Mandari Insight

3494/2017

Projekt „Sprach- und Integrationsmittlerpool für die Stadt Köln“

Mitteilung Ausschuss 20.11.2017

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren, Sitzung am 14.12.2017, TOP 12.2

Anlage - Projekt Sprachmittlerpool für die Stadt Köln Januar 2016 bis Juni 2017

· application/pdf

Ansehen

Mitteilung Ausschuss

· application/pdf

Ansehen

Anlage 2 - Auszug aus der Sitzung des AVR zu TOP 4.2

· application/pdf

Ansehen

Anlage - Projekt Sprachmittlerpool für die Stadt Köln Januar 2016 bis Juni 2017

26838 Zeichen

Seite 1 von 18 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Projekt 
„Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ 
 
Statistische Erfassung und Auswertung der Einsätze von Sprach- und 
IntegrationsmittlerInnen vermittelt durch den bikup Sprachmittlerpool 
NRW für die Stadt Köln  
 
Zeitraum Januar 2016 bis Juni 2017 
 
(Stand: 30. August 2017) 
 
 
 
 
 
Projektträger:   Kommunales Integrationszentrum (KI), Interkulturelle 
Maßnahme der Stadt Köln 
 
                                    
 
 
 
Kooperationspartner:  bikup Sprachmittlerpool NRW der bikup gemeinnützigen 
GmbH

Seite 2 von 18 
 
 
Vorwort 
 
Die statistische Erfassung der Einsätze von Sprach - und IntegrationsmittlerInnen vermittelt 
durch den bikup Sprachmittlerpool NRW  für die Stadt Köln, Stand 30.08.2017, wurde mit 
aktuellen Datensätzen angefertigt. Alle in diesem Bericht erfassten Einsätze v erstehen sich 
als abgerechnete Einsätze.  
Bei Betrachtung der Daten für den Zeitraum Januar bis Ende Juni 2017 ist zu 
berücksichtigen, dass die Abrechnungsnachweise der Sprach - und IntegrationsmittlerInnen 
noch nicht vollständig vorliegen und somit, insbes ondere in den Monaten April, Mai und Juni 
2017, mit einer größeren Anzahl von Einsätzen als angegeben zu rechnen ist.  
Außerdem ist eine umfängliche Auswertung der Einsätze erst nach erfolgter Abrechnung 
durch die eingesetzten Sprach- und Integrationsmittler*innen möglich.

Seite 3 von 18 
 
 
 
 
Inhaltsverzeichnis 
 
1.Einleitung  ..............................................................................................................................................4 
2.Anzahl der Einsätze und Einsatzstunden von Sprach- und IntegrationsmittlerInnen  ..........................6 
3.Durchschnittliche Einsatzdauer .............................................................................................................7 
4.Anzahl der Einsätze nach Arbeitsbereichen ..........................................................................................7 
5.Anzahl der Einsätze im Arbeitsbereich „Soziales“ nach Dienststellen ..................................................8 
6.Anzahl der Einsätze nach Sprachen und Dialekten ...............................................................................8 
7.Kosten des Projekts „Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ .................................................................9 
8.Erfahrungen mit dem bikup Sprachmittlerpool NRW  ....................................................................... 10 
9.Fallbeispiele professioneller Sprach- und Kulturmittlung .................................................................. 12

Seite 4 von 18 
 
 
 
 
Abbildungsverzeichnis 
 
Abbildung 1: Anzahl der Einsätze und Einsatzstunden von Sprach- und IntegrationsmittlerInnen im 
Jahr 2016 ................................................................................................................................................. 6 
Abbildung 2: Anzahl der Einsätze und Einsatzstunden von Sprach- und IntegrationsmittlerInnen 
Januar bis Juni 2017 ................................................................................................................................ 7 
Abbildung 3: Anzahl der Einsätze von Sprach- und IntegrationsmittlerInnen im Vergleich .................. 7 
Abbildung 4: Durchschnittliche Einsatzdauer im Vergleich ................................................................... 8 
Abbildung 5: Anzahl der Einsätze nach Arbeitsbereichen 2016 ............................................................. 9 
Abbildung 6: Anzahl der Einsätze nach Arbeitsbereichen Januar bis Juni 2017 ................................. 10 
Abbildung 7: Anzahl der Einsätze im Arbeitsbereich „Soziales“ nach Dienststellen 2016 ...... 10 
Abbildung 8: Anzahl der Einsätze im Arbeitsbereich „Soziales“ nach Dienststellen Januar bis 
Juni 2017 .............................................................................................................................................. 10 
Abbildung 9: Anzahl der Einsätze nach Sprachen und Dialekten 2016 ................................................ 11 
Abbildung 10: Anzahl der Einsätze nach Sprachen und Dialekten Januar bis Juni 2017 ..................... 12 
Abbildung 11: Kosten der Einsätze von Sprach- und IntegrationsmittlerInnen 2016 ........................... 13 
Abbildung 12: Kosten der Einsätze von Sprach- und IntegrationsmittlerInnen Januar bis Juni 2017 .. 14

Seite 5 von 18 
 
 
1. Einleitung  
 
Im Rahmen des Projekts „Sprachmittlerpool fü r die Stadt Köln“ wurde im Dezember 2015 
eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt Köln, Dienststelle Diversity, Kommunales 
Integrationszentrums (KI), und dem bikup Sprachmittlerpool NRW der bikup gemeinnützigen 
GmbH geschlossen. Im Zuge des interku lturellen Maßnahmenprogrammes der Stadt Köln 
zielt dieses Projekt darauf ab, Gelder für die Finanzierung der Einsätze von Sprach - und 
IntegrationsmittlerInnen für die Kölner Verwaltung und städtische Einrichtungen zur 
Verfügung zu stellen.  
 
Die Mitarbeite rInnen und Angestellten der Stadt Köln sollen bei ihrer fachlichen Arbeit mit 
zugewanderten Menschen durch den Einsatz von Sprach - und IntegrationsmittlerInnen 
unterstützt werden. Durch kultursensibles Dolmetschen und soziokulturelles Vermitteln 
werden dabei sprachliche Missverständnisse behoben, wodurch die Kölner Verwaltung und 
städtische Einrichtungen barrierefreier und effizienter gestaltet werden. Nicht zuletzt schafft 
die Stadt Köln mit diesem Angebot die Möglichkeit der gleichberechtigten Begegnung 
zwischen öffentlichen Trägern und zugewanderten Bürgern.  
Durch das Projekt wird somit ein wichtiges Signal für die Chancengleichheit und für die 
Verbesserung der gesellschaftlichen Partizipation von KölnerInnen mit 
Zuwanderungsgeschichte gesetzt. Auch der interkulturellen Öffnung der Stadtverwaltung 
sowie der Schulen und Kindertagesstätten in Köln wird auf diese Art und Weise Ausdruck 
verliehen. 
 
Sprach- und IntegrationsmittlerInnen können von Mitarbeiter innen und Mitarbeitern 
städtischer Dienststellen, städtischer Kindertagesstätten und städtischer Schulen beauftragt. 
Sie werden eingesetzt oder beansprucht, wenn  
 
 komplexe Sachverhalte zu klären, 
 verbindliche Absprachen zu treffen, 
 konfliktreiche und/oder besonders kultursensible Gespräche zu führen sind 
 
mit KölnerInnen, deren Deutschkenntnisse für das zu besprechende Anliegen nicht 
ausreichen. Sprach- und IntegrationsmittlerInnen werden gebraucht, da sie 
 
 fachspezifisch, vollständig, allparteiisch und transparent dolmetschen, 
 bei Bedarf soziokulturelles Hintergrundwissen vermitteln,  
 länderspezifische Unterschiede bei der Versorgung erläutern, 
 bei Kommunikationsstörungen angemessen intervenieren, 
 die Strukturen und Aufgaben städtischer Dienststellen und Einrichtungen kennen,  
 über ein klares Rollenverständnis verfügen, 
 der Schweigepflicht unterliegen. 
 
Sie kommen dann zum Einsatz, wenn ersichtlich ist, dass es zur Klärung komplexer 
Sachverhalte, verbindlicher Absprachen und konfliktreicher Gespräche hinderlich wäre, 
Verwandte, Bekannte oder ehrenamtliche Unt erstützerInnen wie z. B. IntegrationslotsInnen 
hinzuzuziehen.

Seite 6 von 18 
 
 
2. Anzahl der Einsätze und Einsatzstunden von Sprach - und 
IntegrationsmittlerInnen  
 
Zu Beginn des im Dezember 2015 lancierten Projekts „Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ 
wurde von dem Angebot des Einsatzes von Sprach - und IntegrationsmittlerInnen seitens der 
Kölner Verwaltung und städtischen Einrichtungen vergleichsweise wenig Gebrauch gemacht. 
In den ersten drei Monaten des Jahres 2016 vermittelte der bikup Sprachmittlerpool NRW 37 
Sprach- und IntegrationsmittlerInnen an Ämter, Schulen und Kitas in Köln.   
 
Nach Bekanntmachung des Projekts im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit des Kommunalen 
Integrationszentrums (KI) konnte ab April eine starke Zunahme der Anzahl von Einsätzen 
verzeichnet werden.  
Insgesamt wurden im Jahr 2016 533 Einsätze  mit einer Gesamteinsatzzeit von 817 
Stunden von Sprach- und IntegrationsmittlerInnen wahrgenommen (siehe Abbildung 1). Der 
einsatzstärkste Monat war dabei der November mit 97 Einsätzen und 156,7 Einsatzstunden.  
 
Abbildung 1: Anzahl der Einsätze und Einsatzstunden von Sprach- und IntegrationsmittlerInnen im Jahr 2016 
Die Tendenz zur steigenden Inanspruchnahme von Sprach - und Integrationsmittler *innen 
seitens der Stad t Köln setzt sich bis dato auch im laufenden Jahr 2017 fort. So konnte der 
bikup Sprachmittlerpool NRW  bereits im Zeitraum von Januar bis Juni 2017  825 Einsätze 
mit einer Gesamteinsatzzeit von 1171 Stunden vermitteln (siehe Abbildung 2). Allein im Mai, 
dem bislang einsatzstärksten Monat, wurden 198 Einsätze mit 277 Stunden von den Sprach- 
und IntegrationsmittlerInnen durchgeführt.

Seite 7 von 18 
 
Wie im Vorwort angemerkt, ist bei den zuvor genannten Zahlen zu beachten, dass die 
Abrechnungsnachweise der Monate April, Mai und Juni noch nicht vollständig vorliegen und 
die Gesamtzahl der Einsätze somit größer ist als angegeben. Auffällig ist, dass im ersten 
Halbjahr des Jahres 2017 bereits annähernd so viele Einsätze verbucht wurden, wie im 
gesamten  Jahr 2016.  
 
Abbildung 2: Anzahl der Einsätze und Einsatzstunden von Sprach- und IntegrationsmittlerInnen Januar bis Juni 2017 
Durch den direkten Vergleich der Einsatzzahlen beider Jahre wird die starke Zunahme 
verdeutlicht. S o wurden im Zeitraum von Januar bis Mai 2016 insgesamt 95 Einsätze von 
Sprach- und IntegrationsmittlerInnen wahrgenommen. Dieser Wert wurde im Jahr 2017 allein 
im Monat Januar mit 86 Einsätzen annähernd  erreicht (siehe Abbildung 3). Bereits in den 
ersten fünf Monaten des laufenden Jahres wurden insgesamt 681 Einsätze vermittelt, dies 
entspricht somit einer Steigerung von 716% im Vergleich zum Vorjahr. 
 
 
Abbildung 3: Anzahl der Einsätze von Sprach- und IntegrationsmittlerInnen im Vergleich

Seite 8 von 18 
 
 
3. Durchschnittliche Einsatzdauer 
 
Bei einem Gesamtjahresdurchschnitt 2016 von 1,5 Stunden pro Einsatz, lag der Mittelwert  
der Einsatzdauer von Sprach - und IntegrationsmittlerInnen in Einrichtungen der Stadt Köln 
im Zeitraum von Januar bis Mai des Jahres bei 1,6 Stunden. Im gleichen Zeitraum dauerten 
die Einsätze im Jahr 2017 durchschnittlich 1,4 Stunden.       
 
Der Vergleich der Einsatzdauer der ersten sechs Monate beider Jahre offenba rt, trotz 
steigender Anzahl, eine Tendenz zu kürzeren Einsätzen. 
 
 
Abbildung 4: Durchschnittliche Einsatzdauer im Vergleich 
 
4. Anzahl der Einsätze nach Arbeitsbereichen 
 
Im Rahmen des Projekts „Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ könne n sowohl die Kölner 
Verwaltung, als auch städtische Einrichtungen wie Schulen und Kitas auf Sprach - und 
IntegrationsmittlerInnen zurückgreifen. Um die Anzahl der Einsätze je nach Einrichtung  
übersichtlich erfassen zu können, wird zwischen den vier Arbeitsb ereichen „Soziales“, 
„Bildung“, „Kitas“ und „Sonstiges“ unterschieden.   
 
Alle Ämter werden dabei in der Rubrik „Soziales“ zusammengefasst, so etwa das Jugendamt 
der Stadt  mit seinen Bezirksjugendämtern , das Amt für Wohnungswesen und das 
Ausländeramt. Die städtischen Schulen gehören dem Bereich „Bildung“ an, die Kitas der 
gleichnamigen Kategorie.  
 
Gemäß dieser Unterteilung können 270 der insgesamt 533 Einsätze des Jahres 2016 dem 
Arbeitsbereich „Soziales“ zugezählt werden. Dies entspricht einem prozentuale n Anteil von 
51%. Mehr als die Hälfte der Einsätze von Sprach- und IntegrationsmittlerInnen wurden 2016

Seite 9 von 18 
 
 
 
 
demnach von den Kölner Ämtern in Auftrag gegeben. Mit 41% folgen die städtischen 
Schulen, an denen im Jahr 2016 insgesamt 221 Einsätze wahrgenomme n wurden. 
Kindertagesstätten schlagen mit 23 Einsätzen und somit mit einem Prozentsatz von 4% 
weniger zu Buche. 19 Einsätze ( 4%) wurden in Einrichtungen durchgeführt, die dem Bereich 
„Sonstiges“ zuzuordnen sind (siehe Abbildung 5). 
 
Abbildung 5: Anzahl der Einsätze nach Arbeitsbereichen 2016 
Die Einteilung der Einsätze von Sprach - und IntegrationsmittlerInnen nach Bereichen stellte 
sich in den ersten sechs Monaten des Jahres 2017 divergent dar. Mit 473 Einsätzen und 
somit 57% wurde die Mehrzahl aller Einsätze bislang von Schulen in Anspruch genommen. 
Es folgen die Ämter mit 278 wahrgenommenen Einsätzen ( 34%). 7% der Einsätze des 
ersten Halbjahres 2017 wurden von Kitas in Auftrag gegeben (siehe Abbildung 6).

Seite 10 von 18 
 
Abbildung 6: Anzahl der Einsätze nach Arbeitsbereichen Januar bis Juni 2017 
 
5. Anzahl der Einsätze im Arbeitsbereich „Soziales“ nach 
Dienststellen 
 
Der Großteil der Einsätze, die im A rbeitsbereich „Soziales“ wahrgenommen wurden, wurde 
im Jahr 2016 von den Jugendämtern der Stadt Köln beauftragt. So können von 270 
Einsätzen, 190 den Bezirksjugendämtern zugeordnet werden ( 82%). Gemessen an der 
Gesamtzahl der Einsätze des Jahres 2016, ents pricht dies einem Prozentsatz von 35,6%. 
Die meisten Sprach - und IntegrationsmittlerInnen beauftragte hierbei das Bezirksjugendamt 
Chorweiler (73). Das Schulamt forderte 14 Einsätze an, es folgen der Schulpsychologische 
Dienst mit 10 und das Amt für Wohnungswesen mit 8 Einsätzen (siehe Abbildung 7).  
 
Abbildung 7: Anzahl der Einsätze im Arbeitsbereich „Soziales“ nach Dienststellen 2016 
Auch in den Monaten Januar bis Juni 2017 wurden mit 74% die meisten Einsätze im 
Arbeitsbereich „Soziales“ von den Jugendämtern in Auftrag gegeben ( 205). Für die 
Bezirksjugendämter Chorweiler und Ehrenfeld nahmen dabei jeweils mehr als 40 Sprach - 
und IntegrationsmittlerInnen Einsätze wahr. Deutlich wird zudem, dass sich die Anzahl der 
Einsätze, beauftragt durch das Amt für Wohnungswesen, in den ersten sechs Monaten des 
Jahres 2017 gegenüber dem Gesamtjahr 2016 mehr als vervierfacht hat.  
 
Abbildung 8: Anzahl der Einsätze im Arbeitsbereich „Soziales“ nach Dienststellen Januar bis Juni 2017

Seite 11 von 18 
 
 
6. Anzahl der Einsätze nach Sprachen und Dialekten 
 
Über den bikup Sprachmittlerpool NRW  werden Sprach - und IntegrationsmittlerInnen für 
mehr als 90 Sprachen und Dialekte vermittelt. Im Rahmen des Projekts „Sprachm ittlerpool 
für die Stadt Köln“ griffen die Kölner Verwaltung und städtische Einrichtungen im Jahr 2016 
auf 30 Sprachen aus diesem Pool zu.  
 
Der mit Abstand größte Bedarf nach professioneller Vermittlung bestand dabei für die 
Sprache Arabisch. Für diese wu rden 146 Einsätze verzeichnet (27,3%). Es folgen die 
Sprachen Farsi/Dari (Persisch) mit 63 Einsätzen, Kurdisch (Sorani und Kurmandschi) mit 
45 Einsätzen und Türkisch mit 41 Einsätzen von Sprach - und IntegrationsmittlerInnen. Der 
bikup Sprachmittlerpool NRW  vermittelte zudem jeweils mehr als 30 Einsätze in den 
Sprachen Russisch (39), Albanisch (36) und Serbisch (32). Auch Anfragen für weniger 
geläufige Sprachen wie Fula, Kisuaheli, Urdu, Lingala und Somali konnten bedient werden 
(siehe Abbildung 9).   
 
Abbildung 9: Anzahl der Einsätze nach Sprachen und Dialekten 2016

Seite 12 von 18 
 
 
 
In den ersten sechs Monaten des Jahres 2017 konnten Einsätze von Sprach - und 
IntegrationsmittlerInnen in 24 Sprachen bedient werden. Die am häufi gsten angefragte 
Sprache war dabei nach wie vor Arabisch, mit 279 vermittelten Einsätzen. Dies entspricht 
einem Drittel (33,7%) aller Einsätze in diesem Zeitraum. Die Sprachen Dari/Farsi (101 
Einsätze), Kurdisch (75 Einsätze) und Türkisch (71 Einsätze) folgen in gleicher  
 
Reihenfolge wie im Jahr 2016 (siehe Abbildung 10). Für die Sprachen Bulgarisch und 
Rumänisch lässt sich eine gestiegene Nachfrage feststellen. Der bikup Sprachmittlerpool 
NRW konnte im Jahr 2017 z udem vier Einsätze in der Sprache Romanes sowie weitere 
Einsätze in den Sprachen Aserbaidschanisch, Paschtu und Tigrinya für die Stadt Köln 
bedienen.  
  
 
 
Abbildung 10: Anzahl der Einsätze nach Sprachen und Dialekten Januar bis Juni 2017 
 
Durch die bikup gGmbH werden aktuell sieben parallel laufende Vollzeit -Fortbildungen 
zum/zur Sprach - und IntegrationsmittlerIn (2010 Unterrichtseinheiten) angeboten. Einen 
Großteil der erfolgreichen AbsolventInnen kann die bikup gGmbH für die Arbeit im  bikup 
Sprachmittlerpool NRW  gewinnen, sodass dieser personell und hinsichtlich des 
Sprachangebots stetig erweitert wird. Dabei reagiert die bikup gGmbH auf konkreten Bedarf, 
der durch Anfragen seitens der AuftraggeberInnen herangetragen wird.

Seite 13 von 18 
 
 
7. Kosten des Projekts „Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ 
 
Im Rahmen des Projekts „Sprachmitterpool für die Stadt Köln“ stellte die Stadt Köln für das 
Jahr 2016 einen Betrag in Höhe von 58.300 Euro für den Einsatz von Sprach - und 
IntegrationsmittlerInnen zur Verfügung. Dieser wurde nach erneuten Kalkulationen im Verlauf 
des Jahres 2016 durch weitere Projektgelder in Höhe von 11.660 Euro aufgestockt.   
 
Die Kosten für die Einsätze von Sprach - und IntegrationsmittlerInnen beliefen sich im Jahr 
2016 auf insgesamt 66.953,20 Euro  (siehe Abbildung 11) und ergeben sich aus den 
Einsatzkosten incl. Fahrtkosten und Fahrtzeit. Die Gesamtkosten entsprechen einem 
durchschnittlichen Kostensatz von 125,60 Euro pro Einsatz.  
Abbildung 11: Kosten der Einsätze von Sprach- und IntegrationsmittlerInnen 2016 
 
Die Kosten für das erste Halbjahr 2017 belaufen sich derzeit auf  95.786.10 Euro (siehe  
Abbildung 12). Bedingt durch die stark gestiegene Inanspruchnahme von S prach- und 
IntegrationsmittlerInnen liegen sie damit nach sechs Monaten bereits fast auf demselben 
Niveau, wie nach zwölf Monaten im Vorjahr. Die Durchschnittskosten pro Einsatz lagen 
zwischen Januar und Juni 2017 bei 116,10 Euro.

Seite 14 von 18 
 
 Abbildung 12: Kosten der Einsätze von Sprach- und IntegrationsmittlerInnen Januar bis Juni 2017

Seite 15 von 18 
 
 
8. Erfahrungen mit dem bikup Sprachmittlerpool NRW  
 
Seit Beginn des Projektes „Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ hat der bikup 
Sprachmittlerpool NRW  zahlreiche positive Rückmeldungen und Erfahrungsberichte von 
städtischen Fachkräften erhalten, die professionelle Sprach - und Kulturmittlung durch den 
Einsatz von Sprach - und IntegrationsmittlerInnen in Anspruch genommen haben. Die 
AuftraggeberInnen haben ihre Rückmeldungen dabei auch unabhängig der Nachfassung des 
bikup Sprachmittlerpools NRW an diesen herangetragen.  
 
 
 „[A]uch im Namen der Klassenlehrerin möchte ich mich ganz herzlich für den Einsatz 
[der Sprach- und Integrationsmittlerin] letzte Woche an unserer Schule bedanken. Sie 
war allen Beteiligten eine sehr große Hilfe. Die sprachliche Übersetzung sowieso, 
aber [die Sprach- und Integrationsmittlerin] hat auch einen guten Draht zu den Eltern 
des Schülers aufbauen können, sodass diese sich jetzt deutlich meh r für die 
schulischen Belange ihres Kindes einsetzen. Das Gespräch hat wirklich einen guten 
Neuanfang bewirkt. Ich möchte Ihnen und [der Sprach- und Integrationsmittlerin] auf 
diesem Wege noch einmal “Danke“ sagen.“ 
H.K., Grundschule Hohestraße  
 
 „Ich möch te Ihnen an dieser Stelle eine sehr positive Rückmeldung geben. Die 
Vermittler waren sehr professionell und menschlich zugleich. Es hat mir sehr viel 
gebracht und den Eltern hoffentlich auch. Ich hoffe es wird diese Möglichkeit noch 
sehr lange geben“ 
C.W., GGS Weimarer Straße 
 
 „Sie haben bereits mehrfach für das Dreikönigsgymnasium einen Dolmetscher 
vermittelt. Alle Übersetzer waren zuverlässig pünktlich erschienen, kompetent und 
sehr angenehm in der Zusammenarbeit. Kürzlich konnten Sie uns sogar sehr 
kurzfristig einen Übersetzer vermitteln. Vielen Dank für diesen guten Service!“ 
C.F., Dreikönigsgymnasium 
 
 „[Der Sprach- und Integrationsmittler] war großartig, er hat perfekt übersetzt und war 
sehr einfühlsam. Ich freue mich darauf, auch in Zukunft mit ihm 
zusammenzuarbeiten. Vielen Dank für die Vermittlung.“ 
S.S., Adolf-Kolping-Schule  
 
 „[G]anz herzlichen Dank für die schnelle und unkomplizierte Organisation! Alles hat 
super geklappt und das Angebot hat uns sehr geholfen!“ 
M.N., Grundschule im Süden  
 
 „[U]nd wieder herzlichen Dank! Es ist immer wieder wunderbar mit anzusehen, wenn 
unsere Eltern in Ihrer [sic] Muttersprache von sich erzählen können; der Stolz auf 
ihren Kindern lässt ihre Gesichter strahlen! Und wir bekommen so viele 
Informationen, die ohne Dolme tscher niemals möglich wäre [sic]. Danke, dass Sie 
uns das so unkompliziert ermöglichen!“ 
K.v.E., Amt für Kinder, Jugend und Familie

Seite 16 von 18 
 
 „Außerdem möchte ich an dieser Stelle allen Mitarbeitern mal DANKE sagen, für die 
tolle, schnelle und unkomplizierte Zusa mmenarbeit - das ist leider nicht so 
selbstverständlich.“ 
M.C., Amt für Schulentwicklung  
 
 „Ich sowie Schulleiter und Lehrerkollegium sind sehr zufrieden und geben unsere 
positive Bewertung selbstverständlich ab und empfehlen Sie auch weiter“ 
T.C., OGTS Godorf 
 
 „Wir haben es teilweise mit Menschen zu tun, die viel Leid und Willkür erfahren 
haben. Sie haben nicht immer die Möglichkeit, vorbehaltlos mit Behörden und 
anderen Ethnien umzugehen. Der Einsatz einer Sprach - und Integrationsmittlerin hat 
einer geflüchteten Frau sehr dabei geholfen, das hiesige System als ein helfendes zu 
erkennen. Vermeintlich ethnische Feinde konnte sie positiv als Teil dieses Systems 
wahrnehmen. Das ist schon Teil eines Integrationsprozesses.  Vielen Dank für die 
Unterstützung!“  
KI Köln 
 
 
 
9. Fallbeispiele professioneller Sprach- und Kulturmittlung 
 
Sprach- und IntegrationsmittlerInnen leisten durch ihre fachlichen, kommunikativen und 
soziokulturellen Kompetenzen einen wichtigen Beitrag zur interkulturellen Öffnung von 
Regeldiensten un d öffentlicher Verwaltung. Bei Kommunikationsschwierigkeiten zwischen 
Fachkräften und MigrantInnen bzw. Flüchtlingen ermöglichen sie dabei eine reibungslose 
Verständigung. Dass sie jedoch nicht nur fachkundig, vollständig, wertfrei und transparent 
dolmetschen, sondern immer wieder auch als soziokulturelle Mittler beansprucht werden, 
zeigt sich bei der Betrachtung einzelner Fallbeispiele. Drei Einzelfälle sollen diesen Mehrwert 
professioneller Sprach- und Kulturmittlung verdeutlichen: 
 
In einer Grundschule lud der Lehrer die Eltern eines autistischen syrischen Jungen zu einem 
Gespräch ein, um die Möglichkeiten der Förderung ihres Kindes zu besprechen .. Der Lehrer 
kontaktierte den bikup Sprachmittlerpool NRW  und beauftragte einen Sprach - und 
Integrationsmittler um sicherzugehen, dass die Eltern sein sensibles Anliegen richtig 
verstehen. 
Während des Gesprächs stellte sich schnell heraus, dass die Vorschläge  des Lehrers auf 
offene Ablehnung seitens der Eltern stieß en. Vermutlich stellte er für sie ein Tabu dar, ü ber 
das sie nicht reden wollten. Dem erfahrenen Sprach - und Integrationsmittler jedoch gelang 
es festzustellen, dass die Abneigung der Eltern daher rührte, dass diese dachten, ihr Sohn 
würde vom Lehrer als „verrückt“ eingestuft. Die Förderung von Kindern i m Rahmen  von 
inklusiver Beschulung und von Beschulung an Förderschulen  war ihnen völlig fremd. 
Daraufhin klärte der fachkundige Sprach - und Integrationsmittler die Eltern in  Abstimmung 
mit dem Lehrer über die Besonderheiten und Vorteile der Formen der Besc hulung auf. 
Mittlerweile erhält der Junge sonderpädagogische Förderung an einer Förderschule.  
 
In einem anderen Fall bat die Klassenlehrerin einer Vorbereitungsklasse den Vater einer 
ihrer irakischen Schülerinnen zu einem Gespräch. Sie war besorgt, da das  Mädchen stets

Seite 17 von 18 
 
bedrückt zum Unterricht erschien und angab, Stimmen zu hören. Um die Eltern darüber zu 
informieren und auch um mögliche Ursachen zu ermitteln, beauftragte sie über den bikup 
Sprachmittlerpool NRW eine Sprach- und Integrationsmittlerin. 
Nachdem die Lehrerin im Gespräch ihr Anliegen darlegte, wurde der Vater unvermittelt 
sauer, aggressiv und hektisch. Davon, dass seine Tochter womöglich psychisch krank sei, 
wollte er nichts wissen. Es stellte sich heraus, dass der Vater den  Vormieter ihrer Wohn ung 
für die Stimmen im Kopf seiner Tochter verantwortlich machte. Dieser, ein Andersgläubiger, 
glaube an den Teufel und hinterlasse  in der Wohnung einen bösen Geist. Für den Vater war 
klar, dass dieser die Tochter befallen haben musste. Obwohl sich der Vat er weiterhin 
uneinsichtig zeigte, konnten dank des Einsatzes der Sprach - und Integrationsmittlerin die 
Hintergründe des Problems eruiert werden. Für die Zukunft sind weitere Gespräche mit der 
Familie mit Unterstützung des Sprach- und Integrationsmittlerpools anberaumt worden.  
 
In einem dritten Fall lud das Jugendamt den syrischen Vater zweier Kinder zu einem 
Gespräch ein. Der geschiedene Mann, der seit zwei Jahren in einer Notunterkunft in 
Deutschland lebte, litt zu diesem Zeitpunkt unter einer Psychose. S eine Kinder hatte das 
Jugendamt aufgrund des Verdachts auf Kindeswohlgefährdung in Obhut genommen. Um 
sowohl den Vater, als auch die im Ausland lebende Mutter über diese Maßnahme 
aufzuklären, wurde ein Termin mit den Eltern vereinbart. Zu diesem sollte die  Mutter per 
Videokonferenz zugeschaltet werden. Der zuständige Sachbearbeiter des Jugendamts 
kontaktierte zudem den bikup Sprachmittlerpool NRW,  da für die Vermittlung dieses höchst 
sensiblen und konfliktreichen Themas professionelle Sprach - und Kulturmitt lung 
unumgänglich war.  
Schon zu Beginn des Gesprächs zeigte sich der aufgebrachte Vater uneinsichtig und 
verstand nicht, warum sich das Jugendamt in seine Familienangelegenheiten einmischte. 
Der fachkundige Sprach - und Integrationsmittler erläuterte in Ab sprache mit dem Vertreter 
des Jugendamtes dem Vater daraufhin die Aufgaben, Funktionsweise und Pflichten 
deutscher Jugendämter. Er klärte die Eltern zudem über die Gesetzeslage im Falle von 
Kindeswohlgefährdung auf. Im Laufe des Gesprächs konnte er den Vat er beruhigen, sodass 
anschließend das weitere Vorgehen vereinbart werden konnte. Der Sprach - und 
Integrationsmittler wird weiterhin bei notwendigen Gesprächen mit dem Vater eingesetzt.  
 
Die drei Einzelfälle  verdeutlichen beispielhaft, dass Sprach - und Int egrationsmittler*innen 
eine Brücke der Verständigung zwischen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und 
Gesellschaftssystemen mit ihren divergierenden Verständnissen von Versorgung, 
Denkweisen, Bräuchen und Gewohnheiten schlagen und heben somit den Mehrw ert, den die 
Kulturmittlung zum professionellen Dolmetschen beiträgt, hervor.

Seite 18 von 18 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
            
Projekt „Sprachmitterlpool für die Stadt Köln“ 
 Statistische Erfassung der Einsätze von Sprach- und IntegrationsmittlerInnen 
vermittelt durch den bikup Sprachmittlerpool NRW für die Stadt Köln  
 
Erstellt von Jessica Nagamichi  
bikup Sprachmittlerpool NRW der bikup gemeinnützigen GmbH 
 
Stand: 30.08.2017

Mitteilung Ausschuss

3758 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
V/5001/1 
 
Vorlagen-Nummer 20.11.2017 
 3494/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Schule und Weiterbildung 27.11.2017 
Jugendhilfeausschuss 28.11.2017 
Integrationsrat 04.12.2017 
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 11.12.2017 
Ausschuss Soziales und Senioren 14.12.2017 
 
Projekt „Sprach- und Integrationsmittlerpool für die Stadt Köln„ 
Im Rahmen des Interkulturellen Maßnahmenprogramms wurde der stadtweite Einsatz von Sprach- 
und Integrationsmittlerinnen und –mittler als wesentliche Verbesserung der Teilhabe- und Integrati-
onschancen von (Neu) Zugewanderten festlegt (Maßnahme SoSe 13). 
Das zum Haushalt 2015 eingerichtete Integrationsbudget ermöglicht die Umsetzung mit 200.000 € 
p.a. anteilig ab Ende 2015 und seither laufend für die „Finanzierung eines Sprach- und Integrations-
mittlerpools zur Unterstützung städtischer Dienststellen bei komplexen oder besonders kultursensib-
len Angelegenheiten“. 
Seither können städtische Dienststellen, städtische Kindergärten und Kölner Schulen eine ausgebil-
dete Sprach- und Integrationsmittlerin bzw. einen -mittler buchen, wenn folgende Voraussetzungen 
erfüllt sind: 
 es geht um eine komplexe und besonders (kultur-) sensible Angelegenheit und/oder eine verbind-
liche Absprache, die getroffen werden muss und 
 die Sprachkenntnisse der Fachkraft und die Sprachkenntnisse der meist neu zugewanderten Köl-
nerin oder des Kölners reichen zur Verständigung nicht aus. 
Seit Beginn und bis zunächst Ende 2017 ist Bikup gGmbH, ein zertifizierter Bildungsträger, beauf-
tragt, ausgebildete Sprach- und Integrationsmittlerinnen und –mittler einzusetzen.  
Aktuell wird die nächste Ausschreibung, für die Leistung im Jahr 2018, vorbereitet. 
Der nun vorliegende Bericht über die Zeit von Januar 2016 bis Juni 2017 gibt einen Einblick in die 
Entwicklung und die konkrete Nutzung des Angebotes in Verwaltung, Kölner Schulen und städtischen 
Kitas.  
Eindeutig erkennbar ist der Mehrwert für die Fachkräfte und ebenso für die beteiligten Kölnerinnen 
und Kölner, die in der Regel neu zugewandert sind. 
Das Konzept zeichnet sich dadurch aus, dass in konkret definierten Sachverhalten professionelle 
Kräfte eingesetzt werden, um in besonders komplexen und/oder kultursensiblen Angelegenheiten auf 
Augenhöhe ein Verstehen zwischen Bürgerinnen oder Bürgern mit Zuwanderungsgeschichte und 
Fachkräften herzustellen, das die elementare Basis für verbindliche Absprachen und deren Umset-
zung sind. 
Das Kölner Konzept findet bundesweit Beachtung.

2 
 
Sowohl z.B. wissenschaftliche Institute, Studierende als auch andere Kommunen erkundigen sich 
nach Konzept, Abläufen und Entwicklung. 
Unter anderem ist Köln über das vorliegende Angebot und dessen Ausgestaltung Mitglied im Beirat 
zu dem Projekt „ZwischenSprachen“, einem Projekt der Universitätsklink Eppendort, Arbeitsgruppe 
Psychosoziale Migrationsforschung (AGPM) am Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie. 
In dem europäisch geförderten Projekt geht es darum, „… Standards für die Qualifizierung von 
SprachmittlerInnen für die soziale Beratung und Betreuung von Geflüchteten zu entwickeln und zu 
disseminieren.“ 
Es kann festgestellt werden, dass das Angebot „Einsatz von Sprach- und Integrationsmittlerinnen und 
–mittlern“ in seiner konzeptionellen Ausrichtung eine notwendige Ergänzung zu bestehenden guten 
ehrenamtlichen Angeboten wie z.B. dem Projekt „Integrationslotsinnen und Lotsen“ (angebunden bei 
fünf Integrationsagenturen) ist (s. auch SoSe 5 aus dem Interkulturellen Maßnahmenprogramm).  
 
Anlage: 
Bericht zum Projekt „Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ Januar 2016 bis Juni 2017 
 
gez. Dr. Rau

Anlage 2 - Auszug aus der Sitzung des AVR zu TOP 4.2

1276 Zeichen

Geschäftsführung  
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und 
Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 
Frau Mahmod 
Telefon:  (0221) 221 25001  
Fax       :  (0221) 221 26565 
E-Mail:  midia.mahmod@stadt-koeln.de 
Datum: 12.12.2017 
Auszug 
aus dem Entwurf der Niederschrift der Sitzung des Ausschusses 
Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / 
Internationales vom 11.12.2017 
öffentlich 
4.2 Projekt „Sprach- und Integrationsmittlerpool für die Stadt Köln“ 
3494/2017 
MdR Detjen möchte wissen, ob die Verwaltung schon beziffern kann, wie viel Geld 
für Sprach- und Integrationsmittler im Jahr 2017 ausgegeben worden ist. Aus seiner 
Sicht sei nämlich fraglich, ob die unter TOP 10.3 [Bedarfsfeststellung für die öffentl i-
che Ausschreibun g der Vermittlung von Sprach - und Integrationsmittlern*innen, 
2838/2017] zu bewilligenden Mittel in Höhe von 200.000€ für dieses Projekt ausre i-
chend sind, da die Bedarfe in den letzten Monaten bekanntlich eher gestiegen als 
gesunken seien. 
 
Herr Stadtdirektor Dr. Keller sagt zu, die Frage an das zuständige Dezernat weite r-
zugeben, so dass die Frage dann in der Sitzung des Ausschusses Soziales und S e-
nioren am 14.12.2017 aufgerufen und beantwortet werden kann.  
 
Der Ausschuss nimmt die Mitteilung zur Kenntnis.

Beratungsverlauf (5)

27.11.2017 Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 5.10 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
28.11.2017 Jugendhilfeausschuss
TOP 8.5.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
04.12.2017 Integrationsrat
TOP 5.11 Kenntnisnahme (Mitteilung)
Zur Sitzung
11.12.2017 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 4.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
14.12.2017 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 12.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3494/2017
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
20.11.2017
Erstellt
13.11.2017 17:47