2008/0562
Jahresberichte 2007 der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie des Alice-Hospitals Darmstadt
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Patientenfü rsprecherin nen
des ALlGE-HOSPITALS in Darmstadt
Helga Engler und Isolde Sutor
Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt
-Dezernat 11
Herrn Stadtrat
Dr. Dierk Molter
Luisenplatz 5 A
64283 Darmstadt
Patientenfürsprecherdienst im Alice-Hospital in Darmstadt
Jahresbericht 2007/2008
Sehr geehrter Herr Stadtrat Dr. Molter,
Darmstadt, 30.05.2008
hiermit erhalten Sie unseren Jahresbericht 2007/2008 für den Patientenfürsprecher
dienst im Alice-Hospital.
Das seit Juli 2006 eingeführte patientenorientierte Beschwerdemanagement von Seiten
der Geschäftsführung des Alice-Hospitals hat sich bestens bewährt.
Da die Abgabe des kleinen Fragebogens nach wie vor sehr hoch ist, zeigt sich erneut,
dass diese Befragung bei den Patienten besser ankommt. Vom 01.04.2007
30.04.2008 wurden insgesamt 360 Fragebögen abgegeben.
Aufgrund der Patientenanregungen initiierte die' Geschäftsleitung verschiedene
Projekte wie z. B.
"Genesen - Genießen"
Die Art der Speisenversorgung sowohl inhaltlich als auch die Präsentation wurde neu
konzipiert. Bei der Auswahl der Zutaten verzichtet die Küche weitgehend auf Zutaten
mit Konservierungsstoffen. Die überwiegend regionalen lieferanten werden einer
eigenen Qualitätskontrolle unterzogen.
,,125 Bilder für Alice"
Einige Patienten bemängelten die Gestaltung der Zimmer und Flure. Die Flure sind nun
einheitlich durch jeweils eine Künstlerin/einen Künstler gestaltet. In Absprache mit den
Stationen wurden Bilder für die Zimmer ausgewählt.
"Rauchfreies Krankenhaus"
Das Problem "Rauchen" konnte nun endlich auch gelöst werden. Noch vor Umsetzung
der gesetzlichen Bestimmungen wurde im September ein allgemeines Rauchverbot
zum Nichtraucherschutz eingeführt. Seit dem ist die Kritik zu diesem Thema nicht mehr
geäußert worden.
Die Bewertung der Kriterien "Ärztliche Betreuung", Pflegerische Betreuung", "Personal
am Empfang" und "Personal in der Aufnahme" liegen auf einem besonders hohem
Niveau, was sehr erfreulich ist.
Die neben den abgegebenen Fragebögen an uns gestellten Wünsche, Bewertungen
und manchmal auch Kritik haben wir an die entsprechenden Stellen weitergeleitet.
Von den Patienten hören wir immer wieder, dass sie das Alice-Hospital gerne
weiter empfehlen.
Für den Berichtszeitraum 2008/2009 gilt erneut das gleiche Prinzip wie bisher,
Anregungen, Wünsche und Kritikpunkte entgegen zu nehmen und zu erledigen.
Mit freundlichen Grüßen
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Helga Engler
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Isolde Sutor
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Magistratsvorlage Eingang Magistrats- geschäftsstelle: 10.12.2008 an den Magistrat zur Kenntnis zur Beschlussfassung Beteiligt vor Magistratsbeschlussfassung: Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung OBW zur Befassung zur Kenntnis zur Beschlussfassung zur abschließenden Beschluss- fassung Fachausschuss Amt: Klinikum Darmstadt Behandlung in öffentl. Sitzung Ja Nein OBW bei abschl. Beschlussfassung Magistrat Ja Nein Internetfähig Verteiler: Vorlage-Nr. 2008/0562 Magistratsbeschluss-Nr. Betreff: Jahresberichte 2007 der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie des Alice-Hospitals Darmstadt Vorlage vom: 8.12.2008 Beschlussvorschlag: Der Magistrat nimmt von den Jahresberichten 2007 der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie des Alice-Hospitals Darmstadt Kenntnis und leitet die Berichte an die Stadtverordnetenversammlung weiter. Anlagen: Jahresbericht 2007 der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt Jahresbericht 2007 der Patientenfürsprecherinnen des Alice-Hospitals Darmstadt Datenschutzrelevante Anlage: Beschluss des Magistrats vom 2 ... Begründung zur Magistratsvorlage vom 08.12.2008 Nach § 7 Absatz 3 des Hessischen Krankenhausgesetzes sind die zu erstellenden Jahresberichte über die Arbeit der Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt sowie des Alice-Hospitals Darmstadt dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung vorzulegen. Die Jahresberichte 2007 werden beigefügt zur Kenntnis gegeben. Die Patientenfürsprecherinnen des Klinikums Darmstadt haben in der Sitzung der Krankenhausbetriebskommission am 20.10.2008 den Mitgliedern der Kommission den Jahresbericht erläutert und standen für Fragen zur Verfügung. Darmstadt, den 08.12.2008 Dezernat IV Dr. Dierk Molter Stadtrat Anlagen
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Jahresbericht 2007 der Patientenfürsprecherinnen Klinikum Darmstadt-Grafenstrasse Gemäß den Richtlinien des Hessischen Krankenhausgesetzes waren-wie in den Jahren zuvor- auch im Jahr 2007 drei Patientenfürsprecherinnen im Klinikum Darmstadt tätig: Annekatrin Eilers Klinikum Darmstadt Dr. med. Barbara Schneider Klinikum Darmstadt Helene Pelizäus Klinikum Eberstadt Wir konnten während der Sprechzeiten in unserem Büro persönlich oder telefonisch erreicht werden : in Eberstadt: mittwochs 9.00-11.00 in Darmstadt : montags 15.00-17.00 In dringenden Fällen waren wir über unsere privaten Telefonnummern erreichbar. Schriftliche Beschwerden wurden entweder von den Stationen an uns weitergeleitet oder in die dafür vorgesehenen Briefkästen an den Klinikeingängen eingeworfen. Darüberhinaus machten wir Stationsbesuche,soweit dies zeitlich möglich war. Im Jahr 2007 hatten wir im Klinikum Darmstadt vielfältige Beschwerden oder Anregungen zu bearbeiten. Wieder gab es die unterschiedlichsten Aufgaben zu lösen. Am häufigsten waren organisatorische Schwierigkeiten aufgetreten,oft in Verbindung mit langen Wartezeiten.Darüberhinaus kam es erneut zu Kommunikationsproblemen zwischen Patienten und Angehörigen auf der einen Seite und Ärzten und Pflegepersonal auf der anderen Seite. Auch im pflegerischen Bereich wurde Vermittlung notwendig. Außerdem beschäftigten uns die räumliche Ausstattung sowie die Verpflegung. Auch in diesem Jahr gelang es meistens,durch Gespräche zu zufriedenstellenden Lösungen zu kommen. Gelegentlich mussten wir die zuständigen Dienststellen einschalten. Wenn dies erfolgte,erfuhren wir wieder in der überwiegenden Zahl der Fälle große Unterstützung seitens der Klinikleitung oder des zuständigen Personals. Organisation und Wartezeiten Es gab wiederholt Beanstandungen im Zusammenhang mit langen Wartezeiten in den verschiedensten Abteilungen. In der medizinischen Notaufnahme wurde nun auf unsere Anregung hin ein Informationsblatt ausgehängt,welches die Patienten und die Angehörigen über die verschiedenen Gründe der häufig langen Wartezeiten vom Zeitpunkt der Aufnahme bis zur Unterbringung auf der Station unterrichtet. Wir haben die Rückmeldung bekommen,dass es aufmerksam gelesen wird und damit die Situation der wartenden Angehörigen etwas erleichtert. Von einigen Patienten bekamen wir berichtet,dass sie vor ihrer Entlassung z.T. mehrere Stunden auf den mitzunehmnden Arztbrief warten mussten.Hier versuchen wir weiterhin zu klären,ob dieses Dokument nicht per Post,Fax oder Email zugeschickt werden kann. Beim Bringdienst der Blauen Damen entstehen ebenso des öfteren lange Wartezeiten für die Patienten. Dies läge-nach Auskunft der Blauen Damen-an personalen Engpässen. Ärtzliche und pflegerische Versorgung Hinsichtlich der pflegerischen und medizinischen Maßnahmen fühlten sich die Patienten des Klinikums Darmstadt überwiegend gut betreut.Das Pflegepersonal sei freundlich und hilfsbereit. Über die Kompetenz der Ärzteschaft erfuhren wir manches Lob. Gelegentlich ergaben sich Missverständnisse z. B. hinsichtlich des Ablaufs einer diagnostischen oder theapeutischen Maßnahme. Wir haben in diesen Fällen versucht, vermittelnd einzugreifen, indem wir Gespräche sowohl mit den Patienten und ihren Angehörigen,als auch mit dem Pflegepersonal geführt haben. Kommunikation zwischen Patienten und Klinikpersonal Auch in diesem Jahr wurde uns über Situationen berichtet -insbesondere im Zusammenhang mit durchgeführten Operationen- in denen die Patienten sich hinsichtlich ihrer Krankheit oder der therapeutischen Vorgehensweise nicht ausreichend und nicht zeitnah genug informiert fühlten. Die Ursachen hierfür sind sicherlich häufig im Zeitmangel des behandelnden Personals zu suchen. Wir haben diesen Patienten oder ihren Angehörigen besonders intensive und zum Teil mehrfache Gesprächszuwendung angeboten. Außerdem befinden wir uns in regelmäßigem Gesprächskontakt mit den Krankenhausseelsorgern und Mitarbeiterinnen des Sozialdienstes, sodass gemeinsam manche problematische Situation erläutert und abgefangen werden kann. Räumliche Ausstattung und Haustechnik Die Ausstattung des Klinikums Darmstadt hat sich weiterhin optisch und funktionell verbessert. Erfreulich ist z. B. dass die häufig von Patienten im Aufnahmeberich des Peter-Grund-Baus beklagte Kälte und Härte der steinernen Wartebänke durch die Auflage von Lederkissen behoben wurde. In der Angiologischen Ambulanz war die Klimaanlage so kalt eingestellt,dass das Pflegepersonal uns bat,hier für Abhilfe zu sorgen,da die Patienten sehr über die Kälte klagten.Unserer Bitte nach einer besseren Einstellung wurde sehr schnell entsprochen. Es wurde der Wunsch geäußert,dass für Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen ein Weg in die Frauenklinik- gut sichtbar- ausgeschildert werden sollte. Wir haben diese Bitte weitergeleitet. Reinigung Bei dem Wunsch nach sorgfältiger Überprüfung der Toiletten werden wir von den Sachbereichsleitern zwar im Anschluss an vorgebrachte Beschwerden gut unterstützt,aber leider ist in diesem Bereich auf Grund der knappen Besetzung des Reinigungsdienstes wohl kein perfektes Ergebnis zu erlangen. Verpflegung Verschiedentlich bekamen wir Beschwerden über die Qualität des Essens.So wurde bemängelt,dass es zu selten frische,gesund gekochte Zutaten gäbe und dass das Wurst-und Käseangebot am Abend zu wenig abwechslungsreich sei.Unangenehm sei auch das kalte Besteck und das kalte Brot zum Frühstück. Probleme entstehen auch immer wieder,wenn krankheitsbedingte Essensvorgaben nicht eingehalten werden können. Mit dem jetzigen Küchensystem ist es nicht immer möglich,kurzfristig angesetzte Sonderwünsche sofort zu erfüllen,obwohl sie medizinisch notwendig wären. Patienten beklagten auch in diesem Jahr,dass Essenswünsche,die den Menüberaterinnen mitgeteilt worden waren, nicht immer korrekt erfüllt wurden. Immer haben wir versucht,die Schwierigkeiten und auch die engen finanziellen Grenzen zu erklären und konnten in vielen Fällen ein gewisses Verständnis erreichen. Kleinere Dienstleistungen für Patienten Uns ist immer wieder zugetragen worden,dass alleinstehende Patienten oder solche,deren Angehörige weit weg wohnen, Probleme haben,wenn kleinere Botengänge notwendig sind. Dies bezieht sich z. B. auf die Erneuerung von Telefonkarten oder die Beschaffung von Hygieneartikeln am Kiosk. Hier springen zwar- aus persönlicher Hilfsbereitschaft -teilweise Pflegepersonal,die Blauen Damen ‚die Grünen Damen oder auch wir ein. Aber zu ihren oder auch unseren Aufgaben gehört dies nicht. Uns erscheint es wünschenswert,dass es Personen gibt,die diese Tätigkeit als Hauptaufgabe übernehmen. Möglicherweise wäre dieses Problem im Rahmen eines weiteren Ehrenamtes zu lösen. Lob Erfreulich ist,dass wir in diesem Jahr des öfteren Briefe und Anrufe bekamen,in denen sich ausschließlich lobend sowohl über die medizinische als auch über die pflegerische Betreung im Klinikum Darmstadt geäußert wurde. Liebevolle Behandlung und sorgsame Pflege wurden beschrieben. Hier wurde deutlich,wie wichtig es für alle Patienten ist,dass sie sich nicht nur fachlich gut versorgt wissen,sondern dass sie auch freundlich und mit persönlicher Zuwendung behandelt werden. Darmstadt , Januar 2008 Annekatrin Eilerss + '/Y +’ Barbara Schneider Ni Ay Geo 4 felan A Heiene Pelizaeus Patientenfürsprecherin Klinikum Darmstadt-Eberstadt Jahresbericht 2007 Klinikum Darmstadt-Eberstadt Im Jahr 2007 gab es wenige schriftliche Beschwerden, die meisten negativen oder positiven Erfahrungen der Patienten wurden im persönlichen Gespräch mit den Betroffenen geklärt. — Mit dem Essen - Auswahlmöglichkeit, Zubereitung, Menge - sind die meisten einverstanden, persönliche Wünsche oder Beschwerden werden auch eher mit den Menuberaterinnen abgeklärt. Zum Thema Sauberkeit gab es mehrere Beschwerden, vor allem zur Reinigung der Waschbecken und der Toiletten. Alle Beschwerden wurden an die Verantwortlichen vom Reinigungsdienst zur Rücksprache weitergegeben. Ein Hauptthema vieler Patienten war der „Baulärm“, von dem vor allem die Patienten der Neurologie (Stat. 32)und der Hautklinik (Stat. 35-37) betroffen waren. Die meisten Patienten zeigten jedoch bei Informationsgesprächen durchaus Verständnis für diese notwendigen Maßnahmen. Auch zum Thema „Patientenaufnahme“ gibt es immer wieder Beschwerden wegen der Wartezeiten, nicht bei der Aufnahme direkt im Eingangszentrum, sondern auf der Station. Da es sich oft nur um eine subjektive Wahrnehmung handelt, wäre es sicher hilfreich, wenn dort entsprechende Erklärungen seitens der diensthabenden Schwester gegeben würden Eine Patientin, die regelmäßig zur Einstellung in die Neurologie eingeliefert wird, war besonders schwierig, sodass die Oberschwester zur Mediation mit eingeschaltet werden mußte. Die Patienten in der neurologischen Tagesklinik fühlen sich gut aufgehoben und betreut , das wird sicherlich noch besser, wenn der Bettenbereich endgültig im Flachbau (früher Stat. 44) untergebracht ist. l r Darmstadt, d. 18.03.08 N oa, E d “ ! |
Beratungsverlauf (2)
Orte (2)
- Grafenstraße
- Luisenplatz 5a
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2008/0562
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 08.12.2008
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00