V/0507/2019
Familienbüro - Jahresbericht 2018
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Anlage A
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Anlage A zur V/0507/2019 Kurzüberblick Die Vorlage weist in groben Zügen (quasi einleitend) auf die Inhalte des als Anlage beigefügten Jahresberichts 2018 für das Familienbüro hin. Ziele/Teilziele/Zielerreichung Die Berichtsvorlage - insbesondere der als Anlage beigefügte Jahresbericht - dokumentiert den Beitrag, den das Familienbüro im Rahmen des Produkts 060402 „Besondere familienpolitische Maßnahmen“ in 2017 erfüllt hat. Die in den vergangenen Jahren erheblich gestiegene Zahl der Ratsuchenden zeigt, welch wichtige Funktion das Familienbüro als offene, unverbindliche und neutrale Anlaufstelle übernimmt. Des Weiteren wird folgendes Ziel aus dem ISM-Prozess verfolgt: Wir werden Münster zu einer Stadt mit höchster Lebens- und Erlebnisqualität weiterentwickeln: > mit hohem Wohnwert, Familienfreundlichkeit und sozialer Balance in der Stadtgesellschaft Finanzierung Produktgruppe: 060402 Besondere familienpolitische Maßnahmen Auswirkungen auf den Ergebnisplan Ja X Nein Auswirkungen auf den Finanzplan Ja X Nein Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten? Ja X Nein teilw. Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten? Ja X Nein teilw. Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? Ja X Nein Bereits veranschlagt? Ja X Nein Mit der Berichtsvorlage sind keine finanziellen Auswirkungen verbunden. Pflichtigkeitsgrad Die Maßnahme/Leistung ist vollständig pflichtig überwiegend pflichtig überwiegend freiwillig x vollständig frei- willig Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen (Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) Das Familienbüro berät sowie informiert bei allen Fragen rund um Familie, Elternschaft und Er - ziehung, bietet damit Orientierung und Begleitung in unterschiedlichen Lebenssituationen und leistet somit einen wichtigen Beitrag zur PG 060402 im Sinne einer kinder - und familienfreundli- chen Stadtentwicklung.
Berichtsvorlage
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V/0507/2019 V/0507/2019 Öffentliche Berichtsvorlage Betrifft Familienbüro - Jahresbericht 2018 Beratungsfolge 26.06.2019 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Bericht Bericht: Das Familienbüro ist eine offene, unverbindliche und neutrale Anlaufstelle, berät sowie informiert bei allen Fragen rund um Familie, Elternschaft und Erziehung und bietet damit Orientierung und Beglei- tung in unterschiedlichen Lebenssituationen. 16.752 Bürger/-innen nahmen im Jahr 2018 Kontakt zum Familienbüro auf. Dies bedeutet einen nochmals leichten Anstieg der Kontaktzahlen um 484 Kontakte (+2,98 %) im Vergleich zur Steigerung von 2016 auf 2017 (3.346 Kontakte/+25,89 %). Den Themenschwerpunkt bildete auch in 2018 die Kindertagesbetreuung mit 79,91 %. Die hohen Zahlen spiegeln die weiter steigenden Geburten- und Einwohnerzahlen der Stadt, verän- derte Familienmodelle und die sich daraus ergebenden Bedarfe von Eltern zur Vereinbarkeit von Fa- milie und Beruf wider. Im Kontext der Geburt ihrer Kinder ließen sich viele Familien zu den Themen Schwangerschaft, El- terngeld, Erziehungszeit und sich anschließenden Betreuungsmöglichkeiten beraten. Dabei wurden auch Informationen über bestehende Präventions- und Freizeitangebote in Münster weitergegeben. Weitere Themenkomplexe waren unter anderem Familienkrisen und Erziehungsfragen, bei denen das Familienbüro in der Regel eine Lotsenfunktion zu entsprechenden Beratungsstellen und Ansprech- partnern übernahm. Der vorgelegte Bericht enthält Zahlen, Daten, Fakten zum abgelaufenen Jahr 2018 und gibt einen Überblick über die Entwicklung der Kontakte seit 2005. In Vertretung gez. Thomas Paal Stadtdirektor Anlage: Jahresbericht 2018 Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 27.05.2019 Ihr/e Ansprechpartner/in: Herr Hagel Telefon: 492-5102 HagelC@stadt-muenster.de
JB 2018_Endfassung
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Familienbüro Jahresbericht 2018 [2] Kontakt Impressum Familienbüro Junkerstraße 1, 48153 Münster Tel. 02 51/4 92-51 08 Fax 02 51/4 92-79 13 familienbuero@stadt-muenster.de http://www.stadt-muenster.de/jugendamt/eltern- und-familien/familienbuero.html Stadt Münster Amt für Kinder, Jugendliche und Familien Münster, Mai 2019 [3] Vorwort Das Familienbüro ist eine offene, unverbindliche Anlaufstelle und berät sowie informiert bei allen Fragen rund um Familie, Elternschaft und Erziehung. Das Familienbüro übernimmt folgende Aufgaben: Beratung und Unterstützung • Persönliche und familiäre Angelegenheiten • Kindertagesbetreuung • Eingabeportal für den Kita-Navigator • Familienangebote in der Stadt Münster Vermittlung • Unterstützungsangebote und Ansprechpartner in Münster Information • Aktuelle Angebote für Familien • Flyer von Beratungsstellen, Vereinen und Verbänden • Thematische Informationsbroschüren Personelle Ressourcen Für die Beratungstätigkeit im Familienbüro stehen seit 2012 insgesamt 2,81 Vollzeitäquiva- lente - verteilt auf 4 Teilzeitstellen - zur Verfügung. Organisatorisch ist das Familienbüro auf- grund seiner abteilungsübergreifenden „Lotsenfunktion“ der Abteilung 51.5 „Controlling und zentraler Service“ zugeordnet. Kundenkontakte und Themenschwerpunkte Beratungsschwerpunkte 2018 Gesamt in % Telefonisch Persönlich Schriftlich, E-Mail Gesamt in % Gesamt in % Gesamt in % Kindertagesbetreuung 13.386 79,91% 7.557 56,45% 4.625 34,55% 1.204 8,99% Familienkrisen 671 4,01% 380 56,63% 283 42,18% 8 1,19% Allgemeine Beratung zu Familienthemen 530 3,16% 285 53,77% 219 41,32% 26 4,91% Schwangerschaft / Erziehungszeit / Eltern- geld / Betreuungsmöglichkeiten 527 3,15% 258 48,96% 253 48,01% 16 3,04% Schule 611 3,65% 344 56,30% 259 42,39% 8 1,31% Wirtschaftliche Hilfen 396 2,36% 161 40,66% 233 58,84% 2 0,51% Beratung zu Freizeit- und Bildungsangeboten 191 1,14% 101 25,51% 78 19,70% 12 3,03% Netzwerkarbeit 440 2,63% 319 80,56% 52 13,13% 69 17,42% Kontakte insgesamt 16.752 100,00% 9.405 56,14% 6.002 35,83% 1.345 8,03% [4] 16.752 Bürger/-innen wurden von den Mitarbeiter innen des Familienbüros beraten. Hierbei handelte es sich um 6.002 persönliche, 9.405 telefonische und 1.345 schriftliche Kontakte. Zum Themenkomplex Familienkrisen und Erziehungsfragen suchten 671 Personen den Kon- takt zum Familienbüro. Die Beratungen enthielten Fragestellungen zu Trennung und Schei- dung, Sorgerechtsfragen sowie Sorgen um das Kindeswohl. In der Regel übernahm das Familienbüro hier eine Lotsenfunktion zu entsprechenden Beratungsstellen und Ansprec h- partnern/-innen. 527 Personen nutzten im Vorfeld der Geburt das Beratungsangebot zu den Themen Schwangerschaft, Elternzeit, Elterngeld, Erziehungszeit und anschließende Betreuungsmög- lichkeiten im Familienbüro. Hier wurden auch Informationen zu bestehenden Präventions- und Freizeitangeboten in Münster bereitgestellt. Einen weiteren Themenschwerpunkt bildete der Beratungskomplex Schule mit 611 Kontak- ten. Vorrangig ging es hier um Ferienbetreuung von Schulkindern , Angebote und Fragen über Bildung und Teilhabe sowie Offene Ganztagsbetreuung. Die Suche nach einer geeigneten Schule nach Zuzug /Umzug bildete ein weiteres Themen- feld. Diesbezüglich wurde der Kontakt zur Bildungsberatung des Amtes für Schule und We i- terbildung hergestellt. Beratungen zu wirtschaftlichen Hilfen, wie z.B. Kindergeldzuschlag, Wohngeld, Münsterland- karte oder Münster-Pass nahmen 396 Bürger/-innen in Anspruch. 440 Kontakte entstanden über die Netzwerkarbeit des Familienbüros. Dazu zählten vor allem Kontakte zu den Stadtteilkoordinatoren im Rahmen der Frühen H ilfen, der Beratungsstelle Frühe Hilfen des Gesundheits amtes, den Babylotsen der Geburtskliniken, dem Hebammen- netzwerk und weiteren Beratungsstellen. Ein Gewinn dieser intensiven Netzwerkarbeit stellt die wechselseitige, unkomplizierte, gezielte und schnel le Weiterleitung der ratsuchenden Menschen dar. Eine größere Personengruppe, die sich in den Kontaktzahlen nahezu aller Beratungsberei- che des Familienbüros wieder findet, ist die der zugewanderten Menschen in Münster. Diesbezüglich wurde regelmäßig zu weiteren spezifischen Anlaufstellen Kontakt hergestellt, wie beispielsweise zum Sozialdienst für Flüchtlinge der Stadt Münster, zu den Diensten der Migrationsberatung, den Anbietern von Sprach- , Integrations - und Weiterbildungskursen, dem Jobcenter und den allgemeinen Sozialberatungsstellen. Oftmals erfolgten wiederholte Kontaktaufnahmen im Nachklang einer begleiteten Kindert a- gesbetreuungssuche. Hier nutzen die Menschen aufgrund des niedrigschwelligen Bera- tungsangebotes die Lotsenfunktion des Familienbüros bei Themen wie z.B. Wohnungswech- sel, damit verbundene Wechsel der Schule oder Kindertagesstätte , der Beratung zu wir t- schaftlichen Hilfen und Freizeitmöglichkeiten. [5] Themenschwerpunkt „Kindertagesbetreuung“ Den Themenschwerpunkt des Familienbüros bildete wie auch in den vergangenen Jahren die Kindertagesbetreuung mit 79,91 %. Diese hohe Zahl (13.386 Kontakte) ist im Kontext der wachsenden Einwohnerzahl, der steigenden Geburtenzahlen sowie der Bedarfe von Eltern zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu sehen. Im Vordergrund stand hier mit insgesamt 7.343 Kontakten (54,85%) die Beratung im Zu- sammenhang mit der Suche nach einem Betreuungsplatz (zum Sommer, unterjährig oder bei Zuzug nach Münster). Viele Familien suchten im Kontext ihres Zuzuges nach Münster nach einem Kindertagesbe- treuungsplatz (1.082 Kontakte). Diesbezüglich schloss sich oftmals eine umfassende Ber a- tung über Familienangebote im Stadtteil an. Hier gab es u. a. enge Kooperationen mit den Stadtteilkoordinatoren der Frühen Hilfen. 2.117 Eltern ließen sich bzgl. der Eingabe in den Kitanavigator beraten, wobei 1.039 Perso- nen eine direkte Begleitung durch die Mitarbeiterinnen vor Ort nutzten. Im Vergleich zum Vorjahr stieg damit die Kontaktzahl hier um 18,33 % (328 Kontakte). Aufgrund der hohen Bedarfe nach Kitaplätzen, die nicht in allen Fällen bedarfsgerecht erfüllt werden konnten, entstanden diesbezüglich oftmals intensive Beratungsprozesse, die über einen einmaligen Kontakt hinausgingen (1.457 Kontakte). Der Beratungsbereich Betreuung in Kindertageseinrichtungen (insgesamt 1.019 Kontakte) umfasste vorwiegend die Beratung von Einrichtungen (461 Kontakte) . Hauptsächlich nah- men Kitaleitungen Kontakt zum Familienbüro auf , um Einzelfälle bzgl. der Versorgung von Kindern zu besprechen. 381 Familien wandten sich an das Familienbüro, um Problem - bzw. Konfliktsituationen in einer Kindertageseinrichtung zu klären. Hierbei übernahm das Familienbüro die Vermittlung an die zuständige n Ansprechpartner/-innen, i. d. R. die Leitung oder der Träger der jeweili- gen Kindertageseinrichtung. Des Weiteren informierten sich 177 Eltern über Möglichkeiten der Betreuung ihrer Kinder während der Schließzeiten ihrer Kita. [6] Kontakte im Jahresverlauf Im April 201 8 suchten 2.362 Personen den Kontakt zum Familienbüro. Diese Zahl übertrifft um 364 Kontakte (+18,21 %) den Monatshöchstwert des Vorjahres. Die Spitzenwerte der Monate April und Mai resultieren daraus, dass im Rahmen der Plat z- vergabe durch die Kindertageseinrichtungen nicht alle einen Platz suchenden Familien ent- sprechend versorgt werden konnten. Somit suchten viele Familien im Anschluss daran den Kontakt zum Familienbüro, um sich über das weitere Verfahren beraten zu lassen und einen Suchantrag für die Vermittlung der noch zur Verfügung stehenden Plätze durch das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien zu stellen. In den restlichen Monaten, mit Ausnahme des Monats Dezember (956 Kontakte), wurde eine Zahl von 1.100 Kontakten nicht unterschritten. Diese Entwicklung der durchgängig hohen Kontaktzahlen über das Jahr verteilt ergibt sich nach wie vor aus folgenden Zusammenhängen: Der geltende Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz ab dem 12. Lebensmonat des Ki n- des in Zusammenhang mit Elternzeit - und Elterngeldregelungen hat dazu geführt, dass E l- tern unabhängig vom Start des Kitajahres am 01. August auch unterjährig Betreuungsplätze benötigen. Die steigenden Geburten- und Einwohnerzahlen der Stadt, veränderte Familienlebens - modelle und die daraus resultierenden Bedarfe von Eltern zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, führten zu jährlich höheren monatlichen Kontaktzahlen. Diese Bedarfe konnten nicht immer gedeckt werden, so dass sich viele der Erstberatungsge- spräche in weiterführende prozessbegleitende und krisenintervenierende Kontakte während der Betreuungssuche entwickelten. [7] Entwicklung Im Jahr 2018 verzeichnete das Familienbüro insgesamt 16.752 Kontakte. Dies bedeutet einen nochmals leichten Anstieg der Kontaktzahlen um 484 Kontakte im Vergleich zur Stei- gerung von 2016 auf 2017 ( 3.346 Kontakte/+25,89 %). Das Wachstum verlief analog zum Wachstum des Bereiches Kindertagesbetreuung. Grundsätzlich halten sich die Zahlen weiter auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Ein wichti- ger Faktor stellt dabei die in den vergangenen Jahren intensiver gestaltete Netzwerkarbeit dar. So wird den Netzwerkpartnern die Angebotspalette des Familienbüros kontinuier lich aufgezeigt und die Mitarbeiterinnen des Familienbüros inf ormieren sich stetig über deren Arbeitsfelder und Unterstützungsmöglichkeiten. Zudem hat sich das Familienbüro als Anlaufstelle rund um die Fragen der Kindertagesbe- treuung weiter etabliert. Dieses macht auch die Steigerung der Kontaktzah len im Ber eich Kita-Navigator um 18,33 % im Vergleich zum Vorjahr deutlich. Nach einem kontinuierlichen Anstieg der Kontaktzahlen von 2005 bis 2012 kam es vor allem im Zuge des Rechtsanspruchs auf einen Kita- Platz für unter 3- jährige Kinder und der wac h- senden Bevölkerungszahl im Zeitraum von 2012 bis 2018 zu immensen Anstiegen der Kon- takte. Die Entwicklung zeigt, dass der Bedarf nach Beratung in Fragen zur Kindertagesbetreuung in Einrichtungen kontinuierlich steigt. Betrug dieser Anteil in 2012 noch rund 50 % , so stieg er in 2018 auf mittlerweile 79,91 % der Gesamtkontakte des Familienbüros. [8] Familienbüro vor Ort Die Mitarbeiterinnen nutzen jährlich Veranstaltungen, um über die Angebotspalette für Fam i- lien in Münster zu informieren. So können oftmals auch Hemmschwellen abgebaut und dadurch Türen für Information, Beratung und Hilfe geöffnet werden. In 2018 informierten die Mitarbeiterinnen des Familienbüros beim Geburtsfest des St. Fra n- ziskus-Hospitals Münster sowie in offenen Elterncafés der Bildungsträger und Beratungsstel- len. Das Familienbüro ist zudem an folgenden Arbeitsgemeinschaften und -kreisen beteiligt, um sich mit lokalen Akteuren zu vernetzen und so über Angebote vor Ort einen Überblick zu gewährleisten und nach einer Bedarfsklärung eine Lotsenfunktion zu übernehmen: • Arbeitskreis Alleinerziehende • Arbeitsgemeinschaft 4 nach § 78 SGB VIII - Familienförderung • Arbeitsgemeinschaft 5 nach § 78 SGB VIII - Kindertagesbetreuung • Qualitätszirkel Frühe Hilfen • Austauschtreffen mit amtsinternen Fachstellen [9] Fazit und Ausblick Insgesamt führen die steigenden Geburten- und Einwohnerzahlen der Stadt, veränderte F a- milienmodelle und die sich daraus ergebenden Bedarfe von Eltern zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf nach wie vor dazu, dass sich die Beratung zur Kindertagesbetreuung zu einem komplexen Themenfeld entwickelt hat. Aufgrund dieser Entwicklung wird der bereits hohe Bedarf an Kitaplätzen in den kommenden Jahren weiter steigen. Es bleibt eine Herausforderung , diese Bedarfe entsprechend zu de- cken. Das Familienbüro wird bzgl. des stetigen Ausbaus der Betreuungs landschaft Familien weiter informieren und so Zugänge zu neuen Einrichtungen und Tagespflegangeboten er- möglichen. Familien sind weiter mit existentiellen Fragen zur finanziellen Absicherung, beruflichen Quali- fikation sowie Rückkehr in die Berufstätigkeit im Anschluss an die Elternzeit konfrontiert. Es bleibt wichtig, dass das Familienbüro als neutrale Anlaufstelle mit professioneller Ber a- tung Eltern Orientierung und Begleitung in dieser Lebenssituation bietet. Die konstant hohen Kontaktzahlen zeigen deutlich den Bedarf einer zentralen Anlaufstelle, die diese Bedarfe aufnimmt, bündelt und als Schnittstelle zwischen Eltern und der Abteilung für Kindertagesbe- treuung, den Fachberaterinnen der Kindertagespflege sowie zu Kindertageseinrichtungen direkt fungiert. Das Familienbüro baut als niedrigschwelliges Angebot durch Beratung und Begleitung im Prozess der Betreuungssuche Hemmschwellen ab und fungiert als „Türöffner“ für weitere Angebote und Dienste des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien oder anderer Träger . Oftmals suchen Familien das Familienbüro im Nachklang an die Kitaplatzsuche zu weiteren Themenbereichen auf. Im Zuge einer wachsenden Stadt hat das Familienbüro weiter als offene Anlaufstelle, die Infos bündelt und berät, eine zentrale Funktion. Zugezogene Familien nutzen diesbezüglich die Angebote des Familienbüros vor allem zu den Themenbereichen Kita, Schule, Freizeitangebote und Akteure im Stadtteil. Der niedrigschwellige Beratungscharakter baut insbesondere bei Familien mit Migrationsvor- geschichte und Flüchtlingsfamilien Barrieren ab und schafft Zugänge zu bestehenden Hilfen und Angeboten der Stadt. Die Vernetzung mit lokalen Partner n/-innen ist und bleibt eine wichtige Erfolgsbedingung für das Familienbüro. Nur so ist es möglich, eine Lotsenfunktion für Familien auszuüben und einen Überblick über bestehende Angebote vor Ort zu gewährleisten.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (1)
- Junkerstraße 1
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Details
- Aktenzeichen
- V/0507/2019
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 16.05.2019
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37