0880/2023
Projekt „sichtbar machen. Kommunikation im und über den Holocaust", hier: Projektabschlussbericht
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Anlage 1 - Abschlussbericht Projekt sichbar machen
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Abschlussbericht „sichtbar machen. Kommunikation im und über den Holocaust“ Projektinfos: Projekttitel: „sichtbar machen. Kommunikation im und über den Holocaust“ Website: www.sichtbar-machen.online (Launch 7. Dezember 2022) Projektlaufzeit: 01. Oktober 2021 bis 31. Dezember 2022 Projektziel: Schaffung einer multimedialen Website mit innovativen VR-Räumen zum jüdischen Leben in Köln zwischen 1933 – 1945 inklusive begleitenden Großprojektionen im Stadtraum Projektträger: Museumsdienst Köln (MD) in Kooperation mit dem NS- Dokumentationszentrum der Stadt Köln (NS-DOK) Gefördert im Rahmen der Bildungsagenda NS-Unrecht durch die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) und das Bundesministerium der Finanzen (BMF) Förderrahmen: 497.600 Euro Das Projekt „sichtbar machen. Kommunikation im und über den Holocaust“ wurde von Oktober 2021 bis Dezember 2022 durch die Stiftung EVZ und das BMF im Rahmen der Bildungsagenda NS-Unrecht gefördert. In Kooperation von MD und NS- DOK entstand bis Ende 2022 eine innovative Website zum jüdischen Leben in Köln zwischen 1933 und 1945. In modern gestalteten 3D-Räumen können die Besucher*innen die Innensicht der jüdischen Menschen damals auf ihre Situation und den jeweiligen Moment der Verfolgung erkunden, multiperspektivische Sichtweisen überlebender Kölner Zeitzeu*innen vergleichen, auf eine fundierte und in diesem Umfang einzigartige historische Informationsebene zur Erläuterung zurückgreifen, mehr über das Thema Emigration aus einer sehr persönlichen Sicht erfahren sowie die erinnerungskulturelle Wahrnehmung des Projektes selbst und dessen Verknüpfung mit dem Stadtraum durch die Dokumentation der drei Großprojektionen im Projektverlauf erleben. Die Kölner Familie Schönenberg (hier im November 1933) steht exemplarisch im Zentrum der Darstellungen. (Max Schönenberg und Emma Kaufmann (sitzend), Leopold und Erna Schönenberg sowie Julius Kaufmann (stehend v.l.n.r.)) Abb.: NS-DOK Die Familie Schönenberg Exemplarisch im Zentrum steht die jüdische Kölner Familie Schönenberg. Auf der Grundlage ihrer in dieser Dichte und der zeit- lichen Breite nahezu einzig- artigen Überlieferung von Selbstzeugnissen wird eine völlig neue Perspektive auf die Innensichten, auf die Kommunikations- und Lebens- räume der jüdischen Menschen damals geworfen. Die Briefe, Tagebücher und Dokumente offenbaren die Wahrnehmung des jeweiligen Moments der Verfolgung und der Ausgrenzung durch die Betroffenen selbst und ermöglichen so ein modernes historisches Lernen und ein völlig neuartiges Verständnis der Prozesse und Mechanismen der schrittweisen Ausgrenzung und Vernichtung des jüdischen Lebens in Köln, in Deutschland und Europa. die Deportation und der Tod des Arztes Max Schönenberg in Theresienstadt – bis hin zum letzten Brief von Erna Schönenberg kurz vor der weiteren Deportation und Ermordung in Auschwitz: Alles ist durch die Briefe und Aufzeichnungen dokumentiert und wurde auf der Website in 3D-Räumen multimedial erfahrbar gemacht – als rekonstruierte Lebens- und Wohnverhältnisse visualisiert sowie als Text und gelesen auch auditiv präsentiert. Die gezeichneten Figuren im Graphik-Novel-Stil zeigen die Menschen im jeweiligen Moment des Schreibens, in einem Setting, in dem die Briefe hätten geschrieben sein können. Visualisierung der Familiengeschichte auf der Website www.sichtbar-machen.online Screenshot: Lukaßen Visualisierung der Familiengeschichte auf der Website www.sichtbar-machen.online Screenshot: Lukaßen Die 3D-Rekonstruktion der immer engeren und bedrückenderen Wohn- und Lebenssituation von der gut- bürgerlichen Wohnung zum Gettohaus in der Nähe des Stadtgartens – die Verhaftung und Emigration des Onkels Julius infolge des Novemberpogroms 1938, die Emigration des Sohnes Leopold nach Palästina, schließlich die Internierung des Ehepaares Schönenberg im Lager Müngersdorf, Emigration nach Palästina Der im Projektverlauf durch Kontakte zu Nachfahren in Israel und der Schweiz zutage getragene umfangreiche Fotobestand aus der Emigration von Leopold Schönenberg wird in einem weiteren 3D-Raum präsentiert. Die Fotos dokumentierten das zunächst unbeschwerte Leben in Köln, aber auch die einsetzenden Vorbereitungen auf die Auswanderung in Anbetracht der zunehmenden Ausgrenzung und Verfolgung. Detailliert und sehr akribisch fotografierte Leopold ebenso den Aufbau eines neuen Lebens im Kibbuz in Palästina. Der Begleiter und Katalog: Die Informationsebene Sowohl die Visualisierung der Familiengeschichte Schönenberg als auch die Präsentation der Fotos aus der Emigration werden begleitet und erläutert durch eine umfangreiche Informationsebene. Im „Begleiter“ und dem „Katalog“ werden detaillierte historische Informationen präsentiert – zielgenau verknüpft mit der jeweils betrachteten Szene, aber auch in toto bieten die Erläuterungen alles zum Verständnis und historischen Einordnung der exemplarischen Lebensgeschichten, aber auch weit mehr: Weitere Quellen und Fotos, Vergleiche mit anderen Städten und Regionen, nationale und internationale Bezüge weisen weit über den lokalen und exemplarischen Kontext hinaus. Zeítzeug*innen erzählen Das Thema Emigration findet sich auf der Website sowohl in künstlerisch illustrierter Form auf der Grundlage von Selbstzeugnissen als auch ín Form einer Ausstellung der Fotoüberlieferung Multiperspektivische Sichtweisen der Über- lebenden finden sich im Raum „Zeit- zeug*innen erzählen“: Verschiedene Zugänge zu den Video-Interviews als jüdisch verfolgter Kölner*innen bieten die Möglichkeit, die jeweilige Lebensgeschichte als Ganzes kennenzulernen, aber auch bestimmte Situationen oder Fragen zu allgemeinen Themen vergleichend gegenüber zu stellen. Zeitzeug*innen erzählen – Ansicht des Raumes auf www.sichtbar-machen.online Erinnern im Stadtraum In Form von Großprojektionen im Stadtraum fanden sich die Inhalte des Portals im Projektverlauf auch im Stadtraum – an den Orten, an denen sich die Geschichte und Geschichten damals ereigneten, an den Orten der Ausgrenzung, Verfolgung und Verzweiflung mitten in der Stadt, unter den Augen der Mehrheitsgesellschaft. Diese Präsentationen der digitalen Visualisierungen, von historischen Fotos, gesprochenen Selbstzeugnissen, Zeitzeugen-Interviews, aber auch gezeichneten und illustrierten historischen Situationen verbanden das Digitale der Website mit dem Analogen im Stadtraum und stießen auf sehr große Resonanz: Jeweils bis zu 300 Besucher*innen kamen zu den drei Projektionen. Zur ersten Projektion am 15. Juni 2022 durften wir Bürgermeister Dr. Ralph Elster und die EVZ-Vorstandsvorsitzende Dr. Andrea Despot begrüßen. Am 9. November besuchten der Vorstand der jüdischen Gemeinde Köln mit seinem Gast, der Vize-Präsidentin des EU-Parlaments Katarina Barley, die Projektion. Die Projektionen 15. Juni 2022 an der Hausfassade am ehemaligen Wohnort der Familie Schönenberg und späteren Gettohaus, Ecke Venloer Straße 23/ Bismarckstraße, am Jahrestag der Deportation von Max und Erna Schönenberg in das Getto Theresienstadt am 15. Juni 1942 09. November 2022 am ehemaligen Standort der 1938 zerstörten Synagoge Glockengasse am Jahrestag des Novemberpogroms 07. Dezember 2022 an den historischen Messehallen (Rheinhallen)/ Bahnhof Messe/ Deutz (tief) als Ausgangspunkt der Deportationen aus Köln am Jahrestag der Deportation in das Getto Riga 1941 Fassadenprojektion 15. Juni 2022 am ehemaligen Wohnort der Familie Schönenberg, Venloer Straße 23/ Ecke Bismarckstraße Foto: Gregor Kaluza Fassadenprojektion am 9. November 2022 am ehemaligen Standort der 1938 zerstörten Synagoge Glockengasse Foto: Dirk Lukaßen Rheinhallen, 7. Dezember 2022 am Jahrestag der Deportation nach Riga 1941: Die Szenische Projektion kombinierte Sound, Lesungen und Aktionen von Schauspieler*innen mit Projektionen Foto: Gregor Kaluza Das Team Der Museumsdienst realisierte das Projekt in Kooperation mit dem NS-DOK und einem Team aus erfahrenen Historiker*innen, Programmierer*innen, 3D- und Character-Designern, Künstler*innen, Fotografen und Kamerateams sowie Musik- Produzent*innen und einer Vielzahl an Sprecher*innen. Alle Mitwirkenden entnehmen Sie bitte den Angaben in den jeweiligen Räumen der Website. Stellvertretend ist hier das Kernteam aus den jeweiligen Bereichen genannt: Ralf Dank/ Christine Bolz: Technische Leitung, Programmierung, Layout Ina Hagenau/ Mischa Ruhr: Leitung Audioproduktion Karsten Huth: 3D-Visualisierungen Kane Kampmann: Künstlerische Leitung Projektionen und Illustrationen Dr. Dirk Lukaßen: Projektleitung Dr. Martin Rüther: Inhaltliche Leitung, Redaktion, Recherche 7. Dezember 2022 an den Rheinhallen mit Blick auf den Bahnhof Messe/ Deutz (tief) anlässlich des Jahrestages der Deportation nach Riga 1941 Foto: Gregor Kaluza Weiterführende Informationen Video-Dokumentationen der drei Großprojektionen wie sämtliche anderen Ergebnisse auf der Website www.sichtbar-machen.online Beiträge über das Projekt in „museenkoeln. Das Magazin“: o Martin Rüther: ‚Unsere liebe Gertrud‘ – Ein Beispiel zivilen Ungehorsams, Heft 01/22, S: 26 ff.: http://www.museenkoeln.de/Downloads/home/0754_0300_DasMagazin_01_2022_W EBRZ_bf.pdf o Dirk Lukaßen: Köln, Venloer Straße 23. Die Geschichte eines Hauses und seiner Bewohner*innen, Heft 02/22, S. 16 ff.: https://museenkoeln.de/downloads/home/0754_0305_DasMagazin_2_2022_WEBRZ _bf.pdf „sichtbar machen: Die letzten Briefe“ – Beitrag „Bild der Woche“ auf museen.koeln infolge der szenischen Projektion am 7. Dezember 2022 in Köln-Deutz, https://museenkoeln.de/portal/bild-der-woche.aspx?bdw=2022_50 Presseartikel (Auswahl) o Kölnische Rundschau, 16. Juni 2022 o Kölner Stadtanzeiger, 7. November 2022 o Kölnische Rundschau, 7. Dezember 2022 o Kölner Stadtanzeiger, 8. Dezember 2022 Einladungskarten Projektionen o 15. Juni 2022 o 09. November 2022 o 7. Dezember 2022
Anlage 5 Presseartikel November 2022
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en RI MIT AUBaINNHEeN Tern bleiben Seite 23 .. Pl} .. Z er } Das Köln-Wetter Wechselnd bis stark Br f bewölkt bei 15 Grad Höchsttemperatur Synagoge an der Glockengasse wird wieder sichtbar Die Künstlerin Kane Kampmann wirdam Mittwochmit Synagoge an der Glockengasse, die dabei zerstört wur- gegenüber dem heutigen Gesch aus. Das Foto NE rl IRB"
Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle VII/4522 Vorlagen-Nummer 13.03.2023 0880/2023 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Kunst und Kultur 14.03.2023 Projekt „sichtbar machen. Kommunikation im und über den Holocaust" hier: Projektabschlussbericht Im Sommer 2021 wurden der Museumsdienst Köln und das NS-Dokumentationszentrum (NS- DOK) der Stadt Köln ermutigt, einen Antrag zur Etablierung von digitalen Bildungsräumen bei der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft EVZ (Berlin) zu stellen. Aufgrund der engen Anbindung an die museumspädagogische Referentenstelle hat der Museumsdienst in Ab- sprache mit dem NS-DOK verantwortlich die Antragstellung übernommen und konnte 497.600 € einwerben. Die Förderung durch die Stiftung erfolgte im Rahmen der „Bildungsagenda NS- Unrecht“ des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) im Förderschwerpunkt „Digitale (Lern- )Räume“. Das Projekt konnte am 01.10.2021 starten und wurde am 31.12.2022 beendet. Ziel des von der Stiftung EVZ und dem BMF geförderten Projektes von Museumsdienst und NS-DOK war, Verschwundenes sichtbar zu machen, Einblicke in vernichtete Gedankenwelten zu geben und zerstörte Kommunikationsräume zu rekonstruieren. Im Nachgang zur Mitteilung 0458/2022, in der dem Ausschuss Kunst und Kultur über die er- folgreiche Mitteleinwerbung berichtet wurde, und dem Zwischenbericht, der dem Ausschuss mit Mitteilung 1754/2022 zur Kenntnis gegeben wurde, informieren NS-DOK und Museums- dienst den Ausschuss nun über den erfolgreichen Projektabschluss. Anlagen 1 – Abschlussbericht des Projektes 2 – Einladung zur Projektion im Stadtraum 3 – Plakat zum Projekt 4 – Presseartikel Juni 2022 5 – Presseartikel November 2022 6 – Presseartikel 1 Dezember 2022 7 – Presseartikel 2 Dezember 2022 Gez. Charles
Anlage 3 Plakat zum Projekt
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f n SICHTBAR MACHEN: ) KOMMUNIKATION IM f UND ÜBER DEN HOLOCAUST Be > a Son kaboen Sig Szenische Projektion am Jahrestag der Deportation nach Riga 1941 7. DEZEMBER 2022, 20:00 UHR Rheinhallen, Charles-de-Gaulle-Platz 1 Künstlerische Leitung / Konzept: Kane Kampmann, Brian Michaels Audio: Mischa Ruhr, Motion Grafik: Anna Gold, Technische Leitung: Dietrich Körner 07. Dezember 1941 $07. Dezember 2022 Projektträger: Museum: Kooperation mit dem NS-Dokumentati Stadt Ko wi isngsage et Weitere Informationen unter: von der Stiftung Erinnerung. Verantwortung und Zukunft (EVZ) und dem Bundesmit inanzı ) gefördert. http3/sichtbar-machen.online Wir machen Programm NSDOK ea i u" = E Museumsdienst Köln 5 won 39 Stadt Köln www.nsdok.de |www.museen.koeln |www.museumsdienst.koeln | www.stiftung-evz.de Grafik: meancharacters, Köln
Anlage 6 Presseartikel 1 Dezember 2022
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MITTWOCH, 7. DEZEMBER 2022 Einblicke in Kölns dunkelste Zeit | Neue Internetseite - Kunstprojekt erinnert heute Abendan Deportation im Jahr 1941 VORMNCHAEL FUCHS, ‚Am 1, Februar 1937, es Br ein Sonmag, sitzt der Kölner Medi‘ ziner Max Schösenberg In sei mein Arzzzimmer an der Verdoer Suaße 235. Er best dem Ab- chiedshriet, den er und seine Frau Erna an Ihren 16-jührigen Sohn Leogokl geschrieben ha- ben, deram 18. Januar von Köln ‚nach Palhetins waigeteocheniist. In wenigen Tagen wirst Du Dein Eernhaus verlassem Du gehst frchen Kerze, vor Dir Bert die Zukunft“, heiße ws doet. Und weiter: „Wir lassen Dich acht keichten Herzens ziehen. ‚Aber es muss sein. Deutschland, Dein Geburtsland, as vielen Deiner Vorfahren Heimat guwe- ‚sen ist, erkennt uns nicht sucht als eine Südne an“ "Auch wenn es noch. einige Iahre.dusern wird, bis das Grau» em von Depsetaticn und Ver- h die dische Bevölkerung Kölns im seiner Wir wollen den die heute ab 20 Uhan den ahen Messehallen in Deutz geteit wird. Zu sehen ist dar Kölner Oscar Hoffmann, der am 20. Jul 1342 nach Minsk depseniert kurz nach der Ankunft ermordet wurde. Foto: Dirk LukaßersMduseumecienst Er Momenten aus ‚Eine Szene aus car neuen Inhernuitseine, he dia Geschichte der jd- Ander Venioer Straße 23, einst Wohnort der Schöranberas, wurde am ‚Farmile Schönankerg nachusichnet. Forst Museumsdioret Köln 15.Junt de erste Großprogekton gezeigt. Foto: Costa Baihasakis ” Schatz, der inden letzten 4DJahr- ren im Haus angehäuft wurde, für die Ofenxlichkeit besser zu- - Kommen u gingbch machen“, betont NS- katiın im und über den Halo he A z 7 Dok-Leiter Henning Borgprüfe. aust”, dasder Kölner Museums» — „Sichtber machen - Kommuni- a F- Teil des Projekts sind auch ‚dieres in Koogerätion mit dem L drel Großprojektionen der NS-Dokumentitionszentrum: [ \g Künstlerin Kane Kampemann im pwalisiert har he Inkotemt), woruhnenam Dienstug ? Stadtraum. Auftakt war am 13, 1 | Juni aan ehemaligen Wohnhaus derSchlinenbergs,um$. Novem- ber wurde am der Giochengasse an die zerstörte Synagoge erin nern. Am beutigen 7. Dezember, Christine Bolt, Kane Kargmanın. Matthias Hamann.HernirgBorg- lährestag der Deportation von meAk- a? Karsten huahw ll Foto: Nail Hanano 977 Külnern Jüdischen Gläsbers h nach Riga, gibt es ab 20 Uhr am ‚der Messe eine Multimeslin-Pro- Jektkon mit deei Schauspielern, die vor Or wsden Texten lesen. „Sichtbar machen‘ Szeniscre Pro- aktion mit Soundcn lagen und Live- Schauspiel am 7. Dezember, 20L6r. Vom Eingang zumalten Messegr- Hände, Charles-h-Gauke-Patz 1, werden che Banuucher in Richtung Batnhaf MesserDeutz Iiefigeführt, dem Ausgangspuriet der Deparıa snen aus Köln Indie Konzerkrati ges: und Verrichnungsiager. wwnsichibarmachen.orine
Anlage 7 Presseartikel 2 Dezember 2022
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Kölner Stadt-Anzeiger Donnerstag, 8. Dezember 2022 Das Leid der Familie Schöne Webseite macht das Schicksal von jüdischen Kölnern und Kölnerinne VON VALERIEN DOUKOUN „Sichtbar machen. Kommunika- tion im und über den Holocaust“ heißt das gemeinsame Projekt des Museumsdienstes Köln und des NS-Dokumentationszent- rumder Stadt. Zielistes,dieFol- gen des Nationalsozialismus am Beispiel der in Köln lebenden deutsch-jüdischen Familie Schönenberg erkennbar und vor allem erfahrbar zu machen. Am vergangenen Dienstag stellte Projektleiter Dirk Luka- ßen vom Museumsdienst mit seinem Team zum ersten Maldie Webseite vor, die seit vergange- nem Mittwoch online verfügbar ist. Sie soll zum einen als digita- ler Lernraum dienen, gleichzei- tig aber auch dazu beitragen, sich in das Leid der Schönen- bergs hineinzuversetzen. Briefe und Tagebücher X Wir haben uns relativ früh dazu Zntschieden, trotz aller Allge- meingültigkeit eine Familie ex" emplarisch darzustellen anhand läutert Lukaßen.. Sana ondere am ; re wirklich aus die- Br Innensicht heraus 3 N wird, aus dem jewelige Eu ent der Verfolgung: en Nochmal eine a ich vi Verst In so Lukaßen- vorgerufen wird , a Eaper: Dafür ist eine Reihe Das Leben der Familie Schönenberg wird animiert dargestellt, Animasion: Museumschenst Köln ER Be on . N 3 Er innen und Experten zusam überlebender Zeitzeuginnen bergs in Form von Fotografien, onen: diemithilfevon undZeitzeugen, zumBeispielals Briefen, Tagebüchern und wei- E isierungen, Musik und Volce-Over- virtuell begehbaren Museums, ge 2 ine interaktive ausstellung. Neben Hinter- Hamm, z0g 1927 an dii (ckelt haben. Auf grundinformationen findet man die Besucherin- auf der Webseite zudem Videos Frau Erna u (cher ins Köln der von mehreren Projektionen, die“ Elementen ei Plattform entwi dieser können nen und Besui Illustra- kurze Clips oder Zitate in einer‘ teren Aufzeichni Schönenberg, gel Straße 23,woder Arz öffentlichen Ort, Stadt Zeit eintauchen und lernen an of en der Stadt p Ne nur etwas über das an ar dort stättgefündene De- grierte,; won dal che Schicksal der Schön- aa db len Bewohne- nicht, rechtzeitig ins Auslandzu enbergs sondern en = N runde des 15 erinnern. fliehen, Sie wurden 1942 in das di Familien. 4 "monatigen Konzentrationslager Th, dererjüdischer fa rege- Projekts bilden 7, Nslager Theresien- 5 angereichert ne N erichte Selbstzeugnisse "ger reiche stadt deportiert, in dem Max schichten durc! 4 Schönen- Schönenberg starb, Erna Schö- L nali7i stan nberg nin der NS-Zeit virtuell erlebbar nenberg wurde von dort aus ins Vernichtungslager Auschwitz- | Birkenau gebracht, wo sie kurz kai nach ihrer Ankunft ermordet | wurde. Kor für im! Dort viele Gesc nr absc am! Insgesamt sind mindestens | Kon 30 Menschen an der Kampagne aus; beteiligt, darunter allein | hat 15 Sprecherinnen und Sprecher. | vor Gefördert wird sie vom Bundes- | Der k 99), so Besondere am er tio Projektist,dasses m: ausder Innensicht ur Testag der Deportation nach Ri- | ga 1941, am alten Deutzer Mes- erzählt wird ee} Dirk Lukaßen, ur Museumsdienst Köln bt ei D ministerium für Finanzen (BMF) | kı und der Stiftung „Erinnerung, | tt Verantwortung’ und Zukunft“ (EVZ) im Kontext der Bildungs- |n agenda „NS-Unrecht”. r Zum Abschluss des Projekts | s in wurden am Mittwoch, dem Jah- | f I} segelände (Charles-de-Gaulle- |: Platz 1)die letzte von dreiszeni- schen Großprojektionen ge- zeigt, bei der Bilder und Biogra- fien der Opfer an Hauswände | aufgebracht wurden. Begleitet wurdedieLive-Performancevon Soundelementen und Visuali- sierungen verschiedener Texte,
Anlage 4 Presseartikel Juni 2022
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‚Gegen das Vergessen Großprojektion erinnert an jüdische Familie Schönenberg Mit einer Großprojektion am Haus Venloer Straße 23 haben der Museumsdienst Köln und das NS-Dokumentationszent- rum an das Schicksal der jüdi- schen Familie Schönenberg er- innert, die dort bis zu ihrer De- portation vor 80 Jahren lebte. Am Mittwochabend wurden Fo- tos und Auszüge aus Tagebü- chern, Briefen und Dokumenten an die Hausfassade projiziert. Die Projektion ist das erste Er- gebnis eines größeren Projekts zur NS-Zeit, das die Gedanken Kölner Juden zwischen Hoff- nung und Ausweglosigkeit, Flucht und Verzweiflung sicht- bar machen will - genau an den Orten, an denen sich damals Ausgrenzung und Entrechtung ZAHL DES TAGES unter den Augen der Mehrheits- gesellschaft abspielten. Dr. Max Schönenberg war ein angesehe- ner Arzt in Köln, der am ersten Weltkrieg teilgenommen hatte. Am 15. Juni 1942 wurden er und seine Frau Erna vom Bahnhof Demnig bisher in Kö innern an das Sch ‚orihrenfrüh Foto: Costa Belibasakis Deutz-Tief ins Ghetto Theresi- enstadt deportiert, wo er 1943 starb, Erna wurde in Auschwitz ermordet. Nurder Sohn Leopold überlebte, er war in den 50ern nach Palästina emigriert. (fu) www.sichtbar-machen.online so genannte „Stolpersteine" hat Als die gangenı en. gekehrt agdieF denz bı Mittwo! raft aul tergrun meister eine Ve Testver em St: würdet de der bedeutı hätten schnell lich ihrı fahren. ambuls lasten, Brief a nister bitteic Dirmar
Anlage 2 Einladung Projektion im Stadtraum
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www.nsdok.de | www.museen.koeln | www.museumsdienst.koeln | www.stiftung-evz.de Gra/f_ik: meancharacters, Köln Druck: msk marketingservice köln GmbH (medienzentrum süd) Projektträger: Museumsdienst Köln in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln Das Projekt wird von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) und dem Bundesministerium der Finanzen (BMF) gefördert. Weitere Informationen unter: http://sichtbar-machen.online SICHTBAR MACHEN SICHTBAR MACHEN EINLADUNG 15. JUNI 2022, 20:00 UHR Terrasse Stadtgartenrestaurant | Venloer Straße 40 | 50672 Köln Das jüdische Leben und der Holocaust: Gedanken und Gefühle zwischen Hoffnung und Ausweglosigkeit, Flucht und Verzwei/f_lung mitten in der Stadt – an den Orten, an denen sich Ausgrenzung und Entrechtung unter den Augen der Mehrheitsgesellschaft abspielten. Dies sichtbar zu machen ist das Ziel der Projektion am ehemaligen Wohnort der jüdischen Familie Schönenberg in der Venloer Straße. Auszüge aus ihren Tagebüchern, Briefen und Dokumenten sowie Fotos und die Namen der Bewohner*innen werden auf die Hausfassade projiziert und veranschaulichen den Weg vom gutbürgerlichen Leben in der Kölner Innenstadt über die zunehmende Ausgrenzung und Entrechtung, das Schicksal im Gettohaus bis zur Deportation am 15. Juni 1942. Bis Ende 2022 entsteht in diesem Projekt auch ein umfangreiches Web-Portal. Weitere Projektionen bringen dessen Inhalte – und damit die Geschichte und Geschichten – zurück an die Orte ihres Geschehens mitten in der Stadt. Grußworte Dr. Annemone Christians-Bernsee Kommissarische Direktorin des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln Dr. Ralph Elster Bürgermeister Stadt Köln Die Bildungsagenda NS-Unrecht Dr. Andrea Despot Vorstandsvorsitzende Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft Die Familie Schönenberg Dr. Martin Rüther Historiker Fassadenprojektion Kane Kampmann Künstlerin Sound Mischa Ruhr Nach der Begrüßung im Stadtgarten beginnt die Projektion auf dem Haus Venloer Straße 23/Ecke Bismarckstraße gegen 22:00 Uhr. SICHTBAR MACHEN EINLADUNG 15. JUNI 2022, 20:00 UHR Terrasse Stadtgartenrestaurant | Venloer Straße 40 | 50672 Köln Das jüdische Leben und der Holocaust: Gedanken und Gefühle zwischen Hoffnung und Ausweglosigkeit, Flucht und Verzwei/f_lung mitten in der Stadt – an den Orten, an denen sich Ausgrenzung und Entrechtung unter den Augen der Mehrheitsgesellschaft abspielten. Dies sichtbar zu machen ist das Ziel der Projektion am ehemaligen Wohnort der jüdischen Familie Schönenberg in der Venloer Straße. Auszüge aus ihren Tagebüchern, Briefen und Dokumenten sowie Fotos und die Namen der Bewohner*innen werden auf die Hausfassade projiziert und veranschaulichen den Weg vom gutbürgerlichen Leben in der Kölner Innenstadt über die zunehmende Ausgrenzung und Entrechtung, das Schicksal im Gettohaus bis zur Deportation am 15. Juni 1942. Bis Ende 2022 entsteht in diesem Projekt auch ein umfangreiches Web-Portal. Weitere Projektionen bringen dessen Inhalte – und damit die Geschichte und Geschichten – zurück an die Orte ihres Geschehens mitten in der Stadt. Grußworte Dr. Annemone Christians-Bernsee Kommissarische Direktorin des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln Dr. Ralph Elster Bürgermeister Stadt Köln Die Bildungsagenda NS-Unrecht Dr. Andrea Despot Vorstandsvorsitzende Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft Die Familie Schönenberg Dr. Martin Rüther Historiker Fassadenprojektion Kane Kampmann Künstlerin Sound Mischa Ruhr Nach der Begrüßung im Stadtgarten beginnt die Projektion auf dem Haus Venloer Straße 23/Ecke Bismarckstraße gegen 22:00 Uhr. www.nsdok.de | www.museen.koeln | www.museumsdienst.koeln | www.stiftung-evz.de Gra/f_ik: meancharacters, Köln Druck: msk marketingservice köln GmbH (medienzentrum süd) Projektträger: Museumsdienst Köln in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln Das Projekt wird von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) und dem Bundesministerium der Finanzen (BMF) gefördert. Weitere Informationen unter: http://sichtbar-machen.online SICHTBAR MACHEN
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0880/2023
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 13.03.2023
- Erstellt
- 09.03.2023 09:54