2008/0146
Friedhof Wixhausen hier: Erweiterung und Neubau der Urnenwandanlage
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2008/0146
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Magistratsvorlage Eingang Magistrats- geschäftsstelle: 29.05.2008 Beteiligt vor Magistratsbeschlussfassung: Dezernat III Dezernat II Dezernat VI Bezirksverwaltung DA- Wixhausen Amt: Grünflächen- und Umweltamt an den Magistrat zur Kenntnis zur Beschlussfassung an die Stadtverordnetenversammlung OBW zur Befassung zur Kenntnis zur Beschlussfassung zur abschließenden Beschluss- fassung Fachausschuss OBW bei abschl. Beschluss- fassung Magistrat Nichtöffentlich: Verteiler: Vorlage-Nr. 2008/0146 Magistratsbeschluss-Nr. Betreff: Friedhof Wixhausen hier: Erweiterung und Neubau der Urnenwandanlage Vorlage vom: 2. 5.2008 Beschlussvorschlag: 1. Der Magistrat stimmt der Planung und der Ausführung der Urnenwandanlage, Bauabschnitte 1 bis 4 mit einem Gesamtkostenaufwand in Höhe von 134.000,00 Euro zu. 2. Die Aufträge können nach Beschluss des Magistrates und Freigabe der Mittel erteilt werden. Die erforderlichen Mittel stehen als Haushaltsreste zur Verfügung. Anlagen: Entwurfsplan Datenschutzrelevante Anlage: Beschluss des Magistrats vom 2 ... Begründungsseite zur Magistratsvorlage vom 02.05.2008 Begründung: Die vorhandenen Urnenwände (Klinkerhöfe) sind weitgehend belegt. Die Friedhofsverwaltung möchte auch in Wixhausen ein Urnengemeinschaftsgrab anbieten. So entstand der Entwurf, den Hofcharakter der alten Anlage fortzuführen und nun im 1. Bauabschnitt eine Wand mit beidseitigen Nischen und die Gemeinschaftsgrabanlage zu erstellen. Aufgrund der allgemein sehr starken Nachfrage an Gemeinschaftsgrabanlagen, z.B. auf dem Wald- friedhof, besteht auch in Wixhausen ein höherer Bedarf an Urnenwandgräbern. Daher ist es sinnvoll, das Angebot zu erweitern. Die Erweiterungsfläche für eine neue Urnenwand beziehungsweise neue Urnenwände ist von großen Bäumen (Kiefer und Ahorn) überstanden und grenzt an zwei Seiten an ein Wohngebiet, so dass ein Grenzabstand einzuhalten ist. Die Erweiterungsfläche liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu den bestehenden Urnenwänden, die abgeschlossene Klinkerhöfe bilden und von einem Kugelrobinienhain überstanden sind. Das Konzept greift die Hofbildung mit der prägenden Ostwestausrichtung der Wän- de auf, um durch ein einheitliches Thema den alten und neuen Urnenbestattungsbereich zusammen- zufügen. Die Hauptwegachse mit Baum- und Alleepflanzung wird in den Randbereichen durch eine Rasenflä- che offen gehalten. Einzelne Unterpflanzungen im Wegbereich werden entfernt. Die Säule am End- punkt der Achse wird ebenfalls in eine Rasenfläche gestellt und bekommt eine geschnittene Hecke als klaren Hintergrund. Die Wasserzapfstelle wird durch ein offenes Wasserbecken mit Zapfhahn ersetzt und an den Durch- gang verschoben. Dort fällt es als Blickfang ins Auge und reflektiert zugleich in diesem schattigen Bereich das Licht. Der Behälter für Grünabfall wird in die Hecke zu den Erdgräbern verlegt, da im Ur- nenbereich nur geringer Bedarf besteht und sein jetziger exponierter Standort ungeeignet ist. Beschreibung Urnenwände Als raumgliederndes Element werden die Urnenwände als ruhige und klar gegliederte Wand gestaltet, die eine Gesamthöhe von 2,50 m haben wird, um als Raumkante zu wirken. Die Wand wird durch Strukturputz zu einer ruhigen Fläche, die durch eine horizontale Betonung gegliedert wird. Die Materi- alauswahl korrespondiert mit dem Kieshof. Die Verschlussplatten bilden durch rhythmische Abstände ein Grundmuster, so dass im Bedarfsfall größere Platten für eine Doppel- oder Familienbelegung fle- xibel eingefügt werden können. Eine doppelseitige Urnenwand verfügt über 90 Urnenkammern. Beschreibung Urnengemeinschaftsgrab Das Gemeinschaftsgrab fügt sich als eine mit Bux und Stein gestaltete Kiesfläche in den Hof ein. Es wird durch ein dreizeiliges Band aus Granitstein gefasst, in das die Namen eingraviert sind, so dass die Anordnung auf den Steinen der Belegung im Innenbereich entspricht. Die 3 ... Einzelgrabstelle wird nicht weiter gekennzeichnet. Schrittplatten ermöglichen die Durchwegung und stehen symbolisch für die Überschreitung in eine andere Welt. Das Belegungsraster beträgt 0,6 m x 0,6 m und bietet, abzüglich der Pflanzung, Steine und Schritt- platten ca. 45 Grabstätten Platz. Das Belegungsraster kann im Bedarfsfall auch verkleinert werden, um eine größere Anzahl von Urnengrabstätten zu erreichen. Kosten: Die Gesamtmaßnahme ist in Bauabschnitte unterteilt. (siehe beiliegende grafische Übersicht) Bauabschnitt 1: Kieshof, Baukosten: 24.005,91 € Bauabschnitt 2: Urnendoppelwände / Gemeinschaftsgrab, Baukosten: 65.070,64 € Bauabschnitt 3: Wasserbecken / Sitzfläche, Baukosten: 12.079,83 € Bauabschnitt 4: Wegefläche, Baukosten: 7.130,00 € Bauabschnitt 5: Urnenwände / Gemeinschaftsgrab, Baukosten: 112.214,91 € Bauabschnitt 6: Restbepflanzung, Baukosten: 4.750,94 € Hiervon werden zunächst die Bauabschnitte 1 bis 4 ausgeführt. Summe Bauabschnitte 1 bis 4: Baukosten: 108.286,38 € Nebenkosten pauschal 25.000,00 € Zur Rundung 713,62 € Gesamtsumme brutto 134.000,00 € Planung und Bauleitung Entwurf und Kostenberechnung wurden vom Planungsbüro ARGE Landschaftsarchitekten, Wipper- mann / Hedder erstellt. Es wird vorgeschlagen, dieses Büro mit der Erarbeitung der folgenden Pla- nungsleistungen und der Bauleitung zu beauftragen. Projektsteuerung Die Projektsteuerung wird vom Eigenbetrieb Immobilienmanagement, Fachbereich Planung und Pro- jektsteuerung erbracht. Ausführungszeitraum Die Maßnahme soll 2008 begonnen und realisiert werden. 4 ... Finanzierung Die Maßnahme wird aus Haushaltsresten der Investitionsmaßnahme „Erweiterung und Neubau der Urnenwandanlage Wixhausen“ finanziert. Aufgestellt: Anlage Darmstadt, 02.05.2008 Entwurfsplan 67-30 Re/la Tel. 2903 Der Dezernent II Der Dezernent III Der Dezernent VI Wolfgang Glenz Klaus Feuchtinger Dieter Wenzel Bürgermeister Stadtrat Stadtrat
Beratungsverlauf (5)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2008/0146
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 02.05.2008
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00