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A-H/0023/2010

Verkehrssicherheit an der Kreuzung Davertstraße/Zum Häpper verbessern

Antrag an die BV Hiltrup 07.12.2010

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung Münster-Hiltrup, Sitzung am 13.01.2011, TOP 6.4

ah-23-2010

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Ansehen

ah-23-2010

4017 Zeichen

A-H/0023/2010

Fraktion in der Bezirksvertretung
Münster-Hiltrup

| z “2010 Geschäftsstelle:

| nt Mauritzstraße 4-6, 48143 Münster

Tel. 0251 /41842-0 Fax 0251 /41842-44
eMail: post@cdu-muenster.de
http://www.cdu-muenster.de

| - Amt für Bürgerangelegenheiten -
| Bezirksverwaltung Hiltrup

An die Bezirksvertretung

Antrag
Verkehrssicherheit an der Kreuzung Davertstraße/Zum Häpper verbessern

In Ergänzung zu der beabsichtigten Planung der Stadtverwaltung für eine Verbesserung der Verkehrssicherheit
im Kreuzungsbereich der Straßen Davertstraße / "Zum Häpper", wird die Verwaltung gebeten, die
Planüberlegungen in der Bezirksvertretung Hiltrup vorzustellen. Dabei soll insbesondere ergänzend dargestellt
werden,

- ob und wie künftig Abbiegevorgänge von Bussen in diesem Kreuzungsbereich möglich sind (Darstellung
Schleppkurven).

- ob die Sichtbeziehungen für Radfahrer sich durch die Umplanung nachteilig verändern.

Weiter wird die Stadtverwaltung gebeten, die aus der Bürgerschaft vorgeschlagenen Alternativen zu prüfen und
zu bewerten:

- Kann durch eine ggü. der bisherigen Planung weitergehenden Aufweitung des Kreuzungsbereichs
Davertstraße/Zum Häpper (unter Einbeziehung einer kleineren Teilfläche des Kirchenvorplatzes) die
Verkehrssicherheit und der Verkehrsfluss bei Abbiegevorgängen verbessert werden?

- Kann die vorhandene Ampelanlage in den Kreuzungsbereich Davertstraße/Zum Häpper/Deermannstraße
verlegt werden, um dort auch für Radfahrer eine bessere Querung zu ermöglichen?

- Kann angrenzend zur Zufahrt von der Davertstraße des Parkplatzes bzw. Festplatzes ein Zebrastreifen als
weitere Querungsmöglichkeit ergänzt werden?

- Können durch eine Aufplasterung des Kreuzungsbereichs Davertstraße/Zum Häpper/Deermannstraße
sinnvolle Effekte für eine Erhöhung der Verkehrssicherheit geschaffen werden?

- Kann mit der bislang vorgelegten Planung tatsächlich ein signifikanter Beitrag zur Verbesserung der
Verkehrssicherheit geleistet werden?

Begründung:

Im Jahr 2004 hat die Bezirksvertretung Hiltrup einen Rundgang durch Amelsbüren mit mobilitätsbeeinträchtigten
Menschen und den weiteren Fachstellen der Verwaltung unternommen und im Ergebnis eine Reihe von
Verbesserungen veranlasst. Eine der wesentlichen Ergebnisse war es, in der engen Ortsdurchfahrt
Amelsbürens (Davertstraße zwischen Emmerbach und Haus Nr. 40, "Altes Gasthaus Freitag") zumindest eine
Straßenseite möglichst durchgängig für Menschen mit Behinderungen passierbar zu machen, um eine
durchgängige Verbindung zwischen Dortmund-Ems-Kanal - Emmerbach - bis ins Ortszentrum zu ermöglichen.
Die heute einzig verbliebene Engstelle, die einer durchgängigen Passierbarkeit entgegensteht, befindet sich vor
dem Haus Nr. 28 (Gaststätte "Zur Alten Post").

Im Sommer 2010 hatten mehrere Bürger eine Verbesserung der Verkehrssicherheit im Kreuzungsbereich
(insbs. für Grundschüler aus dem Wohngebiet Derkskamp, Landsberger Straße etc. auf dem Weg zur
Davert-Grundschule) erbeten, die die Stadtverwaltung mit einer Verbreiterung des Gehweges von 70 bis 80
Zentimetern Breite heute auf etwa 150 bis 160 Zentimeter beantwortet hat. Dabei soll eine Stellfläche der
früheren Bushaltestelle auf der gegenüberliegenden Seite entfallen, um ausreichenden Raum für
Abbiegevorgänge zu erhalten.

Daraufhin hatten sich mehrere Anlieger zusammengeschlossen und Kritik an dieser vorgelegten Planung
ausgedrückt: Die Verkehrssicherheit sei grundsätzlich gegeben, da in der Vergangenheit keine Unfälle in
diesem Bereich bekannt seien; die Sichtbeziehungen für Radfahrer würden sich durch

die Veränderung verschlechtern; ein wegfallender Parkplatz schwäche den Standort für die umliegenden
Geschäfte; eine Verschwenkung des Straßenverlaufs würde das Problem nicht lösen, sondern nur verlagern.
Um eine verantwortliche Abwägungsentscheidung in der Bezirksvertretung Hiltrup treffen zu können, wird die
Stadtverwaltung gebeten, die oben aufgeführten Punkte zu prüfen und der Bezirksvertretung Hiltrup zur
Entscheidung vorzulegen.

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Beratungsverlauf (1)

13.01.2011 Bezirksvertretung Münster-Hiltrup
TOP 6.4 Antrag Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (6)

  • Mauritzstraße 4
  • Davertstraße
  • Landsberger Straße
  • Zum Häpper
  • Deermannstraße
  • Derkskamp

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
A-H/0023/2010
Typ
Antrag an die BV Hiltrup
Datum
07.12.2010
Erstellt
06.10.2020 14:37