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0160/2017

Intensivierung der regionalen Zusammenarbeit Hier: Teilnahme am Projektaufruf StadtUmland.NRW, Phase II - Konkretisierung der Zukunftskonzepte mit den links- und rechtsrheinischen Umlandgemeinden

Beschlussvorlage Ausschuss 24.01.2017

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Nächste Beratung: Stadtentwicklungsausschuss, Sitzung am 09.02.2017, TOP 5.3

Beschlussvorlage Ausschuss

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Beschlussvorlage Ausschuss

6883 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VI/15/151 
151/1 
Vorlagen-Nummer 
 0160/2017 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Intensivierung der regionalen Zusammenarbeit  
Hier: Teilnahme am Projektaufruf StadtUmland.NRW, Phase II - Konkretisierung der 
Zukunftskonzepte mit den links- und rechtsrheinischen Umlandgemeinden 
Beschlussorgan 
Stadtentwicklungsausschuss 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Stadtentwicklungsausschuss beauftragt die Verwaltung 
1. in den Kooperationen mit den links- und rechtsrheinischen Nachbarn an der zweiten Phase des 
Landeswettbewerbs StadtUmland.NRW teilzunehmen, in diesem Rahmen Zukunftskonzepte zu 
entwickeln und Schlüsselprojekte zu identifizieren; 
2. die für die interkommunale Zusammenarbeit notwendigen Organisationsstrukturen der Stadt-
Umland-Kooperationen weiterzuentwickeln und über die Wettbewerbsphase hinaus zu versteti-
gen;  
3. durch eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit Bewusstsein für die Herausforderungen der Wachstums-
region zu schaffen und weitere Akteure aus Institutionen, Unternehmen und Bürgerschaft für in-
terkommunales Engagement zu gewinnen und einzubinden. 
 
 
Stadtentwicklungsausschuss 09.02.2017

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 
Begründung: 
Das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr (MBWSV) des Landes Nordrhein-
Westfalens hat im Juni 2016 Stadtumlandverbünde mit dem Projektaufruf „StadtUmland.NRW“ dazu 
aufgefordert, interkommunale Zukunftskonzepte in einem zweistufigen Verfahren zu erarbeiten. Wie 
von der Verwaltung am 10. November 2016 im Stadtentwicklungsausschuss berichtet (Mitteilung: 
„StadtUmland.NRW – Auftakt Phase II“ [Ds. Nr.: 3693/2016]), hat sich die Stadt Köln mit ihren links- 
und rechtsrheinischen Nachbarkommunen jeweils erfolgreich beworben.  
Die Teilnahme der Stadt Köln an dem Projektaufruf erfolgt mit der Zielsetzung die interkommunale 
Kooperation zu stärken. Aus dem im Dezember 2016 vom Landtag beschlossenen neuen Landes-
entwicklungsplan ist ableitbar, dass zukünftig die regionale Abstimmung aufgewertet wird und Grund-
voraussetzung z. B. für weitere Flächenausweisungen ist. Auch für die anstehende Neuaufstellung 
des Regionalplans gilt es, die interkommunalen Abstimmungsprozesse frühzeitig und begleitend zu 
professionalisieren. Ab Juni 2017 führt die Bezirksregierung Köln sogenannte Kommunalgespräche 
mit der Stadt Köln und den weiteren betroffenen Gebietskörperschaften durch. Sie stellen ein wesent-
liches Element der Grundlagenermittlung, (Flächen-)Bedarfsabschätzung und Zielabgleichung für den 
Neuaufstellungsprozess dar. Die Neuaufstellung wird städtischerseits durch das Dezernat Stadtent-
wicklung, Planen und Bauen/Amt für Stadtentwicklung und Statistik koordiniert. 
 
Da der Prozess der Regionalplanneuaufstellung sich mehrjährig darstellt, kommt der Stärkung der 
interkommunalen Kooperation über den Aufbau bzw. die Verstetigung von Organisationsstrukturen 
mit den Kölner Umlandgemeinden in beiden Zukunftskonzepten große Bedeutung zu und ist hierzu zu 
verstetigen. In Fachveranstaltungen werden die Zukunftskonzepte unter Einbindung der Politik, sowie 
lokaler und überregionaler Fachleute, für beide Projekte (links- und rechtsrheinisch) bis zum 7. April 
2017 erarbeitet. 
Die am Ende von Phase II prämierten Preisträger sollen vom Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadt-
entwicklung und Verkehr in besonderer Weise in Förderprogrammen berücksichtigt und bei der der 
Weiterentwicklung und Umsetzung der in den Zukunftskonzepten formulierten Projekte unterstützt 
werden. 
 
Sachstand Stadt Umland Netzwerk (S.U.N.) und Ausblick (linksrheinisch) 
Das Stadt Umland Netzwerk (S.U.N.), als eines der beiden Stadtumlandverbünde mit Kölner Beteili-
gung, ist eine Kooperation der Städte Köln, Bedburg, Bergheim, Brühl, Elsdorf, Erftstadt, Frechen, 
Hürth, Kerpen, Pulheim, Wesseling, Dormagen und Rommerskirchen sowie des Rhein-Erft-Kreises. 
Ziel des Zukunftskonzeptes des S.U.N. ist die Etablierung neuer Arbeits- und Entscheidungsstruktu-
ren und die Erarbeitung einer Handlungsagenda, mit der das Leitbild für ein „zusammenWachsen“ in 
konkrete Projekte übersetzt wird. Gleichzeitig soll die örtliche Identität der Kommunen des Netzwerks 
gestärkt werden. Da das Zeitfenster für die Erarbeitung des Zukunftskonzeptes recht knapp bemes-
sen ist, werden einzelne Projektideen auch nach Abgabe des Zukunftskonzeptes weiter verfolgt und 
konkretisiert. 
Für die zweite Phase ist die Einbindung von lokalen und überregionalen Akteuren aus den beteiligten 
Kommunen, Politik, Unternehmen und Institutionen vorgesehen. Hierzu sind im Februar und März 
2017 drei Fachsymposien geplant: 
1. Fachsymposium: 2. Februar 2017, 10:00 bis 17:00 Uhr, Kreishaus Bergheim 
2. Fachsymposium: 16. Februar 2017, 13:30 bis 17:30 Uhr, Bürgerhaus Stollwerck, Köln 
3. Fachsymposium: März 2017, Termin und Ort werden noch bekannt gegeben 
Die Ergebnisse fließen ein in den Beitrag zur Phase II des StadtUmland.NRW-Projektaufrufs mit Ab-
gabe zum 7. April 2017.

3 
Sachstand Kooperation Köln & rechtsrheinische Nachbarn/Raumperspektive 2035 und Aus-
blick 
Die rechtsrheinische Kooperation als der zweite Stadtumlandverbund mit Kölner Beteiligung, ist eine 
Kooperation der Städte Köln, Leverkusen, Bergisch Gladbach, Rösrath, Troisdorf, Niederkassel, 
Rheinisch-Bergischer Kreis und Rhein-Sieg Kreis (8 Partner) und wird vom Region Köln/Bonn e.V. 
begleitet. 
Ziel der Zusammenarbeit ist die Ausarbeitung eines Zukunftskonzeptes als gemeinsame „Raumper-
spektive 2035“ auf der Basis eines regionalen Orientierungs- und Handlungsrahmens (Juni 2015) und 
eines Raumdossiers (Oktober 2015). Dabei steht die integrierte Betrachtung und strategische Aus-
richtung der Raumentwicklung im Vordergrund. Angestrebt wird eine Verständigung über gemeinsa-
me Entwicklungsbedarfe und Infrastrukturprojekte. Die Ergebnisse sollen auch eine abgestimmte re-
gionale Positionierung für die Neuaufstellung des Regionalplans vorbereiten und als räumlich konkre-
tisierte Grundlage zur Neuaufstellung dienen. 
Für die zweite Phase wurden rechtsrheinisch drei interdisziplinäre Planungsteams im Rahmen eines 
Workshopverfahrens beauftragt, räumliche Entwicklungsstrategien für den Gesamtraum des Koope-
rationsgebietes zu entwickeln. Der Arbeitsprozess begann bereits im November 2016 und sieht weite-
re Termine bis März 2017 vor:  
1. Dezernententreffen, 14. November 2016 
2. Kommunalpolitischer Austausch, 29. November 2016 im Kreishaus Rh.-Bergischer Kreis 
3. Workshop „Raumperspektiven“: 19. und 20. Dezember 2016, Stadthalle Troisdorf  
4. Ergebnispräsentation des Workshops: 15. Februar 2017  
5. „Workshop Zusammenführung und Weiterentwicklung“, 9. und 10. März 2017 
 
Die Ergebnisse fließen ein in den Beitrag zur Phase II des StadtUmland.NRW-Projektaufrufs mit Ab-
gabe zum 7. April 2017.

Beratungsverlauf (1)

09.02.2017 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 5.3 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

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Details

Aktenzeichen
0160/2017
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
24.01.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27