2007/0572
Tausch des landeseigenen Geländes des Stadions am Böllenfalltor gegen städtische Waldflächen
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Wissenscha ft sstadt Darmsta dt Magistratsvorlage Eingang Magistrats- geschä ft sstelle: 02.06.20 06 an den Magistrat Beteil igt vor Dezerna t I Amt: Sportam t zur Kenntnis zur Beschluss f as sung Magistrats- beschluss fa ssu ng: Dezerna t VI Vorlage -Nr. 2 00 6/0 3 48 Magistratsbeschluss-Nr. an die Sta dt v eror dneten ve rsammlung OBW zur B efas sung zur Kenntnis zur Beschluss f as sung zur abschlie ßenden B eschluss- f ass ung Fachaus sch uss Internet ja nein Tagesordnun g I II Vertei ler: OBW bei a bschl. Beschluss f ass ung Magistrat Betreff: Beschl uss der Stadtverordnetenversammlu ng vom 14.02.20 06 Ve rlegung des Fu ßballstadion s am B ölle nfalltor Vo rlage vom: 18. 05. 06 Beschl ussvors chlag : Der Magist rat nimmt von dem Be richt Kenntni s. Anlagen: Anlagen zu Verlegung des Fuß ballsta dions am Böllenfalltor Beschl uss des Magistrats vom 2 ... Begründungsseite zur Magistratsvorlage vom 18.05.2006: Am 14. Februar 2 006 hat die Sta d t veror dnete nversammlung f olgenden Antrag beschlossen: „De r Magistra t wir d beauftragt, zu prü fen, in welchem Zeit- und Kostenrahmen eine Verlegung des Fu ß ballsta dions am Böllenfallto r nach Arheilgen-West möglic h wäre. “ I. Insbesondere ist für den bisherigen Standort d arzustellen: a) w elchen Anteil die St ad t am Grundeigentum h at (Sta diongelän de incl. Nebenfelder und Park platz ) und ob f ür die übrigen Gelän de teile eine Ausgleichsabgabe nach §§ 165-171 BauGes vorgesehen w er den kann. b) w elche planungsrechtlichen Schritte nötig sind, um an der Nie der-Ramstä dt er Stra ß e Mischnutzung (Läden, Arzt pra xen usw.) und anson sten Wohnbebauung möglich zu machen. c) ob gg f. andere Eigentümer bei einer Neuaus we isung als Wohngebiet zu einer Ausgleichsabgabe herangezogen we r den können. d) ob de r Reinert rag de r Umnutzung zum Wohng ebie t z weckge bunden für die Kosten von Verlegung bz w. Neu bau ver w en det we r den kann. II. Für d en neuen Standort ist zu prüfen: a) w ie d ie Grundeigentums verhä ltnisse im skizzierten Ber eich südlich Weiterstä dte r Lan dstra ß e sind (siehe Planskizze in der Anlag e). b) w ie d ie planungsrechtlichen Grundlagen gesch a f fen wer den können, um au f diesem Gelände so wohl Ge we rb enutzung wie auch eine Multifu nktionsarena mit allen Nebenflächen realisieren zu können . c) ob am neuen Standort all e Au flagen des DFB f ür einen vollen Lizenz bet rie b erfüllt w er den können. d) w ie unter Ein beziehung des Bet rags, der du rch Flächennutzung am alten Standort er wi rtscha ftet wu rd e, eine ansonsten f ür die St adt kostenneutral e Lösung mit einem Investor in einer PPP-Lösung dargestellt we r den kann. e) f ür welche ande ren Spo rtar ten au ßer Fu ß ball d iese neuen Flächen mitgenutzt w er den könnten. Die Bean t wor tung des Antrages ist durch Beitr äge und Stellungnahmen der nach f olgenden Ämter entstanden: Sta dt planungsamt, Liegenscha ftsamt, Amt f ür Wirtschaft- und Stadtent w icklung und Spor tamt. 3 ... Zusammenfassend er Bericht: 2 4.05.2006 Ve rlegung des Fußbal lstadions am Böllenfalltor - Beschlus s der Stadtverordnetenversammlung vom 14.02.20 06 In die Beant w ortung des Prüfau ftrages gehen Stellungnahmen des Bauauf sichtsamtes , des Liegenschaft samtes, des Grün fl ächen- und Um welt amtes, des Sta dt planungsamtes und des Amtes für Wirtscha ft und Stadtent w icklung ein, da f achübergreifende An f orderungen und Bel ange bei de r Einschätzung und Be w ertung der al ternat i ven Stan dorte not wen dig und zu b erücksichtigen sind. Eingangs ist festzu stellen, dass eine Be we rtung zu einer Verlegung d es Fu ß ballsta dions am Böllenfalltor nach Arheilgen-West - wi e im P rüfau f trag beschrie ben – immer unter d em Gesichtspunk t der p lanungsrechtlichen Vorgaben un d der sch wier igen Grundstücksverhä ltnisse zu betrachten ist. Zu den Punkten im Prü fa u ftrag ist im Einzelnen zu berichten: I. a) Im Bereich des Böll en falltorstadions verfüg t di e St ad t D armsta dt ü be r einen Grund besitz in einer Grö ße von rund 43 0 00 qm. Hie rb ei handel t es sich um den Par kp latz vor d er S por thalle, das Grund stück der S por thalle sel bst, d en Sta dionbe reich mit de r Tri büne, die Zufahrt z um Stadion so wie das Neb en feld südlich der Tankstelle an de r Nie der-Ramstä dt er-Stra ß e (siehe Anlage 1). Im grob skizzierten Be reich des zu prüfe nden Ent wicklungskonzeptes (s. Anlage 2, Da rstellung aus d em Antrag), das fü r eine N eunutzung zur Verfügun g stehen soll, befi nden sich n ur ca. 25.000 qm im städtischen Eigentum. Alle we iter en Fl ächen, die für eine potent ielle Wohnbeb auung ausgewiesen sin d, liegen im Eigentum des Landes Hessen und de s TEC Darmstad t. Zum angesprochenen Aspekt de r Ausgleich sabgab e ist zunächst f olgendes f estzustellen: Die Ausgleichsabgabe ist das Instrument einer städte baulichen Ent wicklungsma ßnahme. Die An wen dungsmö glichkeiten di eses Instrumentes sind durch § 165 BauGes vorgege ben. Folgende Vorraussetzungen müssen demnach erf üllt sein, um ein Gebiet als städte baulichen Ent w icklungsbereich festzuleg en: • Die b esondere Be deutung für die städte baulic he Ent wicklung und Or dnung der Geme inde. • Das Wohl d er Allgemeinhei t, insbesondere zur Deckung eines erhöhten Be darfs an Wohn- und Arbeitstät ten. • Dass die angestre bten Ziele durch stä dte ba uliche Vertr äge nicht erre icht w er den können. • Die öf f entlichen u nd p ri vaten Belange sind gegeneinander un d untereinande r gerecht abzu w ägen. .. . So weit mit der Ausgleichsabgabe de r Ausgleichsbetrag nach § 166 (3) 2. gemeint sein sollte, so i st dieser zunächst f ür die Kosten und die F inanzierung der Ent w icklungsmaßnahme zu ve r w enden. Ei n evt l. Ü be rschuss ist nach § 17 1 (1) an die Alteigentümer zu ve rteil en. Ohne eine we iter e Prüfu ng dieses Instrumentes vorzunehmen, ist festzuhalten, dass die Erlöse standor tgebun den also nur für Gemeinbe darfseinrichtunge n einer Ent wicklungsma ßnahme „Wohnen am Bö llen falltor“ zu ve r wen den sind. 4 ... b) Um d ie Flächen d es de rzei tigen Stan dort es des S ta dions als Mischgebiet bz w. Wohngebiet auszu weisen, sind folgen de planungsrechtlichen Schritte notw endig. Das Areal ist der zeit als Grün f läche im Flächennutzun gsplan dargeste llt, zur Ausw eisung eines Mischgebietes und Wohngebiet es ist die Änderung des Flächennutzungsplanes notw endig. Eb enso ist hier ein Be bauungsplan notw endig, da der Ge bie tscharakter sich ändert. c) Wie unter a) bere its er w ähnt, ist als we it erer Eigentüme r de r im Antrag skizzierten Ent w icklungs fläche (Anlage 2) das Land Hessen zu nennen. Hinzu kommt eine kleine pri v ate Parz elle. d) Die skizzie rte Ent w icklungs fläche zur Neunutzung des Gelän des am Böllenfalltor schließt nur ca. 2,5 ha Fläche e in, die sich im Eigentum d er Sta dt Darmsta dt befindet (s.o. unter a)). Um sich Vorstellungen übe r den „R einert rag “ aus dem Grundstücksgeschä f t machen zu können, ist der Ansatz eines r eali stisch zu erzielen den Preises für das noch zu entwicke lnde Grun dstück, also der Wer t des b aureife n Ent wicklungsgeländes zu era rb eiten. D. h., de r Richt we rt ist um die Kosten de r Baureifmachun g zu reduzieren. Fachspr achlich handelt es sich um die „de dukt i ve A blei tung eines Bauer w a r tungsland wer tes“. Fü r eine annäherungsweise, grobe Be rechnung wurde ein Grundstückswe rt in Höhe von 420,00 Eu ro/ qm f ür das gesamte Grundstück angenommen. Gemäß branchenüblicher Metho dik sind vom Richt w ert di verse Positionen, wie z. B. Ab bruchkosten, aber auch di e Kosten für die S cha f f un g von Infrastruktur für die kün ftige Wohn nutzung in Abzug zu bringen. Aus einer di esen Annahmen abgel eitet e n, ersten Ü berschlagsrechnun g ve rb lei bt einen Bet rag von ca. 20 0,00 Euro/ qm für das erschlossene Bauer w ar tungsland. Den getrof fe nen Annahmen gemäß könnte fo lglich ein Bet rag von ca. 5 Mio. Euro erlöst wer den. Demgegenüber zu stel len sind d ie Ersatzin vesti tionen f ür die w eg fallenden Spor tfläche n und die Parkp lätze, d ie f ür eine w eite re qual ifizierte Nutzung der Spor thalle e rforderlich sind. Kosten für neu zu scha f f ende Verkehrsinfrastruktur sind hier noch nic ht in die Be rechnungen einge f los se n und müssten am neue n Standort ermit telt w er den. Das weite re Vorgehen in Bezug au f die Bölle n falltorhalle ist laut Antrag no c h o f f en. In diesem Falle sollte Kl arheit da rüb er hergestellt w e rden, dass die Kosten für den Neubau an andere r Stell e bei w eitem die zu er w ar tend en Erlöse des Grundstücksgeschä ftes übersteigen wer de n. Ohne auch nur annähernd die Kosten für Grunder w er b und Infrastruktur am neuen Standor t bezif fern zu könne n, ist da v on auszugehen , dass allein die Kosten für Ersatzbeschaf f u ng der Anlagen des jetzigen Standor tes Böllenfalltor ausreichen, um die potenziellen Erlöse aus dem Grundstücksgeschä f t au fzuzehren II. a) Im Stando rtge biet z w ischen dem Brühlgraben und der W eite rstäd ter Lan dstra ß e befinden sich städtische Flächen von et w a 170 000 qm, das sind ca. 50% der Gesamtfläche. Der übrige Grundbesi tz befindet sich in Pri vateigentum (s. Anlage 3) 5 ... Eine d if f erenzierte E rfas sung der pr i vaten Flä chen kann au f grund de r Vi elzahl von Eigentüme rn nur sehr zei taufwendig e rfol gen und wur de zur Beant wo rtung und Behan dlung dieses Antrages zum jetzig en Zeit punkt zurückgestellt. De r städtische Grund besitz ist aus der beig e fügten Lageskizze (Anlage 3) ersichtlich. b) Das Ge bi et süd lich de r Weite rstä dte r Stra ß e ist im Regional plan a ls regionaler Grünzug ausgewiesen. Zur Beplanung dieses Areals ist ei n Ab we ichungsantrag und die ents prechen de Beschluss f ass ung bei der Regionalversammlung not wen dig. Im Flächennutzungsplan ist das Untersuchungsgebiet als land wi rtscha ftlich e Fläche mit Aufwertung zu Grünland da rgestellt . Folglich müsste eine Änderung des Flächennutzungsplanes bei der Planung eines „Fu ßb allsta dions“ erfolgen . c) Selbst v erstän dlich können an einem neuen Standor t di e not wen digen Au flagen des DF B/ D FL erfüllt w er den, d a ein e grundlegen de Berücksichtigun g und Umsetzung der d if f erenzierten Vorga be n im Zuge einer Neureal isierung erf olgen wir d.. d) Zu den E r w artungen hinsichtlich eines Betrages, der durch die Umnutzung zu Wohnbe bauung am Böll enfalltor sich ergeben könnte, ve r weisen w ir auf die Erläute rungen unter Pkt. I.d). Gleich welche PPP-Lösung in Erwägung gezog en wi r d, so ist f estzu stellen, dass kein pri v ater In vestor das finanzielle Risiko f ür Bau und Bet rie b am alten ode r auch an einem neuen Standort allein übe rneh men wi r d. Unte rnehmerische Betät igung er folgt nur unter Voraussetzung der Verzinsung des eingesetzten Kap itals. e) In einem Spo rtsta dion sind kün f tig auß erhal b d es Fu ß balls selbst verstän dlich auch andere Du rch führu ngen von Sport ve ranstaltungen sinnvoll und wünschenswe rt. Beisp iels we ise durch American Football (Darmst ad t Diamonds) könnte ein solches Stadion genutzt we r den. Ab er auch ander e auf streben de Fu ß ball ve reine in D ar mstadt hät ten grundlegen d im Damen- und Her ren bereich hier Möglichkeiten, die S por tinfrastruktur zu nutzen. Denkb ar sind auch Nutzungen von Seiten der einschlägigen Verbän de au f nationaler und internat ionaler E bene. Darmsta dt, 24.0 5.20 06 Dezerna t I Dezerna t VI Walte r Hof f mann Diete r Wenzel Ob er bürgerme ister Sta dtr at Anlagen
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2007/0572
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Magistratsvorlage
Eingang Magistrats-
geschäftsstelle:
22.11.2007
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat VI
Amt: Liegenschaftsamt
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss-
fassung Fachausschuss
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Ja
Nein
Öffentlich:
Verteiler:
Vorlage-Nr. 2007/0572
Magistratsbeschluss-Nr.
Betreff: Tausch des landeseigenen Geländes des Stadions am Böllenfalltor gegen städtische
Waldflächen
Vorlage vom: 19.11.2007
Beschlussvorschlag:
Unter Bezugnahme auf den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 7. Juli 2006 zu der
Magistratsvorlage des Sportamtes Nr. 348 das städtische Fußballstadion als Spielstätte des SV 98, am
Böllenfalltor zu belassen wird das Liegenschaftsamt ermächtigt, nachfolgenden Grundstücktausch mit
dem Land Hessen durchzuführen:
Land Hessen an Stadt Darmstadt
1. Das Grundstück Gemarkung Darmstadt Flur 24 Nr. 21/4 Sportplatz, Im Grabenstück mit
127 m² zum Preis von 30,00 Euro/m² = 3.810,00 Euro
2. Eine noch zu vermessenden Teilfläche von ca. 8.600 m² aus dem Grundstück Nr. 28/12
Erholungsfläche, Nieder-Ramstädter Straße mit 9.915 m² x 30,00 Euro/m² =
ca. 258.000, 00 Euro
3. Eine noch zu vermessende Teilfläche von ca. 21.120 m² aus den Grundstücken Nr. 18/5 Wald
(Holzung), Hochschulstadion mit 3.192 m² und Nr. 27/5 Sportplatz, Im Grabenstück mit
44.609 m² x 44,00 Euro/m² = ca. 929.280,00 Euro
4. Eine noch zu vermessende Teilfläche von ca. 20.725 m² aus den Grundstücken Nr. 18/5,
Nr. 27/5, Nr. 26 Wald (Holzung), Im Grabenstück mit 38.616 m² und Nr. 109 Weg,
Im Grabenstück mit 585 m² x 16,00 Euro/m² = ca. 331.600,00 Euro
2
...
Gesamtbetrag: ca. 1.522.690,00 Euro.
Stadt Darmstadt an Land Hessen
1. Die Grundstücke Gemarkung Darmstadt Flur 21
Nr. 3/2 Wald (Holzung), Im Gemmerloch mit 833 m²
Nr. 4/2 Wald (Holzung), Im Gemmerloch mit 288 m²
Nr. 5/2 Landwirtschaftsfläche, Im Gemmerloch mit 725 m²
Nr. 6/2 Wald (Holzung), Im Gemmerloch mit 252 m²
Nr. 7/2 Wald (Holzung), Im Gemmerloch mit 393 m²
Nr. 8/2 Wald (Holzung), Im Gemmerloch mit 350 m²
Nr. 9/2 Wald (Holzung), Im Gemmerloch mit 335 m²
Nr. 10/2 Wald (Holzung), Im Gemmerloch mit 277 m²
Nr. 11/2 Wald (Holzung), Im Gemmerloch mit 269 m²
Nr. 12/2 Wald (Holzung), Im Gemmerloch mit 592 m²
Nr. 13/2 Wald (Holzung), Im Gemmerloch mit 6 m²
Gesamt: 4.320 m²
zum Preis von 8.200,00 Euro.
2. Die Grundstücke Gemarkung Darmstadt Flur 80
Nr. 1/4 Waldfläche, Der Eichelacker mit 83.612 m²
Nr. 2/1 Waldfläche, Vorderster Kahleberg mit 6.443 m²
und Flur 81
Nr. 1 Wald (Holzung), Vorderster Kahleberg mit 88.533 m²
Gesamt: 178.588 m²
zum Preis von 552.000,00 Euro.
3. Das Grundstück Gemarkung Eberstadt Flur 8 Nr. 10 Waldfläche, Im Malcherfeld mit 3.044 m²
zum Preis von 3.800,00 Euro.
4. Die Grundstücke Gemarkung Wixhausen Flur 12
Nr. 7 Ackerland, Grünland, Die Hahnhecke mit 16.671 m²
Nr. 35 Ackerland, Grünland, Die Hahnhecke mit 28.654 m²
Gesamt: 45.325 m²
zum Preis von 116.000,00 Euro.
5. Das Grundstück Gemarkung Wixhausen Flur 7 Nr. 88 Wald (Holzung), Die Hardt mit 86.145 m²
zum Preis von 251.000,00 Euro.
6. Aus dem Grundstück Gemarkung Darmstadt Flur 67 Nr. 1 Wald (Holzung),
Der Pfarrwinkelfleck mit 268.419 m² eine noch zu vermessende Teilfläche von ca. 78.000 m²,
aus dem Grundstück Gemarkung Darmstadt Flur 87 Nr. 1 Wald (Holzung),
Wildscheuerteil mit 217.515 m², eine noch zu vermessende Teilfläche von ca. 29.914 m²,
aus dem Grundstück Gemarkung Darmstadt Flur 87 Nr. 2 Wald (Holzung),
Steinsnickel mit 139.015 m², eine noch zu vermessende Teilfläche von ca. 17.820 m²
und das Grundstück Gemarkung Darmstadt Flur 87 Nr. 4 Wegfläche,
Brunnenweg mit 1.263 m²
Gesamt: 126.997 m²
zum Preis von 242.000,00 Euro.
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...
7. Das Grundstück Gemarkung Eberstadt Flur 12 Nr. 37/1 Landwirtschaftsfläche, Waldfläche,
Vorm Bremster mit 9.237 m² zum Preis von 18.000,00 Euro.
8. Das Grundstück Gemarkung Eberstadt Flur 11 Nr. 325/2 Waldfläche, Hinterm Riedberg
mit 7.119 m² zum Preis von 18.000,00 Euro.
9. Die Grundstücke Gemarkung Erzhausen Flur 5
Nr. 29 Wald (Holzung), Im Faulbruch mit 50.271 m²
Nr. 30 Wald (Holzung, Neben der Stützelwiese mit 2.796 m²
Die Grundstücke Gemarkung Wixhausen Flur 9
Nr. 52 Wald (Holzung), An der Erzhäuser Grenze mit 2.504 m²
Nr. 55 Wald (Holzung), Unland (Schutthalde), An der Erzhäuser Grenze mit 7.479 m²
Nr. 58/2 Wald (Holzung), Unland (Schutthalde), An der Erzhäuser Grenze mit 2.471 m²
Nr. 286 Wald (Holzung), An der Erzhäuser Grenze mit 47.439 m²
Gesamt: 112.960 m²
zum Preis von 308.000,00 Euro.
Gesamtbetrag 1.517.000,00 Euro.
Die Flächen des Landes und der Stadt Darmstadt werden wertgleich getauscht. Es erfolgt keine
Herauszahlung.
Besondere Bedingungen:
Sollte das ehemalige landeseigene Gelände innerhalb der nächsten 30 Jahre nach Abschluss des
Tauschvertrages nicht ausschließlich für Sportzwecke genutzt werden sondern einer höherwertigen
Nutzung (z. B: Wohnen) zugeführt werden, behält sich das Land Hessen eine Abschöpfung der
Wertsteigerung vor. Dies ist zu Lasten der Stadt Darmstadt in geeigneter Weise im Grundbuch zu
sichern.
Anlagen: Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 07.07.2006
Magistratsvorlage 2006/0348 vom 18.05.2006
Lagepläne
Beschluss des Magistrats vom
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...
Begründungsseite zur Magistratsvorlage vom 19.11.2007:
Bei den im Beschlussteil näher bezeichneten landeseigenen Flächen handelt es sich um das Gelände im
Bereich des Böllenfalltorstadions.
Einen Bebauungsplan für diesen Bereich gibt es nicht.
Bei der 8.600 m² großen Fläche aus dem Grundstücke Nr. 28/12 handelt es sich um den Kunstrasenplatz
zwischen der Tankstelle und dem Erbbaugrundstück, auf dem sich die Lilienschänke befi ndet. Das
Grundstück Nr. 21/4 liegt an der Nordseite des Böllenfalltorstadions zum Hochschulstadion hin. Das
Grundstück liegt teilweise innerhalb des Stadions und teilweise außerhalb des Einfriedigungszaunes.
Bei der Fläche von ca. 21.120 m² handelt es sich um das Spielfeld des Stadions sowie den größten Teil
der Stehplätze.
Bei der Fläche von ca. 20.725 m² handelt es sich um einen Teil der Stehplatzränge sowie um
Trainingsplätze hinter der Stehplatztribühne.
Bei den städtischen Waldflächen, die die Stadt im Tausch an das Land geben wird, handelt es sich
größtenteils um Streubesitz, der an landeseigene Waldflächen angrenzt. Eine Abgabe ist daher sinnvoll.
Die einzelnen Werte der Flächen wurden durch ein Gutachten des Landesbetriebes Hessen-Forst,
Forsteinrichtung, Information und Versuchswesen ermittelt, bei dem auch die Qualität des
Baumbestandes berücksichtigt wurde.
Für das landeseigene Gelände liegt ein Gutachten des Gutachterausschusses für Grundstückswerte und
sonstige Wertermittlungen für den Bereich der Wissenschaftsstadt Darmstadt vor, der die Flächen
pauschal unabhängig von der Nutzung mit 16,00 Euro/m² bewertet.
Bereits vor der Begutachtung durch den Gutachterausschuss wurde seitens des Landes deutlich
gemacht, dass sich das Land nur eine abgestufte Bewertung der einzelnen Flächen je nach Ausbau,
Zustand und Art der Nutzung vorstellen kann. Der Bereich der Stadionsnutzung sei höherwertig, da es
sich um eine Bebauung mit Ertragscharakter handele. Mit dem Ergebnis des Gutachtens ist das Land
Hessen daher nicht einverstanden. In weiteren Gesprächen mit Vertretern des Landes wurde als
Kompromissvorschlag eine Einigung über die im Beschlussteil aufgeführten Werte erzielt:
16,00 Euro/m² für die einfachen Trainingsplätze,
30,00 Euro/m² für die kleine Fläche am Nordrand des Stadions sowie den Kunstrasenplatz sowie
44,00 Euro/m² für den eigentlichen Stadionbereich mit Spielfeld und Stehplatztribühnen.
Auf dem Hintergrund, dass die Stadt bei Bestellung von Erbbaurechten für Sportvereine von einem Wert
von 40,00 Euro/m² ausgeht kann der Betrag von 44,00 Euro/m² für den Stadionbereich akzeptiert werden.
Auch der Wert von 30,00 Euro/m² ist für den höherwertig genutzten Kunstrasenplatz akzeptabel.
5
...
Die Auswahl der städtischen Waldflächen erfolgte in Abstimmung mit dem Grünflächen- und Umweltamt.
Darmstadt, 19.11.2007
23-II/1-746-SP20-B2-db-rü
Der Dezernent VI
Dipl.-Ing. Dieter Wenzel
Stadtrat
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Punkt 56: Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 14.02.2006
Verlegung des Fußballstadions am Böllenfalltor
(V-Nr. 2006/0348)
Bericht: Stadtv. O ß m a n n
Zu den beiden Vorlagen findet eine ausführliche Aussprache statt.
Stadtv. Reißer stellt für die CDU-Fraktion den folgenden Antrag:
„Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen
- das Fußballstadion des SV 98 am Böllenfalltor zu belassen.
- den Magistrat aufzufordern, umgehend ein Konzept vorzulegen, wie das
Stadion renoviert und umgebaut werden kann.
- Hierbei ist besonders darauf zu achten, dass so wenig wie möglich
städtische Mittel verwandt werden.“
Die SPD-Fraktion ändert den 1. Spiegelstrich wie folgt:
„das städtische Fußballstadion, Spielstätte des SV 98, am Böllenfalltor zu
belassen.“
Auf Antrag der CDU-Fraktion wird über die drei Spiegelstriche getrennt
abgestimmt.
Dem geänderten 1. Spiegelstrich wird – bei einer Gegenstimme aus der Fraktion
UFFBASSE – zugestimmt.
Dem 2. Spiegelstrich wird – bei drei Stimmenthaltungen aus der Fraktion
UFFBASSE – zugestimmt.
Der 3. Spiegelstrich wird mit Mehrheit abgelehnt (dafür: die CDU-Fraktion, drei
Mitglieder der Fraktion UWIGA, zwei Mitglieder der Fraktion UFFBASSE, DIE
FRAUEN, dagegen: die Fraktionen SPD, Bü 90/Grüne, FDP, ein Mitglied der
Fraktion UFFBASSE und ein Mitglied der Fraktion UWIGA).
Die Stadtverordnetenversammlung nimmt von den Vorlagen Kenntnis.
Werner
Verw.Ang.
Stadtverordnetenversammlung Darmstadt, 7. Juli 2006
Der Vorsteher
U. Dem Magistrat der Stadt Darmstadt
a) Dezernat I (federführend)
b) Dezernat VI
mit Bezug auf vorstehenden Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom
6. Juli 2006 zur gefl. Kenntnisnahme übersandt.
Dr. G e h r k e
Stadtverordnetenvorsteher
Beratungsverlauf (2)
Orte (2)
- Nieder-Ramstädter Straße
- Brunnenweg
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2007/0572
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 19.11.2007
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00