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AN/1308/2018

Notschlafstellen für Obdachlose

Antrag nach § 3 BV1 (Die Linke) 17.02.2022

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 1 (Innenstadt), Sitzung am 17.09.2018, TOP 5.2.7.1

Sachstandsbericht 2021

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Änderungsantrag (Die Linke BV1)

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Sachstandsbericht 2021

1344 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
/ 
 
___________________________ 
Vorlagen-Nummer 
 AN/1308/2018 
 Stand: 08.03.2022 
Sachstandsbericht  Bezirksvertretung Innenstadt  
Notschlafstellen für Obdachlose, Änderungsantrag Linke 
Beschluss: 
1.) Der Antrag AN/1205/2018 wird durch folgenden Antrag ersetzt: 
Die Verwaltung wird beauftragt, gemeinsam mit Trägern von Schlafstellen für Obdachlose zu prüfen, 
wo und wie mehr Übernachtungsmöglichkeiten für Obdachlose mit Hunden im Bezirk Innenstadt ein-
gerichtet werden können. 
Die Verwaltung wird ferner beauftragt, gemeinsam mit Trägern von Schlafstellen für Obdachlose zu 
prüfen, wo und wie mehr Übernachtungsmöglichkeiten für obdachlose Paare im Bezirk Innenstadt 
eingerichtet werden können. 
Die Verwaltung wird ferner beauftragt sicherzustellen, dass in allen Notschlafstellen und Notunter-
künften Schließfächer und/oder verschließbare Spinde zur Verfügung stehen. 
Die Verwaltung wird abschließend beauftragt, gemeinsam mit de n Trägern, die unter 1.) bis 3.) ge-
nannten Möglichkeiten und Kapazitäten adäquat in die Szene und die zuweisenden Stellen zu kom-
munizieren. 
 
Status    in Bearbeitung 
 
    erledigt 
 
 
Aktueller Bearbeitungsstand: 
erledigt mit: 
Mitteilung 3473/2018 - 06.12.2018 
https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=79684&search=1

Änderungsantrag (Die Linke BV1)

3495 Zeichen

Bezirksvertretung Innenstadt  
Ludwigstraße 8 
 50667 Köln  
Michael Scheffer  
Fraktionsvorsitzender 
michael.scheffer@stadt-koeln.de  
Manfred Müller  
Stellv. Fraktionsvorsitzender  
manfred.mueller@stadt-koeln.de 
Eingang beim Bezirksbürgermeister: 14.09.2018 
 AN/1308/2018 
Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)  
 
Notschlafstellen für Obdachlose 
Ersetzungsantrag zu TOP 5.2.7 (Schlafplätze für Obdachlose mit ihren Hunden) 
 
Der Antrag AN/1205/2018 wird durch folgenden Antrag ersetzt: 
 
1.) Die Verwaltung wird beauftragt, gemeinsam mit Trägern von Schlafstellen für 
Obdachlose zu prüfen, wo und wie mehr Übernachtungsmöglichkeiten für 
Obdachlose mit Hunden im Bezirk Innenstadt eingerichtet werden können. 
 
2.) Die Verwaltung wird ferner beauftragt, gemeinsam mit Trägern von Schlafstellen 
für Obdachlose zu prüfen, wo und wie mehr Übernachtungsmöglichkeiten für 
obdachlose Paare im Bezirk Innenstadt eingerichtet werden können. 
 
3.) Die Verwaltung wird ferner beauftragt sicherzustellen, dass in allen 
Notschlafstellen und Notunterkünften Schließfächer und/oder verschließbare 
Spinde zur Verfügung stehen. 
 
4.) Die Verwaltung wird abschließend beauftragt, gemeinsam mit den Trägern, die 
unter 1.) bis 3.) genannten Möglichkeiten und Kapazitäten adäquat in die Szene 
und die zuweisenden Stellen zu kommunizieren. 
Herrn Bezirksbürgermeister 
Andreas Hupke 
Herrn Bürgeramtsleiter 
Dr. Ulrich Höver 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker

- 2 - 
Begründung: 
 
Nach Auskunft der Sozialverwaltung dürfen in der Notschlafstelle des Sozialdienstes 
kath. Frauen (SkF) Tiere mitgebracht werden, sofern von dem Tier keine Gefährdung 
ausgeht und von einem verantwortlichen Handeln der Halterin ausgegangen werden 
kann. Obdachlose Männer mit Hunden können im Einzelfall über das Wohnungsamt 
beim Internationalen Bund (IB) vermittelt werden – allerdings z.Zt. nur während der 
Winterhilfe. Während dieser Zeit hat sich auch das Tierheim in Zollstock bereit erklärt, 
bis zu zehn Hunde pro Nacht aufzunehmen und zu versorgen. Da aber unklar ist, ob 
dieses Angebot angenommen wird, wäre zu prüfen, ob nicht in allen vier 
innenstädtischen Notschlafstellen mindestens eine oder zwei 
Unterbringungsmöglichkeiten für Hunde eingerichtet werden können. 
 
Für obdachlose Paare, die oftmals lieber im Freien übernachten, als sich in getrennten 
Mehrbettzimmern unterbringen zu lassen, braucht es ein ausreichendes Kontingent an 
Doppelzimmern.  
 
Viele Obdachlosen meiden die Notschlafstellen aus Angst, ihrer letzten Habe beraubt zu 
werden. Um dieses Risiko gering zu halten, sollten flächendeckend niedrigschwellige 
Verschluss-Möglichkeiten vorgehalten werden.  
 
Die Möglichkeiten, sich über die Bedingungen und Möglichkeiten der städtischen 
Notunterbringung akut und umfassend zu informieren, sind für Obdachlose in der 
Regel eingeschränkt. Die freien Träger und ehrenamtlichen Hilfeeinrichtungen sollten 
passgenaue und zielführende Hinweise und Hilfestellungen bieten, damit Obdachlose 
möglichst wenig unterwegs sein müssen, um die für sie richtige Anlaufstelle zu 
erreichen. Weite oder gar überflüssige Wege durch die Stadt sind dabei zu vermeiden, 
da oftmals Mobilitäts-Einschränkungen vorliegen und die Frustrationstoleranz niedrig 
ist. 
 
Mit freundlichen Grüßen,  
Michael Scheffer        Manfred Müller  
Fraktionsvorsitzender     Stellvertretender Vorsitzender

Beratungsverlauf (1)

17.09.2018 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 5.2.7.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Ludwigstraße 8

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Details

Aktenzeichen
AN/1308/2018
Typ
Antrag nach § 3 BV1 (Die Linke)
Datum
17.02.2022
Erstellt
12.09.2018 21:03