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Projekt „Sprach- und Integrationsmittlerpool für die Stadt Köln“

Mitteilung Ausschuss 3494/2017 vom 20.11.2017

Stand: Am 14.12.2017 im Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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  • Anlage - Projekt Sprachmittlerpool für die Stadt Köln Januar 2016 bis Juni 2017

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    Seite 1 von 18 Projekt „Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ Statistische Erfassung und Auswertung der Einsätze von Sprach- und IntegrationsmittlerInnen vermittelt durch den bikup Sprachmittlerpool NRW für die Stadt Köln Zeitraum Januar 2016 bis Juni 2017 (Stand: 30. August 2017) Projektträger: Kommunales Integrationszentrum (KI), Interkulturelle Maßnahme der Stadt Köln Kooperationspartner: bikup Sprachmittlerpool NRW der bikup gemeinnützigen GmbH Seite 2 von 18 Vorwort Die statistische Erfassung der Einsätze von Sprach - und IntegrationsmittlerInnen vermittelt durch den bikup Sprachmittlerpool NRW für die Stadt Köln, Stand 30.08.2017, wurde mit aktuellen Datensätzen angefertigt. Alle in diesem Bericht erfassten Einsätze v erstehen sich als abgerechnete Einsätze. Bei Betrachtung der Daten für den Zeitraum Januar bis Ende Juni 2017 ist zu berücksichtigen, dass die Abrechnungsnachweise der Sprach - und IntegrationsmittlerInnen noch nicht vollständig vorliegen und somit, insbes ondere in den Monaten April, Mai und Juni 2017, mit einer größeren Anzahl von Einsätzen als angegeben zu rechnen ist. Außerdem ist eine umfängliche Auswertung der Einsätze erst nach erfolgter Abrechnung durch die eingesetzten Sprach- und Integrationsmittler*innen möglich. Seite 3 von 18 Inhaltsverzeichnis 1.Einleitung ..............................................................................................................................................4 2.Anzahl der Einsätze und Einsatzstunden von Sprach- und IntegrationsmittlerInnen ..........................6 3.Durchschnittliche Einsatzdauer .............................................................................................................7 4.Anzahl der Einsätze nach Arbeitsbereichen ..........................................................................................7 5.Anzahl der Einsätze im Arbeitsbereich „Soziales“ nach Dienststellen ..................................................8 6.Anzahl der Einsätze nach Sprachen und Dialekten ...............................................................................8 7.Kosten des Projekts „Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ .................................................................9 8.Erfahrungen mit dem bikup Sprachmittlerpool NRW ....................................................................... 10 9.Fallbeispiele professioneller Sprach- und Kulturmittlung .................................................................. 12 Seite 4 von 18 Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Anzahl der Einsätze und Einsatzstunden von Sprach- und IntegrationsmittlerInnen im Jahr 2016 ................................................................................................................................................. 6 Abbildung 2: Anzahl der Einsätze und Einsatzstunden von Sprach- und IntegrationsmittlerInnen Januar bis Juni 2017 ................................................................................................................................ 7 Abbildung 3: Anzahl der Einsätze von Sprach- und IntegrationsmittlerInnen im Vergleich .................. 7 Abbildung 4: Durchschnittliche Einsatzdauer im Vergleich ................................................................... 8 Abbildung 5: Anzahl der Einsätze nach Arbeitsbereichen 2016 ............................................................. 9 Abbildung 6: Anzahl der Einsätze nach Arbeitsbereichen Januar bis Juni 2017 ................................. 10 Abbildung 7: Anzahl der Einsätze im Arbeitsbereich „Soziales“ nach Dienststellen 2016 ...... 10 Abbildung 8: Anzahl der Einsätze im Arbeitsbereich „Soziales“ nach Dienststellen Januar bis Juni 2017 .............................................................................................................................................. 10 Abbildung 9: Anzahl der Einsätze nach Sprachen und Dialekten 2016 ................................................ 11 Abbildung 10: Anzahl der Einsätze nach Sprachen und Dialekten Januar bis Juni 2017 ..................... 12 Abbildung 11: Kosten der Einsätze von Sprach- und IntegrationsmittlerInnen 2016 ........................... 13 Abbildung 12: Kosten der Einsätze von Sprach- und IntegrationsmittlerInnen Januar bis Juni 2017 .. 14 Seite 5 von 18 1. Einleitung Im Rahmen des Projekts „Sprachmittlerpool fü r die Stadt Köln“ wurde im Dezember 2015 eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt Köln, Dienststelle Diversity, Kommunales Integrationszentrums (KI), und dem bikup Sprachmittlerpool NRW der bikup gemeinnützigen GmbH geschlossen. Im Zuge des interku lturellen Maßnahmenprogrammes der Stadt Köln zielt dieses Projekt darauf ab, Gelder für die Finanzierung der Einsätze von Sprach - und IntegrationsmittlerInnen für die Kölner Verwaltung und städtische Einrichtungen zur Verfügung zu stellen. Die Mitarbeite rInnen und Angestellten der Stadt Köln sollen bei ihrer fachlichen Arbeit mit zugewanderten Menschen durch den Einsatz von Sprach - und IntegrationsmittlerInnen unterstützt werden. Durch kultursensibles Dolmetschen und soziokulturelles Vermitteln werden dabei sprachliche Missverständnisse behoben, wodurch die Kölner Verwaltung und städtische Einrichtungen barrierefreier und effizienter gestaltet werden. Nicht zuletzt schafft die Stadt Köln mit diesem Angebot die Möglichkeit der gleichberechtigten Begegnung zwischen öffentlichen Trägern und zugewanderten Bürgern. Durch das Projekt wird somit ein wichtiges Signal für die Chancengleichheit und für die Verbesserung der gesellschaftlichen Partizipation von KölnerInnen mit Zuwanderungsgeschichte gesetzt. Auch der interkulturellen Öffnung der Stadtverwaltung sowie der Schulen und Kindertagesstätten in Köln wird auf diese Art und Weise Ausdruck verliehen. Sprach- und IntegrationsmittlerInnen können von Mitarbeiter innen und Mitarbeitern städtischer Dienststellen, städtischer Kindertagesstätten und städtischer Schulen beauftragt. Sie werden eingesetzt oder beansprucht, wenn  komplexe Sachverhalte zu klären,  verbindliche Absprachen zu treffen,  konfliktreiche und/oder besonders kultursensible Gespräche zu führen sind mit KölnerInnen, deren Deutschkenntnisse für das zu besprechende Anliegen nicht ausreichen. Sprach- und IntegrationsmittlerInnen werden gebraucht, da sie  fachspezifisch, vollständig, allparteiisch und transparent dolmetschen,  bei Bedarf soziokulturelles Hintergrundwissen vermitteln,  länderspezifische Unterschiede bei der Versorgung erläutern,  bei Kommunikationsstörungen angemessen intervenieren,  die Strukturen und Aufgaben städtischer Dienststellen und Einrichtungen kennen,  über ein klares Rollenverständnis verfügen,  der Schweigepflicht unterliegen. Sie kommen dann zum Einsatz, wenn ersichtlich ist, dass es zur Klärung komplexer Sachverhalte, verbindlicher Absprachen und konfliktreicher Gespräche hinderlich wäre, Verwandte, Bekannte oder ehrenamtliche Unt erstützerInnen wie z. B. IntegrationslotsInnen hinzuzuziehen. Seite 6 von 18 2. Anzahl der Einsätze und Einsatzstunden von Sprach - und IntegrationsmittlerInnen Zu Beginn des im Dezember 2015 lancierten Projekts „Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ wurde von dem Angebot des Einsatzes von Sprach - und IntegrationsmittlerInnen seitens der Kölner Verwaltung und städtischen Einrichtungen vergleichsweise wenig Gebrauch gemacht. In den ersten drei Monaten des Jahres 2016 vermittelte der bikup Sprachmittlerpool NRW 37 Sprach- und IntegrationsmittlerInnen an Ämter, Schulen und Kitas in Köln. Nach Bekanntmachung des Projekts im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit des Kommunalen Integrationszentrums (KI) konnte ab April eine starke Zunahme der Anzahl von Einsätzen verzeichnet werden. Insgesamt wurden im Jahr 2016 533 Einsätze mit einer Gesamteinsatzzeit von 817 Stunden von Sprach- und IntegrationsmittlerInnen wahrgenommen (siehe Abbildung 1). Der einsatzstärkste Monat war dabei der November mit 97 Einsätzen und 156,7 Einsatzstunden. Abbildung 1: Anzahl der Einsätze und Einsatzstunden von Sprach- und IntegrationsmittlerInnen im Jahr 2016 Die Tendenz zur steigenden Inanspruchnahme von Sprach - und Integrationsmittler *innen seitens der Stad t Köln setzt sich bis dato auch im laufenden Jahr 2017 fort. So konnte der bikup Sprachmittlerpool NRW bereits im Zeitraum von Januar bis Juni 2017 825 Einsätze mit einer Gesamteinsatzzeit von 1171 Stunden vermitteln (siehe Abbildung 2). Allein im Mai, dem bislang einsatzstärksten Monat, wurden 198 Einsätze mit 277 Stunden von den Sprach- und IntegrationsmittlerInnen durchgeführt. Seite 7 von 18 Wie im Vorwort angemerkt, ist bei den zuvor genannten Zahlen zu beachten, dass die Abrechnungsnachweise der Monate April, Mai und Juni noch nicht vollständig vorliegen und die Gesamtzahl der Einsätze somit größer ist als angegeben. Auffällig ist, dass im ersten Halbjahr des Jahres 2017 bereits annähernd so viele Einsätze verbucht wurden, wie im gesamten Jahr 2016. Abbildung 2: Anzahl der Einsätze und Einsatzstunden von Sprach- und IntegrationsmittlerInnen Januar bis Juni 2017 Durch den direkten Vergleich der Einsatzzahlen beider Jahre wird die starke Zunahme verdeutlicht. S o wurden im Zeitraum von Januar bis Mai 2016 insgesamt 95 Einsätze von Sprach- und IntegrationsmittlerInnen wahrgenommen. Dieser Wert wurde im Jahr 2017 allein im Monat Januar mit 86 Einsätzen annähernd erreicht (siehe Abbildung 3). Bereits in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres wurden insgesamt 681 Einsätze vermittelt, dies entspricht somit einer Steigerung von 716% im Vergleich zum Vorjahr. Abbildung 3: Anzahl der Einsätze von Sprach- und IntegrationsmittlerInnen im Vergleich Seite 8 von 18 3. Durchschnittliche Einsatzdauer Bei einem Gesamtjahresdurchschnitt 2016 von 1,5 Stunden pro Einsatz, lag der Mittelwert der Einsatzdauer von Sprach - und IntegrationsmittlerInnen in Einrichtungen der Stadt Köln im Zeitraum von Januar bis Mai des Jahres bei 1,6 Stunden. Im gleichen Zeitraum dauerten die Einsätze im Jahr 2017 durchschnittlich 1,4 Stunden. Der Vergleich der Einsatzdauer der ersten sechs Monate beider Jahre offenba rt, trotz steigender Anzahl, eine Tendenz zu kürzeren Einsätzen. Abbildung 4: Durchschnittliche Einsatzdauer im Vergleich 4. Anzahl der Einsätze nach Arbeitsbereichen Im Rahmen des Projekts „Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ könne n sowohl die Kölner Verwaltung, als auch städtische Einrichtungen wie Schulen und Kitas auf Sprach - und IntegrationsmittlerInnen zurückgreifen. Um die Anzahl der Einsätze je nach Einrichtung übersichtlich erfassen zu können, wird zwischen den vier Arbeitsb ereichen „Soziales“, „Bildung“, „Kitas“ und „Sonstiges“ unterschieden. Alle Ämter werden dabei in der Rubrik „Soziales“ zusammengefasst, so etwa das Jugendamt der Stadt mit seinen Bezirksjugendämtern , das Amt für Wohnungswesen und das Ausländeramt. Die städtischen Schulen gehören dem Bereich „Bildung“ an, die Kitas der gleichnamigen Kategorie. Gemäß dieser Unterteilung können 270 der insgesamt 533 Einsätze des Jahres 2016 dem Arbeitsbereich „Soziales“ zugezählt werden. Dies entspricht einem prozentuale n Anteil von 51%. Mehr als die Hälfte der Einsätze von Sprach- und IntegrationsmittlerInnen wurden 2016 Seite 9 von 18 demnach von den Kölner Ämtern in Auftrag gegeben. Mit 41% folgen die städtischen Schulen, an denen im Jahr 2016 insgesamt 221 Einsätze wahrgenomme n wurden. Kindertagesstätten schlagen mit 23 Einsätzen und somit mit einem Prozentsatz von 4% weniger zu Buche. 19 Einsätze ( 4%) wurden in Einrichtungen durchgeführt, die dem Bereich „Sonstiges“ zuzuordnen sind (siehe Abbildung 5). Abbildung 5: Anzahl der Einsätze nach Arbeitsbereichen 2016 Die Einteilung der Einsätze von Sprach - und IntegrationsmittlerInnen nach Bereichen stellte sich in den ersten sechs Monaten des Jahres 2017 divergent dar. Mit 473 Einsätzen und somit 57% wurde die Mehrzahl aller Einsätze bislang von Schulen in Anspruch genommen. Es folgen die Ämter mit 278 wahrgenommenen Einsätzen ( 34%). 7% der Einsätze des ersten Halbjahres 2017 wurden von Kitas in Auftrag gegeben (siehe Abbildung 6). Seite 10 von 18 Abbildung 6: Anzahl der Einsätze nach Arbeitsbereichen Januar bis Juni 2017 5. Anzahl der Einsätze im Arbeitsbereich „Soziales“ nach Dienststellen Der Großteil der Einsätze, die im A rbeitsbereich „Soziales“ wahrgenommen wurden, wurde im Jahr 2016 von den Jugendämtern der Stadt Köln beauftragt. So können von 270 Einsätzen, 190 den Bezirksjugendämtern zugeordnet werden ( 82%). Gemessen an der Gesamtzahl der Einsätze des Jahres 2016, ents pricht dies einem Prozentsatz von 35,6%. Die meisten Sprach - und IntegrationsmittlerInnen beauftragte hierbei das Bezirksjugendamt Chorweiler (73). Das Schulamt forderte 14 Einsätze an, es folgen der Schulpsychologische Dienst mit 10 und das Amt für Wohnungswesen mit 8 Einsätzen (siehe Abbildung 7). Abbildung 7: Anzahl der Einsätze im Arbeitsbereich „Soziales“ nach Dienststellen 2016 Auch in den Monaten Januar bis Juni 2017 wurden mit 74% die meisten Einsätze im Arbeitsbereich „Soziales“ von den Jugendämtern in Auftrag gegeben ( 205). Für die Bezirksjugendämter Chorweiler und Ehrenfeld nahmen dabei jeweils mehr als 40 Sprach - und IntegrationsmittlerInnen Einsätze wahr. Deutlich wird zudem, dass sich die Anzahl der Einsätze, beauftragt durch das Amt für Wohnungswesen, in den ersten sechs Monaten des Jahres 2017 gegenüber dem Gesamtjahr 2016 mehr als vervierfacht hat. Abbildung 8: Anzahl der Einsätze im Arbeitsbereich „Soziales“ nach Dienststellen Januar bis Juni 2017 Seite 11 von 18 6. Anzahl der Einsätze nach Sprachen und Dialekten Über den bikup Sprachmittlerpool NRW werden Sprach - und IntegrationsmittlerInnen für mehr als 90 Sprachen und Dialekte vermittelt. Im Rahmen des Projekts „Sprachm ittlerpool für die Stadt Köln“ griffen die Kölner Verwaltung und städtische Einrichtungen im Jahr 2016 auf 30 Sprachen aus diesem Pool zu. Der mit Abstand größte Bedarf nach professioneller Vermittlung bestand dabei für die Sprache Arabisch. Für diese wu rden 146 Einsätze verzeichnet (27,3%). Es folgen die Sprachen Farsi/Dari (Persisch) mit 63 Einsätzen, Kurdisch (Sorani und Kurmandschi) mit 45 Einsätzen und Türkisch mit 41 Einsätzen von Sprach - und IntegrationsmittlerInnen. Der bikup Sprachmittlerpool NRW vermittelte zudem jeweils mehr als 30 Einsätze in den Sprachen Russisch (39), Albanisch (36) und Serbisch (32). Auch Anfragen für weniger geläufige Sprachen wie Fula, Kisuaheli, Urdu, Lingala und Somali konnten bedient werden (siehe Abbildung 9). Abbildung 9: Anzahl der Einsätze nach Sprachen und Dialekten 2016 Seite 12 von 18 In den ersten sechs Monaten des Jahres 2017 konnten Einsätze von Sprach - und IntegrationsmittlerInnen in 24 Sprachen bedient werden. Die am häufi gsten angefragte Sprache war dabei nach wie vor Arabisch, mit 279 vermittelten Einsätzen. Dies entspricht einem Drittel (33,7%) aller Einsätze in diesem Zeitraum. Die Sprachen Dari/Farsi (101 Einsätze), Kurdisch (75 Einsätze) und Türkisch (71 Einsätze) folgen in gleicher Reihenfolge wie im Jahr 2016 (siehe Abbildung 10). Für die Sprachen Bulgarisch und Rumänisch lässt sich eine gestiegene Nachfrage feststellen. Der bikup Sprachmittlerpool NRW konnte im Jahr 2017 z udem vier Einsätze in der Sprache Romanes sowie weitere Einsätze in den Sprachen Aserbaidschanisch, Paschtu und Tigrinya für die Stadt Köln bedienen. Abbildung 10: Anzahl der Einsätze nach Sprachen und Dialekten Januar bis Juni 2017 Durch die bikup gGmbH werden aktuell sieben parallel laufende Vollzeit -Fortbildungen zum/zur Sprach - und IntegrationsmittlerIn (2010 Unterrichtseinheiten) angeboten. Einen Großteil der erfolgreichen AbsolventInnen kann die bikup gGmbH für die Arbeit im bikup Sprachmittlerpool NRW gewinnen, sodass dieser personell und hinsichtlich des Sprachangebots stetig erweitert wird. Dabei reagiert die bikup gGmbH auf konkreten Bedarf, der durch Anfragen seitens der AuftraggeberInnen herangetragen wird. Seite 13 von 18 7. Kosten des Projekts „Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ Im Rahmen des Projekts „Sprachmitterpool für die Stadt Köln“ stellte die Stadt Köln für das Jahr 2016 einen Betrag in Höhe von 58.300 Euro für den Einsatz von Sprach - und IntegrationsmittlerInnen zur Verfügung. Dieser wurde nach erneuten Kalkulationen im Verlauf des Jahres 2016 durch weitere Projektgelder in Höhe von 11.660 Euro aufgestockt. Die Kosten für die Einsätze von Sprach - und IntegrationsmittlerInnen beliefen sich im Jahr 2016 auf insgesamt 66.953,20 Euro (siehe Abbildung 11) und ergeben sich aus den Einsatzkosten incl. Fahrtkosten und Fahrtzeit. Die Gesamtkosten entsprechen einem durchschnittlichen Kostensatz von 125,60 Euro pro Einsatz. Abbildung 11: Kosten der Einsätze von Sprach- und IntegrationsmittlerInnen 2016 Die Kosten für das erste Halbjahr 2017 belaufen sich derzeit auf 95.786.10 Euro (siehe Abbildung 12). Bedingt durch die stark gestiegene Inanspruchnahme von S prach- und IntegrationsmittlerInnen liegen sie damit nach sechs Monaten bereits fast auf demselben Niveau, wie nach zwölf Monaten im Vorjahr. Die Durchschnittskosten pro Einsatz lagen zwischen Januar und Juni 2017 bei 116,10 Euro. Seite 14 von 18 Abbildung 12: Kosten der Einsätze von Sprach- und IntegrationsmittlerInnen Januar bis Juni 2017 Seite 15 von 18 8. Erfahrungen mit dem bikup Sprachmittlerpool NRW Seit Beginn des Projektes „Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ hat der bikup Sprachmittlerpool NRW zahlreiche positive Rückmeldungen und Erfahrungsberichte von städtischen Fachkräften erhalten, die professionelle Sprach - und Kulturmittlung durch den Einsatz von Sprach - und IntegrationsmittlerInnen in Anspruch genommen haben. Die AuftraggeberInnen haben ihre Rückmeldungen dabei auch unabhängig der Nachfassung des bikup Sprachmittlerpools NRW an diesen herangetragen.  „[A]uch im Namen der Klassenlehrerin möchte ich mich ganz herzlich für den Einsatz [der Sprach- und Integrationsmittlerin] letzte Woche an unserer Schule bedanken. Sie war allen Beteiligten eine sehr große Hilfe. Die sprachliche Übersetzung sowieso, aber [die Sprach- und Integrationsmittlerin] hat auch einen guten Draht zu den Eltern des Schülers aufbauen können, sodass diese sich jetzt deutlich meh r für die schulischen Belange ihres Kindes einsetzen. Das Gespräch hat wirklich einen guten Neuanfang bewirkt. Ich möchte Ihnen und [der Sprach- und Integrationsmittlerin] auf diesem Wege noch einmal “Danke“ sagen.“ H.K., Grundschule Hohestraße  „Ich möch te Ihnen an dieser Stelle eine sehr positive Rückmeldung geben. Die Vermittler waren sehr professionell und menschlich zugleich. Es hat mir sehr viel gebracht und den Eltern hoffentlich auch. Ich hoffe es wird diese Möglichkeit noch sehr lange geben“ C.W., GGS Weimarer Straße  „Sie haben bereits mehrfach für das Dreikönigsgymnasium einen Dolmetscher vermittelt. Alle Übersetzer waren zuverlässig pünktlich erschienen, kompetent und sehr angenehm in der Zusammenarbeit. Kürzlich konnten Sie uns sogar sehr kurzfristig einen Übersetzer vermitteln. Vielen Dank für diesen guten Service!“ C.F., Dreikönigsgymnasium  „[Der Sprach- und Integrationsmittler] war großartig, er hat perfekt übersetzt und war sehr einfühlsam. Ich freue mich darauf, auch in Zukunft mit ihm zusammenzuarbeiten. Vielen Dank für die Vermittlung.“ S.S., Adolf-Kolping-Schule  „[G]anz herzlichen Dank für die schnelle und unkomplizierte Organisation! Alles hat super geklappt und das Angebot hat uns sehr geholfen!“ M.N., Grundschule im Süden  „[U]nd wieder herzlichen Dank! Es ist immer wieder wunderbar mit anzusehen, wenn unsere Eltern in Ihrer [sic] Muttersprache von sich erzählen können; der Stolz auf ihren Kindern lässt ihre Gesichter strahlen! Und wir bekommen so viele Informationen, die ohne Dolme tscher niemals möglich wäre [sic]. Danke, dass Sie uns das so unkompliziert ermöglichen!“ K.v.E., Amt für Kinder, Jugend und Familie Seite 16 von 18  „Außerdem möchte ich an dieser Stelle allen Mitarbeitern mal DANKE sagen, für die tolle, schnelle und unkomplizierte Zusa mmenarbeit - das ist leider nicht so selbstverständlich.“ M.C., Amt für Schulentwicklung  „Ich sowie Schulleiter und Lehrerkollegium sind sehr zufrieden und geben unsere positive Bewertung selbstverständlich ab und empfehlen Sie auch weiter“ T.C., OGTS Godorf  „Wir haben es teilweise mit Menschen zu tun, die viel Leid und Willkür erfahren haben. Sie haben nicht immer die Möglichkeit, vorbehaltlos mit Behörden und anderen Ethnien umzugehen. Der Einsatz einer Sprach - und Integrationsmittlerin hat einer geflüchteten Frau sehr dabei geholfen, das hiesige System als ein helfendes zu erkennen. Vermeintlich ethnische Feinde konnte sie positiv als Teil dieses Systems wahrnehmen. Das ist schon Teil eines Integrationsprozesses. Vielen Dank für die Unterstützung!“ KI Köln 9. Fallbeispiele professioneller Sprach- und Kulturmittlung Sprach- und IntegrationsmittlerInnen leisten durch ihre fachlichen, kommunikativen und soziokulturellen Kompetenzen einen wichtigen Beitrag zur interkulturellen Öffnung von Regeldiensten un d öffentlicher Verwaltung. Bei Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Fachkräften und MigrantInnen bzw. Flüchtlingen ermöglichen sie dabei eine reibungslose Verständigung. Dass sie jedoch nicht nur fachkundig, vollständig, wertfrei und transparent dolmetschen, sondern immer wieder auch als soziokulturelle Mittler beansprucht werden, zeigt sich bei der Betrachtung einzelner Fallbeispiele. Drei Einzelfälle sollen diesen Mehrwert professioneller Sprach- und Kulturmittlung verdeutlichen: In einer Grundschule lud der Lehrer die Eltern eines autistischen syrischen Jungen zu einem Gespräch ein, um die Möglichkeiten der Förderung ihres Kindes zu besprechen .. Der Lehrer kontaktierte den bikup Sprachmittlerpool NRW und beauftragte einen Sprach - und Integrationsmittler um sicherzugehen, dass die Eltern sein sensibles Anliegen richtig verstehen. Während des Gesprächs stellte sich schnell heraus, dass die Vorschläge des Lehrers auf offene Ablehnung seitens der Eltern stieß en. Vermutlich stellte er für sie ein Tabu dar, ü ber das sie nicht reden wollten. Dem erfahrenen Sprach - und Integrationsmittler jedoch gelang es festzustellen, dass die Abneigung der Eltern daher rührte, dass diese dachten, ihr Sohn würde vom Lehrer als „verrückt“ eingestuft. Die Förderung von Kindern i m Rahmen von inklusiver Beschulung und von Beschulung an Förderschulen war ihnen völlig fremd. Daraufhin klärte der fachkundige Sprach - und Integrationsmittler die Eltern in Abstimmung mit dem Lehrer über die Besonderheiten und Vorteile der Formen der Besc hulung auf. Mittlerweile erhält der Junge sonderpädagogische Förderung an einer Förderschule. In einem anderen Fall bat die Klassenlehrerin einer Vorbereitungsklasse den Vater einer ihrer irakischen Schülerinnen zu einem Gespräch. Sie war besorgt, da das Mädchen stets Seite 17 von 18 bedrückt zum Unterricht erschien und angab, Stimmen zu hören. Um die Eltern darüber zu informieren und auch um mögliche Ursachen zu ermitteln, beauftragte sie über den bikup Sprachmittlerpool NRW eine Sprach- und Integrationsmittlerin. Nachdem die Lehrerin im Gespräch ihr Anliegen darlegte, wurde der Vater unvermittelt sauer, aggressiv und hektisch. Davon, dass seine Tochter womöglich psychisch krank sei, wollte er nichts wissen. Es stellte sich heraus, dass der Vater den Vormieter ihrer Wohn ung für die Stimmen im Kopf seiner Tochter verantwortlich machte. Dieser, ein Andersgläubiger, glaube an den Teufel und hinterlasse in der Wohnung einen bösen Geist. Für den Vater war klar, dass dieser die Tochter befallen haben musste. Obwohl sich der Vat er weiterhin uneinsichtig zeigte, konnten dank des Einsatzes der Sprach - und Integrationsmittlerin die Hintergründe des Problems eruiert werden. Für die Zukunft sind weitere Gespräche mit der Familie mit Unterstützung des Sprach- und Integrationsmittlerpools anberaumt worden. In einem dritten Fall lud das Jugendamt den syrischen Vater zweier Kinder zu einem Gespräch ein. Der geschiedene Mann, der seit zwei Jahren in einer Notunterkunft in Deutschland lebte, litt zu diesem Zeitpunkt unter einer Psychose. S eine Kinder hatte das Jugendamt aufgrund des Verdachts auf Kindeswohlgefährdung in Obhut genommen. Um sowohl den Vater, als auch die im Ausland lebende Mutter über diese Maßnahme aufzuklären, wurde ein Termin mit den Eltern vereinbart. Zu diesem sollte die Mutter per Videokonferenz zugeschaltet werden. Der zuständige Sachbearbeiter des Jugendamts kontaktierte zudem den bikup Sprachmittlerpool NRW, da für die Vermittlung dieses höchst sensiblen und konfliktreichen Themas professionelle Sprach - und Kulturmitt lung unumgänglich war. Schon zu Beginn des Gesprächs zeigte sich der aufgebrachte Vater uneinsichtig und verstand nicht, warum sich das Jugendamt in seine Familienangelegenheiten einmischte. Der fachkundige Sprach - und Integrationsmittler erläuterte in Ab sprache mit dem Vertreter des Jugendamtes dem Vater daraufhin die Aufgaben, Funktionsweise und Pflichten deutscher Jugendämter. Er klärte die Eltern zudem über die Gesetzeslage im Falle von Kindeswohlgefährdung auf. Im Laufe des Gesprächs konnte er den Vat er beruhigen, sodass anschließend das weitere Vorgehen vereinbart werden konnte. Der Sprach - und Integrationsmittler wird weiterhin bei notwendigen Gesprächen mit dem Vater eingesetzt. Die drei Einzelfälle verdeutlichen beispielhaft, dass Sprach - und Int egrationsmittler*innen eine Brücke der Verständigung zwischen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Gesellschaftssystemen mit ihren divergierenden Verständnissen von Versorgung, Denkweisen, Bräuchen und Gewohnheiten schlagen und heben somit den Mehrw ert, den die Kulturmittlung zum professionellen Dolmetschen beiträgt, hervor. Seite 18 von 18 Projekt „Sprachmitterlpool für die Stadt Köln“ Statistische Erfassung der Einsätze von Sprach- und IntegrationsmittlerInnen vermittelt durch den bikup Sprachmittlerpool NRW für die Stadt Köln Erstellt von Jessica Nagamichi bikup Sprachmittlerpool NRW der bikup gemeinnützigen GmbH Stand: 30.08.2017
  • Anlage 2 - Auszug aus der Sitzung des AVR zu TOP 4.2

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    Geschäftsführung Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales Frau Mahmod Telefon: (0221) 221 25001 Fax : (0221) 221 26565 E-Mail: midia.mahmod@stadt-koeln.de Datum: 12.12.2017 Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der Sitzung des Ausschusses Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales vom 11.12.2017 öffentlich 4.2 Projekt „Sprach- und Integrationsmittlerpool für die Stadt Köln“ 3494/2017 MdR Detjen möchte wissen, ob die Verwaltung schon beziffern kann, wie viel Geld für Sprach- und Integrationsmittler im Jahr 2017 ausgegeben worden ist. Aus seiner Sicht sei nämlich fraglich, ob die unter TOP 10.3 [Bedarfsfeststellung für die öffentl i- che Ausschreibun g der Vermittlung von Sprach - und Integrationsmittlern*innen, 2838/2017] zu bewilligenden Mittel in Höhe von 200.000€ für dieses Projekt ausre i- chend sind, da die Bedarfe in den letzten Monaten bekanntlich eher gestiegen als gesunken seien. Herr Stadtdirektor Dr. Keller sagt zu, die Frage an das zuständige Dezernat weite r- zugeben, so dass die Frage dann in der Sitzung des Ausschusses Soziales und S e- nioren am 14.12.2017 aufgerufen und beantwortet werden kann. Der Ausschuss nimmt die Mitteilung zur Kenntnis.
  • Mitteilung Ausschuss

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    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle V/5001/1 Vorlagen-Nummer 20.11.2017 3494/2017 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Schule und Weiterbildung 27.11.2017 Jugendhilfeausschuss 28.11.2017 Integrationsrat 04.12.2017 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 11.12.2017 Ausschuss Soziales und Senioren 14.12.2017 Projekt „Sprach- und Integrationsmittlerpool für die Stadt Köln„ Im Rahmen des Interkulturellen Maßnahmenprogramms wurde der stadtweite Einsatz von Sprach- und Integrationsmittlerinnen und –mittler als wesentliche Verbesserung der Teilhabe- und Integrati- onschancen von (Neu) Zugewanderten festlegt (Maßnahme SoSe 13). Das zum Haushalt 2015 eingerichtete Integrationsbudget ermöglicht die Umsetzung mit 200.000 € p.a. anteilig ab Ende 2015 und seither laufend für die „Finanzierung eines Sprach- und Integrations- mittlerpools zur Unterstützung städtischer Dienststellen bei komplexen oder besonders kultursensib- len Angelegenheiten“. Seither können städtische Dienststellen, städtische Kindergärten und Kölner Schulen eine ausgebil- dete Sprach- und Integrationsmittlerin bzw. einen -mittler buchen, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:  es geht um eine komplexe und besonders (kultur-) sensible Angelegenheit und/oder eine verbind- liche Absprache, die getroffen werden muss und  die Sprachkenntnisse der Fachkraft und die Sprachkenntnisse der meist neu zugewanderten Köl- nerin oder des Kölners reichen zur Verständigung nicht aus. Seit Beginn und bis zunächst Ende 2017 ist Bikup gGmbH, ein zertifizierter Bildungsträger, beauf- tragt, ausgebildete Sprach- und Integrationsmittlerinnen und –mittler einzusetzen. Aktuell wird die nächste Ausschreibung, für die Leistung im Jahr 2018, vorbereitet. Der nun vorliegende Bericht über die Zeit von Januar 2016 bis Juni 2017 gibt einen Einblick in die Entwicklung und die konkrete Nutzung des Angebotes in Verwaltung, Kölner Schulen und städtischen Kitas. Eindeutig erkennbar ist der Mehrwert für die Fachkräfte und ebenso für die beteiligten Kölnerinnen und Kölner, die in der Regel neu zugewandert sind. Das Konzept zeichnet sich dadurch aus, dass in konkret definierten Sachverhalten professionelle Kräfte eingesetzt werden, um in besonders komplexen und/oder kultursensiblen Angelegenheiten auf Augenhöhe ein Verstehen zwischen Bürgerinnen oder Bürgern mit Zuwanderungsgeschichte und Fachkräften herzustellen, das die elementare Basis für verbindliche Absprachen und deren Umset- zung sind. Das Kölner Konzept findet bundesweit Beachtung. 2 Sowohl z.B. wissenschaftliche Institute, Studierende als auch andere Kommunen erkundigen sich nach Konzept, Abläufen und Entwicklung. Unter anderem ist Köln über das vorliegende Angebot und dessen Ausgestaltung Mitglied im Beirat zu dem Projekt „ZwischenSprachen“, einem Projekt der Universitätsklink Eppendort, Arbeitsgruppe Psychosoziale Migrationsforschung (AGPM) am Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie. In dem europäisch geförderten Projekt geht es darum, „… Standards für die Qualifizierung von SprachmittlerInnen für die soziale Beratung und Betreuung von Geflüchteten zu entwickeln und zu disseminieren.“ Es kann festgestellt werden, dass das Angebot „Einsatz von Sprach- und Integrationsmittlerinnen und –mittlern“ in seiner konzeptionellen Ausrichtung eine notwendige Ergänzung zu bestehenden guten ehrenamtlichen Angeboten wie z.B. dem Projekt „Integrationslotsinnen und Lotsen“ (angebunden bei fünf Integrationsagenturen) ist (s. auch SoSe 5 aus dem Interkulturellen Maßnahmenprogramm). Anlage: Bericht zum Projekt „Sprachmittlerpool für die Stadt Köln“ Januar 2016 bis Juni 2017 gez. Dr. Rau

Beratungsverlauf

  1. 27.11.2017

    Ausschuss Schule und Weiterbildung

    TOP 5.10, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
  2. 28.11.2017

    Jugendhilfeausschuss

    TOP 8.5.2, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
  3. 04.12.2017

    Integrationsrat

    TOP 5.11, Kenntnisnahme (Mitteilung).
  4. 11.12.2017

    Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales

    TOP 4.2, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
  5. 14.12.2017 zuletzt

    Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren

    TOP 12.2, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen

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