V/0199/2010
Pflegebericht 2010
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Pflegebericht2010
40335 Zeichen
Pflegebericht 2010
April 2010
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Pflegebericht des Sozialamtes der Stadt Münster 2010
Inhaltsübersicht
1. Pflegesituation in Münster
2. Pflegestützpunkte Münster
3. Empfängerinnen und Empfänger von Pflegedienstlei stungen in Münster
4. Entwicklung in der ambulanten Pflege
5. Quartiersangebote – Wohnen mit Versorgungssicher heit
6. Netzwerke „Älter werden im Stadtbezirk und Stadt teil“
7. Niederschwellige Betreuungsangebote nach § 45b S GB XI
8. Entwicklungen in der Tagespflege
9. Darstellung des Kurzzeitpflegeangebotes
10. Ambulant betreute Wohngemeinschaften
11. Vollstationäre Pflegeeinrichtungen
12. Verteilung der Pflegestufen in der vollstationären Pflege
13. Auslastung vollstationärer Pflegeeinrichtungen
14. Detailübersicht vollstationäre Pflegeeinrichtungen
15. Planungen vollstationäre Pflegeeinrichtungen
16. Hospiz- und Palliativnetzwerk Münster
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1. Pflegesituation in Münster
Die Anzahl pflegebedürftiger Menschen in Münster hat sich im Vergleichszeitraum von 2003
bis 2007 um etwa 10 % von 5.187 auf 5.714, im Vergleich zur NRW Quote von 5,5 %, über-
durchschnittlich erhöht. Durch die hohe Versorgungsdichte ambulanter Pflegedienstleister
und weiterer münsterspezifischer Rahmenbedingungen, wie der sehr hohe Anteil von Einper-
sonenhaushalten, erhielten 28 % ( ∅ NRW 22 %) der Pflegebedürftigen Pflegesachleistungen,
31 % ( ∅ NRW 46 %) Pflegegeldleistungen sowie 38 % ( ∅ NRW 30 %) Leistungen der Pfle-
gekasse als Bewohnerinnen und Bewohner in vollstationären Pflegeeinrichtungen.
(Quelle „Information und Technik Nordrhein-Westfalen“, IT. NRW, Statistische Berichte, Pfle-
geeinrichtungen am 15. Dezember 2007 sowie Empfängerinnen und Empfänger von Pflegegeld-
leistungen am 31. Dezember 2007 in Nordrhein-Westfalen)
Die Anzahl der professionellen pflegerischen Dienstleister wächst bei den ambulanten, teilsta-
tionären (Tagespflege) und Kurzzeitpflegeangeboten angemessen, hier insbesondere bei den
eingestreuten Plätzen. Sie stagniert, nach einer Wachstumsphase in den Jahren 2007 bis
2009, in der vollstationären Pflege. Die Auslastung in der vollstationären Pflege lag am Stich-
tag 31.10.2009 bei 94,3 % (Quelle: eigene Erhebung) und bedeutet faktisch eine Vollbele-
gung in den Einrichtungen.
Erkennbar ist darüber hinaus ein deutlicher Zuwachs bei den komplementären Anbietern.
Dienstleister, die Schwerpunkte in den Versorgungsmixen Kommunikation, Betreuung und
Hauswirtschaft setzen, positionieren sich verstärkt am Markt. Initiativen wie ehrenamtliche
Betreuungsgruppen für Demenzkranke (Abrechnung nach § 45 b SGB XI), organisierte und
geförderte stadtteilorientierte bürgerschaftliche Unterstützung, Mehrgenerationenwohnungen,
Wohnen mit Versorgungssicherheit in verstärktem Zusammenspiel mit der Wohnungswirt-
schaft, platzieren sich verstärkt in der kommunalen Altenhilfe- und Pflegelandschaft in Müns-
ter. Ebenso verzeichnen die sog. neuen Wohnformen im Alter, wie Wohngemeinschaften für
Demenzkranke (fest etabliert in Münster) sowie Wohninitiativen, einen stetigen Anstieg. Erst-
mals wird im Rahmen der Quartiersentwicklung Schulstr./Kreuzviertel eine Wohngemein-
schaft, im Kontext öffentlicher Wohnbauförderung, für ausschließlich somatisch erkrankte hil-
fe- und pflegebedürftige Menschen entstehen.
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Mit Blick auf die Zielsetzung ambulant vor stationär zeichnet sich für Münster die zunehmend
marktförmige Entwicklung des Pflegesektors, der mit einem freien Marktzugang für Pflegeein-
richtungen einen fairen Wettbewerb voraussetzt, durchaus positiv ab.
Die Konsequenzen einer Neubestimmung der Steuerungsfunktion der Pflegeplanung, insbe-
sondere für den Zusammenhang zwischen der Aufgabe, den Bedarf einer für die Bevölkerung
adäquaten pflegerischen Versorgung bzw. Versorgungsdefizite festzustellen, auf der einen
und staatlichen Finanzprogrammen zur Förderung der Pflegeinfrastruktur auf der anderen
Seite, führt ebenso durch die Instrumente der jährlichen Pflegeberichterstattung und der Pfle-
gekonferenz zu einer adäquaten und bedarfsorientierten pflegerischen Versorgungsland-
schaft in Münster.
2. Pflegestützpunkte in Münster
Mit Vorlage V/0772/2009 beauftragte der Rat der Stadt Münster die Verwaltung, Verträge mit
den Pflegekassen über die Einrichtung und den Betrieb zweier Pflegestützpunkte zu schlie-
ßen. Im Rahmen der Erprobungsphase soll die Verwaltung die Einrichtung eines weiteren
Pflegestützpunktes vorantreiben. Hierbei ist eine sozialräumliche Orientierung vorzunehmen
und die Idee der Initiierung eines mobilen Stützpunktes in den Gesamtplanungsprozess mit
einzubeziehen.
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrheinwestfalen erteilte
mit Schreiben vom 19.02.2010 die Akkreditierung der Pflegestützpunkte in Münster. Die
Stützpunkte haben am 01.03.2010 die Arbeit
- bei der AOK Westfalen-Lippe, Königsstr. 18/20, 48143 Münster
- und im Informationsbüro Pflege, Sozialamt der Stadt Münster, Gasselstiege 13,
48159 Münster
aufgenommen. Dort erhalten alle ratsuchende Bürgerinnen und Bürger, ausführliche Auskunft
und Beratung zu allen pflegerelevanten Themen. Umfassende Informationen zur gesetzlichen
Pflegeversicherung, zur Krankenversicherung sowie zur Sozialhilfe, Auskünfte über Leistun-
gen und Entlastungsangebote für Pflegende und die Klärung von Kostenfragen gehören
ebenso zu den Aufgaben der Pflegestützpunkte wie der Aufbau einer wohnortnahen, trä-
gerübergreifenden Zusammenarbeit aller Beteiligten, um die Teilhabe von Menschen mit
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Pflegebedarf an der Gesellschaft zu stärken und neues bürgerschaftliches Engagement zu
ermöglichen.
Öffnungszeiten
Die Öffnungszeiten der Pflegestützpunkte entsprechen den jeweiligen Öffnungszeiten der
AOK und der Stadt Münster:
Öffnungszeiten AOK
Mo, Di, Mi 09:00 bis 12:00 und 14:00 bis 16:00 h
Do 09:00 bis 12:00 und 14:00 bis 17:30 h
Fr 09:00 bis 13:00 h
Öffnungszeiten Informationsbüro Pflege
Mo 10:00 bis 13:00 h und 14:00 bis 16:00 h
DI 10:00 bis 13:00 h
Mi 10:00 bis 13:00 h
Do 10:00 bis 13:00 h und 15:00 bis 18:00 h
Fr 10:00 bis 13:00 h
Start- und Erprobungsphase
In der Start- und Erprobungsphase, die zunächst bis Ende 2010 befristet ist – eine Verlänge-
rung bis 2011 ist möglich - sollen in beiden Pflegestützpunkten Erfahrungen gesammelt wer-
den, die für die Entscheidung der zukünftigen Struktur der Pflegeberatung in der Stadt Müns-
ter erforderlich sind.
Die Aufgaben der Pflegestützpunkte umfassen folgende Punkte:
• Erhebung aller sozialen, gesundheitlichen und pflegerischen Versorgungs-, Betreuungs- und
Beratungsangebote einschließlich der relevanten Aktivitäten der Selbsthilfe und des bürger-
schaftlichen Engagements im Einzugsbereich des Pflegestützpunktes und erstellen von ent-
sprechenden Informationsunterlagen.
• Vernetzung aufeinander abgestimmter pflegerischer und sozialer Versorgungs-, Betreu-
ungs- und Beratungsangebote.
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• Abstimmung und Koordinierung der für die wohnortnahe Versorgung und Betreuung in Be-
tracht kommenden gesundheitsfördernden, präventiven, kurativen, rehabilitativen und sonsti-
gen medizinischen sowie pflegerischen und sozialen Hilfs- und Unterstützungsangebote.
• Information und Auskunft für alle Bürgerinnen und Bürger ihres Einzugsbereiches. Beratung
zu Rechten und Pflichten nach dem Sozialgesetzbuch und zur Auswahl und Inanspruchnah-
me der bundes- oder landesrechtlich vorgesehenen Sozialleistungen und sonstigen Hilfsan-
gebote.
• Selbsthilfe und bürgerschaftliches Engagement wird in den Pflegestützpunkten eingebunden
und begleitet. In den Stützpunkten wird das ehrenamtliche Engagement von Angehörigen und
Freiwilligen unterstützt und gefördert. Damit wird die gesamtgesellschaftliche Verantwortung
für Pflege betont.
• Einbindung von kirchlichen und gesellschaftlichen Trägern und Organisationen, die ihre An-
gebote und Unterstützungsleistungen für hilfe- und pflegebedürftige Menschen und ihre An-
gehörigen im Pflegestützpunkt bekannt machen sollen.
Bereitstellung von Personal
Die Vereinbarungspartner unterstützen sich dadurch, dass sie die Mitarbeiterinnen und Mitar-
beiter wie folgt in den Pflegestützpunkt der Vereinbarungspartner entsenden:
• Die Pflegestützpunkte der Stadt Münster und der AO K unterstützen sich gegenseitig
durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an drei Tagen in der Woche, jeweils zu den Kernzeiten
für drei Stunden.
• Bei komplexen Pflegesituationen mit einer hohen Le istungsdichte aus dem Sozialge-
setzbuch, insbesondere bei Leistungsansprüchen aus dem SGB XII, werden in Abstimmung
gemeinsame Fallkonferenzen durchgeführt. Hierbei sollten in Einzelfallkonstellationen, die
jeweils zuständigen Kranken-/Pflegekassen beteiligt werden.
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Zusammenarbeit mit Dritten
In der Start- und Erprobungsphase sollen in beiden Pflegestützpunkten Erfahrungen gesam-
melt werden, die für die Entscheidung der zukünftigen Struktur der Pflegeberatung in der
Stadt Münster erforderlich sind.
In der Vereinbarung zwischen den Kranken- und Pflegekassen und der Stadt Münster zur
Errichtung von Pflegestützpunkten ist eine enge Zusammenarbeit mit den in § 92 c Abs. 2
SGB XI genannten Personen, Einrichtungen, Stellen und Organisationen sowie der Pflege-
konferenz nach § 5 PfG NW vorgesehen. Ebenso werden die Pflegestützpunkte mit Selbsthil-
fegruppen, ehrenamtlichen und sonstige zum bürgerschaftlichen Engagement bereiten Per-
sonen und Organisationen, kirchlichen und gesellschaftlichen Trägern und Organisationen
kooperieren.
Hierzu haben bereits erste Kooperationskontakte mit den Einrichtungen und Trägern der AOK
Westfalen-Lippe und der Stadt Münster stattgefunden. Vorgesehen ist das Bereitstellen all-
gemeiner Informationen Ihrer Leistungen, die Vermittlung situationsspezifischer Schwer-
punktberatung der Ratsuchenden sowie die Durchführung von gemeinsamen Informations-
veranstaltungen, z.B. bei der Reha- und Pflegemesse in Münster (Fokus Mensch) sowie zu
weiteren Schwerpunktthemen nach Vereinbarung mit der AOK Westfalen-Lippe und der Stadt
Münster als Träger der Pflegestützpunkte. Eine enge Anbindung an vorhandene Gremien und
Arbeitskreise des Pflegestützpunktes Informationsbüro Pflege ist vorgesehen. Parallelstruktu-
ren werden hierbei vermieden.
3. Empfängerinnen und Empfänger von Pflegedienstleistungen in Münster
Empfängerinnen und Empfänger von Pflegedienstleistungen aus der
Pflegeversicherung
davon erhielten am 15.12. Ins-
gesamt
je
1 000 Einwoh-
ner
ambulante
Pflege
stationäre
Pflege
Pflegegeld
am
31.12.*
Jahr
Anzahl
1999 5 447 21 1 295 1 849 2 303
2001 5 395 20 1 352 1 740 2 143
2003 5 187 19 1 349 2 112 1 726
2005 5 294 20 1 339 2 221 1 734
2007 5 714 21 1 605 2 343 1 766
*) Ohne Empfänger und Empfängerinnen von Kombinationsleistungen, die bereits
bei der ambulanten oder stationären Pflege berücksichtigt sind.
Qu Quelle: Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW)
Die Daten der Leistungsempfänger und -empfängerinnen werden nur alle zwei Jah-
re veröffentlicht.
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4. Entwicklung in der ambulanten Pflege
Der allgemeine Trend in der ambulanten Pflege lautet: mehr Pflegedienste, mehr Betreute,
mehr Personal und steigende Marktanteile der privaten Träger. Dies sind die Hauptaussagen
des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalens im
Bericht über die Evaluierung des Landespflegegesetzes (PfG NW).
Der Trend ist auch in Münster zu beobachten. Der Beratungs- und Informationsbedarf steigt
bei den Fragen zur häuslichen pflegerischen Versorgung, insbesondere auch im vorpflegeri-
schen und pflegeergänzenden Bereich. Diese bereits bekannte Entwicklung entspricht dem
Wunsch nach dem Verbleib in der eigenen Wohnung und im Quartier und spiegelt sich in der
Beratung des Informationsbüros Pflege wider. Unterstrichen wird diese Wahrnehmung durch
den zweiten Zwischenbericht vom 27.10.2009 zur Werkstatt Pflegestützpunkte des Kuratori-
ums Deutsche Altershilfe (KDA) und des Bundesministeriums für Gesundheit. 54,14 % der
Ratsuchenden in den bundesweit 16 Pilotpflegestützpunkten hatten keine Pflegestufe. Um-
fassende Beratung und Vermittlung von Präventionsleistungen, kombiniert mit Unterstützung
aus Selbsthilfe und Ehrenamt, wie z.B. den stiftungsfinanzierten Stadtteilangeboten „Von
Mensch zu Mensch“ und weiteren quartiersnahen pflegerischen Verbundanbietern stellen ei-
nen optimalen Versorgungsmix dar, der kooperativ und systemsteuernd im Einzelfall und im
stadtteil bezogenen Netzwerk den Verbleib in der eigenen Häuslichkeit trotz Hilfe- und Pfle-
gebedürftigkeit ermöglicht.
Hierbei gilt es insbesondere auch auf die Entlastungsmöglichkeiten wie Betreuungsangebote
nach § 45b SGB XI, Tages- und Kurzzeitpflege für pflegende Angehörige hinzuweisen. Fra-
gen zur Finanzierung bei vorliegender Behinderung und Überlastung der Pflegepersonen ha-
ben im Beratungsjahr 2009 des Informationsbüros Pflege deutlich zugenommen. Ein Trend,
der durch deutlich weniger Rückmeldung freier Kapazitäten ambulanter Pflegedienste unter-
strichen wird.
Mit der Einstellung einer Pflegefachkraft im Sozialen Fachdienst Senioren und Pflege zum
01.02.2010 sowie der verstärkten Einbindung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die
stadtbezirklichen und stadtteilorientierten Netzwerke „Älter werden in…“ können Überlei-
tungssituationen nach Krankenhaus,- Reha- und/oder Kurzzeitpflegeaufenthalte mit den Be-
troffenen, beteiligten Angehörigen, ehrenamtlich Tätigen und ambulanten Dienstleistern
schneller und bedürfnisorientierter im Sinne einer häuslichen Versorgung organisiert und ein-
geleitet werden.
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Ambulante Dienste, Stand April 2010
Dienst Straße Postleitzahl
Akticom, Ambulanter Pflegedienst Münsterstraße 25 4 8167
Aktive-Pflege Münster Hohenzollernring 30 48145
Ambulante Dienste e.V. Bohlweg 10 48147
Ambulante Dienste e.V, Quartier Gievenbeck
Quartiersstützpunkt Gi evenbeck
Diekmannstr. 130 48161
Ambulanter Krankenpflegedienst Julia GmbH Diekmanns tr. 6-10 48161
ASB G.-Stresemann-Weg 62 48155
AWO SST MSD Höltenweg 116 48155
Bahrenberg Münster Mitte Augustastraße 34 48153
Bahrenberg Münster Nord Kanalstraße 30 48147
Bahrenberg Münster Süd Marktallee 66 48165
Care aktiv A. d. Loddenbüschen 77 48155
Clemenshospital Düesbergweg 124 48153
Caritas Münster Josefstraße 2 48151
Cathamed Pflege GmbH Münsterstraße 52 48565 Steinfu rt
Comfort Pflege Ostviertel GmbH Hohenzollernring 67 48145
Erste Hilfe Ambulanter Pflegedienst Hindenburgplatz 68 48143
Ev. Diakoniestation gGmbH Münster Wichernstraße 22 48147
DRK-Hiltrup Patronatsstraße 22 48165
DRK-Mitte Zumsandestraße 25 – 27 48145
DRK Sozialstation Mathildenstift Münzstraße 38 4814 3
Humanitas Grevener Str. 105 48159
Johanniter Geringhoffstraße 45 – 47 48163
Klarastift – Ambulanter Dienst Andreas-Hofer-Straße 7 48145
Lebens Nah Letterhausweg 103 48167
Leben und Erleben Wolbecker Straße 140 b 48155
Lindenhof Schmüllingstr. 4-6 48159
Meinert Münsterstraße 26 48727 Billerbeck
MiCura Tibusplatz 6 48143
Mobile Alten- und Behindertenhilfe e. V. Augustastr aße 28 48153
Pensler Handorfer Straße 23 48175
Pia causa Josefstraße 4 48151
Pro.cura Hofstraße 17 48167
Pro Tuto Pflegedienst Münsterland Grevener Str. 171 48159
Raphaelsklinik Klosterstr. 75 48143
Soziale Dienste Laer, Beratungsbüro Münster Warendo rfer Str. 97 48145
Vis Vitalis Sophienstraße 1 – 3 48145
VITA-MED Krögerweg 14 48155
Zentrum Mobiler Dienste Pottkamp 15 – 19 48149
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5. Quartiersangebote – Wohnen mit Versorgungssicherheit
Ein Programmpunkt der Woche „Wohnen im Alter“ vom 20. – 24. 10.2008 der Wohnberatung
und Fachstelle Hilfen beim Umzug im Informationsbüro Pflege war der Veranstaltungstag
„Markt- und Zukunftsorientierung im Wohnquartier“. Hier wurden die Chancen der Zusam-
menarbeit zwischen Wohnungswirtschaft auf der einen und Service- und Dienstleistungsan-
geboten auf der anderen Seite durch Modellvorstellungen wie „Selbstbestimmtes Wohnen
mit Versorgungssicherheit“ und „Betreutes Wohnen ohne Umzug“ vorgestellt. Informiert wur-
de über aufsuchende Beratung und Betreuung, haushaltsnahe Dienstleistungen, soziale Hil-
festellungen für hilfe- und pflegebedürftige Menschen, die vernetzt dazu beitragen, Vereinsa-
mung und Verwahrlosung entgegenzuwirken und damit eine stabile Wohn- und Lebenssitua-
tion zu erhalten und nachhaltig zu sichern.
Die Wohn- und Stadtbau GmbH plant als erstes Wohnungsunternehmen in Münster diese
kombinierten Angebotsqualitäten aufzugreifen. Die durch die enge Zusammenarbeit zwischen
Wohnungswirtschaft und Dienstleistern entstehenden Synergien bedeuten einen deutlichen
Zugewinn im Sinne von Versorgungssicherheit für die eigenen Mieterinnen und Mieter und
das gesamte Wohnquartier. Für Wohnungsunternehmen tritt nachweislich eine geringere
Fluktuationsquote auf, wenn trotz Hilfe- und Pflegebedarf von Mieterinnen und Mieter der
Verbleib in der eigenen Wohnung gewährleistet ist. Der Paradigmenwechsel, weg von der
Schaffung reiner Versorgungsstrukturen, stattdessen hin zur Stärkung des ‚normalen Woh-
nens' und zur Stärkung von Mitwirkung und Teilhabe, sind die wesentlichen Elemente einer
quartiersbezogenen Altenhilfe- und Pflegeplanung, die den Wünschen und Bedürfnissen der
meisten Bürgerinnen und Bürgern entspricht und perspektivisch die Kommunen, Kranken-
und Pflegekassen als Kostenträger entlasten.
Mit dem Angebot des Quartiersstützpunktes Gievenbeck-Auenviertel greifen die Projektpart-
ner Ambulante Dienste e.V. und der Verein „Alternatives Wohnen mit Assistenzleistungen
e.V.“ das Leitziel „ambulant vor stationär“ erstmals in Münster als stadtteilorientiertes Angebot
mit einer nahezu „Rund-um-die-Uhr“ Erreichbarkeit im Stadtteil Gievenbeck auf. Neben
hauswirtschaftlichen und pflegerischen Angeboten werden psycho-soziale Hilfen zum Thema
Wohnen, Hilfe in Notfällen sowie gesellschaftliche und kulturelle Aktivitäten angeboten. Mit
der aufsuchenden Beratung und Betreuung, haushaltsnahen Dienstleistungen und ambulan-
ter Pflege treten die Projektpartner als Impulsgeber für eine Markt- und Zukunftsorientierung
im Wohnquartier an. Das Projekt steht als ein Signal für die Einbindung der Wohnungswirt-
schaft in Kooperation mit den in Münster tätigen Serviceanbietern und ambulanten Pflege-
diensten.
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6. Netzwerke „Älter werden im Stadtteil/Stadtbezirk“
Die Altenhilfe- und Pflegeplanung gestaltet sowohl die pflegerische Landschaft, als auch die
Angebote der offenen Altenhilfe wesentlich mit. Dabei orientiert sie sich am Bedarf im Quar-
tier. Durch die Vernetzung der ehrenamtlichen und professionellen Angebotsstrukturen, Ein-
richtungen und Träger vor Ort, soll die Hilfe- und Pflegebedürftigkeit älterer Menschen verzö-
gert, bzw. vermieden werden. Seniorinnen und Senioren erhalten die Möglichkeit in ihren
Wohnungen und damit im vertrauten Umfeld zu leben.
Die offenen Arbeitskreise „Älter werden im Stadtteil/Stadtbezirk“, bestehend aus den Bürge-
rinnen und Bürgern des Quartiers sowie den Einrichtungen und Trägern, verfassen Informati-
onsbroschüren, führen gemeinsame Projekte, wie etwa den Aktionstag „Älter werden in
Hiltrup“ durch. Gemeinsam mit der kommunalen Seniorenvertretung Münster, initiiert und ko-
ordiniert die Altenhilfe- und Pflegeplanung in der Regel die zweimal jährlich tagenden Gre-
mien auf stadtteil oder stadtbezirklicher Ebene.
Der Arbeitskreis orientiert sich in seiner Arbeit an dem Grundsatz „ambulant vor stationär“, er
bindet alle Träger vor Ort gleichberechtigt ein. Durch die Vernetzung der Dienste im Bereich
der Altenhilfe und Pflege innerhalb eines Quartiers ist es möglich Schnittstellenprobleme und
Versorgungslücken ausfindig zu machen. In diesem Kontext ist die Etablierung neuer Beteili-
gungs-, Mitgestaltungs- und Selbstverwaltungsformen ein wesentlicher Baustein gelingender
Quartiersarbeit. Die Beteiligung von Seniorinnen und Senioren als Stadtteilexperten ist von
großer Bedeutung, da nur die Betroffenen selbst beurteilen können, ob Angebote ausrei-
chend sind und wie diese verbessert werden können. Es ist erklärtes Ziel, ältere Menschen
aktiv in der Gremienarbeit in den Quartieren zu beteiligen. Hier stehen sie im direkten Kontakt
zu den sozialen Diensten. Die Stadtteilarbeitskreise
- nördliche Innenstadt (Kreuzviertel, Buddenturm, A egidii, Martini, Überwasser, Dom)
- Stadtbezirk Hiltrup (Hiltrup, Amelsbüren, Berg Fi del)
- Stadtbezirk Südost (Gremmendorf, Angelmodde, Wolb eck)
- Stadtteil Coerde
haben sich etabliert. Für das zweite Quartal 2010 ist die Initiierung eines Arbeitskreises „Älter
werden in der östlichen Innenstadt“ mit den Stadtteilen Bahnhof, Hansaplatz, Mauritz-West,
Schlachthof, Hafen, Herz Jesu und Mauritz Mitte vorgesehen.
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7. Niederschwellige Betreuungsangebote nach § 45b SGB XI
Eine besondere Form der Betreuung bieten die niedrigschwelligen Hilfe- und Betreuungsleis-
tungen. Pflegebedürftige Personen (gilt auch für Betroffene der sog. Pflegestufe 0), bei denen
eine erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz mit demenzbedingten Fähigkeitsstörungen ,
geistiger Behinderungen oder psychischen Erkrankungen anerkannt ist, haben seit dem 01.
Juli 2008 Anspruch auf jährlich bis zu 1.200 Euro (Grundbetrag) bzw. 2.400 Euro (erhöhter
Betrag). Die Beträge können zweckgebunden für Betreuungsleistungen im häuslichen Be-
reich und zur Unterstützung der pflegenden Angehörigen, für Tages- und Nachtpflege und die
Kurzzeitpflege eingesetzt werden.
In den unten aufgeführten niedrigschwelligen Betreuungsangeboten übernehmen geschulte
Ehrenamtliche unter fachlicher Anleitung die Betreuung der hauptsächlich demenziell verän-
derten Menschen. Die Betreuungsgruppen finden einmal wöchentlich für drei bis vier Stunden
statt. Dabei werden die Ehrenamtlichen von einer Fachkraft begleitet. Die Kosten für einen
Betreuungsnachmittag betragen in der Regel 20,00 € und werden in der Regel über den o.g.
Leistungsanspruch gegenüber der Pflegekasse abgerechnet. Zur Vorbereitung auf die
Betreuungsaufgabe durchlaufen die ehrenamtlichen Mitarbeiter eine Zertifikatsschulung, die
von der Gerontopsychiatrischen Beratung der Alexianer-Krankenhaus Münster GmbH durch-
geführt wird. Einige dieser Gruppen sind aus dem Stadtteilprojekt „Von Mensch zur Mensch“
entstanden.
1. Alzheimer Gesellschaft Münster e.V.
2. Gruppe im Mehrgenerationenhaus, Alzheimer Gesell schaft Münster e.V.
3. Kath. KG St. Josef Gelmer, Hand in Hand, Mehrzwe ckhalle Gelmer
4. Ev. Gemeindehaus Amelsbüren
5. Haus der Begegnung St. Ida Gruppe D
6. Katholische Kirchengemeinde St. Franziskus Pfarr bezirk St. Norbert Cafè Nostalgie
7. Projekt LichtBlick e.V.
Perspektivisch wird auch hier der sozialräumliche und quartiersbezogene Ansatz, im Zusam-
menwirken mit den bürgerschaftlich Engagierten, den Einrichtungen und Trägern, der Stif-
tungsverwaltung und der Stadt Münster, sicherlich dazu führen, für alle Stadtbezirke niedrig-
schwellige Bertreuungsgruppe anzubieten.
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8. Entwicklungen in der Tagespflege
Tagespflege
1. St. Clemens 15 Kortumweg 56-58 48165 Hiltrup Hiltrup-Mitte
2. Papst-Johannes-Paul-Stift 15 Culmer Str. 16 481 57 Nord Coerde
3. Wohnstift am Südpark 15 Clevornstr. 5 48153 Mitte Schützenhof
4. Achatiushaus 12 Münsterstr. 48167 Südost Wolbeck
5. Clemens-Wallrath-Haus 20 Josefstr. 4 48151 Mitte Josef
6. Hs. Benteler 12 Prozessionsweg 54 48145 Mitte Mauritz-Mitte
7. Meckmannshof 24 Meckmannweg 74 48163 West Mecklenbeck
Summe 113
In Planung/Bau
8. Frederike-Fliedner-Haus 15 Tannenbergstr. 481 47 Mitte Kreuz
9. Diakonisches Werk Münster 11 Kurneystr. 16 48 161 West Nienberge
10. St. Elisabeth 15 Südlohnweg 1 48161 West Gievenbeck
Mit Blick auf die drei in konkreter Planung und Bau befindlichen Einrichtungen der Tagespfle-
ge ist davon auszugehen, dass die Leistungssteigerungen im Rahmen des Pflegeweiterent-
wicklungsgesetzes sich inzwischen positiv auf Bedarf und Nachfrage ausgewirkt haben. Den-
noch ist festzustellen, dass sich die Auslastungsgrade der Einrichtungen unterscheiden und
die Nachfrage im Jahresdurchschnitt schwankt.
Positiv zu beobachten ist, dass sich Tagespflegeeinrichtungen verstärkt um eine Öffnung zum
Quartier bemühen. Offene und kostenlose Begegnungsangebote für ältere Menschen im
Stadtteil, Erweiterung der Öffnungszeiten insbesondere am Wochenende, spiegeln diesen
Weg in Richtung Stadtteil wider.
15
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9. Darstellung des Kurzzeitpflegeangebotes
Eingestreute Kurzzeitpflegeplätze
1. Achatiushaus
2. Altenheim St. Elisabeth
3. AWO-Seniorenzentrum Münster-Albachten
5. CBM-Altenwohnheim Kardinal-von-Galen-Stift
6. CBM-Altenwohnheim Maria-Hötte-Stift
7. CBM-Altenwohnheim Papst Johannes Paul Stift
8. CBM-Altenwohnheim Wohnstift am Südpark
9. CBM-Atenwohnheim St. Lamberti
10. Evangelisches Altenhilfezentrum Meckmannshof
11. Evangelisches Seniorenzentrum Handorfer Hof
12. Evangelisches Seniorenzentrum Martin-Luther-Haus
13. Evangelisches Wohnstift Haus Simeon
14. Friederike- Fliedner-Haus Kurzzeitpflege
15. Haus Heidhorn
16. Johanniter-Stift Münster Kurzzeitpflege
20. Kurzzeitpflege Perthes-Haus
21. LWL-Pflegezentrum
22. Marienheim
24. Seniorenheim Michaelweg
Solitäre Kurzeitpflege Platz
zahl
Straße, Haus-
nummer PLZ Stadtbezirk Stadtteil
4. Seniorenzentrum
Gievenbeck 15 Gartenbreie 1 48161
West Gievenbeck
17. Clemenshospital 18 Düesbergweg 143 48153 Mitte Düesberg
18. Haus Dominic 20 Alexianerweg 10 48165 Hiltrup Amelsbüren
19. „Haus Maria“ 20 Westfalenstr. 109 48165 Hiltrup Hiltrup-Mitte
23. Raphaelsklinik 23 Klosterstr. 75 48143 Mitte Dom
Summe 96
17
18
10. Ambulant betreute Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz, Stand April 2010
Einrichtung Platz
zahl Straße PLZ Stadtbezirk Stadtteil
Wohngemeinschaften
1. Casa Mauritz
Klarastift 15 Andreas-Hofer-Str. 86
48145 Mitte Herz-Jesu
2. Haus Taubenstraße
Alexianer 8 Taubenstraße 12 48149 Mitte Herz-Jesu
3. Hof Schultmann
Alexianer 12 Stratmannweg 21 48163 West Mecklen-
beck
4. Irmgard Buschmann
Haus/Klarastift 11/8 Am Küchenbusch 15 48161 West Gieven-
beck
5. Villa Hittorfstraße
Alexianer 10 Hittorfstraße 10 48149 Mitte Schloss
6. Villa Kahmann
DRK 11
Gremmendorfer Weg
44 48167 Südost Gremmen-
dorf
7. Villa Mauritz
Alexianer 10 Kaiser-Wilhelm-Ring
34 48145 Mitte Mauritz-
Mitte
8. WGJosef-Beckmann-
Str. /DRK 11 Josef-Beckmann-
Straße 5-7 48159 Nord Kinderhaus
9. Nienberge
CBM 7/7 Kirmstr.
18/Gartenstiege 6 48161 West Nienberge
10. Haus Genius
DKV Residenz 8 Tibusplatz 1-7 48143 Mitte Budden-
turm
Summe 118
Planung/Bau
11. Diakonisches Werk
Münster e.V. 11/8 Schulstr. 47 48149 Mitte Kreuz
Die Betreuungsanbieter der ambulant betreuten Wohngemeinschaften bestätigen noch immer
die gute Nachfrage des Angebotes. Die Standortfrage und die Einbindung in das Wohnquartier
ist bei dieser Wohnform, die im unmittelbaren Wettbewerb zu den vollstationären Pflegeeinrich-
tungen steht, eine entscheidende Angebotsqualität.
Es zeichnet sich bei den Bedarfen für ambulant betr eute Wohngemeinschaften für Menschen
mit Demenz allerdings ein zunehmendes Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage ab. Erst-
mals wird das Diakonische Werk Münster e.V. in der Schulstraße eine Wohngemeinschaft für
hilfe- und pflegebedürftige Menschen im Rahmen der öffentlichen Wohnbauförderung anbieten,
die nicht von Demenz betroffen sind. Hier ist ein deutlich geringerer Betreuungsrahmen vorge-
sehen.
19
20
11. Vollstationäre Pflegeeinrichtungen
1. Achatius-Haus
2. Altenheim Friedrichsburg
3. Altenheim Haus Heidhorn
4. Altenheim St. Elisabeth
5. Altenhilfezentrum Langzeitpflege Haus Franziska
6. Altenpflegeheim Mathildenstift
7. Altenzentrum Klarastift
8. AWO-Seniorenzentrum Münster-Albachten
9. AWO-Seniorenzentrum Münster-Gievenbeck
10. CBM-Altenwohnheim Kardinal-von-Galen-Stift
11. CBM-Altenwohnheim Maria Hötte Stift
12. CBM-Altenwohnheim Papst Johannes Paul Stift
13. CBM-Altenwohnheim St. Lamberti
14. CBM-Altenwohnheim Wohnstift am Südpark
15. Cohaus-Vendt-Stift
16. DKV-Residenz am Tibusplatz
17. Evangelisches Altenhilfezentrum Meckmannshof
18. Evangelisches Seniorenzentrum Handorfer Hof
19. Evangelisches Seniorenzentrum Martin-Luther-Haus
20. Evangelisches Wohnstift Haus Simeon
21. Friederike-Fliedner-Haus
22. Haus Maria Trost
23. Haus Wilkinghege
24. Johanniter-Stift Münster
25. LWL-Pflegezentrum Münster
26. Marienheim
27. Meyer-Suhrheinrich-Haus
28. Perthes-Haus
29. Residenz Aaseehof
30. Schölling-Lentze-Heim
31. Seniorenheim Michaelweg
32. Haus vom Guten Hirten Pflegebereich
Einrichtungen in Planung/Bau
33. "Wohnen in Pastors Garten", Pfarrhausgrundstück
34. Haus Thomas, Alexianer Amelsbüren
Die stadtteilbezogene Ausstattung mit vollstationär en Pflegeeinrichtungen in Münster ist na-
hezu abgeschlossen. Mit aktuell 2.561 Plätzen, den noch in Bau befindlichen Einrichtungen in
Amelsbüren mit 50 Plätzen für Menschen mit Behinder ung, der Einrichtung in Roxel mit 40
Plätzen, dem vorgesehenen ambulanten pflegerischen Verbundangebot in Nienberge (Zent-
rumserweiterung) sowie der perspektivischen Erweitungsmöglichkeit des Hauses Franziska in
Hiltrup (40 der 60 Plätze werden bisher von Ordenss chwestern genutzt), ist der Versorgungs-
grad in der vollstationären Pflege auch mittelfristig ausreichend und gut.
21
22
12. Verteilung der Pflegestufen in der vollstationären Pflege
Bewohnerstruktur in vollstationären Pflegeeinrichtungen
0%
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
80%
90%
100%
2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009
Pflegestufe 0 Pflegestufe 1 Pflegestufe 2 Pflegestufe 3
Quelle: Eigene Erhebungen
Entwicklung der Pflegestufen in Prozent in Alten- und Pflegeheimen in Prozent
Jahr 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009*
Pflegestufe 0 14 13 11 10 9 8 9 10 10
Pflegestufe 1 32 32 32 32 34 36 37 38 38
Pflegestufe 2 40 40 42 42 40 41 40 38 38
Pflegestufe 3 14 15 15 15 17 15 14 14 14
Quelle : Eigene Erhebungen; die Daten für 2009 beziehen sich auf den Zeitraum 01.01. bis
01.10.2009
Die Entwicklung der Pflegestufen in den vollstation ären Pflegeeinrichtungen stagniert erkenn-
bar. Die Nachfrage bei Pflegestufe 0 hat sich auf 1 0 % eingependelt und ist ursächlich insge-
samt der leicht zurückgehenden Nachfrage geschuldet.
23
13. Auslastung in vollstationären Pflegeeinrichtungen
Zeitpunkt 01/08 04/08 07/08 10/08 01/09 04/09 07/09 10/09
Platzzahl
2.419 2.416 2.416 2.406 2.481 2.481 2.481 2.481
Nicht beleg-
te Plätze 149 137 118 106 191 154 140 142
Auslastung
in Prozent
93,7 % 94,3 % 95,1 % 95,6 % 92,3 % 93,8 % 94,4 % 94,3 %
Quelle: Eigene Erhebungen
Die Ausgewogenheit und die Stadtteilorientierung bei der Platzierung der vollstationären Pfle-
geeinrichtungen in den vergangen Jahren spiegelt sich in den Auslastungsraden recht deut-
lich wider. Erkennbar sind die Schwankungen, die eine Einrichtung mit Eröffnung zum
01.01.2009 verursacht hat. Die Auslastung ging, nachvollziehbar bei der Platzierung einer 80
Platz starken Einrichtung, um 3,3 Prozentpunkte zurück. Offenkundig ist auch, dass sich der
Markt nach etwa einem halben Jahr wieder um 2,0 Prozentpunkte nach oben erholt.
Aktuell ist der „vollstationäre Pflegemarkt“ gesättigt. Von einem Überangebot und mangelnder
Auslastung, wie in einigen Regionen Deutschlands zu beobachten ist, kann in Münster nicht
gesprochen werden. Ein zunehmend positv „belebender“ Wettbewerb ist eingetreten. Ersatz-
neubauten, Umbau- und Sanierungsmaßnehmen von Einrichtungen mit hohem Doppelzim-
meranteil, teilweise einhergehend mit einem recht deutlichen Platzzahlabbau sind zu be-
obachten. Ein Ausweichen ins Umland ist nicht mehr notwendig. Die Auswahl für zukünftige
Bewohner ist sehr gut. Die kurzfristig gewünschte Belegung eines Zimmers im eigenen Stadt-
teil ist in der Regel unmittelbar bzw. sehr zeitnah möglich.
Verstärkt werden diese Entwicklungen durch die Rückmeldungen der Umlandkreise. Die Aus-
lastungen in den Kreisen Warendorf und Steinfurt lagen bei „nur“ etwa 90 %, die Kreise Reck-
linghausen, Borken und Coesfeld bewegen sich zwischen 94 und 95 % (jeweils Stand drittes
und viertes Quartal 2009), also etwa vergleichbar mit Münster. Anfragen von Investoren und
Projektentwicklern erreichen die Altenhilfe- und Pflegeplanung in den vergangenen zwei Jah-
ren nur noch sehr selten. Fokussiert wird nur auf den Innenstadtbereich und auf die Quartie-
re, bei denen aus dem Blickwinkel der Investoren eine Angebotsaufstockung sinnvoll wäre.
14. Detailübersicht vollstationäre Pflegeeinrichtungen
Einrichtungen der vollstationären Pflege, Stand April 2010
Einrichtung Straße, Hausnummer PLZ Stadtbezirk Stadtteil Platzz. EZ DZ Eingst
KP EZ-Quote EZ-Quote
Zimmerzahl Platzzahl
1 Cohaus-Vendt-Stift Krumme Str. 39/40 48143 Mitte Aeg idii 82 46 18 71,9 56,1
2 Altenheim St. Elisabeth Südlohnweg 1 48161 West Gi evenbeck 115 73 21 5 77,7 63,5
3 Friederike-Fliedner-Haus Tannenbergstr. 1-11 4814 7 Mitte Kreuz 76 4 36 4 10,0 5,3
4 Friedrichsburg Offenbergstraße 19 48151 Mitte Plug gendorf 138 114 12 90,5 82,6
5 LWL Pflegezentrum Mstr. Friedr.-W.-Weber-Str.
30 48147 Mitte Uppenberg 80 72 4 2 94,7 90,0
6 Haus Heidhorn - Hiltrup Westfalenstr. 490 48165 H iltrup Amelsbüren 51 47 2 6 95,9 92,2
7 Haus Maria Trost Sankt-Mauritz-Freiheit
52 48145 Mitte Herz-Jesu 84 76 4 95,0 90,5
8 Haus Simeon Am Berg Fidel 70 48153 Hiltrup Berg-Fi del 155 143 6 5 96,0 92,3
9 Haus Wilkinghege Wilkinghege 55 48159 Nord Kinderhaus
West 65 65 0 100,0 100,0
10 Kardinal-von-Galen-Stift Clemens-August-Platz
8a 48167 Südost Angelmodde 72 48 12 6 80,0 66,7
11 Altenzentrum Klarastift Andreas-Hofer-Str. 70 48145 Mitte Herz-Jesu 143 129 7 94,9 90,2
12 Altenheim St. Lamberti Scharnhorststr. 4-8 48151 Mitte Pluggendorf 83 65 9 2 87,8 78,3
13 Maria-Hötte-Stift Düesbergweg 143 48153 Mitte Düesber g 123 97 13 6 88,2 78,9
14 Marienheim An der Alten Kirche 5 48165 Hiltrup Hiltr up-Mitte 83 71 6 1 92,2 85,5
15 Martin-Luther-Haus Fliednerstr. 17 48149 West Sentru p 151 133 9 10 93,7 88,1
16 Mathildenstift Münzstr. 38a 48143 Mitte Buddenturm 28 28 0 100,0 100,0
17 Ev. Altenzent. Meckmannshof Meckmannweg 74 48163 West Mecklenbeck 171 59 56 7 51,3 34,5
18 Seniorenheim Michaelweg Michaelweg 53 48149 West Gieve nbeck 41 21 10 4 67,7 51,2
19 Perthes-Haus Wienburgstr. 60 48147 Mitte Uppenberg 8 7 49 19 2 72,1 56,3
20 Schölling-Lentze-Heim Bohlweg 5 48147 Mitte Schlacht hof 21 21 0 100,0 100,0
21 Wohnstift am Südpark Clevornstraße 5 48153 Mitte Schü tzenhof 74 58 8 4 87,9 78,4
25
Einrichtung Straße, Hausnummer PLZ Stadtbezirk Stadtteil Platzz. EZ DZ Eingst
KP EZ-Quote
22 DKV-Residenz am Tibusplatz Tibusplatz 1 48143 Mitte B uddenturm 49 39 5 88,6 79,6
23 Achatius-Haus Wolbeck Münsterstr. 24 b/c 48167 Südos t Wolbeck 66 66 0 100,0 100,0
24 Haus v. Guten Hirten - Pflege
- Mauritz-Lindenweg 61 48145 Mitte Herz-Jesu 16 12 2 85,7 75,0
25 Handorfer Hof Handorfer Str. 24 48157 Ost Handorf 6 6 66 0 2 100,0 100,0
26 Meyer-Suhrheinrich-Haus Marktallee 42 48165 Hiltrup H iltrup-Mitte 42 42 0 100,0 100,0
27 Haus Franziska Westfalenstr. 109 48165 Hiltrup Hilt rup-Mitte 20 20 0 100,0 100,0
28 Seniorenzentrum Gievenbeck Gartenbreie 1 48151 West Gievenbeck 81 81 0 100,0 100,0
29 Seniorenzentrum Albachten Rottkamp 49 48163 West Alba chten 66 56 5 10 91,8 84,8
30 Papst Johannes Paul Stift Culmer Str. 16 48157 Nord Coerde 72 72 0 2 100,0 100,0
31 Johanniter-Stift Münster Weißenburgstr. 48 48151 Mitt e Geist 80 80 0 5 100,0 100,0
32 Residenz Aaseehof Pottkamp 25 48149 Mitte Schloss 80 72 4 94,7 90,0
Summe 2561 2025 268 87 88,5 79,1
Ausgewiesene Sonderformen
1. Stationäre Hausgemeinschaftsangebote für an Deme nz Erkrankte: Klarastift, Meyer-Suhrheinrich-Haus (ausschließlich), DKV Residenz
2. Angebot für Wachkomapatienten, 11 Plätze im Klar astift, sukzessive Erweiterung auf 22 Plätze geplant
3. Angebote für junge Pflegebedürftige, 18 Plätze i m Achatius-Haus Wolbeck
Hinweis
Schließung des Mathildenstiftes zum 30.04.2010
15. Planungen vollstationärer Pflegeeinrichtungen
Planungen/Umbau/Erweiterung von Pflege-/Wohneinrichtungen (Stand April 2010)
Standort
Stadtteil
• Investor
• Träger
• Betreiber
Wohnen Pflege Planungs-
stand
Vorauss.
Baube-
ginn
Vorauss.
Fertig-
stellung
Umbau/Erweiterung bestehender Einrichtungen
Altenheim St.
Elisabeth
Missionsschwes-
tern vom Hlst. Her-
zen Jesu von
Hiltrup
Betreutes
Wohnangebot
vorgesehen
Reduzierung auf
92 Einzelzimmer; 6
eingestreute Kurz-
zeitpflegeplätze;
15 Tagespflege-
plätze
Bauphase Sommer
2012
Cohaus-
Vendt-Stift,
Aegidii
Cohaus-Vendt-Stift
Erhöhung Einzel-
zimmeranteil;
Platzzahlneutralität
Bauphase 2011
Friederike-
Fliedner-Haus
Ruhr Pflege ge-
meinnützige GmbH
Wohnangebot
im Altbau
möglich
Ersatzneubau
Erhöhung Einzel-
zimmeranteil auf
80, 15 eingestreu-
te Kurzzeitpflege-
plätze und 15 Ta-
gepflegeplätze
Bauphase September
2010
Haus Heid-
horn,
Amelsbüren
Alexianer-
Krankenhaus
Münster GmbH
Erhöhung Einzel-
zimmeranteil;
Platzzahlneutralität
Bauphase Sommer
2010
Meckmanns-
hof
Ev. Perthes-Werk
e.V.
Abbau von 31
Plätzen
vorgesehen
NN NN NN
Haus Simeon Diakonisches Werk
Münster e.V.
Abbau von 8 Plät-
zen vorgesehen
NN NN NN
Neubau
Haus Thomas
Amelsbüren
Alexianer-
Krankenhaus
Münster GmbH
50 Pflegeplätze für
pflegebedürftige
Menschen mit
Behinderung
Bauphase Frühjahr
2011
Nienberge
(Zentrumser-
weiterung)
Diakonisches Werk
Münster e.V.
Kombiniertes
Wohn- Pfle-
geangebot
Kombiniertes
Wohn- Pflegean-
gebot (Ambulant)
NN NN NN
„Wohnen in
Pastors Gar-
ten“
Roxel
Stift Tilbeck Heimange-
bundenes
Service-
Wohnen ist
vorgesehen
40 Pflegeplätze NN NN NN
27
16. Hospiz- und Palliativnetzwerk Münster
Der in 2008 gegründete Arbeitskreis trifft sich zwei bis dreimal jährlich und informiert sich
wechselseitig über Angebote und Arbeitsinhalte der einzelnen Einrichtungen, Anbieter und
Beratungsstellen in Münster. Er trägt mit dazu bei, dass sich die Träger als Bestandteil ei-
nes Netzwerkes in der Hospiz- und Palliativversorgung in Münster verstehen. Insbesonde-
re die ambulanten palliativmedizinischen und pflegerischen Angebote etablieren sich zuse-
hends in der bereits gut vorhandenen münsterschen Versorgungslandschaft. Zunehmend
mehr Sicherheit für Betroffene und Träger bietet die vom Deutschen Bundestag am
18.06.2009 beschlossene Neuordnung der Finanzierung der ambulanten und stationären
Hospizarbeit sowie für die spezialisierte ambulante Palliativversorgung.
Der Arbeitskreis hat sich zum Ziel gesetzt, durch Öffentlichkeitsarbeit wie z.B. den Hospiz-
und Palliativtag in Münster, der erstmals am 14.04.2010 vormittags von 9.30 – 13.00 Uhr
stattfindet, alle interessierten Bürgerinnen und Bürger in Münster entsprechend zu infor-
mieren.
Mit Beratungs- und Informationsmöglichkeiten durch die Hospizbewegung Münster e.V.
und das Palliativnetz Münster e.V., häuslichen Unterstützungsmöglichkeiten durch den
ambulanten Hospiz- und Palliativdienst des Johanneshospizes, den drei ambulanten Pal-
liativpflegediensten DRK Sozialstation Hiltrup, Ambulante Pflege der Caritas, Evangelische
Diakoniestation, den beiden Palliativstationen in den Krankenhäusern Herz-Jesu in Hiltrup
und im St. Franziskushospital sowie den beiden stationären Hospizen lebensHAUS (10
Plätze) und dem Johanneshospiz (8 Plätze; Aufstockung auf 10 geplant), verfügt Münster
über ein ausgewogenes Informations-, Beratungs- und Versorgungsangebot. Darüber hin-
aus sind alle ambulanten Pflegedienste durch die Sprecherin des AK Ambulante Dienste
de facto im Netzwerk vertreten.
Berichtsvorlage
1277 Zeichen
V/0199/2010 DER OBERBÜRGERMEISTER Sozialamt Betrifft Pflegebericht 2010 Beratungsfolge 14.04.2010 Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Arbeitsförderung Bericht 26.04.2010 Kommunale Seniorenvertretung Bericht 27.04.2010 Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen Bericht Bericht: Der Pflegebericht 2010 des Sozialamtes vermittelt einen Überblick über die vorpflegerischen, ambulanten, teil- und vollstationären Angebote und Leistungen in Münster. Er stellt die aktuelle pflegerische Versorgungssituation in Münster dar und gibt einen Ausblick in die Planungsvorha- ben und weiteren Entwicklungen insbesondere in der teil- und vollstationären Versorgungsland- schaft. Im Schwerpunkt befasst sich der Pflegebericht 2010 mit der Einrichtung der Pflegestützpunkte in Münster, Quartiersangeboten, Netzwerken „Älter werden im Stadtteil“, den Betreuungsangeboten nach § 45b SGB XI und beschreibt das Hospiz- und Palliativnetzwerk. In Vertretung gez. Thomas Paal Stadtrat Anlagen: Pflegebericht 2010 Vorlagen-Nr.: V/0199/2010 Auskunft erteilt: Herr Schulze auf´m Hofe Ruf: 492 50 25 E-Mail: SchulzeaufmHofe@stadt-muenster.de Datum: 11.03.2010 Öffentliche Berichtsvorlage
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (67)
- Königsstraße 18
- Münsterstraße 52
- Josefstraße 4
- Hofstraße 17
- Culmer Straße 16
- Clevornstraße 5
- Tannenbergstraße 481
- Kurneystraße 16
- Westfalenstraße 109
- Klosterstraße 75
- Andreas-Hofer-Straße 86
- Taubenstraße 12
- Hittorfstraße 10
- Schulstraße 47
- Bohlweg 10
- Höltenweg 116
- Hohenzollernring 67
- Tibusplatz 6
- Krögerweg 14
- Hansaplatz
- Kortumweg 56
- Prozessionsweg 54
- Meckmannweg 74
- Südlohnweg 1
- Düesbergweg 143
- Alexianerweg 10
- Stratmannweg 21
- Mauritz-Lindenweg 61
- Am Küchenbusch 15
- Am Berg Fidel 70
- An der Alten Kirche 5
- Grevener Straße 105
- Geringhoffstraße 45
- Wolbecker Straße 140b
- Schmüllingstraße 4
- Handorfer Straße 23
- Gremmendorfer Weg 44
- Kaiser-Wilhelm-Ring 34
- Josef-Beckmann-Straße 5
- Offenbergstraße 19
- Sankt-Mauritz-Freiheit 52
- Clemens-August-Platz 8a
- Scharnhorststraße 4
- Weißenburgstraße 48
- Augustastraße 34
- Wichernstraße 22
- Patronatsstraße 22
- Zumsandestraße 25
- Sophienstraße 1
- Krumme Straße 39
- Fliednerstraße 17
- Wienburgstraße 60
- Gasselstiege 13
- Kanalstraße 30
- Münzstraße 38
- Letterhausweg 103
- Gartenbreie 1
- Kirmstraße 18
- Gartenstiege 6
- Wilkinghege 24
- Marktallee 66
- Pottkamp 15
- Michaelweg 32
- Kinderhaus 9
- Pluggendorf 83
- Düesberg 18
- Rottkamp 49
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0199/2010
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 11.03.2010
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37