Mandari Insight

3600/2020

Sachbestandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln (MiQua) - Stand 8. Dezember 2020

Mitteilung Ausschuss 18.01.2021

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 26.01.2021, TOP 9.1

Anlage 1 - Projektstatusbericht

· application/pdf

Ansehen

Anlage 2 - Terminplan

· application/pdf

Ansehen

Mitteilung Ausschuss

· application/pdf

Ansehen

Anlage 1 - Projektstatusbericht

14951 Zeichen

MiQua 
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln                   
Stand: 08.12.2020  / Index 5 
1. Kerndaten des Projektes 
Standort: Rathausplatz 
Bauherr: Dezernat für Kunst und Kultur 
Planungszeit: Juli 2008 bis heute 
Bauzeit: 2014 - 2024 
2. Termine 
Meilensteine: Stand Ausschreibung + Vergabe: 
Planungsbeschluss 28.09.2008 RB 05.5 - Durchbrüche Archäologie (Submission) 26.11.2020 
Baubeschluss (51,773 Mio. €) 14.07.2011 RB 05.6 - Unterfangungen Archäologie (Submission) 26.11.2020 
Baubeschluss (77,0 Mio. €) 11.07.2017 EB 03.1 - Zimme rer- und Holzbau MiQua (Beauftragung) 20.11.2020 
Baugenehmigung 14.01.2014 EB 06.1 - Dachabdichtung MiQua (Submissio n) 19.11.2020 
Baubeginn 23.07.2015 EB 07.1 - Glas-Metall-Fassade (Beauftragung) 30.11.2020 
Stahlbetonarbeiten nördl. Rathausplatz (Ende) bis 01/2021 EB 08.3 - Natursteinfassade MiQua (fachtechnische Prüfung) 27.11.2020 
Stahlbau (Montage) ab 06/2020 AB 02.1 - Trockenbauarbeiten Prätorium (fachtechnische Prüfung) 03.12.2020 
Bauliche Übergabe des Gebäudes 03/2024 AB 02.4 - Hohl raumboden Prätorium (Beauftragung) 21.09.2020 
Nutzungsbeginn 08/2024 AB 02.5 - Putzarbeiten Prätorium (Submission) 04.11.2020 
AB 04.1 - Estricharbeiten Prätorium (Beauftragung) 14.10.2020 
AB 04.2 - Fliesenarbeiten Prätorium (Submission) 08.12.2020 
AB 07.1 - Holzinnentüren Prätorium (Beauftragung) 02.12.2020 
AB 09.1 - Stahlrahmen- und BS-türen Prätorium (Beauftragung) 30.11.2020 
AB 10.1 - Malerarbeiten Prätorium (Submission) 09.12.2020 
Auszug Entwurf neuer Rahmenterminplan (Stand: 12/2020): 
3. Risiken 
Grün 
Gelb 
Rot 
1 Baugrund (Schadstoff, Denkmal, Kampfmittel, Ver- und Entsorgungsleitungen …) 
2 Änderung der Planung durch Nutzer 
3 Gesetzliche Änderungen 
4 Insolvenzen 
5 Mangelhafte Fremdleistungen 
6 Genehmigungsverfahren 
7 Ausschreibungs- Vergabeverfahren 
8 Bauablauf 
9 Erneuerung Abdichtung/Betonsanierung Decke Prätorium 
Sachstandsbericht für den Ausschuss Kunst und Kultur am 26.01.2021 
Projektbeschreibung: 
Vor dem historischem Rathaus  befindet sich ein großes 
Ausgrabungsfeld mit Überresten aus der Römerzeit und einer alten 
jüdischen Gemeinde. Das Grabungsfeld erhält eine Betondecke, unter 
der die Ausstellung eingerichtet wird. Entlang Marspfortengasse und 
Unter Goldschmied, im Bereich der alten jüdischen Synagoge, ensteht 
der oberirdische Teil das "MiQua. LVR-Jüdisches Museum im 
Archäologischen Quartier Köln". 
Firma MBM (Glas-Metall-Fassade) 
Neuausschreibungen (mind. 7 Gewerke) 
Restabwicklung (Bereich OK Gelände/Böschungsbereiche) 
MiQua_Projektstatusbericht_20201208_Index_5.xlsx 13.01.2021 1 von 3

MiQua 
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln                   
Stand: 08.12.2020  / Index 5 
Sachstandsbericht für den Ausschuss Kunst und Kultur am 26.01.2021 
4. Kosten 
Letzter Sachstand Kosten gemäß Ratsbeschluss Juli 2011: Verteilung Anteile 2011: 
Baukosten 35,417 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 37,473 Mio. € BGF: 13.966 m² 
Baunebenkosten, inkl. Grabungskosten 16,356 Mio. € Fö rdermittel des Landes 14,300 Mio. € BRI: 68.290 m³ 
Gesamtsumme (brutto) 51,773 Mio. € ∑ 51,773 Mio. €
Kostenberechnung gemäß Optimierung III 2015: 
Sachstand Optimierung III 2015: 
Baukosten 37,777 Mio. € Δ
Baunebenkosten 16,622 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 28,878 Mio. € BGF: 10.277 m² 
Grabungskosten 7,179 Mio. € Fördermittel des Landes 32,700 Mio. € BRI : 51.562 m³ 
Gesamtsumme (brutto) 61,578 Mio. € Kostenberechnung              ∑ 61,578 Mio. €
Nachtragskostenberechnung 2017: Sachstand Nachtragskostenberechnung 2017: 
Gesamtsumme (brutto) 61,578 Mio. € Δ
Summe Entscheidungsvorlagen 1,138 Mio. € Finanzierung santeil Stadt 44,300 Mio. €
7,039 Mio. € Fördermittel des Landes 32,700 Mio. €
1,750 Mio. € Kostenberechnung              ∑ 77,000 Mio. €
1,890 Mio. €
∑ 73,395 Mio. €
zzgl. Risikoaufschlag 5% 3,670 Mio. €
∑ 77,000 Mio. €
Kostenprognose Entwurf 2020: 
Sachstand Kostenprognose Entwurf 2020 : 
Gesamtsumme (brutto) 61,578 Mio. € Δ
Summe Entscheidungsvorlagen 4,960 Mio. € Finanzierung santeil Stadt 61,300 Mio. € BGF: 10.975 m² 
23,642 Mio. € Fördermittel des Landes 33,700 Mio. € BR I: 53.934 m³ 
3,493 Mio. € Kostenberechnung              ∑ 95,000 M io. €
∑ 93,674 Mio. €
zzgl. Risikoaufschlag 1,326 Mio. €
∑ 95,000 Mio. €
Baukosten (circa) 62,500 Mio. €
Baunebenkosten, inkl. Grabungskosten (circa) 31,174 Mio. €
Zahlungsstand (11/2020): 49,030 Mio. €
15,422 Mio. €
Mehrkosten während der Projektdurchführung 
(03/2017) 
Mehrkosten Spanischer Bau (Museumspädagogik 
+ Sicherheitszentrale) 
Weitere prognostizierte Mehrkosten (grobe 
Kostenschätzung) 
-8,595 Mio. €
18,400 Mio. €
9,805 Mio. €
6,827 Mio. €
18,400 Mio. €
17,000 Mio. €
Mehrkosten während der Projektdurchführung 
(02/2020) 19,400 Mio. €
Mehrkosten Spanischer Bau (Museumspädagogik 
+ Sicherheitszentrale) 18,000 Mio. €
61,578 Mio. €
11,817 Mio. €
3,670 Mio. €
0,000 Mio. €
20,000 Mio. €
40,000 Mio. €
60,000 Mio. €
80,000 Mio. €
100,000 Mio. €
120,000 Mio. €
BUDGET MIQUA 
Kostenberechnung Opt. III 2015 Mehrkosten Ratsbeschluss 07/2017 
zzgl. Risikoaufschlag 5% 
Σ 77 Mio. €
Σ 73,395 Mio. €
61,578 Mio. €
32,096 Mio. €
1,326 Mio. €
0,000 Mio. €
20,000 Mio. €
40,000 Mio. €
60,000 Mio. €
80,000 Mio. €
100,000 Mio. €
120,000 Mio. €
KOSTEN MIQUA - PROGNOSE 02/2020 
Σ 95 Mio. €
zzgl. Risikoaufschlag Mehrkosten Prognose Entwurf 03/2020 
Kostenberechnung Opt. III 2015 
Σ 93,674 Mio. €
MiQua_Projektstatusbericht_20201208_Index_5.xlsx 13.01.2021 2 von 3

MiQua 
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln                   
Stand: 08.12.2020  / Index 5 
Sachstandsbericht für den Ausschuss Kunst und Kultur am 26.01.2021 
5. Erläuterung Sachstand 
Planung / Ausschreibung / Vergabe: 
Ausführung: 
Kosten: 
Termine: 
Legende: planmäßig mittleres Risiko hohes Risiko 
Bewertung als "hohes Risiko" aufgrund von Stillständen durch den Stahlbetonbauer sowie Verspätungen be i allen nachfolgenden Gewerken. 
Aufgrund der mehrfach verschobenen Fertigstellungstermine des MiQua waren die ausführenden Firmen, vor allem der Stahlbetonarbeiten sowie des Stahlbaus nicht mehr an die 
vertraglich vereinbarten Termine des damals gültigen Terminsplans gebunden. Im letzten Jahr liefen intensive Gespräche und Verhandlungen mit den Firmen über 
Beschleunigungsvereinbarungen, die mittlerweile abgeschlossen werden konnten. Mit der Firma der Stahlbetonarbeiten konnte im Juli 2019 eine Vereinbarung über neue Termine 
getroffen werden. Die Verhandlungen mit der Firma für den Stahlbau konnten im März 2020 ebenfalls abgeschlossen werden. Es wurden für die 4 Bauabschnitte des Stahlbaus die 
folgenden 4 Meilensteine als Fertigstellungstermine für diese Bauabschnitte vereinbart: 31.08.2020 / 15.10.2020 / 22.12.20 / 31.03.2021. Aus den Ergebnissen resultieren schon 
jetzt deutliche Terminverzüge im Gesamtprojekt, aufgrund der Verzögerung des Stahlbaus inkl. aller Nachfolgegewerke. Die Arbeiten des Stahlbaus laufen derzeit noch hinter dem 
ursprünglich Zeitplan hinterher. Die Neuausschreibungen von 7 Gewerken kann auch noch zu Terminverzügen führen. 
Die derzeitge Terminprognose führt zu einem baulichen Fertigstellungstermin für das Gesamtprojekt zum 03/2024. Der Terminplan sowie der Bauablauf werden in enger 
Abstimmung fortlaufend mit den Bauleitungen aktualisiert und optimiert. 
Bewertung als „hohes Risiko" da durch evtl. berechtigte Nachtragsansprüche seitens der Firmen sowie der Bauzeitverlängerung das freigegebene Kostenbudget  belastet wird. 
Mit Stand vom 29.03.2017 wurde eine Nachtragskostenberechnung als Kostenaufstellung/-prognose zur Vorlage beim Rat sowie Rechnungsprüfungsamt erstellt. Die 
Kostenprognose dieser Nachtragskostenberechnung beläuft sich auf ca. 77,0 Mio. €. 
Am 11.07.2017 wurden in der Ratssitzung der Stadt Köln die Mehrkosten i.H.v. 15,42 Mio. € beschlossen, sodass die Gesamtaufwendungen des Projektes MiQua sich auf 77,0 Mio. 
€ belaufen. 
Der unter dem Punkt Termine beschriebene Sachverhalt der Bauzeitverzögerung bei den Firmen Stahlbetonarbeiten + Stahlbau sowie bei den 11 Folgegewerken wirkt sich negativ 
auf die Kosten aus. 
Bewertung als "mittleres Risiko" aufgrund der Tatsache, dass derzeit in mindestens 7 Gewerken Neuausschreibungen erforderlich werden. 
Nach Durchführung der Sandentnahme haben die Archäologen in den ersten Bereichen mit dem Entpacken und Restaurieren der Befunde begonnen. Im Rahmen dieser 
Maßnahmen müssen an einigen Stellen die archäologischen Befunde (z.B. Mauerwerksteile) mittels statischer Unterfangungen abgestützt 
oder Durchbrüche für den späteren 
Parcoursverlauf hergestellt werden. Die Leistungen für diese Durchbrüche und Unterfangungen wurden am 26.11.2020 submittiert, sodass hier zu Ende des Jahres 2020 die 
Beauftragung an die Firmen erfolgen kann. 
Aufgrund der bisherigen Bauzeitverschiebungen im Gesamtprojekt wurden bisher mit 5 Gewerken die Verträge einvernehmlich aufgelöst. Außerdem musste eine 
Vertragsbeziehung aufgrund einer eingetretenen Insolvenz gekündigt werden. Zusätzlich wurde eine Vergabe aufgehoben. Hierdurch werden derzeit Neuausschreibungen in 7 
Gewerken erforderlich. Die Firmengespräche mit 7 Gewerken verliefen positiv. Hier werden die Verträge fortgeführt. Von den 7 Neuausschreibungen wurden bisher 2 Gewerke neu 
vergeben, bei 2 weiteren Gewerken laufen die fachtechnischen Prüfungen. Bei den neu auszuschreibenden technischen Gewerken wird das LV Sanitärtechnik kurzfristig 
veröffentlicht. Die bisher getrennten Gewerke Heizungs- und Kältetechnik sowie die Raumlufttechnik werden ebenfalls kurzfristig als Paket veröffentlicht. Parallel hierzu wurden 
zuletzt einige Gewerke für das Prätorium vergeben bzw. veröffentlicht und submittiert (siehe hierzu Punkt 2 - Termine). Bei der Maßnahme MPZ sind nahezu alle Ausschreibungen 
erfolgt. 
Bewertung als "mittleres Risiko" aufgrund von Verzögerungen bei den Stahlbetonarbeiten sowie bei der E intaktung des Stahlbaus und der nachfolgenden Gewer ke.  
Beim Gewerk Stahlbetonarbeiten laufen derzeit die Arbeiten im Bereich der Achse 42 (2. Anschluss an Bestand Prätorium). Auch hier werden zwei Wandscheiben an der Stelle des 
späteren Durchbruchs zum Prätorium erstellt. Zuvor wurde bis Ende November 2020 noch eine archäologische Wand unterfangen, bevor im Anschluss mit der Erstellung der 
Wandscheiben begonnen werden kann. Im Bereich des südlichen Rathausplatzes wurden die Stahlbetonarbeiten der Deckenfelder, Balken und Aufzüge bereits im März 
abgeschlossen. Hier laufen seit Ende März die Arbeiten der Sandentnahme im Innenfeldbereich (unterhalb des aufgehenden Museums) sowie im Bereich unter den Deckenfeldern 5 
bis 8.  Unter dem Deckel 2 + 3 wurde, in enger Abstimmung mit den Archäologen, erfolgreich der 1. Durchbruch mit komplizierter Sägeschnitttechnik für den späteren 
Parcoursverlauf hergestellt. Die erfolgreiche Abnahme dieses Durchbruchs fand Ende November 2020 statt. Im Stahlbau wurden im Bereich des 1. Bauabschnittes bisher die 
Rautenträger sowie die Randträger der Ebene 01 vor Ort montiert. Hierfür wurde im Vorfeld ein Schwerlastgerüst als Hilfgerüst für die Montage errichtet. Insgesamt laufen die 
Arbeiten des Stahlbaus noch hinter dem ursprünglichen Zeitplan hinterher. Es sind für die KW 51 die weiteren Montagen, beginnend mit Raute 5 (2. Bauabschnitt) seitens des 
Stahlbauers angekündigt. Auf Basis der vertraglichen Vereinbarung mit dem Stahlbauunternehmen finden fortlaufend die technischen Abstimmungen zur weiteren 
Stahlbaumontage mit dem Unternehmen statt. Es wird versucht, die Startschwierigkeiten sukzessive in den kommenden Bauabschnitten abzustellen. 
Im Prätorium werden derzeit die Stützen und neuen Parcoursstege hergestellt sowie die neuen Metallgeländer produziert. Parallel laufen hier die Vorbereitungen mit der 
Estrichfirma zum Start der Herstellung der Estricharbeiten im Anschluss an die zuvor genannte Betonage der Parcoursstege. Außerdem wurde mit den Arbeiten der Sanitär und 
Heizungstechnik begonnen. 
Im MPZ wurden zuletzt die Trockenbau- und Putzarbeiten zu einem Großteil abgeschlossen sowie weitere TGA-Montagen ausgeführt. Der Einbau des neuen Lüftungsgerätes auf 
dem Dach des Spanischen Baus hat reibungslos funktioniert. 
Bei den Arbeiten im Bereich des Innenhofes kam es noch einmal zu Verzögerungen, weil das unter Denkmal stehende Podest mit sämtlichen neuen Einbauteilen etc. angepasst 
werden musste. Aus diesem Grund werden die Arbeiten voraussichtlich erst zum Anfang des Jahres 2021 abgeschlossen. 
Die Kostenprognose des Gesamtprojektes aus dem Frühjahr 2020  beläuft sich auf ca. 95 Mio. € inkl. Risikopuffer. Diese Prognose enthält noch einige Unsicherheitsfaktoren z.B. 
aufgrund der anstehenden 7 Neuausschreibungen. 
Eine fundierte Kostenprognose lässt sich beziffern, wenn die Submissionsergebnisse der Neuausschreibungen vorliegen. Die beiden bisher neu beauftragten Gewerke der Zimmerer- 
und Holzbauarbeiten sowie der Metall-Glas-Fassade liegen über den kalkulierten Kosten und weisen somit bereits auf eine Preissteigerung hin, die auch bei den weiteren 5 
neuausgeschriebenen Gewerken erwartet wird. Aufgrund der Bauzeitverschiebung bis 2024 besteht auch für alle noch auszuschreibenden Gewerke im Bereich Innenausbau und 
Ausstellung das Risiko des Eintretens von Preissteigerungen gegenüber der bisherigen Kostenberechnung. Hinzu kommt die aktuelle Situation der Corona-Pandemie, die in den 
vergangenen Monaten dazu geführt hat, dass die Bieter aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheit Ihre Preise zusätzlich angehoben haben. Beide Faktoren führen dazu, dass die 
Angebotspreise aktuell bis zu 30% über dem kalkulierten Preis der Kostenberechnung liegen können. 
Außerdem wurden weitere Mehrkosten identifiziert: Mehrkosten, die dem Bestand geschuldet sind (z.B. aufwendige Unterfangungen und Durchbrüche durch die Archäologie, die 
vor Freilegung der Befunde nicht ersichtlich waren), Mehrkosten durch geänderte rechtliche und sicherheitstechnische Vorgaben (z.B. Barrierefreiheit, Brandschutz, 
Sicherheitsvorschriften, DIN Normen), Mehrkosten durch zusätzliche Planerleistungen (z.B. wegen Neuausschreibungen und Umplanungen als Reaktion auf vorgefundene 
Bestandssituationen), Mehrkosten für Änderungen des Bauablaufs (z.B. Beschleunigungsmaßnahmen, Ermöglichung paralleler Arbeitsabläufe). Zudem erfolgt eine detaillierte 
Risikobewertung für die noch auszuführenden Arbeiten und daraus resultierend eine Anpassung des Risikobudgets (z.B. Baupreissteigerungen, Nachtragsbudgets für kritische 
Gewerke im Bereich der unterirdischen Ausstellung). 
Die Kostensteigerungen werden aktuell durch die Projektleitung und Projektsteuerung aufgearbeitet, bewertet und mögliche Gegenmaßnahmen aufgezeigt. Die 
Kostenfortschreibung befindet sich zur Zeit in der Verwaltungsabstimmung. Die Kosten werden nach Beschlussfassung durch den Rat der Stadt Köln im nächsten Sachstandsbericht 
entsprechend angepasst. 
MiQua_Projektstatusbericht_20201208_Index_5.xlsx 13.01.2021 3 von 3

Anlage 2 - Terminplan

3193 Zeichen

Nr.
Vorgangsname
Dauer
Anfang
Ende
1
MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln - Gesamtprojekt
1506 Tage
Die 08.05.18
Mit 27.03.24
2
Bauausführung - aufgehendes Museum (LPH 8)
1506 Tage
Die 08.05.18
Mit 27.03.24
3
Stahlbetonbau
683 Tage
Die 08.05.18
Mon 01.02.21
4
Deckenfelder 1 - 4 / 7 - 9a
285 Tage
Die 08.05.18
Mit 03.07.19
16
Meilensteine 1 - 3
61 Tage
Fre 20.12.19
Fre 20.03.20
20
Meilenstein 4 - Deckenfeld 11b (gemäß Vereinbarung: 30.04.2020)
0 Tage
Mon 01.02.21
Mon 01.02.21
21
Stahlbau 
69 Tage
Die 22.12.20
Mit 31.03.21
22
Meilenstein 1 - Bauabschnitt 1 (gemäß Vereinbarung: 31.08.2020)
0 Tage
Die 22.12.20
Die 22.12.20
23
Meilenstein 2 - Bauabschnitt 2 (gemäß Vereinbarung: 15.10.2020)
0 Tage
Die 22.12.20
Die 22.12.20
24
Meilenstein 3 - Bauabschnitt 3 (gemäß Vereinbarung: 22.12.2020)
0 Tage
Mit 31.03.21
Mit 31.03.21
25
Meilenstein 4 - Bauabschnitt 4 (gemäß Vereinbarung: 31.03.2021)
0 Tage
Mit 31.03.21
Mit 31.03.21
26
Zimmerer- und Holzbauarbeiten
40 Tage
Mon 03.05.21
Fre 25.06.21
27
Dachdeckung- und Abdichtung
120 Tage
Mon 03.05.21
Fre 15.10.21
28
Natursteinfassade + Spolien
90 Tage
Mon 14.06.21
Fre 15.10.21
29
Metall-Glas-Fassade
170 Tage
Don 15.04.21
Mit 08.12.21
30
Gebäude dicht
0 Tage
Mit 08.12.21
Mit 08.12.21
31
Ausbau + Ausstellung 
24 Monate
Don 09.12.21
Mit 11.10.23
32
TGA
24 Monate
Don 09.12.21
Mit 11.10.23
33
Abnahmen + IBM
6 Monate
Don 12.10.23
Mit 27.03.24
34
Bauausführung - Parcours Ebene 00 (LPH 8)
937 Tage
Fre 07.12.18
Die 16.08.22
35
Sandentnahmen
635 Tage
Fre 07.12.18
Fre 18.06.21
40
Herstellung Parcours Ebene 00 (Felder 1 - 11)
530 Tage
Mon 03.08.20
Die 16.08.22
41
Bauausführung - Prätorium (LPH 8)
590 Tage
Mon 01.04.19
Fre 30.07.21
42
Bauliche Fertigstellung MiQua
0 Monate
Mit 27.03.24
Mit 27.03.24
43
Bauausführung - MPZ (LPH 8)
642 Tage
Mon 14.01.19
Fre 30.07.21
44
1. BA - Basement bis DG
246 Tage
Mon 14.01.19
Fre 10.01.20
45
2. BA - Basement 
373 Tage
Don 13.02.20
Fre 30.07.21
46
Arbeiten im DG - Neue Lüftungsanlage
32 Tage
Mon 17.08.20
Die 29.09.20
47
Bauausführung - Altschädensanierung Innenhof Span. Bau (LPH 8)
647 Tage
Son 01.07.18
Fre 29.01.21
01.02
22.12
22.12
31.03
31.03
Zimmerer- und Holzbauarbeiten
Dachdeckung- und Abdichtung
Natursteinfassade + Spolien
Metall-Glas-Fassade
08.12
Ausbau + Ausstellung 
TGA
Abnahmen + IBM
Herstellung Parcours Ebene 00 (Felder 1 - 11)
Bauausführung - Prätorium (LPH 8)
27.03
1. BA - Basement bis DG
2. BA - Basement 
Arbeiten im DG - Neue Lüftungsanlage
Bauausführung - Altschädensanierung Innenhof Span. Bau (LPH 8)
Q1
Q2
Q3
Q4
Q1
Q2
Q3
Q4
Q1
Q2
Q3
Q4
Q1
Q2
Q3
Q4
Q1
Q2
Q3
2020
2021
2022
2023
2024
2024
Vorgang
Unterbrechung
Meilenstein
Sammelvorgang
Projektsammelvorgang
Inaktiver Vorgang
Inaktiver Meilenstein
Inaktiver Sammelvorgang
Manueller Vorgang
Nur Dauer
Manueller Sammelrollup
Manueller Sammelvorgang
Nur Anfang
Nur Ende
Externe Vorgänge
Externer Meilenstein
Stichtag
In Arbeit
Manueller Fortschritt
Verzögerung
MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
Vorläufiger Entwurf 
Hinweis:
Der Terminplan berücksichtigt keine Puffer für Firmen-Insolvenzen oder Risiken durch Ausschreibung + Vergabe
Projekt: MiQua_STP_20180830
Datum: Don 10.12.20

Mitteilung Ausschuss

474 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer  18.01.2021 
 3600/2020 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Kunst und Kultur 26.01.2021 
 
Sachbestandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
(MiQua) - Stand 8. Dezember 2020 
Der Sachstandsbericht zum „MiQua. LVR- Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln“, 
Stand: 8. Dezember 2020, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt.  
 
Gez. Greitemann

Beratungsverlauf (1)

26.01.2021 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 9.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3600/2020
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
18.01.2021
Erstellt
10.12.2020 15:27