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V/0636/2020

Gievenbeck in den Fokus nehmen

Vorlagen 02.07.2020

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung Münster-West, Sitzung am 20.08.2020, TOP 7.18

Anlage A

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Ansehen

A-R_0001_2017_a-r-0001-2017-Gievenbeck_in_den_Fokus_nehmen_docx-1

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Beschlussvorlage

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Ansehen

Anlage A

1249 Zeichen

Anlage A zur V/0636/2020 
Kurzüberblick 
Soziale Infrastruktur im Stadtteil Münster-Gievenbeck 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
Die Vorlage empfiehlt, das Anliegen, Räumlichkeiten für ein vielfältiges Angebot für Begegnung, 
Beratung, Austausch, Kultur im Stadtteil weiter zu verfolgen.  
 
 
 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: Nr. der PG 0503 Sicherung besonderer sozialer Bedarfe 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan  Ja  Nein x  
Auswirkungen auf den Finanzplan  Ja  Nein x  
Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja  Nein x  
Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja  Nein x  
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren?  Ja x Nein   
Bereits veranschlagt?  Ja  Nein x  
 
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist        vollständig 
freiwillig 
. 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
Demografie: Mit der Umsetzung der weiteren Verfahrensschritte wird den Herausforderungen 
eines weiteren Bevölkerungswachstums im Stadtteil Rechnung getragen. Neue und bestehende 
Beratungs- und Begegnungsangebote werden so ausgerichtet, dass ein räumliches und struktu-
relles Gleichgewicht im Stadtteil sichergestellt wird.

A-R_0001_2017_a-r-0001-2017-Gievenbeck_in_den_Fokus_nehmen_docx-1

4969 Zeichen

A-R/0001/2017 
SPD-Fraktion 
im Rat der Stadt Münster 
 
Bahnhofstraße 9 
48143 Münster 
Tel. (0251) 45 314 
Fax (0251) 511 750 
www.spd-muenster.de 
 
 
Gievenbeck in den Fokus nehmen 
Antrag an den Rat der Stadt Münster  
zur Verweisung an den ASSGVAf 
 
 
 
 
 
Der Rat der Stadt Münster möge beschließen: 
 
I. Die Verwaltung wird beauftragt, die soziale Infrastruktur des wachsenden Stadtteils Münster-
Gievenbeck hinsichtlich ihrer Angebotsstruktur und Auslastung der Angebote zu evaluieren 
und dem ASSGVAf zu berichten. 
II. Die Verwaltung wird beauftragt in einem workshopgestützten partizipativen Verfahren mit 
Bürgerinnen und Bürgern, Einrichtungen, lokalen Vereinen und Verbänden Vorschläge zu 
entwickeln, wie sich die soziale Infrastruktur des Stadtteils weiterentwickeln kann. 
III. Im Rahmen der unter I. und II. genannten Maßnahmen prüft die Verwaltung die Einrichtung 
eines Sozialkaufhauses in Gievenbeck, erhebt den Bedarf und regt dazu mögliche Initiativen 
vor Ort an. 
IV. Alle genannten Maßnahmen werden in Zusammenarbeit mit der Bezirksvertretung Münster-
West abgestimmt und von dieser begleitet. 
 
Begründung: 
Zu I. Der Stadtteil Münster-Gievenbeck im Stadtbezirk West ist ein vergleichsweise junger Stadtteil 
in mehrfacher Hinsicht: Zum einen ist die Wohnbevölkerung im Vergleich zur Gesamtstadt 
überdurchschnittlich jung, zum anderen ist der Stadtteil als solcher der jüngste Kind der 
Stadtentwicklung der Stadt Münster. Mit dem Wachsen des Stadtteiles ist auch ein bedarfs-
angemessenes Aufwachsen der sozialen Infrastruktur verbunden. Damit dies in den folgen-
den Jahren empirisch abgesichert vorgenommen werden kann, werden die unter II. genann-
ten Maßnahmen durchgeführt. 
 
Zu II. Damit ebenfalls die unter II. genannten zu Beteiligenden in den Prozess involviert werden 
können, wird ein breit angelegtes partizipatives Verfahren gewählt. 
Zu III. Besonders geprüft werden soll die Einrichtung eines Sozialkaufhauses in Gievenbeck. Die 
entsprechende anzuregende Konzeption umfasst: 
Sozial – ökologisch – integrativ: Ein soziales Kaufhaus für alle.  
Das Angebot, gespendete Ware wie Möbel, Haushaltswaren, Elektrogeräte, gebrauchte Klei-
dung, Bücher und vieles mehr zu günstigen Preisen zu erwerben, steht allen offen: junge Fa-
31.01.2017 
Anlage 1 zur Vorlage V/0636/2020

2 
 
 
 
milien mit kleinem Geldbeutel, ältere Menschen mit schmaler Rente, Arbeitslosen, Studieren- 
den, geflüchteten Menschen und allen, die gerne ein Schnäppchen machen oder denen die 
ressourcenschonenden Mehrfachnutzung von Gegenständen wichtig ist.  
Wer einen Münsterpass besitzt, erhält eine deutliche Ermäßigung auf den Kaufpreis. 
 
Ein soziales Kaufhaus schafft Perspektiven. 
In diesem Projekt arbeiten ehrenamtliche MitarbeiterInnen eng mit TeilnehmerInnen geför- 
derter Maßnahmen oder Beschäftigungsmaßnahmen zusammen (Erst- oder Wiedereinstig ins 
Berufsleben, sinnstiftende Tätigkeit für den Bereich Jugendausbildungsförderung). Bestehen- 
de Projekte  wie z.B. die „Internationale Fahrradwerkstatt Gievenbeck“, bei der Geflüchtete 
und Ehrenamtliche zusammenarbeiten, können integriert werden. 
 
Ein soziales Kaufhaus ermöglicht Begegnung, Beratung und Begleitung.  
In Anlehnung an das Konzept der Fuldaer Flüchtlingsinitiative „Welcome im Wohnzimmer“ 
könnte mit einem sozialen Kaufhaus ein Ort geschaffen werden, an dem sich Menschen mit 
unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen begegnen und unterstützen: 
„Gemeinsam mit Geflüchteten und Menschen aus der Region entsteht ein Begegnungsraum in 
Form einer Café-Bar. Dort können sich Menschen künftig unkompliziert und in ungezwungener 
Atmosphäre kennenlernen, austauschen und gegenseitig unterstützen. Auch viele ehrenamtli- 
che Projekte werden dann im „Wohnzimmer“ und nicht mehr direkt in Gemeinschaftsunter- 
künften angeboten. Damit wird die Privatsphäre von geflüchteten Menschen gewahrt und ein 
Raum für echte Integration geschaffen. Gleichzeitig wird dem vielfältigen ehrenamtlichen En- 
gagement ein Gesicht und zentraler Anlaufpunkt gegeben. Auch diverse kulturelle Events sollen 
im "Wohnzimmer" veranstaltet werden.“  (Fuldaer Flüchtlingsinitiative) 
Zu IV.  Alle genannten Maßnahmen sollen aufgrund ihrer sozialräumlichen Bezogenheit zum Stadt- 
bezirk Münster-West mit der Bezirksvertretung Münster-West abgestimmt werden. Der Aus- 
schuss bittet die Bezirksvertretung um eine wohlwollende Begleitung und die entsprechende 
Bereicherung des Planungsansatzes mit ihrer sozialräumlichen Fachkenntnis. 
 
Sozialdemokratische Partei Deutschlands 
Fraktion im Rat der Stadt Münster 
 
Dr. Michael Jung   Thomas Fastermann    Doris Feldmann  
Philipp Hagemann   Marius Herwig    Dr. Cornelia Jäge r 
Mathias Kersting   Michael Kleyboldt   Marianne Koch 
Katharina Köhnke   Thomas Kollmann   Gaby Kubig-Stel tig 
Hedwig Liekefedt   Anne Schulze Wintzler  Petra Seyfferth 
Ludger Steinmann   Beate Vilhjalmsson   Robert von Olb erg 
     Maria Winkel

Beschlussvorlage

9610 Zeichen

V/0636/2020 
V/0636/2020 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Gievenbeck in den Fokus nehmen 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   12.08.2020 Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbrauche r-
schutz und Arbeitsförderung 
Entscheidung 
   20.08.2020 Bezirksvertretung Münster-West Anhörung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Die in der Begründung dargestellten Hinweise zum SPD-Antrag werden zur Kenntnis ge-
nommen. 
2. Die Verwaltung wird beauftragt, nach Maßgabe des unter Ziffer 5 dargestellten Verfahrens 
vorzugehen. 
3. Mit der Beschlussfassung zu dieser Vorlage ist der Antrag der SPD-Fraktion an den Rat A-
R/0001/2017 „Gievenbeck in den Fokus nehmen“ erledigt.  
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Die o. a. Beschlussfassung erzeugt keine zusätzlichen Kosten. 
 
 
 
Begründung: 
 
1. Antragslage 
 
Gievenbeck im Westen Münsters ist ein Stadtteil mit besonderen Herausforderungen. Der Stadtteil ist 
rasch gewachsen und wird auch mit  den kommenden kleineren und größeren Baulandentwicklungen 
(u. a. die Entwicklung des Oxford -Quartiers) weiter die damit verbundenen Aufgaben meistern mü s-
sen. Auch in diesem Kontext beauftragte die SPD-Fraktion mit ihrem Ratsantrag A-R/0001/2017 vom 
31.01.2017 „Gievenbeck in den Fokus nehmen“ die Verwaltung, die soziale Infrastruktur im wachse n-
den Stadtteil Gievenbeck zu bewerten und in Abstimmung mit der Bezirksvertretung West unter Betei-
ligung von geeigneten Repräsentanten/ -innen aus Bürgerschaft, lokalen  Vereinen und Verbänden 
zukunftsweisende Vorschläge für eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung zu entwickeln. Insbesonde-
re sollte hierbei die Einrichtung eines Sozialkaufhau ses in den Blick genommen werden. Die Verwa l-
Sozialamt 
 
27.07.2020 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in: 
Frau Pape 
Telefon: 492-5038 
Pape@stadt-muenster.de

- 2 - 
V/0636/2020 
tung schlug daraufhin dem Ausschuss für  Soziales, Stiftungen Gesundheit, Verbraucherschutz und 
Arbeitsförderung vor, diese Punkte mit den Trägern sozialer Angebote in  Gievenbeck zu erörtern.  Im 
weiteren Verfahren wurde der Ausschuss über die Absicht der Verwaltung informiert, das Thema „So-
ziale Infrastruktur in Münster -Gievenbeck“ im Rahmen eines Projektstudiums durch Studierende im 
Fachbereich Allgemeine Verwaltung/Rentenversicherung an der Fachhochschule für öffentliche Ve r-
waltung aufarbeiten zu lassen. Die öffentliche Abschlusspräsentation dieses Projekts fand am 
17.06.2019 statt.  
 
2. Projekt „Die soziale Infrastruktur im Stadtteil Gievenbeck“ 
 
Im Sommersemester 2019 wurde im Rahmen eines Projektstudiums im Fachbereich Allgemeine 
Verwaltung/Rentenversicherung an der Fachhochschule für öffentli che Verwaltung (jetzt: Hochschule 
für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW – HSPV) das Projekt „Die Soziale Infrastruktur im Stadtteil 
Münster-Gievenbeck“ durchgeführt. Die Studierenden untersuchten die soziale Infrastruktur und füh r-
ten mehrere strukturierte, leitfadengestützte Experteninterviews mit lokalen Vertreterinnen und Vertre-
tern aus Politik, Presse, Wohlfahrtsverbänden, Bildungs - und sozialen Einrichtungen sowie einem 
Vertreter der Senioren/ -innen im Stadtteil durch, um ein aussagekräftiges Meinu ngsbild zur sozialen 
Infrastruktur zu erhalten, auch über einen möglichen Bedarf an einem Sozialkaufhaus. In der Unte r-
suchung stellten die Studierenden fest, dass  Gievenbeck insgesamt über eine gut ausgebaute und 
bedarfsgerechte soziale Infrastruktur verf ügt, die von der Bevölkerung angenommen und geschätzt 
werde, jedoch vor dem Hintergrund des weiteren Wachstums des Stadtteils vor allem um Möglichke i-
ten der offenen Begegnung ohne Konsumzwang ergänzt werden sollte.  
 
3. Sozialkaufhaus 
 
Die ersten Sozialkaufhäuser in Deutschland wurden Mitte der 1980er Jahre gegründet. Mittlerweile 
gibt es deutschlandweit ca. 400 Sozialkaufhäuser, die gebrauchte und gespendete Gebrauchsgüter, 
Haushaltswaren und Textilien anbieten. Im Vordergrund steht dabei nicht de r wirtschaftliche Profit, 
sondern die Möglichkeit, auch unter Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit Dinge preisgünstig zu erwe r-
ben und weiter zu nutzen. In der Regel stehen die Angebote allen Bürgerinnen und Bürgern zur Ve r-
fügung, teilweise sind sie nur Berechtigten von Transferleistungen zugänglich. Mit Blick auf die Ange-
botsseite lassen sich typologisch zwei Basiskonzepte von Sozialkaufhäusern unterscheiden: Die 
klassische Variante legt den Angebotsschwerpunkt auf den Verkauf von (neuen, gebrauchten oder 
recycelten) Gegenständen des Alltagsbedarfs zu vergünstigten Preisen, während zumal neuere Ei n-
richtungen mit Begegnungsmöglichkeiten, Beratung und Unterstützung eine zweite Angebotssäule 
bereitstellen. 
 
In ihrem Antrag regte die SPD-Fraktion die Prüfung des Bedarfs und der Errichtung eines Sozialkauf-
hauses in Gievenbeck an, das von  Ehrenamtlichen und Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmern an g e-
förderten Maßnahmen getragen werden solle. Mit den Attributen sozial, ökologisch, integrativ soll das 
Sozialkaufhaus, neben  einem vergünstigten Warenerwerb, Begegnung, Begleitung und Beratung 
ermöglichen und damit der erweiterten Konzeptvariante folgen.  
 
Konkret auf die Idee angesprochen, bewerteten die Befragten jedenfalls den gegenwärtigen Bedarf 
für ein Sozialkaufhaus mit vergünstigten Einkaufsmöglichkeiten als dem oder einem Angebot s-
schwerpunkt eher zurückhaltend, während die meisten von ihnen, einige nachdrücklich, den Wunsch 
nach einem Ort offener und zwangloser Begegnung favorisierten, optional mit einer möglichen 
Tauschbörse als Annexangebot. Mit Blick auf die aktuelle Diskussion um die Entwicklung des Oxford-
Quartiers  haben einige Befragte ausdrücklich das dortige Uhrenturmgebäude genannt. Die Antwo r-
ten der Befragten können daher einen gegenwärtigen Bedarf für ein Sozialkaufhaus mit vergünsti g-
tem Einkauf als Angebotsschwerpunkt vorerst nicht bestätigen ; soziale Kontextindikatoren 1 geben 
                                                
1  Stadt Münster (Stadtplanungsamt) 2020: Bevölkerungsindikatoren – Soziales in Münster und den Stadt-
teilen, Münster, online. https://www.stadt-muenster.de/fileadmin/user_upload/stadt-
muenster/61_stadtentwicklung/pdf/sms/SMS_Bevoelkerungsindikatoren_Soziales_2019_Stadtteile.pdf  
und

- 3 - 
V/0636/2020 
augenblicklich ebenfalls keine Anhaltspunkte, die einen aktuellen (gebietsbezogenen) Bedarf für Gi e-
venbeck andeuten könnten. Andererseits lassen die Befunde mit Blick auf (zurzeit noch nicht bekann-
te) Präferenzen und Bedürfnisse künftiger Bewohnerinnen und Bewohner nicht den Schluss zu, dass 
diese Bedarfsbewertung auch in den nächsten Jahren gesichert Bestand haben wird. Inso weit wird 
die Verwaltung daher die weitere soziodemographische Entwicklung in Gievenbeck ebenso im Blick 
behalten wie die der sozialen Infrastruktur. 
 
4. Ort der Begegnung 
 
Der Stadtteil Gievenbeck verfügt wie in der Studie dargelegt über eine Vielzahl an Ort en der sozialen 
Infrastruktur. Diese sind sehr unterschiedlich in ihrem Raumangebot, ihrem inhaltlichen Schwerpunkt 
und der Trägerschaft. Dieses feste und räumlich gut verteilte Netz an Angeboten gilt es weiter ausz u-
bauen und zu stabilisieren. 
 
Durch die Entwicklung des Oxford-Quartiers wird diese Angebotsvielfalt potenziell erweitert. Im neuen 
Stadtquartier werden – nicht zuletzt aufgrund der mit einer aktiven Bürgermitwirkung erarbeiteten Zie-
le des städtebaulichen Masterplans - kirchliche, private und öffentliche Einrichtungen geplant. Promi-
nente Elemente sind der Neubau der evangelischen Lukas -Kirchengemeinde, das Teilquartier der 
Wohn + Stadtbau, der Neubau der Grundschule, die DRK -KiTa und das Bürgerhaus im Uhrentur m-
gebäude. Ergänzen werden dies Bausteine von manchen privaten Bauvorhaben, da die soziale Inn o-
vation und der Mehrwert für das Quartier Gegenstand der Auswahl von Bauherren im Rahmen der 
Konzeptvergaben der Entwicklungsträgerin KonvOY GmbH sind. 
 
5. Weiteres Verfahren 
 
Das Sozialamt wird das Anlie gen, Räumlichkeiten für ein möglichst breit aufgestelltes Angebot für 
Begegnung, Beratung, Austausch, Kultur im Stadtteil (ggf. mit angedockter Tauschbörse) weiter ve r-
folgen und entsprechende Ansätze unterstützen. In Zusammenarbeit mit der KonvOY GmbH, dem 
Konversionsmanagement im Baudezernat sowie dem Amt für Immobilienmanagement wird die En t-
wicklung der städtischen und privaten Baufelder im Oxford-Quartier weiter in deren „Programmierung“ 
begleitet. Bestehende und neue Strukturen werden so ausgerichtet, d ass ein ausgewogenes struktu-
relles und räumliches Gleichgewicht im Stadtteil sichergestellt werden kann. Hierzu sind u. a. Formate 
einer breiten Bürgerbeteiligung angedacht.  
 
Die Verwaltung wird die politischen Gremien der Stadt Münster über den Fortgang des weiteren Ver-
fahrens durch entsprechende Berichts - sowie erforderliche Beschlussvorlagen informieren. Im Übr i-
gen wird die Verwaltung die weitere, für einen möglichen künftigen Bedarf an einem Sozialkaufhaus 
in Gievenbeck relevante Entwicklung beobachten.  
 
 
In Vertretung 
 
 
gez. 
Cornelia Wilkens 
Stadträtin 
 
Anlagen: 
Ratsantrag der SPD-Fraktion A-R/0001/2017 „Gievenbeck in den Fokus nehmen“ 
 
 
  
                                                                                                                                                                 
 Stadt Münster (Stadtplanungsamt) 2020:  Sozialmonitoring 2019, Münster, online: https://www.stadt-
muenster.de/fileadmin/user_upload/stadt-
muenster/61_stadtentwicklung/pdf/sms/SMS_Sozialmonitoring_2019.pdf, beide zuletzt abgerufen am 
14.07.2020

Beratungsverlauf (2)

12.08.2020 Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbraucherschutz und Arbeitsförderung
TOP 10 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
20.08.2020 Bezirksvertretung Münster-West
TOP 7.18 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Bahnhofstraße 9

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Details

Aktenzeichen
V/0636/2020
Typ
Vorlagen
Datum
02.07.2020
Erstellt
06.10.2020 14:37