0836/2019
Beantwortung der Frage aus der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Grün vom 31.01.2019 betr. KölnKlimaAktiv
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Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss
2424 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin
Dezernat, Dienststelle
V/V/7
Vorlagen-Nummer 08.03.2019
0836/2019
Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Si tzung
öffentlicher Teil
Gremium Datum
Ausschuss für Umwelt und Grün 21.03.2019
Beantwortung der Frage aus der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Grün vom
31.01.2019 betr. KölnKlimaAktiv 2022
Anfragetext:
C Präsentation des Programms „KölnKlimaAktiv 2022“
Hinsichtlich des auf Seite 53 angegebenen CO2-Verbrauchs pro Kopf und Jahr für Ernährung und
Konsum sagt Herr Hübner eine Prüfung und Rückmeldung zu.
Antwort:
Laut Angaben des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) wer-
den folgende Aussagen zum durchschnittlichen CO2-Ausstoß für Ernährung und Konsum in Deutsch-
land gemacht.
Ernährung:
„Jeder Deutsche verbraucht durchschnittlich 500 Kilogramm Lebensmittel pro Jahr (ohne Getränke),
die im Produktionsprozess auch Treibhausgase verursachen. Insgesamt trägt die Ernährung jähr-
lich mit rund 1,75 Tonnen an klimarelevanten Emissionen pro Person zu den Treibhaus-
gasemissionen durch privaten Konsum bei und liegt damit fast in derselben Größenordnung wie bei
den Emissionen durch Mobilität in Deutschland.“1
Sonstiger Konsum:
„Die durchschnittlichen Treibhausgasemissionen für den sonstigen Konsum (z.B. Bekleidung,
Haushaltsgeräte und Freizeitaktivitäten) betragen rund 4,42 t pro Person und Jahr, was einem An-
teil von 38% an den Gesamtemissionen entspricht.“2
Deshalb wird der Absatz zu den Energie- und Treibhausgaseinsparungen auf Seite 53 von KölnKli-
maAktiv 2022 wie folgt geändert:
Jeder BRD-Bürger verursacht jedoch laut BMU 1,75 t THG/a für Ernährung und 4,42 t THG/a für
sonstigen Konsum. Das würde pauschal für Köln mit 1,08 Mio. Einwohnern Emissionen in Höhe von
6,7 Millionen t THG/a bedeuten. Wenn davon 5% einspart würden, könnten rund 335.000 t THG/a der
derzeitigen THG-Emissionen reduziert werden. Der Sektor Ernährung und Konsum wird in der ge-
samtstädtischen THG-Bilanz nicht als eigener Sektor dargestellt, er ist jedoch in den anderen Sekto-
ren enthalten.
Gez. Dr. Rau
1 https://www.bmu.de/themen/wirtschaft -produkte-ressourcen -tourismus/produkte -und-
konsum/produktbereiche/konsum -und-ernaehrung/
2 https://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Pools/Broschueren/klimaschutz_in_zahlen _2018_bf.pdf
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0836/2019
- Typ
- Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.)
- Datum
- 08.03.2019
- Erstellt
- 06.03.2019 13:54