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3981/2022

Neuwahl Fachbeirat Kulturelle Teilhabe

Mitteilung Ausschuss 25.11.2022

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 29.11.2022, TOP 8.5

Anlage 1 Lebensläufe Fachbeirat Kulturelle Teilhabe

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Mitteilung Ausschuss

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Anlage 1 Lebensläufe Fachbeirat Kulturelle Teilhabe

13028 Zeichen

Rosanna D’Ortona // Kurzvita  
•seit September 2022 Inklusionscoach // Diversity 
Department //  DHL Airways // Köln 
•seit September 2014   
Inklusionscoach //            
Projekt Router gGmbH // Köln 
•seit 2020               
künstlerische Feldforschung zur 
Geschichte d. Italiener:innen in 
Köln (u.Deutschland) //                
Makkaroni Akademie // 
Gründungsmitglied  
•seit September 2019 
Teilnehmermanagement //       
Teilhabe u. Diveristät //     
Internationale Photoszene gUG // 
Köln 
•seit 2019                                   
Projektleitung „Ein analoger Photoautomat für den 
Ebertplatz“ im Rahmen der Zwischennutzung // 
Kooperation Fotoraum Köln e.V. + AIC  
•seit 2017                                         
Mitglied d. Vorstands // Interessenvertretung -                
freie Szene Bildende Kunst //                        
AIC - Art Initiatives Cologne  
•seit 2015                                    
Projektassistenz + Digitale Teilhabe // X-SÜD, 
inklusives Künstler:innenkollektiv in Kooperation mit 
KUNSTHAUS KAT18 + raumlaborberlin 
•2012 - 2014                                
Projektleitung KUNSTHAUS KAT18 / KAFFEEBAR   
•2011 - 2021                                  
Kuratorin //  Fotoraum Köln e.V.    
•2005 - 2010                                   
Textredaktion und Workshopleitung, Lesetraining // 
Redaktion Ohrenkuss // Bonn  
Qualifikationen:   
•staatliche anerkannte Heileriehungspflegerin  
•Studium Kulturwissenschaften (o.A.) 
•Studium Sonderpädagogik (o.A.) 
Köln, 05. September 2022

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SEPIEDEH FAZLALI 
(Pronomen: sie/ ihr oder keine Pronomen) 
 
Sepiedeh Fazlali ist Creative Producer, Autorin und 
Kognitions- und Medienwissenschaftlerin (M.Sc.).  
Durch Arbeiten im Pressebereich beim Filmfestival 
Soundtrack Cologne, Kuration für das Kinder- und 
Jugendfilmfestival Cinepänz, Programmleitung beim 
Kunst- und Designfestival Indernet, als Live-Speakerin 
bei der Ausstellung Resist im Rautenstrauch-Joest 
Museum, Tätigkeiten als Autorin und der eigenständigen 
Organisation von diverse Veranstaltungen konnte 
Sepiedeh einen breiten Erfahrungsschatz in der Kölner 
Kulturszene erlangen.  
 
Im Frühjahr 2022 erhielt Sepiedeh das Nachwuchs-
Stipendium vom Land NRW für junges Theaterpublikum 
und beschäftigte sich mit der Frage nach 
multiperspektivischen Zugängen von Theater und 
Performancekunst.  
Zur Zeit ist Sepiedeh unter anderem Teil des 
BitterSweetHome-Writers Room, in dem BIPoC-
Autor*innen kollaborativ ein Theaterstück entwickeln.

Elizaveta Khan (sie/ihr) 
Diplom-Sozialpädagogin/Diplom-Sozialarbeiterin (FH), Jg. 1982 
 
- in fünf Wörtern: emphatisch, engagiert, altruistisch, leidenschaftlich und lustig 
- Gründerin und Geschäftsführerin der Neuen Deutschen Organisation 
„Integrationshaus e.V.“ 
- Referentin zu den Themen: Rassismuskritik, Partizipation, Empowerment, 
Soziokultur und Desintegration   
- Lehrbeauftragte der Hochschule Koblenz und der Katholischen Fachhochschule 
Köln 
- Vorstandsmitglied der Stiftung KalkGestalten 
- Kuratorin des „It´s Yours Raum“ im Rahmen der Ausstellung „RESIST! Die Kunst 
des Widerstands“ 
- Kuratorin der Counter Images, Rautenstrauch-Joest-Museum 
- Mitorganisatorin der „KalkKunst“ 
- Projektleiterin des vom Fonds Soziokultur geförderten Projekts  
„Vielheitsplan Kultur – rein praktisch“: https://ihaus.org/blog/vielheitsplan-kultur-rein-
praktisch/ 
- Projektleiterin des vom Fonds Soziokultur geförderten Projekts  
„Die Baustelle – aus Konservierung wird Konversation“ und „Das Rondell“ 
- Projektleiterin des Projekts „Veedelschreiber für Kalk“ 
- Fester Kooperationspartner der Akademie der Künste der Welt im Rahmen des 
partizipativen Stipendiumprogramms 
- Gewinnerin des Schreibwettbewerbs StadtLesen 2020 
- Beiratsmitglied des Fonds auf Augenhöhe der Software AG Stiftung  
- Sprecherin der Interkulturellen Zentren der Stadt Köln  
- Mitglied im Integrationsrat für die Grün - offene Liste Migration 
- Mitglied im Polizeibeirat Köln 
- Mitglied beim Runden Tisch für Integration 
- Ehrenamtspreisträgerin der Stadt Köln 
- Preisträgerin mit dem Projekt „Sei dabei! Für dich – für mich – für alle“, google-
Impact-Challenge 2016 
- Preisträgerin mit dem Projekt „Sei dabei! Für dich – für mich – für alle“, Engagement 
des Monats Februar des Landes Nordrhein-Westfalen 2015

- Preisträgerin mit dem Projekt „Sei dabei! Für dich – für mich – für alle“, Bündnis für 
Demokratie und Toleranz, gegen Extremismus und Gewalt 2014 
- Preisträgerin mit dem Projekt „Sei dabei! Für dich – für mich – für alle“, Herbert-
Quandt-Stiftung und die Initiative Bürgerstiftungen 2013

Nils Rottgardt, geboren 1978 und aufgewachsen in Krefeld, studierte Kulturarbeit an der FH 
Potsdam, angewandte Theaterwissenschaften an der JLU Gießen bei Heiner Göbbels und ist 
gelernter Heilerziehungspfleger. Aufgrund einer chronischen Erkrankung gilt er als Mensch mit 
Behinderung.  
Rottgardt entwirft und realisiert seit vielen Jahren als Produzent und Künstler unterschiedliche 
spartenübergreifen Kultur- und Medienprojekte. Inhaltlich bewegen sich seine Projekte im 
Spannungsfeld von Urbanität, Inklusion, Partizipation und Kultur als Gestaltungsmittel. Ein 
Schwerpunkt seiner Arbeit als Produzent ist die Realisierung von temporären Kulturprojekten in 
Industriebrachen, aber auch die Entwicklung von Kulturstandorten wie Odonien oder das Stadtbad 
Krefeld. In seinen Projekten bezieht Rottgardt stets die sozialen, historischen und 
sozioökonomischen Bedingungen der jeweiligen Standorte mit ein, um so durch seine Arbeit 
nachhaltige Wirkungen zu erzielen.  
Mit seiner auf die Schnittstelle von Inklusion und Medien spezialisierte Produktionsfirma Leib+Seele 
Produktionen realisierte er zudem zahlreiche Filmprojekte für Auftraggeber der öffentlichen Hand, 
Stiftungen, Unternehmen der Sozialwirtschaft an der Schnittstelle von Kultur, Gesellschaft und 
Politik.   
Seit 2016 spezialisiert sich Rottgardt zunehmend auf künstlerische Projekte an der Schnittstelle von 
Inklusion und Kultur. Als Produzent, Regisseur und Dramaturg initiierte und realisiert er in diesem 
Kontext Projekte und Arbeiten auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene. Ein Schwerpunkt 
seiner liegt auf dem künstlerische Verfahren des „Aesthetics of Access“. Zu dem Komplex 
Zugänglichkeit im künstlerischen Prozess berät Rottgardt sowohl Künstler:innen als auch 
Kulturakteure. 
Seit 2020 leitet er das RoboLAB in Odonien. Es hat die Öffnung des Kulturorts Odonien - hin zu einen 
inklusiven Kulturbetrieb in den Bereichen Programm und Publikum zum Ziel. Realisiert wird das 
durch inklusive Kunst-und Kulturprojekte.  
 
Referenzen für inkusive Projekte (Auswahl):  
LVR, Odonien, Un-Label Performing Arts Company, VICE, Stadt Krefeld, Stiftung Alsterarbeit, VIA-
Berlin, Rollenfang, Lebenshilfe Krefeld, Universität Siegen, HAN Nijmwegen, KRESCH Theater Krefeld, 
freischwimmer e.V., International School of Design Cologne, Barner 16 
 
LINKS Referenzen Auswahl inklusiver Projekte 
 
„Die Götter müssen Klempner sein“ – inklusiver Kurzfilm; Produzent; Leib+Seele Produktionen 
www.goetter-film.de 
 
„Re:construction“ – performative multimedia Installation; Regie; Produktion: Un-Label; Premiere 
2019 Greek National Opera Athens 
https://vimeo.com/373743606       
 
RoboLAB – Labor für inklusive Kunst und Kultur Creative Producer, seit 2020 Trägerverein: Solarvogel 
e.V. 
www.robolab.online

Arts Impact – Videogalerie für inklusive Kunst und Kultur; Konzept, Kuration und Umsetzung, 
Produktion: Un-Label, 2022 
www.artsimpact.de  
 
 
Auszeichnungen:  2021 Preis für bürgerschaftliche Zivilcourage (mit freischwimmer e.V.) 
2020 Creative.NRW (mit freischwimmer e.V.) 
2019 Heimatpreis (mit freischwimmer e.V.) 
2018 1. Preis RODI – Festival Thessaloniki für den inklusiven Kurzfilm „Die    
Götter müssen Klempner sein“ (Griechenland)

Paulina Seyfried ist Kunstwissenschaftlerin, freie Kulturproduzentin und strukturelle 
Beraterin. Sie studierte Kunst- und Bildgeschichte an der Humboldt-Universität in Berlin 
(B.A.) und an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (M.A.).  
 
Seit 2014 ist sie als freie Kulturproduzentin in Köln, Düsseldorf und Berlin tätig. Ihre 
Arbeitsschwerpunkte sind kollaborative Projekte, Ausstellungsentwicklung, 
Künstler:innenmanagement und Organisationscoaching, Werkverzeichnisse, sowie 
Produktion von transmedialen Kulturveranstaltungen. Paulina ist Verfasserin von diversen 
Künstler:innen und Ausstellungstexten und Produzentin verschiedenster freier Projekte u.a. 
Über Brücken (Köln 2022-2023), PublicFictions (Leverkusen 2022) und [B]last im Mouches 
Volantes (Köln 2021).  
 
Seit 2022 arbeitet sie als Projektassistenz bei Leaky Archive im Rautenstrauch-Joest-
Museum und als Koordinatorin für institutionelle Zugänglichkeit und lokale Kollaborationen in 
der Temporary Gallery. 2022 – 2024 übernimmt Paulina die Projektleitung des Projektes 
insert female artist – literarisches Forum für feministische Stimmen (gefördert durch das 
MKW und die Kunststiftung NRW). 
 
2021 erhielt sie das Recherche- und Arbeitsstipendium Bildende Kunst der Stadt Köln.  
Sie ist Mitglied in der Kulturpolitischen Gesellschaft, in der ngbk Berlin und der Temporary 
Gallery.

Elisabeth Clarke-Hasters

 

US Staatsbürgerin
Berufliche Hintergrund:


-Tänzerin mit Maurice Béjart (Ballet du XXème Siècle) und Pina Bausch (Wuppertaler 
Tanztheater), freie Arbeit mit Karlheinz Stockhausen


-Schauspielerin mit Théatre Laboratoire Vicinal (Brüssel) und als Gast am Schauspiel 
Köln, Düsseldorfer Schauspiel, Wuppertaler Schauspiel, Theater Koblenz, Studiobühne 
Köln
-Lehrtätigkeit an der Freie Universität Brüssel, Université National de Zaire, Arturo 
Schauspielschule Köln, Die Etage Berlin. Zahlreiche Workshops als freiberufliche 
Tanzpädagogin


-Choreographin am Schauspiel Köln, Düsseldorfer Schauspiel, Burgtheater Wien, 
Salzburger Festspiele, Teatro di Roma u.A.
-Freie Arbeit als Antidiskriminations-Coach und Lecturer

Mitteilung Ausschuss

1562 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VII/41/41/25 
 
Vorlagen-Nummer  25.11.2022 
 3981/2022 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Kunst und Kultur 29.11.2022 
 
Neuwahl Fachbeirat Kulturelle Teilhabe 
 
Mit Beschluss über das neue Förderkonzept „Kulturelle Teilhabe“ wurde zugleich beschlossen, einen 
neuen Beirat zur Votierung über die Vergabe von Fördermitteln zu wählen. Erstmals wurde im Rah-
men dieser Wahl darauf geachtet, dass durch die Besetzung des Beirats eine multiperspektivische 
Betrachtung aller Projektanträge gewährleistet wird.  
Der Beirat besteht aus neun stimmberechtigten Mitgliedern. Neben der Referent*in für den Bereich 
„Kulturelle Teilhabe“ besteht der Beirat aus weiteren acht gewählten Mitgliedern. 
 
Für die Amtsperiode 2022 bis 2024 wurden folgende Personen für den Fachbeirat „Kulturelle Teilha-
be“ gemäß der Regelung im Förderkonzept „Kulturelle Teilhabe“, Stand 28.02.2022 gewählt: 
 
• Elisabeth Clarke-Hasters 
• Rosanna D´Ortona 
• Ahmet Edis 
• Sepiedeh Fazlali 
• Elisaveta Khan 
• Isabell Rosenberg 
• Nils Rottgardt 
• Paulina Seyfried. 
 
 
Alle Personen haben ihre Bereitschaft zur Mitwirkung im Fachbeirat „Kulturelle Teilhabe“ erklärt. 
Die Verwaltung freut sich, mit oben genannten Beirät*innen eine breite fachliche Expertise für die 
Beurteilung künftiger Anträge im Förderbereich „Kulturelle Teilhabe“ gewonnen zu haben. 
 
Die Lebensläufe der Beirät*innen finden sich in der Anlage. Der Lebenslauf von Isabell Rosenberg lag 
bei der Erstellung der Mitteilung nicht vor.  
 
 
Anlage 
 
 
Gez. Charles

Beratungsverlauf (1)

29.11.2022 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 8.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3981/2022
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
25.11.2022
Erstellt
21.11.2022 16:40