1273/2023
Städtische Museen für herausragende Leistungen 2022 mehrfach nominiert
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Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle VII/4522 Vorlagen-Nummer 24.04.2023 1273/2023 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Kunst und Kultur 02.05.2023 Städtische Museen für herausragende Leistungen 2022 mehrfach nominiert Die städtischen Kölner Museen sind für gleich zwei bedeutende Kulturpreise nominiert wor- den. In jedem der Verfahren gelang der Sprung auf die sog. Shortlist, d.h., eine vorgelagerte Juryentscheidung hat die Performance bereits in einer Vorauswahl als herausragend bewer- tet. Nominierungen Kölner Kulturpreis Bereits seit dem Jahr 2010 vergibt der Kölner Kulturrat den Kölner Kulturpreis, und am 23. Mai 2023 wird er im COMEDIA Theater Köln zum 13. Mal verliehen. In insgesamt vier Kategorien werden besonders herausragende Leistungen geehrt: Kulturmanager*in des Jahres Kulturereignis des Jahres Junge Initiativen Ehrenpreis der Jury. In diesem Jahr sind gleich 3 Häuser für das Kulturereignis des Jahres nominiert worden: Das Wallraf-Richartz-Museum wurde für seine weltweit einzigartige und bis heute brandak- tuelle Themenausstellung „Susanna. Eine Frau vom Mittelalter bis Me Too“ nominiert. Der Kölner Kulturrat verlinkt auf die folgende Webseite für nähere Informationen: Externer Link . Museumsdienst und NS-DOK haben gemeinsam die erfolgreiche Ausstellung „SICHTBAR MACHEN – Erinnern im Stadtraum“ durchgeführt, die mit Installationen im Stadtraum gewirkt hat. Der Kulturrat verlinkt auf die folgende Webseite, auf der die Installationen noch einmal für jede*n erlebbar sind: Externer Link. In der Historie des Kölner Kulturpreises haben die städtischen Museen bereits mehrfach den Preis für ein Kulturereignis des Jahres erhalten. Nach 2011 (KAN) und 2014 (ML) hat es beim Kölner Kulturpreis eine etwas längere Pause gegeben. Nach 2020 (MS) ist mit den Nominierungen der beiden Ausstellungen 2022 wieder die Quali- tätsdichte der Museen sichtbar geworden. 2 Nominierung DigAMus-Award Der DigAMus-Award zeichnet besonders gelungene digitale Museumsangebote im deutsch- sprachigen Raum aus. Darunter fallen all jene Angebote, die sich an Besuchende von Museen und anderen GLAM-Institutionen richten und dabei digitale oder aber hybride (digital & analog) Vermittlungstools verwenden. Der DigAMus-Award wird in den folgenden Kategorien verliehen: Kategorie 1 – Apps & Games Kategorie 2 – Hybrides Angebot (online und offline werden verknüpft) Kategorie 3 – Webseite oder Online-Ausstellung Kategorie 4 – Social Media-Aktionen Sonderpreis – Kleines Budget Publikumspreis. Aus allen Einreichungen hat das DigAMus-Award - Team eine Shortlist ausgewählt. Aus die- ser wiederum wird die Jury die Preisträger für den DigAMus-Award 2023 würdigen. Die Preis- verleihung findet am 9. Mai 2023 im Rahmen der Jahrestagung des Deutschen Museums- bundes im Theater Osnabrück statt und wird auch gestreamt. In diesem Jahr stehen insgesamt 141 Projekte auf der Longlist, siehe Externer Link. Darunter befindet sich das Gemeinschaftsprojekt von NS-DOK und Museumsdienst, das im Bereich Hybrides Angebot (Angebote, die Online- und Offline-Angebote oder auch digitale und analoge Methoden verknüpfen) nominiert ist: Externer Link auf das Projekt. Wie nun bekannt gegeben wurde, befindet sich auch bei diesem Award „SICHTBAR MA- CHEN – Erinnern im Stadtraum“ nach Juryauswahl auf der Shortlist seiner Kategorie, d. h., es gehört zu den herausragenden 5 Projekten. Diese können auf der Shortlist hier einge- sehen werden: Externer Link. Bei der Vergabe der Preise richtet sich die Jury nach den Kriterien Teilhabe und Zugänglichkeit Barrierefreiheit Interaktion Erlebnis Technik Vermittlung Nachhaltigkeit. Die Vielfalt und die digitale Kreativität der vorgeschlagenen Projekte sind ebenso beeindru- ckend wie deren Qualität. Bereits die Würdigung des Projekts durch die Aufnahme auf die Shortlist kann angesichts der weiteren eingereichten Projekte als Erfolg gewertet werden. Die Projekte zeigen – ganz im Sinne des Awards – Best Practices auf. Der Award gibt mit seiner Abstimmung zum Publikumspreis aber auch Hinweise, was Mobilisierung von Audience bedeutet. Gleichzeitig bestätigen der Award und die Nominierung, dass der Museumsdienst mit den Ansätzen aus der Verwaltungsreform auf dem richtigen Weg ist, die Digitalisierung der Muse- en in Breite und Tiefe voranzubringen, indem eine Ausgewogenheit zwischen der notwendi- gen Nacharbeitung der Basisdigitalisierung und den Spitzenleistungen in bspw. Sonderforma- ten angestrebt wird. Diesen Weg gilt es nun konsequent fortzusetzen, indem das Rückgrat der digitalen Seite der Museen, das neue Portal, relauncht und in einem nächsten Step der strategische Ansatz von zentralem Informationsportal und crossmedialer Ausspielung (von dezentral bis zentral, von analog bis Social Media) verstärkt wird. 3 Dies sind Grundpfeiler der zukünftigen Digitalisierung der Museen, wie sie auch im politischen Beschluss 2235/2022 „Stadtraum, Stadtgeschichte und Museen digital verbinden“ postuliert wird. Gez. Charles
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1273/2023
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 24.04.2023
- Erstellt
- 17.04.2023 13:32