1524/2018
Planungs- und Bedarfsfeststellungsbeschluss für die Neugestaltung der Stadtbahnhaltestelle Bahnhof Deutz/Messe
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Anlage 3 - Auszug aus der BV Innenstadt 24.01.2019
1447 Zeichen
Anlage 3 Geschäftsführung Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) Herr Droske Telefon: (0221) 221-91709 Fax : (0221) 221-26592 E-Mail: ralf.droske@stadt-koeln.de Datum: 25.01.2019 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt vom 24.01.2019 öffentlich 3.2 Planungs- und Bedarfsfeststellungsbeschluss für die Neugestaltung der Stadtbahnhaltestelle Bahnhof Deutz/Messe 1524/2018 Beschluss: Die Bezirksvertretung Innenstadt empfiehlt folgenden geänderten Beschluss: Der Verkehrsausschuss bestätigt die Wettbewerbsentscheidung der Jury und stellt den Bedarf zur Vergabe externer Planungsleistungen fest. Weiterhin beauftragt er die Verwaltung, dem ersten Preisträger „flender generalplaner“ die weitere Bearbei- tung der Planung für die Neugestaltung der Stadtbahnhaltestelle Bahnhof Deutz/Messe stufenweise zu übertragen und die Finanzierung sicher zu stellen. Bei der Planung ist der Arbeitskreis Barrierefreies Köln zu beteiligen. Die Planungskosten für die Neugestaltung der Stadtbahnhaltestelle Bahnhof Deutz/Messe werden mit 630.000 € angesetzt. Die benötigten Mittel in Höhe von rund 630.000 € sind im Rahmen der Haushaltspla- nung 2019, inkl. der Finanzplanung 2020 bis 2022 im Teilergebnisplan 1202 - Brü- cken, Tunnel, Stadtbahn, ÖPNV - in Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen, berücksichtigt. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt.
Sachstandsbericht Rat /Ausschuss 11/2023
1207 Zeichen
Dezernat, Dienststelle
III/69/690/1
Vorlagen-Nummer
1524/2018
Stand: 30.11.2023
Sachstandsbericht
Planungs- und Bedarfsfeststellungsbeschluss für die Neugestaltung der
Stadtbahnhaltestelle Bahnhof Deutz/Messe
Beschluss:
Der Verkehrsausschuss bestätigt die Wettbewerbsentscheidung der Jury und stellt
den Bedarf zur Vergabe externer Planungsleistungen fest. Weiterhin beauftragt er die
Verwaltung, dem ersten Preisträger „flender generalplaner“ die weitere Bearbeitung
der Planung für die Neugestaltung der Stadtbahnhaltestelle Bahnhof Deutz/Messe
stufenweise zu übertragen und die Finanzierung sicher zu stellen. Bei der Planung
ist der Arbeitskreis Barrierefreies Köln zu beteiligen.
Die Planungskosten für die Neugestaltung der Stadtbahnhaltestelle Bahnhof
Deutz/Messe werden mit 630.000 € angesetzt.
Status in Bearbeitung
erledigt
Aktueller Bearbeitungsstand:
Der Vorgang zur Beauftragung ist abgeschlossen.
Nächste Schritte:
Es wird der Baubeschluss vorbereitet, dieser wird den Gremien voraussichtlich im 1. Quartal
2024 vorgelegt.
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:
Die weitere Berichterstattung erfolgt im Rahmen des Baubeschlusses.
Anlage 1_RPA_Zustimmung Bedarfsprüfung
8 Zeichen
Anlage 1
Beschlussvorlage Ausschuss
15475 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin
Dezernat, Dienststelle
VIII/69/690/1
Vorlagen-Nummer
1524/2018
Freigabedatum
26.11.2018
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung
Betreff
Planungs- und Bedarfsfeststellungsbeschluss für die Neugestaltung der Stadtbahnhaltestelle
Bahnhof Deutz/Messe
Beschlussorgan
Verkehrsausschuss
Gremium Datum
Beschluss:
Der Verkehrsausschuss bestätigt die Wettbewerbsentscheidung der Jury und stellt den Bedarf zur
Vergabe externer Planungsleistungen fest. Weiterhin beauftragt er die Verwaltung, dem ersten Preis-
träger „flender generalplaner“ die weitere Bearbeitung der Planung für die Neugestaltung der Stadt-
bahnhaltestelle Bahnhof Deutz/Messe stufenweise zu übertragen und die Finanzierung sicher zu stel-
len.
Die Planungskosten für die Neugestaltung der Stadtbahnhaltestelle Bahnhof Deutz/Messe werden mit
630.000 € angesetzt.
Die benötigten Mittel in Höhe von rund 630.000 € sind im Rahmen der Haushaltsplanung 2019, inkl.
der Finanzplanung 2020 bis 2022 im Teilergebnisplan 1202 - Brücken, Tunnel, Stadtbahn, ÖPNV - in
Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen, berücksichtigt.
Alternative:
Der Verkehrsausschuss bestätigt die Wettbewerbsentscheidung der Jury nicht und beauftragt die
Verwaltung, den Entwurf des Büros „flender generalplaner“ zur Neugestaltung der Stadtbahnhaltestel-
le Bahnhof Deutz/Messe nicht weiter zu verfolgen und einen neuen Wettbewerb durchzuführen.
Der Verkehrsausschuss verzichtet auf Wiedervorlage, wenn die Bezirksvertretung Innenstadt und der
Stadtentwicklungsausschuss uneingeschränkt zustimmen.
Ja / Nein
Verkehrsausschuss 11.12.2018
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 24.01.2019
Stadtentwicklungsausschuss 07.02.2019
Verkehrsausschuss 26.03.2019
2
Haushaltsmäßige Auswirkungen
Nein
Ja, investiv Investitionsauszahlungen €
Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja %
Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 630.000 € €
Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja %
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:
a) Personalaufwendungen €
b) Sachaufwendungen etc. €
c) bilanzielle Abschreibungen €
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:
a) Erträge €
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten €
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:
a) Personalaufwendungen €
b) Sachaufwendungen etc. €
Beginn, Dauer
Begründung:
Hintergrund
In der 35 Jahre alten Stadtbahnhaltestelle Bahnhof Deutz/Messe haben sich in den letzten Jahren
erhebliche Schäden an den vorhandenen Wandfliesen gezeigt. Die Gründe liegen einerseits in der
Materialermüdung infolge der permanenten leichten Erschütterungen aus dem Stadtbahnbetrieb und
im damals verwendeten Klebeverfahren der Fliesen. An diversen Stellen der Fahrebene und der Ver-
teilerebene mussten daher aus Gründen der Verkehrssicherheit bereits lose Fliesen entfernt werden.
Es ist davon auszugehen, dass aus den zuvor genannten Gründen weiterhin Fliesen abgenommen
werden müssen.
Aufgrund der Bedeutung der Stadtbahnhaltestelle Bahnhof Deutz/Messe als Kreuzungshaltestelle im
Stadtbahnnetz hat die Stadtbahnhaltestelle eine herausragende Bedeutung im Stadtgebiet. Die
Stadtbahnhaltestelle dient als Umsteigebahnhof zur Fernbahn sowie als Zugang zur Koelnmesse, zu
der in Entstehung befindlichen MesseCity, zum Stadthaus und zur LanxessArena. Bei der Sanierung
der Stadtbahnhaltestelle ist daher ein hoher Qualitätsanspruch anzusetzen.
Vorberatungen
Im Zuge der Beratungen der Planungsbeschlussvorlage (Vorlagen-Nr.: 0637/2012) für die Erneue-
rung der Fliesen an der Stadtbahnhaltestelle Bahnhof Deutz/Messe gab es verschiedene Fragen und
Anregungen aus dem Verkehrsausschuss, dem Gestaltungsbeirat sowie der Bezirksvertretung Innen-
stadt.
Der Rat beauftragte daraufhin am 19.03.2013 die Verwaltung, einen Wettbewerb in Form eines
Werkstattverfahrens mit drei teilnehmenden Büros durchzuführen. In dem Gesamtkonzept sollte die
Kostenplanung für die künftige Gestaltung der Stadtbahnhaltestelle und des Fußgängertunnels zur
Messe erarbeitet werden.
3
Wettbewerb zur Neugestaltung der Stadtbahnhaltestelle Bahnhof Deutz/Messe
Bezüglich der Neugestaltung der Stadtbahnhaltestelle wurde ab August 2013 ein Werkstattverfahren
durch die Stadt Köln durchgeführt. Drei von der Verwaltung ausgewählte Büros wurden zur Teilnah-
me aufgefordert.
Wesentlicher Aspekt der Aufgabenstellung war, eine qualitätsvolle, robuste und ökonomische Ge-
samtkonzeption inklusive Kostenplanung zu erarbeiten, welche dem anspruchsvollen und vielfrequen-
tierten Ort gerecht wird. Weiterhin waren die Anforderungen an die Gestaltung und Solidität zu be-
rücksichtigen, sowie die Anforderungen an die soziale Sicherheit und den Brandschutz.
Die sogenannte B-Passage (Fußgängertunnel), die von der Verteilerebene den Zugang zur Koeln-
messe und zur neuen MesseCity darstellt, war in der Planung der Neugestaltung zu berücksichtigen.
Flächen bzw. Positionen für Wegweisungen und Werbeanlagen mussten ebenfalls im Gesamtkonzept
dargestellt werden. Zudem war zu berücksichtigen, dass die bauliche Umsetzung in mehreren Bau-
abschnitten erfolgen kann. Die Kostenplanung musste ebenfalls in Bauabschnitte unterteilt werden.
Es hat sich im Laufe des Wettbewerbs gezeigt, dass die Aufgabe komplexer ist, als ursprünglich an-
genommen. Zunächst war man davon ausgegangen, dass es hier lediglich um eine Wandgestaltung
geht. Im Verlauf des Verfahrens hat sich herausgestellt, dass es jedoch nur sinnvoll ist, die Umgestal-
tung der gesamten, für Köln sehr bedeutenden, Stadtbahnhaltestelle zu verfolgen. Daher erging der
Auftrag an die Büros „flender generalplanung“, „Rübsamen & Partner“ und „bob-architektur“, die Er-
neuerung der Wandverkleidung, Bodenfliesen, Deckenverkleidung, Beleuchtung, Wegweisung und
Nutzerinformation, der Einbauten und Räumlichkeiten sowie eine Verlagerung der vorhandenen Nut-
zungen bei gleichzeitiger Verbesserung der Übersichtlichkeit und damit Verbesserung der sozialen
Kontrolle und Sicherheit zu prüfen und neu zu gestalten. Ein besonderer Fokus lag dabei auf der
Dauerhaftigkeit der Materialien.
Ein ausführlicher Vergleich der Arbeiten ist im anliegenden Protokollauszug (siehe Anlage 2) der Ju-
rysitzung nachzulesen.
Gewinnerarbeit
Die Jury legte einvernehmlich als ersten Preisträger „flender generalplaner“ fest. Der Entwurf von
„flender generalplaner“ ist sehr individuell und wird als „eye-catcher“ bezeichnet. Da Profilglas kein
neues Produkt auf dem Markt ist, sondern schon mehrfach eingesetzt wurde, z.B. in der Passerelle
des Essener Hauptbahnhofes oder an der Außenfassade einer Schulturnhalle in Köln-Deutz, hat sich
das Material für diesen Entwurf als geeignet erwiesen. Als Referenz wird u.a. eine Haltestelle in Zü-
rich genannt, an der die vorgesehene Glaswand bereits durch das Büro „flender generalplaner“ aus-
geführt wurde.
Der Leitgedanke der Wettbewerbsarbeit ist, die komplexe Situation des Gesamtbauwerks durch eine
einheitliche, reduzierte und klare Formen- und Materialsprache zu beruhigen und zugleich durch Be-
tonung einzelner Elemente Orientierungspunkte im Raum zu schaffen. Die Stadtbahnhaltestelle er-
fährt so eine Reduzierung auf einen konzeptionell leicht begreifbaren Raum. Die Wände der Vertei-
lerebene und der Fahrebene auf der südlichen Seite (Gleis 2 in Fahrtrichtung Kalk) erhalten eine
durchgehende Verkleidung mit Profilbauglas. Die Oberfläche ist strukturiert und das Glas erscheint
transluzent. Die statischen Eigenschaften des Materials ermöglichen eine Montage ohne Zwischen-
halterung über die gesamte Wandhöhe.
Bei der Weiterentwicklung des Entwurfs für die Verteiler- und Fahrebene sind die Punkte Übergänge
zum Bestand, Einbauteile (z.B. Sitzgruppen, Fahrkartenautomat, etc.), Übergang von der Streckme-
talldecke zur Glaswand, Zugangsmöglichkeit zwecks Bauwerksprüfung / Unterhaltung des Bereichs
hinter der Glaswand (Revisionsöffnungen), Abstand der Glaswand zur dahinterliegenden gelben
Wand und eine für Sehbehinderte blendfreie Ausführung der Hinterleuchtung zu beachten.
Geplant ist, die Neugestaltung der Stadtbahnhaltestelle in Anlehnung an den Siegerentwurf umzuset-
zen. Es wurde ein Präsentationsmodell in der Verteilerebene aufgebaut, um schon frühzeitig einen
Eindruck des künftigen Erscheinungsbildes erhalten zu können. Dieses Präsentationsmodell kann in
4
der Verteilerebene der Haltestelle besichtigt werden. Hierbei handelt es sich lediglich um ein visuelles
Präsentationsmuster. Die Glasqualität entspricht nicht dem Material, das bei der endgültigen Ausfüh-
rung zum Einsatz kommen wird. Dann wird vorgespanntes Glas verwendet, das resistenter ist als das
Musterglas. Insgesamt ist das vorgespannte Glas, welches oft in Industriebauten und Sportstätten
eingesetzt wird, sehr robust.
Planungsstand
Im Zuge des Werkstattverfahrens wurde erkannt, dass für die Neugestaltung der Stadtbahnhaltestelle
eine eng verzahnte Planung und Ausführung mit der anstehenden Brandschutzsanierung, der Ge-
bäudesanierung und der Sanierung der technischen Anlagen zwingend notwendig ist. Dadurch hat
sich die Komplexität der Maßnahme deutlich erhöht und die vorbereitenden Arbeiten haben mehr Zeit
in Anspruch genommen.
Verzahnte Planung
- Neugestaltung
Nach Beschlussfassung dieser Vorlage wird dem Preisträger „flender generalplaner“ die wei-
tere Bearbeitung der Planung zur Neugestaltung der Stadtbahnhaltestelle Bahnhof
Deutz/Messe stufenweise übertragen.
- B-Passage mit DB Aufzügen
Die B-Passage wurde in die Planung der Neugestaltung mit einbezogen. In die weitere Pla-
nung des Fußgängertunnels wird, über die Neugestaltung hinaus, die Aufzugsnachrüstung der
Deutschen Bahn mit einfließen, welche den barrierefreien Zugang zum Messegelände, der
MesseCity und auch zu den darüber liegenden Bahnsteigen gewährleisten wird.
- Gebäudesanierung der Haltestelle und Brandschutzsanierung
Aufgrund von bereits bekannten Bauwerksschäden ist es im Zuge der Neugestaltung zudem
unerlässlich, den allgemeinen Zustand der Stadtbahnhaltestelle in die Gesamtmaßnahme mit
aufzunehmen. Dazu liegen Prüfberichte und ein Sanierungskonzept zum Zustand der Stadt-
bahnhaltestelle vor, welche in die zukünftige Planung einzubinden sind und in der Zeitplanung
der gesamten Planung berücksichtigt werden müssen.
Darüber hinaus ist für die Brandschutzsanierung eine Ertüchtigung aller brandschutzrelevan-
ten technischen Anlagen zu planen und baulich anzupassen.
Hierfür soll im Zuge der Brandschutzsanierung und -ertüchtigung unter anderem durch die Bil-
dung von Brand- und Rauchabschnitten vermieden werden, dass Feuer und Rauch z. B. aus
Betriebsräumen oder Verkaufsstätten und Kiosken in die Verteilerebene eindringen und dort
die Evakuierung bzw. Selbst- und Fremdrettung beeinträchtigen. Für die Maßnahme der
Brandschutzsanierung der Stadtbahnhaltestelle wurde bereits im Jahr 2014 ein Planungsbe-
schluss erteilt (Vorlagen-Nr.: 4192/2013) und eine Arbeitsgemeinschaft beauftragt, welche die
Planung erstellen soll.
- Sanierung der technischen Gebäudeausrüstung
Des Weiteren gibt es aufgrund des Zustandes und des Alters der Stadtbahnhaltestelle einen
hohen Erneuerungsbedarf im Bereich der weiteren Technischen Gebäudeausrüstung, z. B.
der Abwasseranlagen. Die Toilettenanlage in der Verteilerebene ist derzeit nicht nutzbar und
kann ohne größere Investition nicht wieder in Betrieb genommen werden. Im Zusammenhang
mit dem Toilettenkonzept der Stadt Köln soll in dieser Stadtbahnhaltestelle eine öffentliche
Toilette in Betrieb genommen werden. Die Planung für diese Leistungen wird ebenfalls von
der bereits beauftragten Arbeitsgemeinschaft erbracht.
Weiteres Vorgehen
Die Planungsphase wird voraussichtlich etwa 18 Monate in Anspruch nehmen.
Die bauliche Umsetzung könnte dann frühestens im Jahr 2020 beginnen. Da eine Umsetzung mit
mehreren Bauphasen erforderlich sein wird, sind ca. zwei Jahre Bauzeit anzusetzen.
Die Planung der Neugestaltung wird nur in sehr enger Zusammenarbeit und verzahnt mit den ge-
5
nannten Maßnahmen, sowie unter Berücksichtigung des Stadtbahnbetriebes ausgeführt werden kön-
nen.
Aufgrund des vorliegenden Sachstands ist es notwendig, die anstehende Planung und Ausführung
der Neugestaltung, die brandschutztechnische Sanierung, die Sanierung der technischen Gebäude-
ausrüstung und die Gebäudesanierung gemeinsam durchzuführen.
Die Federführung der Planung obliegt der Arbeitsgemeinschaft der brandschutztechnischen Sanie-
rung, welche auch die Sanierung der Bauwerksschäden durchführen wird und die Planung der Neu-
gestaltung in die Gesamtmaßnahme integriert. Alle notwendigen Planungsmaßnahmen der Neuge-
staltung werden in die Objektplanung Ingenieurbauwerke integriert und während der Bauphase ent-
sprechend begleitet und koordiniert.
Null-Variante
Es ist technisch sinnvoll, die brandschutztechnische Sanierung im Zusammenhang mit der Neugestal-
tung der Stadtbahnhaltestelle Bahnhof Deutz/Messe durchzuführen.
Wird die Neugestaltung der Stadtbahnhaltestelle nicht mit der zwingend durchzuführenden und be-
reits beschlossenen Maßnahme der Brandschutzsanierung ausgeführt, werden weiterhin Kosten für
Reparaturen infolge gelöster Fliesen entstehen. Bei späterer Ausführung der Neugestaltung ist mit
sehr hohen Mehrkosten zu rechnen, da Anpassungsarbeiten von bereits getätigten und neu erstellten
Maßnahmen anfallen werden und somit verschiedene Gewerke erneut ausgeführt werden müssen.
Ingenieurleistungen und Gutachter
Im Zusammenhang mit der oben geschilderten Neugestaltung ist geplant, Ingenieurleistungen gemäß
HOAI der Entwurfs- und Ausführungsplanung an externe Dienstleister zu vergeben.
Folgende Leistungen sollen darüber hinaus ebenfalls extern vergeben werden:
Brandschutz- und Entfluchtungskonzept
Erdungs- und Blitzschutzgutachten
Baustoff- / Schadstoffgutachten und Untersuchung Betonfestigkeit
Entfluchtungskonzepte für einzelne Bauphasen / Verkehrssicherungsplanung
Sachverständiger für die Planung der technischen Gebäudeausrüstung
Projektsteuerung
Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator
Beleuchtungskonzept
RPA
Dem Bedarf zur externen Vergabe von Planungs- und Gutachterleistungen in Höhe von 630.000 €
brutto wurde vom Rechnungsprüfungsamt unter der RPA-Nr. BD 2018/0693 am 03.05.2018 zuge-
stimmt (siehe Anlage 1).
Die Anmerkungen des Rechnungsprüfungsamtes werden im Rahmen der weiteren Planung berück-
sichtigt.
Kosten
Die Planungskosten für die Neugestaltung und die dazugehörigen Gutachten belaufen sich auf ca.
630.000 € brutto.
Finanzen
Die benötigten Mittel in Höhe von rund 630.000 € sind im Rahmen der Haushaltsplanung 2019 inkl.
der Finanzplanung 2020 bis 2022 im Teilergebnisplan 1202 - Brücken, Tunnel, Stadtbahn, ÖPNV - in
Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen, berücksichtigt worden.
IVC
Die Maßnahme wurde dem städtischen Investitionscontrolling vorgestellt. Nach eingehender Prüfung
der dargelegten Maßnahme wird auf eine Beratung und Beschlussfassung im IVC verzichtet.
6
Anlagen
Anlage 1 Zustimmung der Bedarfsprüfung von Planungs- und Gutachterleistungen
RPA-Nr.: BD 2018/0693
Anlage 2 Protokoll zum Abschlusstermin des Werkstattverfahrens
Anlage 2_Protokoll zum Abschlusstermin des Werkstattverfahrens
14472 Zeichen
Anlage 2
Wettbewerb - „Neugestaltung der Haltestelle Bhf Deutz / Messe“
Protokoll zum Abschlusstermin
Projekt Wettbewerb - „Neugestaltung der Haltestelle Bhf Deutz / Messe“
Ort / Datum Stadthaus — Deutz Westgebäude,
Willy-Brand-Platz 2, 50679, Raum 06 D 63
Montag, 09.12.2013, 16.30 Uhr - ca. 18.40 Uhr
Moderation
Geplanter Tagesablauf:
Vortragende /r
Uhrzeit Inhalt
Begrüßung und Formalitäten
Präsentation der Entwürfe von
1) bob architektur
2) Rübsamen & Partner
3) flender generalplanung
17:40 PAUSE 10 min
70 min
-100 min
Diskussion, Beratung und Wertung
durch Jury
19.00/19.30 Ende der Veranstaltung |
Der geplante Ablauf wurde in etwa so eingehalten. Die Veranstaltung endete bereits um
18.40 h.
1.) Begrüßung und Formalitäten
Stastplanungsamtes der Stadt Köln, begrüßt stellvertre-
tr EEE «= Aovesoncen.
EEE führt kurz ins Thema ein und erläutert den Grund, warum so kurzfristig und erst
jetzt die stadtentwicklungspolitischen Sprecher des STEA sowie die Vertreter der BV1 als
Berater der Jury zur Entscheidungsfindung hinzugeladen wurden. Es hat sich im Laufe des
Wettbewerbs herausgestellt, dass die Aufgabe komplexer ist, als ursprünglich gedacht. Zu-
nächst war man davon ausgegangen, dass es hier lediglich um
Stadt Köln | Amt für Brücken und Stadtbahnbau EEE Dezember 2013 1
Wettbewerb - „Neugestaltung der Haltestelle Bhf Deutz / Messe“
eine Wandgestaltung geht, weshalb man sich dazu entschlossen hatte, anders als sonst
üblich, eine kleine Jur
zu bilden.
Da es jetzt aber um eine komplexere Umgestaltung einer für Köln sehr bedeutenden Halte-
stelle geht, sollte die abschließende Entscheidung in einem größeren Rahmen getroffen
werden. j
Am 06.11.2013 hatten die drei teilnehmenden Büros ihre Arbeiten final vorgestellt. Hier konn-
te aus o.g. Gründen und weil eine vergleichbare Kostengegenüberstellung fehlte, noch kein
abschließendes Ergebnis festgelegt werden.
Ziel sei es nun, zu einem einstimmigen Ergebnis zu kommen.
2.) Präsentation der Entwürfe
stellt die drei Entwürfe vor. Er betont, dass es sich bei den Entwürfen um Leit-
ideen handelt, nicht um fertige Werkpläne.
bob architektur
„Adern der Stadt“
Verkleinerung der Nebenräume. Verlegung des Wasserzählerraums.
Neue Gestaltung und Platzierung des Kiosks.
Abgerundete Ecken für fließende Räume.
Decke Verteilerebene: Um eine größere Raumhöhe zu erzielen, soll die Decke einen
Spiegeleffekt durch Alucobongplatten A2 (statt Edelstahl, wie zunächst geplant) er-
halten. Um den Anforderungen an Schallschutz und Beleuchtung gerecht zu werden,
soll die Decke perforiert und abgehängt ausgeführt werden. Schallabsorbierende
Platten und Licht würden hinter bzw. in der Lochdecke angebracht.
e Decke Fahrebene: Die Decke soll dunkel ausgeführt werden, aber nach dem gleichen
Prinzip, wie die spiegelnde Decke in der Verteilerebene, perforiert, mit eingebauten
Leuchten und mit Schallabsorbierung. a
e Bodenbelag: Anthrazit ohne Fugen, Gussasphalt, mit einer weißen Linie („Ader“)
(statt vielen schmalen Linien), ausgeführt als taktiler Leitstreifen. Die eine breite Linie
verwandelt sich an allen Ausgängen in viele schmale „Adern“.
e Wände: Runde Mosaik-Fliesen, kleinformatig. Modellierung der Ecken ist mit diesem
Material gut umsetzbar.
e Monochromes Farbkonzept: schwarz - weiß - silber.
e Zurückhaltender Hintergrund für „bunte“ Leute und Einbauten.
e Anden Treppenabgängen sind, als Reminiszenz an das alte Erscheinungsbild, Flä-
chen mit orangefarbenen, ähnlich den bestehenden Fliesen, geplant.
Stadt Köln | Amt für Brücken und Stadtbahnbau| EEE | Dezember 2013 2
Wettbewerb - „Neugestaltung der Haltestelle Bhf Deutz / Messe“
ADERN DER STADT
Stadt Köln | Amt für Brücken und Stadtbahnbau| EEE | Dezember 2013 3
Wettbewerb - „Neugestaltung der Haltestelle Bhf Deutz / Messe“
ADERN DER STADT 1atesiese Bahntot Deutz’ Messe
Onntnafenten 12 Baar tern 1
Stadt Köln | Amt für Brücken und Stadtbahnbau | EEE | Dezember 2013 4
Wettbewerb - „Neugestaltung der Haltestelle Bhf Deutz / Messe“
Rübsamen & Partner
Stadt Köln | Amt für Brücken und Stadtbahnbau]|
Deutliche Reduzierung der Nebenräume, Ermöglichung eines Blicks durch die ge-
samte Verteilerebene. Verlegung des Wasserzählerraums.
Ergänzung durch Glaselemente an beiden Enden des „Nebenraumeinbaus“ für Kiosk
und eine zusätzliche wählbare Nutzung. Soziale Kontrolle. Ausrichtung des Kiosks in
westliche Richtung. Position verändern an die jetzige Stelle der Schließfächer.
Decke: weißgrau glänzende, Metalldecke, microperforiert, leicht reflektierende Wir-
kung, indirekte Deckenbeleuchtung flächig integriertOvale Stützenverkleidung: Weiß,
metallisch, glänzend.
Boden: Betonkunstwerkstein, großformatig, weißgrau, farblich homogen, hell (reflek-
tiert das Licht).
Wand: Fliesen, Steinzeug in beiden Ebenen 25 % reliefiert, 75 % glatt, als Reminis-
zenz an den Bestand.
Weiß in der Verteilerebene (VE), rot und weiß in der Fahrebene (FE). Das „Kölner
Rot“ wird mittels entsprechender Beleuchtung in die VE „hoch transportiert“. Laut Vor-
trag „quillt das Kölner-Rot“ aus dem Untergrund. Das Oben und Unten soll so erfahr-
bar gemacht und visuell transportiert werden.
Ausführung der Brüstungen am Treppenabgang massiv mit rotem Leuchtmittel.
Funktionslichtband entlang der Wand. Hinweisschilder entwickeln sich aus der De-
cke.
Werbung abgehängt ca. 40 cm von der Decke.
| Dezember 2013 5
Wettbewerb - „Neugestaltung der Haltestelle Bhf Deutz / Messe“
debian reg Minsan nern wissen nun
Stadt Köln | Amt für Brücken und Stadtbahnbau| EEE | Dezember 2013 6
Wettbewerb - „Neugestaltung der Haltestelle Bhf Deutz /Messe“
ns
ii
flender generalplanung
Die Verteilerebene der zentrale Raum des Entwurfs.
Neue Gestaltung und Platzierung des Kiosks.
Zwei Plätze, z.B. „Bahnhofsplatz“ und „Stadthausplatz“ stellen sich als Aufweitungen
im Grundriss dar.
klare neue Farbgebung an der „südlichen Wandfläche“ mit einer warmen Farbe. Vor-
schlag: gelb.
An den Ausgängen platziert er Stelen in der gleichen Farbe.
Sehr wichtig: Lichtplanung! Zusammenarbeit mit Lichtplanungsbüro Lucet aus Bern.
' Sehr geringe Verkleinerung der Nebenräume, Verlegung des Wasserzählerraums.
Orangefarbene Fliesen sind als Relikte an Schnittstellen (B-Passage) beibehalten. _
Decke: homogen, schlicht mit indirekter Beleuchtung, nicht gleichmäßig, dafür High-
lights / Akzente. Abgehängte Decke aus Streckmetall mit Schallabsorbierung in weiß
oder hellgrau. Gelbe Farbe hinter der Decke soll sichtbar sein.
Boden: Feinsteinzeug Bodenfliesen, hellgrau, Großformat.
Wände: „Weg von der Fliese!“ Einseitig Glas vor gelber Wand, beleuchtet. Restliche
Wandflächen aus hellgrauen, glasfaserverstärkten Betonplatten. Die „gelbe, leuch-
tende Wand" sollte möglichst frei von Werbung und Einbauten bleiben. Die notwendi-
ge Möblierung integriert er in der neuen grauen Fassade der Nebenräume.
Saubere Übergänge (Tore) zu vorhandenen, sehr unterschiedlichen Ausgängen. Eine
modulare Vorgehensweise ist möglich.
Stadt Köln | Amt für Brücken und Stadtbahnbau] TE | Dezember 2013 7
Wettbewerb - „Neugestaltung der Haltestelle Bhf Deutz / Messe“
Neugestaltung Haltestelle
Bahnhof Deutz / Messe
Stadt Köln / flender generalplaner 2013
Leitidee Raumstruktur
sl Oma ma De a Veran de ar ar
irrt ehncn ehr
Blick 3
Schnitt AA 1.100
Brüstungen
Ai rsungen rd un
emp Vehrekrenang en
aa trau ran rät
ati de Verdumung I dur Pan de argransaner Part. rialkonzept / Schnitt C-C 1:28
Stadt Köln | Amt für Brücken und Stadtbahnbau| EEE | Dezember 2013 8
Wettbewerb - „Neugestaltung der Haltestelle Bhf Deutz / Messe“
Zugänge
=:
Bebrauchstauglichkeit ET
Wirtachaftlichkeit | ),
Bauabschnitte
Bauabschnitt 1 Bauabschnitt 2 Bauabschnitt 3
Boden + Blindenieitlinien
Höbel + Verbung
ADTHAUS
LANXESS AR|
87
Grundriss Vertailerebane 1:200
Facts+Figures
Funktionen Bestand + Neu
Decke + Licht + Bignalatik
Wand + Orafik
Stadt Köln | Amt für Brücken und Stadtbahnbau| EEE | Dezember 2013
9
Wettbewerb - „Neugestaltung der Haltestelle Bhf Deutz / Messe“
EEE erläutert die zu erwartenden Baukosten.
Um vergleichbare Kosten der Entwürfe zu erhalten, wurden die von Amt 69 ermittelten Roh-
bauflächen (Verteilerebene, Fahrebene und B-Passage) mit den Quadratmeterpreisen der
Materialien der Büros angesetzt und die Summen gegenübergestellt.
Hierbei ergaben sich folgende Summen (netto):
bob architektur Rübsamen & Partner flender generalplanung
1.873.566 € 2.390.800 € 2.070.310 €
Die so ermittelten Kosten wurden den Büros zur Prüfung und Freigabe vorgelegt. Hier bestä-
tigte sich der Verdacht, dass die Entwürfe und die dazugehörigen Flächen / Kosten nicht
detailliert vergleichbar sind. Die Konzepte der Büros unterscheiden sich sehr in der Ausdeh-
nung der Flächen. In den ermittelten Gesamtkosten von Amt 69 bzw. der Büros zeigt sich
dennoch, dass sich alle drei Entwürfe in ähnlicher Kostenhöhe befinden. Die Kostenvorga-
ben von 69 wurden von allen Büros eingehalten. Er stellt zudem am Beispiel der Deckenver-
kleidung des Entwurfes von bob architektur dar, welche Auswirkung eine Änderung von Ma-
terialien in der Kostenschätzung haben kann. So würde dieser Entwurf beispielsweise mit
einer -wie ursprünglich vorgesehen- Edelstahldecke über 400.000 € mehr kosten als mit der
jetzt eingeplanten Alucobonddecke.
Richtiger ist es, die von den Büros selbst als Gesamtkosten ermittelten Summen (netto) zum
Vergleich anzusetzen:
bob architektur , Rübsamen & Partner flender generalplanung
1.918.048 € 2.526.496 € 2.340.465 €
Hierbei ist zu beachten, dass sich alle Büros auf erste grobe Kostenschätzungen stützen, die
im derzeitigen Entwurfsstadium auch nicht genauer ausgearbeitet werden können und in
Anbetracht der Honorare der Büros in Höhe von 7.500 Euro zudem nicht eingefordert wer-
den können.
3.) Diskussion, Beratung und Wertung durch Jury
Zu flender generalplanung
Die Arbeit von flender generalplanung erfährt sehr großen Zuspruch. Der Entwurf ist sehr
individuell und wird als „eye-catcher“ bezeichnet. Die Kreativität ist auch nach der Weiterbe-
arbeitung erkennbar. Das Industriematerial Profilglas passt gut zum Rechtsrheinischen. Da
Profilglas kein neues Produkt auf dem Markt ist, sondern schon mehrfach eingesetzt wurde,
wird es nicht als problematisch eingestuft. Als Referenz wird eine Haltestelle in Zürich, an
der eine wie von flender generalplanung vorgesehene Glaswand ausgeführt wurde, genannt.
Kritisch betrachtet wurde die Unterhaltung der Glaswand im Bezug auf Graffitientfernung und
Austausch von Leuchtmitteln sowie Kontrolle der Wandflächen hinter der Glaswand, die im
Zuge der alle sechs Jahre stattfindenden Bauwerksprüfung notwendig ist. Das Erschei-
Stadt Köln | Amt für Brücken und Stadtbahnba | EEE | Dezember 2013 10
Wettbewerb - „Neugestaltung der Haltestelle Bhf Deutz / Messe“
nungsbild der Streckmetalldecke (Referenz: Breslauer Platz) und die Farbwahl der Wand
wurden hinterfragt.
Zu bob architektur
Der Entwurf von bob architektur ist eine sehr klare und einfache Lösung, dem aber bei der
Weiterbearbeitung die Leitidee verloren gegangen ist und am Ende zu wenig davon übrig
blieb. Aus den Adern wird ein Leitstreifen, aus der spiegelnden Edelstahldecke wird eine
Alucobonddecke mit eher zweifelhaftem Spiegeleffekt. Schwierigkeiten könnten an den
Wänden bei der Fugenreinigung nach Verschmutzung durch Graffitis und bei der Ausführung
und Unterhaltung des Gussasphaltbodens auftreten.
Zu Rübsamen & Partner
Der Entwurf wird als hell, großzügig und fast schon steril, allerdings nicht als „eye-catcher"
empfunden. Zudem könnte eine so gestaltete Haltestelle überall sein, z.B. am Ebertplatz. An
diesem Entwurf wird in erster Linie die Wandgestaltung kritisiert. Neben dem Problem der
Graphitstaubablagerung auf den vertikalen Erhebungen hat die reliefierte Fliese auf großen
Flächen keine Kraft. Es könnte schnell unschön und schmutzig aussehen. Gleiches gilt für
die helle microperforierte Metalldecke.
4.) Ergebnis:
Die Jury legt einvernehmlich.als Preisträger flender generalplanung fest.
Aufgrund der gleichwertigen guten Qualität der nicht ausgewählten Arbeiten, wird auf eine
weitere Rangfolge verzichtet.
Herr Flender wird den Auftrag erhalten, an der Weiterentwicklung seines Entwurfs für die
Verteiler- und Fahrebene zu arbeiten. Folgende Punkte sind dabei im Einzelnen von ihm zu
beachten: .
- Übergänge zum Bestand.
- Einbauteile (z.B. Sitzgruppen, Fahrkartenautomat, etc.)
- Übergang von der Streckmetalldecke zur Glaswand.
- Zugangsmöglichkeit zwecks Bauwerksprüfung / Unterhaltung des Bereichs hinter
der Glaswand (Revisionsöffnungen).
- Abstand der Glaswand zur dahinterliegenden gelben Wand.
Es wird eine 1:1 Bemusterung (Mockup) in der Verteilerebene durch Herrn Flender ge-
wünscht. Ein Stück Glaswand vor gelber Wand soll zeitnah in der Verteilerebene erstellt
werden.
Die B-Passage soll, nach Fertigstellung der Aufzugsnachrüstung durch die DB, ebenfalls,
den Leitlinien des Gesamtkonzepts folgend, neu gestaltet werden. Ein genauer Zeitpunkt
steht hier allerdings noch nicht fest. \
Die Büros wurden noch am Abend EEE über ihre jeweilige
Wertung informiert, mit der Bitte um Diskretion bis Donnerstag, 12.12.13, 10.00 h.
Am Donnerstag, den 12.12.13, wurde seitens Amt 69 eine Pressemitteilung zum Ergebnis
des Wettbewerbs verschickt.
Stadt Köln | Amt für-Brücken und Stadtbahnbau| EEE | Dezember 2013 11
Wettbewerb - „Neugestaltung der Haltestelle Bhf Deutz / Messe“
Für die Sitzung des StEA am 12.12.2013 wurde seitens Amt 69 eine Powerpoint - Präsenta-
tion mit den Plänen der drei Büros zusammengestellt und Amt 61 zur Verfügung gestellt.
Es wurde angeregt, die Arbeiten'im Anschluss an die übliche Ausstellung in der Magistrale
des Stadthauses gegebenenfalls -in Abstimmung mit der KVB- in der Haltestelle selbst aus-
zustellen.
Stadt Köln | Amt für Brücken und Stadtbahnbauj EEE | Dezember 2013 12
Wettbewerb - „Neugestaltung der-Haltestelle Bhf Deutz / Messe“
Det Oberbürgermeister EZ
Dranisiznaike Datum
{v2}
[r}
Anwesenheitsliste
Besprechungsgegenstand
Abschlusstermin des Wettbewerbs — „Neugestaltung der Haltestelle Bahnhof Deutz / Messe"
Ort und Datum der Besprechung
Raum 06.D.63 im Stadthaus — Deutz Westgebäude, Willy-Brand-Piatz 2
09.12.2013, 16.30 — 19.30 Uhr
Teilnehmer
Name
| Dienststelle Tel Unterschrift
Abschlusstermin des Wettbewerbs — Neugestaltung ger Haltestele Bahnhof Deutz / Messe”
Stadt Köln | Amt für Brücken und Stadtbahnbau| EEE | Dezember 2013 13
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: im ersten Durchgang verwiesen
Zur SitzungBeschluss: mit Änderungen empfohlen
Zur SitzungBeschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungOrte (4)
- Breslauer Platz
- Ebertplatz
- B-Passage
- Markt
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- 1524/2018
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 25.02.2019
- Erstellt
- 08.05.2018 09:57