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V/0656/2018

Antrag der Ratsgruppe ödp/Piraten an den Rat Nr. A-R/0024/2016 - Pay-what-you-want im Stadtmuseum

Vorlagen 26.07.2018

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Nächste Beratung: Kulturausschuss, Sitzung am 30.08.2018, TOP 6

Antrag_ÖDP_Piraten

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Beschlussvorlage

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Anlage A

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Antrag_ÖDP_Piraten

2664 Zeichen

Antrag an den Rat Nr. A-R/ 0024 / 2016 
 
         Weseler Str. 19-21 
 
         48151 Münster 
         Tel. 0251 76026743 
Fax 0251 76023830 
gruppe@orange-ratms.de 
          
 
Ratsantrag      
Münster, den 02.05.2016  
Pay-what-you-want im Stadtmuseum 
          
Der Rat möge beschließen: 
1. Am Stadtmuseum wird eine 'Pay-what-you-want'-Akt ion testweise für  ein Jahr 
eingeführt. 
2. Dem Institut für Marketing der Universität Münst er wird hierbei die Möglichkeit 
der wissenschaftlichen Betreuung und Begleitung geboten. 
3. Dieses Vorhaben wird vom Stadtmuseum wie von der  Stadt Münster öffentlich 
beworben, um potentielle Museumsbesucher auf das Angebot hinzuweisen. 
4. Nach Ablauf der Testphase entscheidet der Rat üb er eine mögliche 
Weiterführung. 
 
Begründung: 
Der Eintritt in das Stadtmuseum ist frei. Vielen Besuchern der Stadt, aber auch vielen 
Münsteranern dürfte dies gar nicht bekannt sein. 
Die Erträge aus dem Museumsshop, der Spendenbox und weiteren 
Zuwendungen betragen weniger als 10% der jährlichen Aufwendungen. 
Durch die offensive Bewerbung einer 'Pay-what-you-want' Aktion 
könnten erhebliche Umsätze generiert werden.  
In Münster, wie bundesweit, hat es mehrere 'Pay-wha t-you-want'-Initiativen mit 
positiven Ergebnissen gegeben. Einige Beispiele: 
1. Der Allwetterzoo Münster bot vom 14.12.2013 bis zum 07.01.2014 die 
Möglichkeit der 'Pay-what-you-want'-Bezahlweise. In  dieser Periode stiegen die

Einnahmen auf das 2,5-Fache an, wobei eine fünffach e Besucherzahl verbucht 
wurde. 1 
2. Das Café Prütt probierte die 'Pay-what-you-want' -Bezahlweise 2014 zwei 
Monate aus. Während dieser Zeit konnte das Café zu fast 70% Gäste begrüßen, die 
bisher nicht zum festen Kundenstamm gehörten, wodur ch die Gästezahl erheblich 
anstieg. Obwohl die Gäste im Durchschnitt etwa 20% weniger zahlten, führte die 
Aktion zu einem deutlichen Umsatzanstieg. 2 
3. Das Red Dot Design Museum in Essen testete die ' Pay-what-you-want'-
Bezahlweise im März 2013. Hierbei stellte sich hera us, dass die Besucher zwar etwa 
25% weniger zahlten als sonst vorgegeben, dies aber  durch die deutlich höheren 
Besucherzahlen überausgeglichen wurde. 3 
 
 
Gez. 
Piraten – Ratsherr Johannes Schmanck 
ÖDP – Ratsherr Franz Pohlmann 
                                                           
1Siehe dazu u.a.: http://www.zeit.de/wirtschaft/ 2013-01 /pay-what-you-want ; 
http://www.welt.de/regionales/duesseldorf/article113280670/Fuenf-Mal-so-viele-Besucher-dank-Pay-what-
you-want.html. 
2http://www.pruett-cafe.de/diesunddas/Pruett-Cafe-PayWhatYouWant.pdf 
3http://www.kulturmanagement.net/beitraege/prm/ 39/kind__0/v__d/ni__3029/index.html

Beschlussvorlage

2317 Zeichen

V/0656/2018 
V/0656/2018 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Antrag der Ratsgruppe ödp/Piraten an den Rat Nr. A-R/0024/2016 - 
Pay-what-you-want im Stadtmuseum 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   30.08.2018 Kulturausschuss Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
 
 
1. Der Kulturausschuss der Stadt Münster nimmt zur Kenntnis, dass das pay-what-you-want-
Prinzip im Stadtmuseum bereits umgesetzt wird. 
 
2. Die Bearbeitung des Antrages A-R/0024/2016 ist dadurch erfolgt. 
 
 
 
Begründung: 
 
In dem Antrag „Pay what you want im Stadtmuseum“ ( A-R/0024/2016) der Ratsgruppe ödp/PIRATEN 
fordert die testweise Einführung des pay -what-you-want-Prinzips im Stadtmuseum, um die Erträge 
des Stadtmuseums zu steigern. 
 
Seit Eröffnung des Stadtmuseums ist der Eintritt für die Schausammlung und die Ausstellungen im 
Stadtmuseum frei. Nach englischem Vorbild wird das Prinzip von „Pay-what-you-want“ umgesetzt und 
den jeweiligen Entwicklungen angepasst.  
 
Die Besucherinnen und Besucher werden sowohl im Eingangsbereich im Erdgeschoss, vor dem Z u-
gang zur Schausammlung als auch in den Sonderausstellungsräumen auf die Möglichkeit einer 
Spende, die den freien Eintritt ermöglicht, aufmerksam gemacht. Ergänz end weisen die Mitarbeiterin-
nen und Mitarbeiter im Museumsshop sowie an der Informationsstelle, sogenannter Checkpoint, im 1. 
Obergeschoss die Menschen ausdrücklich auf die Spendenboxen hin. Außerdem wird auf allen 
Printmedien und auf den Schaufenstern des Museums auf den freien Eintritt hingewiesen. 
 
Bei der Umsetzung des pay -what-you-want-Prinzips muss stets eine Balance zwischen der Möglic h-
keit des freien Eintritts in das Museum und der Art der Ansprache für Spenden gefunden werden. 
Stadtmuseum 
 
26.07.2018 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in: 
Frau Dr. Rommé 
Telefon: 492-4500 
RommeB@stadt-
muenster.de

- 2 - 
V/0656/2018 
Werden die Hinweise a ls bedrängend wahrgenommen, wird von weiteren Besuchen des Stadtmus e-
ums abgesehen, wodurch mit einem Rückgang der Besucherzahlen zu rechnen ist. 
 
Durchschnittlich konnten in den vergangenen Jahren ca. 3.000, - bis 4.000,- € jährlich durch das pay-
what-you-want-Prinzip eingenommen werden. Die eingenommen Spenden unterstützen die Aufwe n-
dungen für den Erwerb des kulturellen Erbes Münsters. 
 
 
I.V. 
 
 
gez.  
Wilkens 
Stadträtin

Anlage A

1184 Zeichen

Anlage A zur V/0656/2018 
Kurzüberblick 
Das Stadtmuseum Münster führt bereits das Prinzip pay-what-you-want durch und wirbt damit 
aktiv um Spenden. 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
Das Prinzip pay-what-you-want hilft dabei, dass alle Bürgerinnen und Bürger Zugang zur Ge-
schichte ihrer Stadt haben und Kenntnisse über das unverwechselbare Stadtbild erlangen kön-
nen. Das Stadtmuseum Münster bietet so einen attraktiven Ort der nicht kommerziell geprägten 
Begegnung und der Bildung. 
 
 
Finanzierung: keine finanziellen Auswirkungen 
Produktgruppe: Nr. der PG Bezeichnung der PG 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan    Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan    Nein   
Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?    Nein   
Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?    Nein   
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren?    Nein   
Bereits veranschlagt?    Nein   
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist  vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
x vollständig frei-
willig 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
- Keine

Beratungsverlauf (1)

30.08.2018 Kulturausschuss
TOP 6 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Weseler Straße 19

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Details

Aktenzeichen
V/0656/2018
Typ
Vorlagen
Datum
26.07.2018
Erstellt
06.10.2020 14:37