4394/2021
Grundlagen des Spielbetriebs der Bühnen am Offenbachplatz ab der Spielzeit 2024/25
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Anlage_1 Auszug aus dem Beschlussprotokoll_ geänderter Beschluss
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Geschäftsführung Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln Herr Weis Telefon: (0221) 221-23657 Fax : (0221) 221-24141 E-Mail: Manuel.Weis@STADT-KOELN.DE Datum: 27.01.2022 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der Sondersitzung des Betriebsausschusses Bühnen der Stadt Köln vom 25.01.2022 öffentlich 3.3 Grundlagen des Spielbetriebs der Bühnen am Offenbachplatz ab der Spielzeit 2024/25 4394/2021 Ergänzungsantrag der Bündnispartner AN/0216/2022 I. Abstimmung über den Ergänzungsantrag Beschluss: Der Beschlusstext der Verwaltungsvorlage 4394/2021 „Grundlagen des Spielbetriebs der Bühnen am Offenbachplatz ab der Spielzeit 2024/2025“ wird wie folgt ergänzt: 5. Die Verwaltung wird gebeten, eine Lösung unter Beibehaltung der Internationalen Gastspiele zu präsentieren, die dazu führt, dass das Haus klar als „Drei-Sparten- Haus“ erkennbar ist, um den Tanz entsprechend der Actori-Studie mittelfristig aufzu- werten. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt bei Enthaltung der Fraktion der SPD. II. Abstimmung über die so geänderte Vorlage Beschluss: 1. Die Verwaltung wird beauftragt, die Ergebnisse aus der Untersuchung „actori 2020 und actori 2020 Tanz“ hinsichtlich der konkreten Auswirkungen auf den Betriebskostenzuschuss der Bühnen sowie den Gesamthaushalt in al- len für eine transparente Entscheidungsfindung relevanten Varianten bzw. Entscheidungsalternativen aufzubereiten. Dabei ist eine Hochrechnung des erforderlichen Betriebskostenzuschusses an die Bühnen bei Umsetzung der jeweiligen Variante bzw. Entscheidungsalter- native in Spielzeiten und Haushaltsjahren ab 2024/25 ff. für 20 Jahre darzu- stellen. Insbesondere sind sämtliche nicht in actori 2020 kalkulierten zusätzlichen einmaligen Übergangs- oder Projektkosten zu ermitteln und darzu stellen. Es sind Beschlussvorschläge auf dieser Basis vorzulegen. 2. Die Verwaltung wird beauftragt, hinsichtlich einer möglichen langfristigen Anmietung des Depots auf Basis der actori -Empfehlungen Folgendes zu veranlassen: a. Verhandlung eines unterschriftsre ifen langfristigen Mietvertrages (Richtwert: 20 Jahre) mit dem Eigentümer b. Erstellung einer Machbarkeitsstudie hinsichtlich der möglichen Aus- und Umbaukosten des Depots Die Machbarkeitsstudie wird auf Basis einer Markterkundung voraus- sichtlich 150 T€ kosten und ist aus den Bilanzgewinnen der Spielzeiten 2019/20 und 2020/21 zu finanzieren. c. Die Verwaltung wird beauftragt darzustellen, welche Auswirkungen die Rückübertragung der Halle Kalk (75) in das allgemeine Liegenschafts- vermögen der Stadt Köln nach sich zieht. 3. Sonstige mit der Umsetzung der actori-Ergebnisse einhergehende Beschlüsse (z. B. Stellenzusetzungen, Stellenplanbesonderheiten etc.) sind beschlussreif und ggf. in Alternativen dargestellt aufzuarbeiten und vorzulegen. Beschluss- punkt 1 und 2 können einzeln abgearbeitet werden. 4. Die Verwaltung wird unter der Leitung des Beigeordneten für Kunst und Kultur zur Vorbereitung und Abarbeitung der Beschlüsse 1 bis 3 einen regelmäßig tagenden „Arbeitskreis actori“ einrichten. Dieser soll besetzt sein mit Vertre- ter*innen aus den im Betriebsausschuss Bühnen stimmberechtigten Fraktio- nen sowie verwaltungsseitig aus dem Amt der Oberbürgermeisterin, aus der Kämmerei, dem Beteiligungsmanagement sowie der Betriebsleitung der Büh- nen. 5. Die Verwaltung wird gebeten, eine Lösung unter Beibehaltung der Internatio- nalen Gastspiele zu präsentieren, die dazu führt, dass das Haus klar als „Drei- Sparten-Haus“ erkennbar ist, um den Tanz entsprechend der Actori-Studie mittelfristig aufzuwerten. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt.
Beschlussvorlage Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/46 Vorlagen-Nummer 4394/2021 Freigabedatum 07.01.2022 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Grundlagen des Spielbetriebs der Bühnen am Offenbachplatz ab der Spielzeit 2024/25 Beschlussorgan Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln Gremium Datum Beschluss: 1. Die Verwaltung wird beauftragt, die Ergebnisse aus der Untersuchung „actori 2020 und actori 2020 Tanz“ hinsichtlich der konkreten Auswirkungen auf den Betriebs- kostenzuschuss der Bühnen sowie den Gesamthaushalt in allen für eine transpa- rente Entscheidungsfindung relevanten Varianten bzw. Entscheidungsalternativen aufzubereiten. Dabei ist eine Ho chrechnung des erforderlichen Betriebskostenzuschusses an die Bühnen bei Umsetzung der jeweiligen Variante bzw. Entscheidungsalternative in Spielzeiten und Haushaltsjahren ab 2024/25 ff. für 20 Jahre darzustellen. Insbesondere sind sämtliche nicht in acto ri 2020 kalkulierten zusätzlichen einmaligen Übergangs- oder Projektkosten zu ermitteln und darzustellen. Es sind Beschlussvor- schläge auf dieser Basis vorzulegen. 2. Die Verwaltung wird beauftragt, hinsichtlich einer möglichen langfristigen Anmie- tung des Depots auf Basis der actori-Empfehlungen Folgendes zu veranlassen: a. Verhandlung eines unterschriftsreifen langfristigen Mietvertrages (Richtwert: 20 Jahre) mit dem Eigentümer b. Erstellung einer Machbarkeitsstudie hinsichtlich der möglichen Aus - und Um- baukosten des Depots Die Machbarkeitsstudie wird auf Basis einer Markterkundung voraussichtlich 150 T€ kosten und ist aus den Bilanzgewinnen der Spielzeiten 2019/20 und 2020/21 zu finanzieren. c. Die Verwaltung wird beauftragt darzustellen, welche Auswirkungen die R ück- übertragung der Halle Kalk (75) in das allgemeine Liegenschaftsvermögen der Stadt Köln nach sich zieht. 3. Sonstige mit der Umsetzung der actori -Ergebnisse einhergehende Beschlüsse (z. B. Stellenzusetzungen, Stellenplanbesonderheiten etc.) sind beschlussreif und ggf. in Al- ternativen dargestellt aufzuarbeiten und vorzulegen. Beschlusspunkt 1 und 2 können einzeln abgearbeitet werden. Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln 18.01.2022 Finanzausschuss 31.01.2022 2 4. Die Verwaltung wird unter der Leitung des Beigeordneten für Kunst und Kultur zur Vorbereitung und Abarbeitung der Beschlüsse 1 bis 3 einen regelmäßig tagenden „Arbeitskreis actori“ einrichten. Dieser soll besetzt sein mit Vertreter*innen aus den im Betriebsausschuss Bühnen stimmberechtigten Fraktionen sowie verwaltungsseitig aus dem Amt der Oberbürgermeisterin, aus der Kämmerei, dem Beteiligungsma- nagement sowie der Betriebsleitung der Bühnen. 3 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 150 T € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: BEENDIGUNG DES SPIELBETRIEBS IM INTERIM Eine Schlüsselübergabe der sanierten Bühnen im 1. Quartal 2024 macht eine Wiedereröffnung zum Beginn der Spielzeit 2024/25 möglich und wird aktuell entsprechend geplant. Allerdings müssen im Anschluss an die Schlüsselübergabe der Einzug aller Mitarbeitenden und aller Gewerke der Bühnen sowie die Probenphasen für die dann am Offenbachplatz stattfindenden Pro- duktionen erfolgen. Ein konkreter Wiedereröffnungstermin für den Spielbetrieb am Offenbachplatz wird im Rahmen der Inbetriebnahmeplanungen derzeit erarbeitet. Der Interimsspielbetrieb der Bühnen würde damit mit Ablauf der Spielzeit 2023/24 beendet. Die Details zur Sicherung und Beendigung des Bühneninterims (Oper / Schauspiel / Tanz) bis 2024 (3953/2021) können der entsprechenden Vorlage entnommen werden. 4 SPIELBETRIEB DER BÜHNEN AM OFFENBACHPLATZ AB 2024/25 Aufgrund der Verzögerung der Sanierung der Bühnen Köln am Offenbachplatz hat der Betriebsaus- schuss Bühnen im April 2019 die actori GmbH mit der Fortschreibung der im Jahr 2014 durchgeführ- ten Wirtschaftlichkeits- und Organisationsuntersuchung beauftragt. Ziel des „Updates“ war, aufzuzei- gen, wie die Bühnen nach Abschluss des deutlich verlängerten Interims strukturiert zu einem leis- tungsfähigen und effizienten Kulturbetrieb mit dem Bühnenzentrum am Offenbachplatz entwickelt werden können. Ausgangspunkt der Untersuchung ist das optimierte Betriebsszenario aus der Unter- suchung von 2014, welches eine Spielplanung umfasst, die ein hohes künstlerisches Niveau mit ei- nem vielfältigen Angebot verbindet. Im Rahmen des Gutachtens wurden die Kosten für einen regulä- ren Spielbetrieb kalkuliert, d. h., mögliche Übergangskosten und erforderliche projektbezogene Kos- ten waren nicht Gegenstand der Untersuchung. Auf der Basis dieser fundierten Untersuchung ist nun zu entscheiden, in welcher Form die Bühnen „strukturiert zu einem leistungsfähigen und effizienten Kulturbet rieb an das Bühnenzentrum am Of- fenbachplatz“ zurückkehren sollen. Das Gutachten „actori 2020 und actori 2020 Tanz“ wurde dem Betriebsausschuss Bü hnen am 30.06.2021 in einer Sondersitzung von den Autor*innen Dr. Nora Pähler vor der Holte und Frank Schellenberg von der actori GmbH präsentiert und liegt den Mitglieder des Betriebsausschusses Bühnen gedruckt sowie digital (2344/2021) vor. Übersetzung der actori-Ergebnisse in die Wirtschafts- und Haushaltsplanzahlen - 1. Beschlusspunkt – Um auf Basis der actori-Ergebnisse fundierte Entscheidungen treffen zu können, ist nun erforderlich, die Ergebnisse der Untersuchung in die „Sprache“ und die gewohnten Darstellungen des Wirtschafts- planes der Bühnen und dessen Mittelfristplanung sowie in die gesamtstädtische Haushaltsplanung zu übersetzen. Entsprechend wird die Verwaltung sodann Ergebnisse sowie weitere Betrachtungen in konkrete Beschlussvorschläge und Entscheidungsalternativen münden lassen, die die gesamtstädti- schen Belange berücksichtigen. Die Beschlussvorschläge werden die Mittelfristplanung der Bühnen und den Gesamthaushalt betref- fen und eine darüberhinausgehende längerfristige Kostenentwicklung aufzeigen. „actori 2020“ Die Verwaltung erachtet es zum jetzigen Zeitpunkt als entscheidend, dass de r Fokus insbe- sondere auf dem Spielbetrieb am Offenbachplatz ab Wiedereröffnung liegt, um den Sparten der Bühnen dort zu voller Strahlkraft und hoher Akzeptanz und Annahme durch die Kölner Bürger*innen zu verhelfen. Hierfür sind ein ausreichendes Budget und frühzeitige Planungssi- cherheit unbedingt erforderlich. Die Verwaltung wird daher wie unter dem 1. Beschlusspunkt dargestellt die mittelfristigen Auswirkungen auf den Haushalt der Stadt Köln bei Umsetzung von „actori 2020“ in der jeweili- gen Umsetzungsvariante in Spielzeiten und Haushaltsjahren ab 2024/25 ff. für 20 Jahre dar- stellen sowie mit einem Beschlussvorschlag versehen. „actori 2020 und actori 2020 Tanz“ Auf Basis des Konzeptes „TanzKöln“ (actori, S. 543 ff.) hat actori fundierte Aussagen zum Ausbau des Tanzes vorgelegt (vgl. actori, S. 430 ff). Auch für diese Variante wird die Verwal- tung die Ergebnisse der Untersuchung in die „Sprache“ und die gewohnten Darstellungen des Wirtschaftsplanes der Bühnen und dessen Mittelfristplanung sowie in die gesamt städtische Haushaltsplanung übersetzen. Damit einhergehende inhaltliche Fragen zur Etablierung einer festen Tanzsparte auf Basis des vorgelegten Tanzkonzeptes sind sodann zu diskutieren und weitere Aufträge zu erteilen. Weitere Varianten 5 Im Rahmen der Erarbeitung der Beschlussvorschläge werden sich auf Basis der Diskussionen und Anregungen möglicherweise weitere Varianten entwickeln. Auch der „Arbeitskreis actori“ (4. Beschlusspunkt) kann hierzu dienlich sein. Langfristige Anmietung des Depots - 2. Beschlusspunkt - Die Frage nach einer rechtsrheinischen Spielstätte des Schauspiel Köln beschäftigt den Betriebsaus- schuss Bühnen und die Verwaltung bereits seit vielen Jahren. actori hat auf Basis des Prüfauftrages sehr fundiert zwischen den Standorten Halle Kalk und Depot abgewogen (actori, S. 181 bis 207). Aus Sicht der Verwaltung hätte die langfristige Anmietung des Depots im Wesentlichen folgende Auswirkungen: Erhalt eines etablierten, akzeptierten und hervorragend ausgestatteten Kölner Kulturortes in Mülheim über die Zeit des Interims hinaus. Senkung der Mietkosten während der Interimszeit von knapp 15,- € auf gut 5,20 € pro Quad- ratmeter. Dies ist bisher auf Basis einer Absichtserklärung des Vermieters abgesichert. Im Depotkomplex werden derzeit ca. 7.630 qm angemietet. Ein konkreter Mietvertragsentwurf wäre auf Basis des 2. Beschlussvorschlages unterschriftsreif zu erarbeiten und würde vor ei- nem sodann zu treffenden politischen Beschluss Abschlusssicherheit gewährleisten. Damit könnten auch noch für die Spielzeiten im Interim die Mietkosten reduziert werden. Mit der langfristigen Anmietung gehen allerdings auch langfristige Belastungen des Betriebs- kostenzuschusses mit Miet- und Betriebskosten einher. actori hat diverse Fragen zu notwendigen Umbauten des Depots nicht untersucht. Hierzu sind eine Machbarkeitsstudie und weitere Gutachten und Berechnungen zu verschiedenen Varian- ten bzw. Beschlussalternativen zu erstellen. Die Machbarkeitsstudie wird auf Grundlage einer Markterkundung voraussichtlich 150 T€ kos- ten und ist aus den Bilanzgewinnen der Spielzeiten 2019/20 und 2020/21 zu finanzieren. Es wird geprüft, ob actori im Rahmen eines Nachtrags die noch offenen Fragen unter Unterbeauf- tragung von Bausachverständigen beantworten kann. Hinsichtlich der inhaltlichen Ausrichtung und Nutzung des Depots hat actori verschiedene Va- rianten und Organisationsmodelle erarbeitet (actori 2020, S. 181 ff.) Diese müssen bewertet, beschlussreif vorbereitet, ggf. erweitert und im Kontext der gesamtstädtischen Belange be- trachtet werden. Auch hier wird der „Arbeitskreis actori“ (4. Beschlusspunkt) dienlich sein. Depot 2 vs. Halle Kalk actori liefert auf den Seiten 181 ff. eine Gegenüberstellung hinsichtlich der Frage der Ansiedlung einer neben dem Offenbachplatz betriebenen 3. Spielstätte. Dezidiert wurde der Prüfauftrag des Betriebs- ausschusses „Depot 2 vs. Halle Kalk“ abgearbeitet. Die höchste Planungssicherheit und eine fundierte Berechnungsgrundlage für den BKZ ermöglicht ein Verbleib des Schauspiel Köln im Depot, weshalb bei einer derartigen Entscheidung keine weitere Alternative ausgearbeitet werden soll und die Auswirkungen der Rückübertragung der Halle Kalk (75) in das allgemeine Liegenschaftsvermögen der Stadt Köln aufgearbeitet und ggf. zum Beschluss vor- gelegt wird. Weitere Beschlüsse / Arbeitskreis actori - 3. und 4. Beschlusspunkt - Um die Bühnen auf Basis der actori-Empfehlungen geordnet an den Offenbachplatz zurückzuführen, ist die Spielzeit 2021/22 für entsprechende Beschlüsse der richtige Zeitpunkt. Die Planungsvorläufe in den Sparten und die Umsetzung der politischen Entscheidungen innerhalb der Verwaltung sowie bei- spielsweise der Vorlauf konkreter Personalgewinnungen machen ein zeitnahes Handeln unbedingt erforderlich. Die Verwaltung wird entsprechende Beschlüsse ggf. mit Alternativen aufarbeiten, erläu- 6 tern und zum Beschluss vorlegen. Voraussichtlich sind damit einhergehende Beschlüsse (z. B. Stel- lenzusetzungen, Stellenplanbesonderheiten etc.) erforderlich. Aus Zeitgründen wird die Verwaltung die Beschlusspunkte 1 und 2 möglicherweise einzeln abarbeiten. Die Verwaltung erachtet es als notwendig, zur Vorbereitung der Beschlüsse 1 bis 3 einen regelmäßig tagenden „Arbeitskreis actori“ einzurichten. Die Leitung dieses Arbeitskreises und die Moderation des Prozesses wird der Beigeordnete für Kunst und Kultur übernehmen. Der Arbeitskreis soll besetzt sein mit Vertreter*innen aus den im Betriebsausschuss Bühnen stimmberechtigten Fraktionen sowie ver- waltungsseitig aus dem Amt der Oberbürgermeisterin, aus der Kämmerei, dem Beteiligungsmanage- ment sowie der Betriebsleitung der Bühnen. Übersicht über die anstehenden Beschlüsse Auf Basis dieser Vorlage ist perspektivisch mit folgenden Beschlussvorlagen zu rechnen: Beschluss / Mitteilung Inhalt Finanzielle Auswirkungen Gegenständliche Beschlussvorlage Übersetzung der actori -Ergebnisse in die „Haushaltssprache“ Keine Auswirkungen Prüfaufträge zu den Auswirkungen einer langfristigen Anmietung des De- pots Planungskosten über Bilanz- gewinne der Bühnen gesichert Beschlussvorlage Zu den Ergebnissen aus den Be- schlussaufträgen aus 1. bis 3. mit Entscheidungsvorschlägen Mittelfristige Auswirkungen auf Basis der Beschlüsse Beschlussvorlage Ggf. Entscheidung über rechtsrheini- sche Spielstätte / langfristige Anmie- tung Depot Mittelfristige Auswirkungen auf Basis der Beschlüsse Anlagen: Das Gutachten „actori 2020 und actori 2020 Tanz“ wurde dem Betriebsausschuss Bühnen am 30.06.2021 in einer Sondersitzung von den Autor*innen präsentiert und liegt jedem Mitglied des Betriebsausschusses gedruckt und digital (2344/2021) vor. In dieser Vorlage wird insbesondere auf folgende Kapitel Bezug genommen: o B.3.5. Rechtsrheinische Spielstätte – Bewertung der Optionen, Seiten 181 - 245 o G. Ausbau des Tanzes, Seiten 439 – 442 o J. Notwendige Schritte, Seite 523 Das Gutachten ist über diesen Link direkt erreichbar: 2344/2021 Der Finanzausschuss erhält die Beschlussvorlage im Nachgang zur Kenntnis.
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 4394/2021
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 27.01.2022
- Erstellt
- 21.12.2021 06:51