AN/0037/2017
Kommunizieren von Mailzusätzen (bzw. Apps) und Services in der Mailkommunikation von Kölner Mandatsträgern
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Anfrage (FDP/PIRATEN BV4)
3101 Zeichen
Eingang beim Bezirksbürgermeister: 12.01.2017 AN/0037/2017 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 30.01.2017, TOP 7.1 Kommunizieren von Mailzusätzen (bzw. Apps) und Services in der Mailkommunikation von Kölner Mandatsträgern Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, im Zuge der Digitalisierung der Verwaltung sowie der Rats- und Bezirksvertretungsarbeit sind Ipad an- geschafft worden. Die BV in Köln-Ehrenfeld war eine der ersten Gremien (Pilotprojekt), die parallel zu der Papierwelt den Einsatz von Ipad in Kombination mit der App Mandatos erprobt und inzwischen etab- liert hat. Jedem Mandatsträger in der BV Ehrenfeld steht ein Ipad zur Verfügung auf dem ein Mail-Client für den Versand von Emails mit der personifizierten Stadt-Koeln-Email installiert ist und die Mandatos-App für die digitale Bereitstellung und Bearbeitung der Sitzungsunterlagen. Seit einigen Wochen (mind. Dez. 2016) bewerben die städtischen Mitarbeiter unter Ihrer Signatur nicht nur die Webseite der Stadt Köln, sondern auch die Warn-App NINA. Auch die Mandatsträger der Bezirksvertretung Ehrenfeld (und wahrscheinlich die anderen kommunalen Mandatsträger) bewerben diese Warn-App in unserer Mailkommunikation bewerben (siehe Anhang). Vor Versand der Email und auch im „Gesendet“ Ordner ist dem Absender nicht bewusst, dass er die ge- nannte App bewirbt bzw. diese zu Inhalten unserer Kommunikation werden. Die Stadt Köln scheint sich entschieden zu haben, dass alle Mailadressen der Stadt Köln standardmäßig neben ihrem Inhalt, dem Link zum „stadt.koeln-Dienstleistungsangebot auch diese neue App des Ministeriums für Inneres und Kommunales des Landes NRW beworben wird. Daher fragt die FDP-/Piratenfraktion an: 1. Warum wurden die Mandatsträger nicht informiert, dass ihre Mails um diesen inhaltlichen Zusatz er- gänzt werden? (In diesem Fall eine App der Landesregierung bewerben bzw. fremde Inhalte unwis- sentlich kommunizieren im Rahmen ihrer Korrespondenz als Mandatsträger) in der Bezirksvertretung Ehrenfeld FDP-/Piratenfraktion Bezirksvertretung Ehrenfeld Venloer Straße 409 - 411 50872 Köln Tel.: 0221 221-94397 diana.lantzen@stadt-koeln.de marlis.poettgen@stadt-koeln.de Herrn Bezirksbürgermeister Josef Wirges Venloer Straße 419 – 421 50825 Köln Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Historisches Rathaus 50667 Köln 2. Wie lange ist geplant, dass die App NINA automatisiert von allen Kölner Mandatsträgern beworben wird? 3. Ist die Verwendung solcher Zusätze auch in Zukunft geplant und wie ist, falls rechtlich zulässig, dann die Kommunikation an die Mandatsträger vorgesehen? 4. Wie ist die rechtliche Bewertung bezüglich automatisierter Werbung bzw. Zusätze in der Mailkommu- nikation von Mandatsträgern? 5. Welche Möglichkeiten bestehen, dass die Mandatsträger dieser Standardeinstellung zu widerspre- chen? gez. Marlis Pöttgen gez. Diana Lantzen Fraktionsvorsitzende Bezirksvertreterin Anlage 1&2: Screenshots
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0037/2017
- Typ
- Anfrage nach § 4 BV4 (FDP/PIRATEN)
- Datum
- 12.01.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27