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Dienstvereinbarung zur Erprobung alternierender (Tele-) Arbeit in der Stadtverwaltung der Wissenschaftsstadt Darmstadt
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2¢rªÐnrªX°i1i14i1i1i1i1i1W¥W¥'4ji1i1i1²¥i1i1i1i1lll!p-Dlllp-lllXXXXXXÿÿÿÿDienstvereinbarung zur Erprobung alternierender (Tele-) Arbeit in der Stadtverwaltung der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Zwischen der Wissenschaftsstadt Darmstadt - vertreten durch den Magistrat - und dem Personalrat - vertreten durch den Vorsitzenden - wird gemäß § 74 Abs. 1 und § 113 HPVG sowie § 77 II Ziff. 4 HPVG folgende Dienstvereinbarung abgeschlossen:
Präambel
Im Rahmen des audit berufundfamilie verfolgt die Wissenschaftsstadt Darmstadt die Leitlinie einer familienbewussten Unternehmenskultur. Im Interesse der Dienststelle/des Arbeitgebers sowie der Beschäftigten werden mit der Umsetzung von alternierender (Tele-) Arbeit in einem Pilotprojekt neue Möglichkeiten eröffnet, die Arbeitsorganisation flexibler zu gestalten. Die Umsetzung von alternierender (Tele-) Arbeit stellt eine Ergänzung zu schon bestehenden Arbeitsformen dar und bringt Vorteile für die Wissenschaftsstadt Darmstadt und ihre Beschäftigten.
Ziel dieses neuen Arbeitsmodells ist es, durch Umsetzung familienfreundlicher Personalpolitik eine zeitliche und räumliche Flexibilisierung der Arbeitsorganisation zu erreichen und damit
den Beschäftigten eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen;
durch mehr Selbstverantwortung der Beschäftigten bei der Gestaltung und Durchführung der Arbeit eine höhere Arbeits- und Ergebniszufriedenheit zu erreichen und so
die Arbeitsqualität und -produktivität der Verwaltung insgesamt zu verbessern.
Die Ermöglichung von neuen Gestaltungsspielräumen und flexiblerer Zeiteinteilung ist ein wesentlicher Faktor für eine erhöhte Arbeitsmotivation und -zufriedenheit der Beschäftigten. Dies trägt zu einer Qualitätssteigerung und verbesserten Produktivität bei und stellt somit einen deutlichen Gewinn für die Wissenschaftsstadt Darmstadt dar. Mit der Einrichtung von alternierenden (Tele-) Arbeitsplätzen entfällt das tägliche Pendeln zwischen Wohnung und Dienststelle. Neben einer Entlastung der Umwelt ergeben sich daraus für die Beschäftigten Zeit- und Kostenersparnisse und deutlich verbesserte Möglichkeiten, die Erwerbs- und Familienarbeit zu organisieren. Eine Reduzierung der Koordinationsleistung und -belastung ist die Folge, was zu einer Erhöhung der Motivation und Identifikation mit der Arbeit und damit zu einer Verbesserung der Arbeitsergebnisse beiträgt. Zudem werden durch diese Arbeitsform die frühzeitige Wiederaufnahme der Berufstätigkeit nach der Elternzeit und eine erleichterte Wiedereingliederung in das Erwerbsleben gefördert. Die Fluktuation von Beschäftigten kann reduziert, qualifizierte Arbeitskräfte können gehalten und gewonnen werden. Dies kann langfristig zu geringeren Kosten für Personalgewinnung und Wiedereingliederungsmaßnahmen führen.
Darüber hinaus erwirbt sich die Wissenschaftsstadt Darmstadt weitere längerfristige Vorteile wie:
Imagegewinn als attraktive Arbeitgeberin
Wettbewerbsvorteil
geringere Fehlzeiten
verantwortungsgeprägte Mitarbeiter/innenführung
Einsparung von Büroflächen/Büroausstattung
Das Pilotprojekt sieht die Einrichtung von zehn alternierenden (Tele-) Arbeitsplätzen vor. Langfristiges Ziel ist eine Ausweitung dieser Arbeitsform.
§ 1 Geltungsbereich
Die Dienstvereinbarung gilt für alle Beschäftigten, Ämter und Verwaltungsstellen der Stadtverwaltung der Wissenschaftsstadt Darmstadt (ausgenommen aller Eigenbetriebe und Feuerwehr), die am Pilotprojekt alternierende (Tele-) Arbeit teilnehmen.
§ 2 Begriffsbestimmung
Bei der Ausführung von alternierender (Tele-) Arbeit wird die bisher in den Räumlichkeiten der Dienststelle zu erbringende Arbeitsleistung teilweise in den häuslichen Bereich der Beschäftigten verlagert und dort teilweise unterstützt durch Geräte und Einrichtungen der dezentralen Informationstechnik erbracht. Beschäftigte, die alternierende (Tele-) Arbeit ausführen, erbringen einen Teil der Arbeitsleistung von zu Hause aus. Inhalte, Ziele und Terminvorgaben werden vorab oder begleitend mit der Dienststelle /dem Arbeitgeber festgelegt. Der externe/häusliche Arbeitsplatz kann mit modernen Kommunikationsmitteln wie Computer, Fax und Telefon ausgestattet und über sie mit der Dienststelle verbunden sein. Der Arbeitsplatz und die Arbeitsmittel in der Dienststelle sind bei Bedarf mit Kolleginnen oder Kollegen zu teilen.
§ 3 Teilnahmevoraussetzungen
(1) Freiwilligkeit
Die Teilnahme der Beschäftigten an alternierender (Tele-) Arbeit erfolgt auf freiwilliger Basis. Eine Verpflichtung zur Einführung von Alternierender (Tele-) Arbeit besteht weder von Seiten der Beschäftigten noch von Seiten der Dienststelle/des Arbeitgebers. Ein Rechtsanspruch besteht nicht.
(2) Dienstliche Interessen
Die Einrichtung von alternierenden (Tele-) Arbeitsplätzen erfolgt nach Maßgabe dienstlicher Interessen. Der Dienstbetrieb darf nicht erschwert oder beeinträchtigt werden, dies gilt insbesondere für Bereiche mit Publikumsverkehr.
(3) Angehörigkeit zur Dienststelle/ zum Arbeitgeber
Beschäftigte, die alternierende (Tele-) Arbeit ausführen, müssen grundsätzlich mit mindestens der Hälfte der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit beschäftigt sein. Die Teilnahme an alternierender (Tele-) Arbeit ist für Personen in Ausbildung sowie Tarifbeschäftigte und Beamtinnen/Beamte während der Probezeit nicht möglich.
(4 a) Eignung der Tätigkeit
Alternierende (Tele-) Arbeit eignet sich in erster Linie für eigenständige und eigenverantwortliche Arbeitsbereiche. Es kommen insbesondere Aufgaben in Betracht, die einen hohen Autonomiegrad aufweisen und ergebnisorientiert bewertet werden können. Es muss sich um Arbeiten handeln, die ohne ständigen Rückgriff auf umfangreiche schriftliche Unterlagen/Akten erledigt werden können und die wenig spontane Kommunikation erfordern, es sei denn, der Kommunikationsbedarf kann durch Telekommunikation gedeckt werden.
Bedingt geeignet sind Aufgaben mit personenbezogenen Servicebeziehungen am Arbeitsplatz, sowie Aufgaben mit einem nicht planbaren Anteil von persönlichen Kontakten.
Weitere mögliche Kriterien zur Eignung der Tätigkeit für alternierende (Tele-) Arbeit:
Tätigkeit muss nicht zwingend datenverarbeitungsgestützt sein. Es ist ebenso möglich, ohne oder nur mit bedingt datenverarbeitungsgestützter Tätigkeit alternierend zu arbeiten.
Tätigkeiten mit Kontakt zu Kunden/innen über EDV oder Telefon können nach Prüfung ebenfalls geeignet sein
Arbeiten mit personenbezogenen Daten sind nur möglich, wenn der erforderliche Datenschutz gewährleistet werden kann
Ausschlusskriterien / Tätigkeit eignet sich nicht für alternierende (Tele-) Arbeit:
Spontaner persönlicher Kontakt zu Bürger/innen und/oder Mitarbeiter/innen ist notwendig
Zugang zu sämtlichen benötigten Informationen (Akten etc.) ist nur in der Dienststelle möglich
während Servicezeiten mit Anwesenheitspflicht
Mit alternierender (Tele-) Arbeit ist hoher finanzieller Aufwand verbunden
Tätigkeit erfordert die Verwendung von personenbezogenen Daten, bei denen der erforderliche Datenschutz nicht gewährleistet werden kann
(4 b) Eignung der Beschäftigten
Beschäftigte, die alternierende (Tele-) Arbeit ausführen, sollten über bestimmte persönliche, den Arbeitsstil bestimmende Voraussetzungen verfügen. Positive Kriterien, die eine Eignung der Beschäftigten zur Durchführung von alternierender (Tele-) Arbeit nahe legen, sind:
Die, der Beschäftigte
verfügt über Eigenmotivation
kann den Tagesablauf organisieren
arbeitet termingerecht
hat ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein
verfügt über gutes Zeit- und Arbeitsmanagement
verfügt über Berufserfahrung und fachliches Wissen
arbeitet zuverlässig und vertrauenswürdig
arbeitet ergebnisorientiert
arbeitet selbstständig/eigenständig
kann realistische Arbeitsziele setzen
ist kommunikations- und teamfähig
ist fähig, Arbeit und Freizeit zu trennen
ist in der Lage, sich vor Überforderung zu schützen
(4 c) Bearbeitung der Checklisten grundsätzliche Eignung
Zur Vorbereitung der Teilnahme am Pilotprojekt müssen zwei Checklisten bearbeitet/ausgefüllt werden. Die Checkliste 1 dient zunächst der Einschätzung, ob die zur Teilnahme am Pilotprojekt vorgesehene Tätigkeit für alternierende (Tele-) Arbeit grundsätzlich geeignet ist und enthält die Bestätigung der grundsätzlichen Eignung der Tätigkeit ebenso wie der sich bewerbenden Person gemäß Absatz 4b.
Die Checkliste 2 betrifft Vorüberlegungen von Beschäftigten, die alternierende (Tele-) Arbeit ausüben möchten.
Beide Checklisten dienen zunächst der Information von Vorgesetzten sowie Beschäftigten. Für die Bewerbung um einen Pilotarbeitsplatz benötigt die/der Beschäftigte die durch die Amts-/Verwaltungsstellenleitung ausgefüllte und unterschriebene Checkliste 1 sowie die persönlich ausgefüllte Checkliste 2. Sind die darin aufgeführten Anforderungen/ Voraussetzungen weitgehend erfüllt, ergibt sich eine grundsätzliche Eignung zu alternierender (Tele-) Arbeit.
(5) Zustimmung der Amts-/Verwaltungsstellenleitung
Alternierende (Tele-) Arbeit kann nur durchgeführt werden, wenn die Amts-/Verwaltungsstellenleitung dies befürwortet. Beschäftigte, die am Pilotprojekt teilnehmen möchten, müssen dies im Vorfeld ihrer Bewerbung um einen Pilotarbeitsplatz abklären und in der Checkliste 1 schriftlich bestätigen lassen.
§ 4 Vergabe der (Tele-) Arbeitsplätze
Die Einbettung des Pilotprojekts alternierende (Tele-) Arbeit in das audit berufundfamilie legt einen speziellen Fokus auf Beschäftigte, die Beruf und Familie vereinbaren. Bei der Vergabe der Pilotarbeitsplätze werden daher vorrangig Beschäftigte berücksichtigt, die diesem Personenkreis zuzuordnen sind.
Das Auswahlgremium, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern aus Hauptamt Organisationsabteilung und IT-Abteilung, Personalamt, Personal- und Strukturentwicklung, Frauenbüro, Personalrat und städtischem Datenschutz trifft unter den Bewerberinnen und Bewerbern eine Auswahl für die Pilotarbeitsplätze. Die letztendliche Entscheidungsbefugnis liegt, in Absprache mit den Beteiligten, bei diesem Gremium.
Unter Voraussetzung einer grundsätzlichen Befürwortung des beteiligten Amts/der Verwaltungsstelle und Eignung der Tätigkeit sowie der sich bewerbenden Person, erfolgt unter den geeigneten Bewerbungen eine Auswahl nach Kriterien des audit berufundfamilie.
Generell wird bei der Auswahl der Teilnehmer/innen eine weit gefächerte Verteilung auf möglichst viele unterschiedliche Arbeitsfelder angestrebt, so dass sich bei der Evaluation des Pilotprojekts ein möglichst umfassendes und komplettes Bild ergibt, das eine hohe Übertragbarkeit der Erfahrungen auf die Gesamtverwaltung ermöglicht.
§ 5 Rechtliche Stellung der Beschäftigten
Das Dienst- bzw. Arbeitsverhältnis der Beschäftigten, die alternierende (Tele-) Arbeit ausüben, bleibt in seiner bestehenden Form unberührt. Lediglich Ort und Zeit der Tätigkeit werden flexibel vereinbart. Ort der Arbeitsleistung der Beschäftigten ist sowohl die Dienststelle als auch die Privatwohnung. Bei der Arbeit in der Dienststelle ist die Nutzung von Büroräumen durch mehrere Beschäftigte möglich bzw. anzustreben.
Während der Ausübung von alternierender (Tele-) Arbeit gelten die bestehenden dienstlichen Regelungen unverändert fort bzw. sinngemäß weiter, sofern in dieser Dienstvereinbarung nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist.
Die Teilnahme am Pilotprojekt alternierende (Tele-) Arbeit erfolgt durch eine schriftliche Vereinbarung mit der Dienststelle/dem Arbeitgeber. Die bei der Umsetzung von alternierender (Tele-) Arbeit relevanten und rechtlichen Rahmenbedingungen werden in dieser Vereinbarung fixiert.
§ 6 Häuslicher Arbeitsplatz
(1) Ort
Der Ort des häuslichen Arbeitsplatzes ist in der schriftlichen Vereinbarung unter Berücksichtigung des § 10 festzulegen. Beschäftigte, die alternierende (Tele-) Arbeit ausführen, stellen für die Einrichtung des häuslichen Arbeitsplatzes unentgeltlich Raum zur Verfügung, der eine hinreichende Trennung von beruflicher und privater Sphäre ermöglicht.
(2) Wohnungswechsel
Beschäftigte, die alternierende (Tele-) Arbeit ausüben, verpflichten sich, der Dienststelle/dem Arbeitgeber einen geplanten Wohnungswechsel möglichst früh anzuzeigen, da Veränderungen in den Rahmenbedingungen zu einer Beendigung der alternierenden (Tele-) Arbeit führen können bzw. technische Änderungen vorgenommen werden müssen. Die bei einer privat veranlassten Verlegung des häuslichen Arbeitsplatzes entstehenden Kosten haben grundsätzlich die Beschäftigten zu tragen.
(3) Arbeits- und Gesundheitsschutz
Der häusliche Arbeitsplatz soll den rechtlichen Anforderungen, insbesondere den Vorgaben der Bildschirmarbeitsplatzverordnung, sowie den sonstigen arbeitsmedizinischen und ergonomischen Bestimmungen entsprechen. Beschäftigte, die einen alternierenden (Tele-) Arbeitsplatz einrichten, erhalten die dazu notwendigen Informationen.
Arbeitsunfälle am häuslichen Arbeitsplatz fallen unter den gesetzlichen Unfallschutz für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bzw. Dienstunfallschutz für Beamtinnen und Beamten. Dieser Versicherungs- und Unfallschutz erstreckt sich jedoch ausschließlich auf Unfälle, die sich bei der Verrichtung dienstlicher Angelegenheiten ereignen.
(4) Systemstörungen
Im Falle von Systemstörungen ist umgehend das weitere Vorgehen mit der/dem Vorgesetzten zu klären. Es kann in solchen Fällen erforderlich werden, die Arbeitsleistung in der Dienststelle zu erbringen.
(5) Zugang zum häuslichen Arbeitsplatz
Beschäftigte, die alternierende (Tele-) Arbeit ausüben, verpflichten sich, Beauftragten der Dienststelle/des Arbeitgebers bzw. Personen, die aufgrund gesetzlicher Verpflichtung Zugang zum häuslichen Arbeitsplatz haben müssen (z.B. Personalamt, Personalrat, Beauftragte/r für Arbeitsschutz/-sicherheit, behördliche/r Administrator/in, behördliche/r und hessische/r Beauftragte(r) für Datenschutz und Frauenbeauftragte) nach terminlicher Absprache Zugang zum häuslichen Arbeitsplatz zu gewähren. Evt. mit in der Wohnung lebende Personen über 18 Jahre müssen mit dieser Zugangsregelung einverstanden sein.
Bei Nichtgewährung des Zugangsrechtes kann die Genehmigung zur alternierenden (Tele-) Arbeit unverzüglich widerrufen werden.
§ 7 Arbeitszeit
(1) Dauer und Verteilung der Arbeitszeit
Die Dauer und Verteilung der Arbeitszeit auf die Dienststelle, bzw. den häuslichen Arbeitsplatz sind mit der Dienststelle/dem Arbeitgeber zu vereinbaren, wobei der Anteil der Arbeit am häuslichen Arbeitsplatz maximal 50 % der gesamten Sollarbeitszeit betragen darf.
Unter Beachtung der betrieblichen Rahmenbedingungen legt das Amt/die Verwaltungsstelle in Absprache mit der/dem Beschäftigten die Lage der Arbeitszeit fest, die an der betrieblichen Arbeitsstätte zu leisten ist. Die Vorstellungen und Wünsche der/des Beschäftigten sollen dabei berücksichtigt werden, soweit keine dienstlichen Belange dagegen sprechen. Besondere Präsenzzeiten für Teambesprechungen, Bürger/innenservice u.ä. sind zu berücksichtigen. Es können in begründeten Fällen auch Präsenzzeiten (dienstliche Erreichbarkeit) am häuslichen (Tele-) Arbeitsplatz vereinbart werden.
Die verbleibende, am häuslichen Arbeitsplatz zu erbringende Arbeitszeit kann die/der Beschäftigte unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben, innerhalb eines Rahmens, in dem keine zusätzlichen Kosten durch Zeitzuschläge anfallen, selbst bestimmen. Die zulässige Arbeitszeit am häuslichen Arbeitsplatz liegt für Tarif-Beschäftigte werktags zwischen 6.00 Uhr und 21.00 Uhr, sowie samstags zwischen 6.00 und 13.00 Uhr. Für Beamte/Beamtinnen liegt die zulässige Arbeitszeit werktags zwischen 6.00 Uhr und 20.00 Uhr, sowie samstags zwischen 6.00 Uhr und 13.00 Uhr.
(2) Gesetzliche Schutzvorschriften und interne Regelungen
Die gesetzlichen und tariflichen Schutzvorschriften, insbesondere die tägliche/wöchentliche Höchstarbeitszeit sowie die gesetzlich vorgeschriebenen Ruhepausen und Ruhezeiten sind einzuhalten. Die allgemeine Geschäftsanweisung (AGA) der Wissenschaftsstadt Darmstadt sowie die internen städtischen Regelungen sind zu beachten.
(3) Krankheit, Urlaub
Für Urlaub, Krankheit und sonstige Arbeitsverhinderungen gelten die entsprechenden beamten-und tarifrechtlichen Regelungen. Insbesondere ist bei Krankheit auch für die Arbeit am häuslichen Arbeitsplatz eine Mitteilung über die Arbeitsunfähigkeit erforderlich
(4) Zeiterfassung
Die Zeiterfassung am häuslichen Arbeitsplatz erfolgt durch Betätigen des Zeiterfassungssystems, bzw. Nachtrag im Zeiterfassungssystem, oder, wenn dies nicht möglich ist, durch Selbstaufzeichnung.
§ 8 Kommunikation zwischen Stadtverwaltung und Beschäftigten
Dienststelle/Arbeitgeber und Beschäftigte haben gleichermaßen dafür Sorge zu tragen, dass der Kontakt zur Dienststelle und den dort tätigen Beschäftigten während der Ausführung von alternierender (Tele-) Arbeit aufrechterhalten bleibt. Es ist sicher zu stellen, dass die Beschäftigten alle wichtigen Informationen, insbesondere zu Fortbildungen und Schulungen rechtzeitig erhalten bzw. nutzen können und eine Gleichbehandlung mit den übrigen Beschäftigten gewährleistet ist. Durch die Teilnahme an alternierender (Tele-) Arbeit dürfen den Beschäftigten keine beruflichen Nachteile entstehen. Sie haben gleiche Chancen bei Beförderung, Aufstieg und Fortbildung.
Ebenso dürfen den Beschäftigten, die ausschließlich in der Dienststelle arbeiten, keine Vor- und Nachteile durch alternierend arbeitende Kolleginnen und Kollegen entstehen.
§ 9 Arbeitsmittel und Kostenübernahmeregelung
Bei der Einrichtung eines alternierenden (Tele-) Arbeitsplatzes werden die entstehenden Kosten geprüft. Je nach Umfang des Bedarfs am häuslichen Arbeitsplatz kann eine anteilige Kostenübernahme erfolgen.
Für die Pilotphase stellen Personal- und Strukturentwicklung sowie das Frauenbüro im Rahmen des audit berufundfamilie Haushaltsmittel zur Anschubfinanzierung zur Verfügung. Diese Mittel sind einzusetzen für die Bereitstellung von Hardware, den Auf- und Abbau der gestellten Arbeitsmittel, evt. notwendige Wartung sowie, falls erforderlich, einen dienstlichen Telekommunikationsanschluss am häuslichen Arbeitsplatz.
Das Amt/die Verwaltungsstelle, dem/der der alternierende (Tele-) Arbeitsplatz zugeordnet ist, stellt die für den häuslichen Arbeitsplatz erforderliche Software zur Verfügung und trägt die anfallenden laufenden Kosten für den Telekommunikationsanschluss und gegebenenfalls weitere anfallende Kosten.
Der Telekommunikationsanschluss am häuslichen Arbeitsplatz wird vom Hauptamt - IT-Abteilung beantragt. Privat vorhandene Telekommunikationsanschlüsse können nicht für dienstliche Zwecke verwendet werden. Gleiches gilt für private Datenverarbeitungsgeräte und Datenträger.
Die zur Verfügung gestellten Arbeitsmittel sind ausschließlich für den dienstlichen Gebrauch zu verwenden. Die ausgehändigten Geräte werden vom Amt/von der Verwaltungsstelle in einer Inventarliste geführt und sind bei Beendigung der alternierenden (Tele-) Arbeit zurückzugeben.
Die Bereitstellung der für den häuslichen Arbeitsplatz erforderlichen Büromöbel, die den geltenden Sicherheitsbestimmungen genügen, erfolgt durch die Beschäftigte/den Beschäftigten. Ausnahmen sind in begründeten Einzelfällen möglich.
Die/der Beschäftigte stellt den häuslichen Arbeitsraum. Für die dadurch entstehenden Aufwendungen erfolgt keine Kostenübernahme.
§ 10 Datenschutz
Bei der Arbeit am häuslichen Arbeitsplatz muss der Datenschutz nach den gesetzlichen Bestimmungen gewährleistet sein. Es gelten dieselben Bestimmungen wie bei der Arbeit in der Dienststelle. Die/der Beschäftigte ist verpflichtet, vertrauliche Daten, Informationen und Passwörter unbedingt so zu schützen, dass Dritte keine Einsicht bzw. keinen Zugriff nehmen können. Alle Daten sind ausschließlich auf einem Netzlaufwerk zu speichern, nicht auf dem Rechner vor Ort.
Dienststelleneigene Unterlagen werden am häuslichen Arbeitsplatz nur so lange vorgehalten, wie dies zur unmittelbaren Erfüllung der vereinbarten Arbeitsaufgabe erforderlich ist. Eine ordnungsgemäße Aktenführung ist zu gewährleisten, Zweitakten dürfen nicht angelegt werden.
Für die Aufbewahrung von Akten bzw. nicht elektronischen Daten muss am häuslichen Arbeitsplatz ein verschließbarer Schrank oder Teil eines Schrankes vorhanden sein. Ebenso ist dafür Sorge zu tragen, dass der Transport von Akten grundsätzlich in verschlossenen Behältern erfolgt.
Aus Datenschutzgründen sind personenbezogene Daten grundsätzlich nicht in die alternierende (Tele-) Arbeit einzubeziehen. In Ausnahmefällen ist von der Dienststelle/dem Arbeitgeber festzulegen, inwieweit solche Daten im Rahmen der alternierenden (Tele-) Arbeit trotzdem verwendet werden dürfen und welche konkreten Datenschutzmaßnahmen dann getroffen werden müssen.
Beschäftigte, die alternierende (Tele-) Arbeit ausüben, haben wie bisher auch das Datengeheimnis gem. § 9 des Hessischen Datenschutzgesetzes (HDSG) und die dienstrechtlichen Verschwiegenheitspflichten gem. § 37 des Beamtenstatusgesetzes bzw. § 3 (1) TVöD zu beachten.
Der Arbeitgeber/Dienstherr behält sich eine befristete Protokollierung (längstens ein Jahr) aller bei der Nutzung des Fernzugriffs durch den häuslichen Telearbeitsplatz anfallenden Verbindungsdaten vor. Die dabei gewonnenen Protokolldaten werden keinesfalls für allgemeine Zwecke der Leistungs- und systematischen Verhaltenskontrolle der Beschäftigten verwendet.
Bei begründetem Verdacht auf einen Sicherheitsverstoß oder einen Verstoß gegen die Regelungen der Dienstvereinbarung zur Erprobung alternierender (Tele-) Arbeit können die Protokolle eingesehen werden. Die Einsichtnahme erfolgt nur anlassbezogen und nur durch die für die Aufrechterhaltung der Netzinfrastruktur verantwortlichen Beschäftigten des Hauptamtes IT-Abteilung sowie Vertreter/innen des Personalrats und Personalamts gemeinsam mit der/dem städtischen Datenschutzbeauftragten. Eine Einsichtnahme zur Arbeits- und Leistungskontrolle ist unzulässig. Die betroffenen Beschäftigten sind vor der Einsichtnahme zu informieren. Soweit im Einzelfall der Zweck der Maßnahme dadurch wesentlich erschwert oder verhindert werden kann, erfolgt eine Information nach Beendigung der Einsichtnahme.
Die Erklärung Datenschutz ist Bestandteil der Einzelvereinbarung.
§ 11 Versicherungs- und Haftungsfragen
Bei der von der Dienstelle an der häuslichen Arbeitsstätte gestellten Hard- und Software sowie Telekommunikationseinrichtungen gelten bei Versicherungs- und Haftungsangelegenheiten die gleichen Bedingungen wie in der Dienststelle.
Die/der Beschäftigte hat mit ihrer/seiner Versicherung zu vereinbaren, dass die dienstlich zur Verfügung gestellten Arbeitsmittel von der Hausratversicherung ausgenommen sind, da sie von der Versicherung des Arbeitgebers/Dienstherrn abgedeckt werden.
§ 12 Beendigung der Alternierenden (Tele-) Arbeit
Beschäftigte und Dienststelle/Arbeitgeber haben das Recht, die Vereinbarung über alternierende (Tele-) Arbeit schriftlich mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende zu kündigen.
Der dem Arbeitsverhältnis zugrunde liegende Arbeitsvertrag wird von einer Kündigung bzw. Beendigung dieser Vereinbarung nicht berührt.
Bei Beendigung der alternierenden (Tele-) Arbeit hat der/die Beschäftigte die ihm/ihr vom Arbeitgeber bzw. Dienstherrn zur Verfügung gestellten Arbeitsmittel unverzüglich zurückzugeben.
§ 13 Evaluation, Weiterentwicklung
Die Effizienz von alternierender (Tele-) Arbeit in der Wissenschaftsstadt Darmstadt ist durch Erfolgskontrollen zu begleiten. Kriterien hierfür sind: Kommunikation, Arbeitsergebnisse, Kosten-Nutzen-Rechnung und Arbeitszufriedenheit für beide Seiten.
Die Auswertung erfolgt u.a. anhand der Checklisten 4 Erfahrungsbericht Beschäftigte und 5 Erfolgskontrolle durch die/den Projektverantwortlichen, die Anlagen der Dienstvereinbarung sind.
Es soll ein halbjährlicher Erfahrungsaustausch mit der Arbeitsgruppe Telearbeit stattfinden. Ein Erfahrungsbericht ist nach einem Jahr zu erstellen. Die Erfahrungsberichte dienen der Verbesserung und Feinsteuerung der Einsatzmöglichkeiten und Ausweitung auf die Gesamtverwaltung der Wissenschaftsstadt Darmstadt.
§ 14 Beteiligungsrechte
Bei der Entscheidung eines Amts/einer Verwaltungsstelle, ob alternierende (Tele-) Arbeit eingerichtet werden soll, bleiben die Rechte nach dem Hessischen Gleichberechtigungsgesetz (HGIG) und dem Hessischen Personalvertretungsgesetz (HPVG) gewahrt.
Jede Einzelvereinbarung erhalten Frauenbeauftragte und Personalrat zur Kenntnis.
§ 15 Schlussbestimmungen
(1) In-Kraft-Treten und Laufzeit
Diese Dienstvereinbarung tritt am Tage der Unterzeichnung in Kraft und gilt längstens bis 31. Juni 2012.
Die Probephase der Pilotarbeitsplätze erstreckt sich auf höchstens ein Jahr und wird nach dem 31.12.2011 innerhalb eines halben Jahres bis spätestens 31.06.2012 ausgewertet.
Bei positivem Verlauf wird eine neue Dienstvereinbarung bis 31.06.2012 verabschiedet, die diese Dienstvereinbarung ablöst.
(2) Bekanntmachung
Alle Beschäftigten, die in den Geltungsbereich dieser Dienstvereinbarung fallen, werden über den Abschluss der Dienstvereinbarung informiert. Die Beschäftigten, die am Pilotprojekt alternierende (Tele-) Arbeit teilnehmen, erhalten mit Abschluss der Einzelvereinbarung eine Ausfertigung der Dienstvereinbarung.
(3) Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser Vereinbarung unwirksam sein oder werden, wird davon die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die Vertragspartner verpflichten sich für diesen Fall, eine wirksame Regelung zu vereinbaren, die dem gewollten Zweck entspricht.
Darmstadt, den 06. Juni 2010
Walter Hoffmann Rainer Burhenne
Oberbürgermeister Vorsitzender Personalrat
Mit dem Begriff Beschäftigte sind sowohl Tarifbeschäftigte als auch Beamtinnen und Beamte gemeint.
Der Begriff Familie meint Kinder ebenso wie pflegebedürftige Angehörige.
Personen in Ausbildung meint Auszubildende nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG), Beamtenanwärter/innen, Praktikanten/Praktikantinnen und Volontäre/Volontärinnen.
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XÒÒÒüÒÒÒÒÔÔÔØäÔÔÔØÔÔÔÀÀÀÀÀÀÿÿÿÿAnlage 1 Dienstvereinbarung zur Erprobung alternierender (Tele-) Arbeit in der Stadtverwaltung der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Checkliste 1: Grundsätzliche Eignung
a) Eignung der Tätigkeit
Ist die vorgeschlagene Tätigkeit zur Ausführung in alternierender (Tele-) Arbeit geeignet? ( Information für Führungskraft und Beschäftigte/n, Einschätzung durch Führungskraft
AnforderungenErfülltNicht erfülltBemerkungenDie Tätigkeit erfordert keine permanente Anwesenheit in der Dienststelle Ad-hoc-Anwesenheit in der Dienststelle ist selten erforderlich. Tätigkeit kann selbstständig und eigenverantwortlich durchgeführt werden.Die Tätigkeiten lassen sich durch Zielvorgaben beschreiben und die Arbeitsergebnisse sind messbar.Die Tätigkeit lässt sich gut strukturieren und weist einen geringen Anteil an schlecht planbarer Arbeit auf.Spontaner persönlicher Kontakt zu Kunden /Kundinnen, Mitarbeiter/innen ist nicht notwendig.Direkte persönliche Kommunikation mit Kunden/Kundinnen oder Kollegen/Kolleginnen ist nur in begrenztem Umfang notwendig bzw.
der Kommunikationsbedarf kann durch Telekommunikation gedeckt werden.Der Zugriff auf die benötigten Daten und Informationen kann über Kommunikationstechnik erfolgen, oder
nicht-digitale Dokumente/Unterlagen (Akten), die benötigt werden, dürfen transportiert werden.Es ist kein Zugriff auf Informationen (z.B. Akten, Pläne) notwendig, die nur in der Dienststelle gelagert werden (dürfen).Es handelt sich um eine Tätigkeit, bei der der erforderliche Datenschutz insbesondere beim Umgang mit sensiblen/personenbezogenen Daten auch in Ausführung durch alternierende (Tele-) Arbeit gewährleistet werden kann. Muss erfüllt sein!
Sind die in der Checkliste genannten Anforderungen weitgehend erfüllt, so ist die Tätigkeit grundsätzlich für alternierende (Tele-) Arbeit geeignet.
b) Persönliche Eignung der/des Beschäftigten
( Die persönliche Eignung der/des Beschäftigten gemäß § 3 (4 b) der Dienstvereinbarung ist erfüllt. (Bitte ankreuzen)
Eine grundsätzliche Eignung für alternierende (Tele-) Arbeit liegt vor. Der Teilnahme am Pilotprojekt wird zugestimmt.
_______________________________________________________________________
Datum, Unterschrift Amts-/Verwaltungsstellenleitung
Im Falle einer Bewerbung bitte die durch die/den Vorgesetzte/n / Amts- oder Verwaltungsstellenleitung ausgefüllte Checkliste den Antragsunterlagen beigelegen.
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!´&´&² X'¤¤¤(䤤¤(¤¤¤ÿÿÿÿAnlage 2 Dienstvereinbarung zur Erprobung alternierender (Tele-) Arbeit in der Stadtverwaltung der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Checkliste 2: Vorüberlegungen der/des Beschäftigten
Was sich Beschäftigte fragen müssen, die am Pilotprojekt teilnehmen möchten.
FragenJaNeinBemerkungenKenne ich die Inhalte der Dienstvereinbarung zur alternierenden (Tele-) Arbeit? Ist es meine freiwillige Entscheidung, an alternierender (Tele-) Arbeit teilzunehmen?Bringe ich die persönlichen Voraussetzungen für alternierende (Tele-) Arbeit mit?
Zur Orientierung siehe Dienstvereinbarung § 4 b Eignung der BeschäftigtenLässt meine Tätigkeit alternierende (Tele-) Arbeit zu?
Zur Orientierung siehe Checkliste 1a Grundsätzliche Eignung a) TätigkeitHabe ich ausreichend berufliche Erfahrung, um ohne ständigen Kontakt zu meinen Kolleginnen/Kollegen zu arbeiten?Ist es möglich, die für meine Arbeit notwendigen schriftlichen Unterlagen nach Hause mitzunehmen oder werden sie von anderen Beschäftigten für ihre Tätigkeit benötigt bzw. dürfen sie nur in der Dienststelle gelagert werden?Bin ich bereit, meinen Arbeitsstil an die Erfordernisse der alternierenden (Tele-) Arbeit anzupassen?Habe ich die Chancen und Risiken der alternierende (Tele-) Arbeit, bezogen auf meine persönliche Situation, gründlich gegeneinander abgewogen?Bin ich so kommunikationsfähig, dass ich der sozialen Isolation vorbeugen kann?Habe ich die Fähigkeit, mich selbst vor Überforderung zu schützen? (Zeit- und Arbeitsmanagement?)Habe ich technisches Verständnis? (PC-Fragen)
Ist mein häuslicher Arbeitsplatz im Hinblick auf Ausstattung und Arbeitssicherheit geeignet?
Siehe dazu Rundverfügung Nr. 7/2006 Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit an Bildschirmarbeitsplätzen Ist die alternierende (Tele-) Arbeit mit meinen familiären Bedingungen zu vereinbaren?Wird es mir die häusliche Umgebung erlauben, ungestört zu arbeiten und Privat- von Berufssphäre abzugrenzen?Ist mit häuslichen Hindernissen bei der Einführung von alternierender (Tele-) Arbeit zur rechnen? Bieten sich Lösungen dafür an?Gehe ich davon aus, dass mein/e Vorgesetzte/r mit meiner Teilnahme an alternierender (Tele-) Arbeit einverstanden ist?Gehe ich davon aus, dass meine Kolleginnen/ Kollegen mit meiner Teilnahme an alternierender (Tele-) Arbeit einverstanden sind?Ist die Anbindung an meine Dienststelle sichergestellt?Ist der Kontakt zu den im Büro verbleibenden Kolleginnen und Kollegen sichergestellt? Verändern sich Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten, wenn ich die alternierende (Tele-) Arbeit aufnehme?Ist zu klären, ob und inwieweit die Arbeitsorganisation bei der Aufnahme von alternierender (Tele-) Arbeit verändert werden kann bzw. muss?
Im Falle einer Bewerbung bitte die ausgefüllte Checkliste den Antragsunterlagen beilegen.
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Checkliste 3: Erfahrungsbericht Beschäftigte
Bewertungnicht zu-treffendvoll zu-treffendbetrifft mich nichtFragen01234Waren Sie mit der Bereitstellung der Technik (z.B. Bereitstellung PC, Zugriff auf Daten etc.) zufrieden?Konnte bei technischen Problemen schnell Abhilfe geschaffen werden?Waren Sie mit dem Angebot an Information zur alternierenden (Tele-) Arbeit zufrieden?Gab es Schwierigkeiten in der Abstimmung mit den Kolleginnen/Kollegen?Gab es Schwierigkeiten in der Abstimmung mit der Führungskraft?War ausreichend Kontakt zu den Kolleginnen/ Kollegen gewährleistet, wurden Sie über alle dienstlichen Erfordernisse informiert? Führte die alternierende (Tele-) Arbeit zu einer höheren Zufriedenheit mit dem Arbeitsplatz?Hat die alternierende (Tele-) Arbeit zu einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf geführt ?Wurde Ihnen durch das Angebot der alternierenden (Tele-) Arbeit die Wiedereingliederung in das Arbeitsleben erleichtert?Bewerten Sie die alternierende (Tele-) Arbeit als leistungssteigernd oder kreativitätsfördernd?Hat sich durch die Möglichkeit der alternierenden (Tele-) Arbeit die Attraktivität der Arbeitgeberin Stadt Darmstadt verbessert?Eröffnet alternierende (Tele-) Arbeit einen Spielraum zur gerechteren Aufteilung der Familienarbeit?Haben sich Ihre persönlichen Vorstellungen erfüllt?
Bemerkungen zu den Fragen 1 13:
14. Was hat sich für Sie durch die alternierende (Tele-) Arbeit besonders positiv verändert?
15. Was hat sich durch die alternierende (Tele-) Arbeit als besonders schwierig herausgestellt?
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1. Angaben zur Person und Tätigkeit
Name, Vorname
FORMTEXT Privatadresse (Straße, Hausnummer, PLZ, Wohnort)
FORMTEXT Amt/Verwaltungsstelle, Abteilung
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FORMTEXT Art der Tätigkeit
FORMTEXT
FORMTEXT
Folgendes wird zur Ausübung der Tätigkeit benötigt: FORMCHECKBOX PC FORMCHECKBOX Telefon
Wenn Sie mit dem PC arbeiten - Welche Computerprogramme/Software benötigen Sie für Ihre Tätigkeit?
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2. Angaben zur Arbeitszeit FORMCHECKBOX Vollzeit FORMCHECKBOX Teilzeit FORMTEXT Stunden
3. Angaben zu Kindern unter 18 Jahren
GeburtsdatumGeburtsdatumKind 1 FORMTEXT Kind 4 FORMTEXT Kind 2 FORMTEXT Kind 5 FORMTEXT Kind 3 FORMTEXT weitere Kinder FORMTEXT
4. Angaben zur grundsätzlichen Eignung / Zustimmung der Amts-/Verwaltungsstellenleitung
FORMCHECKBOX Die grundsätzliche Eignung für alternierende (Tele-) Arbeit wurde anhand der Checklisten 1 und 2 überprüft. Die ausgefüllten Checklisten lege ich dem Antrag bei.
Ich bestätige, dass mein/e direkte/r Vorgesetzte/r, sowie die Amts-/ Verwaltungsstellenleitung meiner Teilnahme am Pilotprojekt zustimmt.
5. Angaben zur Motivation
Bitte erläutern Sie kurz Ihre Gründe, warum Sie an alternierender (Tele-) Arbeit teilnehmen möchten. Mögliche Gründe können beispielsweise sein, dass Sie:
allein erziehend sind
eine/n pflegebedürftigen Angehörige/n pflegen
schwerbehindert sind
lange Wegstrecken zwischen Arbeitsstelle und Wohnort FHf¦¨¼ÂÄÈÊ 4 öâöØÎĺÄö¢
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Begründung
FORMTEXT
Ich versichere, dass die vorstehenden Angaben vollständig sind und der Wahrheit entsprechen. Mir ist bekannt, dass ich auf Verlangen Belege für meine Angaben vorlegen muss.
Ich verpflichte mich, Veränderungen in meinen Antragsangaben unverzüglich mitzuteilen.
FORMTEXT DatumUnterschrift der Antragstellerin
bzw. des Antragstellers
Die IT-Abteilung benötigt diese Information, um ggf. prüfen zu können, ob DSL verfügbar ist
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Der Magistrat
Antrag auf Erhalt eines Pilotarbeitsplatzes im Projekt alternierende (Tele-) Arbeit im Rahmen des audit berufundfamilie
Anlage 6 Dienstvereinbarung zur Erprobung alternierender (Tele-) Arbeit in der Stadtverwaltung der Wissenschaftsstadt Darmstadt
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2010/0295
8085 Zeichen
Magistratsvorlage Eingang Magistrats- geschäftsstelle: 09.07.2010 an den Magistrat zur Kenntnis zur Beschlussfassung Beteiligt vor Magistratsbeschlussfassung: Dezernat II Dezernat V Hauptamt Personal- und Strukturentwicklung Personalamt Personalrat Dezernat I Datenschutzbeauftragte an die Stadtverordnetenversammlung OBW zur Befassung zur Kenntnis zur Beschlussfassung zur abschließenden Beschluss- fassung Fachausschuss Amt: Frauenbüro Personal und Strukturentwicklung Behandlung in öffentl. Sitzung Ja Nein OBW bei abschl. Beschlussfassung Magistrat Ja Nein Internetfähig Verteiler: Vorlage-Nr. 2010/0295 Magistratsbeschluss-Nr. Betreff: Dienstvereinbarung zur Erprobung alternierender (Tele-) Arbeit in der Stadtverwaltung der Wissenschaftsstadt Darmstadt Vorlage vom: 6. 7.2010 Beschlussvorschlag: Der Magistrat beschließt die Dienstvereinbarung zur Erprobung alternierender (Tele-) Arbeit in der Stadtverwaltung der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Anlagen: DV alternierende (Tele-) Arbeit Anlage 1 DV alternierende (Tele-) Arbeit Anlage 2 DV alternierende (Tele-) Arbeit Anlage 3 DV alternierende (Tele-) Arbeit Anlage 4 DV alternierende (Tele-) Arbeit Anlage 5 DV alternierende (Tele-) Arbeit Anlage 6 DV alternierende (Tele-) Arbeit 2 ... Datenschutzrelevante Anlage: Beschluss des Magistrats vom 3 ... Begründung zur Magistratsvorlage vom 06.07.2010 Begründungsseite zur Magistratsvorlage „Dienstvereinbarung zur Erprobung alternierender (Tele-) Arbeit in der Stadtverwaltung der Wissenschaftsstadt Darmstadt“ Alternierende (Tele-) Arbeit in der Wissenschaftsstadt Darmstadt Im Rahmen des audit berufundfamilie verfolgt die Wissenschaftsstadt Darmstadt die Leitlinie einer familienbewussten Unternehmenskultur. In diesem Kontext wurde eine Beschäftigtenbefragung zu alternierender Telearbeit durchgeführt. Bei alternierender Telearbeit können Erwerbsarbeitsanteile sowohl am Arbeitsplatz in der Stadtverwaltung, als auch zu Hause ausgeführt werden. Die Befragung zeigte ein eindeutiges Interesse an dieser Arbeitsform. So stimmten 81% der Befragten der Einführung alternierender Telearbeit in der Stadtverwaltung generell zu und 60 % wünschten sich ihre persönliche Teilnahme an einem Modellprojekt. Aufgrund dieses positiven Signals wurde die Flexibilisierung des Arbeitsortes für städtische Beschäftigte im Rahmen einer Projektgruppe vorbereitet. Die Projektgruppe Telearbeit setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern von Hauptamt – Organisationsabteilung und IT-Abteilung, Personalamt, Personal- und Strukturentwicklung, Frauenbüro, Datenschutzbeauftragte, (Gesamt-) Schwerbehindertenvertretung und Personalrat zusammen. Die Federführung obliegt dem Frauenbüro und der Personal- und Strukturentwicklung. Es wurde ein Konzept zur schrittweisen Einführung von alternierender (Tele-) Arbeit in der Stadtverwaltung erarbeitet. Nach erfolgreicher Durchführung und Evaluation eines Pilotprojekts mit 10 Pilotarbeitsplätzen soll diese Arbeitsform als grundsätzliche Option für alle städtischen Beschäftigten ausgeweitet werden, welche dann von den Erfahrungen aus dem Pilot profitieren. Zu diesem Zweck wurde die vorliegende Dienstvereinbarung erarbeitet. Im Interesse der Dienststelle sowie der Beschäftigten werden mit der Umsetzung von alternierender (Tele-) Arbeit in einem Pilotprojekt neue Möglichkeiten eröffnet, die Arbeitsorganisation flexibler zu gestalten. Damit setzt die Stadt einen weiteren Baustein des gesamtstädtischen Personalentwicklungskonzeptes um. Die Umsetzung von alternierender (Tele-) Arbeit stellt eine Ergänzung zu schon bestehenden Arbeitsformen dar und bringt Vorteile für die Wissenschaftsstadt Darmstadt und ihre Beschäftigten. Ziel dieses neuen Arbeitsmodells ist es, eine zeitliche und räumliche Flexibilisierung der Arbeitsorganisation zu erreichen und damit • den Beschäftigten eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen; • durch mehr Selbstverantwortung der Beschäftigten bei der Gestaltung und Durchführung der Arbeit eine höhere Arbeits- und Ergebniszufriedenheit zu erreichen und so • die Arbeitsqualität und -produktivität der Verwaltung generell zu verbessern. Wird alternierende (Tele-) Arbeit später ausgeweitet und grundsätzlich angeboten, ergeben sich für die Stadt langfristig weitere Vorteile, wie: • Imagegewinn als attraktive Arbeitgeberin • Wettbewerbsvorteil bei der Gewinnung von qualifizierten Arbeitskräften (aufgrund des demografischen Wandels von großer Bedeutung) • Bindung von qualifizierten Arbeitskräften • Senkung von Kosten für Personalgewinnung und Wiedereingliederungsmaßnahmen • geringere Fehlzeiten durch Förderung frühzeitiger Arbeitsaufnahme nach Elternzeit • verantwortungsgeprägte Mitarbeiter/innenführung • Einsparung von Büroflächen/Büroausstattung Pilotprojekt alternierende (Tele-) Arbeit 4 ... Zielgruppe des zunächst durchzuführenden Pilotprojekts „Alternierende (Tele-) Arbeit“ sind grundsätzlich alle Beschäftigten der Stadtverwaltung, ausgenommen der Eigenbetriebe, da nur die Stadtverwaltung derzeit der Auditierung unterliegt. Durch die Einbettung in das audit berufundfamilie liegt jedoch ein spezieller Fokus auf Beschäftigten, die Beruf und Familie (Kinder/Pfl ege) vereinbaren. Bei der Vergabe der 10 Pilotarbeitsplätze werden daher vorrangig Beschäftigte berücksichtigt, die diesem Personenkreis zuzuordnen sind. Die Bewerbung für das Pilotprojekt erfolgt über eine stadtinterne Ausschreibung die allen Beschäftigten der Stadtverwaltung zugeht. Beschäftigte, die an einer Teilnahme interessiert sind, haben die Möglichkeit, sich auf einer Informationsveranstaltung näher zu informieren, bevor die Bewerbungsfrist endet. Das Auswahlgremium „Projektgruppe Telearbeit“ trifft - unter der Voraussetzung der grundsätzlichen Befürwortung des beteiligten Amts/der Verwaltungsstelle sowie Eignung der Tätigkeit und der sich bewerbenden Person - auf Grundlage eines standardisierten Verfahrens eine Auswahl unter den geeigneten Bewerbungen. Nach einer Vorbereitungsphase, in der die notwendigen Vorkehrungen getroffen werden (Abschluss einer Einzelvereinbarung, Bereitstellung evt. notwendiger Technik, Klärung individueller Fragen und spezifischer Bedingungen, etc.) starten die Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer in die Umsetzungsphase. Noch während der Umsetzungsphase wird die Projektgruppe Telearbeit das Pilotprojekt evaluieren und mit der Arbeit an der Dienstvereinbarung für die Ausweitung von alternierender (Tele-) Arbeit auf die Gesamtverwaltung beginnen. Es ist geplant, die vorliegende Dienstvereinbarung spätestens Mitte 2012 abzulösen und damit die generelle Möglichkeit zu alternierender (Tele-) Arbeit für alle städtischen Beschäftigten zu eröffnen. Kosten Das Frauenbüro stellt im Rahmen des audit berufundfamilie zusammen mit der Personal- und Strukturentwicklung Haushaltsmittel zur Anschubfinanzierung für das Pilotprojekt zur Verfügung. Diese Mittel sind einzusetzen für die Bereitstellung von Hardware, den Auf- und Abbau der gestellten Arbeitsmittel, evt. notwendige Wartung, sowie, falls erforderlich, einen dienstlichen Telekommunikationsanschluss am häuslichen Arbeitsplatz. Das Amt/die Verwaltungsstelle, dem/der der alternierende (Tele-) Arbeitsplatz zugeordnet ist, stellt die für den häuslichen Arbeitsplatz evt. erforderliche Software zur Verfügung und trägt die anfallenden laufenden Kosten für den Telekommunikationsanschluss und gegebenenfalls weitere anfallende Kosten. Die Beteiligungsrechte des Personalrat und der Frauenbeauftragten sind zu wahren. Anlage: Dienstvereinbarung zur Erprobung alternierender (Tele-) Arbeit in der Wissenschaftsstadt Darmstadt Darmstadt, den 06. Juli 2010 530–SE Dez I Dez II Dez IV Dez V Walter Hoffmann Wolfgang Glenz Dr. Dierk Molter Jochen Partsch Oberbürgermeister Bürgermeister Stadtrat Stadtrat
anlage 6
47585 Zeichen
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)É&É&É&É&É&Ð3Ð3µ(XÉ&É&É&+4É&É&É&É&DV#¤V#þþþþþþÿÿÿÿAnlage 5 Dienstvereinbarung zur Erprobung alternierender (Tele-) Arbeit in der Stadtverwaltung der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Einzelvereinbarung über alternierende (Tele-) Arbeit
Zwischen
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
und
Herrn / Frau:
(Name)
.
..
(Anschrift)
- im Folgenden Beschäftigte/r genannt -
wird bei Tarifbeschäftigten in Ergänzung des Arbeitsvertrages vom .....................................
folgendes vereinbart:
Grundlage
Grundlage dieser Vereinbarung ist die Dienstvereinbarung zur alternierenden (Tele-) Arbeit der Wissenschaftsstadt Darmstadt vom ................................................... , deren Inhalt hiermit ausdrücklich zum Gegenstand der Vereinbarung gemacht wird.
Häusliche Arbeitsstätte
Ab dem ................................ wird in der Wohnung von Herrn/Frau ......................................... ein (Bildschirm) Arbeitsplatz zur alternierenden (Tele-) Arbeit nach den Bestimmungen der o.g. Richtlinien eingerichtet.
Die häusliche Arbeitsstätte wurde auf folgenden Standort in der Wohnung des/der Beschäftigten festgelegt:
Beschreibung der häuslichen Arbeitsstätte in der Wohnung der des/der Beschäftigten:
................................................................................................................................................
................................................................................................................................................
.
.
.......
Arbeitszeit
Arbeitszeitverteilung
Die vertraglich geregelte wöchentliche Arbeitszeit des/der Beschäftigten beträgt ......................... Stunden.
Die Dauer und Verteilung der Arbeitszeit auf die Dienststelle, bzw. den häuslichen Arbeitsplatz sind mit der Dienststelle/dem Arbeitgeber zu vereinbaren, wobei der Anteil der Arbeit am häuslichen Arbeitsplatz maximal 50 % der gesamten Sollarbeitszeit betragen darf.
Unter Beachtung der betrieblichen Rahmenbedingungen legt das Amt/die Verwaltungsstelle in Absprache mit der/dem Beschäftigten die Lage der Arbeitszeit fest, die an der betrieblichen Arbeitsstätte zu leisten ist. Die Vorstellungen und Wünsche der/des Beschäftigten sollen dabei berücksichtigt werden, soweit keine dienstlichen Belange dagegen sprechen. Besondere Präsenzzeiten für Teambesprechungen, Bürger/innenservice u.ä. sind zu berücksichtigen. Es können in begründeten Fällen auch Präsenzzeiten (dienstliche Erreichbarkeit) am häuslichen (Tele-) Arbeitsplatz vereinbart werden.
Die verbleibende, am häuslichen Arbeitsplatz zu erbringende Arbeitszeit kann die/der Beschäftigte unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben, innerhalb eines Rahmens, in dem keine zusätzlichen Kosten durch Zeitzuschläge anfallen, selbst bestimmen. Die zulässige Arbeitszeit am häuslichen Arbeitsplatz liegt für Tarif-Beschäftigte werktags zwischen 6.00 Uhr und 21.00 Uhr, sowie samstags zwischen 6.00 und 13.00 Uhr. Für Beamte/Beamtinnen liegt die zulässige Arbeitszeit werktags zwischen 6.00 Uhr und 20.00 Uhr, sowie samstags zwischen 6.00 Uhr und 13.00 Uhr.
Arbeitszeitnachweis
Die Zeiterfassung am häuslichen Arbeitsplatz erfolgt durch Betätigen des Zeiterfassungssystems bzw. Nachtrag im Zeiterfassungssystem oder, wenn dies nicht möglich ist, durch Selbstaufzeichnung.
Arbeitsmittel
Der (Tele-) Arbeitsplatz wird mit den in der Anlage 1der Einzelvereinbarung (Inventarliste) aufgeführten Arbeitsmitteln ausgestattet.
Arbeitsschutz
Die Anforderungen bezüglich Ausstattung und Arbeitssicherheit am häuslichen (Tele-) Arbeitslatz gelten analog dem Arbeitsplatz in der Dienststelle. Diese sind in der Rundverfügung Nr. 7/2006 Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit an Bildschirmarbeitsplätzen geregelt. Die Teilnehmer/innen des Pilotprojekts bestätigen den Erhalt der entsprechenden Informationen. (Siehe Anlage 2 der Einzelvereinbarung)
Arbeitsmittel und Kostenübernahmeregelung
Bei der Einrichtung eines alternierenden (Tele-) Arbeitsplatzes werden die entstehenden Kosten geprüft. Je nach Umfang des Bedarfs am häuslichen Arbeitsplatz kann für die Pilotphase eine anteilige Kostenübernahme erfolgen.
Für die Pilotphase stellen Personal- und Strukturentwicklung sowie das Frauenbüro im Rahmen des audit berufundfamilie Haushaltsmittel zur Anschubfinanzierung zur Verfügung. Diese Mittel sind einzusetzen für die Bereitstellung von Hardware, den Auf- und Abbau der gestellten Arbeitsmittel, evt. notwendige Wartung sowie, falls erforderlich, einen dienstlichen Telekommunikationsanschluss am häuslichen Arbeitsplatz.
Das Amt/die Verwaltungsstelle, dem/der der alternierende (Tele-) Arbeitsplatz zugeordnet ist, stellt die für den häuslichen Arbeitsplatz erforderliche Software zur Verfügung und trägt die anfallenden laufenden Kosten für den Telekommunikationsanschluss und gegebenenfalls weitere anfallende Kosten.
Der Telekommunikationsanschluss am häuslichen Arbeitsplatz wird vom Hauptamt - IT - Abteilung beantragt. Privat vorhandene Telekommunikationsanschlüsse können nicht für dienstliche Zwecke verwendet werden. Gleiches gilt für private Datenverarbeitungsgeräte und Datenträger.
Die zur Verfügung gestellten Arbeitsmittel sind ausschließlich für den dienstlichen Gebrauch zu verwenden. Die ausgehändigten Geräte werden vom Amt/von der Verwaltungsstelle in einer Inventarliste geführt und sind bei Beendigung der alternierenden (Tele-) Arbeit zurückzugeben.
Die Bereitstellung der für den häuslichen Arbeitsplatz erforderlichen Büromöbel, die den geltenden Sicherheitsbestimmungen genügen, erfolgt durch die Beschäftigte/den Beschäftigten. Ausnahmen sind in begründeten Einzelfällen möglich.
Die/der Beschäftigte stellt den häuslichen Arbeitsraum. Für die dadurch entstehenden Aufwendungen erfolgt keine Kostenübernahme.
Maßnahmen zum Datenschutz und zur Datensicherheit
Die Erklärung Datenschutz (Anlage 3 der Einzelvereinbarung) ist Grundlage.
Änderungen der Einzelvereinbarung und Geltungsdauer
Änderungen und Ergänzungen dieser Vereinbarung bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Schriftform.
Die Vereinbarung wird in 2 Exemplaren ausgefertigt. Die/der Beschäftigte hat eine Ausfertigung erhalten.
Die Vereinbarung gilt ab dem ........................................... befristet bis zum Ende der Pilotphase und kann von beiden Seiten mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende schriftlich gekündigt werden.
Der dem Arbeitsverhältnis zugrunde liegende Arbeitsvertrag wird von einer Kündigung bzw. Beendigung dieser Vereinbarung nicht berührt.
Der/die Beschäftigte verpflichtet sich, einen geplanten Wohnungswechsel möglichst frühzeitig der Dienststelle anzuzeigen, da Veränderungen in den Rahmenbedingungen zu einer Beendigung der alternierenden (Tele-) Arbeit führen können, bzw. technische Änderungen vorgenommen werden müssen. Die bei einer privat veranlassten Verlegung des häuslichen Arbeitsplatzes entstehenden Kosten haben die Beschäftigten zu tragen.
Bei Beendigung der alternierenden (Tele-) Arbeit hat der/die Beschäftigte die ihm/ihr vom Arbeitgeber bzw. Dienstherrn zur Verfügung gestellten Arbeitsmittel unverzüglich zurückzugeben.
Das Amt/die Verwaltungsstelle hat Kenntnis genommen und ist einverstanden:
..........................................................................................
(Ort, Datum, Unterschrift)
.......................................................
(Ort und Datum)
............................................................ .................................................................
(Unterschrift Arbeitgeber/Dienstherr) (Unterschrift Beschäftigte/r )
Zur Kenntnis an: Frauenbeauftragte
Personalrat
Hauptamt IT-Abteilung
Einzelvereinbarung Anlage 1:
Inventarliste
Der häusliche (Tele-) Arbeitsplatz wird mit folgenden, in der Inventarliste aufgeführten, Arbeitsmitteln ausgestattet.
( Von Amt/Verwaltungsstelle angefertigte Inventarliste (Vorlage Excel-Tabelle) beifügen.
Einzelvereinbarung Anlage 2:
Anforderungen an Ausstattung und Arbeitssicherheit am häuslichen (Tele-) Arbeitsplatz
Die Anforderungen bezüglich Ausstattung und Arbeitssicherheit am häuslichen Arbeitslatz gelten analog dem Arbeitsplatz in der Dienststelle. Diese sind in der Rundverfügung Nr. 7/2006 Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit an Bildschirmarbeitsplätzen geregelt.
Ich bestätige, dass mir diese Rundverfügung ausgehändigt wurde und ich von ihr Kenntnis genommen habe.
________________________________________________________
Datum, Unterschrift Beschäftigte/r
Einzelvereinbarung Anlage 3:
Erklärung zum Datenschutz am häuslichen Arbeitsplatz
Ich versichere, dass
unberechtigte Personen keinen Zugang zur Hardware, Software und den Arbeitsvorgängen bzw. Arbeitsmaterialien haben.
ich die datenschutzrechtlichen Bestimmungen kenne und deren Einhaltung gewährleiste.
ich dienstliche Unterlagen in einem abschließbaren Schrank aufbewahre.
der Transport von Daten und Akten in der Form erfolgt, dass Dritte keine Einsicht nehmen können. Evt. sind hier gesonderte Maßnahmen zu ergreifen.
mit der/dem Vorgesetzten abgestimmt ist, welche Daten und Vorgänge am häuslichen Arbeitsplatz bearbeitet werden.
zu vernichtende Daten oder sonstige Arbeitsunterlagen ausschließlich am betrieblichen Arbeitsplatz vernichtet werden.
Ich wurde darauf hingewiesen, dass es untersagt ist, gegen Entgelt oder in der Absicht, mich oder einen anderen zu bereichern oder einen anderen zu schädigen, personenbezogene Daten entgegen der Vorschriften des Datenschutzgesetzes
zu erheben, zu speichern, zweckwidrig zu verwenden, zu verändern, zu übermitteln, zum Abruf bereitzuhalten oder zu löschen,
abzurufen, einzusehen, mir zu verschaffen oder durch Vortäuschung falscher Tatsachen ihre Übermittlung an mich oder einen Dritten zu veranlassen.
Weiterhin habe ich davon Kenntnis genommen, dass Verstöße gegen das Datengeheimnis nach § 40 HDSG und anderen einschlägigen Rechtsvorschriften mit Freiheits- oder Geldstrafe geahndet werden können, eine disziplinarische Verfolgung wird dadurch nicht ausgeschlossen. Mir ist bekannt, dass eine Verletzung des Datengeheimnisses in den meisten Fällen gleichzeitig eine Verletzung der Amtsverschwiegenheit bzw. einen Verstoß gegen die arbeitsvertragliche Schweigepflicht dargestellt und in ihr zugleich eine Verletzung spezieller Geheimhaltungspflichten liegen kann.
Ich verpflichte mich, Beauftragten der Dienststelle/des Arbeitgebers, bzw. Personen, die aufgrund gesetzlicher Verpflichtung Zugang zum häuslichen Arbeitsplatz haben müssen (z.B. Personalamt, Personalrat, Beauftragte/r für Arbeitsschutz/-sicherheit, behördliche/r Administrator/in, behördliche/r und hessische/r Beauftragte(r) für Datenschutz und Frauenbeauftragte) nach terminlicher Absprache Zugang zum häuslichen Arbeitsplatz zu gewähren.
Bei Nichtgewährung des Zugangsrechtes kann die Genehmigung zur alternierenden (Tele-) Arbeit unverzüglich widerrufen werden.
________________________________________________________
Datum, Unterschrift Beschäftigte/r
Falls es Mitinhaber/innen der Wohnung gibt, in der der alternierende (Tele-) Arbeitsplatz eingerichtet wird bzw. Mitbewohner/innen über 18 Jahre, so müssen diese folgende Erklärung abgeben:
Ich erkläre mich damit einverstanden, dass Beauftragte der Dienststelle/des Arbeitgebers, bzw. Personen, die aufgrund gesetzlicher Verpflichtung Zugang zum häuslichen Arbeitsplatz haben müssen (z.B. Personalamt, Personalrat, Beauftragte/r für Arbeitsschutz/-sicherheit, behördliche/r Administrator/in, behördliche/r und hessische/r Beauftragte(r) für Datenschutz und Frauenbeauftragte) nach terminlicher Absprache Zugang zum häuslichen Arbeitsplatz erhalten.
________________________________________________________
Datum, Unterschrift Mitinhaber/in / Mitbewohner/in
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Überschrift 5
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Überschrift 7
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Beratungsverlauf (2)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2010/0295
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 06.07.2010
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00