3893/2022
Neue Strategie für die Entwicklung des Leitmarktes Kultur- und Kreativwirtschaft von KölnBusiness
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Mitteilung Ausschuss
5502 Zeichen
Dezernat, Dienststelle IX/IX/3 Vorlagen-Nummer 21.11.2022 3893/2022 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Wirtschaftsausschuss 24.11.2022 Neue Strategie für die Entwicklung des Leitmarktes Kultur- und Kreativwirtschaft von KölnBusiness Die Kultur- und Kreativwirtschaft (KKW) hat mit seinen 60.000 Mitarbeiter*innen in Köln wirtschaftli- ches Gewicht und prägt Stadtkultur und anziehende Ausstrahlung wesentlich mit. Inzwischen ist jedes fünfte Kölner Unternehmen Teil der Kultur- und Kreativwirtschaft. Zur KKW gehören dabei hauptsäch- lich der Werbemarkt, die (Software- und) Gamesindustrie, die Filmwirtschaft, die Designwirtschaft, der Pressemarkt, die Rundfunkwirtschaft, der Architekturmarkt, der Buchmarkt, der Markt für darstellende Künste, der Musikmarkt und der Kunstmarkt. KölnBusiness definiert die Kölner Kultur- und Kreativ- wirtschaft als einen von acht Leitmärkten, die für den Wirtschafts- und Arbeitsstandort Köln von be- sonderer Bedeutung sind. Um dieser Bedeutung unter den gerade aktuell sich wandelnden Rahmenbedingungen gerecht zu werden, hat KölnBusiness das Beratungsunternehmen Prognos beauftragt, eine Strategie für die Entwicklung des Leitmarktes Kultur- und Kreativwirtschaft zu entwickeln. Die Studie stellt fest, dass Köln im Bereich der Imagebildung, der Gründungsintensität sowie der Entwicklung von Nachhaltigkeit und Digitalisierung als den langfristig wichtigsten Einflussfaktoren auf die wirtschaftliche Wettbe- werbsfähigkeit Handlungspotenziale aufweist. Ebenso wird die Talententwicklung und -bindung als bedeutender Baustein einer künftigen Handlungsstrategie hervorgehoben. KölnBusiness setzt die strategischen Handlungsempfehlungen im Einklang mit der Stadtstrategie und der Dachstrategie von KölnBusiness um. Ein besonderes Augenmerk wird neben einem ganzheitli- chen Blick auf die Kultur- und Kreativwirtschaft auf die drei Teilmärkte gelegt, die für den Standort Köln besondere strategische Bedeutung aufweisen: 1. Medienwirtschaft mit einer besonderen Konzentration auf die in Köln traditionell starke Filmwirtschaft und seinen digitalen Innovationsfeldern, der Rundfunkwirtschaft, sowie der Musikwirtschaft. 2. Games & E-Sports in der Erweiterung seines kreativwirtschaftlichen Kerns, der Gamesindustrie, um den Kölner Wachstumsmarkt E-Sports. 3. Designwirtschaft im weiten Sinne, von den unterschiedlichsten Disziplinen des Kommunikationsdesigns bis zum Produktdesign und unter Ergänzung des in Köln kulturell bedeutsamen Kunstmarkts sowie des wachsenden Werbemarkts Hierzu wurde im Geschäftsbereich Business Development ein dreiköpfiges Team bestehend aus Ex- perten in den genannten Teilmärkten aufgebaut. Das Team entwickelt die eigenen Aktivitäten zur Entwicklung der Kultur- und Kreativwirtschaft innerhalb von drei miteinander verbundenen strategi- schen Modulen: 2 Talente umfasst Beiträge zur Bindung und Anziehung von Absolvent*innen und Talenten an den Standort z.B. durch Unterstützung oder Durchführung von Fachkräfte-Veranstaltungen wie der c/o work, Schulungen sowie durch eine intensivere Zusammenarbeit mit Ausbildungsstätten wie dem Cologne Games Lab, dem Mediengründerzentrum oder der Internationalen Filmschu- le. Labor widmet sich der Entwicklung von Projekten zu konkreten Fragestellungen der drei definierten Teilmärkte im Schulterschluss mit Standortakteuren und Expert*innen z.B. in Netzwerk- Formaten wie Roundtables oder fördert durch das Förderprogramm „Kölner Rahmen“ Pilotpro- jekte und neue Geschäftsmodelle der KKW. Auch Cross-Cluster-Innovation in Zusammenwir- ken mit anderen Leitmärkten soll in diesem Rahmen mittelfristig forciert werden. Utopia beschäftigt sich mit Zukunftsfragen der Kultur- und Kreativwirtschaft, z.B. der Rolle von gene- rativer Künstlicher Intelligenz, Kreislaufwirtschaft oder virtuellen Welten. Dazu wird jährlich ein eintägiges Format mit internationalen Experten entwickelt. Das Ziel, die Kreativstadt Köln mit starken Impulsen digitaler und ökologischer zu machen, liegt allen inhaltlichen Aktivitäten handlungsleitend zu Grunde. Die kompetente, individuelle Beratung von Bran- chenakteuren ist neben den aktivierenden Projekten eine Kernaufgabe des KKW-Teams. Dazu hat eine enge Abstimmung mit relevanten städtischen Dienststellen, Branchenverbänden, dem Land Nordrhein-Westfalen sowie der IHK Köln eine hohe Relevanz, um den Kreativschaffenden bei allen Anliegen die kürzesten Wege zu sichern und gemeinsam für den Standort zu wirken. Zukünftig sollen die Potentiale der europäischen Vernetzung stärker genutzt werden. Zentral ist dabei vor allem die Schlüsselansiedlung des Headquarters des EIT Culture & Creativity, der EU- Förderagentur für die Kultur- und Kreativwirtschaft, in Köln. Als designiertes Mitglied des Trägerver- eins wird KölnBusiness attraktive Fördermöglichkeiten für die Kölner Kultur- und Kreativwirtschaft erschließen. Langfristige standortprägende Projekte von KölnBusiness sind z.B. die Planung einer neuen räumli- chen Struktur für die Kölner Gamesbranche und die Ansiedlung eines Design-Campus. Abgerundet werden die inhaltlichen Aktivitäten durch begleitende, branchennahe Kommunikationsmaßnahmen, die derzeit sukzessive entwickelt werden. Hierdurch soll neue Aufmerksamkeit auf den Kultur- und Kreativwirtschaftsstandort Köln gewonnen und Kreative in einem großen Ökosystem beraten, vernetzt und informiert werden. gez. Haack
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3893/2022
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 21.11.2022
- Erstellt
- 16.11.2022 12:37