Mandari Insight

1524/2018

Planungs- und Bedarfsfeststellungsbeschluss für die Neugestaltung der Stadtbahnhaltestelle Bahnhof Deutz/Messe

Beschlussvorlage Ausschuss 25.02.2019

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Verkehrsausschuss, Sitzung am 26.03.2019, TOP 3.1

Anlage 3 - Auszug aus der BV Innenstadt 24.01.2019

· application/pdf

Ansehen

Sachstandsbericht Rat /Ausschuss 11/2023

· application/pdf

Ansehen

Anlage 1_RPA_Zustimmung Bedarfsprüfung

· application/pdf

Ansehen

Beschlussvorlage Ausschuss

· application/pdf

Ansehen

Anlage 2_Protokoll zum Abschlusstermin des Werkstattverfahrens

· application/pdf

Ansehen

Anlage 3 - Auszug aus der BV Innenstadt 24.01.2019

1447 Zeichen

Anlage 3 
 
 
Geschäftsführung  
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 
Herr Droske 
Telefon:  (0221) 221-91709  
Fax       :  (0221) 221-26592 
E-Mail:  ralf.droske@stadt-koeln.de 
Datum: 25.01.2019 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der  Sitzung der Bezirksvertretung 
Innenstadt vom 24.01.2019  
öffentlich 
3.2 Planungs- und Bedarfsfeststellungsbeschluss für die Neugestaltung 
der Stadtbahnhaltestelle Bahnhof Deutz/Messe 
1524/2018 
 
 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Innenstadt empfiehlt folgenden geänderten Beschluss: 
Der Verkehrsausschuss bestätigt die Wettbewerbsentscheidung der Jury und stellt 
den Bedarf zur Vergabe externer Planungsleistungen fest. Weiterhin beauftragt er 
die Verwaltung, dem ersten Preisträger „flender generalplaner“ die weitere Bearbei-
tung der Planung für die Neugestaltung der Stadtbahnhaltestelle Bahnhof 
Deutz/Messe stufenweise zu übertragen und die Finanzierung sicher zu stellen. Bei 
der Planung ist der Arbeitskreis Barrierefreies Köln zu beteiligen. 
Die Planungskosten für die Neugestaltung der Stadtbahnhaltestelle Bahnhof 
Deutz/Messe werden mit 630.000 € angesetzt. 
 
Die benötigten Mittel in Höhe von rund 630.000 € sind im Rahmen der Haushaltspla-
nung 2019, inkl. der Finanzplanung 2020 bis 2022 im Teilergebnisplan 1202 - Brü-
cken, Tunnel, Stadtbahn, ÖPNV - in Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und 
Dienstleistungen, berücksichtigt. 
 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig zugestimmt.

Sachstandsbericht Rat /Ausschuss 11/2023

1207 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
III/69/690/1 
 
 
Vorlagen-Nummer 
1524/2018
Stand: 30.11.2023 
Sachstandsbericht  
Planungs- und Bedarfsfeststellungsbeschluss für die Neugestaltung der 
Stadtbahnhaltestelle Bahnhof Deutz/Messe 
Beschluss: 
 
Der Verkehrsausschuss bestätigt die Wettbewerbsentscheidung der Jury und stellt 
den Bedarf zur Vergabe externer Planungsleistungen fest. Weiterhin beauftragt er die 
Verwaltung, dem ersten Preisträger „flender generalplaner“ die weitere Bearbeitung 
der Planung für die Neugestaltung der Stadtbahnhaltestelle Bahnhof Deutz/Messe 
stufenweise zu übertragen und die Finanzierung sicher zu stellen. Bei der Planung 
ist der Arbeitskreis Barrierefreies Köln zu beteiligen. 
Die Planungskosten für die Neugestaltung der Stadtbahnhaltestelle Bahnhof 
Deutz/Messe werden mit 630.000 € angesetzt. 
 
 
 
Status    in Bearbeitung 
 
    erledigt 
 
 
Aktueller Bearbeitungsstand: 
Der Vorgang zur Beauftragung ist abgeschlossen. 
Nächste Schritte: 
Es wird der Baubeschluss vorbereitet, dieser wird den Gremien voraussichtlich im 1. Quartal 
2024 vorgelegt. 
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:  
Die weitere Berichterstattung erfolgt im Rahmen des Baubeschlusses.

Anlage 1_RPA_Zustimmung Bedarfsprüfung

8 Zeichen

Anlage 1

Beschlussvorlage Ausschuss

15475 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VIII/69/690/1 
 
Vorlagen-Nummer 
 1524/2018 
Freigabedatum 
26.11.2018  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Planungs- und Bedarfsfeststellungsbeschluss für die Neugestaltung der Stadtbahnhaltestelle 
Bahnhof Deutz/Messe 
Beschlussorgan 
Verkehrsausschuss 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Verkehrsausschuss bestätigt die Wettbewerbsentscheidung der Jury und stellt den Bedarf zur 
Vergabe externer Planungsleistungen fest. Weiterhin beauftragt er die Verwaltung, dem ersten Preis-
träger „flender generalplaner“ die weitere Bearbeitung der Planung für die Neugestaltung der Stadt-
bahnhaltestelle Bahnhof Deutz/Messe stufenweise zu übertragen und die Finanzierung sicher zu stel-
len. 
Die Planungskosten für die Neugestaltung der Stadtbahnhaltestelle Bahnhof Deutz/Messe werden mit 
630.000 € angesetzt. 
 
Die benötigten Mittel in Höhe von rund 630.000 € sind im Rahmen der Haushaltsplanung 2019, inkl. 
der Finanzplanung 2020 bis 2022 im Teilergebnisplan 1202 - Brücken, Tunnel, Stadtbahn, ÖPNV - in 
Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen, berücksichtigt. 
 
 
Alternative: 
Der Verkehrsausschuss bestätigt die Wettbewerbsentscheidung der Jury nicht und beauftragt die 
Verwaltung, den Entwurf des Büros „flender generalplaner“ zur Neugestaltung der Stadtbahnhaltestel-
le Bahnhof Deutz/Messe nicht weiter zu verfolgen und einen neuen Wettbewerb durchzuführen.  
 
 
 
Der Verkehrsausschuss verzichtet auf Wiedervorlage, wenn die Bezirksvertretung Innenstadt und der 
Stadtentwicklungsausschuss uneingeschränkt zustimmen. 
 
    Ja / Nein 
 
Verkehrsausschuss 11.12.2018 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 24.01.2019 
Stadtentwicklungsausschuss 07.02.2019 
Verkehrsausschuss 26.03.2019

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme      630.000 €  € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
 
Begründung: 
 
Hintergrund 
In der 35 Jahre alten Stadtbahnhaltestelle Bahnhof Deutz/Messe haben sich in den letzten Jahren 
erhebliche Schäden an den vorhandenen Wandfliesen gezeigt. Die Gründe liegen einerseits in der 
Materialermüdung infolge der permanenten leichten Erschütterungen aus dem Stadtbahnbetrieb und 
im damals verwendeten Klebeverfahren der Fliesen. An diversen Stellen der Fahrebene und der Ver-
teilerebene mussten daher aus Gründen der Verkehrssicherheit bereits lose Fliesen entfernt werden. 
Es ist davon auszugehen, dass aus den zuvor genannten Gründen weiterhin Fliesen abgenommen 
werden müssen. 
 
Aufgrund der Bedeutung der Stadtbahnhaltestelle Bahnhof Deutz/Messe als Kreuzungshaltestelle im 
Stadtbahnnetz hat die Stadtbahnhaltestelle eine herausragende Bedeutung im Stadtgebiet. Die 
Stadtbahnhaltestelle dient als Umsteigebahnhof zur Fernbahn sowie als Zugang zur Koelnmesse, zu 
der in Entstehung befindlichen MesseCity, zum Stadthaus und zur LanxessArena. Bei der Sanierung 
der Stadtbahnhaltestelle ist daher ein hoher Qualitätsanspruch anzusetzen. 
 
Vorberatungen 
Im Zuge der Beratungen der Planungsbeschlussvorlage (Vorlagen-Nr.: 0637/2012) für die Erneue-
rung der Fliesen an der Stadtbahnhaltestelle Bahnhof Deutz/Messe gab es verschiedene Fragen und 
Anregungen aus dem Verkehrsausschuss, dem Gestaltungsbeirat sowie der Bezirksvertretung Innen-
stadt. 
 
Der Rat beauftragte daraufhin am 19.03.2013 die Verwaltung, einen Wettbewerb in Form eines 
Werkstattverfahrens mit drei teilnehmenden Büros durchzuführen. In dem Gesamtkonzept sollte die 
Kostenplanung für die künftige Gestaltung der Stadtbahnhaltestelle und des Fußgängertunnels zur 
Messe erarbeitet werden.

3 
 
Wettbewerb zur Neugestaltung der Stadtbahnhaltestelle Bahnhof Deutz/Messe 
Bezüglich der Neugestaltung der Stadtbahnhaltestelle wurde ab August 2013 ein Werkstattverfahren 
durch die Stadt Köln durchgeführt. Drei von der Verwaltung ausgewählte Büros wurden zur Teilnah-
me aufgefordert. 
 
Wesentlicher Aspekt der Aufgabenstellung war, eine qualitätsvolle, robuste und ökonomische Ge-
samtkonzeption inklusive Kostenplanung zu erarbeiten, welche dem anspruchsvollen und vielfrequen-
tierten Ort gerecht wird. Weiterhin waren die Anforderungen an die Gestaltung und Solidität zu be-
rücksichtigen, sowie die Anforderungen an die soziale Sicherheit und den Brandschutz. 
 
Die sogenannte B-Passage (Fußgängertunnel), die von der Verteilerebene den Zugang zur Koeln-
messe und zur neuen MesseCity darstellt, war in der Planung der Neugestaltung zu berücksichtigen. 
 
Flächen bzw. Positionen für Wegweisungen und Werbeanlagen mussten ebenfalls im Gesamtkonzept 
dargestellt werden. Zudem war zu berücksichtigen, dass die bauliche Umsetzung in mehreren Bau-
abschnitten erfolgen kann. Die Kostenplanung musste ebenfalls in Bauabschnitte unterteilt werden. 
 
Es hat sich im Laufe des Wettbewerbs gezeigt, dass die Aufgabe komplexer ist, als ursprünglich an-
genommen. Zunächst war man davon ausgegangen, dass es hier lediglich um eine Wandgestaltung 
geht. Im Verlauf des Verfahrens hat sich herausgestellt, dass es jedoch nur sinnvoll ist, die Umgestal-
tung der gesamten, für Köln sehr bedeutenden, Stadtbahnhaltestelle zu verfolgen. Daher erging der 
Auftrag an die Büros „flender generalplanung“, „Rübsamen & Partner“ und „bob-architektur“, die Er-
neuerung der Wandverkleidung, Bodenfliesen, Deckenverkleidung, Beleuchtung, Wegweisung und 
Nutzerinformation, der Einbauten und Räumlichkeiten sowie eine Verlagerung der vorhandenen Nut-
zungen bei gleichzeitiger Verbesserung der Übersichtlichkeit und damit Verbesserung der sozialen 
Kontrolle und Sicherheit zu prüfen und neu zu gestalten. Ein besonderer Fokus lag dabei auf der 
Dauerhaftigkeit der Materialien. 
 
Ein ausführlicher Vergleich der Arbeiten ist im anliegenden Protokollauszug (siehe Anlage 2) der Ju-
rysitzung nachzulesen. 
 
Gewinnerarbeit 
Die Jury legte einvernehmlich als ersten Preisträger „flender generalplaner“ fest. Der Entwurf von 
„flender generalplaner“ ist sehr individuell und wird als „eye-catcher“ bezeichnet. Da Profilglas kein 
neues Produkt auf dem Markt ist, sondern schon mehrfach eingesetzt wurde, z.B. in der Passerelle 
des Essener Hauptbahnhofes oder an der Außenfassade einer Schulturnhalle in Köln-Deutz, hat sich 
das Material für diesen Entwurf als geeignet erwiesen. Als Referenz wird u.a. eine Haltestelle in Zü-
rich genannt, an der die vorgesehene Glaswand bereits durch das Büro „flender generalplaner“ aus-
geführt wurde. 
 
Der Leitgedanke der Wettbewerbsarbeit ist, die komplexe Situation des Gesamtbauwerks durch eine 
einheitliche, reduzierte und klare Formen- und Materialsprache zu beruhigen und zugleich durch Be-
tonung einzelner Elemente Orientierungspunkte im Raum zu schaffen. Die Stadtbahnhaltestelle er-
fährt so eine Reduzierung auf einen konzeptionell leicht begreifbaren Raum. Die Wände der Vertei-
lerebene und der Fahrebene auf der südlichen Seite (Gleis 2 in Fahrtrichtung Kalk) erhalten eine 
durchgehende Verkleidung mit Profilbauglas. Die Oberfläche ist strukturiert und das Glas erscheint 
transluzent. Die statischen Eigenschaften des Materials ermöglichen eine Montage ohne Zwischen-
halterung über die gesamte Wandhöhe.  
Bei der Weiterentwicklung des Entwurfs für die Verteiler- und Fahrebene sind die Punkte Übergänge 
zum Bestand, Einbauteile (z.B. Sitzgruppen, Fahrkartenautomat, etc.), Übergang von der Streckme-
talldecke zur Glaswand, Zugangsmöglichkeit zwecks Bauwerksprüfung / Unterhaltung des Bereichs 
hinter der Glaswand (Revisionsöffnungen), Abstand der Glaswand zur dahinterliegenden gelben 
Wand und eine für Sehbehinderte blendfreie Ausführung der Hinterleuchtung zu beachten. 
 
Geplant ist, die Neugestaltung der Stadtbahnhaltestelle in Anlehnung an den Siegerentwurf umzuset-
zen. Es wurde ein Präsentationsmodell in der Verteilerebene aufgebaut, um schon frühzeitig einen 
Eindruck des künftigen Erscheinungsbildes erhalten zu können. Dieses Präsentationsmodell kann in

4 
der Verteilerebene der Haltestelle besichtigt werden. Hierbei handelt es sich lediglich um ein visuelles 
Präsentationsmuster. Die Glasqualität entspricht nicht dem Material, das bei der endgültigen Ausfüh-
rung zum Einsatz kommen wird. Dann wird vorgespanntes Glas verwendet, das resistenter ist als das 
Musterglas. Insgesamt ist das vorgespannte Glas, welches oft in Industriebauten und Sportstätten 
eingesetzt wird, sehr robust. 
 
Planungsstand 
Im Zuge des Werkstattverfahrens wurde erkannt, dass für die Neugestaltung der Stadtbahnhaltestelle 
eine eng verzahnte Planung und Ausführung mit der anstehenden Brandschutzsanierung, der Ge-
bäudesanierung und der Sanierung der technischen Anlagen zwingend notwendig ist. Dadurch hat 
sich die Komplexität der Maßnahme deutlich erhöht und die vorbereitenden Arbeiten haben mehr Zeit 
in Anspruch genommen. 
 
Verzahnte Planung 
 
- Neugestaltung 
Nach Beschlussfassung dieser Vorlage wird dem Preisträger „flender generalplaner“ die wei-
tere Bearbeitung der Planung zur Neugestaltung der Stadtbahnhaltestelle Bahnhof 
Deutz/Messe stufenweise übertragen.  
 
- B-Passage mit DB Aufzügen 
Die B-Passage wurde in die Planung der Neugestaltung mit einbezogen. In die weitere Pla-
nung des Fußgängertunnels wird, über die Neugestaltung hinaus, die Aufzugsnachrüstung der 
Deutschen Bahn mit einfließen, welche den barrierefreien Zugang zum Messegelände, der 
MesseCity und auch zu den darüber liegenden Bahnsteigen gewährleisten wird. 
 
- Gebäudesanierung der Haltestelle und Brandschutzsanierung 
Aufgrund von bereits bekannten Bauwerksschäden ist es im Zuge der Neugestaltung zudem 
unerlässlich, den allgemeinen Zustand der Stadtbahnhaltestelle in die Gesamtmaßnahme mit 
aufzunehmen. Dazu liegen Prüfberichte und ein Sanierungskonzept zum Zustand der Stadt-
bahnhaltestelle vor, welche in die zukünftige Planung einzubinden sind und in der Zeitplanung 
der gesamten Planung berücksichtigt werden müssen.  
Darüber hinaus ist für die Brandschutzsanierung eine Ertüchtigung aller brandschutzrelevan-
ten technischen Anlagen zu planen und baulich anzupassen. 
Hierfür soll im Zuge der Brandschutzsanierung und -ertüchtigung unter anderem durch die Bil-
dung von Brand- und Rauchabschnitten vermieden werden, dass Feuer und Rauch z. B. aus 
Betriebsräumen oder Verkaufsstätten und Kiosken in die Verteilerebene eindringen und dort 
die Evakuierung bzw. Selbst- und Fremdrettung beeinträchtigen. Für die Maßnahme der 
Brandschutzsanierung der Stadtbahnhaltestelle wurde bereits im Jahr 2014 ein Planungsbe-
schluss erteilt (Vorlagen-Nr.: 4192/2013) und eine Arbeitsgemeinschaft beauftragt, welche die 
Planung erstellen soll. 
 
- Sanierung der technischen Gebäudeausrüstung 
Des Weiteren gibt es aufgrund des Zustandes und des Alters der Stadtbahnhaltestelle einen 
hohen Erneuerungsbedarf im Bereich der weiteren Technischen Gebäudeausrüstung, z. B. 
der Abwasseranlagen. Die Toilettenanlage in der Verteilerebene ist derzeit nicht nutzbar und 
kann ohne größere Investition nicht wieder in Betrieb genommen werden. Im Zusammenhang 
mit dem Toilettenkonzept der Stadt Köln soll in dieser Stadtbahnhaltestelle eine öffentliche 
Toilette in Betrieb genommen werden. Die Planung für diese Leistungen wird ebenfalls von 
der bereits beauftragten Arbeitsgemeinschaft erbracht. 
 
Weiteres Vorgehen 
 
Die Planungsphase wird voraussichtlich etwa 18 Monate in Anspruch nehmen. 
Die bauliche Umsetzung könnte dann frühestens im Jahr 2020 beginnen. Da eine Umsetzung mit 
mehreren Bauphasen erforderlich sein wird, sind ca. zwei Jahre Bauzeit anzusetzen.  
 
Die Planung der Neugestaltung wird nur in sehr enger Zusammenarbeit und verzahnt mit den ge-

5 
nannten Maßnahmen, sowie unter Berücksichtigung des Stadtbahnbetriebes ausgeführt werden kön-
nen. 
 
Aufgrund des vorliegenden Sachstands ist es notwendig, die anstehende Planung und Ausführung 
der Neugestaltung, die brandschutztechnische Sanierung, die Sanierung der technischen Gebäude-
ausrüstung und die Gebäudesanierung gemeinsam durchzuführen. 
Die Federführung der Planung obliegt der Arbeitsgemeinschaft der brandschutztechnischen Sanie-
rung, welche auch die Sanierung der Bauwerksschäden durchführen wird und die Planung der Neu-
gestaltung in die Gesamtmaßnahme integriert. Alle notwendigen Planungsmaßnahmen der Neuge-
staltung werden in die Objektplanung Ingenieurbauwerke integriert und während der Bauphase ent-
sprechend begleitet und koordiniert.  
 
Null-Variante 
Es ist technisch sinnvoll, die brandschutztechnische Sanierung im Zusammenhang mit der Neugestal-
tung der Stadtbahnhaltestelle Bahnhof Deutz/Messe durchzuführen. 
 
Wird die Neugestaltung der Stadtbahnhaltestelle nicht mit der zwingend durchzuführenden und be-
reits beschlossenen Maßnahme der Brandschutzsanierung ausgeführt, werden weiterhin Kosten für 
Reparaturen infolge gelöster Fliesen entstehen. Bei späterer Ausführung der Neugestaltung ist mit 
sehr hohen Mehrkosten zu rechnen, da Anpassungsarbeiten von bereits getätigten und neu erstellten 
Maßnahmen anfallen werden und somit verschiedene Gewerke erneut ausgeführt werden müssen. 
 
Ingenieurleistungen und Gutachter 
Im Zusammenhang mit der oben geschilderten Neugestaltung ist geplant, Ingenieurleistungen gemäß 
HOAI der Entwurfs- und Ausführungsplanung an externe Dienstleister zu vergeben. 
Folgende Leistungen sollen darüber hinaus ebenfalls extern vergeben werden: 
 
 Brandschutz- und Entfluchtungskonzept 
 Erdungs- und Blitzschutzgutachten 
 Baustoff- / Schadstoffgutachten und Untersuchung Betonfestigkeit 
 Entfluchtungskonzepte für einzelne Bauphasen / Verkehrssicherungsplanung 
 Sachverständiger für die Planung der technischen Gebäudeausrüstung 
 Projektsteuerung 
 Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator 
 Beleuchtungskonzept 
 
RPA  
Dem Bedarf zur externen Vergabe von Planungs- und Gutachterleistungen in Höhe von 630.000 € 
brutto wurde vom Rechnungsprüfungsamt unter der RPA-Nr. BD 2018/0693 am 03.05.2018 zuge-
stimmt (siehe Anlage 1). 
 
Die Anmerkungen des Rechnungsprüfungsamtes werden im Rahmen der weiteren Planung berück-
sichtigt. 
 
Kosten 
Die Planungskosten für die Neugestaltung und die dazugehörigen Gutachten belaufen sich auf ca. 
630.000 € brutto.  
 
Finanzen 
Die benötigten Mittel in Höhe von rund 630.000 € sind im Rahmen der Haushaltsplanung 2019 inkl. 
der Finanzplanung 2020 bis 2022 im Teilergebnisplan 1202 - Brücken, Tunnel, Stadtbahn, ÖPNV - in 
Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen, berücksichtigt worden. 
 
IVC 
Die Maßnahme wurde dem städtischen Investitionscontrolling vorgestellt. Nach eingehender Prüfung 
der dargelegten Maßnahme wird auf eine Beratung und Beschlussfassung im IVC verzichtet.

6 
Anlagen 
Anlage 1  Zustimmung der Bedarfsprüfung von Planungs- und Gutachterleistungen 
  RPA-Nr.: BD 2018/0693 
Anlage 2 Protokoll zum Abschlusstermin des Werkstattverfahrens

Anlage 2_Protokoll zum Abschlusstermin des Werkstattverfahrens

14472 Zeichen

Anlage 2

Wettbewerb - „Neugestaltung der Haltestelle Bhf Deutz / Messe“
Protokoll zum Abschlusstermin
Projekt Wettbewerb - „Neugestaltung der Haltestelle Bhf Deutz / Messe“

Ort / Datum Stadthaus — Deutz Westgebäude,
Willy-Brand-Platz 2, 50679, Raum 06 D 63
Montag, 09.12.2013, 16.30 Uhr - ca. 18.40 Uhr

Moderation

Geplanter Tagesablauf:

Vortragende /r

Uhrzeit Inhalt

Begrüßung und Formalitäten

Präsentation der Entwürfe von

1) bob architektur

2) Rübsamen & Partner

3) flender generalplanung

17:40 PAUSE 10 min

70 min

-100 min

Diskussion, Beratung und Wertung

durch Jury

19.00/19.30 Ende der Veranstaltung |

Der geplante Ablauf wurde in etwa so eingehalten. Die Veranstaltung endete bereits um
18.40 h.

1.) Begrüßung und Formalitäten

 Stastplanungsamtes der Stadt Köln, begrüßt stellvertre-
tr EEE «= Aovesoncen.

EEE führt kurz ins Thema ein und erläutert den Grund, warum so kurzfristig und erst
jetzt die stadtentwicklungspolitischen Sprecher des STEA sowie die Vertreter der BV1 als
Berater der Jury zur Entscheidungsfindung hinzugeladen wurden. Es hat sich im Laufe des
Wettbewerbs herausgestellt, dass die Aufgabe komplexer ist, als ursprünglich gedacht. Zu-
nächst war man davon ausgegangen, dass es hier lediglich um

Stadt Köln | Amt für Brücken und Stadtbahnbau EEE Dezember 2013 1

Wettbewerb - „Neugestaltung der Haltestelle Bhf Deutz / Messe“

eine Wandgestaltung geht, weshalb man sich dazu entschlossen hatte, anders als sonst
üblich, eine kleine Jur

zu bilden.

Da es jetzt aber um eine komplexere Umgestaltung einer für Köln sehr bedeutenden Halte-
stelle geht, sollte die abschließende Entscheidung in einem größeren Rahmen getroffen
werden. j

Am 06.11.2013 hatten die drei teilnehmenden Büros ihre Arbeiten final vorgestellt. Hier konn-
te aus o.g. Gründen und weil eine vergleichbare Kostengegenüberstellung fehlte, noch kein
abschließendes Ergebnis festgelegt werden.

Ziel sei es nun, zu einem einstimmigen Ergebnis zu kommen.

2.) Präsentation der Entwürfe

stellt die drei Entwürfe vor. Er betont, dass es sich bei den Entwürfen um Leit-
ideen handelt, nicht um fertige Werkpläne.

bob architektur

„Adern der Stadt“

Verkleinerung der Nebenräume. Verlegung des Wasserzählerraums.

Neue Gestaltung und Platzierung des Kiosks.

Abgerundete Ecken für fließende Räume.

Decke Verteilerebene: Um eine größere Raumhöhe zu erzielen, soll die Decke einen

Spiegeleffekt durch Alucobongplatten A2 (statt Edelstahl, wie zunächst geplant) er-

halten. Um den Anforderungen an Schallschutz und Beleuchtung gerecht zu werden,

soll die Decke perforiert und abgehängt ausgeführt werden. Schallabsorbierende

Platten und Licht würden hinter bzw. in der Lochdecke angebracht.

e Decke Fahrebene: Die Decke soll dunkel ausgeführt werden, aber nach dem gleichen
Prinzip, wie die spiegelnde Decke in der Verteilerebene, perforiert, mit eingebauten
Leuchten und mit Schallabsorbierung. a

e Bodenbelag: Anthrazit ohne Fugen, Gussasphalt, mit einer weißen Linie („Ader“)
(statt vielen schmalen Linien), ausgeführt als taktiler Leitstreifen. Die eine breite Linie
verwandelt sich an allen Ausgängen in viele schmale „Adern“.

e Wände: Runde Mosaik-Fliesen, kleinformatig. Modellierung der Ecken ist mit diesem
Material gut umsetzbar.

e Monochromes Farbkonzept: schwarz - weiß - silber.

e Zurückhaltender Hintergrund für „bunte“ Leute und Einbauten.

e Anden Treppenabgängen sind, als Reminiszenz an das alte Erscheinungsbild, Flä-

chen mit orangefarbenen, ähnlich den bestehenden Fliesen, geplant.

Stadt Köln | Amt für Brücken und Stadtbahnbau| EEE | Dezember 2013 2

Wettbewerb - „Neugestaltung der Haltestelle Bhf Deutz / Messe“

ADERN DER STADT

Stadt Köln | Amt für Brücken und Stadtbahnbau| EEE | Dezember 2013 3

Wettbewerb - „Neugestaltung der Haltestelle Bhf Deutz / Messe“

ADERN DER STADT  1atesiese Bahntot Deutz’ Messe

Onntnafenten 12 Baar tern 1

Stadt Köln | Amt für Brücken und Stadtbahnbau | EEE | Dezember 2013 4

Wettbewerb - „Neugestaltung der Haltestelle Bhf Deutz / Messe“

Rübsamen & Partner

Stadt Köln | Amt für Brücken und Stadtbahnbau]|

Deutliche Reduzierung der Nebenräume, Ermöglichung eines Blicks durch die ge-
samte Verteilerebene. Verlegung des Wasserzählerraums.

Ergänzung durch Glaselemente an beiden Enden des „Nebenraumeinbaus“ für Kiosk
und eine zusätzliche wählbare Nutzung. Soziale Kontrolle. Ausrichtung des Kiosks in
westliche Richtung. Position verändern an die jetzige Stelle der Schließfächer.
Decke: weißgrau glänzende, Metalldecke, microperforiert, leicht reflektierende Wir-
kung, indirekte Deckenbeleuchtung flächig integriertOvale Stützenverkleidung: Weiß,
metallisch, glänzend.

Boden: Betonkunstwerkstein, großformatig, weißgrau, farblich homogen, hell (reflek-
tiert das Licht).

Wand: Fliesen, Steinzeug in beiden Ebenen 25 % reliefiert, 75 % glatt, als Reminis-
zenz an den Bestand.

Weiß in der Verteilerebene (VE), rot und weiß in der Fahrebene (FE). Das „Kölner
Rot“ wird mittels entsprechender Beleuchtung in die VE „hoch transportiert“. Laut Vor-
trag „quillt das Kölner-Rot“ aus dem Untergrund. Das Oben und Unten soll so erfahr-
bar gemacht und visuell transportiert werden.

Ausführung der Brüstungen am Treppenabgang massiv mit rotem Leuchtmittel.
Funktionslichtband entlang der Wand. Hinweisschilder entwickeln sich aus der De-
cke.

Werbung abgehängt ca. 40 cm von der Decke.

| Dezember 2013 5

Wettbewerb - „Neugestaltung der Haltestelle Bhf Deutz / Messe“

debian reg Minsan nern wissen nun

Stadt Köln | Amt für Brücken und Stadtbahnbau| EEE | Dezember 2013 6

Wettbewerb - „Neugestaltung der Haltestelle Bhf Deutz /Messe“

ns

ii

flender generalplanung

Die Verteilerebene der zentrale Raum des Entwurfs.
Neue Gestaltung und Platzierung des Kiosks.
Zwei Plätze, z.B. „Bahnhofsplatz“ und „Stadthausplatz“ stellen sich als Aufweitungen

im Grundriss dar.

klare neue Farbgebung an der „südlichen Wandfläche“ mit einer warmen Farbe. Vor-
schlag: gelb.

An den Ausgängen platziert er Stelen in der gleichen Farbe.

Sehr wichtig: Lichtplanung! Zusammenarbeit mit Lichtplanungsbüro Lucet aus Bern.

' Sehr geringe Verkleinerung der Nebenräume, Verlegung des Wasserzählerraums.

Orangefarbene Fliesen sind als Relikte an Schnittstellen (B-Passage) beibehalten. _
Decke: homogen, schlicht mit indirekter Beleuchtung, nicht gleichmäßig, dafür High-
lights / Akzente. Abgehängte Decke aus Streckmetall mit Schallabsorbierung in weiß
oder hellgrau. Gelbe Farbe hinter der Decke soll sichtbar sein.

Boden: Feinsteinzeug Bodenfliesen, hellgrau, Großformat.

Wände: „Weg von der Fliese!“ Einseitig Glas vor gelber Wand, beleuchtet. Restliche
Wandflächen aus hellgrauen, glasfaserverstärkten Betonplatten. Die „gelbe, leuch-
tende Wand" sollte möglichst frei von Werbung und Einbauten bleiben. Die notwendi-
ge Möblierung integriert er in der neuen grauen Fassade der Nebenräume.

Saubere Übergänge (Tore) zu vorhandenen, sehr unterschiedlichen Ausgängen. Eine
modulare Vorgehensweise ist möglich.

Stadt Köln | Amt für Brücken und Stadtbahnbau] TE | Dezember 2013 7

Wettbewerb - „Neugestaltung der Haltestelle Bhf Deutz / Messe“

Neugestaltung Haltestelle
Bahnhof Deutz / Messe

Stadt Köln / flender generalplaner 2013

Leitidee Raumstruktur

sl Oma ma De a Veran de ar ar
irrt ehncn ehr

Blick 3

Schnitt AA 1.100

Brüstungen

Ai rsungen rd un

emp Vehrekrenang en

aa trau ran rät

ati de Verdumung I dur Pan de argransaner Part. rialkonzept / Schnitt C-C 1:28

Stadt Köln | Amt für Brücken und Stadtbahnbau| EEE | Dezember 2013 8

Wettbewerb - „Neugestaltung der Haltestelle Bhf Deutz / Messe“

Zugänge

=:
Bebrauchstauglichkeit ET
Wirtachaftlichkeit | ),

Bauabschnitte

Bauabschnitt 1 Bauabschnitt 2 Bauabschnitt 3

Boden + Blindenieitlinien

Höbel + Verbung

ADTHAUS
LANXESS AR|

87

Grundriss Vertailerebane 1:200

Facts+Figures

Funktionen Bestand + Neu

Decke + Licht + Bignalatik

Wand + Orafik

Stadt Köln | Amt für Brücken und Stadtbahnbau| EEE | Dezember 2013

9

Wettbewerb - „Neugestaltung der Haltestelle Bhf Deutz / Messe“

EEE erläutert die zu erwartenden Baukosten.

Um vergleichbare Kosten der Entwürfe zu erhalten, wurden die von Amt 69 ermittelten Roh-
bauflächen (Verteilerebene, Fahrebene und B-Passage) mit den Quadratmeterpreisen der
Materialien der Büros angesetzt und die Summen gegenübergestellt.

Hierbei ergaben sich folgende Summen (netto):

bob architektur Rübsamen & Partner flender generalplanung

1.873.566 € 2.390.800 € 2.070.310 €

Die so ermittelten Kosten wurden den Büros zur Prüfung und Freigabe vorgelegt. Hier bestä-
tigte sich der Verdacht, dass die Entwürfe und die dazugehörigen Flächen / Kosten nicht
detailliert vergleichbar sind. Die Konzepte der Büros unterscheiden sich sehr in der Ausdeh-
nung der Flächen. In den ermittelten Gesamtkosten von Amt 69 bzw. der Büros zeigt sich
dennoch, dass sich alle drei Entwürfe in ähnlicher Kostenhöhe befinden. Die Kostenvorga-
ben von 69 wurden von allen Büros eingehalten. Er stellt zudem am Beispiel der Deckenver-
kleidung des Entwurfes von bob architektur dar, welche Auswirkung eine Änderung von Ma-
terialien in der Kostenschätzung haben kann. So würde dieser Entwurf beispielsweise mit
einer -wie ursprünglich vorgesehen- Edelstahldecke über 400.000 € mehr kosten als mit der
jetzt eingeplanten Alucobonddecke.

Richtiger ist es, die von den Büros selbst als Gesamtkosten ermittelten Summen (netto) zum
Vergleich anzusetzen:

bob architektur , Rübsamen & Partner flender generalplanung

1.918.048 € 2.526.496 € 2.340.465 €

Hierbei ist zu beachten, dass sich alle Büros auf erste grobe Kostenschätzungen stützen, die
im derzeitigen Entwurfsstadium auch nicht genauer ausgearbeitet werden können und in
Anbetracht der Honorare der Büros in Höhe von 7.500 Euro zudem nicht eingefordert wer-
den können.

3.) Diskussion, Beratung und Wertung durch Jury

Zu flender generalplanung

Die Arbeit von flender generalplanung erfährt sehr großen Zuspruch. Der Entwurf ist sehr
individuell und wird als „eye-catcher“ bezeichnet. Die Kreativität ist auch nach der Weiterbe-
arbeitung erkennbar. Das Industriematerial Profilglas passt gut zum Rechtsrheinischen. Da
Profilglas kein neues Produkt auf dem Markt ist, sondern schon mehrfach eingesetzt wurde,
wird es nicht als problematisch eingestuft. Als Referenz wird eine Haltestelle in Zürich, an
der eine wie von flender generalplanung vorgesehene Glaswand ausgeführt wurde, genannt.

Kritisch betrachtet wurde die Unterhaltung der Glaswand im Bezug auf Graffitientfernung und
Austausch von Leuchtmitteln sowie Kontrolle der Wandflächen hinter der Glaswand, die im
Zuge der alle sechs Jahre stattfindenden Bauwerksprüfung notwendig ist. Das Erschei-

Stadt Köln | Amt für Brücken und Stadtbahnba | EEE | Dezember 2013 10

Wettbewerb - „Neugestaltung der Haltestelle Bhf Deutz / Messe“

nungsbild der Streckmetalldecke (Referenz: Breslauer Platz) und die Farbwahl der Wand
wurden hinterfragt.

Zu bob architektur

Der Entwurf von bob architektur ist eine sehr klare und einfache Lösung, dem aber bei der
Weiterbearbeitung die Leitidee verloren gegangen ist und am Ende zu wenig davon übrig
blieb. Aus den Adern wird ein Leitstreifen, aus der spiegelnden Edelstahldecke wird eine
Alucobonddecke mit eher zweifelhaftem Spiegeleffekt. Schwierigkeiten könnten an den
Wänden bei der Fugenreinigung nach Verschmutzung durch Graffitis und bei der Ausführung
und Unterhaltung des Gussasphaltbodens auftreten.

Zu Rübsamen & Partner

Der Entwurf wird als hell, großzügig und fast schon steril, allerdings nicht als „eye-catcher"
empfunden. Zudem könnte eine so gestaltete Haltestelle überall sein, z.B. am Ebertplatz. An
diesem Entwurf wird in erster Linie die Wandgestaltung kritisiert. Neben dem Problem der
Graphitstaubablagerung auf den vertikalen Erhebungen hat die reliefierte Fliese auf großen
Flächen keine Kraft. Es könnte schnell unschön und schmutzig aussehen. Gleiches gilt für
die helle microperforierte Metalldecke.

4.) Ergebnis:

Die Jury legt einvernehmlich.als Preisträger flender generalplanung fest.

Aufgrund der gleichwertigen guten Qualität der nicht ausgewählten Arbeiten, wird auf eine
weitere Rangfolge verzichtet.

Herr Flender wird den Auftrag erhalten, an der Weiterentwicklung seines Entwurfs für die
Verteiler- und Fahrebene zu arbeiten. Folgende Punkte sind dabei im Einzelnen von ihm zu
beachten: .

- Übergänge zum Bestand.
- Einbauteile (z.B. Sitzgruppen, Fahrkartenautomat, etc.)
- Übergang von der Streckmetalldecke zur Glaswand.

- Zugangsmöglichkeit zwecks Bauwerksprüfung / Unterhaltung des Bereichs hinter
der Glaswand (Revisionsöffnungen).

- Abstand der Glaswand zur dahinterliegenden gelben Wand.

Es wird eine 1:1 Bemusterung (Mockup) in der Verteilerebene durch Herrn Flender ge-
wünscht. Ein Stück Glaswand vor gelber Wand soll zeitnah in der Verteilerebene erstellt
werden.

Die B-Passage soll, nach Fertigstellung der Aufzugsnachrüstung durch die DB, ebenfalls,
den Leitlinien des Gesamtkonzepts folgend, neu gestaltet werden. Ein genauer Zeitpunkt
steht hier allerdings noch nicht fest. \

Die Büros wurden noch am Abend EEE über ihre jeweilige
Wertung informiert, mit der Bitte um Diskretion bis Donnerstag, 12.12.13, 10.00 h.

Am Donnerstag, den 12.12.13, wurde seitens Amt 69 eine Pressemitteilung zum Ergebnis
des Wettbewerbs verschickt.

Stadt Köln | Amt für-Brücken und Stadtbahnbau| EEE | Dezember 2013 11

Wettbewerb - „Neugestaltung der Haltestelle Bhf Deutz / Messe“

Für die Sitzung des StEA am 12.12.2013 wurde seitens Amt 69 eine Powerpoint - Präsenta-
tion mit den Plänen der drei Büros zusammengestellt und Amt 61 zur Verfügung gestellt.

Es wurde angeregt, die Arbeiten'im Anschluss an die übliche Ausstellung in der Magistrale
des Stadthauses gegebenenfalls -in Abstimmung mit der KVB- in der Haltestelle selbst aus-
zustellen.

Stadt Köln | Amt für Brücken und Stadtbahnbauj EEE | Dezember 2013 12

Wettbewerb - „Neugestaltung der-Haltestelle Bhf Deutz / Messe“

Det Oberbürgermeister EZ

Dranisiznaike Datum

{v2}
[r}

Anwesenheitsliste

Besprechungsgegenstand

Abschlusstermin des Wettbewerbs — „Neugestaltung der Haltestelle Bahnhof Deutz / Messe"

Ort und Datum der Besprechung

Raum 06.D.63 im Stadthaus — Deutz Westgebäude, Willy-Brand-Piatz 2
09.12.2013, 16.30 — 19.30 Uhr

Teilnehmer
Name

| Dienststelle Tel Unterschrift

Abschlusstermin des Wettbewerbs — Neugestaltung ger Haltestele Bahnhof Deutz / Messe”

Stadt Köln | Amt für Brücken und Stadtbahnbau| EEE | Dezember 2013 13

Beratungsverlauf (4)

11.12.2018 Verkehrsausschuss
TOP 3.7 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: im ersten Durchgang verwiesen

Zur Sitzung
24.01.2019 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 3.2 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: mit Änderungen empfohlen

Zur Sitzung
07.02.2019 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 6.7 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung
26.03.2019 Verkehrsausschuss
TOP 3.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (4)

  • Breslauer Platz
  • Ebertplatz
  • B-Passage
  • Markt

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
1524/2018
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
25.02.2019
Erstellt
08.05.2018 09:57