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0693/2017

Programm „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend - Interessenbekundung der Stadt Köln

Mitteilung Ausschuss 06.03.2017

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Interessenbekundung Stadt Köln für BMFSFJ-Programm "Kita-Einstieg"

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Interessenbekundung Stadt Köln für BMFSFJ-Programm "Kita-Einstieg"

12758 Zeichen

Seite 1 von 5
Interessenbekundung für das Bundesprogramm „Kita-Einstieg: 
Brücken bauen in frühe Bildung“
Im Folgenden können örtliche Träger der öffentlichen Jugendhilfe bis zum 17. Februar 2017 ihr Interesse an 
der Teilnahme am Bundesprogramm  "Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung" bekunden (keine 
Ausschlussfrist). 
Bevor Sie das PDF-Formular ausfüllen, lesen Sie bitte die Fördergrundsätze
 und das Infoblatt. Bitte nutzen Sie 
die Arbeitshilfe zum Formular beim Ausfüllen des Bogens. 
Bei weitergehenden Fragen wenden Sie sich bitte an die Servicestelle Kita-Einstieg: per E-Mail an 
servicestelle@kita-einstieg.de  oder telefonisch zu den Hotline-Zeiten Mo., Di., Mi., Fr. 9-12 und Do. 14-17 Uhr 
unter der Telefonnummer 030 / 44 31 78 5-50.
Bitte senden Sie das ausgefüllte Formular als PDF-Datei per E-Mail an servicestelle@kita-einstieg.de. 
Verwenden Sie den Betreff "Interessenbekundung Kita-Einstieg". Damit die Datei durch die Servicestelle 
elektronisch weiter verarbeitet werden kann, müssen die Felder weiterhin „aktiv“, d. h. beschreibbar sein. Für 
die elektronische Übermittlung muss das Formular nicht unterschrieben und eingescannt werden. 
Senden Sie uns das ausgefüllte, ausgedruckte und unterschriebene Formular ebenfalls postalisch an:
gsub mbH 
Servicestelle Kita-Einstieg
Kronenstraße 6 
10117 Berlin
Nachdem Ihre Interessenbekundung postalisch wie elektronisch bei der Servicestelle eingegangen ist, erhalten 
Sie eine Servicenummer per E-Mail. Diese Servicenummer dient der Identifikation und ist bei jedem 
Schriftverkehr anzugeben.
Was mache ich, wenn ich eine schon abgegebene Interessenbekundung korrigieren möchte oder 
zurückziehen will? 
1. Angaben zum örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe
Felder mit Sternchen (*) sind Pflichtangaben
1.1 Kontaktdaten des örtlichen Trägers der öffentlichen  Jugendhilfe
Name des Trägers*
PLZ*
Ort*
Straße*
Hausnr.*
Stadt Köln, Amt für Kinder, Jugend und Familie
51103
Köln
Ottmar-Pohl-Platz 
1
1.2 Ansprechperson des örtlichen Trägers der öffentlichen Jugendhilfe
Anrede*
Titel
Vorname*
Herr
Klaus-Peter

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Nachname*
Telefon*
E-Mail-Adresse*
1.3 Ansprechperson für Rückfragen zur Interessenbekundung (wenn abweichend von 1.2)
Anrede
Titel
Vorname
Nachname
Telefon
E-Mail-Adresse
Völlmecke
0221 221 24886
klaus-peter.voellmecke@stadt-koeln.de
Frau
Jana
Steinebach
0221 221 30693
jana.steinebach@stadt.koeln.de
2. Abfrage des Bundeslandes und allgemeiner Daten
2.1 Bitte wählen Sie Ihr Bundesland  aus* Nordrhein-Westfalen
2.2 Gesamtanzahl der in den letzten 24 Monaten zugewiesenen 
Flüchtlinge im Jugendamtsbezirk (aktuelle Zahl)*
15.705
2.3 Davon: Gesamtanzahl der Kinder von 0 - 6 Jahren  (aktuelle Zahl)* 3.187
2.4 Ist ein lokaler Plan / ein lokales Konzept zur Integration von 
Menschen mit Migrationshintergrund bzw. Menschen mit 
Fluchterfahrung vorhanden?*
Ja Nein
2.4.1 Beinhaltet der Plan / das Konzept Ziele, die den Zielen des 
Bundesprogramms "Kita-Einstieg" entsprechen?   
Ja Nein
3. Erfassung vorhabenspezifischer Kriterien
 Darstellung der örtlichen Bedarfsanalyse*3.1
Bitte beschreiben Sie auf Grundlage Ihrer örtlichen Bedarfsanalyse,   
1.       inwieweit Regelangebote der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung von Kindern 
bzw. Familien mit Zugangshürden und oder Fluchterfahrung genutzt werden,  
2.       ob bzw. welche Zugangshindernisse für diese Gruppe identifiziert wurden und  
3.       welche programmrelevanten Bedarfe sich daraus vor Ort ergeben. 
(Freitext, max. 2.500 Zeichen)
Örtliche Bedarfsanalyse 
 
QUANTITATIVER ANALYSETEIL (Statistische Auswertungen im Rahmen Sozial- und Bildungsmonitoring): 
Kinder aus prekären Lebensverhältnissen, Kinder mit Migrationshintergrund und/oder Kinder nach   
Zuwanderung und Flucht besuchen in Köln unterdurchschnittlich häufig eine Kindertageseinrichtung. 
 
Stadtweit liegt die Bildungsbeteiligung in Kindertageseinrichtungen in Köln bei 29% der unter      
3-Jährigen und bei 94% der 3- bis unter 6-Jährigen. 
 
In Sozialräumen, in denen überdurchschnittlich viele Kindern in SGB II-Bedarfsgemeinschaften

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und/oder Kinder mit Migrationshintergrund leben, fällt die Kita-Besuchsquote in aller Regel deutlich  
geringer aus und lag im Minimum bei 12% der unter 3-Jährigen und bei 75% der 3- bis unter 6-Jährigen. 
 
Nach einer Umfrage in allen Flüchtlingsunterkünften in Köln im März 2016 liegt die Kitabesuchsquote 
von Flüchtlingskindern in Hotels und Wohnheimen bei 11% der unter 3-Jährigen und bei 67%               
der 3- bis unter 6-Jährigen. 
 
 
 
QUALITATIVER ANALYSETEIL (7 Expertengespräche, u.a. mit Leitungen von Familienzentren in Köln, 
Mitarbeiter*innen Interkultureller Dienst des Amtes für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Köln,  
Mitarbeiter*innen von Kölner Flüchtlingseinrichtungen Anfang Februar 2017): 
 
Hürden im Zugang zur Kindertagesbetreuung:  
Sprachbarrieren, kulturelle Werte, fehlende Informationen, Vertrauen, unklare Bleibeperspektiven, 
zeitliche und logistische Hürden, knappes Platzangebot, „Nebenkosten“ einer Kita (Gummistiefel, 
Ausflüge) 
 
Ansätze zur Überwindung von Hürden im Zugang: 
Niedrigschwellige, mehrsprachige Informationsangebote in leichter Sprache (schriftlich, mündlich), 
direkte Ansprache (auf Spielplätzen, Marktplätzen), aufsuchende Elternarbeit, Hausbesuche, 
Begleitung beim Zugang (Anmeldung), ehrenamtliches Engagement nutzen, Zusammenarbeit mit 
Flüchtlingseinrichtungen 
 
Unterstützungsbedarfe von Familienzentren und Kindertageseinrichtungen: 
Personalzusatz (Brückenangebote, (aufsuchende) Elternarbeit), Sprachmittler, Stadtteilmütter, 
Qualifizierung und Coaching des pädagogischen Personals (Zusammenarbeit mit Eltern,  
Interkulturelle Pädagogik, armutssensibles Handeln), ergänzende finanzielle Mittel (z. B. für Ausflüge), 
Infomaterialien, Praxishilfen, Handreichungen, besondere pädagogische Materialien (mehr- bzw. 
zweisprachige Bilderbücher) 
Anzahl restliche Zeichen: 146
3.2 Welche Angebotstypen planen Sie im Laufe des Vorhabens umzusetzen? (Mehrfachauswahl möglich)*
Angebote, die den Zugang zu Kindertageseinrichtungen und zur Kindertagespflege durch 
Aufklärung und Information über das System der Kindertagesbetreuung erleichtern 
✔
Niedrigschwellige frühpädagogische Angebote , die additiv zum bestehenden Bildungs-, 
Erziehungs- und Betreuungsangebot für Kinder und ihre Familien entwickelt, erweitert und 
erprobt werden mit dem Ziel, den Weg in das Regelangebot der Kindertagesbetreuung 
vorzubereiten
✔
Qualifizierungsmaßnahmen für pädagogische Fachkräfte sowie weitere Personen✔
3.3 Darstellung der Ziele der geplanten Angebote*
Bitte stellen Sie folgend die konkreten Ziele des Angebots/der Angebote vor und benennen Sie die 
Zielgruppe/n des Angebots/der Angebote. Erläutern Sie außerdem, ob es sich um die Ausweitung 
eines bestehenden Angebots oder um die Neuschaffung eines Angebots handelt, wie die Zielgruppe/n 
erreicht werden soll/en und mit welchen Kooperationspartnern Sie die Umsetzung planen. (Freitext, 
max. 3.500 Zeichen)
Räumlicher Umsetzungsvorschlag Jugendhilfeplanung auf Basis Monitoring und Vorabstimmung gemäß 
§ 78/80 SGB VIII mit Trägern der freien Jugendhilfe:  
 
- Fokus auf 4  ausgewählte Teilräume („Ankommens-Quartiere“) mit hohen

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  Kinderarmutsquoten u. Migrantenanteilen sowie niedrigen Kita-Besuchsquoten: (1) Chorweiler, 
  Blumenberg, Seeberg-N. (Familienzentrum der katholischen Pfarrgemeinde), (2) Meschenich (mit 
  Stadtviertel Kölnberg) (Familienzentrum der Diakonie), (3) Mülheim (mit Stadtvierteln Mülheim-N. 
  und Keupstraße) (Familienzentrum der AWO), (4) Kalk, Humboldt-Gremberg (Familienzentrum Kalker 
  Netzwerk für Familien, Kinderschutzbund) – hier jeweils Zusetzung einer halben Fachkraftstelle. 
 
- Es handelt sich um vier von elf Programmgebieten des Integrierten Handlungskonzeptes (IHK)  
 „Starke Veedel – Starkes Köln“ der Stadt Köln. 
 
- Hinweis: Bitte an das BMFSFJ, der Stadt Köln zumindest fünf halbe 
  Fachkraftstellen zuzusprechen, damit auch Angebote im Sozialraum Finkenberg realisiert werden 
  können. 
 
- Zusetzung halbe Stelle kommunale Koordinierung im Jugendamt (Verstärkung der    
  Koordinierungsstelle „Stufenkonzept – Kölner Modell zur Förderung und 
  Integration von Flüchtlingskindern im Elementarbereich“ (kommunale Mittel)). 
 
 
  GEPLANTE ANGEBOTE IN DEN FAMILIENZENTREN 
- In allen: Aufklärung/ Information, Qualifizierung Personal, Vernetzung  
  (siehe Bedarfsanalyse); Zielgruppen = Kinder/Eltern aus prekären Lebensverhältnissen, mit  
  Migrationshintergrund und/oder nach Zuwanderung und Flucht 
 
- In allen: Neuschaffung/Ausweitung eines Brücken-Angebotes 
 
- Familienzentrum katholische Pfarrgemeinde in Chorweiler: 
   Zielgruppe v.a. Eltern/Kinder mit Fluchterfahrung – Angebote nahe der Unterkünfte–Ausweitung u. 
   verbesserte Vermittlung der bestehenden Ansätze niedrigschwelliger Elternarbeit (Eltern-Kind- 
   Gruppen, unterstützende Bildungsangebote für Kinder und Eltern, offene Elterntreffs u. 
   Elterncafés), niedrigschwellige Beratung bei Alltagsproblemen 
 
-  Familienzentrum Diakonie in Meschenich:  
   In Anbindung an bestehende „offene Angebote" (Eltern-Kind-Gruppe, Elterncafé) weitere 
   niedrigschwellige Angebote, z.B. Spielgruppe, Eltern-Kind-Turnen, Laternenbasteln – Beteiligung an 
   Kita-Festen und Aktivitäten – Unterstützung bei Kita-Anmeldung – niedrigschwelliger 
   Konversationskurs – Kennenlernen des Familienzentrums und weiterer Angebote im Stadtteil 
 
 - Familienzentrum Arbeiterwohlfahrt in Mülheim: Ausweitung eines Elterncafés mit   
   Kinderbetreuung, nach Möglichkeit weitere konkrete kultursensible Angebote für Mütter  
   (z.B. Mutter-Kind-Turnen) bzw. für Väter (z.B. Werkangebot), Spaziergänge im 
   Sozialraum – Förderung von ehrenamtlichen Engagement (Begleitung im Alltag), Implementierung 
   einer Spendenbörse für konkret benötigte Sachspenden 
 
- Familienzentrum Kalker Netzwerk für Familien, Kinderschutzbund:  
  Erweiterung des bestehenden Elterncafés (offenes Angebot mit Kinderbetreuung) im Stadtteiltreff des 
  Kinderschutzbundes in Kalk – zusätzliche Stunden für die beiden Fachkräfte im Elterncafé mit Fokus 
  Organisation/ Begleitung Elternsprechstunden, Elterninformationsveranstaltungen und Kontakte in 
  Kitas (u. andere Einrichtungen) 
 
 - Nachrichtlicher Hinweis: Stadt Köln sieht vor, ergänzende Fördermittel aus dem Landesprogramms 
   „Starke Quartiere – starke Menschen“ für „aufsuchende Elternarbeit von Familienzentren“ zu 
   beantragen. Im Blick: die gleichen Teilräume und Familienzentren.
Anzahl restliche Zeichen: 13 
3.4 Wie viele halbe Fachkraftstellen planen Sie für die Durchführung der Angebote vor Ort?*
4

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3.5 Bundeslandspezifische Kriterien*
Nordrhein-Westfalen :
Hinweis: 
Für eine vollständige Interessenbekundung im Bundesland Nordrhein-Westfalen müssen die 
folgenden Angaben bestätigt werden. Erfolgt dies nicht, scheidet die Interessenbekundung aus dem 
Verfahren aus. 
  
3.5.1 Die Koordinierungsstelle wird beim örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe eingerichtet, 
eine Weiterleitung an Dritte wird nicht erfolgen. 
  
3.5.2 In Zusammenarbeit mit der örtlichen Jugendhilfeplanung und in Zusammenarbeit mit den 
örtlichen Akteuren – u.a. auch Familienbildung und -beratung und dem 
Jugendamtselternbeirat – werden besonders langfristig angelegte Konzeptionen gestärkt bzw. 
entwickelt, mit denen Familien, bei denen Zugangshemmnisse bestehen, erreicht werden. 
  
3.5.3 Die in Nordrhein-Westfalen arbeitenden Brückenprojekte werden in diese Konzeptionen 
einbezogen. 
  
3.5.4 Im Rahmen des Konzepts wird analysiert, ob und wie die örtlichen Strukturen in der 
Projektlaufzeit so gestärkt und vernetzt werden können, dass sie auch nach Auslaufen des 
Programms weiterarbeiten können.   
  
3.5.5 Als Einrichtungen werden Familienzentren gewählt. 
Erläuterung zu Punkt 3.5.5 – Es sollen folgende Regelungen gelten: 
1) Das Familienzentrum übernimmt immer die Funktion der Anker-Kita. 
2) Die geplanten Angebote sollen ausschließlich in Familienzentren stattfinden.   
3) Es können ausschließlich die Träger des Familienzentrums Angebote durchführen.
Wir bestätigen die Richtigkeit der oberen Angaben✔
4. Unterschrift
Datum rechtsverbindliche Unterschrift
Vielen Dank für das sorgfältige Ausfüllen Ihrer  Interessenbekundung. 
Bitte senden Sie die ausgefüllte Interessenbekundung als PDF-Datei an 
servicestelle@kita-einstieg.de 
sowie postalisch und unterschrieben an:
15.02.2017
Sollten Sie Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren:
gsub mbH 
Servicestelle Kita-Einstieg  
Kronenstraße 6 
10117 Berlin
Servicestelle  Kita-Einstieg 
Telefon: 030 / 44 31 78  5-50 
E-Mail:  
servicestelle@kita-einstieg.de

Mitteilung Ausschuss

5169 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
IV/IV/2 
 
Vorlagen-Nummer  06.03.2017 
 0693/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Jugendhilfeausschuss 14.03.2017 
 
Programm „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung" des Bundesministeriums für 
Familie, Senioren, Frauen und Jugend - Interessenbekundung der Stadt Köln 
Anfang des Jahres 2017 informierte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und J u-
gend (BMFSFJ) über den Start eines neuen Bundesprogramms „Kita -Einstieg: Brücken bauen in frü-
he Bildung“.  
 
Das Programm zielt darauf ab, Kindern aus prekären Lebensverhältnissen und/oder Kindern mit 
Fluchthintergrund sowie deren Eltern den Zugang zu frühkindlicher Bildung zu erleichtern. Dafür so l-
len niedrigschwellige frühpädagogische Ang ebote an Familienzentren entw ickelt bzw. ausgeweitet 
werden. 
 
Zentrale Eckpunkte des Förderprogramms sind: 
 Laufzeit von Frühjahr 2017 bis Jahresende 2020 
 Förderung des Bundes in Höhe von jährlich 150.000 Euro (= 90%). Gleichzeitig wird ein Eige n-
anteil von 16.666 Euro (= 10%) erwartet. Die Gesamtausgaben pro Jahr betragen damit 
166.666 Euro. 
 Gefördert werden eine halbe Stelle kommunale Koordinierung, bis zu vier halbe Fachkraftste l-
len an ausgewählten Familienzentren sowie Qualifizierungsmaßnahmen für pädagog ische 
Fachkräfte. 
 Die Antragstellung erfolgt durch den örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe und durchläuft 
ein zweistufiges Verfahren in Form einer Interessenbekundung und eines anschließenden A n-
trags. 
 Ursprünglich lag die Frist für Interessenbeku ndungen auf dem 17.02.2017. Am 01.03.2017 hat 
das BMFSFJ eine Fristverlängerung bis zum 17.03.2017 bekannt gegeben. Es liegt die telefon i-
sche Auskunft des BMFSFJ vor, dass eine Rückmeldung auf die Kölner Interessenbekundung 
bis Ende März 2017 erwartet werd en kann. Die zweite Stufe der Antragstellung und der Start 
des Programms in den Kommunen sollen dann sehr zeitnah umgesetzt werden. 
 
Die Stadt Köln hat fristgerecht am 15.02.2017 eine Interessenbekundung zur Teilnahme am Bunde s-
programm „Kita-Einstieg“ abgegeben (siehe Anlage). Die Eigenmittel sind zum Haushalt angemeldet. 
Die Interessenbekundung sieht vor, die geförderte halbe Stelle ko mmunale Koordinierung im Amt für 
Kinder, Jugend und Familie einzurichten und dort die vorgesehene Stelle „Stufenkonzept – Kölner 
Modell zur Förderung und Integration von Flüch tlingskindern im Elementarbereich“ zu verstärken.

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Darüber hinaus besteht die Absicht, mindestens vier halbe Fachkraftstellen an Familienzentren einz u-
richten, und zwar nach Vorschlag der Jugendhilfeplanung in den folgenden Sozialraumgebieten: 
 Chorweiler/ Blumenberg/ Seeberg (Familienzentrum der katholischen Pfarrgemeinde) 
 Meschenich/ Rondorf (Familienzentrum der Diakonie) 
 Mülheim (Familienzentrum der AWO) 
 Kalk/ Humboldt-Gremberg (Familienzentrum Kalker Netzwerk für Familien, Kinderschutzbund) 
 
Nach Einschätzung der Verwaltung könnte mit diesem sozialräumlichen Konzept eine recht gute Ve r-
teilung auf das Stadtgebiet erzielt werden. Alle Teilräume zeichnen sich durch hohe Kinderarmuts - 
und Migrantenanteile aus, können als „Ankommens-Quartiere“ angesehen werden und weisen niedr i-
ge Kita-Besuchsquoten auf. Die drei erstgenannten Sozialraumgebiete sind auch die drei Tei lräume 
der Stadt, in denen – neben Maßnahmen mit ESF - bzw. EFRE-Förderung – zuerst auch städtebauli-
che Maßnahmen (inklusive Quartiersmanagement) im Kontext des Programms „Starke Veedel – star-
kes Köln“ umgesetzt werden; das Sozialraumgebiet „Kalk/Humboldt-Gremberg“ ist hier in einem zwei-
ten Schritt vo rgesehen. Eine sozialräumliche Ausrichtung von „Kita -Einstieg“ auf eine Verstärkung 
von „Starke Veedel – starkes Köln“ bietet Chancen für inhaltliche Synergien sowie für ergänzende 
Förderanträge. 
 
Im Übrigen bittet die Verwaltung das BMFSFJ mit der Interessenbekundung darum, in Köln aufgrund 
der Größe der St adt und der Bedarfslagen ggf. mehr als die vorgesehenen bis zu vier halben Fac h-
kraftstellen in Familienzentren zu fördern. Bei positiver Rückmeldung könnte Kita -Einstieg nach Vo r-
schlag der Verwaltung auch im Sozialraumgebiet Finkenberg vorgesehen werden. 
 
Des Weiteren besteht seitens der Verwaltung die Überlegung, ergänzende ESF -Förderanträge im 
Rahmen von „Starke Veedel – starkes Köln“ zu stellen, um in den ausgewählten Teilräumen und F a-
milienzentren zusätzlich zu den vorgesehenen halben Fachkraf tstellen im Rahmen von Kita -Einstieg 
jeweils weitere halbe Stellen für „aufsuchende Elterna rbeit von Familienzentren“ zur Verfügung zu 
stellen. Wenn Ressourcen für eine aufsuchende Elternarbeit auf Spielplätzen, Marktplätzen, in Flüch t-
lingsunterkünften und weiteren Orten zur Verfügung gestellt werden könnten, könnte die (begleitete) 
Inanspruchnahme zusätzlicher oder ausgeweiteter niedrigschwelliger Angebote (Spielgruppen, E l-
tern-Kind-Gruppen, Elterncafés) gerade durch schwer erreichbare Zielgruppen verbessert werden. 
 
Die Verwaltung bittet zunächst um Kenntnisnahme der vorgestellten fachlichen Überlegungen und der 
Interessenbekundung der Stadt Köln. 
 
 
 
gez. Dr. Klein

Beratungsverlauf (1)

14.03.2017 Jugendhilfeausschuss
TOP 8.2.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (2)

  • Keupstraße
  • Ottmar-Pohl-Platz 1

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Details

Aktenzeichen
0693/2017
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
06.03.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27