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V/0718/2005

Anbindung und Verkehrsregelung Ortsfahrbahn Gremmendorf als Begleitmaßnahme zur Modellachse Alberslo

Vorlage 01.09.2005

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Nächste Beratung: Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft, Sitzung am 03.11.2005, TOP 7.2

Beschlussvorlage

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Ansehen

Anlage 5 Vorlage 718/2005

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Ansehen

Anlage 2 Vorlage 718/2005

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Ansehen

Anlage4 Vorlage 718/2005

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Ansehen

Anlage 1 Vorlage 718/2005

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Anlage 3 Vorlage 718/2005

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Ansehen

Beschlussvorlage

13788 Zeichen

DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Verkehrsplanung  
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Anbindung und Verkehrsregelung Ortsfahrbahn Gremmendorf als Begleitmaßnahme zur 
Modellachse Albersloher Weg 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
18.10.2005 Bezirksvertretung Münster-Südost Anhörung 
03.11.2005 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Entscheidung
 
 
 
Beschlussvorschlag: 
Sachentscheidung: 
 
1. Die südliche Ausfahrt aus der Ortsfahrbahn zum Paul-Engelhardt-Weg wird für den 
Kfz-Verkehr geschlossen . Der Einmündungsbereich Ortsfahrbahn/Paul-Engelhardt-Weg 
wird wie in Anlage 1 dargestellt zur Sicherung des an dieser Stelle weiterhin zulässigen 
Radverkehrs umgestaltet. 
 
2. Als Ersatz für die zukünftig untersagte Ausfahrt in den Paul-Engelhardt-Weg wird gegen-
über der Zufahrt York-Kaserne eine neue Ausfahrt zum Verlassen der Ortsfahrbahn in 
alle Richtungen gemäß der Anlage 2 ausgebaut. 
 
3. Im Abschnitt der Ortsfahrbahn zwischen Paul-Engelhardt-Weg und der geplanten 
Ausfahrt in Höhe York-Kaserne wird für den Kfz-Verkehr eine Einbahnstraße  von Sü-
den nach Norden (Radfahrer frei) eingerichtet. Die Verkehrsführung im nördlichen Teil der 
Ortsfahrbahn wird nicht verändert. 
 
4. Auf die Einrichtung von Schrägparkständen in den heutigen Senkrechtparkbuchten wird 
verzichtet. 
 
5. Der Bürgerantrag 49/2005 (Anlage 4) wird von der Verwaltung entsprechend beantwortet.  
Mit der Vorlage ist der Antrag der SPD-Fraktion der BV-Südost vom 24.03.2003 (Anlage 5) 
erledigt.  
 
 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
V/0718/2005 
Auskunft erteilt: 
Herr  Pott 
Ruf: 
492 61 69 
E-Mail: 
PottA@stadt-muenster.de  
Datum: 
30.08.2005 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
Kosten/Folgekosten 
Es wird zur Kenntnis genommen, dass für die als Anlage 1 und 2 beigefügten Umbaumaßnahmen 
Kosten in Höhe von ca. 60.000,00 € anfallen. Es wird mit Zuwendungen des Bundes und des Lan-
des nach dem GVFG für die Maßnahme in Höhe von 45.000,00 € gerechnet. 
 
Finanzierung/Mittelbereitstellung 
 
Die o. g. Sachentscheidung ist wie folgt zu finanzieren: 
 
Ausgaben 
 
Haush.- 
stelle 
Bezeichnung Haush.-
jahr 
Betrag 
€ 
Bemerkung 
6650 950 12301 Bauk. Str. Albersloher Weg 2005 400.000,00 Aus Gesamt-
Ansatz i.H.v. 
60.000,00€ 
     
 
Insgesamt: 400.000,00  
 
Einnahmen 
 
Haush.- 
stelle 
Bezeichnung Haush.-
jahr 
Betrag 
€ 
Bemerkung 
6650 361 12302 Zuw.L. Albersloher Weg (L586) 2006 500.000,00 Aus Gesamt-
Ansatz i.H.v. 
45.000,00€ 
     
 
Insgesamt:   
 
 
Begründung: 
 
Ausgehend von einem Ratsantrag der CDU-Fraktion wurde die Verwaltung beauftragt, das beste-
hende Verkehrssteuerungssystem der Stadt Münster zu optimieren. Das mit der Vorlage 549/2003 
vorgelegte Konzept sieht eine grundsätzliche Erneuerung des Verkehrssteuerungssystem in 
Baustufen mit einem neuen Verkehrsrechner und die netzbezogene Steuerung von Grünen 
Wellen vor. Der Einstieg erfolgt mit dem Albersloher Weg (Hansa-Ring bis Osttor) als Modellach-
se.   
 
Mit dem Ziel eine optimale Verkehrsabwicklung zu erreichen war Planungsbestandteil, die beste-
hende bauliche Situation und die Verkehrsregelungen als Ausgangslage für die Lichtsignalsteue-
rung zu bewerten. Bei festgestellten Mängeln bzw. Restriktionen für die Verkehrsabwicklung und 
eine optimale Ausgestaltung der Grünen Wellen waren diese aufzuzeigen. Für diesen Fall sollten 
möglichst kostengünstige Verbesserungsvorschläge entwickeln werden.  
Der Gutachter hat die südliche Anbindung der Ortsfahrbahn Gremmendorf an den Albersloher 
Weg und den Paul-Engelhardt-Weg als erhebliche Rest riktion für die Verkehrsabwicklung im Zuge 
der Modellachse Albersloher Weg festgestellt. 
 
Mit der Vorlage 225/2003 an die BV-Südost und dem ASSWV hat die Verwaltung mit Prinzipskiz-
zen frühzeitig über die Planungsabsicht informiert, die südliche Ausfahrt aus der Ortsfahrbahn für

- 3 - 
den Kfz-Verkehr zu unterbinden und als Kompensation gegenüber der Zufahrt York-Kaserne eine 
neue Ausfahrt zum Verlassen der Ortsfahrbahn zu schaffen. 
 
Die nachfolgende Planung soll vorbehaltlich der Zustimmung und eines entsprechenden Baube-
schlusses an die Inbetriebnahme der neuen Signalsteuerungen und Grünen Wellen der Mo-
dellachse Albersloher Weg gekoppelt bis zum Sommer 2006 umgesetzt werden. 
 
zu 1. 
Bei der bestehenden Verkehrsführung ist es möglich, an der südlichen Ausfahrt der Ortsfahrbahn 
(Paul-Engelhard-Weg/Albersloher Weg) in alle Richtungen abzufließen. Die ungünstige Knoten-
punktsgeometrie erfordert hierfür eine gesonderte Ampelphase zusätzlich zur Nebenrichtung Paul-
Engelhardt-Weg. Diese gesonderte Ampelphase für die Ortsfahrbahn schränkt die Grüne Welle 
des Albersloher Weges zusammen mit der Nebenrichtungsfreigabe zweifach ein. An den restlichen 
Lichtsignalanlagen des Albersloher Weges erfolgt dies nur einmal.  
 
Die Verkehrszählungen an der südlichen Ausfahrt der Ortsfahrbahn belegen an der Ausfahrt der 
Ortsfahrbahn ein konstant niedriges Belastungsniveau. In der morgendlichen Hauptverkehrszeit 
sind dies ca. 15 - 20 Kfz/h und in der nachmittäglichen Hauptverkehrszeit. ca. 40 - 50 Kfz/h.  
 
Ein ansonsten üblicher Anforderungsbetrieb bei diesen geringen Verkehrsbelastungen wurde we-
gen der ungünstigen Konstellation für die Ausfahrt an der südlichen Ortsfahrbahn verworfen. Die 
wechselnden Zustände (mit und ohne Ausfahrt Ortsfahrbahn) führen zu gravierend anderen Abläu-
fen im Zuge des Albersloher Weges. Die fahrbaren Grünen Wellen würden mit einem Anforde-
rungsbetrieb erheblich differieren und bei den Verkehrsteilnehmern einen unbefriedigenden Ein-
druck hinterlassen. Zusätzlich ist auch zu berücksichtigen, dass ein solcher unstetiger Signalablauf 
erfahrungsgemäß zu einem erhöhten Unfallrisiko (Rotlichtfahrten, Auffahrunfälle) führt.  
 
Im Sinne einer attraktiven, kontinuierlichen, verlässlichen und sicheren Verkehrsführung 
mit den angestrebten optimierten Grünen Wellen im Zuge der Modellachse Albersloher Weg 
sollte deshalb - wie auch in der Vorlage 225/2003 schon ausgeführt - auf die sehr schwach 
genutzte Ausfahrtmöglichkeit für den Kfz-Verkehr der südlichen Ortsfahrbahn zum Albers-
loher Weg/Paul-Engelhardt-Weg verzicht werden.  
 
Die Ausfahrt der Ortsfahrbahn in den Paul-Engelhardt-Weg wird ganztägig auch von vielen Rad-
fahrern genutzt, da gerade bei einem Nahversorgungszentrum viele Besorgungen auch mit dem 
Fahrrad erledigt werden. Bei mehrfachen Beobachtungen an dieser Stelle wurde festgestellt, dass 
sehr viele Radfahrer in Höhe des Hauses Nr. 477 (Schlecker-Markt) auf den mit 4,15 m recht brei-
ten Gehweg auffahren und dann mit dem Fußgängersignal den Paul-Engelhardt-Weg überqueren 
bzw. in diesen einfahren. Diese Verhaltensweise wird augenscheinlich von den Radfahrern zum 
Eigenschutz als vorteilhaft eingeschätzt, entspricht aber nicht der bestehenden Verkehrsregelung. 
Ursächlich für diese Verhaltensweise sind vermutlich die von Süden kommenden Kfz bei ihrer Ein-
fahrt in die Ortsfahrbahn. Aufgrund der fast geradlinigen Geometrie fahren die Rechtsabbieger des 
Albersloher Weges mit vergleichsweise hoher Geschwindigkeit in die Ortsfahrbahn ein und verun-
sichern dadurch die Radfahrer. Die Verwaltung schlägt daher vor, durch eine bauliche Umgestal-
tung der Ortsfahrbahn entsprechend der Anlage 1 vor Haus-Nr. 477 die verbleibende Aus-

- 4 - 
fahrt für Radfahrer sicher zu gestalten.  Für diese bauliche Umgestaltung sind geschätzt  
30.000,00 € aufzuwenden.  
 
zu 2. 
Die Ausfahrt der York-Kaserne ist im Bestand schon mit einer Lichtsignalanlage an den Alberslo-
her Weg angebunden. Innerhalb der bestehenden Grünzeit für die Ausfahrt der York Kaserne ein-
schließlich der Fußgänger- und Radfahrerquerung über den Albersloher Weg kann, wie an jeder 
anderen vierarmigen Kreuzung auch, eine Grünzeit für die Ausfahrt aus der Ortsfahrbahn einge-
fügt werden. Im Gegensatz zur bestehenden südlichen Ausfahrt der Ortsfahrbahn hat eine Anbin-
dung an dieser Stelle keine nachteilige Auswirkungen für die Hauptrichtung Albersloher Weg.  
Als Kompensation für die entfallende südliche Ausfahrt der Ortsfahrbahn am Paul-
Engelhard-Weg (vgl. Punkt 1) wird, wie schon in der Vorlage 225/2003 ausgeführt, der Bau einer 
neuen Ausfahrt gegenüber der Zufahrt York-Kaserne vorgeschlagen . Die Umbauplanung für 
diese neue Ausfahrt zeigt die Anlage 2. Für die bauliche Anlegung der neuen Ausfahrt sind ge-
schätzt  30.000,00 € aufzuwenden.   
 
Die Anzahl der Verkehrsteilnehmer, die über diese neue Ausfahrt zum Albersloher Weg ausfährt,  
wird sich nach einer durchgeführten Umlegung mengenmäßig in der gleichen Größenordnung be-
wegen, wie an der heutigen Ausfahrt zum Paul-Engelhardt-Weg.  
Durch den Ausbau einer neuen Ausfahrt gegenüber der York-Kaserne entfallen 6 Stellplätze im 
Zuge der Ortsfahrbahn. 
 
 
Zu 3.
 
Die Erschließung der Ortsfahrbahn im Bestand zeigt die nachfolgende Abbildung 1. Die Verkehrs-
belastung der Ortsfahrbahn ist geprägt durch eine sehr dominante Fahrbeziehung. Der überwie-
gende Teil des Kfz-Verkehrs fährt an der südlich gelegenen Kreuzung Albersloher Weg/Paul-
Engelhard-Weg in die Ortsfahrbahn ein und verlässt diese über die nördliche Anbindung unmittel-
bar vor dem Gremmendorfer Weg zum Albersloher Weg. In der zugelassenen Gegenrichtung wird 
die Ortsfahrbahn, wie zu Punkt 1 auch beschrieben nur im geringen Umfang befahren. 
 
Infolge von parkenden Fahrzeugen am östlichen Fahrbahnrand und gegenüberliegenden Senk-
rechtparkbuchten verbleibt außerhalb der Grundstückszufahrten für den Begegnungsverkehr nur 
noch eine ca. 4,70 m breite Fahrgasse. Eine ca. 4,70 m breite Fahrgasse im Zweirichtungsverkehr 
in Verbindung mit häufigen Ein- und Ausparkvorgänge durch die Nutzung als Nahversorgungszent-
rum ist nicht unproblematisch und erfordert eine große Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer. 
 
Von der Verwaltung wurden mehrere Erschließungsvarianten untersucht. Die jeweiligen Vor- und 
Nachteilen der einzelnen Varianten sind in der Anlage 3 ausführlich erläutert.

- 5 - 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die gestellte Anforderung an die Verkehrsregelung:  
• die kritischen Verkehrssituationen durch den Begegnungsverkehr und die häufigen Park-
vorgänge bei einer ca. 4,70m breiten Fahrgasse zu minimieren, 
• das Nahversorgungszentrum weiter attraktiv an den Albersloher Weg anzubinden, 
• das angrenzende Wohngebiet mit dem Josef-Suwelack-Weg und den Gustav-Tweer-Weg 
mit der neuen Verkehrsregelung so gering wie möglich durch Ausweichverkehr zu belasten 
 
wird nach Ansicht der Verwaltung am besten durch eine begrenzte Einbahnregelung (Radfahrer 
frei) vom Paul-Engelhard-Weg bis zur neuen Ausfahrt der Ortsfahrbahn gegenüber der Zufahrt 
York-Kaserne erreicht. 
 
Als Empfehlung der Verwaltung wird eine Einbahnstraßenregelung (Radfahrer frei) in der dominan-
ten Fahrtrichtung  vom Paul-Engelhard-Weg bis zur vorgeschlagenen Zufahrt gegenüber der York-
Kaserne vorgeschlagen (Abb. 2 Entwurf). 
 
Zu einem späteren Zeitpunkt erlaubt diese Variante auch ohne baulichen Aufwand den nördlichen 
Teil der Ortsfahrbahn (Zufahrt York-Kaserne bis kurz vor den Gremmendorfer Weg) mit einer Ein-
bahnregelung für den Kfz-Verkehr zu versehen, wenn die eingeführte Einbahnregelung durch die 
Verkehrsteilnehmer gut angenommen wurde und ausgeweitet werden soll. 
 
 
Zu 4.
 
Die Kaufmannschaft hat angeregt, die Parksituation (Ein- und Ausparken) an den bestehenden 
Senkrechtparkbuchten durch eine Umwandlung in Schrägparkstände zu verbessern. In den durch 
Baumstandorte, Pflanzbeete und  Durchgänge gegliederten Senkrechtparkbuchten (Aufstellung 
unter einem Winkel von 90 Grad zur Fahrbahn) werden heute 86 jeweils ca. 2,50 m breite Stell-
plätze angeboten. An den für Senkrechtparken ausgebauten Parkbuchten entstehen mit einer Um-
stellung auf Schrägparken (ohne bauliche Maßnahmen) in Abhängigkeit vom gewählten Winkel

- 6 - 
mehr oder weniger große Verschnittflächen, die zum Parken nicht mehr genutzt werden können. 
Die Anzahl der Stellplätze wird sich bei einer kostengünstigen reinen Markierungslösung durch die 
dann zwangsweise ungenutzten Verschnittsflächen reduzieren. 
  
Bei einer reinen Markierungslösung  beträgt die Anzahl der entfallenden Stellplätze mit einer 
Schrägaufstellung nach einer Ersteinschätzung:   
bei Aufstellung unter 80 ° : -   5 Stellplätze 
bei Aufstellung unter 70 ° : -   9 Stellplätze 
bei Aufstellung unter 60 ° : - 16 Stellplätze 
bei Aufstellung unter 50 ° : - 25 Stellplätze 
bei Aufstellung unter 45 ° : - 36 Stellplätze 
wenn die bauliche Gliederung der heutigen Senkrechtparkbuchten beibehalten wird.  
 
Bei einer baulichen Umgestaltung
 der Senkrechtparkbuchten zu Schrägparkbuchten könnte die 
Anzahl der entfallenden Stellplätze deutlich geringer ausfallen. Die mit einem Umbau entfallenden 
Stellplätze und unterschiedliche Varianten können nur im Rahmen einer detaillierten Entwurfspla-
nung geklärt werden.  
 
Aufgrund der verringerten Stellplatzzahl bei einer Umstellung auf Schrägparken mit einer reinen 
Markierungslösung (kostengünstige Umstellung) sollte dieser Vorschlag nicht weiter verfolgt wer-
den. Der finanzielle Aufwand für einen Umbau zu Schrägparkständen kann erst auf der Basis von 
ersten Entwürfen beziffert werden. Für eine bauliche Lösung stehen zurzeit keine Mittel zur Verfü-
gung. Nach Ansicht der Verwaltung sollten vor einer entsprechenden Planung auch die Erfahrun-
gen mit den unter Punkt 1 bis 3 vorgeschlagenen Veränderungen abgewartet werden. 
 
 
I.V. 
 
 
 
 
Gez. 
Schultheiß 
Stadtdirektor 
 
 
Anlage :  1. Umbauentwurf Albersloher Weg/Paul-Engelhard-Weg Ortsfahrbahn 
  2. Geplante Ausfahrt der Ortsfahrbahn gegenüber der Zufahrt York-Kaserne 
  3. Variantenuntersuchung zur Einbahnregelung 
  4. Bürgerantrag 49/2005 
  5. Antrag der SPD-Fraktion der BV-Südost vom 24.03.2003

Anlage 5 Vorlage 718/2005

1396 Zeichen

® * Anlage 5 zur
KR Vorlage 718 / 2005
ER
SPD-Fraktion in der
Bezirksvertretung

Münster Südost

ll

wii
m’.

24. März 2003

Antrag

Die Verwaltung wird gebeten, ein Konzept für die Verkehrsführung der
Ortsfahrbahn (Einkaufsstrasse) Gremmendorf zu erarbeiten.

Begründung:

Im Zwischenbericht Modellachse Albersloher Weg „Grüne Welle ausbauen und
optimieren“ ist erneut deutlich geworden, dass die Anbindung der Ortsfahrbahn
an der Einmündung Albersloher Weg / Paul-Engelhard-Weg erhebliche Probleme
bereitet. Nicht nur dieser Knotenpunkt sondern auch der übrige Verkehr im
gesamten Bereich der Ortsfahrbahn (Einkaufsstrasse) führt häufig zu unhaltbaren
Zuständen.

Im Zusammenhang mit der Vorlage 225/2003 möge die Verwaltung prüfen, welche
Möglichkeiten einer besseren Verkehrsführung und Parkplatzsituation im Bereich
der Ortsfahrbahn möglich sind, auch im Hinblick auf eine entsprechende
Anbindung an den Albersloher Weg / Paul-Engelhard-Weg.

Johann Schulte

Ihre SPD - Bezirksvertreter:
Für Wolbeck : Kurt Pölling, Pewostr 9, 48167 Münster, Tel: 02506 / 2474
Gabriele Hesse-Ottmann, Dirk-v.-Merveldt-Str. 15 a, 48167 Münster, Tal: 2506 ! 7973
Für Gremmendorf: Gesine Famsworth, Anton-Knubel-Weg 11, 48167 Münster, Tel: 0251 1615912
Johann Schulte, Kranichweg 37, 48167 Münster, Tok: 0251 / 614009;
Für Angelmodde : Brigitta Schulz, Clemens-August-Platz 11, 48167 Münster, Tel: 0251 / 614263

Anlage 2 Vorlage 718/2005

31 Zeichen

Anlage 2 zur
Vorlage 718 / 2005

Anlage4 Vorlage 718/2005

1464 Zeichen

Anlage 4 zur
Vorlage 718 / 2005

Anregung Nr. 49/2005

Friedhelm Frenking - Josef-Suwelack-Weg 3 - 48167 Münster ' 27

Friedhelm Frenkii f- „Weg 3, 48167 Mün:

An den
Oberbürgermeister der Stadt Münster
Klemensstraße 10

48143 Münster

Münster, 14.08.2005

Einbahnregelung für die parallel zum Albersioher Weg verlaufende Straße im Bereich
von Gremmendorf vom Paul-Engelhard-Weg zum Gremmendorfer Weg

Antrag nach $ 24 der GO

Sehr geehrter Herr Dr. Tillmann,

im Rahmen der Verkehrsbeschleunigungsmaßnahme (grüne Welle) Albersloher Weg war
ursprünglich eine Zufahrt dieser Straße gegenüber der Kaserne auf den Albersloher Weg
geplant.

Nun erfuhr ich, daß folgende Maßnahme in Erwägung gezogen wird:

Auslegung dieser Straße in Süd-Nordrichtung als Einbahnstraße. Das hat zur Folge, daß der
wieder in Richtung Hiltrup (zum. Süden) abfließende Verkehr über den Josef-Suwelack-Weg,
Gustav-Tweer-Weg und Paul-Engelhard-Weg läuft, also über verkehrsberuhigte enge
Straßen geführt wird, an denen ausschließlich Wohnhäuser liegen.

Ich bitte deshalb, die zuerst geplante Variante (Durchstich zum Albersioher Weg gegenüber
der Kaserne) auszuführen.

Eine andere Möglichkeit den nach Süden abfließenden Verkehr im Bereich des Josef-
Suwelack-Weges, des Gustav-Tweer-Weges und des Paul-Engelhard-Weges in Grenzen zu
halten wäre es, des Josef-Suwelack-Weg von Ost nach West als Einbahnstraße verlaufen zu
lassen.

Gern höre ich von Ihnen.
Mit freyridlicl n Grüßen
7,0

r [4

Anlage 1 Vorlage 718/2005

31 Zeichen

Anlage 1 zur
Vorlage 718 / 2005

Anlage 3 Vorlage 718/2005

8834 Zeichen

1 
Anlage 3 zur Vorlage 718/2005  
Variantenuntersuchung zur Einbahnregelung 
 
Bestandssituation  
Im Bestand kann die Ortsfahrbahn in Richtung und Ge genrichtung durch den Kfz-Verkehr be- 
fahren werden. Die Verkehrsbelastung der Ortsfahrbahn ist geprägt durch eine dominante Fahr- 
beziehung. Der überwiegende Teil des Kfz-Verkehrs f ährt an der südlich gelegenen Einmün- 
dung Albersloher Weg/Paul-Engelhard-Weg in die Ortsfahrbahn ein und verlässt diese über die 
nördliche Anbindung zum Albersloher Weg unmittelbar  vor dem Gremmendorfer Weg. In der 
zugelassenen Gegenrichtung wird die Ortsfahrbahn nu r sehr schwach durch den Kfz-Verkehr 
genutzt.  
 
Laut Verkehrszählungen fuhren nur ca. 32 % 
des Zielverkehrs der Ortsfahrbahn  über die 
rückläufige Anbindung Josef-Suwelack-Weg zur 
Ortsfahrbahn. Im abfließenden Verkehr nutzen 
nur ca. 15 % des Gesamtverkehrs der Ortsfahr- 
bahn den Josef-SuweIack Weg.  
Die stärkere Belastung des Josef-Suwelack-
Weges im Zufluss lässt sich damit erklären, 
dass zum Teil Verkehrsteilnehmer vom Grem- 
mendorfer Weg die Fahrt über den Albersloher 
Weg und die südliche Zufahrt am Paul-
Engelhard-Weg meiden und via Gustav-Tweer-
Weg und Josef-Suwelack-Weg das Nahversor- 
gungszentrum an der Ortsfahrbahn ansteuern.  
 
Als Ursächlich für die mit 15 % schwache Be- 
lastung des Josef-Suwelack-Weg im Abfluss  ist 
vermutlich die gute Qualität der nördlichen Aus- 
fahrt zum Albersloher Weg anzusehen.  
 
Die über den Josef-Suwelack-Weg abfließende Fahrzeu ge dürften im wesentlichen Anwohner 
der angrenzenden Wohnbereiche Josef-Suwelack-Weg und Gustav-Tweer-Weg sein.   
 
Im Bereich der Ortsfahrbahn stehen momentan insgesamt 125 Stellplätze zur Verfügung. Durch 
die Parksituation in Senkrechtparkbuchten und durch  Parken am östlichen Fahrbahnrand ver- 
bleibt außerhalb der Grundstückszufahrten noch eine  ca. 4,70 m breite Fahrgasse mit Begeg- 
nungsverkehr. Die ca. 4,70 m breite Fahrgasse im Zweirichtungsverkehr in Verbindung mit häu- 
figen Ein- und Ausparkvorgänge ist nicht unproblema tisch und erfordert eine große Rücksicht- 
nahme der Verkehrsteilnehmer. 
 
Im Rahmen der konzeptionellen Überlegung zur Verkeh rsabwicklung in der Ortsfahrbahn wur- 
den folgende Varianten betrachtet:

2 
 
 
Variante A:  Einbahnregelung von Süden nach Norden auf der gesa mten Länge der Ortsfah- 
bahn, ohne eine neue Ausfahrt gegenüber der York-Kaserne  
 
Bei diesem Lösungsansatz wird die Ortsfahrbahn opti mal genutzt. Aufgrund des fehlenden Kfz-
Gegenverkehrs wird die Verkehrsabwicklung 
deutlich vereinfacht. Für den gegenläufigen Rad- 
verkehr stehen dann auch ausreichend Bewe- 
gungsflächen zur Verfügung.  
Die Erreichbarkeit der insgesamt 56 Stellplätze 
der Ortsfahrbahn zwischen Paul-Engelhard-Weg 
und Josef-Suwelack-Weg ist bei diesem Lö- 
sungsansatz nur noch über die südliche Zufahrt 
Albersloher Weg/Paul-Engelhardt-Weg gegeben. 
Laut der Verkehrserhebung aus dem Jahr 2003 
sind davon 14 Pkw aus Richtung Norden in der 
Spitzenstunde betroffen, die dann voraussicht- 
lich den Gustav-Tweer-Weg und Paul-
Engelhardt-Weg zusätzlich belasten werden.  
Im Abfluss ist der in südlicher Fahrtrichtung ori- 
entierte Verkehr der Ortsfahrbahn betroffen (ca. 
40 Kfz in der nachmittäglichen Hauptverkehrs- 
zeit).  
 
Sofern eine Ausfahrt zum Albersloher Weg mit 
einem Wendemanöver an einem der nördlich 
gelegenen Knotenpunkte mit Linksabbiegespur (z.B. E rbdrostenweg) vernachlässigt wird, kann 
der Verkehr die Ortsfahrbahn dann nur auf folgenden Fahrtrouten verlassen:  
 
• aus dem südlichen Teil der Ortsfahrbahn über Josef -Suwelack-Weg/Gustav-Tweer-Weg und  
 Paul-Engelhardt-Weg zum Albersloher Weg in Richtun g Süden 
• aus dem nördlichen Teil der Ortsfahrbahn über Grem mendorfer Weg/Gustav-Tweer-Weg 
 Paul-Engelhardt-Weg zum Albersloher Weg in Richtun g Süden 
 
Diese Fahrtrouten belasten dann das rückwärtige Woh ngebiet mit zusätzlichem Einkaufs- und 
Zulieferverkehr. Dieser Lösungsansatz wird nach ein er Prognose Mehrverkehr in der Größen- 
ordnung von ca. 55 Kfz/h im Wohngebiet erzeugen. Hi er ist insbesondere der Gustav-Tweer-
Weg betroffen, der nach seiner Umgestaltung mit wec hselseitigem Parken und sehr schmaler 
Fahrgasse sowie in seiner Funktion als Tempo 30 Zon e nicht geeignet ist, in nennenswertem 
Umfang gebietsfremden Verkehr aufzunehmen und sicher abzuwickeln. 
  
Aufgrund der nachteiligen Veränderung der Erreichba rkeit der Stellplätze im südlichen 
Teil der Ortsfahrbahn und den zu erwartenden Auswir kungen auf den Straßen des 
Wohnquartiers wird eine durchgängige Einbahnregelun g (ohne zusätzliche Ausfahrt der 
Ortsfahrbahn gegenüber der York-Kaserne) von  der Verwaltung nicht empfohlen.

3 
 
 
Variante B:  Zweirichtungsverkehr auf dem überwiegenden Teil de r Ortsfahrbahn wie im Be- 
stand,  die Ausfahrt zum Paul-Engelhard-Weg/Albersl oher Weg (vgl. Punkt 1) in 
Höhe der Haus-Nr.477 (Schlecker-Markt) wird untersa gt, aber mit neuer Ausfahrt 
gegenüber der York-Kaserne  
 
Bei diesem Lösungsansatz wird die Qualität und Funk tionalität der verkehrlichen Erschließung 
des Nahversorgungszentrums fast wie heute beibehalt en. Infolge der fehlenden Ausfahrtmög- 
lichkeit aus der Ortsfahrbahn Fahrtrichtung Paul-
Engelhard-Weg wird die Ortsfahrbahn zwischen 
der neu geplanten Ausfahrt gegenüber der York-
Kaserne und dem unterstellten Durchfahrtsver- 
bot in südlicher Fahrtrichtung vor dem Paul-
Engelhard-Weg (in Höhe Haus-Nr. 477) prak- 
tisch zur Sackgasse. Bei den beengten Verhält- 
nissen (4,70 m breite Fahrgasse) und einer Aus- 
fahrtmöglichkeit nur in Fahrtrichtung Norden sind 
deutlich häufiger Begegnungen im Kfz-Verkehr 
und wendende Fahrzeuge in diesem Abschnitt 
der Ortsfahrbahn zu erwarten. Negative Auswir- 
kungen für die Verkehrssicherheit auf diesem 
Teilstück sind zu erwarten.  
Da bei dieser Variante fast alle Fahrbeziehungen 
wie heute möglich bleiben, sind Verkehrsverla- 
gerungen und damit Mehrverkehre auf den Stra- 
ßen des Wohnquartiers östlich des Nahversor- 
gungszentrums nicht oder nur im sehr geringen 
Umfang zu erwarten. 
Probleme können allerdings zeitweise im Be- 
reich der geplanten neuen Ausfahrt gegenüber 
der York-Kaserne auftreten, wenn bei einer ca. 4,70  m breiten Fahrgasse während der Rotzeit 
Kraftfahrzeuge vor der Lichtsignalanlage warten und  gleichzeitig Kraftfahrzeuge die Ortsfahr- 
bahn zum Teil mit Begegnungsverkehr befahren wollen . Bei dieser Konstellation kann der Ver- 
kehr auf der Ortsfahrbahn kurzzeitig zum erliegen k ommen. Zusätzlich ist davon auszugehen, 
dass die Senkrechtparkbuchten im Nahbereich der Ausfahrt zeitweilig nicht nutzbar sind und für 
die Kundschaft des Nahversorgungszentrums unattraktiv werden.  
 
Diese Erschließungsvariante wird wegen der geschilderten Probleme von der Verwaltung 
nicht empfohlen .

4 
Variante C:  Einbahnregelung vom Paul-Engelhard-Weg  bis zur neuen Ausfahrt gegenüber der  
York-Kaserne (südlicher Teil), im nördlichen Teil Z weirichtungsverkehr wie im Be- 
stand und einer neuen Ausfahrt gegenüber der York-Kaserne  
 
Bei diesem Lösungsansatz wird die begrenzte Fahrflä che in der Ortsfahrbahn zumindest im 
südlichen Teil der Ortsfahrbahn optimal genutzt. Au fgrund des hier vermiedenen Kfz-
Gegenverkehrs wird die Verkehrsabwicklung 
deutlich vereinfacht. Für den gegenläufigen Rad- 
verkehr werden ausreichend Bewegungsflächen 
zur Verfügung stehen. Für den Ausbau der neu- 
en Ausfahrt gegenüber der York-Kaserne müs- 
sen 6 Stellplätze eingezogen werden. Die insge- 
samt 39 Stellplätze zwischen Paul-Engelhardt-
Weg der neuen Ausfahrt sind bei diesem Lö- 
sungsansatz nur noch vom Paul-Engelhardt-
Weg aus erreichbar. Nach der Verkehrserhe- 
bung aus dem Jahre 2003 sind davon 14 Pkw 
aus Richtung Norden betroffen, die in diesem 
Umfang voraussichtlich den Gustav-Tweer-Weg 
und Paul-Engelhardt-Weg zusätzlich belasten 
werden. Die Fahrtmöglichkeiten für nach Süden 
orientierten Kunden der Ortsfahrbahn (ca. 40 Kfz 
in der nachmittäglichen Hauptverkehrszeit) wür- 
de nicht eingeschränkt. Die Einfahrt in das über- 
geordnete Straßennetz erfolgt lediglich an ande- 
rer Stelle als heute bei gleich bleibend guter 
Qualität. 
 
Diese Variante wird vermutlich nur geringfügig Mehr verkehr –voraussichtlich ca. 14 Kfz/h- auf 
dem südlichen Teilstück des Gustav-Tweer-Weg erzeug en, der hier auch in den nach der Um- 
gestaltung beengten Verhältnissen wegen der geringe n Anzahl sicher abgewickelt werden 
kann.  
 
Dieses Erschließungskonzept wird wegen der geschild erten Vorteile von der Verwaltung 
zur Umsetzung empfohlen.   
Zu einem späteren Zeitpunkt erlaubt diese Variante auch den nördlichen Teil der Orts- 
fahrbahn mit einer Einbahnregelung für den Kfz-Verk ehr zu versehen, wenn sich die ein- 
geführte Einbahnregelung im südlichen Abschnitt bew ährt hat und ausgeweitet werden 
soll.

Beratungsverlauf (2)

18.10.2005 Bezirksvertretung Münster-Südost
TOP 2.2 Anhörung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich geändert beschlossen

Zur Sitzung
03.11.2005 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft
TOP 7.2 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich abgelehnt

Zur Sitzung

Orte (10)

  • Paul-Engelhard-Weg
  • Albersloher Weg 2005
  • Anton-Knubel-Weg 11
  • Kranichweg 37
  • Clemens-August-Platz 11
  • Josef-Suwelack-Weg 3
  • Gremmendorfer Weg
  • Gustav-Tweer-Weg
  • Klemensstraße 10
  • Osttor

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
V/0718/2005
Typ
Vorlage
Datum
01.09.2005
Erstellt
06.10.2020 14:37