0043/2017
Genehmigung der Mittelverwendung für Sonderausstellung der Museen 2017
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Anlage 2 Gesamtdarstellung 2017
2946 Zeichen
Zusammenfassung der Verwendung der Sonderausstellungsetats 2017Anlage 2 Stand Januar 2017 e+katalog+spons Zusch+Drittm Sonderausstellungen Museum Ludwig Einsatz Sonder- ausstellungsetats Erwirtschaftete Erträge Drittmittel / sonst. Erträge Gesamtkosten Ansatz 2017 255.600 EUR Reena Spaulings 10.000 EUR 20.000 EUR 100.000 EUR 130.000 EUR Sammlung Hahn 45.000 EUR 124.500 EUR 268.000 EUR 437.500 EUR Otto Freundlich 100.000 EUR 106.000 EUR 435.000 EUR 641.000 EUR Summe Museum Ludwig 155.000 EUR 250.500 EUR 803.000 EUR 1.208.500 EUR Restmittel Museum Ludwig 100.600 EUR Zentraler Sonderausstellungsetat Ansatz 2017 885.800 EUR Museum Ludwig Gerhard Richter. Neue Bilder 60.000 EUR 40.000 EUR 0 EUR 100.000 EUR Zwischensumme 60.000 EUR 40.000 EUR 0 EUR 100.000 EUR Römisch-Germanisches Museum Johannes Diergardt 12.000 EUR 0 EUR 0 EUR 12.000 EUR Best of RGM 1.000 EUR 160.000 EUR 0 EUR 161.000 EUR Kolumba und das RGM 25.500 EUR 0 EUR 0 EUR 25.500 EUR Zwischensumme 38.500 EUR 160.000 EUR 0 EUR 198.500 EUR Rautenstrauch-Joest-Museum Gefälschte Originale - orginale Fälschungen 20.000 EUR 0 EUR 12.000 EUR 32.000 EUR Zwischensumme 20.000 EUR 0 EUR 12.000 EUR 32.000 EUR Museum für Angewandte Kunst Im Spielrausch 70.000 EUR 21.000 EUR 120.000 EUR 211.000 EUR Full House Design by Stefan Diez* 48.000 EUR 85.000 EUR 66.000 EUR 199.000 EUR Zwischensumme 118.000 EUR 106.000 EUR 186.000 EUR 410.000 EUR Museum für Ostasiatische Kunst Das gedruckte Bild 100.000 EUR 65.000 EUR 5.000 EUR 170.000 EUR Zwischensumme 100.000 EUR 65.000 EUR 5.000 EUR 170.000 EUR Museum Schnütgen Expedition Mittelalter** 120.000 EUR 180.000 EUR 215.000 EUR 515.000 EUR Zwischensumme 120.000 EUR 180.000 EUR 215.000 EUR 515.000 EUR Kölnisches Stadtmuseum Konrad der Große 85.000 EUR 13.500 EUR 20.000 EUR 118.500 EUR Wirdeier: Trotzdem Alaaf Richert: Im Rechten Licht 40.000 EUR 10.000 EUR 20.000 EUR 70.000 EUR KUBUS 5.000 EUR 0 EUR 0 EUR 5.000 EUR Zwischensumme 130.000 EUR 23.500 EUR 40.000 EUR 193.500 EUR NS-Dokumentationszentrum Massenerschießungen. Der Holocaust zwischen Ostsee und Schwarzem Meer 1941-1944 50.000 EUR 0 EUR 0 EUR 50.000 EUR Zwischensumme 50.000 EUR 0 EUR 0 EUR 50.000 EUR Summe Museen (ohne ML) 636.500 EUR 574.500 EUR 458.000 EUR 1.669.000 EUR abzüglich Einsatz Sonderausstellungsetat 2016 120.000 EUR 120.000 EUR Summe Museen (ohne ML) 636.500 EUR 454.500 EUR 458.000 EUR 1.549.000 EUR Summe alle Museen 791.500 EUR 705.000 EUR 1.261.000 EUR 2.757.500 EUR nicht verplante Mittel (ohne ML)249.300 EUR ** Der Sonderausstellung Expedition Mittelalter des Museum Schnütgens wurden die für 2016 bewilligten Mittel aus dem Sonderausstellungsetat in Höhe von 80.000 € den "Erwirtschafteten Erträgen" zugerechnet. * Der Sonderausstellung Full House. Design by Stefan Diez des Museums für Angewandte Kunste wurden die für 2016 bewilligten Mittel aus dem Sonderausstellungsetat in Höhe von 40.000 € den "Erwirtschafteten Erträgen" zugerechnet.
Anlage 1 Erläuterung und Einzeldarstellung
37648 Zeichen
Anlage 1, Seite 1 Sonderausstellungsprojekte der Museen 2017 Die Planungen der Museen für das Jahr 2017 sind bis auf einzelne Projekte des Museum Ludwig und des Rautenstrauch-Joest-Museum abgeschlossen. So wird das Museum Ludwig neben den nachfolgend aufgeführten Ausstellungen die Sonderausstellungen Werner Mantz (geplanter Zuschuss 10.000 €) und James Rosenquist (geplanter Zuschuss 90.000 €) zeigen. Zu beiden Sonderausstellungen werden die Vorlagen zu einem späteren Zeitpunkt vorgelegt. Das Rautenstrauch-Joest-Museum beabsichtigt, ebenfalls noch zwei weitere Sonderausstellungen zu zeigen: Australien (geplanter Zuschuss 30.000 €) und Angekommen (geplanter Zuschuss 50.000 €). Auch hier werden die Vorlagen zu einem späteren Zeitpunkt vorgelegt. Darüber hinaus hat das Museum Ludwig die einmalige Chance , die aktuellen Werke von Gerhard Richter in einer eigens dafür konzipierten Sonderausstellung zu zeigen. Um d as besondere Ausstellungsprojekt kurzfristig zu realisieren, werden die hierfür benötigten Mittel aus dem zentralen Sonderausstellungsetat bereitgestellt. Museum Ludwig Gerhard Richter. Neue Bilder Zeitraum: 09. Februar bis 01. Mai 2017 Der Kölner Ehrenbürger Gerhard Richter ist dem Museum Ludwig seit langer Ze it freundschaftlich verbunden. Darum hat er dem Museum eine Ausstellung mit seinen neuesten Bildern angeboten, was ein großer Glücksfall für das Museum ist. Seit über 50 Jahren arbeitet er an der fulminanten Erneuerung der Malerei: Gerhard Richter, geboren am 9. Februar 1932 in Dresden und seit 1983 ansässig in Köln. Das weit ausfächernde Œuvre des vielleicht bekanntesten Künstlers unserer Zeit fasziniert durch das Spannungsverhältnis von Figuration und Abstraktion, von Bedeutung und Banalität. Seit den späten 1970er Jahren dominieren abstrakte Bilder das Werk von Gerhard Richter. Die Ausstellung zeigt 27 ganz neue, in diesem Jahr entstandene Gemälde. Die abstrakten Bilder in unterschiedlichen Formaten haben eine intensive, verdichtete Vielfarbigkeit. Die Materialität der Farbe und die Einbeziehung von Zufall bei ihrer Entstehung spielen wie so oft in Gerhard Richters abstrakten Gemälden eine große Rolle. Teilweiser Kontrollverlust und Übermalungen stellen Fragen nach Bild und Abbild und der Beziehung der ungegenständlichen Gemälde zu gesellschaftlichen Themen. Parallel werden wegweisende Werke von Gerhard Richter aus der Sammlung des Museum Ludwig präsentiert. In der Sammlung des Museums befinden sich wegweisende Werke aus allen Jahrzehnten des Schaffens von Gerhard Richter – ikonische Bilder von „Ema“ (1966) über "48 Portraits" bis hin zu „11 Scheiben“. Diese Präsentation bildet ein dichtes Fundament für die Ausstellung „Neue Bilder“. Anlage 1, Seite 2 Museum Museum Ludwig Titel Gerhard Richter Zahlende Besucher 40.000 Kosten Architektur/Installation 4.500 EUR Transport/Versicherungen 15.000 EUR Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 36.500 EUR Katalog/sonstige Publikationen 0 EUR Vorbereitungs- und Durchführungskosten 44.000 EUR Kosten gesamt 100.000 EUR Erlöse Eintritte 40.000 EUR Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR Zuschüsse vom Land 0 EUR Zuschüsse von Sonstigen 0 EUR Zuschuss Stiftung Ludwig 0 EUR Spenden und sonst. Erlöse 0 EUR Erlöse gesamt 40.000 EUR Mittel aus dem zentralen Sonderausstellungsetat 2017 60.000 EUR Überschuss/Defizit 0 EUR HIER UND JETZT im Museum Ludwig. Reena Spaulings Zeitraum: 03. Juni bis 27. August.2017 Wer – oder was – ist Reena Spaulings? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, bedarf es mehr als biografischer Eckdaten oder dokumentarischer Installationsansichten. Denn das Unkonkrete, das kennzeichnend für das Werk des Kollektivs ist, beruht auf dem Changieren zwischen divergierenden Rollen, Themen und Formaten. Erstmalig tritt Reena Spaulings 2004 als Protagonistin eines nach ihr benannten Romans in Erscheinung. Verfasst von zahlreichen Autoren aus dem Umkreis des Kollektivs Bernadette Corporation, beschreibt das Buch sie als ein charakterneutrales It-Girl, das im New York der Post-9/11-Jahre ihr Dasein zwischen Modeljobs, ausschweifenden Szenepartys und der Arbeit als Aufsicht im Museum bestreitet. Aus der Energie des kollektiven Schreibprozesses, der in einem leerstehenden Ladenlokal an der Lower East Side stattfand, formiert sich alsbald eine Galerie sowie die Galeristin Reena Spaulings, deren Persönlichkeit gleich der Romanfigur fiktiv ist, während sich die Galeriearbeit durchaus in der Realität der beiden Reena Spaulings Fine Arts Dependancen in New York und Los Angeles sowie auf Kunstmessen wie der Art Basel, Frieze oder der FIAC verorten lässt. Zeitgleich mit der Gründung der Galerie beginnt Reena Spaulings als Künstlerin zu existieren. Sie stellt verstärkt im kommerziellen Kunstkontext aus, wie zum Beispiel in der Galerie Chantal Crousel in Paris, der Galerie Neu in Berlin oder Campoli Presti in London, aber auch im Zuge von Gruppenausstellungen in Ausstellungshäusern wie der Serpentine Gallery oder der Kunsthalle Zürich. Auch in der künstlerischen Praxis von Reena Spaulings bilden das Unterlaufen klassischer Arbeitsteilungen des Kunstsystems sowie das Verwischen gängiger Hierarchien einen Anlage 1, Seite 3 wichtigen Ausgangspunkt. Was passiert also, wenn die fiktive Künstlergaleristin ihre mehr oder weniger geschätzten Galeriekollegen porträtiert, wie etwa in der 2013 entstandenen Serie The New Dealers? Wird in diesen Arbeiten nur der Kunstkontext mitsamt seiner Abhängigkeiten deutlich? Kritisiert, belächelt, verhöhnt, überhöht oder feiert die Darstellung die Artdealer? Nicht zuletzt legt Reena Spaulings ihren Fokus dezidiert auf die Malerei, die durch Performances erweitert und durch Kollaborationen geöffnet wird. Ihre Handschrift erscheint dadurch von Ausstellung zu Ausstellung flexibel und veränderbar. Das Kollektiv verfolgt somit ein Vorgehen, das sich der konventionellen Wertgenerierung durch eine wiedererkennbare Handschrift sowie der Überbetonung des Biografischen scheinbar zu entziehen versucht. Ebenso prägend für ihre Arbeitsweise ist die malerische Ausein- andersetzung mit den vielfältigen Bezügen – institutionellen und kommerziellen, vor allem aber kunsthistorischen, literarischen und popkulturellen –, die sich aus Ort und Zeit einer jeden Ausstellungssituation ergeben. Hieraus entwickelt Spaulings ihre inhaltliche Thematik sowie eine undogmatische Aufführungspraxis, wie jüngst eine Gruppe von Pokémon- Gemälden und Porträts von Michel Houellebecq belegte. Die Ausstellung stellt nunmehr die dritte Präsentation innerhalb der Projektreihe HIER UND JETZT im Museum Ludwig dar. Hierbei handelt es sich um ein experimentelles Format, das die Konventionen musealer Kunstpräsentation kritisch beleuchtet. Für Reena Spaulings ist es die erste institutionelle Zusammenarbeit mit einem Museum. Das Projekt wird unterstützt von der Fördergruppe HIER UND JETZT aus dem Kreis der Mitglieder der Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig e. V. (50.000 €, bewilligt) sowie der Stiftung Storch (ebenfalls 50.000 €, bewilligt). Zur Ausstellung erscheint ein Katalog. Museum Museum Ludwig Titel HIER UND JETZT im Museum Ludwig. Reena Spaulings Zahlende Besucher 30.000 Kosten Architektur/Installation 26.000 EUR Transport/Versicherungen 1.000 EUR Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 40.000 EUR Katalog/sonstige Publikationen 35.000 EUR Vorbereitungs- und Durchführungskosten 28.000 EUR Kosten gesamt 130.000 EUR Erlöse Eintritte 15.000 EUR Verkaufserlöse (Katalog etc.) 5.000 EUR Zuschüsse vom Land 0 EUR Zuschüsse von Sonstigen 100.000 EUR Zuschuss Ludwig Stiftung 0 EUR Spenden und sonst. Erlöse 0 EUR Erlöse gesamt 120.000 EUR Mittel aus Sonderausstellungsetat ML 2017 10.000 EUR Überschuss/Defizit 0 EUR Anlage 1, Seite 4 Kunst ins Leben! Der Sammler Wolfgang Hahn und die 1960er Jahre In Kooperation mit dem mumok, Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, Zeitraum: 24. Juni bis 24. September 2017 In den 1960er Jahren bildete das Rheinland ein wichtiges Zentrum für ein umwälzendes Kunstgeschehen: Eine neue, international vernetzte Generation von Künstlern und Künstlerinnen widersetzte sich der traditionellen Kunst. Sie nutzte den Alltag als Inspirationsquelle und Alltagsgegenstände als Kunstmaterial. Sie ging hinaus in das städtische Umfeld. Sie durchbrach die Grenzen der Kunstdisziplinen und arbeitete zusammen mit Musikern, Literaten, Filmemachern und Tänzern. Am Puls dieser ungewöhnlichen Zeit begann der Kölner Restaurator Wolfgang Hahn (1924-1987) die neue Kunst zu erwerben und zu einer vielschichtigen Sammlung mit Werken des Nouveau Réalisme, Fluxus, Happening, Pop Art und Konzeptkunst zusammenzutragen. Hahn arbeitete als Chefrestaurator am Wallraf-Richartz-Museum in Köln. Er interessierte sich ebenso für den künstlerischen Prozess und das Kunstmaterial wie er der zeitgenössischen Kunst mit einem historischen Bewusstsein begegnete. Seine Kunstsammlung, sein Archiv und Bibliothek, die sich heute im mumok, Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, befinden, bilden ein Zeitzeugnis, das den neuen Blick auf die Kunst der 1960er und 70er ermöglicht. Drittmittel: Landschaftsverband Rheinland (50.000 €, zugesagt), Kunststiftung NRW (60.000 €, zugesagt), Peter und Irene Ludwig-Stiftung 103.000 € (zugesagt), Ausfallbürgschaft der Kunststiftung im Museum Ludwig (55.000 €, zugesagt) Museum Museum Ludwig Titel Sammlung Hahn Zahlende Besucher 35.000 Kosten Architektur/Installation 50.000 EUR Transport/Versicherungen 91.000 EUR Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 97.000 EUR Katalog/sonstige Publikationen 50.000 EUR Vorbereitungs- und Durchführungskosten 149.500 EUR Kosten gesamt 437.500 EUR Erlöse Eintritte 105.000 EUR Verkaufserlöse (Katalog etc.) 19.500 EUR Zuschüsse vom Land 110.000 EUR Zuschüsse von Sonstigen 55.000 EUR Zuschuss Ludwig Stiftung 103.000 EUR Spenden und sonst. Erlöse 0 EUR Erlöse gesamt 392.500 EUR Mittel aus Sonderausstellungsetat ML 2017 45.000 EUR Überschuss/Defizit 0 EUR Anlage 1, Seite 5 Otto Freundlich. Kosmischer Kommunismus. Retrospektive Zeitraum: 18. Februar bis 21. Mai 2017 Beschluss des Ausschusses Kunst und Kultur zur Mittelverwendung vom 19.04.2016 (Vorlagen-Nr. 1093/2016) und 06.09.2016 (Vorlagen-Nr. 2280/2016) mit folgendem Volumen: Zahlende Besucher 45.000 Kosten: 641.000 € Erlöse: 541.000 € Einsatz Sonderausstellungsetat ML: 100.000 € Römisch-Germanisches Museum Goldenes Zeitalter. Völkerwanderungszeitlicher Schmuck aus der Sammlung des Freiherrn Johannes von Diergardt Ausstellung des Römisch-Germanischen Museums im Museum für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin / Stiftung Preußischer Kulturbesitz Zeitraum: Oktober 2017 bis Oktober 2018 Johannes Freiherr von Diergardt (1859 – 1934) war in der ausgehenden Kaiserzeit und in der Weimarer Republik weltweit der größte private Sammler völkerwanderungszeitlicher Kunst. Angeregt durch fränkische Grabfunde in der Nachbarschaft seines Familiensitzes Schloss Bornheim bei Bonn, baute von Diergardt unter wissenschaftlicher Beratung der Königlichen Museen in Berlin eine herausragende Sammlung antiker und frühmittelalterlicher Kunstwerke auf. Dazu zählten weltberühmte Kostbarkeiten wie die Goldkrone von Kertsch oder das Diadem von Tiligul. Die Waffen, Fibeln, Schnallen, Ohr- und Halsringe sind glänzende Zeugnisse vom Aufstieg und Niedergang früher Völker zwischen Ural und Atlantik, zwischen Nordsee und Mittelmeer. Johannes von Diergardt betätigte sich auch als Mäzen und unterstützte verschiedene deutsche Museen bei Ankäufen und Forschungsunternehmen. Ein Teil seiner Sammlung war lange Jahre in den Berliner Museen ausgestellt. Nach dem Tod von Diergardts gelang es 1935, die Sammlung für die römische Abteilung des Wallraf-Richartz-Museums zu erwerben. Frühzeitig ausgelagert, überstand der größte Teil der Sammlung den Krieg in Oberaudorf am Inn. Seit 1974 ist sie, zusammen mit den fränkischen Funden aus Köln, im Obergeschoss des Römisch-Germanischen Museums ausgestellt. Um die herausragenden Zeugnisse der Völkerwanderungszeit während der geplanten Sanierung des Museums der Öffentlichkeit zeigen zu können, ist das Römisch-Germanische Museum mit dem Museum für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin / Stiftung Preußischer Kulturbesitz eine einjährige Kooperation eingegangen. Anlage 1, Seite 6 Museum Römisch-Germanisches Museum Titel Johannes Diergardt Zahlende Besucher 0 Kosten Architektur/Installation 0 EUR Transport/Versicherungen 0 EUR Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 0 EUR Katalog/sonstige Publikationen 0 EUR Vorbereitungs- und Durchführungskosten 12.000 EUR Kosten gesamt 12.000 EUR Erlöse Eintritte 0 EUR Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR Zuschüsse vom Land 0 EUR Zuschüsse von Sonstigen 0 EUR Spenden und sonst. Erlöse 0 EUR Erlöse gesamt 0 EUR Mittel aus Sonderausstellungsetat 2017 12.000 EUR Überschuss/Defizit 0 EUR Best of – Meisterwerke des Römisch-Germanischen Museums Zeitraum: ab September 2017 Ort wird noch bekanntgegeben Auch während der technischen Sanierung und Umgestaltung bleibt das Römisch- Germanische Museum für Besucher aus der ganzen Welt präsent. Ob im eigenen Haus oder in einem Ausweichquartier: Der Kern der Sammlung soll trotz der Schließung des Stammhauses an der Domplatte weiterhin zu sehen sein. Die Ausstellung widmet sich der Geschichte Kölns von der Frühzeit bis in das frühe Mittelalter, fokussiert dabei aber im derzeitigen Haus weniger prominent ausgestellte Bereiche: die bandkeramische Siedlung Köln-Lindenthal, den römischen Rheinhafen, das Flottenkastell Alteburg, Funde der Ausgrabungen auf dem Heumarkt, fränkische Gräber aus Müngersdorf, Junkersdorf und St. Severin. Vieles wird erstmals im Fundkontext gezeigt. Die weltberühmte Sammlung römischer Gläser, die Kollektion an Tongeschirr unterschiedlichster Machart und der römische Goldschmuck verschwinden ebenso wenig in Kisten und Magazinen wie charakteristische Porträts, Skulpturen, Grab- und Weihedenkmäler. Museum Römisch-Germanisches Museum Titel Best of RGM Zahlende Besucher Kosten Architektur/Installation 55.000 EUR Transport/Versicherungen 0 EUR Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 20.000 EUR Katalog/sonstige Publikationen 0 EUR Anlage 1, Seite 7 Vorbereitungs- und Durchführungskosten 86.000 EUR Kosten gesamt 161.000 EUR Erlöse Eintritte 160.000 EUR Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR Zuschüsse vom Land 0 EUR Zuschüsse von Sonstigen 0 EUR Spenden und sonst. Erlöse 0 EUR Erlöse gesamt 160.000 EUR Mittel aus Sonderausstellungsetat 2017 1.000 EUR Überschuss/Defizit 0 EUR Kolumba und Römisch-Germanisches Museum Kooperation des Römisch-Germanischen Museums mit dem Erzbischöflichen Diözesanmuseum, Kolumba, Köln Zeitraum: 14. September 2017 bis 1. September 2018 Das 2008 nach den Entwürfen des Schweizer Stararchitekten Peter Zumthor eröffnete neue Erzbischöfliche Diözesanmuseum, kurz Kolumba genannt, zählt zu den kulturellen Attraktionen in Köln. Der Bau umschließt nicht nur die Ruinen der kriegszerstörten, im Kern frühmittelalterlichen Kirche und bindet die Marienkapelle von Peter Böhm ein, sondern verfügt auch über ungewöhnlich attraktive Ausstellungsräume. In ihrer Schlichtheit erlauben sie dem Besucher, sich ganz auf das ausgestellte Kunstwerk zu konzentrieren, ermöglichen gleichzeitig aber durch die tiefen Fenster, die Außenwelt in neuer Perspektive zu erfahren. An diesem Ort treffen herausragende Objekte der Sammlungen des Römisch-Germanischen Museums auf hochrangige Kunstwerke der Erzbischöflichen Sammlungen: im Dialog oder als Kontrast, im Zwie- oder Streitgespräch, einander ergänzend oder reibend. Aus ihrem ursprünglichen Kontext gelöst, zeigen die Antiken bisher verborgene Qualitäten und erweisen sich in vielen Fällen als Vorbilder der kirchlichen Kunst. Museum Römisch-Germanisches Museum Titel Kolumba und das RGM Zahlende Besucher Kosten Architektur/Installation 0 EUR Transport/Versicherungen 1.500 EUR Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 10.000 EUR Katalog/sonstige Publikationen 8.500 EUR Vorbereitungs- und Durchführungskosten 5.500 EUR Kosten gesamt 25.500 EUR Erlöse Eintritte 0 EUR Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR Zuschüsse vom Land 0 EUR Zuschüsse von Sonstigen 0 EUR Anlage 1, Seite 8 Spenden und sonst. Erlöse 0 EUR Erlöse gesamt 0 EUR Mittel aus Sonderausstellungsetat 2017 25.500 EUR Überschuss/Defizit 0 EUR Rautenstrauch-Joest-Museum Gefälschte Originale – Originale Fälschungen Zeitraum: 02. Juni bis 06. August 2017 Die Sonderausstellung „Gefälschte Originale – originale Fälschungen“ präsentiert vom 2.6.- 6.8.2017 Teilergebnisse der DFG-Forschergruppe „Cultural Property“ der Universität Göttingen zu der Biographie einer Khmer-Skulptur. Gegenstand der Forschergruppe ist die interdisziplinare Erforschung der Prozesse und Mechanismen der Konstituierung eines „kulturellen Eigentums“ (Cultural Property) auf internationaler wie auch nationaler Ebene. Anhand dieses Fallbeispiels (Khmer-Skulptur) wird die Entstehung von kulturellem Eigentum im Spannungsfeld von kulturellen, wirtschaftlichen, juristischen und gesellschaftspolitischen Diskursen untersucht. Bereits seit Mitte des 19. Jh. faszinieren die Architektur und Kunst des alten Khmer-Reichs (9. – 15. Jahrhundert) in Kambodscha ein westliches Publikum. Bis heute ist diese Faszination nicht gewichen und der internationale Markt mit Khmer-Kunst boomt. Teilweise werden Preise in Millionenhöhe erzielt. Doch handelt es sich bei diesen Objekten um Originale? In der Ausstellung wird anhand einer vermeintlich originalen Khmer-Skulptur deren Geschichte zurückverfolgt. Es werden Antworten gesucht: Wie konnte eine Fälschung auf dem Kunstmarkt landen? Welche Händler (-netzwerke) und Künstlerwerkstätten stecken dahinter? Mit welchen technischen Hilfsmitteln werden die Skulpturen hergestellt? Welche Intention steckt dahinter und wann wird eigentlich aus einem Original eine Fälschung? Drittmittel: Deutsche Forschungsgemeinschaft (12.000 €, bewilligt) Museum Rautenstrauch-Joest- Museum Titel Gefälschte Originale – Originale Fälschungen Zahlende Besucher* 0 Kosten Architektur/Installation 5.000 EUR Transport/Versicherungen 300 EUR Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 13.500 EUR Katalog/sonstige Publikationen 0 EUR Vorbereitungs- und Durchführungskosten 13.200 EUR Kosten gesamt 32.000 EUR Erlöse Eintritte 0 EUR Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR Zuschüsse vom Land 0 EUR Anlage 1, Seite 9 Zuschüsse von Sonstigen 12.000 EUR Spenden und sonst. Erlöse 0 EUR Erlöse gesamt 12.000 EUR Mittel aus Sonderausstellungsetat 2017 20.000 EUR Überschuss/Defizit 0 EUR *es wird kein gesonderter Eintritt erhoben Museum für Angewandte Kunst Im Spielrausch. Von Königinnen, Pixelmonstern und Drachentötern Zeitraum: 19. August 2007 bis 04. Februar 2018 Die Ausstellung „Im Spielrausch. Von Drachentötern, Königinnen und Pixelmonstern“ im Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) ist ein Kooperationsprojekt mit dem Institut für Medienkultur und Theater sowie der Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität zu Köln. „Im Spielrausch“ ist keine klassische Games-Ausstellung. Denn es geht nicht um das Präsentieren von Computerspielen. Dafür ist das Medium zu flüchtig und beschränkt sich zu sehr auf den Akt des Spielens selbst. Deshalb sollen erstmals in einer großen Museums- schau nicht die Computerspiele im Mittelpunkt stehen, sondern der populärkulturelle Kosmos der Spielwelten, der virtuelle und klassische Spielformen sowie kulturelle Praktiken von Rollen- und Gesellschaftsspielen einbezieht. Dadurch entsteht ein für die Besucher erlebbares Spannungsfeld innerhalb der verschiedenen unterschiedlichen Spielwelten. Der nur begrenzten „Ausstellbarkeit“ von Computerspielen soll durch die Präsentation real erfahrbarer Exponate wie Masken, Puppen, Spielfeldern, Bestandteilen der Bühnen- maschinerie, Requisiten oder Textbüchern entgegnet werden, die zu einem großen Teil aus den Beständen der Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität zu Köln zur Verfügung gestellt werden. Von zentraler Bedeutung in der Ausstellung ist die Interaktion. So greifen Konzept und Gestaltung bewusst den spielerischen Charakter des Ausstellungsthemas auf. Geplant ist eine Gliederung in acht Level zu unterschiedlichen Themen: Verwandlung & Verkörperung, Rausch & Exzess, Macht & Abstraktion, Wege & Räume, Welten & Gegenwelten, Selbstkontrolle & Selbstoptimierung, Regeln & Regelbrüche sowie Hang-over. Jedem dieser Level ist eine Spielfigur zugeordnet, die die Besucher auf einem „Spielpfad“ durch die Ausstellung führt. Die Figuren und die Pfade können sowohl Computerspielen als auch klassischen Spielen entlehnt sein. Die Besucher erwarten auf ihrem „Spielpfad“ Überraschungen wie ein Labyrinth oder ein integriertes Rätsel mit versteckten Symbolen an Exponaten und geheime Botschaften, die entschlüsselt werden müssen. Die Ausstellung richtet sich nicht ausschließlich an Gelegenheits- und ambitionierte Computerspieler, sondern möchte ebenso Besuchergruppen erreichen, die bislang weniger mit dem Thema in Berührung gekommen sind. Das Konzept, die Gestaltung und der interaktive Zugang ermöglichen eine niedrigschwellige Vermittlung an unterschiedliche Alters- und Interessensgruppen. Hierbei wird Computerspielern der Blick in andere kulturhistorische Spielwelten erfahrbar gemacht und den Nicht-Spielern der „Erstkontakt“ mit dem Medium Computerspiel erleichtert. Darüber hinaus besteht an zentralen Stellen die Möglichkeit zur Informationsvertiefung. Die Ausstellung befasst sich im Rahmen ihrer inhaltlichen Gliederung auch mit dem Gewaltdiskurs, bemüht sich aber um eine neue Perspektivierung und Differenzierung dieser in der öffentlichen Diskussion oft einseitig behandelten Aspekte. Gerade die Gegenüber- Anlage 1, Seite 10 stellung von Exponaten aus den unterschiedlichen medienhistorischen Kontexten und Epochen ermöglicht den Besuchern eine neue und differenzierte Betrachtung. Drittmittel: Land NRW (50.000 €, bewilligt), Overstolzengesellschaft (10.000 €, bewilligt), Peter und Irene Ludwig-Stiftung (20.000 €, bewilligt), Institut Medienkultur und Theater (10.000 €, bewilligt), div. priv. Zuschüsse (30.000 €, beantragt) Museum Museum für Angewandte Kunst Titel Spielrausch Zahlende Besucher 7.000 Kosten Architektur/Installation 100.000 EUR Transport/Versicherungen 5.000 EUR Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 35.000 EUR Katalog/sonstige Publikationen 20.000 EUR Vorbereitungs- und Durchführungskosten 51.000 EUR Kosten gesamt 211.000 EUR Erlöse Eintritte 19.000 EUR Verkaufserlöse (Katalog etc.) 2.000 EUR Zuschüsse vom Land 50.000 EUR Zuschüsse von Sonstigen 70.000 EUR Spenden und sonst. Erlöse 0 EUR Erlöse gesamt 141.000 EUR Mittel aus Sonderausstellungsetat 2017 70.000 EUR Überschuss/Defizit 0 EUR FULL HOUSE Design by Stefan Diez Zeitraum: 17. Januar bis 11. Juni 2017 Die Sonderausstellung FULL House wurde bereits unter dem Arbeitstitel Stefan Diez – Herr der Dinge in der Sitzung vom 01.03.2016 beschlossen. Da jedoch Mittel aus dem Sonderausstellungsetat 2016 und 2017 eingesetzt werden, wird die Sonderausstellung erneut zur Beschlussfassung vorgelegt. Drittmittel: Overstolzengesellschaft (26.000 €, bewilligt), div. Spenden (40.000 €, in Aussicht gestellt) Museum Museum für Angewandte Kunst Titel Full House Design by Stefan Diez Zahlende Besucher 7.000 Kosten Architektur/Installation 80.000 EUR Anlage 1, Seite 11 Transport/Versicherungen 30.000 EUR Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 30.000 EUR Katalog/sonstige Publikationen 35.000 EUR Vorbereitungs- und Durchführungskosten 24.000 EUR Kosten gesamt 199.000 EUR Erlöse Eintritte 43.000 EUR Verkaufserlöse (Katalog etc.) 2.000 EUR Zuschüsse vom Land 0 EUR Zuschüsse von Sonstigen 40.000 EUR Spenden und sonst. Erlöse 26.000 EUR Erlöse gesamt 111.000 EUR Mittel aus Sonderausstellungsetat 2016 40.000 EUR Mittel aus Sonderausstellungsetat 2017 48.000 EUR Überschuss/Defizit 0 EUR Museum für Ostasiatische Kunst Das Gedruckte Bild: Die Blüte der Japanischen Holzschnittkultur Sonderausstellung zum 40. Jubiläum des Museums am Aachener Weiher Zeitraum: 3. Dezember 2017 bis 4. März 2018 Nachdem das 1913 eröffnete Museum für Ostasiatische Kunst am Hansaring den Bomben des Zweiten Weltkriegs zum Opfer gefallen war, fand am 2. Dezember 1977 die feierliche Eröffnung des Museum für Ostasiatische Kunst am Aachener Weiher statt. Damit erhielt die hoch bedeutende Sammlung wieder ein festes Domizil. Mit seiner Einbettung in die Parklandschaft am Weiher, aber auch mit seinem japanischen Innengarten verkörpert der von dem berühmten japanischen Architekten Kunio Maekawa entworfene Neubau eine einzigartige Symbiose von Natur, Kunst und ostasiatischem Ambiente. Maekawas Museum für Westliche Kunst in Tokyo wurde 2010 zum Unesco-Weltkulturerbe gekürt. Der Antrag, das Haus am Aachener Weiher entsprechend unter Denkmalschutz zu stellen, wurde 2012 positiv beschieden. Das MOK gilt seither als herausragendes Baudenkmal der 1970er Jahre in Köln. Um das Jubiläum würdig und angemessen zu begehen, eröffnet das Museum am Tag des Jubiläums die Sonderausstellung „Das gedruckte Bild: Die Blüte der Japanischen Holzschnittkultur“ („The Printed Image: The Flowering of Japan’s Wood Block Printing Culture“). Erstmalig wurde die Sammlung komplett aufgearbeitet. Die Ausstellung zeigt rund 250 der besten Stücke, die gleichzeitig in einem englischsprachigen Katalog sowie einem deutschsprachigen Ausstellungsbegleiter öffentlich zugänglich werden. Zeitgleich erscheint zum Jubiläum eine Publikation zur Geschichte des MOK von 1914 bis zur Gegenwart. Drittmittel: Japan Foundation (5.000 €, angefragt) Anlage 1, Seite 12 Museum Museum für Ostasiatische Kunst Titel Das gedruckte Bild Zahlende Besucher 15.000 Kosten Architektur/Installation 10.000 EUR Transport/Versicherungen 0 EUR Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 80.000 EUR Katalog/sonstige Publikationen 70.000 EUR Vorbereitungs- und Durchführungskosten 10.000 EUR Kosten gesamt 170.000 EUR Erlöse Eintritte 35.000 EUR Verkaufserlöse (Katalog etc.) 30.000 EUR Zuschüsse vom Land 0 EUR Zuschüsse von Sonstigen 5.000 EUR Spenden und sonst. Erlöse 0 EUR Erlöse gesamt 70.000 EUR Mittel aus Sonderausstellungsetat 2017 100.000 EUR Überschuss/Defizit 0 EUR Museum Schnütgen Expedition Mittelalter Zeitraum: 20. Oktober 2017 bis 28. Januar 2018 Die Sonderausstellung Expedition Mittelalter wurde bereits in der Sitzung vom 01.03.2016 beschlossen. Da jedoch Mittel aus dem Sonderausstellungsetat 2016 und 2017 eingesetzt werden, wird die Sonderausstellung erneut zur Beschlussfassung vorgelegt. Drittmittel: Peter und Irene Ludwig-Stiftung (60.000 €, zugesagt), Kunststiftung NRW (50.000 €, zugesagt), Kölner Kulturstiftung der KSK (je 20.000 € 2016 und 2017, zugesagt), Kunststiftung der Länder (15.000 €, zugesagt), Bezirksregierung Köln (50.000 € beantragt) Museum Museum Schnütgen Titel Expedition Mittelalter Zahlende Besucher 20.000 Kosten Architektur/Installation 220.000 EUR Transport/Versicherungen/Restaurierung 30.000 EUR Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 100.000 EUR Katalog/sonstige Publikationen 0 EUR Vorbereitungs- und Durchführungskosten 165.000 EUR Kosten gesamt 515.000 EUR Erlöse Eintritte 100.000 EUR Anlage 1, Seite 13 Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR Zuschüsse vom Land 115.000 EUR Zuschüsse von Sonstigen 100.000 EUR Spenden und sonst. Erlöse 0 EUR Erlöse gesamt 315.000 EUR Mittel aus Sonderausstellungsetat 2016 80.000 EUR Mittel aus Sonderausstellungsetat 2017 120.000 EUR Überschuss/Defizit 0 EUR Kölnisches Stadtmuseum KONRAD DER GROSSE Köln unter Oberbürgermeister Konrad Adenauer 1917–1933 Zeitraum: 10.Juni bis 19. November 2017 Konrad der Große – Hinter diesem Ausstellungstitel versteckt sich eine Sonderausstellung, die das Kölnische Stadtmuseum anlässlich des 100. Jahrestages der Einsetzung Konrad Adenauers als Kölner Oberbürgermeister zeigt. Die „Adenauerzeit“ – also die 1950er Jahre – ist gemeinhin eher negativ besetzt, in Köln hat der Begriff aber eine doppelte Bedeutung: Es gibt auch eine extrem positiv besetzte „Adenauerzeit“: die Zwanziger Jahre, als Konrad Adenauer Oberbürgermeister war und Köln in Sachen Architektur, Wirtschaft und Kultur nachhaltig prägte. Der gebürtige Kölner war als Erster Beigeordneter während des Ersten Weltkrieges zuständig für die Lebensmittelversorgung. Dann wurde Oberbürgermeister Wallraf als Staatssekretär nach Berlin berufen und die Stadtverordnetenversammlung wählte Konrad Adenauer am 18.September 1917 einstimmig zum Nachfolger. Im März 1933 vertrieben ihn die Nationalsozialisten schließlich aus seinem Amt. Drittmittel: Kulturstiftung der Kreissparkasse 10.000 € (beantragt) Zuschuss der Freundes des Kölnischen Stadtmuseums 10.000 € (beantragt) Museum Kölnisches Stadtmuseum Titel Konrad der Große Zahlende Besucher 3.000 Kosten Architektur/Installation 20.000 EUR Transport/Versicherungen 6.000 EUR Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 10.000 EUR Katalog/sonstige Publikationen 50.000 EUR Vorbereitungs- und Durchführungskosten 32.500 EUR Kosten gesamt 118.500 EUR Erlöse Eintritte 12.000 EUR Verkaufserlöse (Katalog etc.) 1.500 EUR Zuschüsse vom Land 0 EUR Zuschüsse von Sonstigen 20.000 EUR Anlage 1, Seite 14 Spenden und sonst. Erlöse 0 EUR Erlöse gesamt 33.500 EUR Mittel aus Sonderausstellungsetat 2017 85.000 EUR Überschuss/Defizit 0 EUR WIRDEIER: Trotzdem Alaaf - Kölner Rosenmontag 1991 RICHERT: IM RECHTEN LICHT Zeitraum: 16. Dezember 2017 bis 25. März 2018 Die beiden Sonderausstellungen werden, räumlich getrennt, in der Alten Wache, jeweils im Obergeschoss und im Untergeschoss, gezeigt. Beide Sonderausstellungen verweisen mit ihren fotografischen Arbeiten auf Ereignisse, die sich im öffentlichen Raum abspielten oder noch abspielen und politische Hintergründe haben. Trotzdem Alaaf! – Kölner Rosenmontagszug 1991 Die Ausstellung im Kölnischen Stadtmuseum erinnert an ein Projekt vor 26 Jahren, das 1991 unter dem Titel „ Trotzdem Alaaf! -Kölner Rosenmontag zum Golfkrieg 1991“ , erstmals im Historischen Archiv der Stadt Köln gezeigt wurde. Zwölf BildautorInnen (u.a. Christel Plöthner, Eusebius Wirdeier und Karl-Heinz Zielinske) und acht TextautorInnen (u.a. Jürgen Becker, Reinold Louis, Wolfgang Oelsner und Martin Stankowski) thematisierten 1991 mit ihren Fotografien und Textbeiträgen die Ereignisse rund um den wegen des Golfkrieges ausgefallenen Rosenmontagszug von 1991. Mit „Trotzdem Alaaf!“ wird daran erinnert, dass der Karneval – nicht nur in Köln- immer auch ein Abbild der jeweiligen politischen und gesellschaftlichen Ereignisse war. In ganz Europa war und ist Karneval nie allein nur Unterhaltung gewesen. Er war immer politisch und unpolitisch zugleich. Er steht für Vergnügen und Ekstase, er dient genauso als Ventilfunktion und soziale Kontrolle wie als „lachende“ Demonstration gegen soziale und politische Missstände. Die Kölner feierten damals „Trotzdem“ ihren Fastelovend unter dem Motto „D´r Zoch kütt nit, ävver vill Zöch jonn“ und/oder „Jeck op et Lääve-uns kritt keiner klein!!!“. Es wurde 1991 ein außergewöhnlicher, verrückter, unorganisierter und ursprünglicher Rosenmontag in Köln. Es war eine spontane Demonstration gegen den Golfkrieg. Mit dieser kritischen Auseinandersetzung der damaligen Ereignisse, blickt diese Ausstellung mit Nachdenklichkeit in die Jetztzeit. IM RECHTEN LICHT Die Kölner Künstlerin und Fotografin Karin Richert hat zehn Jahre lang die rechte Szene in Köln und NRW intensiv mit ihrer Kamera beobachtet und dokumentiert. Richert erarbeitete sich immer wieder politische Themen. Ihr letztes großes Thema war „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Andererseits widmete sie sich aber auch mit dem Titel „Trilogie“ dem Toleranzgedanken der drei monotheistischen Weltreligionen. „IM RECHTEN LICHT“ belegt ihre Auseinandersetzung mit den Aktivitäten der rechtsgerichteten Szene in Köln und NRW, so u.a. in den Städten Bonn, Dortmund, Düsseldorf, Essen und Paderborn. Einige der Abbildungen zeigen aber auch Transparente und Plakate von Gegendemonstrationen. Die ca. 150 Fotografien werden begleitet von erklärenden Tafel-Texten zu den einzelnen politischen Parteien und Gruppierungen. Die Ausstellung zeigt zum ersten Mal, in der künstlerischen Verdichtung ausgewählt von Karin Richert, Realitäten jenseits unseres demokratischen Grundverständnisses. Die Ausstellung ist als Wanderausstellung konzipiert. Drittmittel für beide Sonderausstellungen: Kulturstiftung der Kreissparkasse 10.000 € (beantragt), Zuschuss der Freundes des Kölnischen Stadtmuseums 10.000 € (beantragt) Anlage 1, Seite 15 Kosten- und Erlösplan beider Sonderausstellungen Museum Kölnisches Stadtmuseum Titel Wirdeier: Trotzdem Alaaf Richert: Im rechten Licht Zahlende Besucher 2.500 Kosten Architektur/Installation 10.000 EUR Transport/Versicherungen 2.000 EUR Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 10.000 EUR Katalog/sonstige Publikationen 35.000 EUR Vorbereitungs- und Durchführungskosten 13.000 EUR Kosten gesamt 70.000 EUR Erlöse Eintritte 10.000 EUR Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR Zuschüsse vom Land 0 EUR Zuschüsse von Sonstigen 20.000 EUR Spenden und sonst. Erlöse 0 EUR Erlöse gesamt 30.000 EUR Mittel aus Sonderausstellungsetat 2017 40.000 EUR Überschuss/Defizit 0 EUR Ausstellungsreihe „KUBUS“ Bei den nachfolgend genannten Projekten handelt es sich um kleine Ausstellungsevents, die in der Ständigen Sammlung in 2017 präsentiert werden und neben den regulären Sonderausstellungen (Alte Wache) stattfinden. Diese stellen eine zusätzliche Präsentationsform der Aktivitäten des Kölnischen Stadtmuseums dar. Ein gesonderter Eintritt wird nicht erhoben. Bosporus am Rhein Zeitraum: 10. Februar bis 14. Mai 2017 Das Restaurant Bosporus im Eigelsteinviertel war lange einer der kulinarischen Hot-Spots türkischer Küche in Köln. Aber das Restaurant war vor seiner Schließung 2013 noch viel mehr – mit der herzlichen Art der Betreiber wurde das Restaurant zum sozialen Treffpunkt und zu einer kulturellen Begegnungsstätte. Seit 2016 befindet sich ein Großteil des Inventars des Restaurants im Bestand des Kölnischen Stadtmuseums – nun erzählen einige dieser Objekte die Geschichte dieses Stück Bosporus mitten in Köln. N.N. (Fotoausstellung angefragt) Zeitraum: 2. Juni bis 10. August 2017 Hans Knipp Zeitraum: 25. August bis 5. November 2017 Erinnert wird an den legendären Komponisten, Texter, Musiker, Liedermacher und Produzenten u.a. für die Paveier und bläck fööss. Carola Williams Zeitraum: 24. November 2017 bis 10. Februar 2018 Erinnert wird an das Mäzenatentum von Carola Williams in der Stadt und an den Williams- Bau am Aachener Weiher. Anlage 1, Seite 16 Kosten-/Erlösplan für die Ausstellungsreihe KUBUS Museum Kölnisches Stadtmuseum Titel Kubus Zahlende Besucher* 0 Kosten Architektur/Installation 0 EUR Transport/Versicherungen 0 EUR Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 0 EUR Katalog/sonstige Publikationen 0 EUR Vorbereitungs- und Durchführungskosten 5.000 EUR Kosten gesamt 5.000 EUR Erlöse Eintritte 0 EUR Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR Zuschüsse vom Land 0 EUR Zuschüsse von Sonstigen 0 EUR Spenden und sonst. Erlöse 0 EUR Erlöse gesamt 0 EUR Mittel aus Sonderausstellungsetat 2017 5.000 EUR Überschuss/Defizit 0 EUR *ein gesonderter Eintritt wird nicht erhoben NS-Dokumentationszentrum Massenerschießungen Der Holocaust zwischen Ostsee und Schwarzem Meer 1941–1944 Eine Ausstellung der Stiftung Topographie des Terrors und der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Zeitraum: 7. April bis 25. Juni 2017 Zwischen 1941 und 1944 erschossen Angehörige der SS, der Wehrmacht und deutsche Polizeieinheiten zusammen mit einheimischen Helfern in der Sowjetunion über zwei Millionen Juden, etwa 30.000 Roma und 17.000 Patienten psychiatrischer Anstalten oder töteten sie in sogenannten Gaswagen. Anhand historischer Dokumente und Fotografien beschreibt die Ausstellung die Entwicklung des Massenmords und die Aufarbeitung dieser Verbrechen nach 1945. Erstmals sind auf einer Karte die Orte der umfangreichsten Erschießungen verzeichnet. An Hörstationen wird über die Ereignisse in Städten wie Kiew oder Riga informiert. Museum NS- Dokumentationszentrum Titel Massenerschießungen. Der Holocaust zwischen Ostsee und Schwarzem Meer Zahlende Besucher* 0 Kosten Architektur/Installation 0 EUR Anlage 1, Seite 17 Transport/Versicherungen 4.300 EUR Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 45.700 EUR Katalog/sonstige Publikationen 0 EUR Vorbereitungs- und Durchführungskosten 0 EUR Kosten gesamt 50.000 EUR Erlöse Eintritte 0 EUR Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR Zuschüsse vom Land 0 EUR Zuschüsse von Sonstigen 0 EUR Spenden und sonst. Erlöse 0 EUR Erlöse gesamt 0 EUR Mittel aus Sonderausstellungsetat 2017 50.000 EUR Überschuss/Defizit 0 EUR *es wird kein gesonderter Eintritt erhoben
Beschlussvorlage Ausschuss
4856 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/VII/4 Vorlagen-Nummer 0043/2017 Freigabedatum 23.01.2017 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Genehmigung der Mittelverwendung für Sonderausstellung der Museen 2017 Beschlussorgan Ausschuss Kunst und Kultur Gremium Datum Beschluss: Der Ausschuss für Kunst und Kultur beschließt die Verwendung der Mittel für die in den Anlagen 1 und 2 aufgeführten Ausstellungsprojekte der Museen unter dem Vorbehalt, dass Maßnahmen, bei denen Kostensteigerungen oder Abweichungen bei der Refinanzierung der einzelnen Ausstellungen von mehr als 10 %, mindestens jedoch 10.000 € auftreten, zur erneuten Entscheidung vorgelegt wer- den. Ausschuss Kunst und Kultur 31.01.2017 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 1.549.000 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja 912.500 € 59 % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Begründung: Zu den vom Rat festgelegten Aufgaben der Museen gehören u. a. das Präsentieren und die Vermitt- lung musealer Inhalte. Dieses erfolgt schwerpunktmäßig durch Sonderausstellungen. Die Aufgabe der Museen ausschließlich auf die Präsentation der eigenen Bestände zu beschränken, führt dauer- haft zu einem Rückgang in der öffentlichen Wahrnehmung. Gerade die Sonderausstellungen als Aus- hängeschild der Museen ziehen die Aufmerksamkeit und damit zusätzliche Besucher an. Diese strah- len auch auf die Ständigen Sammlungen in Form von anteiligen Eintrittsgeldern, Katalogverkauf etc. ab. Eine Stagnation oder eine Zurückführung in der Durchführung von Sonderausstellungen, insbe- sondere einer weiteren Kürzung des Sonderausstellungsetats, würde die Ertragssituation deutlich schwächen. Ein etwaiger Verzicht auf Sonderausstellungen würde die bestehenden Strukturen auf lange Sicht zerschlagen. Für Drittmittelgeber wie auch für Sponsoren ist das generelle Ausstellungs- profil der Kölner Museen in Verbindung mit der wissenschaftlichen Reputation der Museen von be- sonderem Interesse, nicht allein der zu erwartende Publikumszuspruch und die reine Öffentlichkeits- wirksamkeit der einzelnen Projekte. Gerade das Ausstellungswesen lebt von den bestehenden Kon- takten zur internationalen Museumswelt, dem wissenschaftlichen Austausch und dem gegenseitigen Austausch von Leihgaben. Auch die Bewerbung der einzelnen Projekte und vor allem die Pressere- zensionen sorgen in besonderem Maße dafür, dass die Museen in viel stärkerem Maße wahrgenom- men werden, als dies allein über die Ständigen Sammlungen der Fall wäre. Der Mitteleinsatz der Sonderausstellungsetats entfaltet aus diesen vielschichtigen Gründen eine ideelle Positivwirkung für die Museen und die Stadt insgesamt, der sich in materiellen Zahlen nicht ausdrücken lässt. Die mit dieser Beschlussvorlage verbundenen Aufwendungen betragen insgesamt 1.549.000 €. Diesen stehen Erträge in Höhe von 912.500 € gegenüber und setzen sich zusammen aus den erwirt- schafteten Erträgen (454.500 €) und Drittmitteln/Sonstigen Erträgen (458.000 €). Zur Ausfinanzierung der Projekte ist der Einsatz des allgemeinen Sonderausstellungsetats der Museen in Höhe von 636.500 € vorgesehen. Der Sonderausstellungsetat ist in Höhe von 885.800 € als Bestandteil des Haushaltsplans 2016/2017 3 im Teilergebnisplan 0401 – Museumsreferat, Hj. 2017, Teilplanzeile 16 (sonstige ordentliche Aufwen- dungen) veranschlagt. Die mit dieser Beschlussvorlage beantragten Mittel in Höhe von 636.500 € werden nach Beschlussfassung durch den Ausschuss für Kunst und Kultur in die Teilpläne der betref- fenden Museen umgeschichtet. Die Erläuterungen und Kalkulationen sind der einzelnen Ausstellungsprojekte sind der Anlage 1 zu entnehmen; eine zusammenfassende Darstellung der Verwendung des allgemeinen Ausstellungs- etats 2017 ist als Anlage 2 beigeheftet. Begründung der Dringlichkeit: Die Vorlage konnte leider nicht frühzeitiger verwaltungsintern abgestimmt werden. Da einige Sonder- ausstellungsprojekte bereits in Kürze eröffnet werden, kann die nächste Sitzung des Ausschusses im März nicht abgewartet werden. Daher wird um Behandlung zur Sitzung am 31.01.2016 gebeten. Anlage 1: Projektbeschreibungen und Kalkulationen Anlage 2: Zusammengefasstes Zahlenwerk für die beantragte Mittelverwendung
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0043/2017
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 23.01.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27