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0466/2023

Überlegungen zur Zusammenführung der beiden Weiterbildungskollegs Gereonsmühlengasse (Abendgymnasium und Abendrealschule) und Dagobertstraße (Abendrealschule) zu Sicherung des bestehenden Angebotes an den aktuellen Schulstandorten

Mitteilung Ausschuss 24.02.2023

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Anlage 1 - Zukunftskonzept „Weiterbildungskolleg Köln – Abendgymnasium und Abendrealschule"

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Mitteilung Ausschuss

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Anlage 1 - Zukunftskonzept „Weiterbildungskolleg Köln – Abendgymnasium und Abendrealschule"

5606 Zeichen

Gründe	für	die	angestrebte	Fusion	von	ARS	und	AG	Köln	
vonseiten	der	Schulleitungen	
Die	Weiterbildungskollegs	sind	ein	wich4ger	Bestandteil	der	
Bildungslandscha7	in	Köln,	da	sie	Menschen	die	Möglichkeit	oder	eine	
zweite	Chance	bieten,	einen	Schulabschluss	nachzuholen	oder	zu	
verbessern	und	eine	berufliche	Perspek4ve	zu	entwickeln.	Aus	den	
verschiedensten	Gründen	haben	diese	jungen	Erwachsenen	ihren	
gewünschten	Schulabschluss	bisher	nicht	erreicht.	
Zu	den	Zugangsvoraussetzungen	zu	den	Weiterbildungskollegs	gehören	
u.a.	eine	Reihe	von	älteren	Bes4mmungen	zur	Berufstä4gkeit	(Vorzeiten,	
Parallele	von	Arbeit	und	Abendschule	…),	die	den	heu4gen	Lebensläufen	
o7	nicht	mehr	entsprechen	und	dazu	geführt	haben,	dass	die	Zahl	der	
Studierenden	in	den	letzten	Jahren	kon4nuierlich	gesunken	ist.		
Zukun=skonzept	„Weiterbildungskolleg	Köln	–	Abendgymnasium	und	
Abendrealschule“	
Die	Schulleitungen	der	Abendrealschule	Köln	und	des	Abendgymnasiums	
Köln	haben	daher	einen	(landesweiten)	Rückgang	der	Studierendenzahlen	
über	die	Jahre	hinweg	festgestellt.	Um	die	Zukun7	des	Zweiten	
Bildungswegs	in	Köln	besser	gestalten	zu	können,	wurden	Konzepte	
entwickelt,	wie	die	selbständigen	Schulen	Abendrealschule	und	
Abendgymnasium	in	einem	gemeinsamen	Weiterbildungskolleg	als	
Abendrealschulbildungsgang	und	Bildungsgang	Abendgymnasium	
weiterentwickelt	werden	können.		
Aus	konkretem	Anlass	(Ruhestandssetzung	der	Schulleiterin	der	ARS	im	
Jahre	2024)	wurde	entwickelt,	die	Abendrealschule	als	selbständige	Schule	
aufzulösen	und	das	„Abendgymnasium	Köln	WBK“	um	den	Bildungsgang	
der	Abendrealschule	in	Köln	(neben	demjenigen	in	Bergheim)	zu	
erweitern,	jeweils	zum	1.8.2024.	Die	Standorte	Dagobertstraße	und	
Gereonsmühlengasse	können	und	sollen	bei	dieser	Zusammenlegung	
erhalten	bleiben.

Die	Schulkonferenzen	von	Abendrealschule	und	Abendgymnasium	werden	
bis	zum	Sommer	2023	entsprechend	beraten	und	Voten	für	den	
Schulträger	vorlegen.	
Das	„Abendgymnasium	Köln	WBK“	ändert	seinen	Namen	in		
„Weiterbildungskolleg	Köln	-	Abendgymnasium	und	Abendrealschule“	
Schwankungen	
Auch	wenn	die	Zahl	der	Studierenden	kün7ig	nur	schwer	zu	
prognos4zieren	ist,	gehen	wir	zunächst	nicht	davon	aus,	dass	die	Zahlen	
sprungha7	steigen.		
In	der	Corona-Zeit	hat	sich	gezeigt,	dass	viele	Studierende	-	teilweise	in	
mehreren	Anläufen	-	versucht	haben,	in	den	Systemen	des	Zweiten	
Bildungswegs	Fuß	zu	fassen.	Dadurch	sind	hinsichtlich	der	Schülerzahlen	
in	den	vergangenen	Jahren	größere	Schwankungen	entstanden,	die	zu	
Unsicherheiten	bei	der	Planung	von	Unterricht	und	Stundenplan	geführt	
haben.	In	einem	größeren	System	kann	au7retenden	Schwankungen	
wesentlich	besser	begegnet	werden,	sodass	sie	einfacher	aufzufangen	
sind.	Neben	den	zurückgehenden	Schülerzahlen	wird	eine	weitere	
Pensionierungswelle	auf	uns	zukommen,	die	eine	kleine	Schule	an	
Grenzen	der	Unterrichtsgestaltung	bringt.	
Mindestgröße	
Die	Mindestgröße	eines	WBK	ist	grundsätzlich	mit	240	Studierenden	
definiert.	Dieselbe	Größe	gilt	auch	für	ein	eigenständiges	
Abendgymnasium	oder	ein	Kolleg.	Für	die	eigenständige	Abendrealschule	
liegt	die	Mindestgröße	bei	160	Studierenden.	Die	Abendrealschule	Köln	
liegt	(nach	650	Studierenden	vor	10	Jahren)	mit	derzeit	212	Studierenden	
in	einem	Rahmen,	der	für	die	Zukun7	nicht	unbedingt	das	Erreichen	der	
Mindestgröße	zu	garan4eren	scheint.	Im	Verbund	mit	den	anderen	
Bildungsgängen	an	den	Standorten	Gereonsmühlengasse	und	Bergheim	
wird	diese	Mindestgröße	jedoch	eingehalten	werden	können.		
PerspekJven	und	Durchlässigkeit

Jüngeren	Schülern	zu	Beginn	der	weiterführenden	Schule	in	einem	
Schulverbund	eine	Abiturperspek4ve	anzubieten,	bedeutet	für	eine	
Sekundar-	oder	Realschule	einen	Wefbewerbsvorteil,	da	die	Schüler	je	
nach	Leistung	und	Schullaugahn	im	selben	System	unterschiedliche	
Abschlüsse	anstreben	und	auch	erreichen	können.	In	ähnlicher	Weise	gilt	
dies	auch	für	eine	Abendrealschule;	in	unmifelbarer	Nähe	zu	und	im	
selben	System	mit	einem	Abendgymnasium	werden	deutlich	mehr	Schüler	
das	Abitur	oder	Fachabitur	am	Abendgymnasium	anstreben	als	an	einer	
isolierten	Abendrealschule.	Auch	das	Lehrpersonal	ist	den	Studierenden	
von	Anfang	an	vertraut,	der	weitere	Schulbesuch	am	Weiterbildungskolleg	
Köln	wäre	somit	einfacher .	
Synergien	
Einzelne	kleine	Schulen	werden	bei	der	Planung	des	Unterrichtseinsatzes	
häufiger	vor	Probleme	gestellt	als	größere	Schulen.	Der	Grund	hierfür	liegt	
in	der	dann	o7	fehlenden	Möglichkeit,	auf	Unterrichtsausfälle	
angemessen	reagieren	zu	können.	In	einem	größeren	Verbund	oder	
System	können	diese	Ausfälle	oder	Veränderungen	weitaus	besser	
kompensiert	werden.	Lehrerinnen	und	Lehrer	an	Abendgymnasium	oder	
Abendrealschule	können	grundsätzlich	auch	am	jeweils	anderen	
Bildungsgang	eingesetzt	werden,	unter	Beachtung	der	jeweiligen	
Lehrbefähigungen.	Weil	hierfür	o7	eine	große	Flexibilität	erforderlich	ist,	
gelingt	dies	an	einem	System	weitaus	effek4ver	als	durch	eine	
entsprechende	Abordnung	oder	Versetzung	durch	die	Schulaufsicht.	
BAN	
Von	Beginn	an	ist	das	Abendgymnasium	integraler	Bestandteil	der	
Bildungslandscha7	Altstadt	Nord	(BAN).	Daneben	bestehen	besondere	
Möglichkeiten	der	Stärkung	der	Bildungslandscha7	insofern,	als	die	
Hauptschule	am	Rhein	seit	langem	ein	Teil	der	BAN	ist	und	mit	der	
Abendrealschule	dasselbe	Gebäude	in	der	Dagobertstraße	teilt.	Die	
Ungleichzei4gkeit,	dass	die	Abendrealschule	dagegen	noch	nicht	der	BAN	
angehören	kann,	ist	mit	der	Zusammenlegung	beendet.	
19.1.23	
Gez.:	Schulleitungsteams	des	AG	und	der	ARS:	
Stefan	Koch,	Kai	Roos	für	das	AG	und	Ulrike	Nelles,	Andreas	Eimer	für	die	ARS

Mitteilung Ausschuss

2803 Zeichen

Gez. Voigtsberger 
 
 
 
Dezernat, Dienststelle  
IV/IV/2 
 
Vorlagen-Nummer 24.02.2023 
 0466/2023 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Schule und Weiterbildung 06.03.2023 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 09.03.2023 
 
Überlegungen zur Zusammenführung der beiden Weiterbildungskollegs 
Gereonsmühlengasse und Dagobertstraße zu Sicherung des bestehenden Angebotes 
an den aktuellen Schulstandorten 
Die Schulleitungen der beiden Weiterbildungskollegs Gereonsmühlengasse (Abendgymnasi-
um und Abendrealschule) und Dagobertstraße (Abendrealschule) haben angeregt, beide 
Schulen „unter einem Leitungsdach“ zusammenzuführen. Ziel ist es, beide Bildungsgänge in 
Köln zukunftsfähig zu sichern. Der Bildungsgang Abendrealschule des Weiterbildungskollegs 
Gereonsmühlengasse wird derzeit ausschließlich am seit 01. September 1998 bestehenden 
Teilstandort in Bergheim angeboten. 
Ziel der Überlegungen ist es, eine Struktur für Weiterbildungskollegs in Köln zu entwickeln, die 
es ermöglicht, das bisherige Angebot an den bestehenden Schulstandorten mittel- und lang-
fristig zu erhalten. 
Die Schulleitungen der beiden bisher eigenständigen Schulen haben gemeinsam mit der 
Stabsstelle Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung beraten, welche schul-
rechtlichen Schritte hierfür erforderlich sind. Sie haben die Entwicklung des Gedankens und 
die Überlegungen zur Umsetzung hierzu in einem „Zukunftskonzept „Weiterbildungskolleg 
Köln – Abendgymnasium und Abendrealschule“ zusammengefasst und der Verwaltung zur 
Information der politischen Gremien zur Verfügung gestellt (Anlage). 
Die Schulleitungen geben in ihrem Zukunftskonzept wertvolle Hinweise, die eine Zusammen-
fassung beider Systeme konsequent und geboten erscheinen lassen. Die Schulleitungen ha-
ben Dezernat 43 der Bezirksregierung Köln als Fachaufsicht in die Überlegungen mit einbe-
zogen. 
Die Verwaltung beabsichtigt, eine entsprechende schulrechtliche Beschlussvorlage unter Be-
rücksichtigung der Stellungnahmen der Schulkonferenzen ab August 2023 in den politischen 
Gremien beraten zu lassen. Ziel ist eine Zusammenfassung der beiden Systeme, spätestens 
zum Schuljahr 2024/25. 
Aus schulrechtlicher Sicht ist dabei die Auflösung des Weiterbildungskollegs Dagobertstraße 
(Abendrealschule) erforderlich. Gleichzeitig wird der bestehende Bildungsgang Abendreal-
schule des Weiterbildungskollegs Gereonsmühlengasse (Abendgymnasium und Abendreal-
schule) in der Zügigkeit erweitert und zukünftig neben dem Teilstandort in Bergheim an dem 
neu einzurichtenden Teilstandort Dagobertstraße angeboten. 
Vorgesehen ist die Beratung im  
- Ausschuss für Schule und Weiterbildung am 21. August 2023, in der  
- Bezirksvertretung Innenstadt am 24. August 2023 und im  
- Rat der Stadt Köln am 07. September 2023.

Beratungsverlauf (2)

06.03.2023 Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 8.13 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
09.03.2023 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 9.11 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (2)

  • Dagobertstraße
  • Gereonsmühlengasse

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Details

Aktenzeichen
0466/2023
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
24.02.2023
Erstellt
01.02.2023 17:23