0217/2019
EU-Charta - 2. Kölner Gleichstellungsaktionsplan
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Anlage 2, Beantwortung Fragen aus dem Gesundheitsausschuss vom 14.05.2019
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Beantwortung der Fragen aus der Sitzung des Gesundheitsausschusses vom 14.05.2019 TOP 5.2 EU-Charta - 2. Kölner Gleichstellungsaktionsplan 0217/2019 Zu Maßnahme 2.2 des Aktionsplans: Häufigkeit / Prävalenz von Anämie in Köln RM Herr Paetzold fragt, ob es vor dem Hintergrund, dass es hierzu bereits unzählige Arbeiten gebe, wichtig sei nochmal zum Thema Anämie forschen. Weiterhin möchte er wissen, was für einen Benefit die Frauen aus dieser Forschung haben. SB Frau Houben bemängelt, dass das Augenmerk beim Thema Anämie besonders auf die Studierenden in Köln gelegt werde. Es gebe zwar viele Studierende, in Bezug auf die Gesamtbevölkerung sei dies aber nur ein kleines Spektrum. Die Maßnahme 2.2 basiert auf einem Vorschlag von Prof. Dr. med. Birgit Gathof, Leiterin der Transfusionsmedizin an der Uniklinik zu Köln. Frau Prof. Dr. Gathof hatte die von ihr formulierte Maßnahme in einem Workshop zur Charta der Gleichstellung am 25.01.2018 vorgestellt. Sie wurde von den TeilnehmerInnen des Workshops angenommen und somit im 2. Kölner Aktionsplan festgeschrieben. Benefit ist, dass Studierende die Möglichkeit erhalten, sich kostenlos auf Anämie untersuchen zu lassen, unabhängig von ihrer Bereitschaft zur Blutspende. Gerade bei Studierenden ist es wichtig, eine mögliche Anämie frühzeitig zu entdecken, da sie den Studienerfolg erheblich beeinträchtigen kann. Einen weiteren Benefit stellen Auswertungen nach Alter und Geschlecht dar, aus denen sich später Bedarfe ableiten lassen können. Vor dem Hintergrund, dass die Maßnahmen des 2. Kölner Gleichstellungsaktionsplanes mit den vorhandenen finanziellen und personellen Ressourcen durchgeführt werden müssen, ist die Stadt Köln auf eine freiwillige finanzielle Beteiligung externer Einrichtungen angewiesen. Die von Prof. Dr. Gathof vorgeschlagene Maßnahme bleibt für die Stadt Köln kostenneutral. Handlungsfeld Gesundheit: SE Frau Stiller bittet um konkrete Erläuterungen in dem Abschnitt Handlungsfeld Gesundheit. Die Formulierung „Ungleichheiten bei der Gesundheitsversorgung zwischen unterschiedlichen sozialen Gruppen müssen bekämpft werden“ sei ihr zu allgemein. Die Formulierung stammt aus der Handreichung der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen „Indikatoren Set: Indikatoren zur europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler und regionaler Ebene“. https://www.frauenbeauftragte.org/sites/default/files/uploads/downloads/10_projektiii_ handreichung_eu_charta_indikatoren_web.pdf In der Gesundheitspolitik muss die Geschlechterdimension berücksichtigt werden und Ungleichheiten bei der Gesundheitsversorgung zwischen unterschiedlichen sozialen Gruppen bekämpft werden. Neben den genannten Faktoren wie körperliche Unterschiede und unterschiedliche Lebensgewohnheiten haben Frauen und Männer auch unterschiedliche Bedarfe bei der Versorgung mit Gesundheitsdienstleistungen. Neben dem Geschlecht gibt es weitere sozial bedingte Ungleichheiten von Gesundheitschancen, z.B. Armut, Beschäftigungslosigkeit. Die Aussage im Aktionsplan ist ausschließlich im Hinblick auf die unterschiedliche Situation von Frauen und Männern zu verstehen.
Anlage 5, Auszug Beschluss IR 17.06.2019
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Geschäftsführung Integrationsrat Herr Vetter Telefon: (0221) 221-23195 Fax : (0221) 221-6523195 E-Mail: andreas.vetter@stadt-koeln.de Datum: 26.06.2019 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung des Integrationsrates vom 17.06.2019 öffentlich 5.2 EU-Charta - 2. Kölner Gleichstellungsaktionsplan 0217/2019 Die Vorlage wurde auf Punkt 8.6 der Tagesordnung verschoben. Zurückgestellt aufgrund der zuvor festgestellten Beschlussunfähigkeit des Gremi- ums.
Anlage 4, Auszug Beschlussprotokoll Ausschuss Soziales und Senioren 24.06.2019
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Geschäftsführung Ausschuss Soziales und Senioren Herr Krämer Telefon: (0221) 221-27467 Fax : (0221) 221-22528 E-Mail: Thomas.Kraemer@Stadt-koeln.de Datum: 25.06.2019 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der 39. Sitzung des Ausschusses Soziales und Senioren vom 24.06.2019 öffentlich 1.1 EU-Charta - 2. Kölner Gleichstellungsaktionsplan 0217/2019 Beschluss: Der Ausschuss Soziales und Senioren beschließt, dass die Beschlussempfehlung an die nachfolgenden Gremien wie im Beschluss der Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben, Schwule und Transgender beschlossen, wie folgt ergänzt werden soll: „… und beauftragt die Verwaltung den Aktionsplan unter Berücksichtigung der ver- schiedenen geschlechtlichen Identitäten weiterzuentwickeln.“ Somit empfiehlt der Ausschuss Soziales und Senioren den nachfolgenden Gremien wie folgt zu beschließen: Der Rat beschließt den 2. Kölner Aktionsplan zur Europäischen Charta der Gleich- stellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene und beauftragt die Verwaltung den Aktionsplan unter Berücksichtigung der verschiedenen geschlechtlichen Identitä- ten weiterzuentwickeln. Der Aktionsplan soll mit den vorhandenen finanziellen und personellen Ressourcen umgesetzt werden. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt
Anlage 6, Vorabauszug TOP 4.1 ASW 24.06.2019
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Geschäftsführung Ausschuss Schule und Weiterbildung Frau Ullmann Telefon: (0221) 221-21465 Fax : (0221) 221-29241 E-Mail: ramona.ullmann@stadt-koeln.de Datum: 28.06.2019 Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der Sitzung des Ausschusses Schule und Weiterbildung vom 24.06.2019 öffentlich 4.1 EU-Charta - 2. Kölner Gleichstellungsaktionsplan 0217/2019 Herr Busch, StadtAG LST, regt an, dass sich der Schulausschuss der Beschluss- empfehlung der StadtAG LST, zukünftig auch die dritte Geschlechtsoption (divers) im Gleichstellungsplan zu berücksichtigen, anschließt. Frau Hölzing, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, weist daraufhin, dass der 2. Kölner Gleichstellungsaktionsplan 2019 – 2021 im Handlungsfeld Bildungswesen und Le- benslanges Lernen die Durchführung eines sogenannten Barcamps vorsieht, dessen Ziel die Entwicklung neuer Ideen und Strategien zur Förderung nicht-traditioneller Entscheidungen bei der Berufswahl sei. Frau Hölzing wünscht sich, dass der Schul- ausschuss über die Ergebnisse des Barcamps informiert wird, um deren Umsetzung gegebenenfalls unterstützen zu können. Änderungsantrag Der Vorsitzende greift Herrn Buschs Vorschlag, sich dem Wortlaut der Beschluss- empfehlung der Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben, Schwule und Transgender vom 04.06.2019 anzuschließen, auf, und regt an, den Beschlusstext um den Passus „… und beauftragt die Verwaltung den Aktionsplan unter Berücksichtigung der verschiedenen geschlechtlichen Identitäten weiterzuentwickeln.“ zu ergänzen. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt. Danach lässt der Ausschussvorsitzende über die so geänderte Beschlussvorlage insgesamt abstimmen. Der Ausschuss für Schule und Weiterbildung empfiehlt dem Rat folgenden Be- schluss: Beschluss: Der Rat beschließt den 2. Kölner Aktionsplan zur Europäischen Charta der Gleich- stellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene und beauftragt die Verwaltung den Aktionsplan unter Berücksichtigung der verschiedenen geschlechtlichen Identitäten weiterzuentwickeln. Der Aktionsplan soll mit den vorhandenen finanziellen und personellen Ressourcen umgesetzt werden. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt.
Beratungsverlauf (7)
Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien
Zur SitzungBeschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: zurückgestellt
Zur SitzungBeschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0217/2019
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 06.05.2019
- Erstellt
- 17.01.2019 08:57