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0029/2022

Sachstandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln (MiQua) - Stand 18. Januar 2022

Mitteilung Ausschuss 20.01.2022

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 25.01.2022, TOP 9.1

Mitteilung Ausschuss

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Anlage 1 - Projektstatusbericht

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Mitteilung Ausschuss

495 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer  20.01.2022 
 0029/2022 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bauausschuss 24.01.2022 
Ausschuss Kunst und Kultur 25.01.2022 
 
Sachstandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln (MiQua) 
- Stand 18. Januar 2022 
Der Sachstandsbericht zum „MiQua. LVR- Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln“, 
Stand: 18. Januar 2022, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt.  
 
Gez. Greitemann

Anlage 1 - Projektstatusbericht

8989 Zeichen

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
Sachstandsbericht für den Bauausschuss der Gebäudewirtschaft am 24.01.2022 und den Ausschuss Kunst und Kultur am 25.01.2022
1. Kerndaten des Projektes 
Standort: Rathausplatz
Bauherrin: Dezernat für Kunst und Kultur
Planungszeit: Juli 2008 bis heute
Bauzeit: 2014 - 2024
Projektbeschreibung:
Vor dem historischem Rathaus  befindet sich ein großes Ausgrabungsfeld 
mit Überresten aus der Römerzeit und einer alten jüdischen Gemeinde. 
Das Grabungsfeld erhält eine Betondecke, unter der die Ausstellung eingerichtet wird. 
Entlang Marspfortengasse und Unter Goldschmied, im Bereich der alten jüdischen Synagoge, 
ensteht der oberirdische Teil das "MiQua. LVR-Jüdisches Museum 
im Archäologischen Quartier Köln".
2. Termine
Meilensteine:
Planungsbeschluss 09/2008     ✓ AB 02.2 - Trockenbauarbeiten MiQua (Veröffentlichung) in Kürze
Baubeschluss (51,773 Mio. €) 07/2011     ✓ MPZ-TGA-06 - Fördertechnik MPZ (Beauftragung) 10/2021
Baubeschluss (77,0 Mio. €) 07/2017     ✓ AB 03.3 - Metallbauarbeiten MiQua (Beauftragung) in Kürze
Baugenehmigung 01/2014     ✓ MPZ-Frei - Leitungsverlegung Glasfaser MPZ (Beauftragung) 12/2021
Baubeginn 07/2015    ✓ MPZ-Frei - Leitungsverlegung Stromkabel MPZ (Beauftragung) 12/2021
Stahlbetonarbeiten (Ende) 06/2021    ✓
Fertigstellung Bau 09/2024
Nutzungsbeginn 03/2025
Auszug Entwurf Rahmenterminplan (Stand: 11/2021):
18.01.2022
04
Stand:
Index:
Datum Fertigstellung und Nutzungsbeginn sind überholt; 
Terminplan MiQua muss aufgrund der Kündigung im Gewerk 
Stahlbau aktualisiert werden
Terminplan MiQua muss aufgrund der Kündigung im Gewerk 
Stahlbau aktualisiert werden
1 von 3

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
Sachstandsbericht für den Bauausschuss der Gebäudewirtschaft am 24.01.2022 und den Ausschuss Kunst und Kultur am 25.01.2022 18.01.2022
04
Stand:
Index:
3. Kosten
Ratsbeschluss Juli 2011:
Baukosten 35,417 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 72%
Baunebenkosten inkl. Grabungskosten 16,356 Mio. € Fördermittel des Landes 28%
Gesamtsumme (brutto) 51,773 Mio. € ∑ 100%
Kostenberechnung Opt. III 2015:
Baukosten 37,777 Mio. €
Baunebenkosten 16,622 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 47%
Grabungskosten 7,179 Mio. € Fördermittel des Landes 53%
Gesamtsumme (brutto) 61,578 Mio. € ∑ 100%
Ratsbeschluss Juli 2017:
Kostenberechnung Opt. III 2015 61,578 Mio. €
Erhöhung Projektbudget Ratsbeschluss 07/2017 11,817 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 58%
zzgl. Risikoaufschlag 3,670 Mio. € Fördermittel des Landes 42%
Gesamtsumme (brutto) 77,000 Mio. € ∑ 100%
Ratsbeschluss Mai 2021:
Ratsbeschluss 07/2017 77,000 Mio. €
Erhöhung Anteil Entscheidungsvorlagen 3,674 Mio. €
Erhöhung Anteil Mehrkosten Projektdurchführung 34,374 Mio. €
Zwischensumme (brutto) 115,000 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 73%
zzgl. Risikoaufschlag 11,571 Mio. € Fördermittel des Landes 27%
Gesamtsumme (brutto) 127,000 Mio. € ∑ 100%
Prognose Gesamtkostensituation:
Stand 03.01.2022
Zahlungsstand= 59,724 Mio. €
4. Risiken
Grün
Gelb 
Rot
1 Baugrund (Schadstoff, Denkmal, ...) - Restabwicklung Bereich OK Gelände / Böschungsbereiche
2 Änderung der Planung durch Nutzer
3 Gesetzliche Änderungen
4 Insolvenzen 
5 Mangelhafte Fremdleistungen
6 Genehmigungsverfahren
7 Ausschreibungs- Vergabeverfahren  - Neuausschreibung (Gewerk Stahlbau + ggfls. weitere Nachfolgegewerke) 
8 Bauablauf (Verzögerung aufgehendes Bauwerk - Gewerk Stahlbau) 
9 Vergaberisiko (Baupreisentwicklung und Marktlage)
Die Risiken werden entsprechend des Projektstandes und der Erkenntnisse aus Planung und Ausführung sukzessive fortgeschrieben und 
bewertet. Auf Basis des derzeitigen Planungsstandes (LPH 5 abgeschlossen) sind insbesondere die folgenden Risiken zu beachten:
37,473 Mio. €
14,300 Mio. €
51,773 Mio. €
28,878 Mio. €
61,578 Mio. €
32,700 Mio. €
127,000 Mio. €
44,300 Mio. €
32,700 Mio. €
77,000 Mio. €
93,300 Mio. €
33,700 Mio. €
Verfügt (Auftragsstand = HA + NV) = 96,683 Mio. €
115,0 €
11,6 €
0,0
20,0
40,0
60,0
80,0
100,0
120,0
140,0
Σ 127,0 Mio. €
Zahlungsstand 59,724
Verfügt 96,683
Gesamt = Projekt + Risiko
Risiko
Projektkosten
2 von 3

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
Sachstandsbericht für den Bauausschuss der Gebäudewirtschaft am 24.01.2022 und den Ausschuss Kunst und Kultur am 25.01.2022 18.01.2022
04
Stand:
Index:
5. Erläuterung Sachstand 
Planung / Ausschreibung / Vergabe:
Ausführung:
Kosten:
Termine:
Legende planmäßig
mittleres Risiko
hohes Risiko
Mit Stand vom 07.03.2021 wurde eine Nachtragskostenberechnung als Kostenaufstellung/-prognose zur Vorlage beim Rat zur haushaltsrechtlichen 
Unterrichtung erstellt. Die Kostenprognose dieser Nachtragskostenberechnung beläuft sich auf 127,0 Mio. €. Am 06.05.2021 wurden in der 
Ratssitzung der Stadt Köln die Mehrkosten i.H.v. 50 Mio. € zur Kenntnis genommen, sodass die Gesamtaufwendungen des Projektes MiQua sich auf 
127,0 Mio. € belaufen. Die Kündigung des bisherigen Stahlbauunternehmers hat nun ein alternatives Vorgehen zur Folge, das sich naturgemäß in 
neuen Terminen und Kosten niederschlagen wird. Kosten- und Terminplan müssen mit der nun erfolgten Kündigung neu aufgestellt werden. Die sich 
daraus ergebenden Mehrkosten werden derzeit von Projektleitung und Projektsteuerung analysiert und bewertet. 
Die Ausschreibungen für das Prätorium sowie für die Teilmaßnahme MPZ sind abgeschlossen. Es sollten nun sukzessive die Ausbaugewerke für den 
Neubaubereich ausgeschrieben werden, sofern die Ausführungstermine sicher feststehen. Aufgrund der Kündigung des Gewerkes Stahlbau, müssen 
derzeit die Auswirkungen auf die bestehenden Verträge der Firmen sowie auf die noch auszuschreibenden Gewerke für den Neubau-Bereich geprüft 
werden. Die Ausschreibung AB 03.3 Metallbauarbeiten Neubau wurde bereits submittiert. Hier soll in Kürze die Beauftragung erfolgen. Die Firma 
kann ihre Arbeiten in der unterirdischen Ausstellungsebene beginnen. 
Das Risiko wird als "hoch" eingestuft. 
Das Risiko wird als "hoch" eingestuft, aufgrund der Verzögerungen bei den Stahlbauarbeiten und der 
Eintaktung der nachfolgenden Gewerke.  
Im Bereich der Achse 41 + 42 (Anschlüsse an Archäologische Zone zum Bestand Prätorium) gab es zuletzt Verzögerungen durch den Wechsel des 
Nachunternehmers. Die Durchbrüche an Achse 41 + 42 wurden nun bis zum Jahreswechsel durchgeführt. Die Sandentnahme läuft derzeit im Bereich 
unter den Deckenfeldern 8 bis 10 (vor der Rathauslaube). Außerdem laufen in der Ebene 00, in enger Abstimmung mit den Archäologen, die 
Vorbereitungen der weiteren Durchbrüche, die ersten Unterfangungsarbeiten sowie Vorbereitungen der Parcoursstegerstellung. Seitens der Stadt 
Köln wurden letztmalig Fristsetzungen für die zügige Leistungserbringung gegenüber dem Stahlbauunternehmen ausgesprochen. Der Unternehmer 
ist diesen Aufforderungen nicht angemessen nachgekommen, sodass diesem zum 27.12.2021 die Kündigung des Vertrages ausgesprochen wurde. 
Stetige Unzuverlässigkeit, wiederholte Terminüberschreitungen und überzogene Nachforderungen ließen der Stadt keine andere Möglichkeit, als sich 
kurzfristig von dem Stahlbauunternehmer zu trennen. Dies bedeutet, dass es in der Ausführung der Bauarbeiten in Bezug auf die Errichtung des 
Neubaus zu Verzögerungen kommen wird, die nun seitens der Stadt Köln bewertet und neu aufgestellt werden müssen. 
Im Prätorium laufen die Arbeiten derzeit stetig weiter. Es finden hier parallel Trockenbau- und Estricharbeiten, Putzarbeiten sowie die Verlegung 
technischer Gebäudeausrüstung statt. Die Eintaktung der Firmen für die Holzinnentüren und Stahlrahmentüren hat ebenfalls stattgefunden. In Kürze 
startet die Sanierung und Reinigung der Decke im Prätorium, gefolgt von den Installationen der Stromschienen unterhalb der Decke. 
Im MPZ wurde der Großteil der Arbeiten abgeschlossen. Es folgen noch Feinmontagen der TGA sowie der Einbau der Türen und der Kompaktschleuse 
an der Sicherheitszentrale. 
In Kürze beginnen die Arbeiten am 2. Bauabschnitt der Decke Prätorium auf dem nördlichen Rathausplatz. Diese werden in mehreren Teilabschnitten 
ausgeführt, um den Zugang zum Spanischen Bau möglichst aufrecht zu erhalten. Die Arbeiten erstrecken sich daher voraussichtlich bis Sommer 2022. 
Der bisherige Terminplan sah eine bauliche Fertigstellung in 09/2024 vor, woraus sich der Zeitpunkt der Eröffnung für 03/2025 ergab. Die Kündigung 
des bisherigen Stahlbauunternehmers hat nun ein alternatives Vorgehen zur Folge, das sich naturgemäß in neuen Terminen und Kosten 
niederschlagen wird. Kosten- und Terminplan müssen mit der nun erfolgten Kündigung neu aufgestellt werden. Die sich daraus ergebenden 
Verzögerungen im Bau- und Projektablauf werden derzeit in enger Abstimmung mit den Bauleitungen analysiert und bewertet. 
Das Risiko wird als "hoch" eingestuft. 
Das Risiko wird als "hoch" eingestuft, aufgrund der potentiellen Auswirkungen der Kündigung des 
Gewerkes Stahlbau auf die noch auszuschreibenden Gewerke im Bereich Ausbau + Ausstellung
3 von 3

Beratungsverlauf (2)

24.01.2022 Bauausschuss
Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
25.01.2022 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 9.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0029/2022
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
20.01.2022
Erstellt
04.01.2022 13:57