkurs: sozialraumgebietsspezifische Projekte   
Für das Sozialraumgebiet folgende Projekte mit den folgenden Zielsetzungen vereinbart:  
Projekte, Ziele und Arbeitspakete zur Verbesserung der Kinder- und Jugendgesundheit Zielerreichung / 
Projektstand 
1. Informations- und Aufklärungsarbeit multidiverse r Adressat*innengruppe im SRG 
verbessern 
Ziel:  gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist verbessert 
Arbeitspaket (für alle Sozialraumgebiete):  
• Sammlung aller relevanter Materialien und Methoden 
100% 
Arbeitspakete im Sozialraumgebiet:  
• AP1: Sammlung und Erfassung aller Informationsmaterialien (inkl. Flyer und Links zu 
Angeboten) z.B. aus Protokollen von relevanten Arbeitskreisen/Gremien 
• AP2: Klärung aller Lots*innenfunktionen im Bezirk Kalk  
• AP3: Beobachtung der Entwicklung der Gesundheitslots*innen (in Familiengrundschulzentren) 
• AP4: Vernetzung mit bestehenden Strukturen im Bezirk (z.B. SPZ, Plan 27, Runder Tisch psy. 
Gesundheit). Informationen wurden aufbereitet (z.B. Bestehende Angebote transparenter 
machen). Sichtbarmachung/Andockmöglichkeiten vor Ort prüfen. 
 
Weiterführung der Arbeitsgruppe aus dem Fachgespräch „Verbesserung der Kinder- und 
Jugendgesundheit im Übergang Kita Grundschule im Bezirk Kalk 
• AP1: Einladung und Durchführung von 2 Arbeitsgruppentreffen 
• AP2: Erarbeitung einer Abschlusserklärung mit der Fachgruppe 
100% 
 
 
 
 
 
60% 
2. adäquate Netzwerkstruktur (im Sozialraumgebiet)  
Ziel:  Gremienstruktur ist geklärt und ggf. optimiert 
Arbeitspaket (für alle Sozialraumgebiete):  
• Übersicht aller Netzwerke/Gremien/AK‘s ist erstellt bzw. aktualisiert 
100% 
3. Vernetzung durch Erfahrungsaustausch/Hospitation en  
Ziel : Wissen über andere Angebote/Dienste/Einrichtungen sind verbessert. Erste Erfahrungen und 
Hinweise zur Möglichkeit der Verstetigung sind erprobt 
Arbeitspaket (für alle Sozialraumgebiete):  
• Kenntnis und Unterstützungsmöglichkeiten durch die Datenbank in.koeln verbreitern durch 
Information in Gremien  
100% 
4. Verbesserung der Zugangs- bzw. Übergangsgestaltu ng  
Ziel:  (fallbezogener) Informationsfluss zwischen Einrichtungen und Diensten ist verbessert 
Arbeitspaket (für alle Sozialraumgebiete):  
• Analyse der aktuellen Situation mit Blick auf best-practise und Schwierigkeiten  
100% 
Arbeitspakete im Sozialraumgebiet: 
• Sicherstellen der Förderketten im Übergang Kita-Schule 
AP1: Qualitative Leitfragengestützte Gespräche mit relevanten Akteuren und 
Gruppeninterviews in relevanten Gremien (AK Kita/ Schule (SRK Ostheim/Neubrück), AK 
Frühe Förderung (SRK Kalk/Humboldt-Gremberg), Kalker Netzwerk für Familien (SRK 
Höhenberg/Vingst, Kalk, Humboldt/Gremberg) 
• AP2: Fachgespräch mit relevanten Verwaltungseinheiten und relevanten Akteuren aus dem 
Bezirk Kalk, um Handlungserfordernisse zu ermitteln und zu formulieren. 
• Rücklaufbögen Kinderärzte 
AP1: Erstellung eines Rücklaufbogens für die Schnittstelle Kinderärzt*innen und Kita/Schule 
im Sozialraumgebiet Ostheim 
AP2: Entwicklung eines prozessualen Verfahrens und Prüfung relevanter 
Datenschutzbestimmungen 
AP3: Die SRK’s führen eine Überprüfung des Verfahrens durch und prüfen die Umsetzung der 
Idee für den gesamten Bezirk Kalk in 2023 falls sich das Vorgehen bewährt hat. 
100% 
5. Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen abbau en  
Ziel:  Zugangsbarrieren für spezielle Zielgruppen sind minimiert 
Arbeitspaket (für alle Sozialraumgebiete):  
• Zugangsbarrieren sind sozialräumlich identifiziert und dokumentiert 
AP1: Gemeinsame Auswertung (zwischen SRK und GSt. im Jahr 2024) der bisherigen Daten 
aus den anderen Strategien, um Zugangsbarrieren zu identifizieren 
100%

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Ostheim/Neubrück   
 
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2.1.3 Exkurs: stadtweit zu bearbeitende Projekte  
Neben den Projekten in den Sozialraumgebieten wurden die folgenden Projekte für eine stadtweite 
Bearbeitung entwickelt:  
Projekte, Ziele und Phasen der Bearbeitung zur Verbesserung der Kinder- und Jugendgesundheit Zielerreichung 
/ Projektstand 
1. Informations- und Aufklärungsarbeit für gesundheitliche Angebote verbessern 
Ziel:  Die gesundheitliche Aufklärungsarbeit ist verbessert. Informationen über Angebote und 
Leistungen von Einrichtungen sind allen zugänglich und werden für die Arbeit genutzt.  
Phasen:  
Phase 1: Bestandserfassung, worüber wird wie informiert? Worüber sollte informiert werden? Klärung 
der Inhalte und Zielgruppen, die erreicht werden sollten. 
Phase 2: Bewertung der vorliegenden Informationsmaterialien und ggf. Ergänzung/Erarbeitung 
weiterer zielgruppengerechter Informationsmaterialien. Klärung, wo und wie diese eingesetzt werden 
können und Überlegungen, wie die Nutzung bewertet werden kann. 
10% 
2. Klärung der Struktur und der Strategie der Präve ntionsaktivitäten der städtischen 
Dienststellen 
Ziel:  Die Struktur und die Strategien der Präventionsaktivitäten der städtischen Dienststellen ist 
geklärt, Schnittstellen bzw. Verbindungslinien sind benannt.  
Phasen: 
Phase 1: Bestehende Strategien und Maßnahmen bezogen auf die Präventionsbereiche 
dokumentieren und bewerten. 
Phase 2: Handlungsbedarfe identifizieren  
10% 
3. Angemessenheit von Angeboten 
Ziel: Inhalte und Umfang von Primär- und Sekundärprävention sind geklärt. Zielgrößen und Ist-Werte 
liegen vor 
Phasen:   
Phase 1: Instrumente zur Prüfung der Bedarfsangemessenheit in Bezug auf den Bedarf im Bereich 
Primär- und Sekundärprävention benennen und pilothaft erproben.  
Phase 2: Der Bestand/Umfang der Angebote im Bereich der Primär- und Sekundärprävention 
systematisch erfassen, im Hinblick auf die Bedarfe bewerten. Zielgrößen und Ist-Werte erarbeiten.  
10% 
4. Beteiligungsmöglichkeiten ausloten 
Ziel: Beteiligungsmöglichkeiten sind für die unterschiedlichen Einrichtungen und Dienste ausgelotet 
und erprobt. 
Phase 1: Umgesetzte Beteiligungsprojekte und weitere Möglichkeiten zur Beteiligung bekannt 
machen und weitere erproben.  
Phase 2: Vorschläge erarbeiten, wie die o.g. Möglichkeiten möglichst gut im Rahmen der Prozesse 
der Einrichtungen und Dienste breiter angewendet werden können.  
10% 
5. Bedarfsgerechtigkeit von Angeboten aus Nutzenden -Sicht 
Ziel: Möglichkeiten zur Erhebung der Bedarfsgerechtigkeit von Angeboten aus Nutzenden- Sicht sind 
erprobt 
Phasen:   
Phase 1: Ideen für die zukünftige Bewertung der Bedarfsgerechtigkeit von Angeboten entwickeln und 
in die ggf. vorliegenden Fachplanungen/Controlling geben.   
10% 6. Inklusivität, Armuts-, Kultur- und Rassismus-Sen sibilität von Angeboten/ Einrichtungen/ 
Behörden erkennen und bearbeiten 
Ziel: Inklusivität, Armuts-, Kultur- und Rassismus-Sensibilität von Angeboten/Einrichtungen/Behörden 
ist bewertbar, ggf. bestehender struktureller Rassismus ist abgebaut. 
Phasen:  
Phase 1: Entwicklung eines Rasters zu Bewertung von Angeboten/Einrichtungen und pilothafte 
Erprobung . 
10% 
7. Vernetzung 
Ziel: Struktur für gesamtstädtische Netzwerke im Bereich der Kinder- und Jugendgesundheit ist 
entwickelt. 
Phasen:   
Phase 1: Bestandsaufnahme und der vorhandenen Netzwerke und Sortierung /Gliederung im Hinblick 
auf ihre Ziele 
Phase 2: Evaluierung der Netzwerke  
10%

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Ostheim/Neubrück   
 
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2.1.4 Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*i nnen  
Die folgenden Hinweise aus Sicht von Akteur*innen vor Ort (A), aus Bürger*innenbefragungen und -
konferenz (BK) und aus der Sozialraumkonferenz (SK) sollten berücksichtigt werden:  
• Die Vertragsärztliche Versorgung wird als mangelha ft empfunden. (BK) 
• Der Zusammenhang gesunder Ernährung und existenzie ller Not sollte berücksichtigt werden. 
(SK)  
3 Herausforderung: Mehr Bildungsgerechtigkeit für K inder und Jugendliche 
aus einkommensschwachen, benachteiligten Familien 
Bildung hat in der Kindheit und Jugend einen hohen Stellenwert und ist sowohl für die 
Persönlichkeitsbildung als auch für die Vorbereitung auf das spätere Berufsleben prägend. Im 
Bildungswesen werden Schlüsselqualifikationen erworben, die in verschiedenen Bereichen der 
gesellschaftlichen Teilhabe vorausgesetzt werden. Unzureichende Bildungsqualifikationen erschweren 
den Zugang zu gut vergüteten Formen der Erwerbsarbeit, aber auch zu gesellschaftlicher und 
politischer Partizipation. Verstärkend wirkt, dass die fachlichen und sozialen Ansprüche an 
Arbeitnehmer*innen gestiegen sind. Bildung gewinnt einerseits durch den Trend zu steigender 
Bildungsbeteiligung und höheren schulischen und beruflichen Abschlüssen und andererseits aufgrund 
der steigenden Qualifikationsanforderungen der Wirtschaft an Bedeutung. Dies führt dazu, dass 
Personen, die diesen Bildungsansprüchen nicht genügen, einem stärkeren Risiko von Armut und 
sozialer Exklusion unterliegen. So liegt die Armutsrisikoquote der Haushalte mit 18- bis 34-Jährigen 
ohne beruflichen Abschluss bei 49%.  
Eine gelungene Integration und gesellschaftliche Teilhabe im Kinder- und Jugendalter ist prägend für 
den gesamten Lebensverlauf. Besonders an kritischen Übergängen beim Durchlaufen des 
Bildungssystems ist für diejenigen, die individuelle Problemlagen haben, eine passgenaue 
Unterstützung erforderlich. Je früher kulturelle Teilhabe bzw. kulturelle Bildung als Mittel zur 
Integration, zur Sprachförderung, zum sozialen Lernen u. a. ermöglicht wird, desto besser sind 
Voraussetzungen für eine gelingende Teilhabe im weiteren Lebensverlauf. Kulturelle Bildung in Kitas 
ist ein wichtiger Teil der frühzeitigen Förderung. Wesentliche Strategische Ziele sind: 
3.1 Strategisches Ziel: Frühzeitige Förderung von K indern aus benachteiligten Familien ist 
gesichert 
Während praktisch allen Kindern zwischen drei und sechs Jahren im Jahr 2023 ein Kita- oder 
Tagespflegeplatz zur Verfügung steht (99,6% im Jahr 2023), lag die Betreuungsquote der unter 
Dreijährigen bei 50,3%. Damit ist die Betreuungsquote der drei- bis sechsjährigen in Köln auf dem 
gleichen Niveau wie im Land Nordrhein-Westfalen, die der unter Dreijährigen liegt deutlich darüber 
(NRW 31%).  
Während nahezu allen Kindern zwischen drei und sechs Jahren ein Kita- oder Tagespflegeplatz zur 
Verfügung steht (96%), lag die Betreuungsquote der unter Dreijährigen im Kindergartenjahr 
2018/2019 bei 41%, ohne privat-gewerbliche Kitas bei 40% (bzw. 66% für 1- und 2-Jährige mit 
Rechtsanspruch seit dem 01.01.2013). Damit ist die Betreuungsquote in Köln in etwa auf dem 
gleichen Niveau wie im Land Nordrhein-Westfalen mit 40%. Die Betreuungsquote hat sich in den 
letzten Jahren erheblich verbessert.  
Es sind teils erhebliche Unterschiede 
11  in der Versorgungssituation je nach Stadtteil zu konstatieren. 
Teilweise ist die Nachfrage gerade in Stadtteilen mit hohen Armuts- und Bildungsrisiken 
unterentwickelt und es wirken vielfältige Zugangsbarrieren, die mit Hilfe unterschiedlicher Strategien 
 
11  Die Verwaltung ist sich dieser Unterschiede sehr bewusst und prüft zwei sich wechselseitig ergänzende Ansätze, die 
Versorgungsangebote in weiteren Ausbauschritten stärker einander anzunähern. Erstens wird geprüft, wie die Realisierung 
neuer Kindertageseinrichtungen und neuer (Groß-)Tagespflegeangebote weiter verstärkt in die Stadtteile gelenkt werden kann, 
die eine unterdurchschnittliche Betreuungsquote aufweisen. Zweitens ist zu fragen, wie gezielt neue Betreuungsangebote 
etabliert werden können, die einen niedrigschwelligen Zugang ermöglichen.

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Ostheim/Neubrück   
 
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abgebaut werden sollen. 12  Eine bedarfs- und nachfrageangemessene Verteilung der Plätze und der 
Abbau struktureller Zugangsbarrieren werden angestrebt.  
Die Anzahl der Plätze im Offenen Ganztag in der Primarstufe ist in Stadtteilen, welche Wohnbereiche 
mit besonderem Jugendhilfebedarf umfassen, teilweise geringer als in anderen Stadtteilen. Gerade 
hier muss im Sinne der Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit eine Priorisierung hinsichtlich 
der Schaffung zusätzlicher Plätze vorgenommen werden. Die Versorgungsquote in 
Sozialraumgebieten ist mit 80% zwar nur etwas geringer als der städtische Durchschnitt. Allerdings 
gibt es zwischen den Sozialraumgebieten große Unterschiede. 13  Das strategische Ziel 3.1 soll mittels 
des im Folgenden aufgeführten Teilzieles (vgl. Tabelle 2) angestrebt und bewertet werden:  
Tabelle 2: Teilziel des strategischen Zieles "Frühzeitige Förderung von Kindern aus benachteiligten 
Familien ist gesichert" 
Teilziel Indikator Ist-Wert  Jahr Strategischer 
Zielwert  
Jahr 
Betreuungsinfrastruktur 
in Stadtteilen in 
Sozialraumgebieten 
bedarfsgerecht 
ausbauen  
Betreuungsquote 
14  der 3-
6 Jährigen  
im Stadtteil Ostheim 
104,6 2023 100% 2029/2030 
15  
im Stadtteil Neubrück 80,1 
Versorgungsquote offener 
Ganztag in Grundschulen 
im Sozialraumgebiet 
(Betrachtung nach 
Schulstandort)  
74,0 2023 100% 2029/2030 
16  
im Stadtteil Ostheim  63,5 
im Stadtteil Neubrück  86,5 
3.1.1 Bewertung der Herausforderung und Ziele 
Im Hinblick auf die Betreuungsquote der 3 bis 6-Jährigen ist die angestrebte Zielquote von 100% im 
Jahr 2029/2030 bereits erreicht bzw. wahrscheinlich erreichbar. Was das Ziel der Betreuungsquoten 
im offenen Ganztag angeht, ist diese mit 63,5% in Ostheim im Jahr 2022/2023 noch relativ weit von 
den angestrebten 100% in 2029/2030 entfernt. An der Erreichung dieser Zielsetzung wird weiterhin 
stadtweit im Rahmen der Fachplanungen gearbeitet werden. 
3.1.2 Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*i nnen  
Die folgenden Hinweise aus Sicht von Akteur*innen vor Ort (A), aus Bürger*innenbefragungen und -
konferenz (BK) und aus der Sozialraumkonferenz (SK) sollten berücksichtigt werden:  
• Der OGS Platz-Ausbau ist räumlich bei drei Schulen  nur begrenzt möglich (SK). 
• OGS Platz Mangel in Kombination mit Schul-Umbauten  ist fatal für Familien (SK) 
• In Neubrück gibt es keine Gesamtschule in zumutbar er Nähe, was eine große zeitliche Belastung 
für die Familien bedeutet und Vereinbarkeit schwierig macht (BK) 
 
12  Für Lösungen ist hier beispielsweise an spezifischen Großtagespflegestellen analog des LENA-Modells in Mönchengladbach 
oder des Modells Kinderstuben in Dortmund zu denken. Des Weiteren sieht die Verwaltung eine Evaluation des seitens des 
Bundesfamilienministeriums geförderten Programms „Kita-Einstieg“ vor, an dem sich auch die Stadt Köln mit mehreren 
Einrichtungen in freier Trägerschaft beteiligt.  
13  Das  strategische Ziel 3.1 korrespondiert mit den folgenden Zielen der Kölner Perspektiven 2030+: KP Ziel 3.4 Köln fördert die 
kinder-, jugend- und familienfreundliche Stadt; KP Ziel 3.5 Köln fördert den Zugang zu Bildung und Qualifikation als Schlüssel 
zur Teilhabe.  
14  Anteil der Betreuungsplätze für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren an allen Kindern im gleichen Alter (Betreuungsquote Ü3) 
15  Fachplanung wird von IV/2 2023 fortgeschrieben. 
16  Fachplanung wird von IV/2 2023 fortgeschrieben.

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Ostheim/Neubrück   
 
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• Es wird eine hohe sozialräumliche Belastung in der  Gernsheimerstr. in Ostheim berichtet, wo 
96% % der Einwohner*innen eine internationale Familiengeschichte haben und 58% Personen 
zwischen 0 und 25 SGB II Leistungsberechtigte sind. Hier wird es eine zusätzliche 
Jugendeinrichtung (OT am Wunschtor) geben, deren Neubau für Ende 2025 geplant ist. 
• Der Kontakt zu den Eltern ist besonders wichtig un d schwierig (A) 
3.2 Strategisches Ziel: Sprache und deutsche Sprach kenntnisse insbesondere bei Kindern 
mit internationaler Familiengeschichte sind bedarfsgerecht gefördert 
Gemäß der Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchung 17  für das Einschulungsjahr 2017 sprechen 
rund 60% der Kölner Kinder, die eine andere Erstsprache als Deutsch haben, fehlerfrei bzw. flüssig 
und nur mit leichten Fehlern Deutsch. Rund 25% der Kinder sprechen flüssig, aber mit erheblichen 
Fehlern Deutsch, 9% sprechen nur radebrechendes Deutsch und 6% sprechen zum Zeitpunkt der 
Einschulung kein Deutsch. Gemäß dieser Zahlen ist davon auszugehen, dass bis zu 40% der Kinder, 
die zu Hause eine andere Sprache als Deutsch sprechen, einen Sprachförderbedarf haben könnten.  
Gute Sprachkenntnisse 18  sind eine wesentliche Voraussetzung für Bildungsteilhabe. Jedes Kind sollte 
deshalb bei Einschulung über so gute Deutschkenntnisse verfügen, dass es dem Unterricht von 
Beginn an folgen kann. 19  Das strategische Ziel 3.2 soll mittels des im Folgenden aufgeführten 
Teilzieles (vgl. Tabelle 3) angestrebt und bewertet werden:  
Tabelle 3: Teilziel des strategischen Zieles "Sprache und deutsche Sprachkenntnisse insbesondere 
bei Kindern mit internationaler Familiengeschichte sind bedarfsgerecht gefördert" 
Teilziele Indikator Ist-Wert  Jahr Strategischer 
Zielwert  
Jahr 
Jedes Kind verfügt bei 
Einschulung über gute 
Sprachkenntnisse 
Anteil der Kinder mit 
anderer Erstsprache 
als Deutsch mit 
Förderbedarf 
40% 2019 Wert wird 
beobachtet 
2030 
3.2.1 Bewertung der Herausforderung und Ziele 
Da keine kleinräumigen Daten vorliegen soll das Thema weiterhin u. a. stadtweit im Rahmen der 
Fachplanungen bearbeitet werden. 
3.2.2 Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*i nnen  
Die folgenden Hinweise aus Sicht von Akteur*innen vor Ort (A), aus Bürger*innenbefragungen und -
konferenz (BK) und aus der Sozialraumkonferenz (SK) sollten berücksichtigt werden:  
• Grundbildung für Frauen (mit Kinderbetreuung) wird  verstärkt nachgefragt (SK) 
• Spracherwerb und Bildungsabschlüsse hängen eng zus ammen (SK). 
 
17  Der Test der Sprachkenntnisse im Rahmen der Schuleingangsuntersuchung dient nicht primär dazu, Deutschkenntnisse zu 
prüfen. Die Ergebnisse werden hier dennoch verwendet, da keine anderen systematischen Erhebungen vorliegen bzw. 
ausgewertet werden. Angesichts der Wichtigkeit guter Sprachkenntnisse und der eher unbefriedigenden Datenlage über 
darüber, stellt sich die Frage, ob hier nicht geeignetere Tests erforderlich sind, mit der Hilfe Deutsch-Sprachdefizite 
umfassender analysiert werden sollten als dies bislang im Rahmen der Schuleingangsuntersuchung möglich ist. Dabei sollten 
dann auch die Kinder erreicht werden, die mit 4 Jahren noch keine Kita besuchen.  
18  Sprachliche Förderung wie auch die Förderung von Mehrsprachigkeit sind in NRW gesetzlich geregelt im Gesetz zur frühen 
Förderung und Bildung von Kindern (§ 19 KiBiz). Demnach ist die sprachliche Entwicklung eines Kindes zu beobachten und zu 
dokumentieren. Wenn ein Förderbedarf festgestellt wird, ist eine individuelle Förderung und Lernanregung zu gewährleisten (§ 
19 (2) KiBiz). Gleichzeitig hat der Integrationsrat und in der Folge auch der Rat in 2022 das Positionspapier zur Förderung der 
natürlichen Mehrsprachigkeit verabschiedet und damit anerkannt, dass die Förderung dieser eine wichtige Ressource für die 
Gesellschaft und auch für das erfolgreiche Sprachenlernen der Kinder ist. 
19  Wie der Sprachstand der Kinder in ihrer Erstsprache ist und damit auch, inwieweit sprachliche Entwicklungsverzögerungen 
vorhanden sind, wird im Rahmen dieser Untersuchung nicht untersucht. Das strategische Ziel 3.2 korrespondiert mit den 
folgenden Zielen der Kölner Perspektiven 2030+: KP Ziel 3.4 Köln fördert die kinder-, jugend- und familienfreundliche Stadt; KP 
Ziel 3.5 Köln fördert den Zugang zu Bildung und Qualifikation als Schlüssel zur Teilhabe.

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3.3 Strategisches Ziel: Kinder, Jugendliche und jun ge Erwachsenen mit internationaler 
Familiengeschichte zu (höheren) Bildungsabschlüsse führen 
Kinder mit internationaler Familiengeschichte haben geringere Bildungschancen. Das wird an der 
Gymnasialempfehlungsquote bzw. der Gymnasialübergangsquote deutlich: Nach Abschluss der 
Grundschule wechselten im Schuljahr 2023/2024 49% der Kölner Schülerinnen und Schüler an ein 
Gymnasium. Im Schuljahr 2018/2019 hatten 43% der Schüler*innen eine Gymnasialempfehlung. 
Werden die Anteile der deutschen und ausländischen Schüler*innen verglichen (Daten zur 
internationalen Familiengeschichte 20  wurden in der Schulstatistik erhoben, aber nicht ausgewertet) 
zeigt sich, dass 54% der deutschen Schüler*innen nach der Grundschule ein Gymnasium besuchen, 
während es von den ausländischen Schüler*innen nur 25% sind (Schuljahr 2023/2024). Zu 
berücksichtigen ist, dass auch an Gesamtschulen das Abitur als höchster Abschluss erreicht werden 
kann; allerdings steht diese Absicht mit der Schulwahl Gesamtschule nicht unbedingt fest. Insofern 
sind die Gymnasialempfehlungsquote und die tatsächliche Schulwahl zu relativieren. Dabei ist zu 
berücksichtigen, dass die Quote zwischen den einzelnen Jahren stark schwankt. Das strategische Ziel 
3.3 21  soll mittels der im Folgenden aufgeführten strategischen Teilziele (vgl. Tabelle 4) angestrebt und 
bewertet werden: 
Tabelle 4: Teilziel des strategischen Zieles "Kinder, Jugendliche und junge Erwachsenen mit 
internationaler Familiengeschichte zu (höheren) Bildungsabschlüsse führen" 
Teilziele Indikator Ist-Wert  Jahr Strategischer 
Zielwert  
Jahr 
Mehr Kinder aus 
bildungsfernen 
Familien sind gefördert 
Gymnasial-
Empfehlungsquote in 
Stadtteilen im 
Sozialraumgebiet 
17,3 2023 54,2% 
22  2030 
im Stadtteil Ostheim 10,3 
im Stadtteil Neubrück 28,3 
3.3.1 Bewertung der Herausforderung und Ziele 
Danach besteht im Sozialraumgebiet Handlungsbedarf, der weiterhin u. a. über die stadtweiten 
Fachplanungen bearbeitet werden soll.  
3.3.2 Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*i nnen  
Die folgenden Hinweise aus Sicht von Akteur*innen vor Ort (A), aus Bürger*innenbefragungen und -
konferenz (BK) und aus der Sozialraumkonferenz (SK) sollten berücksichtigt werden:  
• Es fehlen Angebote für Sprachkurse über das A1-Niv eau im Sozialraum. (A) 
• Die Neubrücker Bibliothek wird regelmäßig als Lern raum genutzt – vergleichbare Orte in Ostheim 
fehlen. (A) 
4 Herausforderung: Berufliche Chancen insbesondere für junge Erwachsene 
mit internationaler Familiengeschichte verbessern 
Ein gelungener Übergang in die Arbeitswelt ist von großer Bedeutung für die Lebenslage im 
Erwachsenenalter. Erwerbstätigkeit bedeutet aus ökonomischer Sicht den Erwerb eines Einkommens 
zum Lebensunterhalt und eines bestimmten Lebensstandards. Die Qualität der Erwerbsbeteiligung 
 
20  Da das statistische Merkmal „Internationale Familiengeschichte“ nicht vorlag, wurde das Merkmal „Ausländer*in“ verwendet. 
Die Anteile der beiden Gruppen verhalten sich in etwa gleich.  
21  Das strategische Ziel 3.3 korrespondiert mit den folgenden Zielen der Kölner Perspektiven 2030+: KP Ziel 3.4 Köln fördert die 
kinder-, jugend- und familienfreundliche Stadt; KP Ziel 3.5 Köln fördert den Zugang zu Bildung und Qualifikation als Schlüssel 
zur Teilhabe. 
22  Gymnasial-Empfehlungsquote in den übrigen Stadtteilen

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Ostheim/Neubrück   
 
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drückt sich u.a. in einer angemessenen Vergütung aus. Der mögliche Lebensstandard wird 
maßgeblich durch das Erwerbseinkommen definiert, und materielle Notlagen werden dadurch 
abgewendet.  
Zum Jahresende 2023 lebten in Köln 115.806 Personen zwischen 15 und unter 25 Jahren. 
• 7,8% der Altersgruppe sind unterbeschäftigt (arbei tslos gemeldet oder in einer Maßnahme der 
Arbeitsförderung)  
• 2.817 der jungen Erwachsenen (2%) beziehen ergänze nde SGB II-Leistungen (Ergänzer).  
Die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge schwankt seit dem Jahr 2018 deutlich. Im Jahr 
2018 lag sie bei 7.503 abgeschlossenen Verträgen, im Jahr 2020 bei 6.531 Verträgen und im Jahr 
2023 wieder bei 7.071 neu abgeschlossenen Verträgen. Knapp 40% der neuen Verträge wurden mit 
weiblichen Auszubildenden abgeschlossen, 13% mit ausländischen Auszubildenden. Gleichzeitig gibt 
es einen Bewerbermarkt. Die Zahl der gemeldeten Berufsausbildungsstellen liegt im Jahr 2023 mit 
5.770 Stellen etwas unter dem Vorjahreswert (-4%). Die Zahl der gemeldeten Bewerber*innen hat 
hingegen leicht zugenommen und umfasst 5.700 Personen (+15% seit Vorjahr). Zum Ende 2023 
waren noch rund 1.300 Personen auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz (+29% seit Vorjahr), 
Von den Bewerbenden haben 29,5% eine ausländische Staatsangehörigkeit, darunter haben 11% 
einen Fluchthintergrund.  
Junge Erwachsene ohne Ausbildung bzw. mit geringer Qualifikation sowie junge Erwachsene 
ausländischer Herkunft sind häufiger prekär beschäftigt (14% vs. 28% bei Ausländer*innen). Sie 
weisen ein höheres Armutsrisiko auf (62%) als diejenigen mit abgeschlossener Berufsausbildung 
(28%).  
Das bedeutet: Insbesondere junge Ausländer*innen benötigen mehr Unterstützung beim Übergang in 
eine Ausbildung und auf dem Weg zum Ausbildungserfolg. Je früher in der Bildungskette die 
Unterstützung ansetzt (Sprachkenntnisse, Schulbildung, ausbildungsbegleitende Hilfen) desto besser 
sind die Chancen für einen guten späteren beruflichen Einstieg.  
4.1 Strategisches Ziel: Nachholen und Erwerb von hö heren Schulabschlüssen auf dem 
zweiten Bildungsweg ist gefördert 
Die Art des erreichten Schulabschlusses entscheidet in besonderer Weise darüber, welche hieran 
anschließenden schulischen und beruflichen Bildungsmöglichkeiten offenstehen und somit, welche 
weiteren Qualifikationen erworben werden können. Für einen Teil derer, die keinen qualifizierten 
Bildungsabschluss auf direktem Wege erlangen, bietet der zweite Bildungsweg eine weitere Chance 
auf einen höheren Schulabschluss. 
Von 2010/11 stieg der Anteil der Ausländer*innen mit einer (Fach)Hochschulreife von 20% auf 28%, 
sank dann 2023/2024 auf 22%. Bei den Deutschen waren die Anteile fast durchgehend mehr als 
doppelt so hoch (Deutsche: 2010/2011: 45%, 2018/2019: 51%, 2023/24: 51%). 
23   
Um Ausländer*innen wieder vermehrt zu höheren Bildungsabschlüssen zu führen, muss stadtweit auf 
die bedarfsgerechte Schaffung von Bildungsangeboten eingewirkt werden. Hierfür müssen 
ausreichend Schulplätze an Ausbildungsvorbereitungsklassen, Sprachförderung und internationale 
Förderklassen zur Verfügung stehen. Die nicht bestehende Schulpflicht darf dabei kein 
Ausschlusskriterium für den weiteren Bildungserfolg sein. Zudem sollten Beratungsangebote 
geschaffen werden, die die Durchlässigkeit des Bildungssystems kommunizieren und somit den 
Zugang erleichtern. 24   
 
23  Eine mögliche Erklärung dieser Verschiebung ist, dass unter den Ausländerinnen und Ausländern, die im Schuljahr 2018/19 
einen Schulabschluss gemacht haben, ein hoher Anteil von Geflüchteten war, die auf dem zweiten Bildungsweg einen 
Schulabschluss erworben haben. 
24  Das strategische Ziel 4.1 korrespondiert mit den folgenden Zielen der Kölner Perspektiven 2030+ (KP) sowie des 
Masterplans des Dezernats V (MP): KP Ziel 3.3 Köln setzt sich aktiv für eine inklusive Gesellschaft ein; KP Ziel 3.5 Köln fördert 
den Zugang zu Bildung und Qualifikation als Schlüssel zur Teilhabe; MP Ziel B5 Berufliche Perspektiven sind verbessert.

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Ostheim/Neubrück   
 
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4.1.1 Bewertung der Herausforderung und Ziele 
Da keine kleinräumigen Daten vorliegen sollen die H erausforderungen und das Teilziel weiterhin u. a. 
über die stadtweiten Fachplanungen bearbeitet werden.  
4.1.2 Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*i nnen  
Die folgenden Hinweise aus Sicht von Akteur*innen vor Ort (A), aus Bürger*innenbefragungen und -
konferenz (BK) und aus der Sozialraumkonferenz (SK) sollten berücksichtigt werden:  
• Die Anerkennung von Schul- und Berufsabschlüssen i st weiterhin schwierig (SK) 
• Fehlende Schulabschlüsse hängen oft mit multiplen Problemlagen zusammen (SK). 
4.2 Strategisches Ziel: Junge Erwachsene mit intern ationaler Familiengeschichte sind im 
Übergangssystem gefördert  
Jungen Erwachsenen, die den Übergang von der Schule zu Ausbildung, Beruf oder Studium nicht aus 
eigener Kraft erreichen, wird im Rahmen des Übergangssystems eine Möglichkeit geboten, die 
Qualifikation zu steigern, ohne dass ein anerkannter Berufsabschluss erlangt werden könnte. So wird 
bei der Aufnahme einer Beschäftigung oder Ausbildung unterstützt und die Chance geboten, 
allgemeine Schulabschlüsse nachzuholen.  
Im Schuljahr 2023/24 befanden sich 3.119 Personen in Köln im Übergangssystem. Dies entspricht 
8,1% aller im Berufsbildungsteilsystem registrierten Personen.  
Jede fünfte ausländische Person im System der beruflichen Bildung wurde im Übergangssystem 
gefördert, während es bei Menschen mit deutscher Staatsbürgerschaft nur fünf Prozent waren. Dies 
ist auch auf den Zuzug geflüchteter Personen in den vergangenen Jahren zurückzuführen, die z.T. 
eine geringere Qualifizierung sowie sprachliche Schwierigkeiten aufweisen und das Übergangssystem 
zur Berufsvorbereitung nutzen. 
Es ist erwiesen, dass das Übergangssystem wichtig ist für den Zugang in das Bildungs- und 
Arbeitssystem für diese Zielgruppe, d.h., das Übergangssystem sollte die jeweils bestehenden 
Bedarfe der Zugewanderten decken können. 
25   
4.2.1 Bewertung der Herausforderung und Ziele 
Da keine kleinräumigen Daten vorliegen sollen die Herausforderungen und soll das Teilziel weiterhin 
u. a. über die stadtweiten Fachplanungen bearbeitet werden.  
4.2.2 Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*i nnen  
Die folgenden Hinweise aus Sicht von Akteur*innen vor Ort (A), aus Bürger*innenbefragungen und -
konferenz (BK) und aus der Sozialraumkonferenz (SK) sollten berücksichtigt werden:  
• Große Nachfrage von jungen Müttern nach Unterstütz ung in den Community-Gruppen. (SK) 
4.3 Strategisches Ziel: Berufliche Ausbildung junge r Erwachsener mit internationaler 
Familiengeschichte ist verbessert 
Das Verhältnis der Zahl der Bewerber*innen zu den angebotenen Ausbildungsplätzen ist von großer 
Bedeutung. In Köln kommen im Jahr 2022/23 auf 100 Stellen 81 Bewerber*innen. Insgesamt gibt es in 
Köln über die Jahre gesehen Schwankungen der Relation von Ausbildungsplätzen und Bewerbenden, 
wobei die Veränderungen sowohl mit dem konjunkturellen Faktor einer erhöhten Zahl an Stellen als 
auch mit dem demografischen Faktor einer gesunkenen Zahl von Bewerber*innen 
zusammenhängen. 
26   
 
25  Das strategische Ziel 4.2 korrespondiert mit den folgenden Zielen der Kölner Perspektiven 2030+ (KP) sowie des Masterplans 
des Dezernats V (MP): KP Ziel 3.3 Köln setzt sich aktiv für eine inklusive Gesellschaft ein; KP Ziel 3.5 Köln fördert den Zugang 
zu Bildung und Qualifikation als Schlüssel zur Teilhabe; MP Ziel B5 Berufliche Perspektiven sind verbessert. 
26  Das strategische Ziel 4.3 korrespondiert mit den folgenden Zielen der Kölner Perspektiven 2030+ (KP) sowie des Masterplans 
des Dezernats V (MP): KP Ziel 2.6 Köln integriert Erwerbsfähige dauerhaft in den ersten Arbeitsmarkt; KP Ziel 3.3 Köln setzt

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4.3.1 Bewertung der Herausforderung und Ziele 
Da keine kleinräumigen Daten vorliegen sollen die Herausforderung und das Teilziel weiterhin u. a. 
über die stadtweiten Fachplanungen bearbeitet werden.  
4.3.2 Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*i nnen  
Das Thema wurde in Bürger*innenkonferenzen und -befragungen nicht besprochen. Ein 
Fachgespräch zum Thema hat nicht stattgefunden. 
4.4 Strategisches Ziel: Unterbeschäftigung von jung en Erwachsenen mit internationaler 
Familiengeschichte ist abgebaut 
43% der Unterbeschäftigten im jüngeren Erwachsenenalter haben eine ausländische Staats-
bürgerschaft. Dem Trend der Arbeitslosenzahlen folgend, ist auch die Anzahl der Unterbeschäftigten 
im jungen Erwachsenenalter von 2010 bis 2018 gesunken (-20%). Einzig der Anteil der Bevölkerung 
mit ausländischer Staatsangehörigkeit an allen Unterbeschäftigten ist seit 2010 gestiegen, wobei 
dieser zunächst konstant bei 32-33% lag und erst ab dem Jahr 2015 im Zuge der Einwanderung von 
Geflüchteten auf 43% angestiegen ist. Wenn die erste und zweite Schwelle des Berufseinstiegs nicht 
geglückt ist, sollten verstärkt (Qualifizierungs-)Maßnahmen des Jobcenters greifen. 
27  Das strategische 
Ziel 4.4 soll mittels der im Folgenden aufgeführten Teilziele (vgl. Tabelle 5) angestrebt und bewertet 
werden: 
Tabelle 5: Teilziele zum strategischen Ziel "Unterbeschäftigung junger Erwachsener mit internationaler 
Familiengeschichte ist ausgebaut“ 
Teilziele Indikator Ist-
Wert  
Jahr Strategischer 
Zielwert  
Jahr  
Unterbeschäftigung in der 
Gruppe der jungen 
Erwachsenen ist gesenkt. 
Anteil der 18 – 34-Jährigen, die 
arbeitslos gemeldet sind bzw. sich in 
einer Maßnahme zur Arbeitsförderung 
befinden. 
7% 
 
2018 kleiner 7% 2030 
Unterbeschäftigung der 
jungen ausländischen 
Erwachsenen ist gesenkt. 
Anzahl der ausländischen 
Unterbeschäftigten 18-34 Jährigen / 
Anzahl der Unterbeschäftigten im Alter 
von 18 bis 34 Jahre  
43% 2018 kleiner 43% 2030 
4.4.1 Bewertung der Herausforderung und Ziele 
Da keine kleinräumigen Daten vorliegen sollen die Herausforderungen und das Teilziel weiterhin u. a. 
über die stadtweiten Fachplanungen bearbeitet werden.  
4.4.2 Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*i nnen  
Das Thema wurde in Bürger*innenkonferenzen und -befragungen nicht besprochen. Ein 
Fachgespräch zum Thema hat nicht stattgefunden. 
5 Herausforderung: Familien- und Kinderarmut abbaue n - Mehrfach belastete 
Lebenslagen durch abgestimmte Hilfen gezielt verbessern  
Das Armutsrisiko und die Haushaltsform von Familien haben einen erheblichen Einfluss auf die 
Teilhabechancen von Kindern. Familiäre Armut stellt ein zentrales Entwicklungsrisiko dar. 
 
sich aktiv für eine inklusive Gesellschaft ein; MP Ziel B4 Berufliche Qualifizierung ist verbessert; MP Ziel B5 Berufliche 
Perspektiven sind verbessert.  
27  Das strategische Ziel 4.4 korrespondiert mit den folgenden Zielen der Kölner Perspektiven 2030+ (KP) sowie des Masterplans 
des Dezernats V (MP): KP Ziel 2.6 Köln integriert Erwerbsfähige dauerhaft in den ersten Arbeitsmarkt; KP Ziel 3.3 Köln setzt 
sich aktiv für eine inklusive Gesellschaft ein; MP Ziel B2 Drehtüreffekte werden vermieden; MP Ziel B4 Berufliche Qualifizierung 
ist verbessert; MP Ziel B5 Berufliche Perspektiven sind verbessert.

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Ostheim/Neubrück   
 
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Untersuchungen belegen: Je früher die Armut beginnt und je länger sie anhält, desto eher sind 
negative Folgen in allen Lebensbereichen der Kinder und Jugendlichen zu beobachten. Wichtig ist die 
Erkenntnis, dass im Laufe der Kindheit die Lebenswelten der armen und nicht armen Kinder immer 
weiter auseinanderdrifteten.   
In Köln leben in ca. 103.000 (2023) Haushalten Familien mit insgesamt 176.034 Kindern (2023). Dies 
sind 18% der Kölner Haushalte (bundesweit sind es 29%).  
Kinder aus Alleinerziehendenhaushalten, kinderreichen Familien sowie Familien mit internationaler 
Familiengeschichte 
28  haben ein höheres Armutsrisiko. Die höchste Armutsrisikoquote wird bei 
Alleinerziehendenhaushalten (43%) nachgewiesen, gefolgt von kinderreichen Haushalten (66% 29 ) 
sowie Haushalten mit Personen mit internationaler Familiengeschichte (37%).  
Das Armutsrisiko spiegelt sich auch im SGB II Leistungsbezug wider: 38.320 Kölner Kinder und 
Jugendliche (22%) leben in SGB II-Bedarfsgemeinschaften (Dez. 2022), davon 45% in 
Alleinerziehendenhaushalten, 42% in SGB II-Bedarfsgemeinschaften mit 3 und mehr Kindern. 41% 
der Kinder haben eine ausländische Staatsangehörigkeit.  
Doch nicht nur transferleistungsbeziehende Familien leiden unter finanziellen Grenzen, sondern auch 
diejenigen Familien, die über ein Einkommen knapp über der Grundsicherungsschwelle verfügen.  
Auffällig ist die ungleiche Verteilung von SGB II-Bedarfsgemeinschaften mit Kindern in den einzelnen 
Stadtteilen. In dem Stadtteil mit dem niedrigsten Wert leben in Hahnwald nur 0,5% der Kinder in 
Armut. In dem Stadtteil mit dem höchsten Wert sind es in Finkenberg 59% (Dez. 2022).30   
Kinder aus armutsgefährdeten Haushalten haben ein höheres Teilhaberisiko mit Folgen für ihr 
späteres Leben. Die Bekämpfung von Familien- und Kinderarmut ist deshalb ein wichtiges 
strategisches Ziel. 31  
• Von den Kindern und Jugendlichen zwischen 0 und 14  Jahren erhielten in Ostheim/Neubrück 
38,3 % im Jahr 2023 Leistungen nach dem SGB II, in der Gesamtstadt betrug der Anteil 20,3%. 
Die Veränderung zwischen 2013 und 2023 ist mit 16,9 Prozentpunkten größer als im städtischen 
Durchschnitt (-1,2 Prozentpunkte). 
• Von den Kindern und Jugendlichen zwischen 0 und 14  Jahren erhielten in Ostheim 34,9 % im 
Jahr 2023 Leistungen nach dem SGB II, in der Gesamtstadt betrug der Anteil 20,3%. Die 
Veränderung zwischen 2013 und 2023 ist mit 13,4 Prozentpunkten größer als im städtischen 
Durchschnitt (-1,2 Prozentpunkte). 
• Von den Kindern und Jugendlichen zwischen 0 und 14  Jahren erhielten in Neubrück 37,5 % im 
Jahr 2023 Leistungen nach dem SGB II, in der Gesamtstadt betrug der Anteil 20,3%. Die 
Veränderung zwischen 2013 und 2023 ist mit 16 Prozentpunkten größer als im städtischen 
Durchschnitt (-1,2 Prozentpunkte). 
 
28  Vgl. hierzu auch Kapitel 7  
29  Hier werden Haushalte mit vier und mehr Kindern berücksichtigt. Zu beachten ist, dass die Fallzahl in der 
Strukturdatenerhebung, auf die dieses Merkmal zutrifft mit 61 Haushalten, recht gering ist. 
30  Vgl. hierzu auch Kapitel 11  
31  Der Rat der Stadt Köln hat am 12.12.2019 die Gesamtstrategie „Kölner Kinder stärken!“ beschlossen. Es handelt sich um ein 
strategisches Konzept zur (weiter verbesserten) Verwirklichung der Teilhabe- und Entwicklungschancen aller Kinder und 
Jugendlichen in Köln und enthält ein Leitbild, strategische Handlungsfelder und Ziele, ein Präventionsmonitoring sowie Struktur- 
und Praxismaßnahmen (Session 3437/2019). „Kölner Kinder stärken!“ ist wichtiger Bestandteil der Stadtstrategie „Kölner 
Perspektiven 2030+“ und zahlt hier insbesondere auf Leitsatz 3 „Köln sorgt für Bildung, Chancengerechtigkeit und Teilhabe“ 
und Handlungsempfehlung 7 „Vorfahrt Bildung“ ein. 
Nach Einschätzung der Verwaltung müssen strategische Konzepte zwingend und regelmäßig in einem Steuerungs- bzw. 
Qualitätskreislauf auf den Prüfstand gestellt und bei Bedarf nachjustiert werden. Ein solcher Weiterentwicklungsprozess wird in 
2023 für die Gesamtstrategie „Kölner Kinder stärken“ gestartet und dabei freundlicherweise durch den Landschaftsverband 
Rheinland intensiv begleitet und unterstützt werden.

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Ostheim/Neubrück   
 
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5.1 Strategisches Ziel: Teilhabechancen armutsgefäh rdeter Alleinerziehendenhaushalte sind 
verbessert 
Für Paarhaushalte ist Familie ist eine wichtige Ressource, wenn es darum geht, sich im Alltag 
gegenseitig zu unterstützen. Ein Paarhaushalt hat eher das Potenzial, schwierige Lebensphasen zu 
überwinden, die Familienarbeit wie Kinderbetreuung oder die Pflege von älteren oder beeinträchtigten 
Familienmitgliedern aufzuteilen und ggf. fehlendes Einkommen - durch Arbeitslosigkeit oder eine 
geringe Rente verursacht – auszugleichen als Alleinerziehende. 
Für Alleinerziehende insbesondere mit kleinen Kindern ist es ungleich schwieriger trotz vorhandener 
beruflicher Qualifikation einer (bedarfsdeckenden) Erwerbstätigkeit nachzugehen, Familien- und 
Erwerbsarbeit miteinander zu vereinbaren. Dies spiegelt sich in dem erhöhten Armutsrisiko 
Alleinerziehender wider (43%). Alleinerziehendenhaushalte zu unterstützen und zu entlasten sollte 
auch im Sinne der Kinder eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe sein. 32   
• Der Anteil der Alleinerziehendenhaushalte lag im J ahr 2023 im Sozialraumgebiet 
Ostheim/Neubrück bei 26,8% (im Jahr 2013 bei 26%), in der Gesamtstadt betrug er 22,5% (im 
Jahr 2013 bei 24,1%). Der Anteil hat sich mit 0,8 Prozentpunkten im Stadtteil schlechter 
entwickelt, als in der Gesamtstadt (-1,6 Prozentpunkte) 
• Der Anteil der Alleinerziehendenhaushalte lag im J ahr 2023 im Stadtteil Ostheim bei 26,9% (im 
Jahr 2013 bei 26%). Der Anteil hat sich mit 1 Prozentpunkten im Stadtteil negativer entwickelt, als 
in der Gesamtstadt (-1,6 Prozentpunkte). 
• Der Anteil der Alleinerziehendenhaushalte lag im J ahr 2023 im Stadtteil Neubrück bei 23,4% (im 
Jahr 2013 bei 26%). Der Anteil hat sich mit -2,5 Prozentpunkten im Stadtteil negativer entwickelt, 
als in der Gesamtstadt (-1,6 Prozentpunkte).   
5.1.1 Bewertung der Herausforderung und Ziele 
Die Herausforderungen und das strategische Ziel sollen weiterhin u.a. durch die Verwaltung bearbeitet 
werden. In der Sozialraumkonferenz wurden Unterstützungsmöglichkeiten durch die 
Sozialraumkoordination gesehen, z.B. wenn es um die Zusammenarbeit verschiedener Behörden 
(Stadt, LVR) und/oder den Angeboten bzw. Einrichtungen vor Ort geht. Wie die Arbeit an der 
Zielerreichung konkret aussehen kann, ist in den Planungskonferenzen und mit der bzw. den städtisch 
zuständigen Dienststelle(n) abzustimmen. 
5.1.2 Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*i nnen  
Die folgenden Hinweise aus Sicht von Akteur*innen vor Ort (A), aus Bürger*innenbefragungen und -
konferenz (BK) und aus der Sozialraumkonferenz (SK) sollten berücksichtigt werden:  
• Nähe der Angebote für Kinder zum Wohnort ist sehr wichtig aufgrund von Ängsten der Eltern und 
fehlendem ÖPNV in Neubrück– Angebote fehlen. (BK) 
• Viele U-3 Plätze im SRG bleiben unbesetzt. (A) 
5.2 Strategisches Ziel: Teilhabechancen armutsgefäh rdeter kinderreicher Familien sind 
verbessert 
Eine weitere Lebensform mit Kindern, die häufig von Armut betroffen ist, sind kinderreiche Familien. 
Über 15.000 Kinder, die in SGB II-Bedarfsgemeinschaften leben (41%), leben in kinderreichen 
Familien. Kinderreiche Familien zu unterstützen und zu entlasten sollte auch im Sinne der Kinder eine 
wichtige gesellschaftliche Aufgabe sein. 
33   
 
32  Das strategische Ziel 5.1 korrespondiert mit den folgenden Zielen der Kölner Perspektiven 2030+ (KP) sowie des Masterplans 
des Dezernats V (MP): KP Ziel 2.6 Köln integriert Erwerbsfähige dauerhaft in den ersten Arbeitsmarkt; KP Ziel 3.4 Köln fördert 
die kinder-, jugend- und familienfreundliche Stadt; MP Ziel B1 Erwerbsfähige sind dauerhaft in den ersten Arbeitsmarkt 
integriert; MP Ziel B2 Drehtüreffekte werden vermieden; MP Ziel B5 Berufliche Perspektiven sind verbessert. 
33  Das strategische Ziel 5.2 korrespondiert mit den folgenden Zielen der Kölner Perspektiven 2030+ (KP) sowie des Masterplans 
des Dezernats V (MP): KP Ziel 2.6 Köln integriert Erwerbsfähige dauerhaft in den ersten Arbeitsmarkt; KP Ziel 3.4 Köln fördert

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Ostheim/Neubrück   
 
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5.2.1 Bewertung der Herausforderung und Ziele 
Die Herausforderungen und das strategische Ziel sollen weiterhin u.a. durch die städtische Verwaltung 
bearbeitet werden. In der Sozialraumkonferenz wurden Unterstützungsmöglichkeiten durch die 
Sozialraumkoordination gesehen, z.B. wenn es um die Zusammenarbeit verschiedener Behörden 
(Stadt, LVR) und/oder den Angeboten bzw. Einrichtungen vor Ort geht. Wie die Arbeit an der 
Zielerreichung konkret aussehen kann, ist in den Planungskonferenzen und mit der bzw. den städtisch 
zuständigen Dienststelle(n) abzustimmen. 
5.2.2 Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*i nnen  
Die folgenden Hinweise aus Sicht von Akteur*innen vor Ort (A), aus Bürger*innenbefragungen und -
konferenz (BK) und aus der Sozialraumkonferenz (SK) sollten berücksichtigt werden:  
• Nähe der Angebote für Kinder zum Wohnort sehr wich tig aufgrund von Ängsten der Eltern und 
fehlendem ÖPNV in Neubrück– Angebote fehlen. (BK) 
5.3 Strategisches Ziel: Teilhabechancen armutsgefäh rdeter Familien mit internationaler 
Familiengeschichte sind verbessert 
Familien ohne internationale Geschichte waren zu 15% armutsgefährdet, bei jenen mit internationaler 
Familiengeschichte ist der Anteil mit rund 41% fast dreimal so hoch. Armutsgefährdete Familien mit 
internationaler Familiengeschichte besser zu integrieren sollte auch im Sinne der Kinder eine wichtige 
gesellschaftliche Aufgabe sein. 
34   
5.3.1 Bewertung der Herausforderung und Ziele 
Die Herausforderungen und das strategische Ziel sollen weiterhin u.a. durch die städtische Verwaltung 
bearbeitet werden. In der Sozialraumkonferenz wurden Unterstützungsmöglichkeiten durch die 
Sozialraumkoordination gesehen, z.B. wenn es um die Zusammenarbeit verschiedener Behörden 
(Stadt, LVR) und/oder den Angeboten bzw. Einrichtungen vor Ort geht. Wie die Arbeit an der 
Zielerreichung konkret aussehen kann, ist in den Planungskonferenzen und mit der bzw. den städtisch 
zuständigen Dienststelle(n) abzustimmen. 
5.3.2 Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*i nnen  
Die folgenden Hinweise aus Sicht von Akteur*innen vor Ort (A), aus Bürger*innenbefragungen und -
konferenz (BK) und aus der Sozialraumkonferenz (SK) sollten berücksichtigt werden:  
• In Neubrück gibt es zwei Unterkünfte für Familien mit Fluchterfahrung am Europaring und am 
Neubrücker Ring, daher spielt das Ziel, die Teilhabechancen armutsgefährdeter Familien mit 
internationaler Familiengeschichte zu verbessern, eine zentrale Rolle. (SK) 
• Fehlendes Angebot allgemeiner Sozialberatung im So zialraumgebiet. Es gibt lediglich eine 
Erwerbslosen- und Migrationsberatungsstelle in Ostheim - Haushalte mit geringem 
Erwerbseinkommen finden wohnortnah keine Unterstützung für die Beantragung von 
Aufstockenden Sozialleistungen wie Wohngeld, Elterngeld etc. (SK) 
• Sprachkurse im Sozialraumgebiet über A-1 Niveau fe hlen. (A) 
5.4 Strategisches Ziel: Langzeitarbeitslosigkeit in  Familien mit Kindern ist gesenkt 
Untersuchungen belegen, dass Kinder und Jugendliche, deren Eltern nicht arbeiten, ein höheres 
Risiko haben, selbst im späteren Lebensverlauf arbeitslos zu sein oder berufsvorbereitende 
Maßnahmen in Anspruch zu nehmen. 
 
die kinder-, jugend- und familienfreundliche Stadt; MP Ziel B1 Erwerbsfähige sind dauerhaft in den ersten Arbeitsmarkt 
integriert; MP Ziel B2 Drehtüreffekte werden vermieden; MP Ziel B5 Berufliche Perspektiven sind verbessert. 
34  Das strategische Ziel 5.3 korrespondiert mit den folgenden Zielen der Kölner Perspektiven 2030+ (KP) sowie des Masterplans 
des Dezernats V (MP): KP Ziel 2.6 Köln integriert Erwerbsfähige dauerhaft in den ersten Arbeitsmarkt; KP Ziel 3.4 Köln fördert 
die kinder-, jugend- und familienfreundliche Stadt; MP Ziel B1 Erwerbsfähige sind dauerhaft in den ersten Arbeitsmarkt 
integriert; MP Ziel B2 Drehtüreffekte werden vermieden; MP Ziel B5 Berufliche Perspektiven sind verbessert.

Lebenswerte Veedel  Sozialraumgebietsanalyse Herausforderungen und Ziele Sozialraumgebiet:  
Ostheim/Neubrück   
 
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Sozialplanung (V/3)/SRK  08.04 .202 5 2025 -04 -08_SRGAnalyse_OHNB_final.docx  1.0  28  von 46 
 
Im Jahr 2022 gab es 59.906 SGB II-Bedarfsgemeinschaften, darunter 20.256 SGB II-
Bedarfsgemeinschaften mit Kindern. 2018 waren es noch 59.343 SGB II-Bedarfsgemeinschaften. In 
76% aller Bedarfsgemeinschaften lebte 2018 mindestens ein Erwachsener, der von 
Langzeitarbeitslosigkeit betroffen ist (vgl. LLB, S. 140). In den SGB II-Bedarfsgemeinschaften mit 
Kindern wohnte in 80% mindestens ein erwachsener Langzeitleistungsbeziehender. 30.418 der Kinder 
(ca. 80% der Kinder in SGB II-Bedarfsgemeinschaften) leben seit einem Jahr oder länger von 
Transferleistungen. 35   
5.4.1 Bewertung der Herausforderung und Ziele 
Die Herausforderung und Teilziele sollen weiterhin in Abstimmung mit den zuständigen Akteuren und 
Netzwerkparnter*innen im Sozialraum in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter bearbeitet werden.  
5.4.2 Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*i nnen  
Die folgenden Hinweise aus Sicht von Akteur*innen vor Ort (A), aus Bürger*innenbefragungen und -
konferenz (BK) und aus der Sozialraumkonferenz (SK) sollten berücksichtigt werden:  
• Es werden sich mehr Angebote für Kinder gewünscht.  (BK)  
5.5 Strategisches Ziel: Kulturelle Einbindung von K indern und Jugendlichen aus 
armutsgefährdeten Familien ist gefördert  
Sport und kulturelle Teilhabe gehören untrennbar zusammen. Denn der Sport gestaltet sich allein 
durch Kommunikation, Entwicklung und Festlegung von allgemein gültigen Spielregeln, durch das 
Miteinander in zweckfreier und fairer Konkurrenz der Menschen untereinander, durch die Vermittlung 
zwischen Menschen untereinander, zwischen Mensch und Natur sowie durch das Engagement und 
die Beteiligung aller bürgerschaftlicher Gruppen. Mehr als 640 gemeinwohlorientierte Sportvereine 
kümmern sich in Köln um sportlich-integrative Angebote und sorgen dafür, dass Menschen mit Sport 
in Berührung kommen, lernen, trainieren, Gemeinschaft erleben und Solidarität erfahren können. 
Dieser Erlebnis- und Erfahrungsbereich ist gerade für Menschen aus sozial benachteiligten Stadtteilen 
besonders wichtig. Deshalb ist die Erhaltung der sozialen Infrastruktur im Vereinsleben sowie das 
sportliche Angebot insbesondere für die Sozialraumgebiete zu erhalten und zu fördern. 
36  Die Art und 
Weise, wie Kinder und Jugendliche ihre Freizeit verbringen, ist ebenfalls ein Indikator für ihre kulturelle 
und politische Einbindung. In der Freizeit können sie ihre kognitiven Fähigkeiten stärken, ihre sozialen 
Kompetenzen und Beziehungen ausbauen und ihre Selbstständigkeit steigern. Manche Autoren 
gehen sogar davon aus, dass eine ausgewogene Freizeit zu mehr Lernbereitschaft in der Schule führt 
(Hurrelmann 2010). 37  Aber auch hier gilt: Kinder und Jugendliche aus sozial schlechter gestellten 
Familien nehmen an anderen Aktivitäten teil als Kinder und Jugendliche aus sozial besser gestellten 
Elternhäusern. Dies ist in erster Linie auf die unterschiedlichen Erziehungspräferenzen der Eltern 
zurückzuführen. Ob sich jemand fürs Musizieren, für Bücher, Religion oder für die Natur begeistern 
kann, hängt oft damit zusammen, ob ihm dies in der Kindheit nahegelegt wurde (BMAS 2016: S. 
102). 38  Welchen Freizeitaktivitäten Jugendliche nachgehen, hängt zum Teil auch mit ihren finanziellen 
Möglichkeiten zusammen (Schmidt und Wilhelm 2010).  
 
35  Das strategische Ziel 5.4 korrespondiert mit den folgenden Zielen der Kölner Perspektiven 2030+ (KP) sowie des Masterplans 
des Dezernats V (MP): KP Ziel 2.6 Köln integriert Erwerbsfähige dauerhaft in den ersten Arbeitsmarkt; KP Ziel 3.4 Köln fördert 
die kinder-, jugend- und familienfreundliche Stadt; MP Ziel B1 Erwerbsfähige sind dauerhaft in den ersten Arbeitsmarkt 
integriert; MP Ziel B2 Drehtüreffekte werden vermieden; MP Ziel B5 Berufliche Perspektiven sind verbessert. 
36  vgl. Gutachten zur Sportentwicklungsplanung der Stadt Köln. S.16. Die Stadt Köln tut dies unter anderem durch 
Förderprogramme wie Kids und Senioren in die Clubs, Förderung von Angeboten für Kinder und Jugendliche mit Flucht- oder 
Internationaler Familiengeschichte sowie Sport in Metropolen oder Pro Veedel. 
Das strategische Ziel 5.5 korrespondiert mit den folgenden Zielen der Kölner Perspektiven 2030+ (KP) sowie des Masterplans 
des Dezernats V (MP): KP Ziel 3.1 Köln fördert die Vielfalt in den Stadtteilen; KP Ziel 3.3 Köln setzt sich aktiv für eine inklusive 
Gesellschaft ein; KP Ziel 5.1 Köln fördert Bewegung und Sport; MP Ziel W5 Segregation ist gemildert. 
37  Hurrelmann, K.; Andresen, S.; Schneekloth, U. 2010: Ungleiche Kindheiten in Deutschland - Politische Herausforderungen. In 
Hurrelmann, K.; Andresen, S.; TNS Infratest Sozialforschung: 2. World Vision Kinderstudie 2010. Frankfurt a.M.: Fischer 
Taschenbuch. 
38  Bundesministerium für Arbeit und Soziales 2016: Lebenslagen in Deutschland. Der vierte Armuts- und Reichtumsbericht der 
Bundesregierung. Online-Dokument: https://www.armuts-und-reichtumsbericht.de/SharedDocs/Downloads/Berichte/vierter-
armuts-und-reichtumsbericht.pdf?__blob=publicationFile&v=3.

Lebenswerte Veedel  Sozialraumgebietsanalyse Herausforderungen und Ziele Sozialraumgebiet:  
Ostheim/Neubrück   
 
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5.5.1 Bewertung der Herausforderung und Ziele 
Die Herausforderungen und die Teilziele sollen weiterhin u.a. durch die städtische Verwaltung 
bearbeitet werden. In der Sozialraumkonferenz wurden Unterstützungsmöglichkeiten durch die 
Sozialraumkoordination gesehen, z.B. wenn es um die Zusammenarbeit verschiedener Behörden 
(Stadt, LVR) und/oder den Angeboten bzw. Einrichtungen vor Ort geht. Wie die Arbeit an der 
Zielerreichung konkret aussehen kann, ist in den Planungskonferenzen und mit der bzw. den städtisch 
zuständigen Dienststelle(n) abzustimmen. 
5.5.2 Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*i nnen  
Die folgenden Hinweise aus Sicht von Akteur*innen vor Ort (A), aus Bürger*innenbefragungen und -
konferenz (BK) und aus der Sozialraumkonferenz (SK) sollten berücksichtigt werden:  
• Familien in Neubrück suchen Unterstützung für die Anmeldung und die Suche eines 
passenden Sportvereins. (BK) 
6 Herausforderung: Teilhabechancen von Menschen mit  internationaler 
Familiengeschichte fördern - Mehrfach belastete Lebenslagen durch 
abgestimmte Hilfen gezielt verbessern 
In Köln lebten am 31.12.2023 rd. 464.000 Personen mit internationaler Familiengeschichte. Dies sind 
42,4% der Gesamtbevölkerung; unter den Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren beträgt der 
Anteil 60,4%. 39  Daraus ergibt sich auch, dass die Bevölkerung mit internationaler Familiengeschichte 
im Durchschnitt jünger ist als die Bevölkerung ohne internationale Geschichte. 
Für viele Zugewanderte, die im Rahmen früherer Arbeitsmigration nach Köln gezogen sind, war die 
Integration teilweise durch anfängliche, oft aber auch fortdauernde Sprachschwierigkeiten erschwert. 40  
Diese Schwierigkeiten setzen sich oft in der nachfolgenden Generationen fort, so dass auch die 
Kinder in ihrer schulischen und beruflichen Laufbahn weniger erfolgreich sind (vgl. Herausforderungen 
3 und 4). 
Die Auswertung des statistischen Merkmals internationale Familiengeschichte zeigt, dass die 
Teilhabechancen dieser Menschen in allen Lebensphasen schlechter sind als bei Menschen ohne 
internationale Geschichte. Sie haben ein deutlich höheres Armutsrisiko, aufgrund eines niedrigeren 
Bildungs-, Ausbildungs- und Einkommensniveaus leben sie häufiger in belasteten Lebenslagen. Einer 
Verfestigung von Mehrfachbelastungen, wie sie bei Personen mit „internationaler Geschichte“ schon 
ab dem Kindesalter entsteht, ist frühzeitig entgegenzuwirken. Die Integration von Menschen mit 
internationaler Familiengeschichte in die verschiedenen gesellschaftlichen Teilsysteme ist zu 
verbessern.  
6.1 Strategisches Ziel: Armutsrisiken von Menschen mit internationaler Familiengeschichte 
sind gemindert 
Das Armutsrisiko von Haushalten mit internationaler Geschichte ist ungefähr doppelt so groß (37%) 
wie das von Haushalten von Menschen ohne internationale Familiengeschichte (18%). 
Für das höhere Armutsrisiko von Menschen mit internationaler Familiengeschichte gibt es mehrere 
Ursachen. Ein wesentlicher Grund ist die geringere schulische und berufliche Qualifikation (s. hierzu 
auch die Herausforderungen 3 und 4), aber auch Sprachbarrieren, ein eingeschränkter Zugang zum 
 
39  Als statistisches Merkmal wird der sog. „Migrationshintergrund“ verwendet. Die Gruppe besteht je zur Hälfte aus Personen mit 
einer ausländischen Staatsangehörigkeit und aus Deutschen mit Internationaler Geschichte. Zu den Deutschen mit 
Internationaler Geschichte zählen 135.562 Eingebürgerte, 51.984 Aussiedlerinnen und Aussiedler sowie 26.909 Personen, die 
in Deutschland geboren sind. 
40  Die Auswertung des Merkmals „Internationaler Geschichte“ wird hier als nicht ausreichend angesehen. Wünschenswert wäre, 
innerhalb der Zuwanderungsgruppen bezüglich der unterschiedlichen Motive und persönlichen Voraussetzungen (Bildung etc.) 
sowie des Zeitpunkts der Zuwanderung zu differenzieren, auch um Stigmatisierungen auszuschließen.

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Arbeitsmarkt. 41  Das strategische Ziel 6.1 soll mittels der im Folgenden aufgeführten Teilziele (vgl. 
Tabelle 6) angestrebt und bewertet werden: 
Tabelle 6: Teilziele zum strategischen Ziel „Armutsrisiken von Menschen mit internationaler 
Familiengeschichte sind gemindert“ 
Teilziele Indikator Ist-Wert  Jahr Strategischer 
Zielwert  
Jahr 
Der Anteil von Menschen 
ohne internationale 
Geschichte mit Armutsrisiko 
ist gesenkt. 
Armutsrisikoquote von 
Menschen ohne 
internationale Geschichte 
18% 2023 kleiner 17% 2030 
Der Anteil von Menschen mit 
internationaler 
Familiengeschichte und 
Armutsrisiko ist gesenkt. 
Armutsrisikoquote von 
Menschen mit internationaler 
Geschichte 
37% 2023 kleiner 30% 2030 
6.1.1 Bewertung der Herausforderung und Ziele 
Die Herausforderungen und die Teilziele sollen weiterhin u.a. durch die städtische Verwaltung 
bearbeitet werden. 
6.1.2 Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*i nnen  
Die folgenden Hinweise aus Sicht von Akteur*innen vor Ort (A), aus Bürger*innenbefragungen und -
konferenz (BK) und aus der Sozialraumkonferenz (SK) sollten berücksichtigt werden:  
• Ein Großteil der Menschen mit internationaler Fami liengeschichte lebt geballt in bestimmten 
Quartieren des Sozialraumgebietes. So wohnen beispielsweise schon 2.370 von 15.080 
Menschen mit internationaler Familiengeschichte (15,7%) allein in der Gernsheimer Straße. Die 
entsprechenden Quartiere zeichnen sich durch einen hohen Anteil an älteren 
Mehrgeschosswohnungen mit vergleichsweise niedrigen Kaltmieten aus. (SK) 
6.2 Strategisches Ziel: Teilhabe der Menschen mit i nternationaler Familiengeschichte am 
Erwerbsleben ist verbessert 
Menschen mit internationaler Familiengeschichte sind weniger gut im Arbeitsmarkt integriert. Sie 
arbeiten häufiger in prekären Arbeitsverhältnissen. Angesichtes des demografischen Wandels und der 
Folgen auf den Arbeitsmarkt ist es wichtig, Menschen mit internationaler Familiengeschichte bessere 
Teilhabechancen am Arbeitsmarkt zu ermöglichen. 
42  Das strategische Ziel 6.2 soll mittels der im 
Folgenden aufgeführten strategischen Teilziele (vgl. Tabelle 7) angestrebt und bewertet werden 
 
 
 
 
 
41  Das strategische Ziel 6.1 korrespondiert mit den folgenden Zielen der Kölner Perspektiven 2030+ (KP) sowie des Masterplans 
des Dezernats V (MP): KP Ziel 3.3 Köln setzt sich aktiv für eine inklusive Gesellschaft ein; MP Ziel E1 Unterstützungsbedürftige 
sind bedarfsgerecht im richtigen Sozialsystem 
42  Das strategische Ziel 6.2 korrespondiert mit den folgenden Zielen der Kölner Perspektiven 2030+ (KP) sowie des 
Masterplans des Dezernats V (MP): KP Ziel 2.6 Köln integriert Erwerbsfähige dauerhaft in den ersten Arbeitsmarkt; KP Ziel 3.3 
Köln setzt sich aktiv für eine inklusive Gesellschaft ein; KP Ziel 3.4 Köln fördert die kinder-, jugend- und familienfreundliche 
Stadt; MP Ziel B1 Erwerbsfähige sind dauerhaft in den ersten Arbeitsmarkt integriert; MP Ziel B2 Drehtüreffekte werden 
vermieden; MP Ziel B5 Berufliche Perspektiven sind verbessert

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Tabelle 7: Teilziele zum strategischen Ziel "Teilhabe der Menschen mit internationaler 
Familiengeschichte am Erwerbsleben ist verbessert" 
Teilziele Indikator Ist-
Wert  
Jahr Strategischer 
Zielwert  
Jahr 
Anteil der SVP-Beschäftigten im 
Alter von 15 – 65 Jahre mit 
deutscher Staatsangehörigkeit 
ist gesteigert. 
Anteil der SVP-Beschäftigten im 
Alter von 15 – 65 Jahre mit 
deutscher Staatsangehörigkeit 
59% 2018 größer 59% 2030 
Anteil der SVP-Beschäftigten im 
Alter von 15 – 65 Jahre mit 
ausländischer 
Staatsangehörigkeit ist 
gesteigert. 
Anteil der SVP-Beschäftigten im 
Alter von 15 – 65 Jahre mit 
ausländischer 
Staatsangehörigkeit 
44% 2018 größer 44% 2030 
Anteil der 
Niedriglohnbeschäftigten an den 
SVP-Vollzeitbeschäftigten im 
Alter von 35-64 Jahren mit 
deutscher Staatsangehörigkeit 
ist gesenkt 
Anteil der 
Niedriglohnbeschäftigten an 
den SVP-Vollzeitbeschäftigten 
im Alter von 35-64 Jahren mit 
deutscher Staatsangehörigkeit 
12% 2018 kleiner 12% 2030 
Anteil der 
Niedriglohnbeschäftigten an den 
SVP-Vollzeitbeschäftigten im 
Alter von 35-64 Jahren mit 
ausländischer 
Staatsangehörigkeit ist gesenkt 
Anteil der 
Niedriglohnbeschäftigten an 
den SVP-Vollzeitbeschäftigten 
im Alter von 35-64 Jahren mit 
ausländischer Staats-
angehörigkeit 
28% 2018 kleiner 28% 2030 
Anteil der geringfügig entlohnten 
Beschäftigen im Alter von 35 bis 
64 Jahren mit deutscher Staats-
angehörigkeit ist gesenkt 
Anteil der geringfügig 
entlohnten Beschäftigen im 
Alter von 35 bis 64 Jahren mit 
deutscher Staats-angehörigkeit 
14% 2018 kleiner 14% 2030 
Anteil der geringfügig entlohnten 
Beschäftigen im Alter von 35 bis 
64 Jahren mit ausländischer 
Staatsangehörigkeit ist gesenkt 
Anteil der geringfügig 
entlohnten Beschäftigen im 
Alter von 35 bis 64 Jahren mit 
ausländischer 
Staatsangehörigkeit 
22% 2018 kleiner 22% 2030 
Arbeitslosigkeit von Personen im 
Alter von 15 bis 64 Jahren 
insgesamt ist gesenkt 
Arbeitslosigkeit von Personen 
im Alter von 15 bis 64 Jahren 
insgesamt 
8,8% Dez. 
2024 
kleiner 7% 2030 
Arbeitslosigkeit von Personen im 
Alter von 15 bis 64 Jahren mit 
ausländischer 
Staatsangehörigkeit ist gesenkt 
Arbeitslosigkeit von Personen 
im Alter von 15 bis 64 Jahren 
mit ausländischer 
Staatsangehörigkeit  
18,0% Dez. 
2024 
kleiner 19% 2030 
6.2.1 Bewertung der Herausforderung und Ziele 
Die Herausforderung und Teilziele sollen weiterhin in Abstimmung mit den zuständigen Akteuren und 
Netzwerkparnter*innen im Sozialraum in Zusammenarbeit u. a. mit dem Jobcenter und Agentur für 
Arbeit bearbeitet werden.  
6.2.2 Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*i nnen  
Die folgenden Hinweise aus Sicht von Akteur*innen vor Ort (A), aus Bürger*innenbefragungen und -
konferenz (BK) und aus der Sozialraumkonferenz (SK) sollten berücksichtigt werden:

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• Die Kompetenzen der Menschen sollten wertgeschätzt  werden und sie in bestehende Strukturen 
eingebunden werden. (SK) 
• Beschäftigungsmöglichkeiten bei freien Träger soll ten ausgebaut werden, um den Einstieg in den 
Arbeitsmarkt zu erleichtern. (SK) 
• Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und Betreuu ngsstrukturen sollte stärker in den Blick 
genommen werden. (SK) 
7 Herausforderung: Lebenslage älterer, insbesondere  armutsgefährdeter, 
Menschen verbessern  
Die Lebensstile der mittleren Lebensphase werden im Seniorenalter meist beibehalten, und der dort 
erreichte sozioökonomische Status bleibt bestehen. Ein besonderes Gewicht erhalten in dieser Phase 
die Lebensbereiche, die sich im Falle einer Einschränkung nachhaltig auf die Lebensqualität 
auswirken würden. Zentral sind dabei der Fortbestand der Gesundheit, die mit zunehmendem Alter 
instabiler wird; die Veränderung der Familienstrukturen, die sich zu den Formen „Paar ohne Kind“ und 
„Alleinlebend“ entwickeln; und die Kontinuität der materiellen Sicherung, von der Wohnqualität und die 
Möglichkeiten der gesellschaftlichen Partizipation abhängen.  
Wie bereits in Kapitel 1 dargelegt weist die Bevölkerungsprognose einen Zuwachs der älteren 
Bevölkerung Kölns bis zum Jahr 2040 von 27% aus: Von 190.490 Senior*innen im Jahr 2018 auf 
241.500 Senior*innen im Jahr 2040. Die Zahl der über 80-Jährigen ist bereits in den letzten zehn 
Jahren um ca. 25% um rd. 11.500 Personen gestiegen (von rd. 45.200 Personen auf rd. 56.700 
Personen). Bis zum Jahr 2040 wird ihre Zahl nochmals um rd. 18.600 Personen auf dann rd. 75.300 
Personen ansteigen (+33%).  
Die Anzahl der Menschen über 80 Jahre hat sich im Sozialraumgebiet seit dem Jahr 2013 von 1.163 
auf 1.413 im Jahr 2023 um 21,5% erhöht. Die Veränderung ist geringer als im städtischen 
Durchschnitt (37,2%). Die Anzahl der Menschen über 80 Jahre hat sich im Stadtteil Ostheim seit dem 
Jahr 2013 von 426 auf 588 im Jahr 2023 um 38% erhöht. Die Anzahl der Menschen über 80 Jahre hat 
sich im Stadtteil Neubrück seit dem Jahr 2013 von 738 auf 856 im Jahr 2023 um 16% erhöht. 
Der Anteil der Menschen über 80 Jahre ist im Sozialraumgebiet im Jahr 2023 mit 6,6% größer als im 
Jahr 2013 (5,7%). Die Veränderung ist geringer (bezogen auf die absoluten Prozentpunkte 0,8%) als 
im städtischen Durchschnitt (1,4%). Der Anteil der Menschen über 80 Jahre ist im Stadtteil Ostheim im 
Jahr 2023 mit 4,1% größer als im Jahr 2013 (3,6%). Der Anteil der Menschen über 80 Jahre ist im 
Stadtteil Neubrück im Jahr 2023 mit 9,3% größer als im Jahr 2013 (8,5%). 
Durch den demografischen Wandel wird die Anzahl der älteren Menschen mit eingeschränkten 
Teilhabemöglichkeiten steigen. Steigen wird auch die Zahl älterer Menschen mit internationaler 
Geschichte. Eine spezielle Herausforderung ist die soziale und materielle Einbindung älterer 
Migrant*innen sowie deren gesundheitliche und pflegerische Versorgung.  
7.1 Strategisches Ziel: Gesundheitszustand der Seni or*innen ist verbessert 
Viele Krankheiten sind nicht angeboren und werden erst im Lebensverlauf erworben oder treten erst 
im höheren Alter auf. Diesen Krankheiten kann häufig durch präventives Verhalten entgegengewirkt 
werden. 
Eines der zentralen Ziele der Gesundheitsförderung im hohen Alter ist es, die Gesundheit der 
Menschen durch personale, materielle und soziale Ressourcen zu erhalten. Gesundheitsressourcen 
und Widerstandskräfte können aufgebaut und gestärkt werden durch geistige, emotionale und 
körperliche Aktivität, durch das Erleben von Autonomie, Sinnhaftigkeit und Leistungsfähigkeit sowie 
durch soziale Einbindung. Im Vordergrund steht daher die Unterstützung und Befähigung der 
Menschen, ihre eigene Gesundheit mit Hilfe von gesundheitsfördernden Verhaltensweisen zu

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bewahren oder zu verbessern. 43  Das strategische Ziel 7.1 soll mittels der im Folgenden aufgeführten 
strategischen Teilziele (vgl. Tabelle 8) angestrebt und bewertet werden:  
Tabelle 8: Teilziele zum strategischen Ziel "Gesundheitszustand der Senior*innen ist verbessert" 
Teilziele Indikator Ist-
Wert  
Jahr Strategischer 
Zielwert  
Jahr 
Subjektives Gesundheits-
empfinden der Senior*innen ist 
verbessert  
Anteil älterer Menschen mit 
subjektiv als schlecht 
eingeschätztem Gesundheits-
zustand insgesamt 
12% 2016 kleiner 12% 2030 
Subjektives Gesundheits-
empfinden der Senior*innen 
mit internationaler 
Familiengeschichte ist 
verbessert 
Anteil älterer Menschen mit 
internationaler Familiengeschichte 
und subjektiv als schlecht 
eingeschätztem Gesundheits-
zustand 
18%  2016 kleiner 12% 2030 
Subjektives Gesundheits-
empfinden der Senior*innen 
mit Armutsrisiko ist verbessert 
Anteil armutsgefährdeter älterer 
Menschen mit subjektiv als 
schlecht eingeschätztem 
Gesundheitszustand 
27% 2016 kleiner 27% 2030 
Subjektives Gesundheits-
empfinden der Senior*innen 
mit Schwerbehinderung ist 
verbessert 
Anteil älterer Menschen mit 
subjektiv als schlecht 
eingeschätztem Gesundheits-
zustand mit Schwerbehinderung 
31% 2016 kleiner 31% 2030 
7.1.1 Bewertung der Herausforderung und Ziele 
Die Herausforderungen und das strategische Ziel sollen weiterhin u.a. über die städtische Verwaltung 
bearbeitet werden.  
7.1.2 Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*i nnen  
Die folgenden Hinweise aus Sicht von Akteur*innen vor Ort (A), aus Bürger*innenbefragungen und -
konferenz (BK) und aus der Sozialraumkonferenz (SK) sollten berücksichtigt werden:  
• Angebote für Gesundheitsbildung im Alter (mehrspra chig, altersübergreifend) fehlt. (SK) 
7.2 Strategisches Ziel: Altersarmut ist bekämpft  
Gut jeder vierte Haushalt mit Erwachsenen im Senior*innenalter (26%) hat ein Armutsrisiko. Das 
entspricht etwa der durchschnittlichen Armutsrisikoquote über alle Altersgruppen. Ein erhöhtes 
Armutsrisiko haben insbesondere ältere Menschen mit einer Schwerbehinderung sowie ältere 
Menschen mit internationaler Familiengeschichte (48% der Haushalte). 
Die Anzahl und der Anteil der Menschen, die auf Grundsicherung im Alter angewiesen sind steigt: Im 
Dezember 2018 bezogen 14.739 Personen (7,7% der Bevölkerung ab 65 Jahren, im Jahr 2010 waren 
es noch 5,9% (relativ liegt der Anstieg bei 37%). Diese Anteile sind in den Stadtteilen sehr 
unterschiedlich: In Chorweiler sind 40%, in Finkenberg 30% und in Seeberg 20% auf 
Grundsicherungsbezug angewiesen.  
Von den älteren Bewohner*innen (über 65 Jahre) im Sozialraumgebiet Ostheim/Neubrück erhielten im 
Jahr 2023 18 % Grundsicherungsleistungen (vs. 13,2 im Jahr 2013), in der Gesamtstadt betrug der 
Anteil 9,2% (vs. 7% im Jahr 2013). Die Veränderung ist in Ostheim/Neubrück mit 4,85 Prozentpunkten 
höher als im städtischen Durchschnitt (2,2 Prozentpunkte).  
 
43  Das strategische Ziel 7.1 korrespondiert mit den folgenden Zielen der Kölner Perspektiven 2030+ (KP) sowie des Masterplans 
des Dezernats V (MP): KP Ziel 3.3 Köln setzt sich aktiv für eine inklusive Gesellschaft ein; KP Ziel 5.1 Köln fördert Bewegung 
und Sport; KP Ziel 5.2 Köln sorgt für Zugang zur gesundheitlichen Versorgung, Gesundheitsförderung und Prävention für alle 
Lebenslagen; MP Ziel G1 Eine hochwertige grundlegende medizinische (Grund-) Versorgung ist für alle Menschen erreichbar

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Von den älteren Bewohner*innen (über 65 Jahre) im Stadtteil Ostheim erhielten im Jahr 2023 20,5 % 
Grundsicherungsleistungen. Die Veränderung ist in Ostheim mit 3,2 Prozentpunkten höher als im 
städtischen Durchschnitt.  
Von den älteren Bewohner*innen (über 65 Jahre) im Sozialraumgebiet Neubrück erhielten im Jahr 
2023 15,5 % Grundsicherungsleistungen. Die Veränderung ist in Neubrück mit 5,8 Prozentpunkten 
höher als im städtischen Durchschnitt.  
Die Entwicklung der zunehmenden Altersarmut hat Auswirkungen auf Teilhabechancen in den 
anderen Lebenslagenbereichen. 
44  Das strategische Ziel 7.2 soll mittels der im Folgenden aufgeführten 
Teilziele (vgl. Tabelle 9) angestrebt und bewertet werden: 
Tabelle 9: Teilziele zum strategischen Ziel „Altersarmut ist bekämpft“" 
Teilziele Indikator Ist-Wert  Jahr Strategischer 
Zielwert  
Jahr 
Das Armutsrisiko älterer 
Menschen ist gemindert. 
Armutsrisikoquote älterer 
Menschen 
26% 2023 kleiner 23% 2030 
Das Armutsrisiko älterer 
Menschen mit 
internationaler 
Familiengeschichte ist 
gemindert 
Armutsrisikoquote älterer 
Menschen mit 
internationaler 
Familiengeschichte  
48% 2023 kleiner 38% 2030 
Anspruchsberechtigte 
ältere Menschen beziehen 
SGB Leistungen 
Grundsicherungsquote 
(SGB XII) ältere Menschen 
im Sozialraumgebiet 
18,0% 2023 Wert wird 
beobachtet 
2030 
im Stadtteil Ostheim 20, 5% 
im Stadtteil Neubrück 15,5% 
7.2.1 Bewertung der Herausforderung und Ziele 
Die Herausforderungen und das strategische Ziel sollen weiterhin u.a. über die städtische Verwaltung 
bearbeitet werden.  
7.2.2 Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*i nnen  
Die folgenden Hinweise aus Sicht von Akteur*innen vor Ort (A), aus Bürger*innenbefragungen und -
konferenz (BK) und aus der Sozialraumkonferenz (SK) sollten berücksichtigt werden:  
• Es wird der Wunsch nach mehr dritten Orten mit gas tronomischem Angebot geäußert. 
Bestehende Angebote wie Mittagstisch für Senioren etc. sind voll ausgelastet. (BK) 
• Es fehlen seniorengerecht preiswerte Wohnungen im SRG. (A) 
7.3 Strategisches Ziel: Soziale und kulturelle Teil habe von Senior*innen ist ermöglicht 
In Köln gibt es im Jahr 2023 142.120 Senior*innenhaushalte, von denen 49% Einpersonenhaushalte 
sind; 70.179 Zwischen dem 80. und 85. Lebensjahr bilden Frauen fast drei Viertel aller 
Einpersonenhaushalte, ab dem 85. Lebensjahr sind es 79%. 
Die soziale und kulturelle Einbindung sind ein wichtiger Bestand der Lebensgestaltung, sie 
stabilisieren die soziale Einbindung und können aktiv die körperliche und geistige Gesundheit fördern. 
Eine gelingende soziale und kulturelle Einbindung ist deshalb insbesondere für alleinlebende Ältere 
 
44  Das strategische Ziel 7.2 korrespondiert mit den folgenden Zielen der Kölner Perspektiven 2030+ (KP) sowie des Masterplans 
des Dezernats V (MP): KP Ziel 3.3 Köln setzt sich aktiv für eine inklusive Gesellschaft ein; MP Ziel E1 Unterstützungsbedürftige 
sind bedarfsgerecht im richtigen Sozialsystem

Lebenswerte Veedel  Sozialraumgebietsanalyse Herausforderungen und Ziele Sozialraumgebiet:  
Ostheim/Neubrück   
 
Bearbeiter  Datum  Name der Quelldatei  Version  Seite 
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wichtig. Vor dem Hintergrund zunehmender Altersarmut ist es wichtig, soziale und kulturelle Teilhabe 
zu ermöglichen. 45   
In der Leben-in-Köln-Umfrage im Jahr 2016 gaben für die Stadt insgesamt 56,2% der Befragten an, 
mit den Sport- und Freizeitangeboten im Viertel sehr bzw. eher zufrieden zu sein. Im Sozialraumgebiet 
lag dieser Wert bei 53,7%. Im Stadtteil Ostheim lag dieser Wert bei 52,8%. Im Stadtteil Neubrück lag 
dieser Wert bei 59,2%. 
7.3.1 Bewertung der Herausforderung und Ziele 
Die Herausforderungen und das strategische Ziel sollen weiterhin u.a. über die stadtweiten Planungen 
bearbeitet werden.  
7.3.2 Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*i nnen  
Die folgenden Hinweise aus Sicht von Akteur*innen vor Ort (A), aus Bürger*innenbefragungen und -
konferenz (BK) und aus der Sozialraumkonferenz (SK) sollten berücksichtigt werden:  
• Hohe Nachfrage nach Unterstützung für Demenzkranke  und Angehörige. (A) 
7.4 Strategisches Ziel: Bedarf an kultur- und gende rsensibler Pflege ist gedeckt 
Eine spezielle Herausforderung ist die soziale und materielle Einbindung älterer Migrant*innen sowie 
deren gesundheitliche und pflegerische Versorgung. Am Jahresende 2023 lebten in Köln 58.421 
Senior*innen mit internationaler Familiengeschichte, dies entspricht 30% der älteren Bevölkerung. 
Darunter waren rund 28.300 Senior*innen mit ausländischer Staatsangehörigkeit, diese Zahl betrug im 
Jahr 1990 noch 7.000 Personen und hat sich seitdem vervierfacht. Der Anteil wird voraussichtlich in 
den kommenden Jahren weiter steigen. Zu beachten ist, dass die Pflegebedürftigkeit bei Menschen 
mit internationaler Familiengeschichte aufgrund besonders belastender Lebensgeschichten etwa 10 
Jahre früher einsetzt als bei der Gruppe ohne internationale Familiengeschichte. Daraus folgt, dass 
ein erhöhter Bedarf an Angeboten für Senior*innen besteht, die mit interkultureller Kompetenz 
ausgestattet sind. Besonders betroffen sind dabei Stadtteile einem hohen Anteil an älteren Personen 
mit internationaler Familiengeschichte. 
46   
7.4.1 Bewertung der Herausforderung und Ziele 
Die Herausforderungen und das strategische Ziel sollen weiterhin u.a. über die städtische Verwaltung 
bearbeitet werden.  
7.4.2 Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*i nnen  
Das Thema wurde in Bürger*innenkonferenzen und -befragungen nicht besprochen. Ein 
Fachgespräch zum Thema hat nicht stattgefunden. 
8 Herausforderung: Gesellschaftliche und politische  Einbindung verbessern 
- ehrenamtliches Engagement und politisches Interesse der 
Stadtgesellschaft fördern 
Eine demokratische Gesellschaft hat das Ziel, alle Bürgerinnen und Bürger in die Gestaltung der 
gesellschaftlichen Lebensverhältnisse einzubeziehen. Wie gut dies gelingt wird an den Merkmalen 
„Interesse an Politik“, „Wahlbeteiligung“ sowie „ehrenamtliches Engagement“ bewertet. 
 
45  Das strategische Ziel 7.3 korrespondiert mit den folgenden Zielen der Kölner Perspektiven 2030+ (KP) sowie des Masterplans 
des Dezernats V (MP): KP Ziel 1.3 Köln sichert und entwickelt seine Veedel zu Zentren des gemeinschaftlichen Lebens; KP Ziel 
1.4 Köln sorgt für attraktive Parks, Plätze, Straßen und sichere öffentliche Räume; KP Ziel 3.3 Köln setzt sich aktiv für eine 
inklusive Gesellschaft ein; MP Ziel SPG 2 Menschen können Kultur und Freizeitangebote im Lebensumfeld inklusiv nutzen. 
46  Das strategische Ziel 7.4 korrespondiert mit den folgenden Zielen der Kölner Perspektiven 2030+ (KP) sowie des 
Masterplans des Dezernats V (MP): KP Ziel 3.3 Köln setzt sich aktiv für eine inklusive Gesellschaft ein; KP Ziel 5.2 Köln sorgt 
für Zugang zur gesundheitlichen Versorgung, Gesundheitsförderung und Prävention für alle Lebenslagen; MP Ziel G5 Die 
Angebote der ambulanten und stationären Versorgung sind quantitativ ausgebaut und qualitativ weiterentwickelt

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Die Intensität des politischen Interesses der Bevölkerung steht mit dem Bildungsgrad und weiteren 
soziodemografischen Faktoren in Zusammenhang. Während die Berufstätigkeit einer Person nur 
bedingt mit ihrem politischen Interesse zusammenhängt und per se eine geringe Erklärungskraft 
besitzt, scheint das politische Interesse mit Arbeitslosigkeit und deren zunehmender Dauer 
abzunehmen.  
Die Beteiligung an einer Wahl bedeutet die Möglichkeit, die politischen Lebensverhältnisse 
mitzugestalten. Untersuchungen zufolge steht der Grad der politischen Partizipation von Personen 
häufig im Zusammenhang mit ihrer sozioökonomischen Lage. So verzichten Menschen mit einem 
niedrigeren Bildungs- und Einkommensniveau häufiger darauf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu 
machen, als Menschen mit einem höheren Bildungs- und Einkommensniveau. Zumeist ist die 
Wahlbeteiligung besonders in den Stadtteilen niedrig, in denen ein hoher Bevölkerungsanteil von 
Transferleistungen lebt. Teilhabe am Erwerbsleben und politische Teilhabe hängen zusammen. Das 
Interesse an der Bundespolitik ist stärker als das Interesse an der Kommunalpolitik. 
Durch bürgerschaftliches bzw. ehrenamtliches Engagement erfolgen Mitgestaltung und Partizipation 
auch außerhalb der Politik in weiteren gesellschaftlichen Bereichen. Personen, die sich 
bürgerschaftlich engagieren, fühlen sich stärker gebraucht und eher integriert. Dies gilt gerade auch 
für ältere Menschen. Engagement kann sinnstiftend sein und zum Wohlbefinden der Ehrenamtlichen 
beitragen. Darüber hinaus ermöglicht das Ehrenamt die Aufrechterhaltung sowie Pflege sozialer 
Kontakte und gewährleistet nachweislich ein besseres subjektives Empfinden der eigenen Gesundheit 
sowie Zufriedenheit mit dem eigenen Leben. Mangelnde soziale Teilhabe kann sich auch darin 
zeigen, dass bestimmte Personengruppen in diese Formen der gesellschaftlichen Mitgestaltung 
weniger eingebunden sind als andere.  
8.1 Strategisches Ziel: Interesse an der Arbeit der  Stadtverwaltung und Kommunalpolitik ist 
gefördert 
Aktuelle Zahlen zum Interesse an der Arbeit der Stadtverwaltung und der Kommunalpolitik liegen 
leider für Köln nicht vor. 
47   
8.1.1 Bewertung der Herausforderung und Ziele 
Die Herausforderungen und das strategische Ziel sollen weiterhin u. a. über die städtische Verwaltung 
bearbeitet werden. In der Sozialraumkonferenz wurden Unterstützungsmöglichkeiten durch die 
Sozialraumkoordination gesehen, z.B. wenn es um die Multiplikator*innenarbeit geht. Wie die Arbeit 
an der Zielerreichung konkret aussehen kann, ist in den Planungskonferenzen und mit der bzw. den 
städtisch zuständigen Dienststelle(n) abzustimmen. 
8.1.2 Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*i nnen  
Die folgenden Hinweise aus Sicht von Akteur*innen vor Ort (A), aus Bürger*innenbefragungen und -
konferenz (BK) und aus der Sozialraumkonferenz (SK) sollten berücksichtigt werden:  
• Informationen aus Ratsinformationssystem sind schw er zugänglich. (SK) 
• Kaum Kontakte zu Politiker*innen (BK) 
• Die beiden Stadtteile verfügen jeweils über eine z weimal (Neubrück) und dreimal (Ostheim) im 
Jahr erscheinende, gedruckte Stadtteilzeitung die in alle Haushalte kostenlos geliefert wird. Die 
Zeitungen werden von einem ehrenamtlichen Redaktionsteam erstellt. Seit 2023 berichtet die 
Zeitung in dem Teil „Stadtteilzeitung International“ -Themen mehrsprachig von und für Menschen 
mit internationaler Geschichte. (SK) 
 
47  Die letzte Erhebung zum Thema fand im Jahr 2016 statt. In der Strukturdatenerhebung im Jahr 2023 wurden keine Fragen zu 
diesem Thema gestellt. Das strategische Ziel 8.1 korrespondiert mit den folgenden Zielen der Kölner Perspektiven 2030+ (KP) 
sowie des Masterplans des Dezernats V (MP): KP Ziel 3.3 Köln setzt sich aktiv für eine inklusive Gesellschaft ein; KP Ziel 3.6 
Köln unterstützt das bürgerschaftliche Engagement und setzt auf breite Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger in der 
Stadtentwicklung;

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Ostheim/Neubrück   
 
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8.2 Strategisches Ziel: Wahlbeteiligung ist erhöht 
Die Wahlbeteiligung ist in der Stadt sehr unterschiedlich ausgeprägt und ist seit der letzten 
Bundestagswahl 2025 erfreulicher Weise 5,3 Prozentpunkte höher als 2021. In den Stadtteilen in den 
Sozialraumgebieten lag sie jedoch mit 75,3% 10 Prozentpunkte unter den Stadtteilen außerhalb von 
Sozialraumgebieten 85,8%.  
Der Anteil der Ratsmitglieder mit internationaler Familiengeschichte in der Wahlperiode 2009-2014 
betrug knapp 7%. Zahlen zum Geschlechterverhältnis stehen für das Jahr 2018 zur Verfügung. In der 
aktuellen Wahlperiode sind nur 34 der insgesamt 91 Ratssitze mit Frauen besetzt (37%). Hinsichtlich 
der politischen Repräsentation von Frauen sowie von Menschen mit internationaler 
Familiengeschichte in politischen Gremien besteht ein weiterer Angleichungsbedarf. 
48  Das 
strategische Ziel 8.2 soll mittels der im Folgenden aufgeführten Teilziele angestrebt und bewertet 
werden: 
Tabelle 10: Teilziele zum strategischen Ziel "Wahlbeteiligung ist erhöht“ 
Teilziele  Indikator Ist-
Wert  
Jahr Strategischer 
Zielwert  
Jahr 
Die Wahlbeteiligung an der 
Bundestagswahl in 
benachteiligten Stadtteilen 
mit stark 
unterdurchschnittlicher 
Wahlbeteiligung ist erhöht.  
Wahlbeteiligung in der Gesamtstadt 83,1 2025 gleich  oder 
größer 75,8% 
2032 
in Stadtteilen außerhalb von 
Sozialraumgebieten 
85,8 2025 
in Stadtteilen in Sozialraumgebieten 75,3 2025 
im Stadtteil Ostheim 70,2 2025 
im Stadtteil Neubrück 69,7 2025 
Beteiligung der 
Wähler*innen an der 
Integrationsratswahl ist 
erhöht 
Beteiligung der Wähler*innen an 
den Integrationsratswahlen (im 
Bezirk) 
10,8 2020 > 15% (städt. 
Mittelwert) 
2030 
8.2.1 Bewertung der Herausforderung und Ziele 
Das strategische Ziel soll weiterhin u. a. über die städtische Verwaltung bearbeitet werden. In der 
Sozialraumkonferenz wurden Unterstützungsmöglichkeiten durch die Sozialraumkoordination 
gesehen, z. B. wenn es um Demokratieförderung geht. Wie die Arbeit an der Zielerreichung konkret 
aussehen kann, ist in den Planungskonferenzen und mit der bzw. den städtisch zuständigen 
Dienststelle(n) abzustimmen (Das Thema soll stadtweit aber auch durch die Förderung 
ehrenamtlichen Engagements im Sozialraumgebiet (vgl. 8.3) bearbeitet werden).  
8.2.2 Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*i nnen  
Die folgenden Hinweise aus Sicht von Akteur*innen vor Ort (A), aus Bürger*innenbefragungen und -
konferenz (BK) und aus der Sozialraumkonferenz (SK) sollten berücksichtigt werden:  
• Menschen sind unglücklich mit der aktuellen Politi k und ihrer eigenen Situation. (A) 
• Ergebnisse der Beteiligung müssen sichtbarer gemac ht werden. (A) 
• Persönlicher Kontakt zu Politiker*innen sollte ges tärkt werden. (A) 
• Ort für Austausch über Parteiprogramme und Wahl fe hlt. (SK) 
 
48  Das strategische Ziel 8.2 korrespondiert mit den folgenden Zielen der Kölner Perspektiven 2030+ (KP) sowie des Masterplans 
des Dezernats V (MP): KP Ziel 3.3 Köln setzt sich aktiv für eine inklusive Gesellschaft ein; KP Ziel 3.6 Köln unterstützt das 
bürgerschaftliche Engagement und setzt auf breite Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger in der Stadtentwicklung.

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Ostheim/Neubrück   
 
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8.3 Strategisches Ziel: Ehrenamtliches Engagement i st erhöht 
24% der Kölner*innen waren 2016 ehrenamtlich engagiert.49  Aktuelle Zahlen zum Interesse an der 
Arbeit der Stadtverwaltung und der Kommunalpolitik liegen leider nicht für Köln vor. 50   
Angesichts der gesellschaftlichen Herausforderungen kommt dem ehrenamtlichen Engagement eine 
stetig wachsende Bedeutung zu. Die gemeinnützigen Organisationen benötigen in vielen Bereichen 
ehrenamtliche Unterstützung. Es ist daher wünschenswert und sinnvoll, das Engagement der 
Kölner*innen weiter zu fördern, brachliegende „Ressourcen“ mit geeigneten Mitteln und Anreizen zu 
aktivieren, neue Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement zu schaffen und auf die 
veränderten Bedarfe zu reagieren. Diese Dynamik bietet die Chance Menschen zu erreichen, die sich 
bisher kaum oder gar nicht ehrenamtlich engagiert haben. 51  Das strategische Ziel 8.3 soll mittels des 
im Folgenden aufgeführten Indikators angestrebt und bewertet werden: 
Tabelle 11: Indikator für das strategische Ziel "Ehrenamtliches Engagement ist erhöht“ 
strategisches Ziel Indikator Ist-
Wert  
Jahr Strategischer 
Zielwert  
Jahr 
Ehrenamtliches 
Engagement ist erhöht 
Anteil der Menschen, die sich 
ehrenamtlich engagieren 
24% 2016 größer 24% 2030 
8.3.1 Bewertung der Herausforderung und Ziele 
Die Herausforderungen und das strategische Ziel sollen weiterhin u.a. über die städtischen 
Verwaltung bearbeitet werden. In der Sozialraumkonferenz wurden Unterstützungsmöglichkeiten 
durch die Sozialraumkoordination gesehen, z. B. wenn es um die Multiplikator*innenarbeit geht. Wie 
die Arbeit an der Zielerreichung konkret aussehen kann, ist in den Planungskonferenzen und mit der 
bzw. den städtisch zuständigen Dienststelle(n) abzustimmen. 
8.3.2 Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*i nnen  
Die folgenden Hinweise aus Sicht von Akteur*innen vor Ort (A), aus Bürger*innenbefragungen und -
konferenz (BK) und aus der Sozialraumkonferenz (SK) sollten berücksichtigt werden:  
• In Neubrück sind Dritte Orte in denen das Engageme nt stattfindet vor dem finanziellen aus. (A)  
• Überalterung der Ehrenamtlichen ist ein Problem. ( A) 
• Bei konkreten Anlässen ist das Engagement hoch. (A ) 
9 Herausforderung: Bedarfsgerechtes Wohnungsangebot  verbessern – 
Wohnen/Wohnumfeld attraktiver gestalten 
Belastungen der Wohnsituation bemessen sich an Indikatoren wie beengtem Wohnraum, einer hohen 
Mietbelastung, der Entwicklung der Wohnungslosigkeit und einer bedarfsgerechten (z.B. 
barrierefreien) Bauweise. Derartige Belastungen auszugleichen, gehört zu den Herausforderungen 
der städtischen Wohnungspolitik. Einkommensschwache Haushalte leben oftmals in günstigeren 
Wohnungen mit kleinerer Wohnfläche, haben aber trotzdem eine relativ große ökonomische 
Belastung. Es sind es die Alleinerziehenden, die mit 41,6 % den höchsten Mietbelastungswert 
aufweisen. Ihnen steht ein geringeres Einkommen zur Verfügung als etwa Haushalten von zwei 
Erwachsenen mit Kind(ern). Auch Menschen im Seniorenalter haben aufgrund geringerer finanzieller 
Bezüge im Vergleich zu Erwerbstätigen eine hohe Mietkostenbelastung (37,2%).  
 
49  Daten stammen aus der Leben in Köln-Umfrage 2016.  
50  Die letzte Erhebung zum Thema fand im Jahr 2016 statt. In der Strukturdatenerhebung im Jahr 2023 wurden keine Fragen zu 
diesem Thema gestellt.  
51  Das strategische Ziel 8.3 korrespondiert mit den folgenden Zielen der Kölner Perspektiven 2030+ (KP) sowie des Masterplans 
des Dezernats V (MP): KP Ziel 3.6 Köln unterstützt das bürgerschaftliche Engagement und setzt auf breite Einbeziehung der 
Bürgerinnen und Bürger in der Stadtentwicklung

Lebenswerte Veedel  Sozialraumgebietsanalyse Herausforderungen und Ziele Sozialraumgebiet:  
Ostheim/Neubrück   
 
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Die Zahl der Zu- und Fortzüge pro 100 Einwohner*innen lag im Jahr 2023 im Sozialraumgebiet 
Ostheim/Neubrück bei 20,4%; im Jahr 2013 lag sie bei 18%. In der Stadt Köln lag sie im Jahr 2023 bei 
21,7% und im Jahr 2013 bei 24,7%. Die Zahl der Zu- und Fortzüge pro 100 Einwohner*innen lag im 
Jahr 2023 im Stadtteil Ostheim bei 22,6%; im Jahr 2013 lag sie bei 19,5%. Die Zahl der Zu- und 
Fortzüge pro 100 Einwohner*innen lag im Jahr 2023 im Stadtteil Neubrück bei 15,4%; im Jahr 2013 
lag sie bei 16,1%. 
Der Anteil der geförderten Mietwohnungen lag im Jahr 2023 in Ostheim/Neubrück bei 0 % und damit 
niedriger als in der Gesamtstadt 6,6%. Der Anteil der geförderten Mietwohnungen lag im Jahr 2023 im 
Stadtteil Ostheim bei 24,8 % und damit höher als der Durchschnitt der Stadt Köln (6,6). Der Bestand 
hat im Vergleichzeitraum weiter abgenommen (im Stadtteil = -4,9 Prozentpunkte, im Stadtgebiet um -
0,8 Prozentpunkte). Der Anteil der geförderten Mietwohnungen lag im Jahr 2023 im Stadtteil Neubrück 
bei 8,5 % und damit höher als der Durchschnitt der Stadt Köln (6,6). Der Bestand hat im 
Vergleichzeitraum weiter abgenommen (im Stadtteil = -5,9 Prozentpunkte, im Stadtgebiet um -0,8 
Prozentpunkte). 
Die Zahlen zeigen, dass die Mobilität zwischen den betrachteten Jahren abgenommen hat; insgesamt 
war die Fluktuationsquote in den Sozialraumgebieten niedriger als in der Stadt insgesamt, was dem 
angespannten Wohnungsmarkt geschuldet sein kann.  
9.1 Strategisches Ziel: Bedarfsgerechtes, bezahlbar es Wohnen für einkommensschwache 
Haushalte ist gefördert 
Im Stadtentwicklungsausschuss hat die Verwaltung am 20.06.2024 u.a. das folgende mitgeteilt (vgl. 
1568/2024 ):  
„Im Februar 2014 wurde das Stadtentwicklungskonzept (StEK) Wohnen als Gesamtrahmen für die 
Ausrichtung der kommunalen Wohnungspolitik beschlossen. Aufgrund des prognostizierten 
Bevölkerungswachstums liegt seitdem die Zielvorgabe der Kölner Wohnungspolitik darin, 
bedarfsgerecht Standorte für den Wohnungsbau zu mobilisieren, um so die zu erwartende Nachfrage 
befriedigen zu können. Den Kölner Statistischen Nachrichten 3/2023 (Mitteilung Nr. 1800/2023) ist zu 
entnehmen, dass die Zielzahl bei den Baufertigstellungen in den letzten Jahren nicht erreicht wurde. 
Beim Amt für Stadtentwicklung und Statistik wird eine Übersicht der planbedürftigen 
Wohnbaupotenzialflächen (mit Mischnutzungen) im Wohnungsbauprogramm geführt. Derzeit 
beinhaltet das Wohnungsbauprogramm 139 Flächen (~ 600 ha). Von den 139 Flächen besitzen 26 
Flächen einen Satzungsbeschluss für rund 4.500 Wohneinheiten und sind somit kurzfristig umsetzbar. 
Hiervon befinden sich bereits 14 Flächen für rund 2.800 Wohneinheiten in der Realisierung. Mit der 
Neuaufstellung des Regionalplans für den Regierungsbezirk Köln werden sich neue 
Siedlungspotenziale für Wohnen und Mischnutzungen auf dem Kölner Stadtgebiet ergeben (siehe 
hierzu auch Stellungnahme des Rates der Stadt Köln vom 22.06.2022 zum Regionalplanentwurf, 
Vorlage-Nr. 1159/2022). Über die Neufestlegung von Allgemeinen Siedlungsbereichen (ASB) im 
Regionalplan stehen mittel- bis langfristig neue Flächen zur Weiterentwicklung der Stadt zur 
Verfügung. Der für Anfang 2025 erwartete Feststellungsbeschluss zum Regionalplan wird aktuell zum 
Anlass genommen das Wohnungsbauprogramm zu aktualisieren und weiterzuentwickeln. Eine 
Information zum Wohnungsbauprogramm ist für 2025 geplant. Der Wohnungsbau in Köln wird anteilig 
auch durch die kleinteilige Innenentwicklung getragen. Hierzu zählen vor allem Entwicklungen auf 
Grundlage von § 34 BauGB, z. B. Baulückenschließung, Umnutzung von Büro-/Gewerbeimmobilien in 
Wohnnutzung, Aufstockung. Dieses Innenentwicklungspotenzial hat in den letzten Jahren teilweise 
über 1.000 Wohneinheiten pro Jahr zu den Wohnbautätigkeiten beigesteuert. Die jährlichen 
Baufertigstellungszahlen sind seit Einführung des StEK Wohnen im Jahr 2014 im Durchschnitt 
konstant. Im Zeitraum 2014 - 2023 wurden durchschnittlich 2.870 Wohnungen neu errichtet. Der 
Vergleich zum Zeitraum 2004 – 2013, in dem im Durchschnitt ebenfalls 2.870 Wohnungen neu 
geschaffen wurden zeigt, dass diese Zahl – trotz jährlicher Schwankungen - über einen längeren 
Zeitraum betrachtet konstant ist. Seit Einführung des StEK Wohnen ist allerdings eine Steigerung der 
Baugenehmigungstätigkeit festzustellen. Wurden zwischen 2004 und 2013 noch für durchschnittlich 
3.080 Wohnungen Baugenehmigungen pro Jahr erteilt, waren es zwischen 2014 und 2023 3.340 
Baugenehmigungen. Dies resultierte in einem stetigen Anstieg des Bauüberhangs. Dieser beträgt zum 
31.12.2023 9.415 Wohnungen.

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Ostheim/Neubrück   
 
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Das Thema (kleinteilige) Innenentwicklung bzw. Nachverdichtung wird über eine Kombination 
mehrerer aktivierender Instrumente umgesetzt. Hierzu zählen das Baulückenprogramm oder die mit 
Partner*innen der Wohnungswirtschaft durchgeführte Weiterentwicklung von Siedlungsbeständen der 
1950/60er Jahre (vgl. Sachstandsbericht StEK Wohnen, Vorl.-Nr. 3307/2018). Beispielhaft sei hier auf 
die Modernisierung von rund 800 Wohnungen und den Neubau von ca. 200 Wohnungen in der 
Kannebäckersiedlung durch die GAG Immobilien AG hingewiesen. Inwieweit die neuen Instrumente 
der Baulandmobilisierung, die mit einer Novelle des Baugesetzbuches (BauGB) sowie der 
(Baunutzungsverordnung) BauNVO Mitte 2021 in Kraft getreten sind, erfolgversprechend sind, kann 
zum aktuellen Zeitpunkt nicht bewertet werden, da es noch keine umgesetzten Anwendungsbeispiele 
gibt. Eine wichtige Grundlage für die Anwendung der Instrumente des Baulandmobilisierungsgesetzes 
stellt die im Januar 2023 in Kraft getretene Verordnung zur Bestimmung von Gebieten im Land 
Nordrhein-Westfalen mit einem angespannten Wohnungsmarkt nach §201a des Baugesetzbuches 
dar. Erst diese Grundlage lässt zum Beispiel die Befreiung von Festsetzung eines Bebauungsplanes 
(§31 Abs. 3 BauGB) zu. Demnach können in einem angespannten Wohnungsmarkt, wie Köln, eine 
Befreiung von Festsetzungen eines Bebauungsplanes zugunsten des Wohnungsbaus im Einzelfall 
erteilt werden, auch wenn die Grundzüge der Planung berührt sind. Es gibt keine Anwendungspflicht 
dieses Instrumentes, die Wohnungsbauleitstelle hat hier einen verwaltungsinternen 
Abstimmungsprozess initiiert, um die Möglichkeiten zur Stärkung des Wohnungsbaus in diesem 
Rahmen weiter auszuschöpfen. Zu den neuen Instrumenten zur Mobilisierung und Aktivierung von 
Baurechten zählen neben der Befreiung von Festsetzungen des Bebauungsplans (Befreiungen nach 
§31 Abs. 2 und 3 BauGB) auch z. B. die erweiterte Zulässigkeit von Vorhaben im Innenbereich 
(Erweiterter Zulässigkeitsrahmen nach §34 Abs. 3a BauGB), die Nutzung des kommunalen 
Vorkaufsrechts oder auch die konzeptionelle Erstellung von städtebaulichen Entwicklungskonzepten 
zur Stärkung der Innenentwicklung nach §176 a BauGB. Für 2025 bereitet das Amt für 
Stadtentwicklung und Statistik die Bearbeitung eines Innenentwicklungskonzeptes nach §176 a vor, in 
diesem Rahmen wird auch die konkrete Anwendung der o. g. Instrumente überprüft.“ 
9.1.1 Bewertung der Herausforderung und Ziele 
Die Herausforderungen und das strategische Ziel sol len weiterhin u. a. über die städtische Verwaltung 
bearbeitet werden.  
9.1.2 Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*i nnen   
Die folgenden Hinweise aus Sicht von Akteur*innen vor Ort (A), aus Bürger*innenbefragungen und -
konferenz (BK) und aus der Sozialraumkonferenz (SK) sollten berücksichtigt werden:  
• Keine Beratung bei drohender Wohnungslosigkeit ode r Wohnraumveränderung im SRG. (SK) 
• Kein Wohnraum für große Familien im Sozialen Wohnu ngsbau, außer an der Frankfurter Straße. 
(A) 
• Wohnungssuche erfolgt nur noch digital. (A) 
• Konkrete Ansprechpartner*innen/ Fördertöpfe und Pr ogramme müssen bekannt gemacht 
werden. (A) 
9.2 Strategisches Ziel: Barrierefreiheit - Senioren gerechtes Wohnen fördern 
Im Ausschuss für Soziales und Senior*innen hat die Verwaltung in Bezug auf die „Datengrundlagen 
für altersgerechtes /barrierearmes Wohnen in Köln“ am 23.01.2025 u. a. das folgende mitgeteilt (vgl. 
4003/2024 ): 
„Die umfassendste Quelle zum kommunalen Gebäude- und Wohnungsbestand ist die im Rahmen der 
Zensus-Erhebungen (zuletzt 2022) durchgeführte Gebäude- und Wohnungszählung. Hieraus können 
Informationen zum Kölner Wohnungsbestand differenziert nach Gebäudetyp, Wohnungsgröße, 
Wohnform (Miete/Eigentum) und Beheizung nach Baualtersklassen (ab1945 auch jährlich) aggregiert 
ausgewertet werden. Darüber hinaus gehende Informationen zur Ausstattung der Wohnungen und 
Gebäude wurden im Zensus nicht erhoben und liegen auch in anderen Datenquellen – wie zum 
Beispiel in der Bautätigkeitsstatistik nach dem Hochbaustatistikgesetz – nicht vor.

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Ostheim/Neubrück   
 
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Angaben zur Barrierefreiheit und zur Ausstattung mit Aufzügen sind weder Erhebungsmerkmale in der 
Gebäude- und Wohnungszählung noch in der Bautätigkeitsstatistik nach dem Hochbaustatistikgesetz. 
Insofern liegen hierzu keine Daten für den gesamten Wohnungsbestand vor.  
Im Bereich des öffentlich geförderten Wohnungsbestandes geben bereits seit 1998 die 
Förderrichtlinien des Landes Nordrhein-Westfalen vor, dass Mietwohnungen barrierefrei gebaut 
werden. Demnach müssen der Hauseingangsbereich sowie die Erdgeschosswohnungen stufenlos 
von der Straße erreichbar sein. Dies gilt auch für Aufzugsanlagen. Zudem ist vorgeschrieben, dass in 
allen Wohnungen weder Stufen noch Schwellen bestehen. Die Bäder müssen mit bodengleichen 
Duschen ausgestattet sein. Alle Türbreiten sowie Bewegungsflächen müssen den Bestimmungen für 
barrierefreies Bauen entsprechen. Mit Stand Januar 2024 waren im Bestand der 42.417 geförderten 
Wohnungen 13.148 als barrierefrei registriert. In 2023 wurden 622 geförderte Neubau-Wohnungen 
fertiggestellt, welche gemäß den Wohnraumförderbestimmungen barrierefrei errichtet worden sind. 
Hiervon sind alle Wohnungen ohne Barrieren im Erdgeschoss oder über einen Aufzug erschlossen.“  
Dementsprechend kann lediglich über einen kleinen Teil des Wohnungsbestands eine Aussage zur 
Barrierefreiheit getroffen werden. Bezogen auf den o. g. Bestand an geförderten Wohnungen liegt der 
Anteil an barrierefreien Wohnungen bei ca. 31%. Bezogen auf alle ca. 572.100 Wohnungen in der 
Stadt Köln (Stand 2023) kann damit aber lediglich zu ca. 7,4% der Wohnungen eine Aussage zur 
Barrierefreiheit getroffen werden.  
Barrieren in der Wohnung und Wohnumgebung können die selbstständige Lebensführung in einer 
Privatwohnung erschweren. Aussagen über das Angebot an barrierefreien Privatwohnungen sind 
allerdings kaum möglich. Zuletzt wurde in der „Leben in Köln“-Umfrage 2016 näherungsweise mit der 
Frage nach „altengerechtem Wohnraum“ erhoben, inwieweit die Wohnungen und Häuser älterer 
Menschen in der Stadt Köln barrierefrei oder barrierearm sind: Von den Befragten im Alter ab 65 
Jahren gaben 48 % die Einschätzung, dass sie in einer altengerechten Wohnung oder einem 
altengerechten Haus wohnen.  
9.2.1 Bewertung und Empfehlung zur weiteren Bearbei tung 
Die Herausforderungen und das strategische Ziel sol len weiterhin u.a. über die städtische Verwaltung 
bearbeitet werden.  
9.2.2 Hinweise der Akteure vor Ort und der Bürger*i nnen   
Die folgenden Hinweise aus Sicht von Akteur*innen vor Ort (A), aus Bürger*innenbefragungen und -
konferenz (BK) und aus der Sozialraumkonferenz (SK) sollten berücksichtigt werden:  
• Der Hochhausbestand in der Gensheimer Straße sowie  der überwiegende Teil des 
Mietwohnungsbestandes in Neubrück, ausgeschlossen Weißmantelweg hat keinen barrierefreien 
Zugang. (SK) 
• Städtische Vorgaben für Neubau/Umbau denken Alters angemessenheit nicht mit. (SK) 
• Es braucht finanzielle Anreize für Barrierefreihei t – z.B. Förderungen für Außenaufzüge. (A) 
• Wohnungswechsel müssten attraktiv sein (ohne Mietp reissteigerungen). (A) 
9.3 Attraktivität des Wohnumfelds steigern 
Sowohl die Wohnqualität als auch die eigene Wohnsituation beeinflussen die Lebensqualität und 
somit gesellschaftliche Teilhabe der Bewohnerinnen und Bewohner einer Stadt. Bund und Land 
leisten Unterstützung in Form von Zuschüssen/Darlehen, um angemessenen Wohnraum finanzieren 
zu können. Die Stadt wirkt als Akteur auf den sozialen Wohnungsbau und auf die Stadtplanung ein. 
Sozialpolitisch sind die Wohnversorgung und das Wohnumfeld innerhalb einer Stadt insofern relevant, 
als Bevölkerungsgruppen mit geringen materiellen Ressourcen aus gut gelegenen Stadtteilen mit 
guter Infrastruktur in Randlagen mit schlechter Infrastruktur und belasteten öffentlichen Räumen 
verdrängt werden könnten. Kinder und junge Erwachsene, die in Stadtteilen leben, die keine 
hinreichenden Möglichkeiten der Freizeitgestaltung anbieten und in denen es an Treffpunkten und 
Angeboten zur kulturellen und persönlichen Entwicklung mangelt, sind in ihren Teilhabechancen 
eingeschränkt. Andere Einschränkungen betreffen die Gesundheitsversorgung von älteren und

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pflegebedürftigen Menschen, die abhängig von den medizinischen und pflegerischen Angeboten im 
Wohnumfeld sind. Wenn in einem Wohngebiet ökonomische, soziale und Umweltbelastungen 
zusammentreffen, kann sich soziale Ungleichheit in räumlicher Segregation 52 widerspiegeln 
(Friedrichs 2011: S. 50). Das Aufwachsen in einer solchen Wohnlage kann wiederum für Kinder und 
Jugendliche prägend sein für ihre weitere Entwicklung. 
Neben der Lärm-, Luft- und Hitzebelastung ist für die Einschätzung der Umweltgerechtigkeit in 
urbanen Gebieten von zentraler Bedeutung, inwiefern die Menschen mit den Umweltressourcen in 
ihrer Stadt zufrieden sind. Hierzu zählen Mobilitätsangebote, aber auch Angebote an Parks und 
Grünflächen. Bei den Mobilitätsangeboten zeigt sich ein gemischtes Bild. Etwa 71% der Befragten der 
„Leben in Köln“-Umfrage 2016 bewerten das ÖPNV-Angebot der Stadt als gut bzw. sehr gut. Nur 
sieben Prozent sind unzufrieden mit dem ÖPNV-Angebot. Bei der Fahrradfreundlichkeit ergibt sich ein 
durchwachseneres Bild. Hier geben lediglich 66% der Befragten an, mit der Fahrradfreundlichkeit der 
Stadt zufrieden zu sein. Im Umkehrschluss heißt das: Rund ein Drittel der Befragten schätzen Köln als 
nicht fahrradfreundliche Stadt ein.  
Relativ schlecht wird die Umweltqualität der Stadt bewertet. Diese wird nur von 23% der Befragten mit 
gut bzw. sehr gut bewertet und von 25% als schlecht bzw. sehr schlecht. Mit dem Angebot an Park- 
und Grünanlagen sind 81% und damit ein Großteil der Befragten zufrieden und 20% unzufrieden. 
Insgesamt zeigt sich ein durchmischtes Bild bei der Bewertung der Umwelt- und Mobilitätsaspekte in 
der Stadt Köln. 
9.3.1 Bewertung und Empfehlung zur weiteren Bearbei tung 
Das Teilziel soll (weiterhin) u. a. über die städtischen Prozesse bearbeitet werden. In der 
Sozialraumkonferenz wurden Unterstützungsmöglichkeiten durch die Sozialraumkoordination 
gesehen, z. B. wenn es um die Einbindung der Bevölkerung bei der Gestaltung bzw. Veränderung des 
Wohnumfelds geht. Wie die Arbeit an der Zielerreichung konkret aussehen kann, ist in den 
Planungskonferenzen und mit der bzw. den städtisch zuständigen Dienststelle(n) abzustimmen. 
9.3.2 Hinweise der Akteur*innen vor Ort, aus Bürger *innenbefragungen und -konferenzen 
und aus der Sozialraumkonferenz  
Die folgenden Hinweise aus Sicht von Akteur*innen vor Ort (A), aus Bürger*innenbefragungen und -
konferenz (BK) und aus der Sozialraumkonferenz (SK) sollten berücksichtigt werden:  
• Parkdruck im Sozialraumgebiet hoch. (BK) 
• Es werden mehr Parkkontrollen durch das Ordnungsam t gefordert. (BK) 
• Die Gernsheimer Straße ist ein Angstraum. (BK) 
• An der Haltestelle Ostheim befindet sich eine Meth adonausgabe. In diesem Zusammenhang 
wünschen sich viele Menschen mehr Unterstützung für die Konsument*innen, andere geben an, 
dass sie sich mehr ordnungspolitische Maßnahmen wünschen. (BK) 
• Ein Trinkwasserbrunnen und eine öffentliche Toilet te wird für die Haltestelle am Rundhaus 
gefordert. (BK) 
• Die ÖPNV-Anbindung an die Linie 1 und 9 über den B us von Neubrück aus ist unzuverlässig und 
zu den Schulzeiten stark überfüllt. (BK) 
10 Zusammenfassung und weiteres Vorgehen 
Die Sozialraumgebietsanalyse wurde dann Fachverwaltungen, Akteur*innen und Bürger*innen vor Ort 
zur Bewertung vorgelegt. Ihre qualitativen Einschätzungen und Hinweise wurden in der 
Sozialraumgebietsanalyse aufgenommen. 
Am 19.11.2024 hat schließlich eine Sozialraumkonferenz mit Vertreter*innen der Fachverwaltung, 
Akteur*innen und Bürger*innen über die bisherigen Ergebnisse (Sozialraumgebietsanalyse und 
 
52  Vgl. Kap 4.2

Lebenswerte Veedel  Sozialraumgebietsanalyse Herausforderungen und Ziele Sozialraumgebiet:  
Ostheim/Neubrück   
 
Bearbeiter  Datum  Name der Quelldatei  Version  Seite 
Sozialplanung (V/3)/SRK  08.04 .202 5 2025 -04 -08_SRGAnalyse_OHNB_final.docx  1.0  43  von 46 
 
Hinweise aus den Beteiligungsformaten) beraten. Die Ergebnisse der Beratung wurden ebenfalls 
dokumentiert und in die Sozialraumgebietsanalyse aufgenommen.  
In der folgenden Übersicht 1 sind alle Herausforderungen und strategischen Ziele aufgelistet, die im 
Sozialraumgebiet in den nächsten fünf Jahren bearbeitet bzw. angestrebt werden sollen.  
Für die Bearbeitung der jeweiligen Herausforderungen sind die jeweils fachlich zuständigen Ämter und 
Dienststellen verantwortlich. Dazu gehört auch die Abstimmung mit bzw. zwischen den städtischen 
und staatlichen Dienststellen bzw. Behörden sowie den Angeboten, Einrichtungen und Diensten vor 
Ort. Ggf. mögliche Unterstützungen durch die Sozialraumkoordination und die Akteure vor Ort sind in 
der folgenden Übersicht dargestellt:

Lebenswerte Veedel  Sozialraumgebietsanalyse Herausforderungen und Ziele Sozialraumgebiet : Ostheim/Neubrück   
 
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Übersicht 1: Herausforderungen und strategische Ziele  
Herausforderung Strategische Ziele Bearbeitung u. a. durch 
städtische 
Planungen/Verwaltung 
Unterstützung durch die 
Sozialraumkoordination 
und Akteure vor Ort 
Herausforderung 1: 
Demographischen Wandel gestalten 
(1) Wohlstand und Einkommen sind gesichert, Armutsrisiken 
bekämpft 
  
(2) Erwerbstätigkeit der erwerbsfähigen Bevölkerung ist verbessert   
(3) Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist gesichert   
Herausforderung 2: 
Startchancen verbessern – Gesundheit 
von Kindern und Jugendlichen aus 
einkommensschwachen Familien fördern 
(1) Die Gesundheit von Kindern aus bildungsfernen und 
sozioökonomischen schwächeren Verhältnissen ist verbessert 
X X 
Herausforderung 3: 
Mehr Bildungsgerechtigkeit für Kinder und 
Jugendliche aus einkommensschwachen, 
benachteiligten Familien 
(1) Frühzeitige Förderung von Kindern aus benachteiligten Familien 
ist gesichert 
X  
(2) Sprache und deutsche Sprachkenntnisse insbesondere bei 
Kindern mit internationaler Familiengeschichte sind bedarfsgerecht 
gefördert 
X  
(3) Kinder, Jugendliche und junge Erwachsenen mit internationaler 
Familiengeschichte zu (höheren) Bildungsabschlüsse führen 
X  
Herausforderung 4: 
Berufliche Chancen insbesondere für 
junge Erwachsene mit internationaler 
Familiengeschichte verbessern  
(1) Nachholen und Erwerb von höheren Schulabschlüssen auf dem 
zweiten Bildungsweg ist gefördert 
X  
(2) Junge Erwachsene mit internationaler Familiengeschichte sind im 
Übergangssystem gefördert 
X  
(3) Berufliche Ausbildung junger Erwachsener mit internationaler 
Familiengeschichte ist verbessert 
X  
(4) Unterbeschäftigung von jungen Erwachsenen mit internationaler 
Familiengeschichte ist abgebaut 
X

Lebenswerte Veedel  Sozialraumgebietsanalyse Herausforderungen und Ziele Sozialraumgebiet : Ostheim/Neubrück   
 
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Herausforderung Strategische Ziele Bearbeitung u. a. durch 
städtische 
Planungen/Verwaltung 
Unterstützung durch die 
Sozialraumkoordination 
und Akteure vor Ort 
Herausforderung 5: 
Familien- und Kinderarmut abbauen - 
Mehrfach belastete Lebenslagen durch 
abgestimmte Hilfen gezielt verbessern  
(1) Teilhabechancen armutsgefährdeter Alleinerziehendenhaushalte 
sind verbessert 
X X 
(2) Teilhabechancen armutsgefährdeter kinderreicher Familien sind 
verbessert 
X X 
(3) Teilhabechancen armutsgefährdeter Familien mit internationaler 
Familiengeschichte sind verbessert 
X X 
(4) Langzeitarbeitslosigkeit in Familien mit Kindern ist gesenkt X  
(5) Kulturelle Einbindung von Kindern und Jugendlichen aus 
armutsgefährdeten Familien ist gefördert  
X X 
Herausforderung 6: 
Teilhabechancen von Menschen mit 
internationaler Familiengeschichte fördern 
- Mehrfach belastete Lebenslagen durch 
abgestimmte Hilfen gezielt verbessern 
(1) Armutsrisiken von Menschen mit internationaler 
Familiengeschichte sind gemindert 
X  
(2) Teilhabe der Menschen mit internationaler Familiengeschichte am 
Erwerbsleben ist verbessert 
X  
Herausforderung 7: 
Lebenslage älterer, insbesondere 
armutsgefährdeter, Menschen verbessern 
 
(1) Gesundheitszustand der Senior*innen ist verbessert X  
(2) Altersarmut ist bekämpft  X  
(3) Soziale und kulturelle Teilhabe von Senior*innen ist ermöglicht X  
(4) Bedarf an kultur- und gendersensibler Pflege ist gedeckt X  
Herausforderung 8: 
Kulturelle und politische Einbindung 
verbessern - ehrenamtliches Engagement 
(1) Interesse an der Arbeit der Stadtverwaltung und Kommunalpolitik 
ist gefördert 
X X 
(2) Wahlbeteiligung ist erhöht X X

Lebenswerte Veedel  Sozialraumgebietsanalyse Herausforderungen und Ziele Sozialraumgebiet : Ostheim/Neubrück   
 
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Herausforderung Strategische Ziele Bearbeitung u. a. durch 
städtische 
Planungen/Verwaltung 
Unterstützung durch die 
Sozialraumkoordination 
und Akteure vor Ort 
und politisches Interesse der 
Stadtgesellschaft fördern (3) Ehrenamtliches Engagement ist erhöht 
X X 
Herausforderung 9: 
Wohnen – Bedarfsgerechtes 
Wohnungsangebot verbessern - 
Wohnen/Wohnumfeld attraktiver gestalten 
(1) Bedarfsgerechtes, bezahlbares Wohnen für 
einkommensschwache Haushalte ist gefördert 
X  
(2) Barrierefreiheit - Seniorengerechtes Wohnen fördern X  
(3) Attraktivität des Wohnumfelds steigern X X 
Die strategischen Ziele sollen zum einen durch die Fachplanungen bzw. Fachverwaltungen sowie zum anderen durch eine sozialraumorientierte Verwaltung 
angestrebt werden. Bei Herausforderungen bzw. Zielen, für die keine eindeutige bzw. alleinige Zuständigkeit der Fachverwaltung gegeben ist bzw. 
Verbesserungsmöglichkeiten durch eine bessere Vernetzung bzw. Abstimmung der Akteure vor Ort und der Verwaltung gesehen werden, soll die 
Sozialraumkoordination gemeinsam mit der Geschäftsstelle Lebenswerte Veedel, als Bindeglied in die Verwaltung, auf die Zielerreichung hinwirken. Dabei 
bleiben die originären und gesetzlichen Zuständigkeiten der Ämter und Dienststellen unberührt.  
Das konkrete weitere Vorgehen wird in Planungskonferenzen entwickelt. Hierbei greifen die Sozialraumkoordination auf bestehende Gremien wie z. B. die 
Stadtteilkonferenzen mit Vertreter*innen der Akteur*innen vor Ort und der Fachverwaltung zurück oder klären das weitere Vorgehen mit der Fachverwaltung und 
den Akteur*innen vor Ort.

Beratungsverlauf (1)

15.05.2025 Bezirksvertretung 8 (Kalk)
TOP 8.1.2 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (10)

  • Frankfurter Straße
  • Gernsheimer Straße 2012
  • Vingster Ring
  • Buchheimer Weg
  • Europaring
  • Neubrücker Ring
  • Rather Straße
  • An St. Adelheid
  • Merheimer Heide
  • Straße 20

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
1049/2025
Typ
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
Datum
29.04.2025
Erstellt
08.04.2025 13:30