Mandari Insight

0043/2017

Genehmigung der Mittelverwendung für Sonderausstellung der Museen 2017

Beschlussvorlage Ausschuss 23.01.2017

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 31.01.2017, TOP 8.1

Anlage 2 Gesamtdarstellung 2017

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Anlage 1 Erläuterung und Einzeldarstellung

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Beschlussvorlage Ausschuss

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Anlage 2 Gesamtdarstellung 2017

2946 Zeichen

Zusammenfassung der Verwendung der Sonderausstellungsetats 2017Anlage 2
Stand Januar 2017
e+katalog+spons Zusch+Drittm
Sonderausstellungen 
Museum Ludwig
Einsatz Sonder-
ausstellungsetats
Erwirtschaftete 
Erträge
Drittmittel / 
sonst. Erträge Gesamtkosten
Ansatz 2017
255.600 EUR
Reena Spaulings 10.000 EUR 20.000 EUR 100.000 EUR 130.000 EUR
Sammlung Hahn 45.000 EUR 124.500 EUR 268.000 EUR 437.500 EUR
Otto Freundlich 100.000 EUR 106.000 EUR 435.000 EUR 641.000 EUR
Summe Museum Ludwig 155.000 EUR 250.500 EUR 803.000 EUR 1.208.500 EUR
Restmittel Museum Ludwig 100.600 EUR
Zentraler Sonderausstellungsetat 
Ansatz 2017 885.800 EUR
Museum Ludwig
Gerhard Richter. Neue Bilder
60.000 EUR 40.000 EUR 0 EUR 100.000 EUR
Zwischensumme 60.000 EUR 40.000 EUR 0 EUR 100.000 EUR
Römisch-Germanisches Museum
Johannes Diergardt
12.000 EUR 0 EUR 0 EUR 12.000 EUR
Best of RGM 1.000 EUR 160.000 EUR 0 EUR 161.000 EUR
Kolumba und das RGM 25.500 EUR 0 EUR 0 EUR 25.500 EUR
Zwischensumme 38.500 EUR 160.000 EUR 0 EUR 198.500 EUR
Rautenstrauch-Joest-Museum
Gefälschte Originale - 
orginale Fälschungen 20.000 EUR 0 EUR 12.000 EUR 32.000 EUR
Zwischensumme 20.000 EUR 0 EUR 12.000 EUR 32.000 EUR
Museum für Angewandte Kunst
Im Spielrausch 70.000 EUR 21.000 EUR 120.000 EUR 211.000 EUR
Full House 
Design by Stefan Diez* 48.000 EUR 85.000 EUR 66.000 EUR 199.000 EUR
Zwischensumme 118.000 EUR 106.000 EUR 186.000 EUR 410.000 EUR
Museum für Ostasiatische Kunst
Das gedruckte Bild 100.000 EUR 65.000 EUR 5.000 EUR 170.000 EUR
Zwischensumme 100.000 EUR 65.000 EUR 5.000 EUR 170.000 EUR
Museum Schnütgen
Expedition Mittelalter** 120.000 EUR 180.000 EUR 215.000 EUR 515.000 EUR
Zwischensumme 120.000 EUR 180.000 EUR 215.000 EUR 515.000 EUR
Kölnisches Stadtmuseum
Konrad der Große 85.000 EUR 13.500 EUR 20.000 EUR 118.500 EUR
Wirdeier: Trotzdem Alaaf
Richert: Im Rechten Licht 40.000 EUR 10.000 EUR 20.000 EUR 70.000 EUR
KUBUS 5.000 EUR 0 EUR 0 EUR 5.000 EUR
Zwischensumme 130.000 EUR 23.500 EUR 40.000 EUR 193.500 EUR
NS-Dokumentationszentrum 
Massenerschießungen. Der Holocaust 
zwischen Ostsee und Schwarzem Meer 
1941-1944 50.000 EUR 0 EUR 0 EUR 50.000 EUR
Zwischensumme 50.000 EUR 0 EUR 0 EUR 50.000 EUR
Summe Museen (ohne ML) 636.500 EUR 574.500 EUR 458.000 EUR 1.669.000 EUR
abzüglich Einsatz 
Sonderausstellungsetat 2016 120.000 EUR 120.000 EUR
Summe Museen (ohne ML) 636.500 EUR 454.500 EUR 458.000 EUR 1.549.000 EUR
Summe alle Museen 791.500 EUR 705.000 EUR 1.261.000 EUR 2.757.500 EUR
nicht verplante Mittel (ohne ML)249.300 EUR
** Der Sonderausstellung Expedition Mittelalter des Museum Schnütgens wurden die für 2016 bewilligten Mittel aus dem 
Sonderausstellungsetat in Höhe von 80.000 € den "Erwirtschafteten Erträgen" zugerechnet.
* Der Sonderausstellung Full House. Design by Stefan Diez des Museums für Angewandte Kunste wurden die für 2016 
bewilligten Mittel aus dem Sonderausstellungsetat in Höhe von 40.000 € den "Erwirtschafteten Erträgen" zugerechnet.

Anlage 1 Erläuterung und Einzeldarstellung

37648 Zeichen

Anlage 1, Seite 1 
 
 
 
Sonderausstellungsprojekte der Museen 2017 
 
Die Planungen der Museen für das Jahr 2017 sind bis auf einzelne Projekte des Museum 
Ludwig und des Rautenstrauch-Joest-Museum abgeschlossen.  
 
So wird das Museum Ludwig neben den nachfolgend aufgeführten Ausstellungen die 
Sonderausstellungen Werner Mantz (geplanter Zuschuss 10.000 €) und James Rosenquist 
(geplanter Zuschuss 90.000 €) zeigen. Zu beiden Sonderausstellungen werden die Vorlagen 
zu einem späteren Zeitpunkt vorgelegt.  
 
Das Rautenstrauch-Joest-Museum beabsichtigt, ebenfalls noch zwei weitere 
Sonderausstellungen zu zeigen: Australien (geplanter Zuschuss 30.000 €) und Angekommen 
(geplanter Zuschuss 50.000 €). Auch hier werden die Vorlagen zu einem späteren Zeitpunkt 
vorgelegt. 
 
Darüber hinaus hat das Museum Ludwig die einmalige Chance , die aktuellen Werke von 
Gerhard Richter in einer eigens dafür konzipierten Sonderausstellung zu zeigen. Um d as 
besondere Ausstellungsprojekt kurzfristig zu realisieren, werden die hierfür benötigten Mittel 
aus dem zentralen Sonderausstellungsetat bereitgestellt. 
 
 
Museum Ludwig 
 
Gerhard Richter. Neue Bilder 
Zeitraum: 09. Februar bis 01. Mai 2017  
 
Der Kölner Ehrenbürger Gerhard Richter ist dem Museum Ludwig seit langer Ze it 
freundschaftlich verbunden.  Darum hat er dem Museum eine Ausstellung mit seinen 
neuesten Bildern angeboten, was ein großer Glücksfall für das Museum ist.  
 
Seit über 50 Jahren arbeitet er an der fulminanten Erneuerung der Malerei: Gerhard Richter, 
geboren am 9. Februar 1932 in Dresden und seit 1983 ansässig in Köln. Das weit 
ausfächernde Œuvre des vielleicht bekanntesten Künstlers unserer Zeit fasziniert durch das 
Spannungsverhältnis von Figuration und Abstraktion, von Bedeutung und Banalität. Seit den 
späten 1970er Jahren dominieren abstrakte Bilder das Werk von Gerhard Richter.  
 
Die Ausstellung zeigt 27 ganz neue, in diesem Jahr entstandene Gemälde. Die abstrakten 
Bilder in unterschiedlichen Formaten haben eine intensive, verdichtete Vielfarbigkeit. Die 
Materialität der Farbe und die Einbeziehung von Zufall bei ihrer Entstehung spielen wie so oft 
in Gerhard Richters abstrakten Gemälden eine große Rolle. Teilweiser Kontrollverlust und 
Übermalungen stellen Fragen nach Bild und Abbild und der Beziehung der 
ungegenständlichen Gemälde zu gesellschaftlichen Themen. 
 
Parallel werden wegweisende Werke von Gerhard Richter aus der Sammlung des Museum 
Ludwig präsentiert. In der Sammlung des Museums befinden sich wegweisende Werke aus 
allen Jahrzehnten des Schaffens von Gerhard Richter – ikonische Bilder von „Ema“ (1966) 
über "48 Portraits" bis hin zu „11 Scheiben“. Diese Präsentation bildet ein dichtes Fundament 
für die Ausstellung „Neue Bilder“.

Anlage 1, Seite 2 
Museum Museum Ludwig 
Titel Gerhard Richter 
Zahlende Besucher 40.000 
Kosten   
Architektur/Installation 4.500 EUR 
Transport/Versicherungen 15.000 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 36.500 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 0 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 44.000 EUR 
Kosten gesamt 100.000 EUR 
Erlöse   
Eintritte 40.000 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR 
Zuschüsse vom Land 0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 0 EUR 
Zuschuss Stiftung Ludwig 0 EUR 
Spenden und sonst. Erlöse 0 EUR 
Erlöse gesamt 40.000 EUR 
Mittel aus dem zentralen Sonderausstellungsetat 2017 60.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
HIER UND JETZT im Museum Ludwig. Reena Spaulings 
Zeitraum: 03. Juni bis 27. August.2017 
 
Wer – oder was – ist Reena Spaulings? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, bedarf es 
mehr als biografischer Eckdaten oder dokumentarischer Installationsansichten. Denn das 
Unkonkrete, das kennzeichnend für das Werk des Kollektivs ist, beruht auf dem Changieren 
zwischen divergierenden Rollen, Themen und Formaten. 
 
Erstmalig tritt Reena Spaulings 2004 als Protagonistin eines nach ihr benannten Romans in 
Erscheinung. Verfasst von zahlreichen Autoren aus dem Umkreis des Kollektivs Bernadette 
Corporation, beschreibt das Buch sie als ein charakterneutrales It-Girl, das im New York der 
Post-9/11-Jahre ihr Dasein zwischen Modeljobs, ausschweifenden Szenepartys und der 
Arbeit als Aufsicht im Museum bestreitet. Aus der Energie des kollektiven Schreibprozesses, 
der in einem leerstehenden Ladenlokal an der Lower East Side stattfand, formiert sich 
alsbald eine Galerie sowie die Galeristin Reena Spaulings, deren Persönlichkeit gleich der 
Romanfigur fiktiv ist, während sich die Galeriearbeit durchaus in der Realität der beiden 
Reena Spaulings Fine Arts Dependancen in New York und Los Angeles sowie auf 
Kunstmessen wie der Art Basel, Frieze oder der FIAC verorten lässt. Zeitgleich mit der 
Gründung der Galerie beginnt Reena Spaulings als Künstlerin zu existieren. Sie stellt 
verstärkt im kommerziellen Kunstkontext aus, wie zum Beispiel in der Galerie Chantal 
Crousel in Paris, der Galerie Neu in Berlin oder Campoli Presti in London, aber auch im Zuge 
von Gruppenausstellungen in Ausstellungshäusern wie der Serpentine Gallery oder der 
Kunsthalle Zürich. 
 
Auch in der künstlerischen Praxis von Reena Spaulings bilden das Unterlaufen klassischer 
Arbeitsteilungen des Kunstsystems sowie das Verwischen gängiger Hierarchien einen

Anlage 1, Seite 3 
wichtigen Ausgangspunkt. Was passiert also, wenn die fiktive Künstlergaleristin ihre mehr 
oder weniger geschätzten Galeriekollegen porträtiert, wie etwa in der 2013 entstandenen 
Serie The New Dealers? Wird in diesen Arbeiten nur der Kunstkontext mitsamt seiner 
Abhängigkeiten deutlich? Kritisiert, belächelt, verhöhnt, überhöht oder feiert die Darstellung 
die Artdealer? 
 
Nicht zuletzt legt Reena Spaulings ihren Fokus dezidiert auf die Malerei, die durch 
Performances erweitert und durch Kollaborationen geöffnet wird. Ihre Handschrift erscheint 
dadurch von Ausstellung zu Ausstellung flexibel und veränderbar. Das Kollektiv verfolgt 
somit ein Vorgehen, das sich der konventionellen Wertgenerierung durch eine 
wiedererkennbare Handschrift sowie der Überbetonung des Biografischen scheinbar zu 
entziehen versucht. Ebenso prägend für ihre Arbeitsweise ist die malerische Ausein-
andersetzung mit den vielfältigen Bezügen – institutionellen und kommerziellen, vor allem 
aber kunsthistorischen, literarischen und popkulturellen –, die sich aus Ort und Zeit einer 
jeden Ausstellungssituation ergeben. Hieraus entwickelt Spaulings ihre inhaltliche Thematik 
sowie eine undogmatische Aufführungspraxis, wie jüngst eine Gruppe von Pokémon-
Gemälden und Porträts von Michel Houellebecq belegte. 
 
Die Ausstellung stellt nunmehr die dritte Präsentation innerhalb der Projektreihe HIER UND 
JETZT im Museum Ludwig dar. Hierbei handelt es sich um ein experimentelles Format, das 
die Konventionen musealer Kunstpräsentation kritisch beleuchtet. Für Reena Spaulings ist 
es die erste institutionelle Zusammenarbeit mit einem Museum. Das Projekt wird unterstützt 
von der Fördergruppe HIER UND JETZT aus dem Kreis der Mitglieder der Gesellschaft für 
Moderne Kunst am Museum Ludwig e. V. (50.000 €, bewilligt) sowie der Stiftung Storch 
(ebenfalls 50.000 €, bewilligt). Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. 
 
Museum Museum Ludwig 
Titel 
HIER UND JETZT im 
Museum Ludwig. 
Reena Spaulings 
Zahlende Besucher 30.000 
Kosten   
Architektur/Installation 26.000 EUR 
Transport/Versicherungen 1.000 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 40.000 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 35.000 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 28.000 EUR 
Kosten gesamt 130.000 EUR 
Erlöse   
Eintritte 15.000 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 5.000 EUR 
Zuschüsse vom Land 0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 100.000 EUR 
Zuschuss Ludwig Stiftung 0 EUR 
Spenden und sonst. Erlöse 0 EUR 
Erlöse gesamt 120.000 EUR 
Mittel aus Sonderausstellungsetat ML 2017 10.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR

Anlage 1, Seite 4 
Kunst ins Leben!  
Der Sammler Wolfgang Hahn und die 1960er Jahre 
In Kooperation mit dem mumok, Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien,  
Zeitraum: 24. Juni bis 24. September 2017 
 
In den 1960er Jahren bildete das Rheinland ein wichtiges Zentrum für ein umwälzendes 
Kunstgeschehen: Eine neue, international vernetzte Generation von Künstlern und 
Künstlerinnen widersetzte sich der traditionellen Kunst. Sie nutzte den Alltag als 
Inspirationsquelle und Alltagsgegenstände als Kunstmaterial. Sie ging hinaus in das 
städtische Umfeld. Sie durchbrach die Grenzen der Kunstdisziplinen und arbeitete 
zusammen mit Musikern, Literaten, Filmemachern und Tänzern. Am Puls dieser 
ungewöhnlichen Zeit begann der Kölner Restaurator Wolfgang Hahn (1924-1987) die neue 
Kunst zu erwerben und zu einer vielschichtigen Sammlung mit Werken des Nouveau 
Réalisme, Fluxus, Happening, Pop Art und Konzeptkunst zusammenzutragen. Hahn 
arbeitete als Chefrestaurator am Wallraf-Richartz-Museum in Köln. Er interessierte sich 
ebenso für den künstlerischen Prozess und das Kunstmaterial wie er der zeitgenössischen 
Kunst mit einem historischen Bewusstsein begegnete. Seine Kunstsammlung, sein Archiv 
und Bibliothek, die sich heute im mumok, Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, 
befinden, bilden ein Zeitzeugnis, das den neuen Blick auf die Kunst der 1960er und 70er 
ermöglicht.  
 
Drittmittel: Landschaftsverband Rheinland (50.000 €, zugesagt), Kunststiftung NRW (60.000 
€, zugesagt), Peter und Irene Ludwig-Stiftung 103.000 € (zugesagt), Ausfallbürgschaft der 
Kunststiftung im Museum Ludwig (55.000 €, zugesagt) 
 
Museum Museum Ludwig 
Titel Sammlung Hahn 
Zahlende Besucher 35.000 
Kosten   
Architektur/Installation 50.000 EUR 
Transport/Versicherungen 91.000 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 97.000 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 50.000 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 149.500 EUR 
Kosten gesamt 437.500 EUR 
Erlöse   
Eintritte 105.000 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 19.500 EUR 
Zuschüsse vom Land 110.000 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 55.000 EUR 
Zuschuss Ludwig Stiftung 103.000 EUR 
Spenden und sonst. Erlöse 0 EUR 
Erlöse gesamt 392.500 EUR 
Mittel aus Sonderausstellungsetat ML 2017 45.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR

Anlage 1, Seite 5 
Otto Freundlich. Kosmischer Kommunismus.  
Retrospektive 
Zeitraum: 18. Februar bis 21. Mai 2017 
 
Beschluss des Ausschusses Kunst und Kultur zur Mittelverwendung vom 19.04.2016 
(Vorlagen-Nr. 1093/2016) und 06.09.2016 (Vorlagen-Nr. 2280/2016) mit folgendem 
Volumen: 
 
Zahlende Besucher        45.000  
Kosten:     641.000 € 
Erlöse:      541.000 € 
Einsatz Sonderausstellungsetat ML:  100.000 € 
 
 
Römisch-Germanisches Museum 
 
Goldenes Zeitalter. Völkerwanderungszeitlicher Schmuck aus der Sammlung des 
Freiherrn Johannes von Diergardt 
Ausstellung des Römisch-Germanischen Museums im Museum für Vor- und Frühgeschichte 
der Staatlichen Museen zu Berlin / Stiftung Preußischer Kulturbesitz 
Zeitraum: Oktober 2017 bis Oktober 2018 
 
Johannes Freiherr von Diergardt (1859 – 1934) war in der ausgehenden Kaiserzeit und in 
der Weimarer Republik weltweit der größte private Sammler völkerwanderungszeitlicher 
Kunst. Angeregt durch fränkische Grabfunde in der Nachbarschaft seines Familiensitzes 
Schloss Bornheim bei Bonn, baute von Diergardt unter wissenschaftlicher Beratung der 
Königlichen Museen in Berlin eine herausragende Sammlung antiker und frühmittelalterlicher 
Kunstwerke auf. Dazu zählten weltberühmte Kostbarkeiten wie die Goldkrone von Kertsch 
oder das Diadem von Tiligul. Die Waffen, Fibeln, Schnallen, Ohr-  und Halsringe sind 
glänzende Zeugnisse  vom Aufstieg und  Niedergang  früher Völker zwischen Ural und 
Atlantik, zwischen Nordsee und Mittelmeer. 
Johannes von Diergardt betätigte sich auch als Mäzen und unterstützte verschiedene 
deutsche Museen bei Ankäufen und Forschungsunternehmen. Ein Teil seiner Sammlung war 
lange Jahre in den Berliner Museen ausgestellt. Nach dem Tod von Diergardts gelang es 
1935, die Sammlung für die römische Abteilung des Wallraf-Richartz-Museums zu erwerben. 
Frühzeitig ausgelagert, überstand der größte Teil der Sammlung den Krieg in Oberaudorf am 
Inn. Seit 1974 ist sie, zusammen mit den fränkischen Funden aus Köln, im Obergeschoss 
des Römisch-Germanischen Museums ausgestellt. 
 
Um die herausragenden Zeugnisse der Völkerwanderungszeit während der geplanten 
Sanierung des Museums der Öffentlichkeit zeigen zu können, ist das Römisch-Germanische 
Museum mit dem Museum für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin / 
Stiftung Preußischer Kulturbesitz eine einjährige Kooperation eingegangen.

Anlage 1, Seite 6 
Museum 
Römisch-Germanisches 
Museum 
Titel Johannes Diergardt 
Zahlende Besucher 0 
Kosten   
Architektur/Installation 0 EUR 
Transport/Versicherungen 0 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 0 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 0 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 12.000 EUR 
Kosten gesamt 12.000 EUR 
Erlöse   
Eintritte 0 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR 
Zuschüsse vom Land 0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen  0 EUR 
Spenden und sonst. Erlöse  0 EUR 
Erlöse gesamt 0 EUR 
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2017 12.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
Best of – Meisterwerke des Römisch-Germanischen Museums 
Zeitraum: ab September 2017 
Ort wird noch bekanntgegeben 
 
Auch während der technischen Sanierung und Umgestaltung bleibt das Römisch-
Germanische Museum für Besucher aus der ganzen Welt präsent. Ob im eigenen Haus oder 
in einem Ausweichquartier: Der Kern der Sammlung soll trotz der Schließung des 
Stammhauses an der Domplatte weiterhin zu sehen sein. Die Ausstellung widmet sich der 
Geschichte Kölns von der Frühzeit bis in das frühe Mittelalter, fokussiert dabei aber im 
derzeitigen Haus weniger prominent ausgestellte Bereiche: die bandkeramische Siedlung 
Köln-Lindenthal, den römischen Rheinhafen, das Flottenkastell Alteburg, Funde der 
Ausgrabungen auf dem Heumarkt, fränkische Gräber aus Müngersdorf, Junkersdorf und St. 
Severin. Vieles wird erstmals im Fundkontext gezeigt. Die weltberühmte Sammlung  
römischer Gläser, die Kollektion an Tongeschirr unterschiedlichster Machart und der 
römische Goldschmuck verschwinden ebenso wenig in Kisten und Magazinen wie 
charakteristische Porträts, Skulpturen, Grab- und Weihedenkmäler. 
 
Museum 
Römisch-Germanisches 
Museum 
Titel Best of RGM 
Zahlende Besucher   
Kosten   
Architektur/Installation 55.000 EUR 
Transport/Versicherungen 0 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 20.000 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 0 EUR

Anlage 1, Seite 7 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 86.000 EUR 
Kosten gesamt 161.000 EUR 
Erlöse   
Eintritte 160.000 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR 
Zuschüsse vom Land 0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen  0 EUR 
Spenden und sonst. Erlöse  0 EUR 
Erlöse gesamt 160.000 EUR 
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2017 1.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
Kolumba und Römisch-Germanisches Museum  
Kooperation des Römisch-Germanischen Museums mit dem Erzbischöflichen 
Diözesanmuseum, Kolumba, Köln 
Zeitraum: 14. September 2017 bis 1. September 2018 
 
Das 2008 nach den Entwürfen des Schweizer Stararchitekten Peter Zumthor eröffnete neue 
Erzbischöfliche Diözesanmuseum, kurz Kolumba genannt, zählt zu den kulturellen 
Attraktionen in Köln. Der Bau umschließt nicht nur die Ruinen der kriegszerstörten, im Kern 
frühmittelalterlichen Kirche und bindet die Marienkapelle von Peter Böhm ein, sondern 
verfügt auch über ungewöhnlich attraktive Ausstellungsräume. In ihrer Schlichtheit erlauben 
sie dem Besucher, sich ganz auf das ausgestellte Kunstwerk zu konzentrieren, ermöglichen 
gleichzeitig aber durch die tiefen Fenster, die Außenwelt in neuer Perspektive zu erfahren. 
 
An diesem Ort treffen herausragende Objekte der Sammlungen des Römisch-Germanischen 
Museums auf hochrangige Kunstwerke der Erzbischöflichen Sammlungen: im Dialog oder 
als Kontrast, im Zwie- oder Streitgespräch, einander  ergänzend oder reibend. Aus ihrem 
ursprünglichen Kontext gelöst, zeigen die Antiken bisher verborgene Qualitäten und 
erweisen sich in vielen Fällen als Vorbilder der kirchlichen Kunst. 
 
Museum 
Römisch-Germanisches 
Museum 
Titel Kolumba und das RGM 
Zahlende Besucher   
Kosten   
Architektur/Installation 0 EUR 
Transport/Versicherungen 1.500 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 10.000 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 8.500 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 5.500 EUR 
Kosten gesamt 25.500 EUR 
Erlöse   
Eintritte 0 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR 
Zuschüsse vom Land 0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen  0 EUR

Anlage 1, Seite 8 
Spenden und sonst. Erlöse  0 EUR 
Erlöse gesamt 0 EUR 
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2017 25.500 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
Rautenstrauch-Joest-Museum 
 
Gefälschte Originale – Originale Fälschungen 
Zeitraum: 02. Juni bis 06. August 2017 
 
Die Sonderausstellung „Gefälschte Originale – originale Fälschungen“ präsentiert vom 2.6.-
6.8.2017 Teilergebnisse der DFG-Forschergruppe „Cultural Property“ der Universität 
Göttingen zu der Biographie einer Khmer-Skulptur. Gegenstand der Forschergruppe ist die 
interdisziplinare Erforschung der Prozesse und Mechanismen der Konstituierung eines 
„kulturellen Eigentums“ (Cultural Property) auf internationaler wie auch nationaler Ebene. 
Anhand dieses Fallbeispiels (Khmer-Skulptur) wird die Entstehung von kulturellem Eigentum 
im Spannungsfeld von kulturellen, wirtschaftlichen, juristischen und gesellschaftspolitischen 
Diskursen untersucht. 
 
Bereits seit Mitte des 19. Jh. faszinieren die Architektur und Kunst des alten Khmer-Reichs 
(9. – 15. Jahrhundert) in Kambodscha ein westliches Publikum. Bis heute ist diese 
Faszination nicht gewichen und der internationale Markt mit Khmer-Kunst boomt. Teilweise 
werden Preise in Millionenhöhe erzielt. Doch handelt es sich bei diesen Objekten um 
Originale?  In der Ausstellung wird anhand einer vermeintlich originalen Khmer-Skulptur 
deren Geschichte zurückverfolgt. Es werden Antworten gesucht: Wie konnte eine Fälschung 
auf dem Kunstmarkt landen? Welche Händler (-netzwerke) und Künstlerwerkstätten stecken 
dahinter? Mit welchen technischen Hilfsmitteln werden die Skulpturen hergestellt? Welche 
Intention steckt dahinter und wann wird eigentlich aus einem Original eine Fälschung? 
 
Drittmittel: Deutsche Forschungsgemeinschaft (12.000 €, bewilligt) 
 
Museum 
Rautenstrauch-Joest-
Museum 
Titel 
Gefälschte Originale – 
Originale Fälschungen 
Zahlende Besucher* 0 
Kosten   
Architektur/Installation 5.000 EUR 
Transport/Versicherungen 300 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 13.500 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 0 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 13.200 EUR 
Kosten gesamt 32.000 EUR 
Erlöse   
Eintritte 0 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR 
Zuschüsse vom Land 0 EUR

Anlage 1, Seite 9 
Zuschüsse von Sonstigen 12.000 EUR 
Spenden und sonst. Erlöse  0 EUR 
Erlöse gesamt 12.000 EUR 
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2017 20.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
*es wird kein gesonderter Eintritt erhoben 
 
 
Museum für Angewandte Kunst 
 
Im Spielrausch.  
Von Königinnen, Pixelmonstern und Drachentötern 
Zeitraum: 19. August 2007 bis 04. Februar 2018 
 
Die Ausstellung „Im Spielrausch. Von Drachentötern, Königinnen und Pixelmonstern“ im 
Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) ist ein Kooperationsprojekt mit dem Institut für 
Medienkultur und Theater sowie der Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität zu 
Köln.  
„Im Spielrausch“ ist keine klassische Games-Ausstellung. Denn es geht nicht um das 
Präsentieren von Computerspielen. Dafür ist das Medium zu flüchtig und beschränkt sich zu 
sehr auf den Akt des Spielens selbst. Deshalb sollen erstmals in einer großen Museums-
schau nicht die Computerspiele im Mittelpunkt stehen, sondern der populärkulturelle Kosmos 
der Spielwelten, der virtuelle und klassische Spielformen sowie kulturelle Praktiken von 
Rollen- und Gesellschaftsspielen einbezieht. Dadurch entsteht ein für die Besucher 
erlebbares Spannungsfeld innerhalb der verschiedenen  unterschiedlichen Spielwelten. Der 
nur begrenzten „Ausstellbarkeit“ von Computerspielen soll durch die Präsentation real 
erfahrbarer Exponate wie Masken, Puppen, Spielfeldern, Bestandteilen der Bühnen-
maschinerie, Requisiten oder Textbüchern entgegnet werden, die zu einem großen Teil aus 
den Beständen der Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität zu Köln zur 
Verfügung gestellt werden. 
Von zentraler Bedeutung in der Ausstellung ist die Interaktion. So greifen Konzept und 
Gestaltung bewusst den spielerischen Charakter des Ausstellungsthemas auf. Geplant ist 
eine Gliederung in acht Level zu unterschiedlichen Themen: Verwandlung & Verkörperung, 
Rausch & Exzess, Macht & Abstraktion, Wege & Räume, Welten & Gegenwelten, 
Selbstkontrolle & Selbstoptimierung, Regeln & Regelbrüche sowie Hang-over.  
Jedem dieser Level ist eine Spielfigur zugeordnet, die die Besucher auf einem „Spielpfad“ 
durch die Ausstellung führt. Die Figuren und die Pfade können sowohl Computerspielen als 
auch klassischen Spielen entlehnt sein. Die Besucher erwarten auf ihrem „Spielpfad“ 
Überraschungen wie ein Labyrinth oder ein integriertes Rätsel mit versteckten Symbolen an 
Exponaten und geheime Botschaften, die entschlüsselt werden müssen. 
 
Die Ausstellung richtet sich nicht ausschließlich an Gelegenheits- und ambitionierte 
Computerspieler, sondern möchte ebenso Besuchergruppen erreichen, die bislang weniger 
mit dem Thema in Berührung gekommen sind. Das Konzept, die Gestaltung und der 
interaktive Zugang ermöglichen eine niedrigschwellige Vermittlung an unterschiedliche 
Alters- und Interessensgruppen. Hierbei wird Computerspielern der Blick in andere 
kulturhistorische Spielwelten erfahrbar gemacht und den Nicht-Spielern der „Erstkontakt“ mit 
dem Medium Computerspiel erleichtert. Darüber hinaus besteht an zentralen Stellen die 
Möglichkeit zur Informationsvertiefung. 
 
Die Ausstellung befasst sich im Rahmen ihrer inhaltlichen Gliederung auch mit dem 
Gewaltdiskurs, bemüht sich aber um eine neue Perspektivierung und Differenzierung dieser 
in der öffentlichen Diskussion oft einseitig behandelten Aspekte. Gerade die Gegenüber-

Anlage 1, Seite 10 
stellung von Exponaten aus den unterschiedlichen medienhistorischen Kontexten und 
Epochen ermöglicht den Besuchern eine neue und differenzierte Betrachtung. 
 
Drittmittel: Land NRW (50.000 €, bewilligt), Overstolzengesellschaft (10.000 €, bewilligt), 
Peter und Irene Ludwig-Stiftung (20.000 €, bewilligt), Institut Medienkultur und Theater 
(10.000 €, bewilligt), div. priv. Zuschüsse (30.000 €, beantragt) 
 
Museum 
Museum für 
Angewandte Kunst 
Titel Spielrausch 
Zahlende Besucher 7.000 
Kosten   
Architektur/Installation 100.000 EUR 
Transport/Versicherungen 5.000 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 35.000 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 20.000 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 51.000 EUR 
Kosten gesamt 211.000 EUR 
Erlöse   
Eintritte 19.000 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 2.000 EUR 
Zuschüsse vom Land 50.000 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 70.000 EUR 
Spenden und sonst. Erlöse  0 EUR 
Erlöse gesamt 141.000 EUR 
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2017 70.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
FULL HOUSE 
Design by Stefan Diez 
Zeitraum: 17. Januar bis 11. Juni 2017 
 
Die Sonderausstellung FULL House wurde bereits unter dem Arbeitstitel Stefan Diez – Herr 
der Dinge in der Sitzung vom 01.03.2016 beschlossen. Da jedoch Mittel aus dem 
Sonderausstellungsetat 2016 und 2017 eingesetzt werden, wird die Sonderausstellung 
erneut zur Beschlussfassung vorgelegt. 
 
Drittmittel: Overstolzengesellschaft (26.000 €, bewilligt), div. Spenden (40.000 €, in Aussicht 
gestellt) 
 
Museum 
Museum für 
Angewandte Kunst 
Titel 
Full House 
Design by Stefan Diez 
Zahlende Besucher 7.000 
Kosten   
Architektur/Installation 80.000 EUR

Anlage 1, Seite 11 
Transport/Versicherungen 30.000 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 30.000 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 35.000 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 24.000 EUR 
Kosten gesamt 199.000 EUR 
Erlöse   
Eintritte 43.000 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 2.000 EUR 
Zuschüsse vom Land 0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 40.000 EUR 
Spenden und sonst. Erlöse  26.000 EUR 
Erlöse gesamt 111.000 EUR 
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2016 40.000 EUR 
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2017 48.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
Museum für Ostasiatische Kunst 
 
Das Gedruckte Bild: Die Blüte der Japanischen Holzschnittkultur 
Sonderausstellung zum 40. Jubiläum des Museums am Aachener Weiher 
Zeitraum: 3. Dezember 2017 bis 4. März 2018 
 
Nachdem das 1913 eröffnete Museum für Ostasiatische Kunst am Hansaring den Bomben 
des Zweiten Weltkriegs zum Opfer gefallen war, fand am 2. Dezember 1977 die feierliche 
Eröffnung des Museum für Ostasiatische Kunst am Aachener Weiher statt. Damit erhielt die 
hoch bedeutende Sammlung wieder ein festes Domizil. Mit seiner Einbettung in die 
Parklandschaft am Weiher, aber auch mit seinem japanischen Innengarten verkörpert der 
von dem berühmten japanischen Architekten Kunio Maekawa entworfene Neubau eine 
einzigartige Symbiose von Natur, Kunst und ostasiatischem Ambiente.  
Maekawas Museum für Westliche Kunst in Tokyo wurde 2010 zum Unesco-Weltkulturerbe 
gekürt. Der Antrag, das Haus am Aachener Weiher entsprechend unter Denkmalschutz zu 
stellen, wurde 2012 positiv beschieden. Das MOK gilt seither als herausragendes 
Baudenkmal der 1970er Jahre in Köln. 
 
Um das Jubiläum würdig und angemessen zu begehen, eröffnet das Museum am Tag des 
Jubiläums die Sonderausstellung „Das gedruckte Bild: Die Blüte der Japanischen 
Holzschnittkultur“ („The Printed Image: The Flowering of Japan’s Wood Block Printing 
Culture“). Erstmalig wurde die Sammlung komplett aufgearbeitet. Die Ausstellung zeigt rund 
250 der besten Stücke, die gleichzeitig in einem englischsprachigen Katalog sowie einem 
deutschsprachigen Ausstellungsbegleiter öffentlich zugänglich werden. Zeitgleich erscheint 
zum Jubiläum eine Publikation zur Geschichte des MOK von 1914 bis zur Gegenwart. 
 
Drittmittel: Japan Foundation (5.000 €, angefragt)

Anlage 1, Seite 12 
Museum 
Museum für 
Ostasiatische Kunst 
Titel Das gedruckte Bild 
Zahlende Besucher 15.000 
Kosten   
Architektur/Installation 10.000 EUR 
Transport/Versicherungen 0 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 80.000 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 70.000 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 10.000 EUR 
Kosten gesamt 170.000 EUR 
Erlöse   
Eintritte 35.000 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 30.000 EUR 
Zuschüsse vom Land 0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 5.000 EUR 
Spenden und sonst. Erlöse  0 EUR 
Erlöse gesamt 70.000 EUR 
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2017 100.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
Museum Schnütgen 
 
Expedition Mittelalter 
Zeitraum: 20. Oktober 2017 bis 28. Januar 2018 
 
Die Sonderausstellung Expedition Mittelalter wurde bereits in der Sitzung vom 01.03.2016 
beschlossen. Da jedoch Mittel aus dem Sonderausstellungsetat 2016 und 2017 eingesetzt 
werden, wird die Sonderausstellung erneut zur Beschlussfassung vorgelegt. 
 
Drittmittel: Peter und Irene Ludwig-Stiftung (60.000 €, zugesagt), Kunststiftung NRW (50.000 
€, zugesagt), Kölner Kulturstiftung der KSK (je 20.000 € 2016 und 2017, zugesagt), 
Kunststiftung der Länder (15.000 €, zugesagt), Bezirksregierung Köln (50.000 € beantragt) 
 
Museum Museum Schnütgen 
Titel Expedition Mittelalter 
Zahlende Besucher 20.000 
Kosten   
Architektur/Installation 220.000 EUR 
Transport/Versicherungen/Restaurierung 30.000 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 100.000 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 0 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 165.000 EUR 
Kosten gesamt 515.000 EUR 
Erlöse   
Eintritte 100.000 EUR

Anlage 1, Seite 13 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR 
Zuschüsse vom Land 115.000 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen  100.000 EUR 
Spenden und sonst. Erlöse  0 EUR 
Erlöse gesamt 315.000 EUR 
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2016 80.000 EUR 
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2017 120.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
Kölnisches Stadtmuseum 
 
 
KONRAD DER GROSSE 
Köln unter Oberbürgermeister Konrad Adenauer 1917–1933  
Zeitraum: 10.Juni bis 19. November 2017 
 
Konrad der Große – Hinter diesem Ausstellungstitel versteckt sich eine Sonderausstellung, 
die das Kölnische Stadtmuseum anlässlich des 100. Jahrestages der Einsetzung Konrad 
Adenauers als Kölner Oberbürgermeister zeigt. 
Die „Adenauerzeit“ – also die 1950er Jahre – ist gemeinhin eher negativ besetzt, in Köln hat 
der Begriff aber eine doppelte Bedeutung: Es gibt auch eine extrem positiv besetzte 
„Adenauerzeit“: die Zwanziger Jahre, als Konrad Adenauer Oberbürgermeister war und Köln 
in Sachen Architektur, Wirtschaft und Kultur nachhaltig prägte.  
Der gebürtige Kölner war als Erster Beigeordneter während des Ersten Weltkrieges 
zuständig für die Lebensmittelversorgung. Dann wurde Oberbürgermeister Wallraf als 
Staatssekretär nach Berlin berufen und die Stadtverordnetenversammlung wählte Konrad 
Adenauer am 18.September 1917 einstimmig zum Nachfolger. Im März 1933 vertrieben ihn 
die Nationalsozialisten schließlich aus seinem Amt. 
 
Drittmittel:  
Kulturstiftung der Kreissparkasse 10.000 € (beantragt) 
Zuschuss der Freundes des Kölnischen Stadtmuseums 10.000 € (beantragt) 
 
Museum 
Kölnisches 
Stadtmuseum 
Titel Konrad der Große 
Zahlende Besucher 3.000 
Kosten   
Architektur/Installation 20.000 EUR 
Transport/Versicherungen 6.000 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 10.000 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 50.000 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 32.500 EUR 
Kosten gesamt 118.500 EUR 
Erlöse   
Eintritte 12.000 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 1.500 EUR 
Zuschüsse vom Land 0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen  20.000 EUR

Anlage 1, Seite 14 
Spenden und sonst. Erlöse  0 EUR 
Erlöse gesamt 33.500 EUR 
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2017 85.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
WIRDEIER: Trotzdem Alaaf - Kölner Rosenmontag 1991 
RICHERT: IM RECHTEN LICHT 
Zeitraum: 16. Dezember 2017 bis 25. März 2018 
Die beiden Sonderausstellungen werden, räumlich getrennt, in der Alten Wache, jeweils im 
Obergeschoss und im Untergeschoss, gezeigt. Beide Sonderausstellungen verweisen mit 
ihren fotografischen Arbeiten auf Ereignisse, die sich im öffentlichen Raum abspielten oder 
noch abspielen und politische Hintergründe haben. 
 
Trotzdem Alaaf! – Kölner Rosenmontagszug 1991 
Die Ausstellung im Kölnischen Stadtmuseum erinnert an ein Projekt vor 26 Jahren, das 1991 
unter dem Titel „ Trotzdem Alaaf! -Kölner Rosenmontag zum Golfkrieg 1991“ , erstmals im 
Historischen Archiv der Stadt Köln gezeigt wurde. 
Zwölf BildautorInnen (u.a. Christel Plöthner, Eusebius Wirdeier und Karl-Heinz Zielinske) und 
acht TextautorInnen (u.a. Jürgen Becker, Reinold Louis, Wolfgang Oelsner und Martin 
Stankowski) thematisierten 1991 mit ihren Fotografien und Textbeiträgen die Ereignisse rund 
um den wegen des Golfkrieges ausgefallenen Rosenmontagszug von 1991.  
Mit „Trotzdem Alaaf!“ wird daran erinnert, dass der Karneval – nicht nur in Köln- immer auch 
ein Abbild der jeweiligen politischen und gesellschaftlichen Ereignisse war. In ganz Europa 
war und ist Karneval nie allein nur Unterhaltung gewesen. Er war immer politisch und 
unpolitisch zugleich. Er steht für Vergnügen und Ekstase, er dient genauso als Ventilfunktion 
und soziale Kontrolle wie als „lachende“ Demonstration gegen soziale und politische 
Missstände. 
Die Kölner feierten damals „Trotzdem“ ihren Fastelovend unter dem Motto „D´r Zoch kütt nit, 
ävver vill Zöch jonn“ und/oder „Jeck op et Lääve-uns kritt keiner klein!!!“. Es wurde 1991 ein 
außergewöhnlicher, verrückter, unorganisierter und ursprünglicher Rosenmontag in Köln. Es 
war eine spontane Demonstration gegen den Golfkrieg. 
Mit dieser kritischen Auseinandersetzung der damaligen Ereignisse, blickt diese Ausstellung 
mit Nachdenklichkeit in die Jetztzeit. 
 
IM RECHTEN LICHT 
Die Kölner Künstlerin und Fotografin Karin Richert hat zehn Jahre lang die rechte Szene in 
Köln und NRW intensiv mit ihrer Kamera beobachtet und dokumentiert. 
Richert erarbeitete sich immer wieder politische Themen. Ihr letztes großes Thema war „Die 
Würde des Menschen ist unantastbar“. Andererseits widmete sie sich aber auch mit dem 
Titel „Trilogie“ dem Toleranzgedanken der drei monotheistischen Weltreligionen. 
„IM RECHTEN LICHT“ belegt ihre Auseinandersetzung mit den Aktivitäten der 
rechtsgerichteten Szene in Köln und NRW, so u.a. in den Städten Bonn, Dortmund, 
Düsseldorf, Essen und Paderborn. Einige der Abbildungen zeigen aber auch Transparente 
und Plakate von Gegendemonstrationen. Die ca. 150 Fotografien werden begleitet von 
erklärenden Tafel-Texten zu den einzelnen politischen Parteien und Gruppierungen. 
Die Ausstellung zeigt zum ersten Mal, in der künstlerischen Verdichtung ausgewählt von 
Karin Richert, Realitäten jenseits unseres demokratischen Grundverständnisses. 
Die Ausstellung ist als Wanderausstellung konzipiert. 
 
Drittmittel für beide Sonderausstellungen: Kulturstiftung der Kreissparkasse 10.000 € 
(beantragt), Zuschuss der Freundes des Kölnischen Stadtmuseums 10.000 € (beantragt)

Anlage 1, Seite 15 
Kosten- und Erlösplan beider Sonderausstellungen 
Museum Kölnisches Stadtmuseum 
Titel 
Wirdeier: Trotzdem Alaaf 
Richert: Im rechten Licht 
Zahlende Besucher 2.500 
Kosten   
Architektur/Installation 10.000 EUR 
Transport/Versicherungen 2.000 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 10.000 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 35.000 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 13.000 EUR 
Kosten gesamt 70.000 EUR 
Erlöse   
Eintritte 10.000 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR 
Zuschüsse vom Land 0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen  20.000 EUR 
Spenden und sonst. Erlöse  0 EUR 
Erlöse gesamt 30.000 EUR 
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2017 40.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
Ausstellungsreihe „KUBUS“ 
Bei den nachfolgend genannten Projekten handelt es sich um kleine Ausstellungsevents, die 
in der Ständigen Sammlung in 2017 präsentiert werden und neben den regulären 
Sonderausstellungen (Alte Wache) stattfinden. Diese stellen eine zusätzliche 
Präsentationsform der Aktivitäten des Kölnischen Stadtmuseums dar. Ein gesonderter Eintritt 
wird nicht erhoben. 
 
Bosporus am Rhein 
Zeitraum: 10. Februar bis 14. Mai 2017 
Das Restaurant Bosporus im Eigelsteinviertel war lange einer der kulinarischen Hot-Spots 
türkischer Küche in Köln. Aber das Restaurant war vor seiner Schließung 2013 noch viel 
mehr – mit der herzlichen Art der Betreiber wurde das Restaurant zum sozialen Treffpunkt 
und zu einer kulturellen Begegnungsstätte. Seit 2016 befindet sich ein Großteil des Inventars 
des Restaurants im Bestand des Kölnischen Stadtmuseums – nun erzählen einige dieser 
Objekte die Geschichte dieses Stück Bosporus mitten in Köln. 
 
N.N. (Fotoausstellung angefragt) 
Zeitraum: 2. Juni bis 10. August 2017 
 
Hans Knipp 
Zeitraum: 25. August bis 5. November 2017 
Erinnert wird an den legendären Komponisten, Texter, Musiker, Liedermacher und 
Produzenten u.a. für die Paveier und bläck fööss. 
 
Carola Williams 
Zeitraum: 24. November 2017 bis 10. Februar 2018 
Erinnert wird an das Mäzenatentum von Carola Williams in der Stadt und an den Williams-
Bau am Aachener Weiher.

Anlage 1, Seite 16 
Kosten-/Erlösplan für die Ausstellungsreihe KUBUS 
Museum 
Kölnisches 
Stadtmuseum 
Titel Kubus 
Zahlende Besucher* 0 
Kosten   
Architektur/Installation 0 EUR 
Transport/Versicherungen 0 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 0 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 0 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 5.000 EUR 
Kosten gesamt 5.000 EUR 
Erlöse   
Eintritte 0 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR 
Zuschüsse vom Land 0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen  0 EUR 
Spenden und sonst. Erlöse  0 EUR 
Erlöse gesamt 0 EUR 
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2017 5.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
*ein gesonderter Eintritt wird nicht erhoben 
 
 
NS-Dokumentationszentrum 
 
Massenerschießungen 
Der Holocaust zwischen Ostsee und Schwarzem Meer 1941–1944 
Eine Ausstellung der Stiftung Topographie des Terrors und der Stiftung Denkmal für die 
ermordeten Juden Europas. 
Zeitraum: 7. April bis 25. Juni 2017 
 
Zwischen 1941 und 1944 erschossen Angehörige der SS, der Wehrmacht und deutsche 
Polizeieinheiten zusammen mit einheimischen Helfern in der Sowjetunion über zwei 
Millionen Juden, etwa 30.000 Roma und 17.000 Patienten psychiatrischer Anstalten oder 
töteten sie in sogenannten Gaswagen. Anhand historischer Dokumente und Fotografien 
beschreibt die Ausstellung die Entwicklung des Massenmords und die Aufarbeitung dieser 
Verbrechen nach 1945. Erstmals sind auf einer Karte die Orte der umfangreichsten 
Erschießungen verzeichnet. An Hörstationen wird über die Ereignisse in Städten wie Kiew 
oder Riga informiert. 
 
Museum 
NS-
Dokumentationszentrum 
Titel 
Massenerschießungen. 
Der Holocaust zwischen 
Ostsee und  
Schwarzem Meer 
Zahlende Besucher* 0 
Kosten   
Architektur/Installation 0 EUR

Anlage 1, Seite 17 
Transport/Versicherungen 4.300 EUR 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 45.700 EUR 
Katalog/sonstige Publikationen 0 EUR 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 0 EUR 
Kosten gesamt 50.000 EUR 
Erlöse   
Eintritte 0 EUR 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR 
Zuschüsse vom Land 0 EUR 
Zuschüsse von Sonstigen 0 EUR 
Spenden und sonst. Erlöse  0 EUR 
Erlöse gesamt 0 EUR 
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2017 50.000 EUR 
Überschuss/Defizit 0 EUR 
*es wird kein gesonderter Eintritt erhoben

Beschlussvorlage Ausschuss

4856 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VII/VII/4 
 
Vorlagen-Nummer 
 0043/2017 
Freigabedatum  23.01.2017 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Genehmigung der Mittelverwendung für Sonderausstellung der Museen 2017 
Beschlussorgan 
Ausschuss Kunst und Kultur 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Ausschuss für Kunst und Kultur beschließt die Verwendung der Mittel für die in den Anlagen 1 
und 2 aufgeführten Ausstellungsprojekte der Museen unter dem Vorbehalt, dass Maßnahmen, bei 
denen Kostensteigerungen oder Abweichungen bei der Refinanzierung der einzelnen Ausstellungen 
von mehr als 10 %, mindestens jedoch 10.000 € auftreten, zur erneuten Entscheidung vorgelegt wer-
den.  
 
 
Ausschuss Kunst und Kultur 31.01.2017

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  1.549.000 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja 912.500 €  59 % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
 
Begründung: 
Zu den vom Rat festgelegten Aufgaben der Museen gehören u. a. das Präsentieren und die Vermitt-
lung musealer Inhalte. Dieses erfolgt schwerpunktmäßig durch Sonderausstellungen. Die Aufgabe 
der Museen ausschließlich auf die Präsentation der eigenen Bestände zu beschränken, führt dauer-
haft zu einem Rückgang in der öffentlichen Wahrnehmung. Gerade die Sonderausstellungen als Aus-
hängeschild der Museen ziehen die Aufmerksamkeit und damit zusätzliche Besucher an. Diese strah-
len auch auf die Ständigen Sammlungen in Form von anteiligen Eintrittsgeldern, Katalogverkauf etc. 
ab. Eine Stagnation oder eine Zurückführung in der Durchführung von Sonderausstellungen, insbe-
sondere einer weiteren Kürzung des Sonderausstellungsetats, würde die Ertragssituation deutlich 
schwächen. Ein etwaiger Verzicht auf Sonderausstellungen würde die bestehenden Strukturen auf 
lange Sicht zerschlagen. Für Drittmittelgeber wie auch für Sponsoren ist das generelle Ausstellungs-
profil der Kölner Museen in Verbindung mit der wissenschaftlichen Reputation der Museen von be-
sonderem Interesse, nicht allein der zu erwartende Publikumszuspruch und die reine Öffentlichkeits-
wirksamkeit der einzelnen Projekte. Gerade das Ausstellungswesen lebt von den bestehenden Kon-
takten zur internationalen Museumswelt, dem wissenschaftlichen Austausch und dem gegenseitigen 
Austausch von Leihgaben. Auch die Bewerbung der einzelnen Projekte und vor allem die Pressere-
zensionen sorgen in besonderem Maße dafür, dass die Museen in viel stärkerem Maße wahrgenom-
men werden, als dies allein über die Ständigen Sammlungen der Fall wäre. Der Mitteleinsatz der 
Sonderausstellungsetats entfaltet aus diesen vielschichtigen Gründen eine ideelle Positivwirkung für 
die Museen und die Stadt insgesamt, der sich in materiellen Zahlen nicht ausdrücken lässt. 
 
Die mit dieser Beschlussvorlage verbundenen Aufwendungen betragen insgesamt 1.549.000 €. 
Diesen stehen Erträge in Höhe von 912.500 € gegenüber und setzen sich zusammen aus den erwirt-
schafteten Erträgen (454.500 €) und Drittmitteln/Sonstigen Erträgen (458.000 €). Zur Ausfinanzierung 
der Projekte ist der Einsatz des allgemeinen Sonderausstellungsetats der Museen in Höhe von 
636.500 € vorgesehen.  
 
Der Sonderausstellungsetat ist in Höhe von 885.800 € als Bestandteil des Haushaltsplans 2016/2017

3 
im Teilergebnisplan 0401 – Museumsreferat, Hj. 2017, Teilplanzeile 16 (sonstige ordentliche Aufwen-
dungen) veranschlagt. Die mit dieser Beschlussvorlage beantragten Mittel in Höhe von 636.500 € 
werden nach Beschlussfassung durch den Ausschuss für Kunst und Kultur in die Teilpläne der betref-
fenden Museen umgeschichtet. 
 
Die Erläuterungen und Kalkulationen sind der einzelnen Ausstellungsprojekte sind der Anlage 1 zu 
entnehmen; eine zusammenfassende Darstellung der Verwendung des allgemeinen Ausstellungs-
etats 2017 ist als Anlage 2 beigeheftet. 
 
Begründung der Dringlichkeit: 
Die Vorlage konnte leider nicht frühzeitiger verwaltungsintern abgestimmt werden. Da einige Sonder-
ausstellungsprojekte bereits in Kürze eröffnet werden, kann die nächste Sitzung des Ausschusses im 
März nicht abgewartet werden. Daher wird um Behandlung zur Sitzung am 31.01.2016 gebeten.  
 
 
Anlage 1: Projektbeschreibungen und Kalkulationen 
Anlage 2: Zusammengefasstes Zahlenwerk für die beantragte Mittelverwendung

Beratungsverlauf (1)

31.01.2017 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 8.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0043/2017
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
23.01.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27