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AN/0447/2024

Umstrukturierungsmaßnahmen der Sparkasse KölnBonn

Gem. Änderungsantrag BV2 (SPD) 11.03.2024

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen), Sitzung am 11.03.2024

Gem. Änderungsantrag (SPD BV2)

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Gem. Änderungsantrag (SPD BV2)

4364 Zeichen

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen 
SPD-Fraktion 
FDP-Fraktion 
 
Herr Bezirksbürgermeister Frau Oberbürgermeisterin 
Manfred Giesen Henriette Reker 
Industriestr. 161 – Haus 1 Hist. Rathaus 
50999 Köln 50667 Köln 
Eingang beim Bezirksbürgermeister:  
AN/0447/2024 
Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 11.03.2024 
 
Umstrukturierungsmaßnahmen der Sparkasse KölnBonn,  
Gemeinsamer Änderungsantrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grüben, der SPD-
Fraktion und der FDP-Fraktion 
Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, 
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
die Fraktion der Bezirksvertretung Rodenkirchen bitten den folgenden Antrag auf die Tages-
ordnung der Sitzung der Bezirksvertretung Rodenkirchen am 11.03.2024 zu setzen. 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung bittet den Bezirksbürgermeister, die Ratsmitglieder und die Ver-
waltung der Stadt Köln mit den Verantwortlichen der Sparkasse KölnBonn Gespräche 
zu führen, um geeignete Maßnahmen zu treffen, die mit der Schließung der Filialen in 
Rondorf und Sürth in Verbindung stehen. 
Ziel ist es, ein Konzept zur Aufrechterhaltung der Servicequalität in den kleineren 
Stadtteilen zu erarbeiten.  
Folgende Themen sollen berücksichtigt werden: 
- Wegfall der Schließfächer 
- künftige Nutzung des Parkplatzes am Standort Sürth 
- Auswirkungen der Schließungen auf die Geschäftswelt 
(inklusive Einzelunternehmer und Kleinunternehmen) 
- Versorgung mit Bargeld in den durch die Schließung betroffenen Stadtteilen

- 2 - 
 
Ein Gesprächstermin mit dem Bezirksbürgermeister ist bereits vereinbart. 
Die Gesprächsteilnehmenden werden gebeten, die Bezirksvertretung Rodenkirchen in 
der Sitzung am 06.05.2024 mündlich über die Gesprächsergebnisse zu unterrichten. 
Die Sparkasse KölnBonn möge im öffentlichen Teil – möglichst in derselben Sitzung – 
ihr Konzept zur höchstmöglichen Servicequalität nach Vollzug der geplanten Filial-
schließungen im Stadtbezirk Rodenkirchen erläutern. 
Begründung: 
Gerade für ältere, aber auch für Menschen mit Einschränkungen, sowie Mitmenschen mit 
Migrationshintergründen stellt die Schließung der beiden Filialen eine katastrophale Entwick-
lung dar.  
Ein Großteil dieser Menschen erledigt ihre Bankgeschäfte vor Ort, da sie dies entweder 
schon seit Jahrzehnten tun, oder nur schwer in der Lage sind, online ihre Bankgeschäfte zu 
erledigen und auch der persönliche Kontakt in den Filialen von großer sozialer Bedeutung 
ist. 
Viele der i.R.s. Menschen sind mobilitätseingeschränkt und die nächstgelegene Filiale in Ro-
denkirchen ist für sie schwer zu erreichen, auch mangels des Angebots an ÖPNV.  
Ebenfalls würde eine Schließung der beiden Filialen für Gewerbetreibende vor Ort, wie bei-
spielsweise Friseure oder Blumenläden bedeuten, dass entsprechende EC-Kartenterminals 
angeschafft werden müssen, welches für sie einen erheblichen finanziellen Mehraufwand 
darstellen würde, die geschäftliche Infrastruktur würde somit nicht unerheblich geschwächt. 
Gleichfalls würden mit der Schließung der Filialen sämtliche gemieteten Bankschließfächer 
für die Kunden wegfallen, ob am Standort Rodenkirchen genügend Bankschließfächer für die 
Kunden zur Verfügung stehen ist nicht geklärt. 
Zweifelhaft ist zudem, ob die Mitarbeitenden der betroffenen Filialen sozialverträglich an 
neuen Standorten untergebracht werden können.  
Mit der Schließung der beiden Filialen würden unweigerlich auch die Geldautomaten ver-
schwinden, die Schließung der Filiale in Godorf seinerzeit ist dafür beispielhaft. Somit ist die 
Versorgung mit Bargeld für die Bürgerinnen und Bürger nicht mehr gegeben.  
Ob ein mobiler Service der Sparkasse KölnBonn die umfangreichen Angebote und Kunden-
interessen abdecken kann, ist zweifelhaft.  
Sollte es jedoch zu einer Entscheidung diesbezüglich kommen, sind unserer Auffassung 
nach allen Stadtteilen im Kölner Süden- insbesondere auch Godorf, Immendorf und Weiß- in 
die Planungen mit einzubeziehen.  
Eine mögliche Schließung der beiden Filialen lehnen die Fraktionen ab, sollten sie doch um-
gesetzt werden, darf dies unserer Meinung nach erst vollzogen werden, wenn entspre-
chende Pläne wie beispielsweise die Versorgung mit Bargeld u.a. vorliegen und umgesetzt 
worden sind. 
gez. Ismail                gez. Dr. Klusemann            gez. Wolters

- 3 -

Beratungsverlauf (1)

11.03.2024 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
Antrag / Anfrage
Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0447/2024
Typ
Gem. Änderungsantrag BV2 (SPD)
Datum
11.03.2024
Erstellt
11.03.2024 12:52