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2955/2018

Neue Stabsstelle Stadtbau im Quartier | Domumfeld mit Wirkung vom 01. März 2018

Mitteilung Ausschuss 11.09.2018

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Nächste Beratung: Verkehrsausschuss, Sitzung am 13.11.2018, TOP 7.3

Mitteilung Ausschuss

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Mitteilung Ausschuss

5630 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VI/VI 
VI 
Vorlagen-Nummer 11.09.2018 
 2955/2018 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Stadtentwicklungsausschuss 20.09.2018 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 08.11.2018 
Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 12.11.2018 
Verkehrsausschuss 13.11.2018 
 
Neue Stabsstelle Stadtbau im Quartier | Domumfeld mit Wirkung vom 01. März 2018 
Anlass und Zielsetzung 
 
Die Kölner Innenstadt ist der zentralste und bedeutsamste Ort d er Stadt Köln. Insbesondere das U m-
feld des Kölner Domes gilt als Visitenkarte. 
 
Das Image der Stadt ist in hohem Maße davon abhängig, wie sich die Menschen hier willkommen und 
aufgehoben fühlen. Dabei spielt die Präsentation des öffentlichen Raumes eine we sentliche Rolle. 
Die stadträumliche Qualität, die Sauberkeit und die Aufgeräumtheit bestimmen das Empfinden des 
Besuchers. Sauberkeit und Sicherheitsempfinden stehen dabei in engem Zusammenhang. Die Au f-
enthaltsqualität im Herzen der Stadt entspricht nicht dem Anspruch der Bürger und Gäste von Köln. 
Immer wieder fallen Begriffe wie: Angsträume, Fehlnutzung, Unsicherheit, Schmutz und fehlende S o-
zialkontrolle. 
 
Hier steht vor allem die Domumgebung als Magnet vielfältiger Kritik im Fokus. 
In diesem Bereich präs entiert sich das Bild aktuell und auch zukünftig mit zahlreichen Großbauste l-
len. Die vielschichtige Inanspruchnahme und Funktionsüberlagerungen erfordern neben einer qualit a-
tiv guten - aber auch alltagstauglichen - Planung ein hohes Maß an Pflege, Unterhal tung und Z u-
sammenarbeit der unterschiedlichen Akteure. Auch das Einhalten bestehender Regeln zur Nutzung 
ist unabdingbar. 
 
Nur wenn beide Gesichtspunkte – Planung und Betrieb - berücksichtigt werden, können hohe öffentli-
che Investitionen wertig bleiben. 
 
Zur Bewältigung dieser Aufgaben und zur nachhaltigen Etablierung neuer Arbeitsweisen innerhalb 
der Verwaltung wie auch zur Initiierung umfassender Kooperationsstrukturen zwischen Verwaltung 
und vielfältigen externen Institutionen hat die Oberbürgermeisterin  die neue Stabsstelle Stadtbau im 
Quartier I Domumfeld (SiQ) in Form eines vierköpfigen Kernteams implementiert: eine Stabsstelle mit 
weitreichenden Kompetenzen, deren Aufgabe die Analyse und Koordination vielschichtiger Arbeit s-
prozesse zur Belebung eines weitergehenden projektbezogenen Arbeitsverständnisses ist. 
 
Die Stabsstelle SiQ wird gemeinsam mit den entsprechenden Akteuren bisherige Arbeitsweisen r e-
flektieren und dort, wo es sinnvoll ist, umstellen, um sie effizienter zu gestalten. Ziele und Maßna h-
men sollen besser und frühzeitig vernetzt werden. Allen Beteiligten innerhalb und außerhalb der 
Stadtverwaltung soll ein gemeinsames Verständnis vermittelt werden, wo Missstände sind oder diese

2 
 
sich ankündigen und wie sie beseitigt werden können. Der Blick a ufs Ganze sowie ein konstruktives 
und konzeptionelles „Miteinander“ sind für eine positive Entwicklung, Effizienz und Nachhaltigkeit der 
Maßnahmen unerlässlich – im Sinne aller Beteiligten und Nutzer. 
 
Die Zuständigkeiten im öffentlichen Raum sind sehr komplex und ausdifferenziert.  
 
Bezogen auf das Domumfeld wird die Stabsstelle SiQ zukünftig bei allen relevanten Planungen im 
öffentlichen Stadtraum frühzeitig einbezogen. Hierin eingeschlossen ist die Begleitung der Arbeitspr o-
zesse bis zur Umsetzung und Nutzung. 
Die Verantwortung zur Aufgabenerledigung verbleibt dabei in den Fachressorts. 
 
Als relevantes Gebiet des Domumfeldes soll das Areal zwischen 
- der Straße Am Hof und Große Neugasse im Süden 
- der Straße Unter Fettenhennen und Marzellenstraße bis Domprobst-Ketzer-Straße im Westen, 
- der Goldgasse mit dem Breslauer Platz im Norden sowie 
- dem Rheinufer im Osten  
zunächst als Orientierungsrahmen fixiert werden. 
 
Ziel ist es das Erscheinungsbild des Domumfeldes zu optimieren und das Zusammenwirken der B e-
teiligten fort zu entwickeln, bevor eine inhaltliche und/oder räumliche Ausdehnung auf weitere Projek-
te, Handlungsfelder und/oder Teilräume der Stadt avisiert wird. 
 
 
 
Strategische Ziele 
 
 Der erste Aktionsraum, das Domumfeld soll sich bis Ende 2019 wieder aufgeräum ter und 
freundlicher präsentieren. Jeder kann die öffentlichen Flächen jederzeit angstfrei und ohne 
Scheu erleben. 
 Es gibt klare und für jeden bekannte Regeln zur Nutzung der Stadt  (u.a. Kölner Stadtor d-
nung). Diese werden umfassender angewandt und Verletzungen deutlich sanktioniert. 
 Die bereits durch das Stadtraummanagement erarbeiteten Grundsätze zur Gestaltung des ö f-
fentlichen Raumes (Gestaltungshandbuch) werden berücksichtigt, hierauf wird aufgebaut.

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 Es gibt klare und zwischen allen Akteuren und Verantw ortlichen vereinbarte Regeln für die 
Gestaltung, die Pflege und den Umgang mit dem Öffentlichen Raum: es gibt einen Werteka-
non. 
 Dies gilt ebenso für die Vernetzung und die Kommunikation der Akteure und Verantwortlichen 
untereinander. 
 Das Neue Selbstverständnis zum öffentlichen Raum wird räumlich, nach Vermögen und For t-
schritt, sukzessive ausgedehnt. 
 
Diese strategischen Ziele sind Leitbild der Stabsstelle SiQ. Sie sollen mit allen Akteuren vereinbart 
und ausgearbeitet werden. Sie sollen das Selbstverständni s aller Beteiligten prägen und so eine qu a-
litätsvolle Stadtentwicklung dauerhaft absichern: integriert, ganzheitlich, nachhaltig. 
 
Der Prozess wird einem Monitoring unterzogen, um die Wirkung von Veränderungen eindeutig bewer-
ten zu können. So sollen noch i n 2018 erste Befragungen auf Basis des Monitorings gestartet we r-
den. 
 
 
 
Gez. Greitemann

Beratungsverlauf (4)

20.09.2018 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 17.17 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
08.11.2018 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 11.1 Kenntnisnahme (Mitteilung)
Zur Sitzung
12.11.2018 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales
TOP 5.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
13.11.2018 Verkehrsausschuss
TOP 7.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2955/2018
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
11.09.2018
Erstellt
05.09.2018 11:15