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2007/0572

Tausch des landeseigenen Geländes des Stadions am Böllenfalltor gegen städtische Waldflächen

Magistratsvorlage 19.11.2007

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Wissenscha ft sstadt 
Darmsta dt 
 
Magistratsvorlage 
Eingang Magistrats- 
geschä ft sstelle: 
02.06.20 06 
an den Magistrat Beteil igt vor Dezerna t I 
Amt: Sportam t 
 zur Kenntnis 
 zur Beschluss f as sung 
Magistrats-
beschluss fa ssu ng: 
Dezerna t VI  
Vorlage -Nr. 2 00 6/0 3 48 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
 
  
 
an die Sta dt v eror dneten ve rsammlung 
 OBW zur B efas sung 
 zur Kenntnis 
 zur Beschluss f as sung 
 zur abschlie ßenden B eschluss-  
 f ass ung Fachaus sch uss 
Internet  ja  nein 
 
Tagesordnun g  I   II  
Vertei ler: 
 
 OBW bei a bschl. 
Beschluss f ass ung 
Magistrat  
 
Betreff: Beschl uss  der Stadtverordnetenversammlu ng  vom 14.02.20 06  
Ve rlegung des Fu ßballstadion s am B ölle nfalltor  
 
Vo rlage vom:  18. 05. 06 
 
Beschl ussvors chlag : 
 
Der Magist rat nimmt von dem Be richt Kenntni s. 
 
 
 
Anlagen:  Anlagen zu Verlegung des Fuß ballsta dions am Böllenfalltor 
 
Beschl uss  des  Magistrats vom

2 
... 
 
Begründungsseite zur Magistratsvorlage vom 18.05.2006: 
 
Am 14. Februar 2 006 hat die Sta d t veror dnete nversammlung f olgenden Antrag 
beschlossen: 
 
„De r Magistra t wir d beauftragt, zu prü fen,  in welchem Zeit- und Kostenrahmen eine 
Verlegung des Fu ß ballsta dions am Böllenfallto r nach Arheilgen-West möglic h wäre. “ 
 
I. Insbesondere ist für den bisherigen Standort d arzustellen: 
 
a) w elchen Anteil die St ad t am Grundeigentum h at (Sta diongelän de incl. Nebenfelder 
und Park platz ) und ob f ür die übrigen Gelän de teile eine Ausgleichsabgabe nach §§ 
165-171  BauGes vorgesehen w er den kann. 
b)  w elche planungsrechtlichen Schritte nötig sind, um an  der Nie der-Ramstä dt er 
Stra ß e Mischnutzung (Läden, Arzt pra xen usw.)  und anson sten Wohnbebauung 
möglich zu  machen. 
c) ob gg f.  andere Eigentümer bei einer Neuaus we isung als  Wohngebiet zu einer 
Ausgleichsabgabe herangezogen we r den können. 
d)  ob de r Reinert rag de r Umnutzung zum Wohng ebie t z weckge bunden für die Kosten 
von Verlegung bz w. Neu bau ver w en det we r den  kann. 
 
II. Für d en neuen Standort ist zu prüfen: 
 
a) w ie d ie Grundeigentums verhä ltnisse im skizzierten Ber eich südlich Weiterstä dte r 
Lan dstra ß e sind (siehe Planskizze in der Anlag e). 
b)  w ie d ie planungsrechtlichen Grundlagen gesch a f fen  wer den können, um au f  diesem 
Gelände so wohl Ge we rb enutzung wie auch eine Multifu nktionsarena mit allen 
Nebenflächen realisieren zu können . 
c) ob am neuen Standort all e Au flagen des DFB f ür einen vollen Lizenz bet rie b erfüllt 
w er den können. 
d)  w ie unter Ein beziehung des Bet rags, der du rch Flächennutzung am alten Standort 
er wi rtscha ftet wu rd e, eine ansonsten  f ür die St adt kostenneutral e Lösung mit 
einem Investor in einer PPP-Lösung dargestellt  we r den kann. 
e) f ür welche ande ren Spo rtar ten au ßer Fu ß ball d iese neuen Flächen mitgenutzt 
w er den könnten. 
 
Die Bean t wor tung des Antrages ist durch Beitr äge und Stellungnahmen der 
nach f olgenden Ämter entstanden: 
Sta dt planungsamt, Liegenscha ftsamt,  Amt f ür Wirtschaft-  und Stadtent w icklung und 
Spor tamt.

3 
... 
Zusammenfassend er Bericht:        2 4.05.2006  
 
Ve rlegung des Fußbal lstadions am  Böllenfalltor - Beschlus s der  
Stadtverordnetenversammlung vom  14.02.20 06 
 
In die  Beant w ortung des Prüfau ftrages gehen Stellungnahmen des Bauauf sichtsamtes ,  
des Liegenschaft samtes, des Grün fl ächen- und Um welt amtes, des 
Sta dt planungsamtes und des Amtes für Wirtscha ft und Stadtent w icklung ein, da 
f achübergreifende An f orderungen und Bel ange bei de r Einschätzung und Be w ertung 
der al ternat i ven Stan dorte not wen dig und zu b erücksichtigen sind. 
 
Eingangs ist festzu stellen, dass eine Be we rtung zu einer Verlegung d es  
Fu ß ballsta dions am Böllenfalltor nach Arheilgen-West  - wi e im P rüfau f trag  
beschrie ben –  immer  unter  d em Gesichtspunk t der  p lanungsrechtlichen Vorgaben un d 
der sch wier igen Grundstücksverhä ltnisse zu betrachten ist.  
 
Zu den Punkten im Prü fa u ftrag ist im  Einzelnen zu berichten: 
 
I. a) Im Bereich des Böll en falltorstadions verfüg t di e St ad t D armsta dt ü be r einen 
Grund besitz in einer Grö ße von rund 43 0 00  qm. Hie rb ei handel t es sich um  
den Par kp latz vor  d er S por thalle, das Grund stück der S por thalle sel bst, d en 
Sta dionbe reich mit de r Tri büne, die Zufahrt z um Stadion so wie das Neb en feld 
südlich der Tankstelle an de r Nie der-Ramstä dt er-Stra ß e (siehe Anlage 1).  
 
Im grob skizzierten Be reich  des  zu  prüfe nden Ent wicklungskonzeptes (s.  
Anlage 2, Da rstellung aus d em Antrag), das fü r eine N eunutzung zur Verfügun g  
stehen soll,  befi nden sich n ur ca. 25.000 qm im städtischen Eigentum.  
Alle we iter en Fl ächen, die für eine potent ielle Wohnbeb auung ausgewiesen sin d, 
liegen im Eigentum des Landes Hessen und de s TEC Darmstad t. 
 
Zum  angesprochenen Aspekt de r Ausgleich sabgab e ist zunächst f olgendes  
f estzustellen: 
Die Ausgleichsabgabe ist das Instrument einer städte baulichen 
Ent wicklungsma ßnahme. Die  An wen dungsmö glichkeiten di eses Instrumentes 
sind durch § 165 BauGes vorgege ben. 
Folgende Vorraussetzungen müssen demnach erf üllt sein, um ein Gebiet  als 
städte baulichen Ent w icklungsbereich festzuleg en: 
• Die b esondere Be deutung für die städte baulic he Ent wicklung und Or dnung  
der Geme inde. 
• Das Wohl d er Allgemeinhei t, insbesondere zur Deckung eines erhöhten 
Be darfs an  Wohn-  und Arbeitstät ten.  
• Dass die angestre bten Ziele durch stä dte ba uliche Vertr äge nicht erre icht 
w er den können. 
• Die öf f entlichen u nd p ri vaten Belange  sind gegeneinander un d 
untereinande r gerecht abzu w ägen.   .. . 
So weit mit der  Ausgleichsabgabe de r Ausgleichsbetrag nach § 166 (3)  2. 
gemeint sein sollte, so i st dieser zunächst f ür  die Kosten und die F inanzierung 
der  Ent w icklungsmaßnahme zu ve r w enden. Ei n evt l. Ü be rschuss ist nach § 17 1  
(1) an die Alteigentümer zu ve rteil en. 
 
Ohne eine we iter e Prüfu ng dieses Instrumentes vorzunehmen, ist festzuhalten,  
dass die Erlöse standor tgebun den also nur  für  Gemeinbe darfseinrichtunge n  
einer Ent wicklungsma ßnahme „Wohnen am Bö llen falltor“ zu ve r wen den sind.

4 
... 
b) Um  d ie Flächen d es de rzei tigen Stan dort es des S ta dions als Mischgebiet  
bz w. Wohngebiet  auszu weisen, sind folgen de planungsrechtlichen Schritte 
notw endig. Das Areal ist der zeit als Grün f läche im Flächennutzun gsplan  
dargeste llt, zur Ausw eisung eines Mischgebietes und Wohngebiet es ist die 
Änderung des Flächennutzungsplanes notw endig. Eb enso ist hier  ein 
Be bauungsplan notw endig, da der Ge bie tscharakter sich ändert. 
 
c) Wie unter a) bere its er w ähnt, ist als we it erer  Eigentüme r de r im Antrag 
skizzierten Ent w icklungs fläche (Anlage 2) das Land Hessen zu nennen. Hinzu  
kommt eine kleine pri v ate Parz elle. 
 
d)  Die  skizzie rte  Ent w icklungs fläche zur Neunutzung des Gelän des am 
Böllenfalltor schließt  nur ca. 2,5  ha Fläche e in, die  sich im Eigentum  d er Sta dt  
Darmsta dt befindet (s.o. unter a)).  
Um sich Vorstellungen übe r den „R einert rag “ aus dem  Grundstücksgeschä f t  
machen zu können, ist der  Ansatz eines r eali stisch zu erzielen den Preises für  
das noch zu  entwicke lnde Grun dstück, also der Wer t des b aureife n  
Ent wicklungsgeländes zu era rb eiten. D. h., de r Richt we rt  ist um die  Kosten de r 
Baureifmachun g zu reduzieren. Fachspr achlich handelt es sich um  die 
„de dukt i ve A blei tung eines Bauer w a r tungsland wer tes“. Fü r eine 
annäherungsweise, grobe Be rechnung wurde ein Grundstückswe rt in Höhe von 
420,00 Eu ro/ qm f ür das gesamte Grundstück angenommen.  Gemäß 
branchenüblicher Metho dik sind vom Richt w ert di verse Positionen, wie z. B. 
Ab bruchkosten, aber  auch di e Kosten für die S cha f f un g von Infrastruktur für die 
kün ftige Wohn nutzung  in Abzug zu bringen. 
 
Aus einer  di esen Annahmen abgel eitet e n, ersten Ü berschlagsrechnun g  
ve rb lei bt einen Bet rag von ca. 20 0,00 Euro/ qm für das erschlossene  
Bauer w ar tungsland. 
Den getrof fe nen Annahmen gemäß könnte fo lglich ein Bet rag von ca. 5 Mio. 
Euro erlöst wer den. 
 
Demgegenüber  zu stel len sind  d ie Ersatzin vesti tionen f ür die  w eg fallenden 
Spor tfläche n und die Parkp lätze, d ie f ür eine w eite re qual ifizierte Nutzung der 
Spor thalle e rforderlich sind.  Kosten  für neu zu scha f f ende  
Verkehrsinfrastruktur  sind hier noch nic ht in die Be rechnungen einge f los se n  
und müssten am neue n Standort  ermit telt w er den. 
 
Das weite re Vorgehen in Bezug au f  die Bölle n falltorhalle ist laut Antrag no c h  
o f f en. In diesem Falle sollte Kl arheit da rüb er hergestellt w e rden, dass die  
Kosten für den Neubau an andere r Stell e bei w eitem die zu er w ar tend en Erlöse 
des Grundstücksgeschä ftes  übersteigen wer de n. 
 
Ohne auch nur annähernd die Kosten für Grunder w er b und Infrastruktur am  
neuen Standor t bezif fern zu könne n, ist da v on auszugehen , dass allein die 
Kosten für Ersatzbeschaf f u ng der Anlagen des  jetzigen Standor tes Böllenfalltor  
ausreichen, um  die potenziellen Erlöse aus dem Grundstücksgeschä f t  
au fzuzehren 
 
 
II. a) Im Stando rtge biet z w ischen dem Brühlgraben und der W eite rstäd ter  
Lan dstra ß e befinden sich städtische Flächen von et w a 170 000 qm, das sind 
ca. 50% der Gesamtfläche. Der übrige Grundbesi tz befindet sich in  
Pri vateigentum (s. Anlage 3)

5 
... 
Eine d if f erenzierte E rfas sung der pr i vaten Flä chen kann au f grund de r Vi elzahl 
von Eigentüme rn nur sehr zei taufwendig e rfol gen und wur de  zur Beant wo rtung  
und Behan dlung dieses Antrages zum  jetzig en Zeit punkt zurückgestellt. De r  
städtische Grund besitz ist aus der beig e fügten Lageskizze (Anlage 3)  
ersichtlich. 
 
b) Das Ge bi et süd lich de r Weite rstä dte r Stra ß e ist  im Regional plan a ls  
regionaler Grünzug ausgewiesen. Zur Beplanung dieses Areals ist ei n  
Ab we ichungsantrag und die ents prechen de Beschluss f ass ung bei der 
Regionalversammlung not wen dig. 
Im Flächennutzungsplan ist das Untersuchungsgebiet als land wi rtscha ftlich e  
Fläche mit Aufwertung zu Grünland da rgestellt . Folglich müsste eine  Änderung  
des Flächennutzungsplanes bei der Planung eines „Fu ßb allsta dions“ erfolgen .  
 
c) Selbst v erstän dlich können an einem neuen Standor t di e not wen digen  
Au flagen des DF B/ D FL  erfüllt w er den, d a ein e grundlegen de Berücksichtigun g  
und Umsetzung der  d if f erenzierten Vorga be n im Zuge einer Neureal isierung  
erf olgen wir d.. 
 
d)  Zu den E r w artungen hinsichtlich eines Betrages, der durch die Umnutzung  
zu Wohnbe bauung am Böll enfalltor sich ergeben könnte, ve r weisen w ir  auf die  
Erläute rungen unter Pkt. I.d).  
Gleich welche  PPP-Lösung in Erwägung gezog en wi r d, so ist f estzu stellen, dass 
kein pri v ater In vestor das finanzielle Risiko f ür Bau und Bet rie b am alten ode r 
auch an einem neuen Standort allein übe rneh men wi r d. Unte rnehmerische 
Betät igung er folgt nur unter Voraussetzung  der Verzinsung des eingesetzten 
Kap itals. 
 
e) In einem Spo rtsta dion sind kün f tig auß erhal b d es Fu ß balls 
selbst verstän dlich auch andere Du rch führu ngen von Sport ve ranstaltungen  
sinnvoll und wünschenswe rt. Beisp iels we ise durch American Football 
(Darmst ad t Diamonds)  könnte ein  solches Stadion genutzt  we r den. Ab er auch  
ander e auf streben de Fu ß ball ve reine in D ar mstadt hät ten grundlegen d im 
Damen- und Her ren bereich hier Möglichkeiten, die S por tinfrastruktur zu  
nutzen. 
 
Denkb ar sind auch Nutzungen von Seiten der einschlägigen Verbän de au f  
nationaler und internat ionaler E bene. 
 
Darmsta dt, 24.0 5.20 06 
 
Dezerna t I       Dezerna t VI 
 
 
 
Walte r Hof f mann      Diete r Wenzel 
Ob er bürgerme ister      Sta dtr at 
 
 
Anlagen

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2007/0572

10145 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
22.11.2007 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat VI  
 
Amt: Liegenschaftsamt  
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss-        
fassung Fachausschuss 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein 
Öffentlich:     
Verteiler: 
 
 
Vorlage-Nr. 2007/0572 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
 
Betreff: Tausch des landeseigenen Geländes des Stadions am Böllenfalltor gegen städtische 
Waldflächen 
 
Vorlage vom: 19.11.2007 
 
Beschlussvorschlag: 
 
Unter Bezugnahme auf den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 7. Juli 2006 zu der 
Magistratsvorlage des Sportamtes Nr. 348 das städtische Fußballstadion als Spielstätte des SV 98, am 
Böllenfalltor zu belassen wird das Liegenschaftsamt ermächtigt, nachfolgenden Grundstücktausch mit 
dem Land Hessen durchzuführen: 
Land Hessen an Stadt Darmstadt
 
1. Das Grundstück Gemarkung Darmstadt Flur 24 Nr. 21/4 Sportplatz, Im Grabenstück mit  
    127 m² zum Preis von 30,00 Euro/m² =                                                            3.810,00 Euro 
 
2. Eine noch zu vermessenden Teilfläche von ca. 8.600 m² aus dem Grundstück Nr. 28/12  
    Erholungsfläche, Nieder-Ramstädter Straße mit 9.915 m² x 30,00 Euro/m² =  
                                                                                                                   ca. 258.000, 00 Euro 
 
3. Eine noch zu vermessende Teilfläche von ca. 21.120 m² aus den Grundstücken Nr. 18/5 Wald  
    (Holzung), Hochschulstadion mit 3.192 m² und Nr. 27/5 Sportplatz, Im Grabenstück mit  
    44.609 m² x 44,00 Euro/m² =                                                                   ca. 929.280,00 Euro 
 
4. Eine noch zu vermessende Teilfläche von ca. 20.725 m² aus den Grundstücken Nr. 18/5,  
    Nr. 27/5, Nr. 26 Wald (Holzung), Im Grabenstück mit 38.616 m² und Nr. 109 Weg,  
    Im Grabenstück mit 585 m² x 16,00 Euro/m² =                                         ca. 331.600,00 Euro

2 
... 
 
Gesamtbetrag: ca. 1.522.690,00 Euro. 
 
Stadt Darmstadt an Land Hessen  
 
1. Die Grundstücke Gemarkung Darmstadt Flur 21 
    Nr. 3/2 Wald (Holzung), Im Gemmerloch mit                                     833 m² 
    Nr. 4/2 Wald (Holzung), Im Gemmerloch mit                                     288 m² 
    Nr. 5/2 Landwirtschaftsfläche, Im Gemmerloch mit                           725 m² 
    Nr. 6/2 Wald (Holzung), Im Gemmerloch mit                                     252 m² 
    Nr. 7/2 Wald (Holzung), Im Gemmerloch mit                                     393 m² 
    Nr. 8/2 Wald (Holzung), Im Gemmerloch mit                                     350 m² 
    Nr. 9/2 Wald (Holzung), Im Gemmerloch mit                                     335 m² 
    Nr. 10/2 Wald (Holzung), Im Gemmerloch mit                                   277 m² 
    Nr. 11/2 Wald (Holzung), Im Gemmerloch mit                                   269 m² 
    Nr. 12/2 Wald (Holzung), Im Gemmerloch mit                                   592 m² 
    Nr. 13/2 Wald (Holzung), Im Gemmerloch mit                                       6 m² 
 
Gesamt:                                                                                             4.320 m² 
zum Preis von 8.200,00 Euro. 
 
2. Die Grundstücke Gemarkung Darmstadt Flur 80 
    Nr. 1/4 Waldfläche, Der Eichelacker mit                                       83.612 m² 
    Nr. 2/1 Waldfläche, Vorderster Kahleberg mit                                 6.443 m² 
    und Flur 81 
    Nr. 1 Wald (Holzung), Vorderster Kahleberg mit                            88.533 m²
 
Gesamt:                                                                                         178.588 m² 
zum Preis von 552.000,00 Euro. 
 
3. Das Grundstück Gemarkung Eberstadt Flur 8 Nr. 10 Waldfläche, Im Malcherfeld mit 3.044 m² 
    zum Preis von 3.800,00 Euro. 
 
4. Die Grundstücke Gemarkung Wixhausen Flur 12  
    Nr. 7 Ackerland, Grünland, Die Hahnhecke mit   16.671 m² 
    Nr. 35 Ackerland, Grünland, Die Hahnhecke mit 28.654 m²
 
Gesamt:                                                                45.325 m² 
zum Preis von 116.000,00 Euro. 
 
5. Das Grundstück Gemarkung Wixhausen Flur 7 Nr. 88 Wald (Holzung), Die Hardt mit 86.145 m²  
    zum Preis von 251.000,00 Euro. 
 
6. Aus dem Grundstück Gemarkung Darmstadt Flur 67 Nr. 1 Wald (Holzung),  
    Der Pfarrwinkelfleck mit 268.419 m² eine noch zu vermessende Teilfläche von ca. 78.000 m²,  
    aus dem Grundstück Gemarkung Darmstadt Flur 87 Nr. 1 Wald (Holzung),  
    Wildscheuerteil mit 217.515 m², eine noch zu vermessende Teilfläche von       ca. 29.914 m²,  
    aus dem Grundstück Gemarkung Darmstadt Flur 87 Nr. 2 Wald (Holzung),  
    Steinsnickel mit 139.015 m², eine noch zu vermessende Teilfläche von            ca. 17.820 m²  
    und das Grundstück Gemarkung Darmstadt Flur 87 Nr. 4 Wegfläche,  
    Brunnenweg mit                                                                                                     1.263 m²
 
Gesamt:                                                                                                                 126.997  m² 
zum Preis von 242.000,00 Euro.

3 
... 
7. Das Grundstück Gemarkung Eberstadt Flur 12 Nr. 37/1 Landwirtschaftsfläche, Waldfläche,  
    Vorm Bremster mit 9.237 m² zum Preis von 18.000,00 Euro. 
 
8. Das Grundstück Gemarkung Eberstadt Flur 11 Nr. 325/2 Waldfläche, Hinterm Riedberg  
    mit 7.119 m² zum Preis von 18.000,00 Euro. 
 
9. Die Grundstücke Gemarkung Erzhausen Flur 5  
    Nr. 29 Wald (Holzung), Im Faulbruch mit                                                      50.271 m² 
    Nr. 30 Wald (Holzung, Neben der Stützelwiese mit                                          2.796 m² 
    Die Grundstücke Gemarkung Wixhausen Flur 9 
    Nr. 52 Wald (Holzung), An der Erzhäuser Grenze mit                                       2.504 m² 
    Nr. 55 Wald (Holzung), Unland (Schutthalde), An der Erzhäuser Grenze mit     7.479 m² 
    Nr. 58/2 Wald (Holzung), Unland (Schutthalde), An der Erzhäuser Grenze mit 2.471 m² 
    Nr. 286 Wald (Holzung), An der Erzhäuser Grenze mit                                   47.439 m²
 
Gesamt:                                                                                                         112.960 m² 
zum Preis von 308.000,00 Euro. 
 
Gesamtbetrag 1.517.000,00 Euro. 
 
Die Flächen des Landes und der Stadt Darmstadt werden wertgleich getauscht. Es erfolgt keine 
Herauszahlung. 
 
Besondere Bedingungen:
 
Sollte das ehemalige landeseigene Gelände innerhalb der nächsten 30 Jahre nach Abschluss des 
Tauschvertrages nicht ausschließlich für Sportzwecke genutzt werden sondern einer höherwertigen 
Nutzung (z. B: Wohnen) zugeführt werden, behält sich das Land Hessen eine Abschöpfung der 
Wertsteigerung vor. Dies ist zu Lasten der Stadt Darmstadt in geeigneter Weise im Grundbuch zu 
sichern.  
 
 
 
Anlagen: Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 07.07.2006 
Magistratsvorlage 2006/0348 vom 18.05.2006 
Lagepläne 
 
 
Beschluss des Magistrats vom

4 
... 
 
 
Begründungsseite zur Magistratsvorlage vom 19.11.2007:
 
 
Bei den im Beschlussteil näher bezeichneten landeseigenen Flächen handelt es sich um das Gelände im 
Bereich des Böllenfalltorstadions. 
Einen Bebauungsplan für diesen Bereich gibt es nicht. 
Bei der 8.600 m² großen Fläche aus dem Grundstücke Nr. 28/12 handelt es sich um den Kunstrasenplatz 
zwischen der Tankstelle und dem Erbbaugrundstück, auf dem sich die Lilienschänke befi ndet. Das 
Grundstück Nr. 21/4 liegt an der Nordseite des Böllenfalltorstadions zum Hochschulstadion hin. Das 
Grundstück liegt teilweise innerhalb des Stadions und teilweise außerhalb des Einfriedigungszaunes. 
Bei der Fläche von ca. 21.120 m² handelt es sich um das Spielfeld des Stadions sowie den größten Teil 
der Stehplätze. 
Bei der Fläche von ca. 20.725 m² handelt es sich um einen Teil der Stehplatzränge sowie um 
Trainingsplätze hinter der Stehplatztribühne. 
 
Bei den städtischen Waldflächen, die die Stadt im Tausch an das Land geben wird, handelt es sich 
größtenteils um Streubesitz, der an landeseigene Waldflächen angrenzt. Eine Abgabe ist daher sinnvoll. 
Die einzelnen Werte der Flächen wurden durch ein Gutachten des Landesbetriebes Hessen-Forst, 
Forsteinrichtung, Information und Versuchswesen ermittelt, bei dem auch die Qualität des 
Baumbestandes berücksichtigt wurde.  
 
Für das landeseigene Gelände liegt ein Gutachten des Gutachterausschusses für Grundstückswerte und 
sonstige Wertermittlungen für den Bereich der Wissenschaftsstadt Darmstadt vor, der die Flächen 
pauschal unabhängig von der Nutzung mit 16,00 Euro/m² bewertet.  
Bereits vor der Begutachtung durch den Gutachterausschuss wurde seitens des Landes deutlich 
gemacht, dass sich das Land nur eine abgestufte Bewertung der einzelnen Flächen je nach Ausbau, 
Zustand und Art der Nutzung vorstellen kann. Der Bereich der Stadionsnutzung sei höherwertig, da es 
sich um eine Bebauung mit Ertragscharakter handele. Mit dem Ergebnis des Gutachtens ist das Land 
Hessen daher nicht einverstanden. In weiteren Gesprächen mit Vertretern des Landes wurde als 
Kompromissvorschlag eine Einigung über die im Beschlussteil aufgeführten Werte erzielt: 
16,00 Euro/m² für die einfachen Trainingsplätze,  
30,00 Euro/m² für die kleine Fläche am Nordrand des Stadions sowie den Kunstrasenplatz sowie 
44,00 Euro/m² für den eigentlichen Stadionbereich mit Spielfeld und Stehplatztribühnen. 
 
Auf dem Hintergrund, dass die Stadt bei Bestellung von Erbbaurechten für Sportvereine von einem Wert 
von 40,00 Euro/m² ausgeht kann der Betrag von 44,00 Euro/m² für den Stadionbereich akzeptiert werden. 
Auch der Wert von 30,00 Euro/m² ist für den höherwertig genutzten Kunstrasenplatz akzeptabel.

5 
... 
 
Die Auswahl der städtischen Waldflächen erfolgte in Abstimmung mit dem Grünflächen- und Umweltamt. 
Darmstadt, 19.11.2007 
23-II/1-746-SP20-B2-db-rü 
 
Der Dezernent VI 
 
 
 
Dipl.-Ing. Dieter Wenzel 
Stadtrat

anlage 1

1785 Zeichen

Punkt 56: Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 14.02.2006 
Verlegung des Fußballstadions am Böllenfalltor 
(V-Nr. 2006/0348) 
Bericht: Stadtv. O ß m a n n
Zu den beiden Vorlagen findet eine ausführliche Aussprache statt. 
Stadtv. Reißer stellt für die CDU-Fraktion den folgenden Antrag: 
„Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen 
- das Fußballstadion des SV 98 am Böllenfalltor zu belassen. 
- den Magistrat aufzufordern, umgehend ein Konzept vorzulegen, wie das 
  Stadion renoviert und umgebaut werden kann. 
- Hierbei ist besonders darauf zu achten, dass so wenig wie möglich 
  städtische Mittel verwandt werden.“ 
Die SPD-Fraktion ändert den 1. Spiegelstrich wie folgt: 
„das städtische Fußballstadion, Spielstätte des SV 98, am Böllenfalltor zu 
belassen.“ 
Auf Antrag der CDU-Fraktion wird über die drei Spiegelstriche getrennt 
abgestimmt. 
Dem geänderten 1. Spiegelstrich wird – bei einer Gegenstimme aus der Fraktion 
UFFBASSE – zugestimmt. 
Dem 2. Spiegelstrich wird – bei drei Stimmenthaltungen aus der Fraktion 
UFFBASSE – zugestimmt. 
Der 3. Spiegelstrich wird mit Mehrheit abgelehnt (dafür: die CDU-Fraktion, drei 
Mitglieder der Fraktion UWIGA, zwei Mitglieder der Fraktion UFFBASSE, DIE 
FRAUEN, dagegen: die Fraktionen SPD, Bü 90/Grüne, FDP, ein Mitglied der 
Fraktion UFFBASSE und ein Mitglied der Fraktion UWIGA). 
Die Stadtverordnetenversammlung nimmt von den Vorlagen Kenntnis. 
Werner 
Verw.Ang. 
Stadtverordnetenversammlung Darmstadt, 7. Juli 2006 
             Der Vorsteher 
U. Dem Magistrat der Stadt Darmstadt 
 a) Dezernat I (federführend) 
 b) Dezernat VI 
   mit Bezug auf vorstehenden Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 
   6. Juli 2006 zur gefl. Kenntnisnahme übersandt. 
    Dr.  G e h r k e 
    Stadtverordnetenvorsteher

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  • Brunnenweg

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Details

Vorlagen-Nr.
2007/0572
Typ
Magistratsvorlage
Datum
19.11.2007
Erstellt
29.09.2026 00:00