2937/2021
Beteiligung an einer Technologie-Initiative im Bereich Bau- und Immobilienwirtschaft
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Anlage 0 - Begründung der Dringlichkeit
572 Zeichen
Anlage 0 – Begründung der Dringlichkeit Auf Grund von Abstimmungserfordernissen innerhalb der Verwaltung hat sich die Vorlage verzögert. Die formelle Gründung der PropTech Initiative und die Eintragung im Vereinsregister ist im Oktober 2021 erfolgt. Damit die Gebäudewirtschaft noch zu den Gründungsmitgliedern gezählt werden kann und an der nun kurzfristig anstehenden Festlegung des inhaltlichen Arbeitsprogrammes der Initiative für das vierte Quartal 2021 und das erste Quartal 2022 mitwirken kann, ist der formelle Beitritt noch im November 2021 erforderlich.
Sachstandsbericht Rat /Ausschuss
748 Zeichen
Dezernat, Dienststelle
VI/VI
Vorlagen-Nummer
2937/2021
Stand: 13.03.2026
Sachstandsbericht
Beteiligung an einer Technologie-Initiative im Bereich Bau- und Immobilienwirtschaft
Beschluss:
Der Rat der Stadt Köln beschließt, dass die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln Gründungs-Mit-
glied der Technologie-Initiative für die Bau- und Immobilienwirtschaft mit dem Arbeitstitel
„PropTech Powerhouse Germany e.V.“ wird.
Die Finanzierung erfolgt über den Wirtschaftsplan der Gebäudewirtschaft.
Status in Bearbeitung
erledigt
Aktueller Bearbeitungsstand:
Die Gebäudewirtschaft ist dem PropTech Powerhouse e.V. beigetreten (Mitglied).
Nächste Schritte:
Keine.
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:
Entfällt.
Beschlussvorlage Rat
7413 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/VI Vorlagen-Nummer 2937/2021 Freigabedatum 12.10.2021 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Beteiligung an einer Technologie-Initiative im Bereich Bau- und Immobilienwirtschaft Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: Der Rat der Stadt Köln beschließt, dass die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln Gründungs-Mitglied der Technologie-Initiative für die Bau- und Immobilienwirtschaft mit dem Arbeitstitel „PropTech Powerhouse Germany e.V.“ wird. Die Finanzierung erfolgt über den Wirtschaftsplan der Gebäudewirtschaft. Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 25.10.2021 Rat 09.11.2021 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung Die Stadt Köln hat sich zum Ziel gemacht, sich digitaler und innovativer aufzustellen. Das betrifft zum einen die Verwaltung mit ihren eigenen, internen Prozessen insgesamt. Zum anderen aber auch je- den einzelnen Fachbereich mit seinen eigenen spezifischen Aufgaben. Dabei nimmt die Gebäudewirtschaft eine besondere und herausragende Rolle ein. Sie baut, betreibt und verwaltet zahlreiche Immobilien und hat – wie private Unternehmen der Bau- und Immobilienwirt- schaft – zahlreiche und sehr diverse Aufgaben. Gleichzeitig steht die Bau- und Immobilienwirtschaft vor großen Herausforderungen und Veränderungen, teils durch den Wunsch und Auftrag, nachhalti- ger und ökologischer zu wirken, teils durch die sich zunehmend technisierende Welt und das bei gleichzeitigem Streben, immer effizienter bzw. wirtschaftlicher zu werden. Parallel entwickeln sich Technologien in vielen Bereichen so sehr weiter, dass sie Lösungen bieten können für wichtige Herausforderungen unserer Zeit, aber auch enorme Potenziale haben, Prozesse und ganze Organisationen effizienter und vernetzter zu gestalten und zu kollaborieren. Große Unternehmen der regionalen Bau- und Immobilienwirtschaft haben zum Teil bereits Digitalisie- rungs- und Innovations-Units gegründet, um sich mit den sich weiter entwickelnden technologischen Möglichkeiten auseinander zu setzen oder innovative Lösungen in die Wertschöpfungskette zu integ- rieren. Nun schließt sich – ähnlich wie zuvor in den Bereichen Versicherungswirtschaft und Gesundheitswirt- schaft – die Bau- und Immobilienwirtschaft zusammen und gründet eine gemeinsame Initiative, um sich systematisch und gemeinschaftlich mit Innovationen und Technologie in diesen Bereichen ausei- nander zu setzen. Die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln hat die Möglichkeit, hier von Beginn an mitzuwirken und sich an der inhaltlichen Ausgestaltung zu beteiligen. Mit einer aktiven Rolle der Gebäudewirtschaft bietet sich eine hervorragende Chance gemeinsam mit anderen Unternehmen der Bau- und Immobilienwirtschaft sowie den Hochschulen in eine erweiterte Innovationsoffensive zu starten. Privatwirtschaftliche Unternehmen der Immobilienwirtschaft stehen oft vor den gleichen Herausforderungen wie die Stadt Köln als Immobilieneigentümer und –verwalter und anders herum. Die Unternehmen und ihre bereits vorhandenen Digitalisierungs- und Innovations- Units wollen sich hier kooperativ zusammenfinden um gemeinsam (auch mit Forschung, Wissen- schaft, Hochschulen, Startups, etc.) die Entwicklung innovativer Ansätze und Lösungen über die ge- samte Wertschöpfungskette einer Immobilie hinweg voranzutreiben. Der Zusammenschluss von Unternehmen der Bau- und Immobilienwirtschaft, Hochschulen und Star- tups in eine gemeinsame Technologie-Initiative bietet dabei zahlreiche Vorteile, denn die sie über- nimmt als zentrale Schnittstelle zwischen den Unternehmen und sich stetig entwickelnden Innovatio- nen bzw. den innovativen Kräften wichtige Aufgaben. Diese bestehen zum Beispiel aus: 3 - Zentraler und sichtbarer Anlaufpunkt für innovative Ansätze für die gesamte Branche, sodass sich nicht jedes Unternehmen erneut und einzeln mit eingehenden Anfragen/Angeboten aus- einander setzen muss (Vor-Filter-Funktion) - Zielgerichtete und gemeinsame Entwicklung und Weiterentwicklung innovativer Ansätze für die Mitglieder der Initiative (Crowd-Entwicklungs-Funktion) - Nutzung des gesamten Netzwerkes inkl. Hochschulen zur Lösung allgemeiner und individuel- ler Herausforderungen der beteiligten Unternehmen (Reverse-Modelling-Funktion) - Früher Zugang zu relevanten Innovationen und Ansätzen über die gesamte Wertschöpfungs- kette hinweg für die Bau- und Immobilienwirtschaft (national und international), auch vor dem Hintergrund der zunehmenden Vernetzung unterschiedlicher Fachbereiche - Gemeinsame Erarbeitung, Austestung, Positionierung und Kommunikation von Strategien für die Bau- und Immobilienwirtschaft zu aktuellen Herausforderungen, wie bspw. GreenDeal, CO2-Emmisionsreduzierung, IoT, Nachhaltigkeit, etc. (Verbands-Funktion) - Erarbeitung von innovativen Konzepten zu den Schnittstellen rund um die Bau- und Immobili- enwirtschaft selbst gemeinsam mit den innovativen Kräften Mitgliedschaft: Die Satzung der PropTech Initiative lässt vollwertige Mitgliedschaften und assoziierte Mitgliedschaften zu. Sie unterscheiden sich hinsichtlich des Leistungsflusses. Während der „Leistungsfluss“ assoziierte Mitglieder ausschließlich in die Initiative hinein geht, können reguläre Mitglieder Leistungen des Ver- eins speziell für Ihr Unternehmen abrufen. So zum Beispiel die Durchführung von Hackathons oder Reverse-Pitches zu individuellen Frage- und Aufgabenstellungen, die zielgenaue Erarbeitung von innovativen Lösungsansätzen, die Bildung von Projektteams für individuelle Aufgabenstellungen, die Durchführung von Researchaufgaben oder die Bereitstellung von Standflächen bei relevanten Veran- staltrungen und Events. Bei den Initiativen der Versicherungswirtschaft und der Gesundheitswirtschaft ist die Stadt Köln je- weils assoziiertes Mitglied als fördernde Maßnahme und als übergeordnete Instanz der öffentlichen Hand. Sie unterstützt das Netzwerk der Initiativen, ruft aber selbst keine Leistungen ab. Im Falle der Technologieinitiative der Bau- und Immobilienwirtschaft hat die Stadt Köln mit der Ge- bäudewirtschaft ein inhaltliches Eigeninteresse sowie Bedarf an konkreten Leistungserbringungen der Initiative in Richtung der Gebäudewirtschaft. Aus diesem Grund kommt für die Gebäudewirtschaft nur eine vollwertige und damit kostenpflichtige Mitgliedschaft in Frage. Die KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH unterstützt die PropTech Initiative als assoziiertes Mitglied als wirtschaftsfördernde Maßnahme projektbezogen. Hier erfolgt der Leistungsfluss aus- schließlich in Richtung der Initiative. Finanzierung: Die Finanzierung des Mitgliedsbeitrages erfolgt aus dem Wirtschaftsplan der Gebäudewirtschaft. Die konkrete Höhe wird nach Gründung der Initiative als Verein durch eine Beitragsordnung geregelt und maximal 30.000 Euro p.a. betragen. Auswirkungen auf den Klimaschutz: Themen wie Nachhaltigkeit, CO2-Reduzierung, Energieeffizienz etc. sind wichtige Handlungsfelder der Bau- und Immobilienwirtschaft und fester Bestandteil der inhaltlichen Aufgabestellungen der Technologie- Initiative. Die intensive Auseinandersetzung aller Mitglieder mit diesen Themen kann sich nur positiv auswirken und zusätzlich sensibilisieren.
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2937/2021
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 12.10.2021
- Erstellt
- 17.08.2021 13:33