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V/0350/2022

Jahresabschluss 2021 der Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH (MCC HaMü

Vorlagen 17.05.2022

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Anlage 1 zur Vorlage V_350_2022

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Ansehen

Anlage A

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Ansehen

Anlage 1 zur Vorlage V_350_2022

39806 Zeichen

Anlage 1 zur Vorlage V/0350/2022

Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH, Münster

Bilanz zum 31. Dezember 2021

AKTIVSEITE

A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten

ll. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte
und Bauten einschließlich der Bauten
auf fremden Grundstücken
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe

Il. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
2. Forderungen gegen Gesellschafter

3. Sonstige Vermögensgegenstände

Ill. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

C. Rechnungsabgrenzungsposten

31.12.2021
a €

31.12.2020
€

96.634,00

718.386,83

1.476.890,89

2.195.277,72

133.518,78

542.717,22

2.446.943,32

2.291.911,72

48.105,64

605.653,70
4.901.958,88

18.685,70

5.526.298,28
759.074,28

2.580.462,10

34.924,16

239.233,03
3.013.116,64

1.481.177,14

4.733.526,81
755.576,93

6.333.478,20

6.456,49
8.631.846,41

5.524.027,90

1.334,95
8.105.824,95

PASSIVSEITE

. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital
Il. Kapitalrücklage

Ill. Bilanzverlust

„ Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen

. Verbindlichkeiten

1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 407.077,14
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 108.516,95
3. Sonstige Verbindlichkeiten

davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jähr € 94.884,97

davon aus Steuern € 61.345,56

. Rechnungsabgrenzungsposten

31.12.2021 31.12.2020
€ € €

1.293.700,00 1.293.700,00

7.076.629,09 6.846.629,09

— 680.538,58 — 440.032,11

7.689.790,51 7.700.296,98

89.432,34 49.346,78

407.077,14 211.934,56
(211.934,56)

108.516,95 0,00
(0,00)

94.884,97 72.463,13
(72.463,13)

32.983,72

610.479,06 284.397,69

242.144,50 71.783,50

8.631.846,41  8.105.824,95

Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH, Münster

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

enmanm.

10.
11.
12.
13.
14.

Umsatzerlöse

Herstellungskosten der zur Erzielung der
Umsatzerlöse erbrachten Leistungen
Bruttoergebnis vom Umsatz
Vertriebskosten

Allgemeine Verwaltungskosten

Sonstige betriebliche Erträge

Sonstige betriebliche Aufwendungen
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen € 0,00
Ergebnis nach Steuern

Sonstige Steuem

Jahresfehlbetrag
Gewinnvortrag/Verlustvortrag (-)
Entnahmen aus der Kapitalrücklage
Bilanzverlust

2021 2020
€ €

6.113.174,00 3.727.738,93
6.101.636,49 5.679.123,72
11.537,51 - 1.951.384,79
103.944,34 99.906,24
552.595,99 534.772,24
334.594,65 1.764.614,51
52.492,31 27.134,95
3.391,33 865,38
91,66 681,75
0,00
— 359.600,81 — 848.400,08
905,66 527,32
— 360.506,47 -— 848.927,40
— 440.032,11 288.895,29
120.000,00 120.000,00
— 680.538,58 — 440.032,11

Blatt 1

Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH, Münster
Anhang für das Geschäftsjahr 2021

1. Allgemeine Angaben

Die Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH hat ihren Sitz in Münster und ist ein-
getragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Münster, Reg.-Nr.: HRB 161.

Der Jahresabschluss der Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH, Münster, zum
31. Dezember 2021 wurde nach den Vorschriften des HGB sowie den Vorschriften des GmbHG und
des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach
dem Umsatzkostenverfahren.

Es handelt sich um eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des $ 267 Abs. 1 HGB. Bei der Aufstel-
lung des Jahresabschlusses sind jedoch gemäß $ 14 Abs. 3 des Gesellschaftsvertrages die Vor-
schriften für große Kapitalgesellschaften angewendet worden.

Im Berichtsjahr konnten Müllentsorgungskosten verursachungsgerecht auf die Veranstaltungskos-
ten gebucht werden. Ihr Ausweis mit einem Betrag von TEUR 31 erfolgt daher nicht wie im Vorjahr
in den allgemeinen Verwaltungskosten, sondern in den sonstigen Betriebskosten der Herstellungs-
kosten zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen.

N. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die nachfolgend dar-
gestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Vergleich zum Vorjahr unverändert ange-
wandt.

Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme/Zugrundelegung der Fortführung der Unterneh-
menstätigkeit aufgestellt.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten an-
gesetzt und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Nut-
zungsdauern bewegen sich dabei zwischen 3 und 5 Jahren.

Blatt 2

Der Ansatz des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, die be-
züglich der abnutzbaren Sachanlagen um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert werden.
Dabei richten sich die Abschreibungssätze nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Nut-
zungsdauern bewegen sich dabei zwischen 3 und 15 Jahren.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 (ohne Umsatzsteuer) wer-
den im Jahr des Zugangs abgeschrieben und im Anlagennachweis in die Abgänge einbezogen.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt grundsätzlich zu den Anschaf-
fungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden mit Nominalbeträgen unter Berücksichti-
gung notwendiger Wertberichtigungen angesetzt. Die Höhe der Wertberichtigungen richtet sich nach
dem wahrscheinlichen Ausfallrisiko.

Gemäß 842 Abs. 3 GmbHG wurden die Posten Forderungen gegen Gesellschafter und Verbindlich-
keiten gegenüber Gesellschaftern hinzugefügt.

Forderungen gegen Gesellschafter werden zu Nominalbeträgen bilanziert.
Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten angesetzt.
Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten bilanziert.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die
Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung der abgegrenzten
Beträge erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Ver-
pflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Bei
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden zukünftige Preis- und Kos-
tensteigerungen berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen
und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durch-
schnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre vorgenommen wurde.

Blatt 3

Die Verbindlichkeiten werden mit Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen vor dem Abschlussstichtag,
die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung der abgegrenzten
Beträge erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Hi. Erläuterungen zur Bilanz

Zur Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens einschließlich der Angabe der Ab-
schreibungen des Geschäftsjahres verweisen wir auf den Anlagennachweis (Anlagenspiegel) als
Bestandteil dieses Anhangs.

Die Vorräte des Berichtsjahres setzen sich aus Lebensmitteln (TEUR 26, Vorjahr TEUR 15), Reini-
gungsmiittel (TEUR 16, Vorjahr TEUR 14), Getränke (TEUR 1, Vorjahr TEUR 1) sowie Werbedruck-
sachen (TEUR 5, Vorjahr TEUR 5) zusammen.

Es bestehen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 4.901.958,88 (Vorjahr:
TEUR 3.013). Sie betreffen Forderungen aus Leistungen in Höhe von EUR 2 (Vorjahr: TEUR 29)
und sonstige Forderungen von EUR 4.900.176,44 (Vorjahr: TEUR 2.983).

In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere enthalten (Einzelbeträge über TEUR 20):

TEUR TEUR
Rückstellung für rückständige Urlaubsansprüche 33 24
Rückstellung für geleistete Überstunden 21 0

31.12.2021 | 31.12.2020

Blatt 4

Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten geht aus dem nachfolgenden Ver-

bindlichkeitsspiegel hervor:

Verbindlichkeitenspiegel

Stand Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit
31.12.2021 bis 1 Jahr über 1 Jahr | davon über
5 Jahre
l EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten aus Liefe-
rungen und Leistungen:
Vorjahr: 407.077,14 | 407.077,14 0,00 0,00
211.934,56 | 211.934,56 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegen-
über Gesellschaftern: 108.516,95 108.516,95 0,00 0,00
Vorjahr: 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten:
Vorjahr: 94.884,97 94.884,97 0,00 0,00
72.463,13 72.463,13 0,00 0,00
Verbindlichkeiten
Gesamt: 610.479,06 | 610.479,06 0,00 0,00
Vorjahr: 284.397,69 | 284.397,69 0,00 0,00

Zu den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvor-
behalte an den gelieferten Gegenständen. Darüber hinaus sind zu den Verbindlichkeiten keine Si-
cherheiten oder Pfandrechte bestellt ($ 285 Nr. 1b) HGB).

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern handelte es sich im Vorjahr um sonstige

Verbindlichkeiten.

Blatt 5

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse gliedern sich auf folgende Tätigkeitsbereiche:

2021
TEUR
Messen 685
Tagungen, Kongresse 1.224
Publikumsveranstaltungen 147
Sonstige Veranstaltungen i 3.908
Übrige 148
Gesamt 6.113
Der Materialaufwand setzt sich wie folgt zusammen:
2021 2020
| TEUR | TEUR
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 935 881
Aufwendungen für bezogene Leistungen | 857 987
Gesamt | 1.792 1.868
Der Personalaufwand setzt sich wie folgt zusammen:
2021 2020
TEUR TEUR
Löhne und Gehälter 1.873 1.845
Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung 599 656
- Davon für Altersversorgung 135 135
| Gesamt 2.472] 2.501|

Periodenfremdes Ergebnis sowie einmalige Leistungen:

Im Berichtsjahr werden periodenfremde Erträge aus dem Erlass der Leistung der Nutzungsentgelte
2020 für den Weihnachtsmarkt und die Flohmärkte an die Stadt Münster in Höhe von TEUR 130
ausgewiesen. im Vorjahr fielen einmalig Erträge aus der Corona November- und Dezemberhilfe in

Höhe von insgesamt TEUR 1:406 an.

Blatt 6

V. Sonstige Angaben

Im Berichtsjahr fielen Zinsaufwendungen aufgrund der Aufzinsung der Jubiläumsrückstellungen in
Höhe von EUR 91,66 (Vorjahr: EUR 0,75) an.

Arbeitnehmer

Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Auszubildende)

ergibt sich wie folgt:
| 2021 | 2020
| Köpfe | | _Köpfe
Verwaltung 24| | 26
Technik 10| | 11
Küche & Service 7 | 7
| =)

Gesamt 41 |

Altersversorgung

Den Arbeitnehmern der Gesellschaft wird eine Zusatzversorgung nach den für die Angestellten’des
öffentlichen Dienstes geltenden Grundsätzen gewährt, die über die Versorgungsanstalt des Bundes
und der Länder (VBL) abgewickelt wird. Auf eine Bilanzierung der daraus entstehenden mittelbaren
Versorgungszusagen hat die Gesellschaft gemäß Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB verzichtet. Bei der
Finanzierung der Leistungen der VBL ist nach dem Abrechnungsverband West und dem Abrech-
nungsverband Ost zu unterscheiden. Die Gesellschaft gehört mit sämtlichen Beschäftigten dem Ab-
rechnungsverband West an.

Im Abrechnungsverband West finanziert die VBL ihre Leistungen über ein modifiziertes Abschnitts-
deckungsverfahren (Umlageverfahren). Der Umlagesatz ist so bemessen, dass die für die Dauer
des Deckungsäbschnitts zu entrichtende Umlage zusammen mit den übrigen zu erwartenden Ein-
nahmen und dem verfügbaren Vermögen ausreicht, die Ausgaben während des Deckungsabschnit-
tes sowie der sechs folgenden Monate zu erfüllen. Vom 1. Juli 2018 an beträgt der Umlagesatz
8,26 % (bis zum 30. Juni 2018: 8,16 %) des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts. Davon tragen
die Arbeitgeber einen Anteil von 6,45 % und die Beschäftigten einen Anteil von 1,81 % (bis zum
30. Juni 2018: 1,71 %) des zusatzversorgungspflichten Entgelts. Die Summe der der VBL-Beitrags-
erhebung zugrundeliegenden umlagepflichtigen Entgelte beträgt für das Jahr 2021 TEUR 1.494
(Vorjahr: TEUR 1.500).

Blatt 7

Angabe des Abschlussprüferhonorars

Das für das Berichtsjahr als Aufwand erfasste Honorar unseres Abschlussprüfers, der CURACON
GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Münster, einschließlich
des Aufwands aufgrund der Bildung von Rückstellungen für die Abschlussprüfung und der weiteren
erbrachten Leistungen ergibt sich wie folgt:

TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 10
Prüfung nach 8 53 HGrG 2
Steuerberatungsleistungen 3
Unvorhergesehenes nach Aufwand 1
Gesamt 16

Das Honorar für Abschlussprüfungsleistungen beinhaltet das Honorar für die Prüfung des Jahres-
abschlusses und des Lageberichts und der Prüfung nach $ 53 HGrG. Die Steuerberatungsleistun-
gen umfassen die Erstellung der Ertragssteuererklärungen für das Geschäftsjahr 2021 und weitere
Beratungsleistungen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesamtsumme vertraglicher Verpflichtungen gemäß $ 285 Nr. 3a HGB beträgt TEUR 119-für
das Jahr 2021 und TEUR 119 für das Jahr 2022.

Organe

Organe der Gesellschaft sind gemäß $ 5 des Gesellschaftsvertrags:

- die Geschäftsführung,
- der Aufsichtsrat,

- die Gesellschafterversammlung

Blatt 8

Geschäftsführung

Als Mitglied des Geschäftsführungsorgans der Gesellschaft war im Berichtsjahr folgende Person
bestellt:

Frau Dr. Ursula Paschke, Münster

Für die Tätigkeit im Geschäftsjahr 2021 wurde der Geschäftsführerin eine Grundvergütung in Höhe
von TEUR 138 gewährt. Weiterhin wurde eine Tantieme in Höhe von TEUR 14 für das Jahr 2021 in
den Verbindlichkeiten berücksichtigt. Für das Jahr 2020 hatte die Geschäftsführung auf die Tanti-
eme verzichtet.

Aufsichtsrat

Ratsfrau Susanne Schulze Bockeloh, Diplom-Agraringenieurin — Vorsitzende (ab dem 19.02.2021)

Ratsfrau Prof. Dr. Rita Stein-Redent, Wissenschaftliche Mitarbeiterin — 1. stellvertretende Vorsit-
zende (ab dem 19.02.2021)

Herr Dr. Jürgen Hartmann, Geschäftsführender Vorstand der Rinder-Union West eG, 2. stellvertre-
tender Vorsitzender (ab dem 19.02.2021)

Ratsherr Meik Bruns, Oberstudienrat

Herr Robin Denstorff, Stadtbaurat

Ratsherr Heinrich Götting, Kaufmann

Ratsherr Philipp Hagemann, Rechtsanwalt

Herr Ralf Johanshon, Vorstandsvorsitzender Westfälisches Pferdestammbuch e. V.
Ratsherr Christoph Kattentidt, Diplom-Sozialarbeiter

Frau Gabriele Kubig-Steltig, Diplom-Kauffrau -

Herr Ludger Overhues, Vorstand Schweineerzeuger Nord-West eG

Ratsherr Carsten Peters, Geschäftsführer

Herr Josef Rickfelder, Polizeibeamter a.D.

Herr Dr. Michael Steinmann, Geschäftsführender Vorstand Rinder-Union West eG
Herr Oliver Teuteberg, Abteilungsleiter

Ratsherr Ulrich Thoden, Lehrer am Berufskolleg.

Blatt 9

Der Aufsichtsrat hat für seine Tätigkeit im Geschäftsjahr 2021 keine Bezüge erhalten.
Dem Aufsichtsrat wurden erstmals keine Tickets für Veranstaltungen ausgegeben, um sich unmit-
telbar und aus Besuchersicht über Angebote und Leistungen der Gesellschaft zu informieren, da

keine Publikumsveranstaltungen stattgefunden haben.

Forderungen gegen die Geschäftsführerin und gegen die Mitglieder des Aufsichtsrates bestanden
zum 31. Dezember 2021 nicht.

Konzernzugehörigkeit

Der Jahresabschluss der Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH, Münster, wird in
den Gesamtabschluss der Stadt Münster einbezogen.

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2021 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung einge-
treten.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, das Jahresergebnis des Ge-
schäftsjahres 2021 in Höhe von EUR 360.506,47 in den Verlustvortrag einzustellen.

Münster, den 08. April 2022

Dr. Ursula Paschke

Geschäftsführerin

Anlagennachweis zum 31. Dezember 2021

Entwicklung der Anschaffungswerte

Stand am Zugänge Umbu-
1.1.2021 Ifd. Jahr | chungen

Abgänge Stand am
31.12.2021

Bilanzposten

A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 635.327,07 9.086,10 0,00
635.327,07 9.086,10 0,00

0,00 644.413,17
0,00 644.413,17

Il. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte
und Bauten einschließlich der Bauten
auf fremden Grundstücken 1.302.124,23 | 303.539,95 0,00

2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10,522.299,07 | 77.604,48 0,00
11.824.423,30 | 381.144,43

12.459.750.37 | 390.230,53

0,00] 1.605.664,18
6.350,40 | 10.593.553,15
6.350,40 | 12.199.217,33
0| 12.843.630,50]

Entwicklungen der Abschreibungen

Restbuchwerte -

Gesamte Ab- | Abschreibun- | Umbu- | Entnahme | Gesamte Ab- (Stand (Stand
schreibungen gen des chungen für schreibungen | 31.12.2021) | 31.12.2020)
Stand am Geschäfts- Abgänge Stand am
1.1.2021 jahres 31.12.2021
€ € €
T 8 13
501.808,29 45.970,88 0,00 0,00 547.779, 17 96.634,00 | 133.518,78
501.808,29 45.970,88 0,00 0,00 547.779,17 96.634,00) 133.518,78
759.407,01 127.870,34 0,00 09,00 887.277,35| 718.386,83 '542.717,22
8.618.072,97| 498.619,29 0,00 30,00 | 9.116.662,26 | 1.476.890,89 | 1.904.226,10
9.377.479,98.| 626.489.63 0,00 30,00 | 10.003.939,61 | 2.195.277.72 | 2.446.943.32
672.460,51 2.291.911,72 | 2.580.462,10

D . RR .
»
„
.
D
= D
= Pr
%

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021
Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH
Grundlagen des Unternehmens

Die Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH führt im Interesse der Stadt Münster
und der Gemeinden des Münsterlandes Veranstaltungen aller Art im eigenen ünd fremden Namen
durch. Sie ist eine Betreibergesellschaft und betreibt das Messe und Congress Centrum Halle Müns-
terland.

Unter Veranstaltungen aller Art werden verschieden Formate wie Tagungen, Kongresse, Messen,
Märkte, kulturelle, gesellschaftliche, sportliche, unterhaltende, landwirtschaftliche und: öffentliche
Veranstaltungen, Feste, Märkte, Shows u. Ä. verstanden. Diese diversen Formate werden regelmä-
ßig durchgeführt. Insgesamt finden in gewöhnlichen, nicht pandemiebeeinflussten Jahren, jährlich
durchschnittlich 200 Veranstaltungen statt. Das Unternehmen darf sich wirtschaftlich gem. 88 107,
109 GO NRW betätigen.

Die Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH wurde im Jahr 1926 gegründet. Vier
Gesellschafter halten derzeit Anteile an der GmbH. Zum Stichtag 31.12.2021 waren 41 Mitarbei-
tende (39,03 VZÄ), eine duale Studentin und acht Auszubildende im Unternehmen beschäftigt.

Das Unternehmen verfolgt seit Beginn 2018 die strategische Ausrichtung Wachstum, Attraktivität
und Ressource. Diese drei strategischen Stoßrichtungen sind interdependent und gleichrangig zu-
einander.

Wachstumspotenzial sieht das Unternehmen in den Veranstaltungsformaten Messen und Kongres-
sen. Diese Veranstaltungsarten generieren in der Regel einen hohen positiven Deckungsbeitrag und
fördern, aufgrund der Dauer und der implizierten Übernachtungen, die Wirtschaft in und um Münster
durch die wirtschaftlichen Sekundäreffekte, von denen vor allem das Gastgewerbe und der Handel
profitieren. Zur weiteren Entwicklung und für das quantitative und qualitative Wachstum der Formate
Messen und Kongresse wird der Bereich Kundengewinnung personell erweitert.

Wachstum fordert Attraktivität und Attraktivität fördert Wachstum. Das Messe und Congress Cent-
rum Halle Münsterland entwickelt stetig neue Tools, um hohe Attraktivität bei Kunden und Gästen
zu erreichen. Deshalb ist Grundlage aller Leistungen ein hoher Qualitätsanspruch. Umfassende Be-
ratung, Kompetenz und Know-How, Ausstattung und Ambiente sind Voraussetzungen für die per-
sönliche Kundenorientierung und den Service.

Neben Attraktivität und Wachstum ist die Weiterentwicklung der Ressourcen der dritte wesentliche
Faktor der strategischen Ausrichtung. Der Fokus richtet sich auf drei zukunftssichernde und -gestal-
tende Ressourcen: Personal/Mitarbeitende, Gebäude und Infrastruktur/IT. Zu ersterem gehören Per-
sonalentwicklung, Arbeitgeberattraktivität, Führungskräfteentwicklung sowie ein Werte- und Kul-
turmanagement. Mit den Ressourcen Gebäude und Infrastruktur/IT soll die Weiterentwicklung und
die Funktionalität der Liegenschaft sichergestellt werden.

Hierfür wurden neue Strukturen und Prozesse aufgesetzt und stetig durch den Bereich Infrastruk-
turmanagement und den Ausbau der Digitalisierung weiterentwickelt.

Entwicklung der Branche und der Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH

Die Gesamtwirtschaft hat - nachdem die Impfkampagne anlief und die Nachfrage nach Impfungen
groß war — eine deutlich positive Tendenz aufgewiesen. Im Spätsommer konnte der positive Trend
bei der Impfquote nicht fortgesetzt werden und in den Wintermonaten kam die gesamtwirtschaftliche
Entwicklung durch Infektionsschutzmaßnahmen, Inzidenzentwicklung und zunehmenden Liefereng-
pässen sowie Fachkräftemangel erneut ins Stocken. Der Ukrainekrieg wird nochmals deutliche Aus-
wirkungen auf die Konjunktur und die Gesamtentwicklung haben.

Von dieser Gesamtentwicklung ist auch die Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH
betroffen. Die Veranstaltungslocations befinden sich faktisch seit 24 Monaten zwischen totaler Öff-
nung und „löchrigem“ Lockdown. Nach einer positiven Perspektive zunehmender Impfquote und Er-
holung des Veranstaltungsbetriebes sowie der damit einhergehenden Lockerungen gemäß Corona-
schutzverordnung stand der Betrieb des Messe und Congress Centrums ab Ende August 2021 auf
‚RESTART‘. Insgesamt ging die Gesamtbranche — mit Ausnahme des Tourneegeschäftes, das sich
'noch verhalten zeigte - an den Start. Mit der Belebung des Geschäftes und den positiven Aussichten
auf die Geschäftsentwicklungen im Jahr 2022 wurde auch die Nachfrage für Fachkräfte - insbeson-
dere in den Bereichen Veranstaltungstechnik und Gastronomie - wieder stärker. Jedoch stand diese
Nachfrage einem leeren Markt gegenüber, da die Fachkräfte dieser Bereiche überwiegend in andere
fachfremde Branchen gewechselt hatten. Nachdem die’ Veranstaltungsbranche im Winter erneut
ausgebremst wurde, ist das Vertrauen des Personals in die Branche tief erschüttert und eine Rück-
kehr der Fachkräfte derzeit nicht in Sicht. Vor allem die Konzert- und Tourneeveranstalter warnen
vor den Auswirkungen fehlender Fachkräfte und befürchten dadurch bedingte Veranstaltungsaus-
fälle und Tourneeabsagen. Die große Verunsicherung und die fehlende Perspektive sind der größte
Bremsfaktor bei allen Veranstaltungsformaten.

Die Veranstaltungsbranche

Die Veranstaltungsbranche teilt sich in die drei großen Bereiche Messen, Kongresse und Tagungen
und Events. Jeder dieser Bereiche ist ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor.

Die aus Deutschland global agierende Messewirtschaft als Wirtschaftszweig hat auf internationaler
Ebene erhebliche und wahrscheinlich nicht revidierbare Verluste an Messen und Messethemen er-
litten. Der Geschäftsführer des Verbands der deutschen Messewirtschaft AUMA Jörn Holtmeier teilt
in einer Presserklärung am 26.01.2022 mit: „Das Hin und Her der Politik kostet weitere fünf Milliarden
Euro." Diese Perspektivlosigkeit und fehlende Planungshorizonte haben zu vielen Messeabsagen
bzw. -verschiebungen für 2022 geführt. Für das Messe und Congress Centrum sind zwei Großmes-
sen zu nennen, die regelmäßig im 1. Quartal eines Jahres stattfinden: Die AGRAR Unternehmertage
und die Eigenveranstaltung DOGLIVE. Beide Messen durften im Jahr 2021 nicht stattfinden und
mussten im Jahr 2022 ebenfalls abgesagt bzw. verschoben werden.

Die Musik, Konzert- und Veranstaltungswirtschaft kämpft seit Beginn der Pandemie mit den Ein-
schränkungen Raumkapazitäten, Hygienemaßnahmen und Zulassungsbeschränkungen, weil diese
die Wirtschaftlichkeit einer Tournee oder Veranstaltung unmöglich macht.

Bereits seit Mitte 2021 versuchen die Musik- und Kulturschaffenden auf ihre Perspektivlosigkeit und
den Flickenteppich der Regelungen, die eine sinnvolle Tourneeplanung erschweren, auf allen politi-
schen Ebenen aufmerksam zu machen. Nicht zuletzt haben sich deshalb mehrere Verbände zum
Forum Veranstaltungswirtschaft zusammengeschlossen. Die Forderungen bestehen aus der Ver-
längerung des Kurzarbeitergeldes inklusive Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge und eines
Sonderprogramms zur Stützung. Die Verlängerung dieser Maßnahmen zur Unterstützung bis zum
Ende des Jahres 2022 zu sehen, ist keine „Schwarzmalerei*, sondern Ergebnis des Ausnahmezu-
stands dieses Veranstaltungsbereiches. Neben den Veranstaltungsausfällen/-absagen sorgen die
vielen Nachhol- und neuen Veranstaltungstermine dafür, dass die Buchungskalender der Veranstal-
tungszentren oft keinen Platz lassen. Dies gilt auch für das Messe und Congress Centrum: Bis De-
zember 2022 konnten nur sechs neue Publikumsveranstaltungen eingebucht werden.

Der dritte Bereich sind die Tagungen und Kongresse. Kongresse wurden explizit in der Corona-
schutzverordnung des Landes NRW benannt und konnten mit entsprechenden Hygienemaßnahmen
seit August durchgeführt werden. Dabei rückten hybride Formate immer mehr in den Fokus. Hybride
Events gewinnen durch die Verbindung der Aspekte live und digital an Bedeutung. Mit „Meet Hybrid“
hat das Messe und Congress Centrum dieses Format mit den acht zum Digital Event Strategist
qualifizierten Mitarbeitenden umgesetzt und Kunden und Interessierten die Wege und Möglichkeiten
eines hybriden Formates verdeutlicht. Veranstalter konnten so hybride Veranstaltungen frühzeitig
planen und diese je nach Regelungen der Coronaschutzverordnung mit einem größeren oder klei-
neren Anteil an Präsenzen durchführen. Ab dem 3. Quartal des Jahres konnten Kongresse und
Tagungen in üblicher Präsenz mit der 2G-plus-Regelung geplant und durchgeführt werden.

Um auf die zukünftige Entwicklung der Formate Business Events auch postcorona vorbereitet zu
sein, hat sich das Messe und Congress Centrum gemeinsam mit Münster Marketing der For-
schungsgruppe des Fraunhofer Institutes für Arbeit und Organisation angeschlossen, um Trendsze-
narien für das neue Ökosystem von Veranstaltungen und Handlungsfelder zu erarbeiten.

Hieraus wurden drei Zukunftsszenarien identifiziert:

Das erste Zukunftsszenario „Tried and trusted — renaissance of the real“ beschreibt die Rückkehr zu
Vertrautem und Altbewährtem. Für das Instrument Business Events heißt das: Die persönliche Be-
gegnung ist und bleibt das A und ©.

„Diverse and flexible - the global community“ als zweites Zukunftsszenario ist eine Art Gegenentwurf
zum ersten Szenario: Meetings, Tagungen und Kongresse werden hier zu Experimentierfeldern, in
dem unter aktiver Mitgestaltung der Teilnehmenden Neues ausprobiert wird. Digitale Tools machen
es möglich, Menschen aus aller Welt zu einem Event zusammenzubringen und umfangreiche Teil-
habe zu realisieren. “

Das dritte und letzte Trendszenario „Green and aware - the net zero society” setzt Nachhaltigkeit
als Leitmotiv allen Handelns voraus. In der Presseinformation des German Convention Bureaus
(GCB) vom 15.12.2021 heißt es hierzu: „Veranstaltungsteilnehmerende erwarten inzwischen, dass
ganzheitliche Nachhaltigkeitskonzepte transparent umgesetzt werden.“

Die vorstehenden Szenarien sind idealtypisch und werden nicht allein für sich stehen, sondern
koexistent und in unterschiedlichen Kombinationen Veranstaltungen prägen, wie es in der Studie
„Ökosystem im Wandel-Zukunftsszenarien für business-Events im Zeitalter grenzenloser Kommuni-
kation“ heißt (www.future-meeting-space.de).

Ein beredtes Zeugnis des Wunsches, sich live zu treffen und zu Netzwerken weist die Buchungslage
des Messe und Congress Centrums im Oktober 2021 für 2022 aus. Die Planungen für das Jahr 2022
entsprachen Umsatzerlösen, die an präcorona anschlossen. Das Messe und Congress Centrum
ging davon aus, dass die Veranstaltungen mit ‚3G' oder ‚2G‘ und standardisierten Schutzmaßnah-
men durchgeführt werden konnten und die postcorona „analoge Renaissance“ beginnen würde. Be-
reits Ende November des Jahres 2021 wurde diese Perspektive jäh gestoppt.

Darstellung der Lage
Geschäftsverlauf und Ertragslage

Das gesamte Geschäftsjahr 2021 wurde durch die Corona-Pandemie geprägt. Im Laufe des Jahres
konnten insgesamt nur 95 Veranstaltungen im Messe und Congress Centrum Halle Münsterland
durchgeführt werden. Bedingt durch die Einschränkungen der Coronaschutzverordnung des Landes
NRW - unter anderem Besucherabstände oder Beschränkungen der Teilnehmeranzahl — konnten
zu Beginn des Berichtsjahres als auch zum Ende nur geringe Umsätze generiert werden. Ebenso
haben diese einschränkenden Maßnahmen dazu geführt, dass viele Veranstalter ihre Veranstaltung
für 2021 storniert oder in die Folgejahre verschoben haben.

Im Jahr 2021 wurden insgesamt 6.113 T€ Umsatzerlöse generiert. Die Planung für das Jahr 2021
sah einen Umsatzerlös von 3.275 T€ vor. Demnach konnte die Planung um 86 % übertroffen werden.
Die Ursache hierfür liegt darin, dass sich wider Erwarten mehr Veranstaltungen ab Sommer 2021
realisiert werden konnten als während der Wirtschaftsplanung im vierten Quartals 2020, in dem ein
Lockdown bestand, abzusehen war. Maßgeblich dazu hat auch der Betrieb des Impfzentrums bei-
getragen.

Den Umsatzerlösen stehen insgesamt Herstellungskosten in Höhe von 6.102 TE gegenüber. Eine
nähere Betrachtung der Aufteilung der Herstellkosten auf die einzelnen Veranstaltungsformate Ta-
gungen, Kongresse oder Messen hat aufgrund der zusätzlich coronabedingten Maßnahmen wenig
Aussagekraft. .

Die Abweichungen bei den Kostenpositionen zwischen der Planung und den Ist-Werten ist im We-
sentlichen darauf zurückzuführen, dass: mehr Veranstaltungen als geplant durchgeführt werden
konnten. Entsprechend höher als im Vergleich zum Plan liegen der Personalaufwand als auch die
Produktionskosten, die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen zu finden sind. Zu berücksich-
tigen ist zudem, dass der Personalaufwand durch die Ausnutzung von Kurzarbeit geringer als in
gewöhnlichen Jahren ausfällt.

Besonders hervorzuheben ist bei der Betrachtung der Ertragslage, dass die sonstigen betrieblichen
Erträge mit 335 T€ deutlich über der Planung liegen. Die Ursachen hierfür sind zum einen in der
Auflösung von Rückstellungen für die im Jahr 2020 nicht in Anspruch genommene Flächennutzung
für den Weihnachtsmarkt und die Flohmärkte als auch in den Erstattungen der Sozialversicherungs-
beiträge aufgrund der Ausnutzung von Kurzarbeit zu finden.

Insgesamt weist das Jahresergebnis der Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH
einen Fehlbetrag in Höhe von 361 T€ aus.

Finanzlage .

Der Jahresfehlbetrag in Höhe von 361 TE führt nicht zu einer Verschlechterung der Finanzlage bzw.
zur Senkung der Liquidität. Die in den vergangenen Jahren sehr stabile Finanzlage des Messe und
Congress Centrums Halle Münsterland erweist sich für die Pandemie-Zeit weiterhin als großer Vor-
teil. Aufgrund des in den vergangenen Jahren konsequent aufgebauten Liquiditätssockels in Verbin-
dung mit den in 2020 in Anspruch genommenen Hilfen sowie der notwendigen Betrauung durch die
Hauptgesellschafterin Stadt Münster konnte das Jahr 2021 trotz wirtschaftlicher Einschränkungen
mit einer Steigerung der Liquidität abgeschlossen werden.

Der Bilanzverlust beträgt im Jahr 2021 insgesamt 680 T€. Zum Stichtag 31.12.2021 betrug die Li-
quidität 14.722 TE (Vorjahr 3.337 TE) und die Liquidität III 5.397 T€ (Vorjahr 5.124 T€). Die Zuführung
durch die Stadt Münster beträgt seit dem 01.01.2016 jährlich 350 TE.

Auf Basis des Verwaltermodells mit der Stadt Münster konnten im Jahr 2021 die wesentlich notwen-
digen Investitionen sowie die Gebäudeinstandhaltung, Wartung und Sanierungsmaßnahmen aus
diesem Budget realisiert werden. Im Zuge des Verwaltervertrages übernimmt die Messe und Con-
gress Centrum Halle Münsterland GmbH die Aufgaben als Verwalter der Immobilie. Mit dem Amt für
Immobilienmanagement besteht ein Vertrag für technische Dienst- und Ingenieurleistungen.

Vermögenslage

Das Jahr 2021 ist das fünfte Jahr, in dem das Verwaltermodell umgesetzt wird. Die Vermögenslage
wird durch die grundsätzlich geringere Zuführung der Stadt beeinflusst. Die Investitionen und Anla-
genunterhaltungsmaßnahmen werden zum großen Teil durch die Stadt Münster getragen. Im Jahr
2021 wurden notwendige Instandsetzungs- und Investitionsmaßnahmen durchgeführt, um stets ein
spielfertiges Veranstaltungszentrum auf einem aktuellen Stand der Technik zu haben. Zudem wurde
der Weiße Saal entsprechend der Anforderungen an zukünftige Veranstaltungsformate moderni-
siert. Im Zuge der Instandhaltungsmaßnahmen sind folgende Beispiele zu nennen: Umfassende
Malerarbeiten, Prüfung und Wartung der gesamten Lüftungs-, Heizungs- und Kälteanlagen sowie
die Fortsetzung der Modernisierung der Netzwerkinfrastruktur sowie des WLAN als auch die digitale
Ausstattung für die Mitarbeitenden. Insgesamt beläuft sich das Anlagevermögen zum Stichtag auf
2.292 TE und ist somit um 289 T€ abgeschmolzen.

Prognose, Risiken und Chancen
Prognose

Die wirtschaftliche Zukunft der gesamten Branche und des Messe und Congress Centrums Halle
Münsterland wird im Wesentlichen von zwei Faktoren abhängen: Der erste Faktor ist, wie schnell es
gelingt, wieder wirtschaftliche Veranstaltungen (Vollauslastung) mit kompatiblen Hygiene- und In-
fektionsschutzmaßnahmen durchzuführen. Die derzeit steigenden Inzidenzen, die Ankündigung der
Regierung, Maßnahmen landes- und regionsspezifisch orientiert an den Inzidenzwerten zu etablie-
ren, widerspricht jeder Form eines Restarts.

Ein Flickenteppich an Lockerungen ist kontraindikativ. Für die Messe Internationale Ausstellung
Fahrwegtechnik (iaf) werden Reisebeschränkungen und die Entwicklung des Ukrainekonfliktes limi-
tierende Faktoren sein, die erheblich die wirtschaftliche Entwicklung des Messe und Congress Cent-
rums beeinflussen werden.

Der zweite Faktor sind die Zukunftsszenarien des Fraunhofer Institutes, die auch die Entwicklung
des Messe und Congress Centrums Halle Münsterland prägen werden. Gemeinsam mit der Stadt
Münster sollen entsprechend ‚des Beschlusses des Rates der Stadt Münster Strategien und Kon-
zepte für die Weiterentwicklung des Messe- und Kongressstandortes Münster erarbeitet werden.
Basis hierfür sollen die bereits zitierten Ergebnisse der Forschungsgruppe „Future Meeting Space“
mit dem GCB und dem Fraunhofer Institut für Arbeit und Organisation die Basis bilden. Nach der
Präsentation an die Gremienmitglieder werden die Fragestellungen in einem Transferworkshop mit
Experten auf den Standort Münster heruntergebrochen. Die Ergebnisse werden in die strategische,
räumliche und inhaltliche Weiterentwicklung des Messe und Congress Centrums und der Stadt
Münster einfließen. Die gemeinsame Teilnahme von Münster Marketing und dem Messe und Con-
gress Centrum an der nächsten Forschungsgruppe “Redefining Event Attendance - Warum nehmen
Menschen in Zukunft an Präsenzveranstaltungen teil?“ bildet den zweiten Baustein für die zukünftige
Entwicklung physischer Events.

Gemäß Wirtschaftsplan 2022 wird mit Gesamterlösen im Jahr 2022 in Höhe von T€ 9.570 und im
Jahr 2023 mit T€ 9.000 gerechnet. Unter Berücksichtigung entsprechender Aufwendungen wird ein
Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 135 im Jahr 2022 und im Jahr 2023 mit TE 455 prognostiziert. Die
bestehende Liquidität wird sich dabei nicht nachhaltig verändern.

Risiken

Die Ende 2020/Anfang 2021 abgegebenen, noch mutige Prognosen für den Restart sind mittlerweile
verstummt. Die Volatilität der pandemischen Entwicklung, die Impfmüdigkeit und die Indifferenz der
Politik führen zu einer erheblichen Verunsicherung, Perspektivlosigkeit und wirtschaftlicher Belas-
tung.

Seit Wochen werden Veranstaltungen wieder verschoben oder abgesagt. Die Wintermonate werden
als Veranstaltungstermin gemieden, weil die Angst vor einer neuen Welle und mögliche Einschrän-
kungen, verunsichern — auch Veranstalter, die ihre Veranstaltungen traditionell von November bis
Februar durchführen. Diese Verschiebungen führen zu einer Ballung von Veranstaltungsterminen in
kurzen Zeitfenstern. Diese müssen vom Messe und Congress Centrum als Dienstleistungsunterneh-
men umgesetzt werden. Dafür sind Fachkräfte in ausreichender Zahl notwendig. Hier herrscht aktu-
ell jedoch ein Mangel, wodurch Veranstaltungsausfälle begründet sein können, die wiederum ein
weiteres wirtschaftliches Risiko — direkt und indirekt — für das Messe und Congreess Centrum be-
deuten. Die Tourneeveranstalter haben keine ausreichenden Hilfskräfte (Stagehands) oder müssen
Personal zu teuer einkaufen, wobei die Ticketpreise der verschobenen Veranstaltungen jedoch noch
auf der präcorona-Kalkulation vor 2020 beruhen. Die hohen Personalkosten und die nicht mehr ak-
tuelle Kalkulation führt im Ergebnis zu Veranstaltungsabsagen. Das Messe und Congress Centrum
selbst hat auch noch Vakanzen in den Bereichen Infrastruktunmanagement, Veranstaltungstechnik
und MCC Catering.

Die Sicherstellung des Spielbetriebes aus veranstaltungstechnischer Sicht kann derzeit durch exter-
nes Personal sichergestellt werden. Hybride Veranstaltungen sind ein erheblich größerer finanzieller
Aufwand aufgrund der zusätzlichen Technik. Dies wiederum führt bei fixierten Budgets dazu, dass
Veranstalter auf anderes verzichten. Primär wird food und beverage reduziert, wodurch der Bereich
MCC Catering in Bedrängnis gerät — vor allem dann, wenn auch große Bankette, Betriebsfeiern,
Weihnachtsfeiern etc. aufgrund von Coronabeschränkungen oder anderen Widrigkeiten nicht durch-
geführt werden können.

Ein weiterer limitierender Faktor in der Zukunft wird die Erreichbarkeit mit dem ÖPNV sein. Hier
muss die Stadt Münster für attraktive Anbindungen sorgen. Anlieferungs- und Parkmöglichkeiten für
große Messen und begleitende Ausstellungen bei Kongressen sowie die Möglichkeit des räumlichen
Wachstums durch potenzielle Expansionsflächen müssen bleiben. Ebenso muss die Quartierent-
wicklung im Einklang mit Kultur- und Eventbetrieb sein und dürfen die Entwicklung des Messe und
Congress Centrum nicht einschränken.

Die Fortsetzung der Betrauung und des Verwaltermodells mit der Stadt Münster sind als finanzielle
Basis unabdingbare Voraussetzung für eine positive Entwicklung.

Chancen

Um wettbewerbsfähig zu sein bzw. zu bleiben und gleichzeitig einen Wettbewerbsvorteil zu haben,
müssen alle Voraussetzungen für die Zukunft geschaffen sein bzw. werden. Das Messe und Con-
gress Centrum hat in Digitalisierung, Netzwerk- und WLAN-Infrastruktur investiert und ist gut aus-
gestattet. Der Umbau des Weißen Saales, mit dem die Erkenntnisse der zukünftigen Wissenstrans-
fers als ‚Future Meeting Space‘ umgesetzt werden, ist innovativ und zukunftsweisend.

Durch den ‚Future Meeting Space‘ in Kombination mit den bereits sanierten Räumen des Panorama-
Congresses und des Blauen Saales ist das Raumportfolio des Messe und Congress Centrums Halle
Münsterland erweitert. Hierbei handelt es sich um einen aktuellen Wettbewerbsvorteil, da diese
Form von Methodik und Didaktik in der Größenordnung bisher in anderen Locations nicht umsetzbar
ist.

Durch die Qualifikationen der Mitarbeitenden ist das Unternehmen auf die Umsetzung hybrider Ver-
anstaltungsformate optimal vorbereitet. Nachhaltigkeit in allen Bereichen zu implementieren sowie
das Angebot, green meetings und events umzusetzen, ist ein Muss für die Zukunft. Das Messe und
Congress Centrum ist selbst zertifiziert und hat Nachhaltigkeitsberaterinnen, die das Thema Nach-
haltigkeit für die Veranstalter umsetzen können. Der Zusammenschluss in der Kongressinitiative
Münster ist ein weiterer Vorteilsfaktor im Destination-Management bzw. Wettbewerb.

Münster, 8. April 2022

Dr. Ursula Paschke

Anlage A

809 Zeichen

Anlage A zur V/0350/2022
Kurzüberblick
Jahresabschluss der Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH zum 31.12.2021
inkl. der Ermächtigung des Vertreters in der Gesellschafterversammlung.
Ziele/Teilziele/Zielerreichung
Zustimmung des Gesellschafters Stadt Münster zum Jahresabschluss der Messe und Congress
Centrum Halle Münsterland GmbH zum 31.12.2021
Finanzierung
Produktgruppe: 1501 Anteile an Unternehmen
Auswirkungen auf den Ergebnisplan Ja x Nein
Auswirkungen auf den Finanzplan Ja x Nein
Pflichtigkeitsgrad
Die Maßnahme/Leistung ist x vollständig
pflichtig
überwiegend
pflichtig
überwiegend
freiwillig
vollständig
freiwillig
HGB; GO NRW; Satzung der Gesellschaft
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration)
Keine

Beschlussvorlage

3759 Zeichen

V/0350/2022
V/0350/2022
Öffentliche Beschlussvorlage
Betrifft
Jahresabschluss 2021 der Messe und Congress Centrum Halle Münsterland GmbH (MCC HaMü
Beratungsfolge
09.06.2022 Ausschuss für Wohnen, Liegenschaften, Finanzen und Wirtschaft Entscheidung
Beschlussvorschlag:
I. Sachentscheidung:
Die Vertretung der Stadt Münster in der Gesellschafterversammlung der MCC HaMü wird
ermächtigt, folgende Entscheidungen zu treffen:
1. Der von der Geschäftsführung aufgestellte Jahresabschluss der MCC HaMü für das
Geschäftsjahr 2021, abschließend
in der Bilanz bei Aktiva und Passiva mit 8.631.846,41 €
sowie einem in der GuV
ausgewiesenem Jahresfehlbetrag von 360.506,47 €
wird festgestellt.
2. Aus der Kapitalrücklage wird ein Betrag von 120.000,00 € entnommen.
3. Der Bilanzverlust in Höhe von 680.538,58 € wird auf neue Rechnung vorgetragen.
4. Dem Aufsichtsrat und der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr 2021 Entlastung
erteilt.
5. Dem Aufsichtsrat wird rückwirkend für die Jahre 2018 und 2019 Entlastung erteilt.
6. Zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2022 wird die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
CURACON GmbH, Münster, bestellt.
II. Finanzielle Auswirkungen:
Keine
Amt für Finanzen und
Beteiligungen
24.05.2022
Ihr/e Ansprechpartner/in:
Herr Schlüter
T elefon:492-2008
SchlueterT@stadt-
muenster.de

- 2 -
V/0350/2022
Begründung:
Die Stadt Münster ist mit 92,09 % am Stammkapital der MCC HaMü beteiligt. Nach § 12 Abs. 1 des
Gesellschaftsvertrages entscheidet die Gesellschafterversammlung u.a. über die Feststellung des
Jahresabschlusses, die Verwendung des Ergebnisses, die Entlastung der Mitglieder des
Aufsichtsrates und der Geschäftsführung sowie die Auswahl des Abschlussprüfers.
Die Gewinn- und Verlustrechnung weist für das Gesamtjahr 2021 gegenüber dem Vorjahr einen
deutlich geringeren Jahresfehlbetrag in Höhe von 361 T€ aus. Die Ergebnisverbesserung in Höhe von
488 T€ ist im Wesentlichen auf die mit 6.113 T€ um 2.385 T€ höheren Umsatzerlöse zurückzuführen.
In dieser Position sind Erlöse aus dem Impfzentrum in Höhe von 2.805 T€ enthalten. Demgegenüber
belief sich der Umsatz im Vorjahr 2020 auf 3.728 T€, während der Jahresfehlbetrag -848 T€ betrug.
Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen 335 T€ (Vorjahr 1.765 T€, davon Corona-Hilfen 1.406
T€). Hierin sind i.W. Erträge aus der Erstattung von Sozialversicherungsbeiträgen im Rahmen der
Kurzarbeit in Höhe von 160 T€ und in der Planung nicht berücksichtigter Rückstellungsauflösungen
enthalten. Die Herstellkosten (6.101 T€) sind in Summe um 423 T€ höher als im Vorjahr (5.679 T€).
Ausführliche Informationen zum Geschäftsjahr 2021 sind der Bilanz, der Gewinn- und
Verlustrechnung, dem Anhang sowie dem Lagebericht der MCC HaMü zu entnehmen (vgl. Anlage).
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft CURACON GmbH, Münster, hat den Jahresabschluss geprüft
und einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Aufsichtsrat der MCC HaMü hat in
seiner Sitzung am 13.05.2022 über die o. g. Beschlusspunkte beraten und der
Gesellschafterversammlung der MCC HaMü die Beschlussfassung empfohlen.
Einschätzung des Beteiligungsmanagements zum Jahresabschluss
Nach Prüfung des Jahresabschlusses durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft CURACON GmbH,
Münster, haben sich aus Sicht des Beteiligungsmanagements keine Einwendungen gegen diesen
oder zusätzliche Hinweise hierzu ergeben. Nach Durchsicht des vorgelegten und mit einem
uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehenen Jahresabschlussberichtes erscheint der
Jahresabschluss als plausibel und vermittelt ein hinreichend nachvollziehbares Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der MCC HaMü zum Bilanzstichtag.
In Vertretung
gez.
Christine Zeller
Stadtkämmerin
Unterschrift
Anlagen:
Anlage A
Anlage 1 zur Vorlage V/0350/2022

Beratungsverlauf (1)

09.06.2022 Ausschuss für Wohnen, Liegenschaften, Finanzen und Wirtschaft
TOP 7.3 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
V/0350/2022
Typ
Vorlagen
Datum
17.05.2022
Erstellt
17.05.2022 14:35